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Studieren probieren – Schnupperstudium an der FH Westküste

10. März 2017

Auch in diesem Jahr öffnet die Fachhochschule Westküste während der Osterferien ihre Vorlesungen und Labore. Studieninteressierte Schülerinnen und Schüler der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen haben so die Möglichkeit, sich an der FHW mit dem Studium und allen Fragen darum herum zu befassen. 

Während des Schnupperstudiums erhalten die Teilnehmenden Einblicke in ein Studium und finden heraus, ob der Hochschultyp Fachhochschule zu ihnen passt. Durch die Veranstaltungen lernen die Schülerinnen und Schüler den Campus in Heide kennen und können gleichzeitig den richtigen Studiengang für sich finden. Viele aktuelle Studierende haben so bereits den Weg an die FHW gefunden.

Aufgrund der großen Nachfrage wird das Schnupperstudium im Fachbereich Wirtschaft erstmals in beiden Wochen der Ferien angeboten. Vom 11. - 13. April und vom 18. - 20. April vermitteln Vorlesungen und Übungen Eindrücke des Studienalltags, der Abläufe sowie erste Inhalte. Die Studiengänge Betriebswirtschaft, Immobilienwirtschaft, International Tourism Management, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspsychologie decken dabei eine große Bandbreite der Wirtschafswissenschaften ab.

Der Fachbereich Technik öffnet die Vorlesungen und Labore in der Woche vom  18. – 20. April. Studieninteressierte können dann neben den Vorlesungen auch an Experimenten  aktiv teilnehmen und so die faszinierende Welt der Technik erleben. Mit dabei ist außerdem das aus den Medien bekannte Projekt „Crazy Car“. Ob im klassischen Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik, fächerübergreifend mit Management und Technik oder innovativ im  Studiengang Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik – hier sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

In zahlreichen Veranstaltungen erfahren die Teilnehmenden darüber hinaus alles Wichtige zu den Themen Bewerbung und Zulassung, Finanzierung oder Studieren im Ausland. Jetzige Studierende berichten über Erfahrungen, das Studentenleben in Heide oder ihr Praxis– und Auslandssemester.

Sie wollen am Schnupperstudium teilnehmen? Alle Informationen zur Anmeldung und den Veranstaltungsplan erhalten Sie unter www.fh-westkueste.de/studieninteressierte.
Für Rückfragen stehen Ihnen Sandra Klatte oder Janin Damms aus der Studienberatung/Zulassung der FHW zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-141 oder -133. E-Mail: beratung(at)fh-westkueste.de


Absolventenverabschiedung im Fachbereich Technik der FHW

09. März 2017


Abolventinnen und Absolventen mit Prof. Jensen (v.r.)

Im vollbesetzten Audi 1 der FH Westküste wurden 27 Absolventen der Studiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik, Management und Technik und Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik geehrt und in die Zukunft entlassen.

Der Dekan des Fachbereichs Technik, Professor Detlef Jensen, gab ihnen dabei den Rat, ihr Wissen stets zum Guten zu nutzen, was die Absolventinnen und Absolventen anschließend mit einem akademischen Eid bekräftigten.

In einer feierlichen Stunde wurden im Beisein von Familien und Freunden die Bachelor-Urkunden überreicht. Untermalt wurde die Veranstaltung von Reden des Studiengangsleiters Management und Technik, Professor Steffen Rietz sowie des Semestersprechers des Studiengangs Management und Technik, Philipp Weber und des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik, Thore Trompf, die in humorvoller Weise die vergangenen Jahre an der FHW Revue passieren ließen.


Unternehmen des ChemCoast Park Brunsbüttel und Fachhochschule Westküste intensivieren die Zusammenarbeit

07. März 2017

Die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel und die Fachhochschule Westküste unterzeichnen Kooperationsvereinbarung. U.a. wird eine engere Zusammenarbeit bei Entwicklungs- und Beratungsprojekten, Wissenstransfer, Vermittlung von Werkstudentenverträgen, Praktika und Abschlussarbeiten sowie Herstellung von Kontakten zwischen Absolventinnen und Absolventen der Hochschule und den Unternehmen angestrebt.

Der demographische Wandel wird die Unternehmen zukünftig vermehrt vor Herausforderung stellen, wodurch das Thema „Fachkräftesicherung“ eine höhere Bedeutung einnehmen wird.  Die Unternehmen aus der Chemie- und Mineralölwirtschaft, Energieerzeuger, Logistiker und andere Industriezweige im ChemCoast Park Brunsbüttel sowie in Hemmingstedt und Lägerdorf sind auf das Know-How ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Die Fachkräfte von morgen werden in den Bildungseinrichtungen ausgebildet und auf ihre späteren Tätigkeiten im Berufsleben vorbereitet. Hier liegt es nahe, die Vernetzung und der Austausch zwischen den Bildungseinrichtungen und den späteren potenziellen Arbeitgebern intensiv zu verfolgen, um zielgerichtete Ausbildungs- und Studiengänge anzubieten und bereits frühzeitig den jungen Menschen einen Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen. Eine vielschichtige Verknüpfung der Theorie mit der Praxis ist das Ziel.

Eben diesen Ansatz intensivieren nun die Fachhochschule Westküste und die Unternehmen des ChemCoast Park Brunsbüttel, Schleswig-Holsteins größtem zusammenhängenden Industriegebiet. In den Räumlichkeiten der Fachhochschule unterzeichneten Prof. Dr. Hanno Kirsch, Präsident der Fachhochschule Westküste, und Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel und Geschäftsführer der SCHRAMM group, im Beisein vieler Werkleiter eine Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Parteien. Der Kooperationsvertrag dient als Rahmen für gemeinsame Vorhaben und soll Projekte und deren Anbahnung vereinfachen. Im Fokus der Kooperation steht der gegenseitige Wissenstransfer, bei dem beispielsweise gemeinsame Entwicklungs- und Beratungsprojekte durchgeführt werden sollen. Hierbei soll den Studierenden u.a. ermöglicht werden, aktuelle Projekte in den Unternehmen zu begleiten und Lösungsansätze mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund zu erarbeiten. Davon profitieren beide Seiten: Die Studierenden erhalten Einblick in die Arbeitsprozesse der Unternehmen, die Unternehmen hingegen können das Know-How von den Studentinnen und Studenten in ihre Projekte einfließen lassen.
Darüber hinaus können die Unternehmen auch in Aktionen der Fachhochschule eingebunden werden und bei der Weiterentwicklung von Studiengängen beratend zur Seite stehen.
Ein maßgebliches Ziel der Kooperation soll es zudem sein, den ersten Kontakt zwischen den Studentinnen und Studenten bzw. den Absolventinnen und Absolventen und den Unternehmen herzustellen, bzw. zu vereinfachen. Die Vermittlung von Werkstudentenverträgen, Praktika und Abschlussarbeiten stellt eine Möglichkeit hierfür dar. Zudem wird die Fachhochschule die Vermittlung weltweiter Kontakte und die wissenschaftliche Beratung in die Kooperation mit einbringen.

