Pressemitteilungen der FH Westküste

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Pressesprecher und kommissarischen Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Carsten Friede.

Die mittelständische Logistik fit für die digitale Zukunft machen – Kooperationsveranstaltung an der FH Westküste

06. Dezember 2018

Großes Interesse an der digitalen Transformation in der
mittelständischen Logistik

„Die digitale Transformation in der mittelständischen Logistikwirtschaft“ stand im Fokus einer gemeinsamen Veranstaltung von Fachhochschule Westküste und der Kravag-Logistic Versicherungs-AG, welche an der Heider Hochschule und in Hamburg stattfand.

In verschiedenen Workshops wurden an der FH Westküste zunächst Thesen zu logistischen Fragestellungen erarbeitet. Dabei ging es um Aspekte wie Risikomanagement, technologische Entwicklungen, Gesundheitsmanagement oder Fragen der Effizienz in der Distributionslogistik sowie der Kundenbedürfnisse auf der letzten Meile. Die erarbeiteten Thesen wurden am Nachmittag vor mehr als 100 geladenen Gästen an der Hochschule präsentiert, zusammengeführt und diskutiert. Als besonderes Highlight wurden die Ergebnisse der Arbeit in Heide dann am Abend in eine von der deutschen Verkehrszeitung moderierte Podiumsdiskussion in Hamburg übertragen, welcher wiederum an der FH Westküste im Public Viewing live beigewohnt werden konnte.

Über den Veranstaltungstag hinweg berichteten Studierende und Mitarbeitende zudem live in den  sozialen Medien über die Ereignisse. Aus den Beiträgen der Live-Berichterstattung wurden im Nachgang Reports erstellt, die unter https://www.fh-westkueste.de/logfhw18/ zugänglich sind.

Die Veranstaltung bildete den Abschluss des Jubiläumsjahres der FH Westküste, welche in diesem Jahr 25 Jahre alt wurde. Das Thema Logistik ist dabei ein neuer Studienschwerpunkt im Fachbereich Wirtschaft, bei welchem die Heider Hochschule mit der Kravag-Logistic Versicherungs-AG kooperiert. Im nächsten Jahr planen die Partner, zusammen mit Straßenverkehrsgenossenschaften, Unternehmensverbänden und Logistikinitiativen eine Forschungs- und Beratungsplattform zu schaffen, die sich mit den zentralen Zukunftsfragen der mittelständischen Logistikwirtschaft beschäftigt.

In sogenannten RealLaborenLogistik wird es darum gehen, das wertvolle Erfahrungswissen in den mittelständischen Unternehmen mit neuen Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft zu konfrontieren, um hieraus konkrete Hilfestellungen zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen aus Digitalisierung und Automatisierung abzuleiten. Idee ist es, so eine Problemlösungsatmosphäre zu schaffen, die auch eine Brutstätte für Kreativität und neue Ideen junger Startups darstellt und ihnen Raum zum Experimentieren in ausgewählten Co-Working Spaces bietet. 


Q-Familie trifft sich an der FH Westküste

05. Dezember 2018


Reger Austausch in der Q-Familie
Teilnehmende am Treffen der Q-Familie

Wie können wir unsere Gäste glücklich machen? Diese Frage stand am Montag, den 3. Dezember, beim jährlichen Treffen der sogenannten Q-Familie im Mittelpunkt. Die Veranstaltung der Initiative „ServiceQualitätDeutschland (SQD)“ wandte sich an Akteure der Schleswig-Holsteinischen Tourismuslandschaft, die durch die Initiative zertifiziert sind oder Interesse an einer solchen Zertifizierung haben.

