Die WiR-Studierenden werden zu etwa 40% in betriebswirtschaftlichen und zu etwa 40% in wirtschaftsrechtlichen Fächern ausgebildet. Die übrigen 20% entfallen auf die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Sprachen.
Grundgedanke des Konzeptes des Studienganges WiR ist die Schaffung solider Grundkenntnisse auf dem wirtschaftlichen sowie rechtlichen Sektor und eine darauf folgende Vertiefung und Spezialisierung.
In den ersten zwei Semestern werden vorwiegend betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt. Dabei werden die betriebswirtschaftlich orientierten Fächer größtenteils zusammen mit den Studierenden der wirtschaftswissenschaftlich orientierten Studiengänge (BWL, ITM, MuT) durchgeführt. So wird gewährleistet, dass jeder Studiengang solide betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwirbt.
Ab dem dritten Semester konzentrieren sich die Veranstaltungen auf die Vermittlung von wirtschaftsrechtlichem Wissen. Zudem besteht ab dem dritten Semester eine optimale Vertiefungs- und Spezialisierungsmöglichkeit bestehender Kenntnisse durch die Wahl diverser Schwerpunktmodule. Die Studierenden wählen einen betriebswirtschaftlichen und einen wirtschaftsrechtlichen Schwerpunkt.
Wirtschaftsrechtliche Schwerpunkte
- Unternehmen und Steuern (z.B. Unternehmenssteuerrecht, Erbschaft- und Schenkungsteuer, Steuerliches Verfahrensrecht)
- Unternehmen im Internationalen Markt (z.B. Kartellrecht, Europäisches Wirtschaftsrecht, Personalrecht, Insolvenzrecht)
Betriebswirtschaftliche Schwerpunkte
- Controlling (z.B. Strategisches und Operatives Controlling, Controlling mit SAP)
- Marketing (z.B. Konsumentenforschung, Markenführung, Marketingkommunikation)
- Public Services & Management (z.B. Grundlagen des Dienstleistungsmanagements, Gesundheitsmanagement, Rundfunkmanagement, Personalkonzeptionen)
- Entrepreneurship & Finance (z.B. Erfolg durch kundenorientiertes Management, Rahmenbedingungen für erfolgreiches Unternehmertum)
- Human Resources & Management (z.B. Das wirtschafts- und gesellschaftspolitische Umfeld eines Unternehmens, Strategisches Management)
Im vierten Semester findet eine 20-wöchige Praxisphase statt, die sowohl in in- als auch in ausländischen Unternehmen absolviert werden kann. Das Praxissemester hat das Ziel, die Studierenden während des Studiums mit den berufstypischen Arbeitsweisen und Umfeldern bekannt zu machen. Sie sollen kennen lernen, welche Aufgaben sie im beruflichen Alltag zu erfüllen haben und wie sie die im Studium erworbenen Kenntnisse dazu einsetzen können.
Im sechsten Semester fertigen die Studierenden ihre Bachelor-Arbeit an. Hier sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, ein Problem ihrer Fachrichtung innerhalb einer vorgegebenen Frist selbstständig wissenschaftlich zu bearbeiten. Die Studierenden sollen ihre im Studium erworbenen Kompetenzen in der Bachelor-Arbeit anwenden und weiterentwickeln, problemlösungsorientiert an eine Fragestellung herangehen und je nach Themenstellung einen Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt liefern (z.B. durch Untersuchung bisher nicht ausreichend analysierter Problembereiche). Zur Sicherung des wissenschaftlichen Anspruchs wird ein begleitendes Seminar zur Anfertigung der Bachelor-Arbeit angeboten.