Professor Dr. Hanno Kirsch ist vom Erfolg der Zusammenarbeit überzeugt: „Für junge Menschen ist ein Studium immer dann besonders attraktiv und motivierend, wenn akademisches Wissen mit der praktischen Berufswelt verbunden werden kann. Genau dies ist ein wesentlicher Baustein der Kooperation. Mit diesem Schritt eröffnen wir für unsere Absolventinnen und Absolventen gleichzeitig Perspektiven, ihre berufliche Karriere zu beginnen und dauerhaft in der Region zu bleiben.“

Frank Schnabel zeigt sich im Namen der Werkleiterrunde erfreut über die Kooperation mit der Fachhochschule Westküste „Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und der Fachhochschule Westküste ist nicht neu. Im bilateralen Austausch zwischen den Unternehmen und der Fachhochschule wurden in den vergangenen Jahren bereits viele Projekte gemeinsam erarbeitet und im Zuge dessen in den Unternehmen auf das Fachwissen der Studentinnen und Studenten zurückgegriffen. Mit dieser Kooperation soll die Zusammenarbeit ab sofort noch weiter intensiviert und vereinfacht werden. Die Fachkräftesicherung wird für uns in den kommenden Jahren vermehrt an Bedeutung gewinnen und wir freuen uns, dass wir mit der Fachhochschule Westküste einen Partner an der Seite haben, mit dem wir gemeinsam die Herausforderungen angehen können.“


Industriepreis auf dem Automatisierungsforum der FH Westküste vergeben

17. Februar 2017


Referenten und Organisatoren des Automatisierungsforums
an der FHW

Am 14. Februar veranstaltete die Fachhochschule Westküste (FHW) ihr 15. Automatisierungsforum. Auf Einladung der Organisatoren, Professor Rainer Dittmar und Professor Reiner Schütt, fanden über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Norddeutschland den Weg nach Heide, um sich in sieben Fachvorträgen über  IT-Sicherheit in der Automatisierungstechnik zu informieren.

Die Referenten zeigten in verschiedenen Vorträgen die besonderen Gefahren auf, welche sich durch die zunehmende Integration von Anlagenautomation, Leittechnik und Büro-IT ergeben. Besonders hohe Sicherheitsanforderungen werden dabei an die IT-Systeme in der Energieversorgung gestellt. Die Referenten skizzierten zudem Lösungen, um die Auswirkungen von Cyber-Angriffen in der Anlagenautomatisierung zu begrenzen.


Prof. Reiner Schütt, Andreas Buck, Katharina Vollsen,
Prof. Rainer Dittmar (v.l.n.r.)

Zum Abschluss der Veranstaltung übergab der Industrievertreter Andreas Buck von der BST Buck Systemtechnik Brunsbüttel den mit 1.500 Euro dotierten ‚Industriepreis Technik‘ an die FHW-Studentin Katharina Vollsen. In ihrer Masterarbeit, die bei der RWE DEA AG Friedrichskoog / Mittelplate durchgeführt wurde, deckte die Studierende verschiedene Optimierungspotenziale in der elektrischen Energieversorgung des Unternehmens auf und erarbeitete Vorschläge für ein verbessertes Energiemanagement sowie für ein System zur Erkennung kritischer Betriebsfälle. Für Andreas Buck, der selbst mehrere Absolventen der Fachhochschule Westküste in seinem Unternehmen beschäftigt, ist die Arbeit ein weiteres gutes Beispiel für den Transfer zwischen der Heider Hochschule und einem bedeutenden Unternehmen in der Region.


Eye-Tracking live erleben

16. Februar 2017

Am Dienstag, den 28. Februar, öffnet das Usability-Lab der Fachhochschule Westküste (FHW) seine Türen. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, die Hochschule zwischen 14 und 16 Uhr zu besuchen und sich über modernste Techniken wie das Eye-Tracking oder die Messung von Hautwiderständen sowie deren Einsatzmöglichkeiten zu informieren.

Vor Ort begleiten Professor Dr. Eric Horster sowie der Beauftragte der FHW für die Digitalisierung der Lehre, Max Schiller, die Veranstaltung. Für teilnehmende Unternehmen besteht dann beispielsweise die Möglichkeit, die eigene Website exemplarisch auf Nutzerfreundlichkeit hin analysieren zu lassen und sich über weitere Kooperationen mit der Hochschule auszutauschen.

Um Anmeldung bei Max Schiller, per Mail an schiller(at)fh-westkueste.de, wird gebeten.


Deutschlandstipendien an der FH Westküste übergeben

10. Februar 2017


Die ausgezeichneten Studierenden mit ihren Förderern
sowie Vertretern der FHW

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden am Mittwoch die diesjährigen Deutschlandstipendien an der Fachhochschule Westküste (FHW) übergeben. Mit dem Stipendium werden leistungsstarke Studierende gefördert, welche sich darüber hinaus in besonderem Maße gesellschaftlich engagieren. Mit der Auszeichnung erhalten die Geförderten monatlich 150 Euro durch ihren Stipendiengeber; der Bund verdoppelt diesen Betrag dann noch einmal auf insgesamt 300 Euro. Dies entlastet die Studierenden bspw. bei der Anschaffung teurer Fachliteratur oder bei der Finanzierung der Wohnheimmiete.

Professor Dr. Hanno Kirsch, Präsident der FHW, dankte in seiner Ansprache insbesondere den Förderern: „Mit der Übernahme eines Stipendiums beweisen ihre Institutionen Weitsicht und Verantwortung. Sie fördern den Nachwuchs, eröffnen Chancen und geben einen Teil ihres Erfolges zurück. Das ist beispielgebend.“. Wünschenswert sei, so Kirsch weiter, dass noch wesentlich mehr Unternehmen, Stiftungen oder auch Einzelpersonen die Übernahme eines Stipendiums in Betracht zögen. Schleswig-Holstein sei noch immer eines der Schlusslichter bei der Förderquote. „Unsere Studierenden haben alle Unterstützung verdient. Das Deutschlandstipendium ist ein tolles Instrument, Leistung wertzuschätzen. Ich hoffe, dass dieses Angebot zukünftig noch viel mehr Zuspruch erfährt.“ machte Kirsch deutlich.

Folgende Studierende konnten für das Jahr 2017 mit einem Stipendium ausgezeichnet werden:

  • Torben Schröder (Studiengang Green Energy) und Marlen Liebisch (Wirtschaftspsychologie), gefördert durch das Förderforum der FHW.
  • Claudia Frahm (Wirtschaft und Recht), gefördert durch die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg.
  • Marcel Metschulat (Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel.
  • Sebastian Bensing (Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die VISHAY BCcomponents Beyschlag GmbH.
  • Anne-Katrin Kroll (Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik) und Haucke Harders (Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die Alfaref GmbH.

Studieneignungsprüfung für Geflohene

26. Januar 2017

Am Donnerstag, den 09. März, bietet die FHW eine halbtägige Studieneignungsprüfung für Geflohene an. Das Verfahren mit dem Namen TestAS findet auf Arabisch, Deutsch oder Englisch statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Test richtet sich an Geflohene, die an einem Studium oder an studienvorbereitenden Maßnahmen interessiert sind und ihre Schul- und/oder Hochschulzeugnisse nicht vollständig und im Original zur Hand haben. Er ermöglicht eine Einschätzung, ob eine Person ausreichende fachliche Kenntnisse für eine gewünschte Studienrichtung mitbringt und ist für eine Zulassung zu entsprechenden Angeboten erforderlich. Das Prüfungszeugnis kann bei ausreichender Punktzahl an Hochschulen in Schleswig-Holstein sowie vielen anderen Bundesländern für eine Studienbewerbung eingereicht werden.

Geflohene Studieninteressierte, die an der TestAS-Prüfung teilnehmen möchten, können sich bis zum 17. Februar 2017 (Posteingang) beim Akademischen Auslandsamt der Fachhochschule Westküste anmelden. Die Anmeldung kann per E-Mail oder per Post (FH Westküste, Akademisches Auslandsamt, F.-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide) erfolgen. Für Rückfragen stehen Antje Korthals und Constanze Pohlenk unter Tel.: 0481/ 8555-171 und -173 oder per E-Mail (aaa(at)fh-westkueste.de) zur Verfügung.

