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Warum ein Studium Elektrotechnik und Informationstechnik?

Durch das stetige Wachstum der Informations- und Kommunikationstechnologien ist in Zukunft mit einer hohen Nachfrage an qualifizierten Elektroingenieuren zu rechnen.
Wie andere Bereiche ist auch die Elektrotechnik einer raschen technischen Entwicklung unterworfen. Zudem entwickeln sich realisierbare Systeme in ihrer Funktionalität zunehmend umfangreicher und komplexer.
Neben der klassischen Ingenieurtätigkeit in der industriellen Entwicklung wird der Dienstleistungssektor zu einem immer wichtigen Tätigkeitsfeld für Elektroingenieure/innen.
Absolventen des Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik haben in ihrem Studium zunächst eine breite Grundausbildung auf elektrotechnischem und informationstechnischem Gebiet erhalten, bevor sie sich im ab dem 4. Semester einem Studienschwerpunkt gewidmet haben. Somit ist es möglich, dass Absolventen in praktisch allen Branchen der Industrie und Dienstleistung Aufgaben und Tätigkeitsfelder finden.
Für eine erfolgreiche Berufstätigkeit sind Zusatzerfahrungen / -qualifikationen wie z.B. Kommunikations- und Teamfähigkeit, Erfahrung im Projektmanagement, Fremdsprachen sowie juristische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse von immer größerer Wichtigkeit. Diese Qualifikationen werden im Studium mit vermittelt.

 

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Das kennzeichnet das E/I Studium an der FHW
  • Studiendauer: sieben Semester mit integriertem Praxissemester in der Industrie
  • Hoher Anteil an Übungen, Laborpraktika, Projektarbeiten und Exkursionen
  • Industrieerfahrene Dozenten mit aktuellem Praxisbezug
  • Enge Verknüpfung mit Unternehmen durch gemeinsame Entwicklungsprojekte
  • Individuelle Unterstützung zum Studieneinstieg und den erfolgreichen Studienverlauf durch Einführungskurse in Mathematik, Physik, EDV sowie semesterbegleitende Tutorien in kleinen Gruppen
  • Abschluss mit dem international anerkannten Titel „Bachelor of Science“ und der Berufsbezeichnung Ingenieurin oder Ingenieur

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Aufbau des Studiums
  • Naturwissenschaftliche, elektro- und informationstechnische Grundlagen bis zum dritten Semester
  • Wahl einer Vertiefungsrichtung im vierten Semester
  • Praxissemester in der Industrie (20 Wochen) im Inland oder im Ausland
  • Wahlfächer zur persönlichen Profilbildung (Windenergietechnik, elektromagnetische Verträglichkeit, Bildverarbeitung….)
  • Durchgehend nichttechnische Kompetenzen (Englisch, BWL, Vortragen,….)
  • Bachelorarbeit (zwei Monate) mit anschließendem Kolloquium
  • Pro Semester werden 30 Anrechnungspunkte (credit points) erworben, insgesamt also 210

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Vertiefungsrichtungen

Die individuelle Vertiefung in den Semestern 4 bis 7 erfolgt durch Wahl einer Vertiefungsrichtung.

Mikrotechnologien und elektronische Systeme

  • Know-How vom Widerstand bis zum Mikrochip, vom Leiterplattenentwurf bis zur Mikrowellenschaltung, von der digitalen Signalverarbeitung bis zu Bluetooth und Satellitenfunk
  • Verarbeitung und Übertragung  analoger und digitaler Signale innerhalb von und zwischen elektronischen Systemen
  • Rechnergestützter Entwurf elektronischer Schaltungen und Systeme mit Hilfe moderner CAD Werkzeuge
  • Aspekte moderner Elektronikfertigung sowie Aufbau und Verbindungstechnik

Automation und angewandte Informatik

  • Einsatz neuartiger Sensoren und Aktoren
  • Steuern und Regeln von Anlagen mit moderner Rechnerhardware und  -software
  • Bussysteme, Kommunikationsnetze und angewandte Informatik zur Automation
  • Elektrische Maschinen und Antriebe sowie Leistungselektronik
  • Robotik und industrielle Bildverarbeitung

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Regelstudienplan im 1. - 3. Semester

Regelstudienplan Vertiefungsrichtung Automation und Informatik 4. - 7. Semester

Regelstudienplan Mikrotechnologien und Elektronische Systeme 4. - 7. Semester

Legende: zum Vergrößern anklicken

Modulübersicht Bachelor Elektrotechnik und Informationstechnik

Module                                     Semester

1

2

3

4

6

7

M1: Mathematik und Physik 8187
M2: Elemente der Informatik 8188
M3: Elektrotechnische Grundlagen 8189
M4: Elektrotechnische Werkstoffe und Bauelemente 8190
Z1: Technisches Englisch 1 8125
M5: Elektromagnetische Felder 8191
M6: Betriebssysteme und Datennetze 8192
M7: Messtechnik und Statistik 8193
M8: Mikroprozessoren 8137
Z2: Technisches Englisch II 8126
M9: Schaltungen 8195
M10: Dynamische Systeme und Regelungen 8196
M11: Signalverarbeitung und Nachrichtentechnik 8197
M12: Kommunizieren und Managen
- Technische Englisch III
- Einführung in die Betriebswirtschaft
- Vortragen und Verhandeln
8198

