Green Energy Workshop

5. Green Energy Workshop
Ausschreibungen für Windenergie – eine Zwischenbilanz

13. Juli 2017 – Auditorium II

Seit dem 1. Januar 2017 werden Windenergieanlagen grundsätzlich nur noch dann nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert, wenn der Betreiber zuvor im Rahmen einer Ausschreibung einen Zuschlag erhalten hat. Die ersten Ausschreibungsrunden für Windenergie auf See und an Land wurden im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen. Das Bundeskabinett hat Mitte Mai zudem die Verordnung für die gemeinsamen Ausschreibungen von Windenergie- und Solaranlagen verabschiedet.

Ziel des Green Energy Workshops ist es vor diesem Hintergrund, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen: Welche praktischen Erfahrungen wurden in den ersten Ausschreibungsrunden gewonnen? Welche Entwicklungen zeichnen sich in Bezug auf Wettbewerbsintensität, Förderhöhe und Akteursstruktur ab? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich in der Praxis insbesondere für Bürgerenergiegesellschaften? Welche Besonderheiten sind in gemeinsamen Ausschreibungen für Windenergie- und Solaranlagen zu beachten? Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die aktuellen Entwicklungen zum Ausbau der Windenergie und ihre Bedeutung für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg aus rechtlicher, wirtschaftlicher und technischer Sicht.

16:00 Uhr   
Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, Fachhochschule Westküste

16:15 – 17:00 Uhr   
Ausschreibungen für Windenergieanlagen – erste Erkenntnisse und Perspektiven
Jan-Kristof Wellershoff, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin

17:00 - 17:30 Uhr   
Auswirkungen des Ausschreibungsmodells auf die Akteursstruktur – Beobachtungen aus der Praxis
Matthias Frauen, Geschäftsführer Windplan GmbH & Co. KG, Heide

17:30 - 18:15 Uhr   
Rechtliche Fallstricke bei der Gebotsabgabe durch Bürgerenergiegesellschaften
Ilka Hoffmann, Projektleiterin Stiftung für Umweltenergierecht, Würzburg

18:15 – 18:30 Uhr   
Abschlussdiskussion

18:30 Uhr   
Get together

Wir freuen uns, Sie in Heide begrüßen zu dürfen.

Programm & Anmeldeformular

Bisherige Workshops

[+] 4. Green Energy Workshop-Neue Impulse für die Sektorkopplung

4. Green Energy Workshop
Neue Impulse für die Sektorkopplung

18. Januar 2017 – Auditorium 2

Die Sektorkopplung, d.h. der Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien auch im Wärme- und Verkehrssektor sowie in der Industrie, ist in aller Munde. Denn die Sektorkopplung kann einen erheblichen Beitrag zur Dekarbonisierung und Flexibilisierung des gesamten Energiesystems leisten. Durch eine Sektorkopplung können zudem ansonsten abgeregelte Strommengen aus erneuerbaren Energien einer Verwendung zugeführt werden. Trotz dieser Vorteile sind Projekte zur Sektorkopplung (z.B. Power-to-Heat oder Power-to-Gas-Anlagen) bislang in der Regel nicht wirtschaftlich. Zum 1. Januar 2017 treten im EEG, im KWKG und im EnWG rechtliche Regelungen in Kraft, die der Sektorkopplung neue Impulse geben können. Einige der Regelungen sind ausdrücklich für das sog. Netzausbaugebiet in Schleswig-Holstein und Hamburg konzipiert. Insbesondere für Betreiber von KWK-Anlagen (z.B. Wärmeversorger, Schwimmbäder, Industrieunternehmen, etc.) entstehen dadurch interessante Investitionsanreize. Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die aktuellen Entwicklungen zur Sektorkopplung und ihre Bedeutung für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg aus rechtlicher, wirtschaftlicher und technischer Sicht.

15:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, Fachhochschule Westküste

15:40 - 16:10 Uhr
Potenziale und Perspektiven für die Sektorkopplung in Schleswig-Holstein
Dr. Ingrid Nestle, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Kiel

16:10 - 16:50 Uhr
Aktuelle energiewirtschaftliche Potenziale von Power-to-Heat
Julius Ecke, enervis energy advisors GmbH, Berlin

16:50 - 17:30 Uhr
Die neue Rolle der Sektorkopplung für das Netzengpassmanagement
Marco Naujoks, 50Hertz Transmission GmbH, Berlin

17:30 – 17:45 Uhr
Abschlussdiskussion

17:45 Uhr
Get together

Wir freuen uns, Sie in Heide begrüßen zu dürfen.