Weitere Informationen und die Anmeldemodalitäten sind zudem auf den Internetseiten der Fachhochschule Westküste unter: http://www.fh-westkueste.de/campus-service/akademisches-auslandsamt/refugees/ (deutsche Sprachfassung) oder http://en.fh-westkueste.de/campus-service/international-office/refugees/ (englische Sprachfassung) zu finden.

Volles Haus beim 4. Green Energy Workshop an der FH Westküste

25. Januar 2017


Reges Interesse am 4. Green Energy Workshop der FHW

Die Sektorkopplung, also die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien auch im Wärme- und Verkehrssektor sowie in der Industrie, ist in aller Munde. Grund genug für die Fachhochschule Westküste, ihren 4. Green Energy Workshop den neuesten Entwicklungen in diesem Themenfeld zu widmen. Über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten die Bedeutung des Themas für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg.

Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle aus dem Energiewendeministerium (MELUR) in Kiel leitete die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag zu Potenzialen und Perspektiven der Sektorkopplung für Schleswig-Holstein ein. Sie wies darauf hin, dass die Landesregierung es geschafft habe, das Thema auf die Agenda des Bundesgesetzgebers zu bringen. Die bisherigen rechtlichen Rahmenbedingungen müssten in den nächsten Jahren allerdings noch weiter entwickelt werden, um der Sektorkopplung zum Durchbruch zu verhelfen.

Julius Ecke vom Beratungsunternehmen enervis energy advisors GmbH aus Berlin bestätigte diese Einschätzung in seinem Vortrag zur Wirtschaftlichkeit von so genannten Power-to-Heat-Anlagen, die Wärme aus Strom erzeugen. Neue Impulse dürften für die Sektorkopplung durch große Power-to-Heat-Anlagen durch die Anfang 2017 in Kraft getretenen Förderregelungen für zuschaltbare Lasten ausgehen. Einzelheiten zu diesen Förderregelungen stellte zum Abschluss des Workshops Marco Naujoks vom Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH dar.

Die Organisatoren der Green Energy Workshops, die Professoren Reiner Schütt und Christian Buchmüller, zeigten sich im Anschluss an die Veranstaltung zufrieden. Die Sektorkopplung stehe zwar noch am Anfang, sie werde in den nächsten Jahren aber voraussichtlich eine dynamische Entwicklung erleben. Prof. Dr. Reiner Schütt, der zugleich Vizepräsident der FH Westküste für Forschung ist, hebt hervor: „Wir werden als Hochschule das Thema Sektorkopplung verstärkt durch unsere Forschungsaktivitäten begleiten, um die Region mit unseren Partnern weiter voran zu bringen.“ Prof. Dr. Christian Buchmüller ergänzt: „Auch in der Lehre nimmt die Sektorkopplung immer größeren Raum ein. Mit unserem Masterstudiengang Green Energy und unserem Bachelorstudiengang Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik sind wir auch in der Ausbildung zu diesem Thema bereits sehr gut aufgestellt.“

Die FH Westküste plant, die Reihe der Green Energy Workshops auch zukünftig fortzusetzen. Das Thema der Sektorkopplung wird dabei weiter Berücksichtigung finden.


Zum Tode unseres Kanzlers Rüdiger Günther

19. Januar 2017

Die Fachhochschule Westküste trauert um Rüdiger Günther, der am Dienstag für uns alle vollkommen überraschend verstorben ist.

Rüdiger Günther war seit 2005 Kanzler der Fachhochschule Westküste.

Mit ihm verlieren wir einen überaus geschätzten, anerkannten und immer für die Belange der Hochschule engagierten Kollegen.

Vor allem aber werden uns sein Humor, seine Gesprächsbereitschaft und sein offener und menschlicher Umgang mit allen Angehörigen der Hochschule fehlen.

Wir werden ihn sehr vermissen.

Abitur und dann?

18. Januar 2017

Gemeinsamer Elternabend von Fachhochschule Westküste und Agentur für Arbeit

Eltern sind zumeist die wichtigsten Ratgeber für ihre Kinder, wenn es darum geht, Entscheidungen für die berufliche Zukunft zu treffen. Angesichts von derzeit etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und knapp 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.

Am Donnerstag, den 02. Februar, findet um 19 Uhr an der FH Westküste eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Hochschule und der Heider Agentur für Arbeit statt. Sandra Klatte, Leiterin der Studienberatung an der FHW, und Claudia Schlüter, Berufsberaterin für akademische Berufe von der Heider Arbeitsagentur, stellen dar, wie Eltern ihre Kinder bei der richtigen Entscheidung beraten und unterstützen können.

Die Veranstaltung richtet sich dabei an Eltern, deren Kinder derzeit die gymnasiale Oberstufe besuchen und im Jahr 2018 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Im Fokus stehen die möglichen Wege nach dem Schulabschluss in Form einer Ausbildung, eines dualen Studiums oder eines Studiums an einer Fachhochschule oder Universität. Die Referentinnen zeigen auf, welche zeitliche Abläufe zu beachten sind und welche formellen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den geeigneten bzw. gewünschten Weg auszuwählen. Darüber hinaus werden weiterführende Beratungs- und Informationsangebote vorgestellt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen.

Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil – neues Wahlpflichtmodul an der FH Westküste

09. Januar 2017


Carsten Dethlefs mit Studierenden
der FHW

Der blinde Wirtschaftswissenschaftler Carsten Dethlefs hat an der Fachhochschule Westküste im Wintersemester 2016/17 erstmals das Seminar „Menschen mit Behinderung als Zielgruppe – Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil“ angeboten.

Mit etwa 30 Teilnehmenden stieß die Veranstaltung dabei auf regen Zuspruch. Ein Ziel des Seminars war es, die jungen Studierenden für die besonderen Bedarfe von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren. Durch zahlreiche Experimente, u.a. mit blickdichten Brillen, gelang es Carsten Dethlefs beispielsweise zu verdeutlichen, dass blinde Menschen nur wenige Informationen, die für ihre Produktwahl wichtig sind, aus der Fernsehwerbung entnehmen können.

Durch eine Online-Umfrage in den sozialen Netzwerken konnten die Eindrücke der Studierenden ergänzt und untermauert werden. Interessant war etwa die Erkenntnis, dass immerhin auch 25% der nicht behinderten Menschen fehlende Barrierefreiheit als Grund angaben, in einem bestimmten Geschäft eher ungern einzukaufen. Gerade mit Kinderwagen oder schweren Taschen erweist sich Barrierefreiheit eben für alle als Vorteil.

Wichtig war dem Dozenten, dass Menschen mit Behinderung nicht mehr nur als „Objekte des Mitleids“ wahrgenommen werden, sondern als selbständig handelnde Personen mit ganz eigenen Bedürfnissen. „Inklusion ist erst dann vollständig erreicht, wenn das eigene Handicap zur Nebensache wird und man sich nicht mehr nur über das definieren muss, was man nicht kann.“ so Carsten Dethlefs. „Menschen mit Behinderung dürfen nicht mehr länger nur als Kostenfaktor gesehen werden, sondern müssen zunehmend als Potentiale ins Bewusstsein treten.“ so Dethlefs weiter.               


Wirtschaft 4.0 - Themenjahr an der FH Westküste

05. Januar 2017

Die ‚Arbeitswelt von morgen‘ ist eines der zentralen Themen für Schleswig-Holsteins Wirtschaft. Mit einem Themenjahr widmet sich die Fachhochschule Westküste im Jahr 2017 in besonderem Maße der Wirtschaft 4.0. Mit einer Reihe von Projekten und Veranstaltungen wird die Hochschule das Thema aufgreifen und mit Leben füllen.