Nach dem Grußwort der Vizepräsidentin der FH Westküste, Professorin Dr. Anja Wollesen, gab Projektmitarbeiterin Monika Sußner einen Überblick der Projektaktivitäten im letzten Jahr. Anschließend ging es ins eigentliche Thema des Veranstaltungstages: „Zielgruppen im Tourismus“. Professor Dr. Bernd Eisenstein, Leiter des Instituts für Management und Tourismus der FH Westküste, setzte mit seinem Vortrag zur Entwicklung der touristischen Zielgruppen Schleswig-Holsteins einen wissenschaftlichen Rahmen, der dann mit Hilfe von Praktikern aus dem Tourismus mit Leben gefüllt wurde. In kurzen Vorträgen wurden die vier Zielgruppen Fahrradfahrer, Naturliebhaber, Familien und Strandurlauber genauer definiert. Es wurde aufgezeigt, welche Erwartungen und Wünsche die jeweiligen Zielgruppen in den Urlaub und somit in die Unternehmen mitbringen. Anhand spannender Beispiele konnten die Teilnehmenden viele Tipps für die Umsetzung in ihrem Betrieb mitnehmen.
Nach diesem Austausch gehörte den Studierenden aus dem 3. Semester des Studiengangs „International Tourism Management“ die Bühne. Diese stellten ein Fallstudienprojekt vor, welches sie in Zusammenarbeit mit dem SQD-Team erarbeitet hatten. Die Studierenden hatten einen Workshop für touristische Dienstleistungsunternehmen konzipiert, der zum Ziel hat, Servicelücken zu schließen und das eigene Angebot weiter zu verbessern. Der Workshop wurde bereits erfolgreich mit dem Team des Hotels ConventGarten in Rendsburg durchgeführt.

Neben diesen Programmpunkten blieb wie immer auch reichlich Zeit für Klönschnack und Netzwerken bei selbstgebackenen „Q-Keksen“. „Unser Familien-Treffen ist immer eine tolle Gelegenheit, um sich am Ende des Jahres in lockerer Atmosphäre zu treffen und auszutauschen und vielleicht noch ein paar spannende Impulse für den eigenen Betrieb mitzunehmen. Ich denke, das hat sich herumgesprochen“, fasste Monika Sußner die Veranstaltung zusammen. Mit ca. 60 Teilnehmern war das „Q-Familientreffen“ auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.

Seit 2007 ist das Qualitäts- und Qualifizierungsprogramm „ServiceQualität Deutschland“ (SQD) Hauptbestandteil verschiedener am Institut für Management und Tourismus durchgeführter Projekte zur Verbesserung touristischer Dienstleistungen in Schleswig-Holstein. Durch die Vermittlung praxisnaher Qualitätsinstrumente zeigt die bundesweit agierende Initiative gerade kleineren und mittleren Unternehmen Wege auf, wie sie ihren Kunden durch kreative Maßnahmen den besten Service bieten und zugleich selbst davon profitieren können.


Kostenfreie Erprobungsphase: Weiterbildungsangebot für touristische Unternehmen startet im Januar 2019

03. Dezember 2018

Mit dem neuen Weiterbildungsprogramm „Tourismus 4.0 in Schleswig-Holstein“ erhalten Unternehmen aus der Tourismusbranche in Zukunft Unterstützung in allen Fragen rund um den digitalen Wandel. Das von der Technischen Hochschule Lübeck, der Fachhochschule Westküste und der oncampus GmbH gemeinsam initiierte Angebot richtet sich an Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit Betriebsstätte in Schleswig-Holstein. Ab Januar 2019 können diese die Weiterbildungsangebote kostenfrei erproben. Möglich macht dies das Landesprogramm Arbeit des Landes Schleswig-Holstein mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds.