8198

8116

Technische Englisch IV 8127
Buchhaltung, Kosten-/Leistungsrechnung 8199
Vertiefungsmodul AuI1
- Steuerungstechnik
- Prozessleittechnik
8200
Vertiefungsmodul AuI2
- Bussysteme
- Kommunikationsnetze
8201
Vertiefungsmodul AuI3
- Software-Engineering
- Algorithmen und Datenstrukturen
8202
Vertiefungsmodul AuI4
- Regelungstechnik III
- Experimentelle Prozessanalyse
8203
Vertiefungsmodul AuI5
- Leistungselektronik
- Elektrische Maschinen und Antriebe
8204
Vertiefungsmodul AuI6
- Sensortechnik
- Messwerterfassung und -verarbeitung
8205
Vertiefungsmodul MuE1
- Übertragungstechnik
- Digitale Signalverarbeitung
8206
Vertiefungsmodul MuE2
- Schaltungs- und Platinenentwurf
- Aufbau- und Verbindungstechnik
8207
Vertiefungsmodul MuE3
- Kommunikationssysteme
- Analoge Schaltungen
8208
Vertiefungsmodul MuE4
- Hochfrequenztechnik
- Mikrowellenschaltungen
8209
Vertiefungsmodul MES5
- Fertigung in der Elektronik
- Statistik für Produktion/Entwicklung
8210
Vertiefungsmodul MuE6
- Digitale Systeme
- Signalprozessoren
8211

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Wahlpflichtmodule Bachelor E/I

Aktuelle Angebote sind verlinkt.

Embedded Systemsx
Rechnerarchitekturx
Elektromagnetische Verträglichkeitx
Mobilkommunikationx
Hardware-Modellierungssprachenx
Spezielle Mathematik
8366
Datenbankenx
Robotik8212
Bildverarbeitung8212
Verteilte Systeme8214
Vertiefung Programmierung8217
Windenergietechnik8213
Sicherheit in Datennetzenx
Technisches Englisch Vx
Technisches Englisch VIx
Grundlagen elektrischer Energietechnik8240
Crazy Car
8372

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Grundpraktikum und Praxissemester

Die Ausbildung an der Fachhochschule Westküste ist durch einen hohen Bezug zur industriellen Praxis gekennzeichnet. Dieser Praxisbezug wird unter anderem durch das Grundpraktikum sowie das in das Studium integrierte praktische Studiensemester (Praxissemester) hergestellt. Durch den hohen Praxisbezug des Studiums an der FHW wird die Eingliederung in das Berufsleben ganz wesentlich erleichtert.

Grundpraktikum

  • Studierende ohne einschlägige Berufsausbildung müssen ein Grundpraktikum ableisten
  • Dauer: 8 Wochen
  • Zeitpunkt: möglichst vor Beginn des Studiums, spätestens aber bis zum Ende des 3. Semesters
  • Inhalte des Grundpraktikums und Anforderungen an die Betriebe findet man in der Grundpraktikumsrichtlinie

Praxissemester

  • Das Praxissemester ist ein wesentliches Element der Berufsqualifikation
  • Zeitpunkt und Dauer: Im 5. Semester 20 Wochen
  • Ort: Ein Betrieb oder eine andere Einrichtung der Berufspraxis im Inland oder im Ausland
  • Inhalt: Bearbeitung industrierelevanter Fragestellungen in industrieller Umgebung
  • Betreuung während des Praxissemesters durch einen Professor oder eine Professorin der FHW 
  • Vorbereitung auf das Praxissemester in einer Lehrveranstaltung
  • Abschluss des Praxissemesters mit einem Bericht sowie einer Präsentation vor Studierenden des vierten Semesters
  • Weitere Informationen

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Weitere Berufsqualifikationen

Nach erfolgreichem Bachelorabschluss besteht die Möglichkeit in ein Masterstudium der FHW einzusteigen. Die folgenden Masterstudiengänge werden angeboten:

  • „Mikroelektronische Systeme“(MeS) in Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg (HAW)
  • Die Einführung eines weiteren Masterstudiengangs wird derzeit geprüft.

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Arbeitsmarkt
Dickschichtdruck im Reinraumlabor

Elektrotechnik und Informationstechnik (E/I) sind die Schlüsseltechnologien für den technischen Fortschritt. Auf die Ingenieurin oder den Ingenieur warten spannende Aufgaben, interessante Einstiegspositionen und zahlreiche unbesetzte Stellen. Absolventinnen und Absolventen der Elektrotechnik und Informationstechnik gehören mittlerweile zu den am meisten gefragten Spezialisten in Deutschland. Sie werden nicht nur in der Elektroindustrie gesucht, auch im Maschinenbau,  Fahrzeugbau und in der Medizintechnik gibt es zahlreiche Stellen für Nachwuchskräfte.

Dabei reichen die Einsatzgebiete von der klassischen Bauelemente- und Schaltungsentwicklung oder der Programmierung bis hin zum Produktmarketing, dem Projektmanagement sowie der Unternehmensführung. Ingenieurinnen und Ingenieure der Elektrotechnik und Informationstechnik  arbeiten in der Forschung und Entwicklung, der Fertigung oder dem Vertrieb.

Der Studiengang E/I ist ausgerichtet auf die Anforderungen in den Wachstumsmärkten der mikroelektronischen Systeme und der industriellen Automation. Das Studium berücksichtigt den immer größer werdenden Anteil der Informationstechnik innerhalb der Technik.

In Schleswig-Holstein und der Metropolregion Hamburg existieren eine Vielzahl von großen aber auch mittelständischen und kleinen Unternehmen, die einen hohen Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren für den Entwurf elektronischer und mikroelektronischer Schaltungen sowie Systeme haben.

Die Industrieregion Unterelbe hat einen erheblichen Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren zur Automation ihrer Prozesse mit Hilfe moderner Informationstechnologien. Unternehmen des allgemeinen Maschinenbaus in Norddeutschland und hier insbesondere der Windenergiebranche fragen nach Elektroingenieurinnen und Elektroingenieuren, die die Kenntnisse aus der Automatisierungstechnik und der Informationstechnik zur Innovation ihrer Produkte und Prozesse einsetzen können.

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