Im Fachbereich Wirtschaft bündelt die FH Westküste eine Reihe von Kompetenzen, die sich mit der Zukunft der Arbeits- und Berufswelt befassen. Themen wie Arbeitsrecht, Digitalisierung oder Personalentwicklung sind wesentliche Bausteine in mehreren Studiengängen, Projekten und Initiativen. Mit dem Institut WinHR hat die Hochschule ein eigenes Kompetenzzentrum für alle Fragen des Personalmanagements aufgebaut. Hier wird u.a. erforscht, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Personalrekrutierung genutzt werden können, aber auch wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitnehmer auswirkt.

Im Jahr 2017 richtet sich der Fachbereich Wirtschaft der Heider Hochschule an die interessierte Öffentlichkeit und wird eine Vielzahl von Veranstaltungen, Vorträgen und Informationen anbieten. Professor Dr. Thomas Haack, Dekan des Fachbereichs, erläutert das Ziel: „Das Thema Wirtschaft 4.0 ist so komplex, dass es momentan noch eine Vielzahl offener Fragen gibt. Wir möchten dazu den Dialog anbieten und die Erkenntnisse unserer wissenschaftlichen Arbeit teilen.“

Geplant ist u.a. eine öffentliche Tagung im Sommer 2017 mit einer Vielzahl an Vorträgen. Zudem will der Fachbereich Wirtschaft für sich abzeichnende Veränderungen sensibilisieren und Hilfestellung anbieten. Ein Fokus liegt hier auf dem brandaktuellen Thema ‚Virtual Reality‘, das erstmals 2016 in Form eines Workshops aufgegriffen wurde. In dessen Rahmen sind in Form von studentischen Projekten, wie der Erstellung eines 360° Videos vom Heider Marktfrieden, bereits erste Schritte in Richtung virtuelle Zukunft Schleswig-Holsteins unternommen worden. „In diesem Sinne verbindet die FH Westküste praxisrelevante Forschung im IT-Bereich mit konkreten Erfordernissen der regionalen Wirtschaft“, erklärt Werner Kiehn, Initiator des Projektes. 

Das 360° Video ist abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=jR4Ns_50ao8 .

4. Green-Energy-Workshop an der FH Westküste

04. Januar 2017

Am Mittwoch, den 18. Januar, findet an der Fachhochschule Westküste der 4. Green-Energy-Workshop statt. Das Thema des bewährten Fachforums lautet diesmal „Neue Impulse für die Sektorkopplung“. Experten und Praktiker diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, Strom aus erneuerbaren Energien auch für die Wärmeerzeugung und im Verkehrssektor einzusetzen. Durch die Kopplung von Strom-, Wärme- und Verkehrssektor kann die Abregelung insbesondere von Windenergieanlagen vermieden werden. Den Impulsvortrag übernimmt Frau Staatssekretärin Dr. Nestle (MELUR).

Der besondere Fokus der Veranstaltung richtet sich auf aktuelle Gesetzesänderungen im EEG, KWKG sowie im EnWG, welche der Sektorkopplung insbesondere für Schleswig-Holstein und Hamburg wichtige neue Impulse geben können. Warum so beispielsweise für die Betreiber von KWK-Anlagen interessante Investitionsanreize entstehen, beleuchten Referenten unter rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Aspekten.

Veranstaltungsbeginn ist 15:30 Uhr im Audi 2 der FH Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung und weitere Informationen: http://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/master-studiengaenge/green-energy/green-energy-workshop/ oder bei Anja Rathjen, Tel: 0481 8555 544 oder per Mail: GE(at)fh-westkueste.de

Heider Immobiliengespräche gehen in die 2. Runde - Mietpreisbremse im Fokus

04. Januar 2017

Nach der positiven Resonanz und dem erfreulichen Zuspruch auf die Auftaktveranstaltung lädt die Fachhochschule Westküste am 11. Januar zu den 2. Heider Immobiliengesprächen ein. Zu Gast ist diesmal Hans-Henning Kujath, Verbandsdirektor von Haus & Grund Schleswig-Holstein, um über die Auswirkungen der Mietpreisbremse zu sprechen und darüber hinaus Einblicke in die Arbeit des Verbandes zu geben.

Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und das Thema zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist 17 Uhr in der Außenstelle der Hochschule, Hamburger Straße 87.

Fachhochschule Westküste als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet

20. Dezember 2016

Mit der abschließenden Verleihung eines Zertifikats hat die FH Westküste ihre Familienfreundlichkeit erfolgreich unter Beweis gestellt. Seit Mitte Dezember darf sich die FHW damit offiziell „Familiengerechte Hochschule“ nennen. Die Überprüfung wurde durch die renommierte ‚berufundfamilie Service GmbH‘ durchgeführt. Der Fokus lag insbesondere auf der Frage,  welche Möglichkeiten die Hochschule bietet, Studium bzw. Arbeit und Familie bestmöglich miteinander zu vereinbaren.

Dr. Anne Faber, Gleichstellungsbeauftragte der FHW, hatte das Verfahren angestoßen und zog nun eine Zwischenbilanz:

„Das Zertifikat beendet nicht etwa den Prozess, sondern bestätigt vielmehr unseren bisherigen Weg. Gleichzeitig verpflichten wir uns damit, das Thema in den kommenden Jahren bspw. durch regelmäßige Informationsveranstaltungen weiter zu entwickeln. Für den Moment freuen wir uns aber sehr, mit der Auszeichnung der familiären Kultur an unserer Hochschule Ausdruck zu verleihen. Das Audit stärkt unser Profil und macht es auch nach außen noch deutlicher sichtbar.“

Rüdiger Günther, Kanzler der Hochschule, ergänzt:

„Wir setzen schon seit langem auf den direkten Kontakt zu unseren Hochschulangehörigen, um Lösungen bei der Übernahme von Familienaufgaben bieten zu können. Das Audit ‚Familiengerechte Hochschule‘ wird uns dabei unterstützen, die gute Balance aus verlässlichen Rahmenbedingungen und individuellen Lösungen weiter zu entwickeln und damit als Arbeitgeber und Studienort attraktiv zu sein.“

Kontakt und Rückfragen:

Dr. Anne Faber
Fachhochschule Westküste
Qualitätsmanagement

Tel.:      0481 8555 134
Fax.:     0481 8555 101
Mail:     faber(at)fh-westkueste.de

    Auszeichnung für nepalesischen Studierenden der FH Westküste

    20. Dezember 2016

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zeichnet alljährlich ausländische Studierende aus, die durch besondere Leistungen im Studium und gesellschaftliches Engagement in Erscheinung treten. Die Studierenden werden dabei durch ihre jeweilige Hochschule nominiert. Je Hochschule wird die Auszeichnung pro Jahr an nur einen einzigen Studierenden vergeben. An der Fachhochschule Westküste geht der Preis in diesem Jahr an Beegyan Karki, 25, aus Nepal.

    Beegyan Karki studiert an der Heider Hochschule im Masterstudiengang International Tourism Management. Neben seinen sehr guten Studienergebnissen sticht er insbesondere durch seine ehrenamtliche Arbeit hervor. So zeigt er große Hilfsbereitschaft gegenüber neu angekommenen internationalen Studierenden und begleitet diese beispielsweise bei der Wohnungssuche oder Behördengängen. Darüber hinaus engagiert er sich für die Entwicklung des Tourismus in Nepal und setzt sich dazu für eine Zusammenarbeit zwischen der FHW und seiner Heimathochschule ein. Obwohl sein Masterstudiengang in Heide komplett in englischer Sprache unterrichtet wird, lernt er in seiner Freizeit gezielt Deutsch und arbeitet zudem im Heider Marktpirat.

    Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde im Rahmen einer Feierstunde an der FHW verliehen.

    Wir haben Beegyan Karki zu einem kurzen Interview gebeten:


    Beegyan Karki

    FHW:                   
    Warum haben Sie sich für ein Masterstudium in Deutschland und speziell in Heide an der FH Westküste entschieden?

    B. Karki:              
    Deutschland hat für den Tourismus in Nepal eine sehr hohe Bedeutung. Deshalb habe ich mich bereits während meines Tourismusstudiums und auch danach viel mit Deutschland beschäftigt und begonnen, die deutsche Sprache zu lernen. So lag es dann nahe, für mein Masterstudium eine deutsche Hochschule zu wählen. Die FHW passte mit den Inhalten der angebotenen Kurse und ihrer Lage einfach am besten.

    FHW:                   
    Wie gefällt Ihnen Heide und das Studium?

    B. Karki:              
    Ich fühle mich in der Stadt sehr wohl und ich genieße meine Zeit hier. Das Leben ist finanziell für mich erschwinglich und die Menschen sind sehr freundlich. Das Studium an der FHW hat mich persönlich voran gebracht. Durch die vielen Präsentationen, die Forschung und den Austausch untereinander habe ich ganz neue Perspektiven und Ideen für den Tourismus in Nepal gewonnen. Ich hoffe, möglichst viel davon zu Hause anwenden zu können.

    FHW:                   
    Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach Ihrem Studium?

    B. Karki:              
    Ich möchte nach Nepal zurückkehren und das, was ich an der FHW lernen konnte, für mein Land und die Entwicklung des Tourismus anwenden. Dabei ist es für mich besonders wichtig, einen nachhaltigen Tourismus zu fördern und vor allem auch ärmere Menschen zu unterstützen, Jobs im Tourismus als Chance für ein gesichertes Einkommen zu verstehen und zu ergreifen. Langfristig würde ich mein Wissen gern weitergeben und vielleicht sogar ein Forschungsinstitut in Nepal aufbauen.


    Handelstrends auf der Spur - Studierende besuchen EDEKA Frauen

    12. November 2016


    Studierende im Gespräch mit Dierk Frauen

    20 Studierende der Fachhochschule Westküste aus dem Studiengang Wirtschaftspsychologie nutzten eine Betriebsführung bei EDEKA Frauen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Handelsmarketing und im Einkaufsverhalten zu informieren. Geschäftsinhaber Dierk Frauen erläuterte, dass Erfolg im stationären Einzelhandel nur mit umfassender Kundenorientierung zu gewährleisten sei, einem Thema, das auch für die Studierenden zentraler Inhalt ihres Studiums ist.

    Freundliche und geschulte Mitarbeiter, innovative Serviceangebote und stetige Sortimentsanpassungen seien mithin wichtige Faktoren, die bei EDEKA Frauen kontinuierliche Beachtung finden. Dierk Frauen bestätigte die Beobachtung der Studierenden, dass die Nutzung von Smartphones auch im Supermarkt  zunimmt. Ein freies Kunden-WLAN mit spezifischen Zusatzangeboten sei daher fest in Planung, ebenso wie elektronische Preisschilder, welche trotz hoher Investitionen mittelfristig zu einer deutlichen Effizienzsteigerung führen sollen.

    Darüber hinaus nahm Dierk Frauen auch zum online-Shopping Stellung. Dieses habe sich im Konsumentenverhalten fest etabliert, sei aber beim Einkauf von Lebensmitteln eher noch eine Ausnahme. Derzeit seien die logistischen Hürden bei der Auslieferung frischer Lebensmitteln hoch. Gleichwohl würden seitens der EDEKA-Zentrale bereits Erfahrungen mit online-Einkäufen gesammelt und Kundenmeinungen gesichtet. Hier wolle man zunächst die Ergebnisse abwarten, so Frauen.

    Ein spannendes Thema für die Studierenden waren auch die psychologischen Tricks im Supermarkt. Dierk Frauen stellte hierzu klar, dass sich ein seriöser Einzelhändler in der Regel keine Verbrauchertäuschungen leisten wird, insbesondere wenn er persönlich gegenüber den Kunden in der Verantwortung steht. EDEKA Frauen sei ein Familienunternehmen mit Tradition seit 1926, betonte Dierk Frauen. Geschäftliche Risiken und Reputationsverluste wären entsprechend viel zu groß.

    Prof. Dr. Thomas Jendrosch, der den Kontakt zu EDEKA Frauen seit Jahren pflegt und die Gruppe begleitete, unterstrich diese Praxissicht: "Gerade klassische Kaufmannstugenden wie gegenseitiges Vertrauen und Redlichkeit sind heute mehr denn je ein Erfolgsfaktor im Wettbewerb und eine wichtige Orientierungsgröße für Kunden. Erfolg hat auf lange Sicht nur, wer fair mit seinen Kunden umgeht, besonders in einer ländlichen Region, in der man sich lange und gut kennt."


    FH Westküste veröffentlicht Tourismusatlas Deutschland

    02. Dezember 2016


    (v.l.n.r.): Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Rebekka Schmudde, Julian Reif, Christian Eilzer
    Mitwirkende des Instituts für Management und Tourismus

    Anderthalb Jahre Schaffenszeit, 19 Autorinnen und Autoren, vier Herausgeber – ein kleines Projekt war der neue „Tourismusatlas Deutschland“, den das Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste jetzt veröffentlicht hat, nicht.

    Dafür hat es das Werk auch in sich: Insgesamt 48 Themen aus dem touristischen Bereich finden mit Erklärungen und Infografiken auf jeweils zwei Seiten Berücksichtigung. Damit gibt das Buch bspw. einen Überblick über die Position Deutschlands im globalen Vergleich, erläutert die touristische Infrastruktur und beschreibt das Reiseverhalten der Deutschen. Neben der Verdeutlichung vieler Hintergründe und Zusammenhänge ging es den Autorinnen und Autoren des IMT insbesondere auch darum, auf die zukünftigen Trends und Herausforderungen einzugehen.

    „Seit der Veröffentlichung des Bandes „Freizeit und Tourismus“ aus der Reihe „Nationalatlas der Bundesrepublik Deutschland“ im Jahr 2000 gab es keine Publikation mehr, welche den Tourismus in Deutschland in prägnanter und anschaulicher Form beleuchtet“, so Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des IMT und Mit-Herausgeber des Werkes. Mit dem Atlas wird daher nicht nur eine Lücke in der wissenschaftlichen Literatur geschlossen, sondern mit aktuellen Daten die hohe Bedeutung des Tourismus in Deutschland gewürdigt.

    Der Atlas richtet sich an Studierende des Tourismus und der Geographie, an Mitarbeiter im Stadt- und Tourismusmarketing sowie in touristischen Verbänden und an weitere touristische Akteure. Auch für die interessierte Öffentlichkeit ist er eine sicherlich spannende Lektüre.

    Das Werk ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen.


    Erster ServiceQualitätszirkel ist voller Erfolg

    01. Dezember 2016


    Teilnehmende und Mitwirkende des Ersten ServiceQualitätszirkels

    In der vergangenen Woche fand am Institut für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste (FHW) Schleswig-Holsteins erster QualitätsZirkel der Initiative ServiceQualität Deutschland statt. Geladen waren alle Teilnehmer der bisherigen Qualitätsseminare, sowie die mit dem Q-Siegel ausgezeichneten Betriebe.