Basierend auf den Bedarfen kleiner und mittelständischer Tourismusbetriebe in Schleswig-Holstein und unter Einbezug branchenspezifischer Trends und Entwicklungen, wurde ein Angebot mit insgesamt rund 30 Kursen entwickelt. Das Weiterbildungsangebot beschäftigt sich mit grundlegenden und weiterführenden Themen der digitalen Transformation, verknüpft mit praxisbezogenen Beispielen und konkreten Hilfestellungen.
Schwerpunkte sind u. a. „Digitales Marketing-Management“, „Onlinerecht“ oder „Digitales Personalmanagement“. Dabei lässt sich das Weiterbildungsprogramm mit seiner Online-Abrufbarkeit, den ansprechenden Darstellungsformen und den individuell wählbaren Kursstarts flexibel und berufsbegleitend in den Arbeitsalltag integrieren (Stichwort: „Snack-Content“). Die Module sind so aufbereitet, dass KMU genau die Information erhalten, die sie tatsächlich benötigen. Schleswig-holsteinische KMU bekommen durch das bereitgestellte Wissen so die Möglichkeit, auf konkrete Problemsituationen, die u. a. im Zuge des digitalen Wandels entstehen, direkt zu reagieren.

Einer der ersten Kurse, der ab Anfang Januar kostenfrei erprobt werden kann, informiert über den Einsatz von Online-Bewertungsportalen. Hier erfahren Teilnehmende, warum Online-Bewertungsportale für touristische Unternehmen von Bedeutung sind, welche Plattformen derzeit eine hohe Relevanz haben und wie mit Bewertungen angemessen umgegangen werden kann. „Denn häufig werden im Tourismussektor noch nicht alle Potenziale in diesem Bereich ausgeschöpft,“ sagt Ilka Rückheim, Autorin des Kurses und Consultant der Agentur netzvitamine GmbH.
Das Modul „Besser führen durch Kenntnisse über sich selbst“ der dreiteiligen Kursreihe unter der Überschrift „Arbeitswelt 4.0“, richtet sich an Menschen in leitenden Positionen der Hotellerie und Gastronomie, Ferienwohnungs-Vermittler sowie angehende Führungskräfte. „Wer gut führen will, sollte sich selbst gut führen können“, sagt die Spezialistin für Führung, Berufsstrategie und Potenzialentwicklung Anke Lüneburg, die durch den Kurs führt. „Interessierte Fachkräfte lernen in diesem Modul, wie sie sich selbst und gleichermaßen ihre Motive und Stärken besser kennenlernen können und bekommen konkrete Handreichungen und Impulse zur Anwendung im eigenen Unternehmen“, führt Lüneburg weiter aus.
Als dritter Kurs geht „Praktisches Wissensmanagement“ an den Start. In Zeiten von Personalfluktuation und Fachkräftemangel muss der zentrale „Rohstoff Wissen“ anhand professioneller Methoden im Unternehmen strategisch und operativ identifiziert und dokumentiert werden. „Unternehmen wissen oft nicht, was sie wissen“ sagt der Kursleiter Ansgar Jahns, Dozent an der Hotelfachschule Hamburg. Er informiert z. B. über neue Arbeitsplatz-Modelle, flexible Formen der Arbeitsorganisation und den Einsatz kollaborativer Tools. Für den letztgenannten Aspekt wird es zusätzlich ein eigenständiges Modul geben, welches die Inhalte vertieft und ausgewählte Tools vorstellt.
Weitere Angebote werden folgen; so unter anderem zu Themenfeldern, wie: „Social Media“, „Suchmaschinenmarketing“, „Website-Entwicklung“ und „Channel Management“, aber auch zu Trendthemen, wie „Mobile, Apps und Wearables“, „Linked Open Data“ oder „Digitalisierung und Nachhaltigkeit am Beispiel der Hotellerie“.

Die Teilnahme ist im Rahmen der Evaluation für schleswig-holsteinische Tourismusbetriebe kostenfrei. Teilnehmende können innerhalb der Probephase durch ihr Feedback Ergänzungen vornehmen und mitteilen, ob die individuellen Bedarfe erfüllt wurden, um so aktiv zur Optimierung der Kurse beizutragen. Interessierte können sich bereits jetzt für die Teilnahme an der Probephase registrieren und so mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten. Nähere Informationen dazu unter: www.oncampus.de/t40.

