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Bachelor Management und Technik

Die Regelstudiendauer beträgt sieben Semester, in die ein Praxissemester (5. Semester, bevorzugt im Ausland), zwei Projektarbeiten und die Bachelorarbeit eingeschlossen sind. Der Studiengang wird getragen von den Professoren/innen der Fachbereiche Technik und Wirtschaft. Im Jahr 2005 ist der Studiengang Management und Technik (MuT) akkreditiert worden.

 

Warum ein Studium Management und Technik?

Das Bild vom menschenscheuen Ingenieur (männlich), der im Dunkel des Labors über seinen Formeln sitzt und Erfindungen macht, hat ausgedient. Gefragt sind heute teamfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selbständig arbeiten und ihre Ergebnisse und Standpunkte auch vertreten können. Unternehmen erwarten heutzutage gute Fachkenntnisse und den Willen, sich auf dem Laufenden zu halten. Dazu kommen auf jeden Fall gute Englischkenntnisse und die Fähigkeit, sich im Ausland zurechtzufinden. Unabhängig vom Einsatzgebiet helfen Grundlagenkenntnisse in Betriebswirtschaft (z.B. Rechnungswesen, Aufbau von Unternehmen), die bei Marketing- oder Vertriebsfachleuten ruhig auch ausgeprägter sein dürfen. Gefragt sind eben nicht nur Forscher, sondern zunehmend Menschen, die die Technik praktisch umsetzen und auch an den Kunden bringen. Die Studiengänge des Fachbereichs Technik, insbesondere der Studiengang Management und Technik, bieten die Chance, sich entsprechende Fertigkeiten anzueignen.

Sollten Sie noch unentschlossen sein, was und wie Sie studieren möchten, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wir empfehlen außerdem einen Blick auf die entsprechenden Seiten unserer Verbände,
z.B. www.think-ing.de oder www.be-ing.de.

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Zulassungsvoraussetzung

Um ein Bachelor-Studium zu beginnen, müssen Sie im Besitz der Hochschulzugangsberechtigung sein.

Die Hochschulzugangsberechtigung erlangen Sie durch folgende Schulabschlüsse:

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • Fachhochschulreife (schulischer und fachpraktischer Teil)
  • Meisterabschluss (in einigen Bereichen eingeschränkt)
  • Hochschuleignungsprüfung

Sollten Sie über keinen der oben genannten Abschlüsse verfügen, jedoch eine einschlägige und langjährige Berufserfahrung nachweisen können, kommt für Sie die Möglichkeit eines Probestudiums in Frage. In diesem Fall wenden Sie sich bitte zunächst an die Studienberatung.

Unsere Bachelor-Studiengänge beginnen jeweils zum Wintersemester. Ab Mitte Mai besteht die Möglichkeit der schriftlichen Bewerbung. Die Bewerbungsunterlagen fordern Sie bitte an unter:

Studienberatung der Fachhochschule Westküste
Tel. +49 (0) 481 8555-141
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo(at)fh-westkueste(dot)de

Auf unserer Homepage finden Sie Auskünfte zum Thema Bewerbung Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

Einen Ansprechpartner für Fragen zur Studienberatung und Zulassung finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

Zur Orientierung bieten wir das "Schnupperstudium Technik" an der FHW an, das in den Osterferien durchgeführt wird. Vor Studienbeginn bieten wir zudem einen "Mathematik- und Physikvorkurs" zum Auffrischen Ihrer Vorkenntnisse an. Laufend werden zudem auch die Projektkurse CrazyCar und Schülerlabore sowie Schulbesuche (Termine nach Absprache) durchgeführt. Nähere Informationen zu diesen Angeboten erfragen Sie bitte im Dekanat des Fachbereichs Technik (Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailtechnik(at)fh-westkueste(dot)de).