    Nach der Begrüßung durch die Vizepräsidentin der FHW, Frau Prof. Dr. Anja Wollesen, berichtete Projektleiter Simon Albertsen zum derzeitigen Stand des Projekts, dessen Zukunft durch die fortgesetzte Förderung des Landes gesichert ist. Als fachlichen Impuls für die Teilnehmenden stellte die Projektmitarbeiterin Monika Sußner nachfolgend die Ergebnisse zweier an der FHW durchgeführter Studien zum Thema „Barrierefreiheit im Tourismus“ vor und machte dabei deutlich, welch hohe Bedeutung das Thema auch zukünftig im Qualitätsbewusstsein genießen sollte.

    Nach vier spannenden Praxisberichten von zertifizierten Betrieben nach dem Motto „Von Q zu Q“ und einer Kaffeepause mit Klönschnack, Kaffee und selbst gemachten Snacks galt es für die Teilnehmenden aktiv zu werden: In einem Workshop wurden innovative Serviceideen erarbeitet, diskutiert und den Mitwirkenden anschließend als Arbeitspapier zur Verfügung gestellt.

    Nach rund vier Stunden verabschiedeten sich die zufriedenen Teilnehmer und äußerten durchweg Interesse an der jährlichen Wiederholung eines „Q-Familientreffens“. Besonderes Lob zollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Gruppe von Studierenden, welche die Veranstaltung im Rahmen eines praxisbezogenen Fachprojektes organisatorisch, inhaltlich aber auch bei der Durchführung begleiteten. Sie kümmerten sich dabei nicht nur um Einladungen, Räumlichkeiten und Feedbackbögen, sondern zauberten auch ein viel gelobtes Buffet.

    Hintergrund und Kontakt

    Die Initiative „ServiceQualität Deutschland“  bietet kleinen und mittleren Betrieben im Hotel-, Gastronomie- und Tourismusbereich sowie sonstigen Dienstleistungsunternehmen ein einfach anwendbares Qualitätsmanagementsystem, das hilft, die Qualität des Betriebs kontinuierlich zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Geprüfte Betriebe dürfen sich durch das Qualitätssiegel "Q" ausweisen und setzen damit ein Zeichen, dass sie an Weiterentwicklung interessiert sind, an der Servicequalität gearbeitet haben und diese nachhaltig verfolgen. Für Endverbraucher repräsentiert es die Sicherheit, einem nach geprüftem Qualitätsstandard zertifizierten Betrieb vertrauen zu können.


    Eyetracking-Technik für die FH Westküste

    30. November 2016


    Eyetracking und Messung des Hautwiderstandes

    Worauf schauen Menschen zuerst, wenn sie ein Geschäft betreten? Wie wandert der Blick über die neue Website eines Unternehmens? Und wie lässt sich die Aufmerksamkeit eines Kunden am besten auf das gewünschte Produkt lenken?

    Fragen wie diese sind für Marktforschung und Marketing von hoher Bedeutung. Antworten gibt die Eyetracking- Technologie, mittels derer sich menschliche Augenbewegungen verfolgen und aufzeichnen lassen. Die Fachhochschule Westküste hat diese hochmoderne Technik nun angeschafft.  Das Gerät wird sowohl in der Lehre in Studiengängen wie Wirtschaftspsychologie oder Betriebswirtschaftslehre als auch zu Forschungszwecken und in Kooperationen mit Unternehmen aus der regionalen Wirtschaft zum Einsatz kommen.

    Dabei gliedert sich die Ausstattung in zwei Komponenten: Einerseits verfügt die Hochschule über ein fest installiertes System in einem Labor der FHW. Die sog. Eyetracking-Leisten dienen zu Detailanalyse von computerbasierten Inhalten. Sie sind am Monitor angebracht und verfolgen von dort die Augen des Probanden. So kann bspw. die Wirkung von Webinhalten oder Plakaten getestet werden.

    Darüber hinaus gibt es eine portable Version, welche außerhalb der FHW zum Einsatz kommt. Die portablen „Glasses“ können zum Beispiel direkt in Geschäften genutzt werden, um typische Kaufprozesse oder Umwelteinflüsse zu verfolgen. Dabei zeichnet dann eine  Kamera die Umgebung aus Sicht des Probanden auf; vier Kameras im Rahmen der Brille registrieren die Bewegungen der Pupille.

    Doch damit nicht genug: Zusätzlich zum Eyetracking wird künftig an der Heider Hochschule auch eine zeitgleiche Erfassung von emotionalen Reaktionen möglich sein. Eine Ausstattung zur Messung von Hautwiderständen erfasst kleinste Änderungen bei einer Person und arbeitet dabei sogar mit dem Eyetracker zusammen. Dadurch lassen sich Zusammenhänge zwischen Gesehenem und menschlichen Reaktionen erfassen und praktische Handlungsempfehlungen geben.


    Wirtschaftspsychologen treffen Werbeprofis

    29. November 2016

    Studierende der FHW aus dem Kurs Werbepsychologie besuchten in Begleitung von Prof. Dr. Thomas Jendrosch die renommierte Werbe- und Kommunikationsagentur REINSCLASSEN in Hamburg. Zu den Kunden der Agentur, die mit zahlrechen Kreativ- und Kommunikationspreisen ausgezeichnet wurde, zählen bekannte Marken wie Nivea, Otto, Ikea oder Vodafone.


    WiPsy-Studierende mir Georg Fischböck (r.)

    Kreativdirektor Georg Fischböck begrüßte die Gruppe. Anschließend führte er sie durch die einzelnen Abteilungen der Agentur, erklärte Arbeitsabläufe und stellte derzeitige Projekte vor. Fischböck illustrierte an konkreten Beispielen, welche Bedeutung Bilder und Texte für die Wirkung auf den Konsumenten haben und welch hoher Planungs- und Gestaltungsaufwand mit der Entwicklung einer Werbekampagne verbunden ist. Ohne das routinierte Zusammenspiel von Designern, Fotografen, Textern bis hin zu IT-Spezialisten wären anspruchsvolle Kundenwünsche heute kaum noch realisierbar, so Fischböck. Anschließende Fragen der angehenden Wirtschaftspsychologen richteten sich auf aktuelle Entwicklungen in der Kommunikationsbranche - Stichwort: Digitalisierung und Virtualisierung -, aber auch auf mögliche, zukünftige berufliche Einsatzfelder in der Werbung.

    "Gute Werbung zu machen, die in der Medienflut heraussticht, ist eine Kunst", bilanzierte Professor Jendrosch den Besuch: "Erfolgreiche Kommunikationskonzepte basieren daher viel auf Erfahrung, Kreativität und fachlichem Knowhow." Ausdrücklich dankte er der Agentur REINSCLASSEN für die eindrucksvollen Einblicke in die Werbepraxis, die den Studierenden vor Ort gewährt wurden.


    Studieren mit Helm

    23. November 2016

    Wie sind Baustellen grundsätzlich organisiert? Welche Teilprojekte müssen koordiniert werden? Und welche Verbindungen bestehen zwischen Bau- und Immobilienbranche?

    Mit Fragen wie diesen haben Studierende der Fachhochschule Westküste die Baustelle an der Westseite des Heider Marktplatzes besucht. Die Erstsemester aus dem neuen Bachelor-Studiengang Immobilienwirtschaft informierten sich dabei unter sachkundiger Begleitung der Bauleitung über den Baufortschritt. So erhielten sie unter anderem Einblicke in die Baustelleneinrichtung und einzelne Teilprojekte wie die derzeitige Fertigstellung des Flachdachs.

    Die Exkursion ist Teil der Seminarreihe „Bautechnik und Bauwirtschaft“. Regelmäßige, themenbezogene Praxiseinblicke sind fester Bestandteil des gesamten Studiums an der FHW. Damit sollen die Studierenden nicht zuletzt Gelegenheit bekommen, bereits während des Studiums vielfältige Eindrücke zukünftiger Aufgabengebiete zu sammeln.