Das Projekt „Tourismus 4.0 in Schleswig-Holstein“ wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung Schleswig-Holsteins für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen.
Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de.


Chef der Staatskanzlei informiert sich über Energieforschung an der FH Westküste

22. November 2018

Offizielle Übergabe des Förderbescheids zum Campus100


Auf dem Foto v.l.n.r.: Sts Dirk Schrödter, Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt
(Vizepräsident FH Westküste), Prof. Dr. habil. Michael Berger
(Wissenschaftlicher Leiter Campus 100), Thomas Bultjer
(IHK/Förderforum FH Westküste)

Im Anschluss an die Sitzung des Landeskabinetts in Büsum stattete der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dirk Schrödter, der Fachhochschule Westküste am Dienstag einen Besuch ab und bekam einen Einblick in das Gesamtkonzept der Hochschule zur wissenschaftlichen Verankerung der Energiewendeaktivitäten an der Westküste. Im Gepäck hatte er den Förderbescheid zum Campus100 mit einem Gesamtvolumen von 3,6 Mio. €, der den Aufbau für ein überregional anerkanntes Forschungs- und Transferzentrum für Technologien der Energiewende an der Westküste ermöglichen soll. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Fördercalls „Aufbau von Forschungsinfrastrukturen in Schleswig-Holstein“ (FIT Call 2017) des Landesprogramms Wirtschaft ausgewählt.

Die FH Westküste präsentierte, was sie mittlerweile unternommen hat, um ihrem Gründungsauftrag auch beim Thema Energie gerecht zu werden:

  • Basis der Aktivitäten zur Energiewende sind die Bachelor-Studiengänge Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik und Elektro- / Informationstechnik sowie der Master-Studiengang Green Energy. Dort wird u.a. der Fachkräfte-Nachwuchs für die anstehenden Aufgaben ausgebildet.
  • Zur Gebäudesystemtechnik wurde u.a. mit Förderung der EKSH mit dem Aufbau eines Energieparks begonnen, der nun im Rahmen eines EU-Projekts (EFRE-ITI SmartRegion 2.0) durch ein Lehr- und Ausstellungsgebäude erweitert wurde, in dem die energieautarke Versorgung größerer Gebäudekomplexe demonstriert werden soll.
  • Das Lehr- und Ausstellungsgebäude wird vom SHeff-Z in Neumünster zum Jahresende 2018 die Aufgabe übernehmen, Bauherren mit Hintergrundinformationen zur modernen Gebäudeausstattung zu versorgen. Dazu wird auch der größte Teil des SHeff-Z nach Heide umziehen.
  • Im Rahmen des BMBF/BMWi-Projekts QUARREE100 ist die FH Westküste die Hochschule vor Ort und sichert die langfristige wissenschaftliche Kompetenz für den Rüsdorfer Kamp in Heide.
  • Die FH Westküste war wesentlich beteiligt an der Entwicklung einer „Innovationsstrategie Westküste“ der vier Westküsten-Landkreise, in der das Thema Energie natürlich eine entscheidende Rolle spielt.
  • Der Green Energy Workshop hat sich bereits zu einer festen Institution für den Austausch zwischen Bürgern, Unternehmen und Hochschule entwickelt. Das 8. Treffen im Oktober 2018 zum Thema Windplanung sprengte mit an die 160 Teilnehmern fast die Räume der Hochschule.
  • Ende November wird die Speicherinitiative Schleswig-Holstein des Umweltministeriums an der Heider Hochschule tagen. Dabei spielt das Thema Wasserstoff eine immer wichtigere Rolle.