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Studienaufbau

Das Studium umfasst eine Regelstudienzeit von sieben Semestern und schließt mit dem international anerkannten Bachelor of Science ab. Es gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Ab dem 1. Semester studieren Sie gemeinsam mit den anderen Studienanfängern aus den Bereichen Wirtschaft und Technik die Grundlagen der Betriebswirtschaft, der Elektrotechnik und Informationstechnik, sowie der Mathematik und Physik. Schon ab dem ersten Semester werden MuT-Studierenden Kommunikations- und Managementfähigkeiten vermittelt.

  • Ab dem 3. Semester vertiefen Sie Ihre Englischkenntnisse. Damit sind Sie für den Aufenthalt im Ausland gut vorbereitet. Des Weiteren setzen Sie einen Schwerpunkt in der Wirtschaft, Sie können dann zwischen Controlling, Wirtschaftsinformatik, Personal- und Unternehmensführung und Marketing wählen.

  • Ab dem 4. Semester setzen Sie einen oder zwei technische Schwerpunkte, die in der Automation, der Informatik, der Elektronik oder auch der Kommunikationstechnik liegen können.

  • Im 5. Semester arbeiten Sie im Praxissemester in einem Unternehmen, vorzugsweise im Ausland. Die Bearbeitung von Projekten bereitet Sie auf Ihren Berufsalltag vor.

  • Ab dem 6. Semester setzen Sie einen weiteren technischen Schwerpunkt. Falls im 4. Semester nur ein technischer Schwerpunkt gewählt wurde, muss nun noch ein dritter belegt werden.

  • Ab dem 7. Semester vertiefen Sie Ihre Kenntnisse und fertigen am Ende Ihre Bachelor-Arbeit an. Das Studium schließt mit dem Bestehen eines Kolloquiums ab.

Der Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester möglich. Sie können sich ab Mitte Mai schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Formular der FHW bewerben. Die Bewerbungsunterlagen für den Studiengang fordern Sie bitte an unter:

Zur Umsetzung technischer Produkte, Prozesse und Projekte gehört die Fähigkeit, im Team mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu kommunizieren. MuT-Studierende besuchen gemeinsam die Veranstaltungen mit den Studierenden der Studiengänge Betriebswirtschaft, Elektrotechnik & Informationstechnik sowie Wirtschaft & Recht. Dieser Weg ermöglicht es, die unterschiedlichen Denkweisen der einzelnen Fachrichtungen zu verstehen und später im Berufsalltag erfolgreich zu nutzen.

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Regelstudienplan

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Die Darstellung im Regelstudienplan weicht in der Modulübersicht ab!
Es werden Vorlesungen aus dem 7. Semester in die ersten Semester vorgezogen, damit es möglich ist im 7. Semester die Bachelor-Arbeit über einen längeren Zeitraum in einer Firma zu schreiben.

Modulübersicht Bachelor Management und Technik

Module                  \                Semester123467
Mathematik und Physik (M1)8187




Elemente der Informatik (M2)8188




Elektrotechnische Grundlagen (M3)8189




Kosten-/Leistungsrechnung8220




Englisch81308131813181328132
8133
8133
Persönlichkeitsbildung818681868186

8186
Betriebssysteme und Datennetze (M6)
8192



Mikroprozessoren (M8)
8137



Volkswirtschaftslehre
8139



Bilanzierung
8175



Controlling / Steuern
8134



Schaltungen (M9)

8195


Allgemeine BWL / Personal / Organisation8241
8241


Investition und Finanzierung
8135



Wirtschaftsprivatrecht8041
8041

8041
Schwerpunkte BWL
Controlling 1)

8221
8222
8223
8225

8430

typo3/modul.php?id=128224
8392

8394

typo3/modul.php?id=128224
8392
8394

8221
8222
8223
8225

8430

Marketing 1)