    Gelebte Zusammenarbeit zwischen FH Westküste und Büsum

    16. November 2016

    Vor drei Wochen haben die FH Westküste und die Tourismus Marketing Service GmbH Büsum ihren offiziellen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die praktische Zusammenarbeit gibt es natürlich schon länger:

    Laura Friedrichsen (22), kommt ursprünglich aus Flensburg und studiert an der FHW im 7. Semester Betriebswirtschaftslehre. Sie hat ihr Praxissemester in Büsum absolviert. Wir haben sie dazu interviewt.


    Laura Friedrichsen

    FHW:
    Frau Friedrichsen, statt New York, Rio, Tokio haben Sie ihr Praxissemester ganz in der Nähe verbracht. Warum die Entscheidung für Büsum?

    L. Friedrichsen:
    Ich habe mich in meiner Suche zuerst nicht auf die Region beschränkt. Allerdings hatte die Praktikumsstelle in Büsum die für mich am besten passende Beschreibung und nach dem Vorstellungsgespräch verstärkte sich dieser Eindruck. Es zeigte sich auch schnell, dass die Eingliederung im Team noch leichter fiel, wenn man die Verbindung zur Region teilte. Schließlich hatte ich dann auch das Gefühl, bei der TMS von Beginn an integriert und geschätzt zu sein, obwohl ich ja eigentlich nur Praktikantin war. Das war toll.

    FHW:
    Welche Aufgaben haben Sie bei der TMS übernommen und was davon hat Ihnen am meisten Freude gemacht?

    L. Friedrichsen:
    Ich war im Marketing und in der Veranstaltungsabteilung tätig. In der Marketingabteilung war ich zum größten Teil mit der Erstellung des Gastgeberverzeichnisses für das Urlaubsmagazin 2017 betraut. Weiterhin habe ich dort an der Online Präsenz mitgewirkt, bei Recherchen zu Flyern und Prospekten unterstützt und monatlich der Redaktion der Kurzeitung beigewohnt und mitgeholfen. Da Leisure-, Culture-, Eventmanagement einer meiner Studienschwerpunkte ist, hat mir die Arbeit in der Veranstaltungsabteilung besonders gefallen. Dort durfte ich bei Planung, Vorbereitung und Durchführung von Events mitwirken und z.B. die VIP-Bereiche betreuen.

    FHW:
    Wie gut passen Studium und Praxis aus Ihrer Erfahrung zusammen?

    L. Friedrichsen:
    Ich werde definitiv das Gelernte aus dem Praxissemester mit in mein Studium einbringen können. Im Bereich der Veranstaltungsplanung habe ich viel gelernt, was nun im 7. Semester in der Vorlesung behandelt wird und ich so bereits zusätzliche praktische Hintergründe kenne. Anders herum hat mir das Gelernte aus den Marketing-Vorlesungen im 1. Semester in meiner Arbeit gute Dienste erwiesen. Obwohl es kein Schwerpunkt von mir war, war ich erstaunt wie viel die Grundlagen bereits halfen.

    FHW:
    Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach Abschluss Ihres Studiums?

    L. Friedrichsen:
    Nach meinem Abschluss möchte ich im Bereich des Veranstaltungsmanagements tätig werden. Ich schätze es eher schwierig ein, etwas in dieser Region zu finden, wäre aber grundsätzlich nicht abgeneigt. Ich schätze sehr die Nähe zur Nordsee und würde diese auch in Zukunft genießen.


    Detlef Jensen ist Professor des Jahres 2016

    15. November 2016

    Rund 1.250 Hochschullehrer waren in insgesamt vier Kategorien nominiert – Sieger im Bereich "Ingenieurwissenschaften / Informatik" ist Professor Dr. Detlef Jensen von der Fachhochschule Westküste.

    Bundesweit hatten Studierende, Unternehmensvertreter und Hochschulangehörige im Wettbewerb der Zeitschrift ‚UNICUM Beruf‘ Kandidaten benennen können. Gesucht waren Hochschullehrer, die ihre Studierenden in besonderem Maße praxisnah auf das Arbeitsleben vorbereiten und somit Karrieregrundsteine für den Nachwuchs legen. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte dann auf Grundlage von Fragebögen, Referenzen und Recherchen die Preisträger.

    Zur Auszeichnung von Detlef Jensen stellte die Jury fest:

    „Als Hochschullehrer in einem zukunftsorientierten Fach in einer Randregion sieht sich Prof. Jensen in einer besonderen Verantwortung für die Ausbildung von qualifizierten Studierenden, die in Zukunft zur regionalen Weiterentwicklung der Wirtschaft beitragen sollen. Durch intensive Kontakte zu produzierenden Firmen bleibt er auf der Höhe der technischen Entwicklung und sieht sich damit selbst in der Lage, seinen Studierenden die neuesten Methoden und Verfahren in seinem Fachgebiet nahebringen zu können. So gelingt es ihm, mit der praxisnahen Ausbildung seiner Studierenden einen wichtigen regionalpolitischen Beitrag zu leisten.“

    Prof. Dr. Hanno Kirsch, Präsident der FHW, gratuliert Prof. Jensen im Namen der gesamten Hochschule sehr herzlich: „Wir sind sehr stolz und freuen uns über diese hohe Auszeichnung für unseren Kollegen. Der Preis würdigt sein besonderes Engagement und ist gleichzeitig auch eine Bestätigung für die gesamte Arbeit, die wir als FH Westküste für unsere Studierenden und die Region leisten.“

    Auftakt zu den „Heider Immobiliengesprächen“

    10. November 2016

    Am Mittwoch, den 16. November, lädt die Fachhochschule Westküste zu den 1. Heider Immobiliengesprächen. Auf der Veranstaltung wird Hendrik Lührssen von Nordseebad Immobilien aus Büsum zunächst grundsätzliche Einblicke in den hiesigen Immobilienmarkt geben und von seiner Tätigkeit als Makler berichten. Anschließend ist Raum für Fragen und Diskussion.

    Die Heider Immobiliengespräche werden zukünftig etwa vier Mal jährlich mit unterschiedlichen Themen und Referenten stattfinden. Auf der Agenda stehen Punkte wie Landflucht, Preisentwicklung oder der Heider Wohnungsmarkt. Neben Studierenden der FHW sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen.

    Die 1. Heider Immobiliengespräche beginnen am 16. November, 17 Uhr, in der neuen Außenstelle der Hochschule, Hamburger Straße 87 (hinter der Shell-Tankstelle). Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Studierende der FH Westküste widmen sich Westerrönfelds Sorgenkind

    07. November 2016

    Die Tingleffhalle in Westerrönfeld ist Raum für Veranstaltungen, Sport- und Musikkurse oder private Feiern. Jedoch ist das Gebäude in die Jahre gekommen. Die Gemeinde hat sich daraufhin mit der Bitte um Unterstützung an die Fachhochschule Westküste gewandt. Studierende des Bachelor-Studiengangs ‚Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik‘ haben nun Lösungsvorschläge zur energetischen Sanierung erarbeitet.

    Unter Leitung von Prof. Dr. Gunther Gehlert haben die Studierenden dazu zunächst den Ist-Zustand von Heizungssystem, Lüftungsanlage und Gebäudehülle analysiert und nachfolgend Ansätze zur Optimierung entwickelt. Die Studierenden konnten so an einem realen Fall die Inhalte ihres Studiums vertiefen, wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und Westerrönfeld fundierte Empfehlungen geben.
    Die Ergebnisse des Verfahrens werden nun interessierten Vertretern von Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.