Die Hochschule hat bereits 2016 in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Entwicklungsagentur Region Heide ein Gesamtkonzept entwickelt, wie die wirtschaftliche Entwicklung der Region Westküste auf Basis der Sonderstellung beim Thema Erneuerbare Energien praktisch vorangetrieben werden kann. Dabei spielt die anwendungsorientierte Forschung eine wichtige Rolle, mit der noch bestehende technische Hürden beseitigt werden können. Daraus wurde 2017 ein Förderantrag „Campus100“ – „Campus“ für Hochschulgelände, „100“ für 100% erneuerbare Energie –, der sich in Vorauswahl und Hauptwettbewerb gegen viele Konkurrenzanträge durchsetzen konnte.
Das auf vier Jahre angelegte Projekt wird zu 90% vom Land und zu 10% vom Förderforum der FH Westküste und der Hochschule selber finanziert. Dabei geht es vor allem um eine Personalausstattung, mit der die Beteiligung an nationalen und internationalen Forschungsprogrammen möglich wird. Die Hochschule bündelt diese Aktivitäten seit 1. November in einem Institut für die Transformation des Energiesystems, das die vier Themenbereiche Technologie, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft interdisziplinär abdeckt.


Neuer Online-Master „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ an der FH Westküste – Start der Bewerbungsphase

21. November 2018

Die Fachhochschule Westküste bietet zum Sommersemester 2019 den neuen Online- Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ an – die Bewerbungsphase läuft ab sofort und noch bis zum 15. Januar.

Die Anforderung, lebenslang zu Lernen und die Verknappung der verfügbaren Zeit stehen sich in der modernen Arbeitswelt in einem Spannungsfeld gegenüber. Mit dem Online-Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ reagiert die Fachhochschule Westküste darauf und bietet ein Weiterbildungsangebot, das flexibel in Voll- oder Teilzeit und örtlich von überall genutzt werden kann. Die Hochschule setzt hierfür moderne und abwechslungsreiche Lehrmaterialien ein, welche Online zur Verfügung stehen und es den Studierenden erlauben, ganz nach ihrem individuellen Zeitplan zu lernen.

Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor-Studiums, die bereits erste berufliche Erfahrungen im Bereich Marketing oder Personalwesen gesammelt haben und sich nun weiterqualifizieren möchten. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Transfer des Erlernten in die Praxis – und umgekehrt. Dies wird durch praxisnahe Studieninhalte sowie durch berufserfahrene Dozierende erreicht. In berufsintegrierten Projekten wird das Wissen direkt angewandt und ist somit für das jeweilige Unternehmen nutzbar.

Wer sich genauer über dieses Angebot informieren möchte, hat am 4. Dezember 2019 um 19 Uhr die Möglichkeit, an einer Online-Informationsveranstaltung teilzunehmen. Professor Dr. Tim Warszta, Leiter des Studiengangs, gibt einen Überblick über Ablauf, Ziele und Organisation des Studiums und steht dann für individuelle Fragen zur Verfügung. Interessenten melden sich bitte unter wipsy@fh-westkueste.de und erhalten dann einen Zugangslink. Voraussetzung ist ein internetfähiger PC/Laptop mit Lautsprecher und Mikro. Weitere Informationen zum Studiengang unter www.fh-westkueste.de/wmp


Wirtschaft und Medien – Studierende der FH Westküste besuchen den NDR

12. November 2018


Studierende der FH Westküste im Gespräch mit Jörg Jacobsen (6.v.r.)

Wie verändern sich Zuschauer- und Hörerstrukturen? Welche Bedeutung und Glaubwürdigkeit haben Online-Nachrichten? Und welche technischen Fortschritte gibt es in der Mediengestaltung? Diese und weitere Fragen haben Studierende der Fachhochschule Westküste aus dem Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie bei ihrem Besuch des NDR-Studios Heide an Studioleiter Jörg Jacobsen gestellt und sich mit ihm über aktuelle Entwicklungen in der Medienlandschaft ausgetauscht.