8025
8026
8030
8236

8265
8379

8429

8430

8028
8031
8392
8393
8028
8031
8392
8393

8025
8026
8030
8236
8265
8379

8429

8430

Wirtschaftsinformatik 1)

modul.php?id=138123

8265
8267

8429

8430

modul.php?id=128124
8266

8431typo3/modul.php?id=266

modul.php?id=128124
8266

8431typo3/modul.php?id=266

8123
8265
8267

8429

8430

Personal- und Unternehmensführung 1)

8123
8140

8152
8124
8156

8159
8124
8156

8159
8123
8140

8152
Vertiefungsmodule Technik
Steuerungstechnik / Prozessleittechnik (ACS1) 2)


8200

Bussysteme / Kommunikationsnetze (ACS2) 2)



8201
SW-Engineering / Algorithmen und Datenstrukturen (ACS3) 2)


8202

Übertragungstechn. / Dig. Signalverarbeitung (MES1) 2)


8206

Fertigung Elektronik / Statistik in Prod. u. Entwicklung (MES5) 2)



8210
Wahlpflichtmodule (siehe Prüfungsordnung und Angebote BWL und Öffnet internen Link im aktuellen FensterE/I)
Wahlpflichtmodule BWL und E/I 3)




8410

Bildanalyse 1 / Robotik 1 2)


8212

Projekte


83278327

Im Zweifelsfall gilt die Prüfungsordnung Bachelor MuT.

1) Von den Schwerpunkten BWL muss einer gewählt werden.
2) Von den Vertiefungspflichtmodulen Technik müssen drei gewählt werden.
3) Zu den Möglichkeiten der Wahl und der Schwerpunktsetzung beachten Sie bitte die Bestimmungen der Prüfungsordnung.

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Auslandssemester

Die Ausbildung an der Fachhochschule Westküste ist durch einen hohen Bezug zur industriellen Praxis gekennzeichnet. In den beiden Studiengängen Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Management und Technik wird dieser Praxisbezug unter anderem durch das in das Studium integrierte praktische Studiensemester (Praxissemester) hergestellt. Das Praxissemester ist ein wesentliches Element der Berufsqualifikation und ermöglicht den Studierenden im 5. Semester, industrierelevante Fragestellungen in industrieller Umgebung zu bearbeiten. Es wird in einem Betrieb oder einer anderen Einrichtung der Berufspraxis mit einem Umfang von mindestens 20 Wochen abgeleistet. Der unmittelbare Kontakt mit der Berufswelt erleichtert Absolventen die Wahl des späteren Tätigkeitsbereiches und damit den Übergang in die Berufspraxis. Während des Praxissemesters werden die Studierenden von Professoren der FHW betreut. Diese besuchen die Studierenden im Laufe des Praxissemesters in ihrem Betrieb und sind Ansprechpartner für Fragen, die im Zusammenhang mit den Aufgaben im Rahmen des Praxissemesters auftreten.

Die Studierenden werden in einer Lehrveranstaltung auf das Praxissemester vorbereitet; es schließt mit der Veranstaltung „Praxissemesternachbereitung“ und einem Vortrag vor dem 4. Semester ab.

Studierende, die keine einschlägige Berufsausbildung absolviert haben, müssen zusätzlich ein Grundpraktikum ableisten. Hierdurch erhalten sie einen Einblick in die technischen, wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten von Unternehmen und ausgewählte berufspraktische Qualifikationen in der betrieblichen Praxis. Das Grundpraktikum dauert 8 Wochen. Es wird empfohlen, das Grundpraktikum vor Studienbeginn zu erbringen. Die Anerkennung des Grundpraktikums ist Voraussetzung für die Aufnahme des Praxissemesters.

Durch den hohen Praxisbezug des Studiums an der FHW wird die Eingliederung in das Berufsleben ganz wesentlich erleichtert. In der Vergangenheit hatte die Mehrzahl der Absolventen im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik bereits während, oder spätestens kurz nach Beendigung ihrer Abschlussarbeit einen Arbeitsvertrag.