    Die Präsentation findet am Donnerstag, den 10. November, 15:30 Uhr, in Raum H04 der FH Westküste statt.

    Die Q-Familie lädt ein –
    Infoveranstaltung der Initiative ServiceQualität an der FH Westküste

    28. Oktober 2016

    „ServiceQualität-Deutschland“ ist eine bundesweite Initiative. Sie unterstützt touristische, gastronomische und branchenübergreifende Dienstleistungsunternehmen, die Qualität ihres Services zu entwickeln und zeichnet diese dafür aus. Das Institut für Management und Tourismus an der Fachhochschule Westküste ist nicht nur Landeskoordinierungsstelle in Schleswig-Holstein, sondern auch Ausbildungszentrum für angehende QualitätsCoaches, Beratungsinstanz für zertifizierte Betriebe sowie Gastgeber des ersten Informations- und Erfahrungsaustausches zwischen beteiligten Unternehmen und Interessenten.

    Am 24. November lädt die Q-Familie Schleswig-Holsteins zu einem Informations-und Erfahrungsaustausch in die FH Westküste ein. Die Idee der Veranstaltung ist es, sich in entspannter Atmosphäre über innovative Ideen und Fortschritte bezüglich der ServiceQualität zu unterhalten und zukünftige Verknüpfungspotentiale der Themen ServiceQualität und Barrierefreiheit ausloten.

    Herzlich willkommen sind alle Betriebe der Q-Familie, sowie alle Interessierten, die sich über die Zertifizierungsmöglichkeiten informieren möchten. Für das geistige als auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bitte melden Sie sich bis zum 4.November unter info(at)servicequalitaet-sh.de an.

      Moderne Mädchen machen MINT
      7. MINT- Messe an der Fachhochschule zeigt Schülerinnen Perspektiven auf

      28. Oktober 2016

      Für die diesjährige MINT-Messe an der Fachhochschule Westküste stehen interessierten Teilnehmerinnen nur noch eine begrenzte Zahl Plätze zur Verfügung. Wer also teilnehmen möchte, sollte sich schnell anmelden.

      Egal ob Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) – Mädchen stehen nach ihrem Schulabschluss alle Wege in attraktive Karrieren offen. Dennoch sind sie in den MINT- Bereichen oft unterrepräsentiert. „Warum?“ ist dabei nicht pauschal zu beantworten, meist jedoch ist „(zu)trauen“ die größte Hemmschwelle. Die FH Westküste, die Heider Agentur für Arbeit und die Beratungsstelle FRAU & BERUF in Meldorf veranstalten auch in diesem November eine MINT-Messe für Mädchen. Informieren und ‚Mut machen‘ sind die zentralen Ziele. „MINT-Frauen“ aus zahlreichen kleinen und großen Unternehmen, aus Medien, Verbänden oder aus Bildungseinrichtungen werden von ihren Erfahrungen berichten und Ratschläge geben.

      Die bundesweite Initiative „Komm, mach MINT“ – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – bietet für junge Mädchen und Frauen innovative Berufsfelder mit guten Zukunfts- und Verdienstchancen. Bis zum Jahr 2020 macht der MINT-Herbstreport des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) eine Lücke von 1,3 Millionen Fachkräften aus, allein 670.000 Arbeitskräfte werden schon aus Altergründen ausscheiden. Dramatische Zahlen, die sich nicht ignorieren lassen.

      Die Fachhochschule Westküste will in Kooperation mit der Beratungsstelle FRAU & BERUF, der Agentur für Arbeit und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heide den Schülerinnen Dithmarschens mit einer MINT-Messe berufliche Perspektiven dazu aufzeigen. Angesprochen sind – unabhängig von der Schulart – alle Mädchen der Jahrgangstufen acht bis dreizehn.

      In der Fachhochschule erwartet die Teilnehmerinnen ein mehrstündiges Rahmenprogramm. So können die Mädchen mit Auszubildenden und „MINT-Frauen“ ins Gespräch kommen. Beispielsweise berichtet eine Pilotin und Linienkapitänin aus ihrem Berufsalltag, was sie an ihrer Tätigkeit begeistert und gibt Einblick in weitere Berufsbilder im Bereich Luftfahrt. Die Mädchen bekommen Hinweise und Infos für Ausbildung, Studium und zu Berufsaussichten in MINT Berufen. Die Agentur für Arbeit gibt Ausbildungstipps und zwei Mitarbeiterinnen der Telekom bieten Anregungen zur Vorbereitung und zum Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch. Im Foyer und in den Hörsälen unterstützen zahlreiche Unternehmen und Institutionen die MINT-Messe im nunmehr siebten Jahr. Mit dabei sind u.a. der NDR, Airbus, Sasol,  die Hanse Werk AG, Covestro, Vishay BCcomponents, Lufthansa Technik u.a.

      Die Messe findet am 25. November von 9.00 bis 13.00 Uhr an der Fachhochschule Westküste statt. Die Anmeldung mit Namen, Alter, Klasse und Schule erfolgt per E-Mail an gruber(at)frauundberuf-egeb.de oder telefonisch unter 04832/996175.


      FH Westküste und TMS Büsum unterzeichnen Kooperationsvertrag

      27. Oktober 2016

      Die Fachhochschule Westküste und die Tourismus Marketing Service Büsum GmbH haben vereinbart, zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten. Beide Seiten haben hierzu am 20. Oktober eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

      Die FHW gewinnt mit der Kooperation einen starken regionalen Partner und freut sich auf vielfältige Möglichkeiten, den Praxisbezug in Lehre und Forschung weiter zu stärken. „Neben gemeinsamen Projekten in der Marktforschung oder im Marketing bietet die TMS Büsum unseren Studierenden auch Chancen, dort ihre Abschlussarbeiten mit regionalem Bezug zu schreiben.“ erläutert Prof. Dr. Bernd Eisenstein vom Institut für Management und Tourismus der FHW einige Ansatzpunkte. „Gleichzeitig haben wir Themen der anwendungsorientierten Forschung auf der Agenda. Wir werden uns zusammen u.a. Fragen der Nachhaltigkeit oder der Digitalisierung im Tourismus widmen.“ so Eisenstein weiter.


      Auf dem Bild v.l.n.r.: Prof. Dr. Bernd Eisenstein
      (Leiter des FHW-Instituts für Management und Tourismus),
      Rüdiger Günther (Kanzler der FHW), Olaf Raffel
      (Geschäftsführer TMS Büsum),
      Hans-Jürgen Lütje (Bürgermeister Büsum)

      Olaf Raffel, Geschäftsführer der TMS, ergänzt: „Wir haben mit Studierenden der FHW bereits tolle Erfahrungen gemacht. Sie haben beispielsweise sehr gute Ideen für die Weiterentwicklung unserer Kutter-Regatta geliefert. Mit der neuen Kooperationsvereinbarung freuen wir uns auf fundierte Empfehlungen und Entscheidungshilfen der Hochschule, Büsum als touristisches Ziel langfristig, verantwortungsbewusst und erfolgreich weiterentwickeln zu können.“

      Rüdiger Günther, Kanzler der FHW, unterstützt diese Einschätzung: „Mit der Kooperationsvereinbarung intensivieren wir nicht nur die Zusammenarbeit mit einem der wichtigsten touristischen Orte an der Westküste, sondern richten unseren Fokus einmal mehr auf die Region.“

      Die FHW erhofft sich davon nicht zuletzt, ihren Absolventinnen und Absolventen als zukünftigen Fachkräften die Türen zum hiesigen Arbeitsmarkt weit zu öffnen und für die jungen Menschen Anreize zu schaffen, auch nach dem Studium in Schleswig-Holstein zu verbleiben.