Jacobsen demonstrierte zudem, dass die Redakteure des NDR mithilfe moderner Smartphones und entsprechender Apps in der Lage sind, sich kurzfristig auf Breaking-News-Situationen einstellen und Nachrichtenbeiträge notfalls nicht nur mobil zu produzieren, sondern auch live in guter Qualität zu senden. Weiterhin ging Jacobsen mit den Studierenden auf konkrete Fälle sogenannter Fake-News ein, mit denen sich Nachrichtenredaktionen zunehmend beschäftigen müssen. Um Falschmeldungen zu erkennen, bevor sie weiterverbreitet werden, sei eine sehr intensive Recherchearbeit erforderlich, die auch in Heide von den acht Mitarbeitern vor Ort mit großem Engagement und aus Verantwortung gegenüber den Zuschauern und -hörern geleistet werde, erklärte der Studioleiter.

Professor Dr. Thomas Jendrosch von der FH Westküste hatte den Besuch beim NDR angeregt, weil sich die Studierenden auch mit medienpsychologischen Fragen beschäftigen. Er dankte Jörg Jacobsen für die umfassenden Praxiseinblicke, welche viele Impulse für die Forschungsarbeit der Studierenden lieferten.


Deutsche Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. tagt an der Fachhochschule Westküste

08. November 2018

Mit 160 Teilnehmenden aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der touristischen Praxis platzt die Fachhochschule Westküste aus allen Nähten: Die 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaften e.V. (DGT) findet  von heute an bis Samstag an der Heider Hochschule und in St. Peter- Ording statt.


Prof. Dr. Bernd Eisenstein

Unter dem Oberthema „Tourismus und Gesellschaft: Kontakt – Konflikte – Konzepte“ tauschen sich Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland aus. Sie stellen Forschungsprojekte vor und diskutieren Fragestellungen rund um die wechselseitigen Abhängigkeiten von Ausprägungen des Tourismus einerseits und deren gesellschaftlichen Hintergründen und Folgen andererseits. Welche Auswirkungen hat die zunehmende Mobilität weiter Teile der Weltbevölkerung? Wie lassen sich positive wirtschaftliche Effekte und soziale oder politische Spannungen vereinbaren? Wie können Regionen vor Übernutzung geschützt werden, ohne den Tourismus als Einkommensquelle vieler Menschen zu gefährden? Und welche Auswirkungen hat der technologische Wandel auf das Reiseverhalten? In einer Podiumsdiskussion und insgesamt 41 Präsentationen werden diese und weitere Fragen im Fokus stehen.

Die Jahrestagung der DGT findet jährlich an wechselnden Orten statt. Die Fachhochschule Westküste hat sich in letztem Jahr um die Ausrichtung der Tagung beworben, um die Veranstaltung im Jahr des 25jährigen Bestehens der Hochschule durchzuführen. Professor Dr. Bernd Eisenstein, Leiter des Instituts für Management und Tourismus der FH Westküste:

„Wir freuen uns sehr, die Tagung an unserer Hochschule ausrichten zu dürfen. Der Zuspruch seitens der Teilnehmenden übertrifft unsere Erwartungen dabei bei weitem. Dies bestätigt uns, ein hochspannendes Programm vorbereitet zu haben und ist gleichzeitig auch Ausdruck des Ansehens, das die Hochschule seitens der Tourismuswissenschaftler und –praktiker genießt.“

Die DGT als Vereinigung von deutschsprachigen Tourismuswissenschaftlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Ansprechpartner zu allen Fachthemen der Tourismuswissenschaft. Die Gesellschaft mit Sitz in München fördert durch ihr Netzwerk Kooperationen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Wesentliche Handlungsfelder sind die Information und Beratung von Hochschulen, Unternehmen, Politik und Gesellschaft zu allen wichtigen und aktuellen Fragestellungen des Tourismus, die Förderung von  Tourismusforschung und –lehre und das Engagement für einen interdisziplinären Wissensaustausch zum Wohle einer zukunftsfähigen Tourismuswissenschaft. Die DGT nimmt Stellung zu  öffentlich diskutierten Themen und Problemstellungen und fördert Spitzenleistungen in Forschung und Lehre.