Programm

[+] Green Energy Intensivworkshop: Das EEG 2017 in der Praxis

Green Energy Intensivworkshop: Das EEG 2017 in der Praxis

9. September 2016 – Hörsaal H 11

Am 1. Januar 2017 tritt das EEG 2017 in Kraft. Gegenstand des Green Energy Intensivworkshops sind die wesentlichen Neuregelungen des EEG 2017 und ihre Bedeutung für die Praxis. Im Fokus stehen dabei die für Schleswig-Holstein relevanten Vorschriften. Dies betrifft im Rahmen des Ausschreibungsmodells insbesondere die Einführung so genannter Netzausbaugebiete sowie die Sonderregelungen für Bürgerwindprojekte. Von besonderer Bedeutung sind zudem die neue Förderung zuschaltbarer Lasten sowie weitere Ansätze zur Förderung der Sektorenkopplung. Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die Neuregelungen des EEG 2017 aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht.

Programm

09:30 – 09:45 Uhr   
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Christian Buchmüller, Fachhochschule Westküste

09:45 – 11:15 Uhr   
Ausschreibungen im EEG 2017
Rechtsanwältin Bettina Hennig, Rechtsanwaltskanzlei von Bredow Valentin Herz, Berlin

  • Anwendungsbereich, Grundprinzipien und Verfahrensgrundsätze
  • Besonderheiten für Wind-, Solar- und Biomasseanlagen
  • Ausblick 1: Gemeinsame Ausschreibungen Wind/Solar
  • Ausblick 2: Grenzüberschreitende Ausschreibungen mit Dänemark

11:15 - 11:30 Uhr   
Kaffeepause

11:30 – 12:30 Uhr   
Sektorenkopplung, Speicher und dezentrale Versorgung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Rechtsanwältin Bettina Hennig

  • Power to Heat, Power to Gas & Co.: die neue Förderung zuschaltbarer Lasten
  • Innovationsausschreibungen
  • Rahmenbedingungen für Speicher
  • Eigenversorgung und Direktlieferung
  • Regionale Grünstromkennzeichnung

12:30 – 13:15 Uhr
Die Finanzierung von EEG-Anlagen im EEG 2017
Kim Heinrichs, Geschäftsfeldverantwortlicher Erneuerbare Energien, Raiffeisenbank eG Heide

13:15   
Schlusswort
Prof. Dr. Christian Buchmüller, Fachhochschule Westküste

[+] 3. Green Energy Workshop - Eigenversorgung, Direktlieferung und regionale Grünstromlieferung: Aktuelle Praxisfragen


Prof. Dr. Reiner Schütt (stehend) begrüßt die Teilnehmenden des Workshops

Die Fachhochschule Westküste (FHW) veranstaltete am 15. Juni ihren 3. Green Energy Workshop. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schleswig-Holstein und Hamburg folgten der Einladung der Professoren Dr. Reiner Schütt und Dr. Christian Buchmüller. Im Fokus stand dieses Mal die dezentrale Energieversorgung aus erneuerbaren Energien.

Die Rechtsanwältin Bettina Hennig aus Berlin erläuterte die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Eigenversorgung durch Anlagenbetreiber. Ulf Rietmann von der Naturstrom AG stellte ein Geschäftsmodell seines Unternehmens vor, bei dem Mieter den auf dem Dach ihres Wohnhauses erzeugten Solarstrom selbst verbrauchen können. Dr. Fabian Sösemann, Bereichsleiter Energieversorgung der GP Joule GmbH, erläuterte Möglichkeiten zur Belieferung von Kunden mit von Strom aus erneuerbaren Energien aus Anlagen in der Region.

Prof. Dr. Schütt fasste die Ergebnisse abschließend zusammen: „Dezentrale Versorgungskonzepte sind höchst praxisrelevant. Sie erfordern neben technischem Verständnis aber auch umfassende Kenntnisse der energierechtlichen Rahmenbedingungen.“

Prof. Dr. Christian Buchmüller ergänzte: „Die Resonanz auf unsere Workshops bestätigt, dass wir mit unserem Master Green Energy genau richtig liegen. Wir bilden interdisziplinär in der Energietechnik, im Energierecht und in der Energiewirtschaft aus – genau diese Kenntnisse benötigen unsere Studierenden später in der Praxis.“

Der neue Jahrgang des Masters „Green Energy“ startet im September 2016. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli möglich. Weitere Infos: www.fh-westkueste.de

3. Green Energy Workshop
Eigenversorgung, Direktlieferung und regionale
Grünstromlieferung: Aktuelle Praxisfragen

15. Juni 2016 – Auditorium 2

Der Verbrauch und die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien unmittelbar am Standort der Erzeugungsanlage oder zumindest im regionalen Zusammenhang können einen Beitrag zur Integration von Strom in das Energiesystem leisten und die Akzeptanz vor Ort erhöhen. Die rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen für eine dezentrale Stromversorgung sind allerdings komplex. Der Workshop greift aktuelle Praxisfragen auf und gibt zugleich einen Ausblick auf die zukünftigen Rahmenbedingungen unter dem EEG 2016. Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die aktuellen Fragen der Eigenversorgung, der Direktlieferung und der regionalen Grünstromlieferung aus rechtlicher, wirtschaftlicher und technischer Sicht.