Für die Organisation des Praxissemesters und für die Anerkennung des Grundpraktikums ist der Praxissemesterbeauftragte des Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Dr.-Ing.-Alfred Ebberg zuständig. Er organisiert die Lehrveranstaltungen Vor- und Nachbereitung des Praxissemesters und ist Ansprechpartner für alle Fragen, die in Zusammenhang mit dem Grundpraktikum und dem Praxissemester auftreten.

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Kompetenzen, Schwerpunkte, Berufsbild

Der Studiengang MuT ist an folgenden Bedürfnissen und Trends am Arbeitsmarkt ausgerichtet:

  • Trend zu technisch orientierten Marketing- und Vertriebs-Mitarbeitern, die neben einem profunden technischen und betriebswirtschaftlichen Wissen persönliche Eigenschaften wie Selbstorganisation, Überzeugungskraft und Zuverlässigkeit aufweisen.
  • Trend in den Entwicklungsabteilungen weg vom klassischen Entwicklungsingenieur und hin zum Projektleiter oder Projektmanager, speziell bei international tätigen, technisch ausgerichteten Unternehmen und Betrieben.
  • Trend zur Zunahme des Prozentsatzes kommunikativer Arbeiten im Vergleich zu analytischen Aufgaben.
  • Bedarf an risikobereiten Unternehmensgründern mit Ideen für neue Produkte oder Dienstleistungen.

Die MuT - Studierenden werden für diese neuen Anforderungen ausgebildet. Sie sollen nach Abschluss des Studiums die folgenden beruflichen Funktionen wahrnehmen bzw. nach kurzer Einarbeitungszeit in sie hineinwachsen.

  • Projektleiter, Projektmanager, Controller, Produktmanager in technisch orientierten, produzierenden Unternehmen, im Handel oder in Unternehmensberatungen:

      In diesen Funktionen sind sie zuständig für die Entwicklung von
      • Software-Produkten
      • Systemen, Maschinen / Anlagen bzw. deren Erweiterungen
      • Elektronik-Produkten
      • Fertigungsautomatisierungssystemen

      oder für Dienstleistungen wie die
      • Einführung / Umstellung innerbetrieblicher Datenverarbeitungssysteme
      • Produktionslogistik
      • Produktionsverlagerung
      • Umstellung von Ablauf- und Aufbauorganisation

  • Leiter (teilweise im Rahmen einer Unternehmensnachfolge) eines
    • kleinen/mittleren Unternehmens
    • großen Handwerkbetriebes

  • Existenzgründer eines
    • Software-Unternehmens
    • Elektronik-Unternehmens
    • System-Integrators (z. B. für Bildverarbeitungssysteme)

  • Technikmanager (Geschäftsführer oder Technischer Leiter) eines
    • Gründerzentrums
    • Kompetenzzentrums
    • Forschungsinstitutes.

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Absolventenprofil

Den Studierenden werden die folgenden Kompetenzen vermittelt:

  • betriebswirtschaftliche und technische Fachkompetenz
  • Methoden-, Verfahrens- und IT-Kompetenz
  • Sozialkompetenz

Dadurch werden sie als Absolventen in die Lage versetzt:

  • Probleme auf der Basis ihres erworbenen technischen und betriebswirtschaftlichen Wissens durch systematische Vorgehensweise zu analysieren und zu lösen,
  • kleine nationale und internationale Projektteams zu leiten, auch in englischer Sprache
  • technische und betriebswirtschaftliche Sachverhalte wie auch Zusammenhänge verständlich in interdisziplinären Teams darzustellen
  • die wirtschaftliche Situation eines Betriebes oder eines Klein- und Mittelständischen Unternehmens zu analysieren und bei Bedarf Korrekturmaßnahmen oder eine Neuausrichtung einzuleiten
  • sich rasch und situationsbezogen, Wissen und Informationen aneignen zu können, um z. B. technische Trends zu erkennen bzw. verfolgen zu können
  • sich effektiv kontinuierlich weiterzubilden

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