Programm

16:00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, Fachhochschule Westküste

16:10 - 16:45 Uhr
Leitfaden der Bundesnetzagentur, Clearingstelle EEG, EEG 2016, etc. - Aktuelle Praxisfragen zur Strom-Eigenversorgung
Rechtsanwältin Bettina Hennig, Rechtsanwaltskanzlei von Bredow Valentin Herz, Berlin

16:45 - 17:15 Uhr
Innovative Direktliefermodelle am Beispiel Mieterstrom
Dr. Tim Meyer, Geschäftsbereichsleiter Dezentrale Energieversorgung, Naturstrom AG, Hamburg

17:15 - 17:45 Uhr
Regionale Direktvermarktung und regionale Grünstromkennzeichnung – Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Dr. Fabian Sösemann, Bereichsleiter Energieversorgung, GP Joule GmbH, Reußenköge

17:45 – 18:15 Uhr
Die Abwicklung von Eigenversorgung, Direktlieferung und regionaler Direktvermarktung durch die Netzbetreiber
N.N.

18:15 – 18:30 Uhr
Abschlussdiskussion

18:30 Uhr
Get together

[+] 2. Green Energy Worksho - Aktuelle Fragen der Windenergieplanung in Schleswig-Holstein

2. Green Energy Workshop
Aktuelle Fragen der Windenergieplanung in Schleswig-Holstein
18. November 2015 in Auditorium I

Die Planung von Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein stellt alle Beteiligten derzeit vor erhebliche Herausforderungen. Durch eine Novelle des Landesplanungsgesetzes wurde im Juni 2015 die Errichtung raumbedeutsamer Windkraftanlagen für zwei Jahre für unzulässig erklärt. Allerdings darf die Landesplanungsbehörde Ausnahmen zulassen. Gegenstand des Workshops war eine erste Bestandsaufnahme zur Genehmigungspraxis nach dem novellierten Landesplanungsgesetz. Zugleich sollte ein Ausblick auf die neuen Regionalpläne für Schleswig-Holstein gegeben werden. Ausgewiesene Experten beleuchteten die aktuellen Fragen der Windenergieplanung aus behördlicher, planerischer und rechtlicher Sicht.

Programm

16:00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller, Fachhochschule Westküste

16:10 - 16:55 Uhr
Der Planungserlass vom 23. Juni 2015 - Erste Erfahrungen und Ausblick auf die neuen Regionalpläne
Ulrich Tasch, Staatskanzlei Schleswig-Holstein, Abteilung Landesplanung

16:55 - 17:25 Uhr
Windparkprojektierung - ein aktueller Praxisbericht
Heinz Carstensen, Abteilungsleitung Wind, iterra Wind GmbH, Niebüll

17:25 - 18:00 Uhr
Neue Windenergieplanung - Rechtsschutzmöglichkeiten für Gemeinden, Planer und Anlagenbetreiber
Jens-Ulrich Kannieß, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Kannieß Ruge Sannig & Partner, Meldorf

18:00 Uhr
Get together

Moderation: Prof. Dr. Christian Buchmüller

[+] 1. Green Energy Workshop

11. Juni 2015

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird derzeit grundlegend verändert. Zukünftig sollen nur noch solche Anlagenbetreiber eine Förderung erhalten, die sich im Rahmen einer Ausschreibung gegenüber Mitbewerbern durchgesetzt haben. Eine erste Pilot-Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen wurde bereits durchgeführt. Gegenstand des Workshops sind die Anforderungen an das Design von Ausschreibungen sowie die Auswirkungen von Ausschreibungen auf die Realisierung von Erneuerbare-Energien-Projekten. Es diskutieren Experten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Verbänden, Banken, Wissenschaft und Anlagenbetreiber.

Programm

17:00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Hanno Kirsch, Präsident der FH Westküste

17:10 - 17:40 Uhr
Die PV-Freiflächenausschreibungsverordnung - Konzeption, erste Erfahrungen und Ausblick
Dr. Volker Hoppenbrock, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

17:40 - 18:10 Uhr
(An-)Forderungen an das Ausschreibungsdesign für Windenergie
Reinhard Christiansen, Vorsitzender des Landesverbandes Schleswig-Holstein des Bundesverbandes Windenergie e.V.

18:10 - 18:35 Uhr
Ausschreibungen - das Ende der Bürgerenergiewende?
René Groß, Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV e.V.

18:35 - 19:00 Uhr
Auswirkungen des Ausschreibungsmodells auf die Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Projekten
Asmus Thomsen, Geschäftsfeldverantwortlicher Energie und Umwelt, VR Bank Niebüll e.G.

19:00 Uhr
Get together mit Imbiss im Foyer der FH Westküste

Moderation: Prof. Dr. Christian Buchmüller