Paradigmenwechsel in der Führung – Studierende der FH Westküste im Austausch mit der beruflichen Praxis

06. November 2018


Joachim Schaffer-Suchomel vor Studierenden der FH Westküste

Weil manchmal auch im Studium alle „Theorie grau ist“, legt die Fachhochschule Westküste großen Wert darauf, Lerninhalte regelmäßig in die Praxis zu übertragen und den Studierenden so die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen direkt zu überprüfen und anzuwenden. Gastvorträge von erfahrenen Berufspraktikern sind dabei immer wieder besonders wertvoll, weil diese viele reale Beispiele und Fragestellungen liefern, welche den Studierenden später im Berufsleben begegnen können.

Der Heider Buchautor und Wirtschaftsberater, Diplom-Pädagoge Joachim Schaffer-Suchomel, berichtete an der FH Westküste vor Studierenden des Studiengangs Wirtschaftspsychologie über seine Erfahrungen aus der Coaching-Praxis. In seinen Beratungen und Trainings gehe es oftmals darum, so Schaffer-Suchomel, Führungskräfte einen Perspektivwechsel vornehmen zu lassen, um betrieblichen Herausforderungen wirksamer begegnen zu können. Auch gelte es, sich mehr mit den eigenen und den Stärken der Mitarbeiter zu beschäftigen, statt nur die Schwächen in den Blick zu nehmen. Der Paradigmenwechsel gelänge vor allem durch einen Wechsel des eigenen Blickwinkels, der nicht mehr nur auf Probleme gerichtet ist, sondern auf ein breites Spektrum von Lösungen.

Schaffer-Suchomel, zu dessen Klienten Manager und auch Politiker zählen, wies in seinem Vortrag auch auf die Bedeutung der Sprache hin, von der die Führungskultur geprägt wird. Der Begriff des Angestellten transportiere etwa die Botschaft, dass sich ein Mensch anstelle, um Arbeiten zugeteilt zu bekommen. Im moderneren Begriff des Mitarbeiters schwinge dagegen das eigenständige Denken und Gestalten mit. Der Ton mache die sprichwörtliche Musik, weshalb eine positive Wortwahl auch Mitarbeiter zu motivieren vermag.

Professor Dr. Thomas Jendrosch, der den Gastvortrag initiiert hatte, dankte Herrn Schaffer-Suchomel für seinen Besuch an der FH Westküste. Er sei sicher, dass der Vortrag nicht nur spannende Praxiseinblicke für die Studierenden geliefert habe, sondern diese motiviere, ihr angeeignetes Wissen immer wieder im Praxisbezug anzuwenden.


Neuer Online-Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ an der Fachhochschule Westküste – warum es sich lohnt

02. November 2018

Timm Kaatz hat bereits seinen Bachelorabschluss in Wirtschaftspsychologie an der FH Westküste gemacht. Nun leitet er die Stabsstelle Personalentwicklung bei der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH. Mit Blick auf den Online- Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ der Fachhochschule Westküste ist er von diesem neuen Angebot überzeugt:

„Dadurch, dass man das erlernte Wissen sofort in die Praxis übertragen kann und man umgekehrt ebenso die Themen aus dem Berufsalltag mit den Inhalten des Studiums verknüpfen kann, ergeben sich tolle Synergie-Effekte und ein optimaler Praxistransfer. Ein echter Mehrwert, von dem man nicht nur selbst, sondern auch der Arbeitgeber profitiert!“. Auch inhaltlich steht Kaatz dabei hinter dem Master: „Da die Belegschaft der Unternehmen immer „bunter“ wird, sind Kompetenzen, beispielsweise aus den Bereichen der Interkulturellen Psychologie sowie der Motivations- und Handlungspsychologie, immer gefragter und im Berufsalltag wichtiger“.

Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor-Studiums, die bereits erste berufliche Erfahrungen im Bereich Marketing oder Personalwesen gesammelt haben und sich nun weiterqualifizieren möchten. Berufsbegleitend in Voll- oder Teilzeit können Kompetenzen ausgebaut und Wissen erweitert und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden. Das Online-Studium an der FH Westküste ist interaktiv und multimedial. Lehrende und Studierende stehen in regelmäßigem Kontakt zu- und untereinander, sodass man online, aber nicht allein studiert.

Wer sich genauer über dieses Angebot informieren möchte, hat sowohl am 7. November als auch am 4. Dezember 2019 die Möglichkeit, an einer Online-Informationsveranstaltung teilzunehmen. Professor Dr. Tim Warszta, Leiter des Studiengangs, gibt einen Überblick über Ablauf, Ziele und Organisation des Studiums und steht dann für individuelle Fragen zur Verfügung. Interessenten melden sich bitte unter wipsy(at)fh-westkueste.de und erhalten dann einen Zugangslink. Voraussetzung ist ein internetfähiger PC/Laptop mit Lautsprecher und Mikro.

Voraussetzungen und Konditionen

  • Bachelor-Abschluss mit 210 ECTS (fehlende ECTS können nachgeholt werden)
  • Abschlussnote 2,5 oder besser
  • Erste Berufserfahrung von mind. 1 Jahr
  • 3 Semester Vollzeit/ 6 Semester Teilzeit zum Sommersemester (Bewerbungszeitraum 15.11. bis 15.01.) sowie zum Wintersemester (Bewerbungszeitraum 30.04. bis 15.07.)
  • Gesamtkosten 6.480,00 € zzgl. 75,00 € Semestergebühr
  • Weitere Informationen unter https://www.fh-westkueste.de/wmp

Erfolgreiche Start-up Night an der Fachhochschule Westküste

30. Oktober 2018


Organisatoren und Gründer bei der 1. Start-up Night
Start-up Night in ungewohnter Atmosphäre an der FH Westküste

Mit etwa 200 Besucherinnen und Besuchern hat die erste Start-up Night an der Fachhochschule Westküste eine gelungene Premiere gefeiert. Die Veranstaltung wurde durch die Wirtschaftsjunioren Dithmarschen in Kooperation mit der FH Westküste und der IHK Geschäftsstelle Dithmarschen organisiert und sollte insbesondere die Studierenden der Heider Hochschule ermutigen, selbst unternehmerisch tätig zu werden. „Die drei Gründer waren sehr inspirierend und motivierend. Sie haben den Studierenden gezeigt, dass Gründen eine spannende Option für den Lebensweg sein kann“, sagte Thomas Bultjer der Leiter der IHK Geschäftsstelle Dithmarschen.

Bei Currywurst und Getränken stellten sich drei erfolgreiche und international tätige Unternehmen mit ihrer Idee und ihrer Geschichte vor. Die Besonderheit dabei war, dass alle Unternehmen die Wurzeln und Anfänge ihrer Gründung in Dithmarschen haben:

Die Myboo GmbH mit Mitgründer und Geschäftsführer Maximilian Schay berichtete über die Gründung und Entwicklung eines Unternehmens, welches handgefertigte Bambusfahrräder in Ghana und Kiel herstellt und begleitend große Erfolge mit dem Angebot von Bildungsmaßnahmen und Arbeitsplätzen in Ghana schaffen konnten. Die Eyespec GmbH, vertreten durch den kaufmännischen Leiter und Absolventen der FH Westküste, Sebastian Schütt, berichtete über den Aufbau ihrer Firma, die ihre Wurzeln an der Heider Hochschule hat und nun für Großkunden aus der Automobil-, Medizin-, Lebensmittel- und Elektronikindustrie hochtechnologische Lösungen für die industriele Bildverarbeitung herstellt. Und Viktor Dik, ebenfalls Absolvent der FH Westküste, stellte seine Brooklyn Soap Company vor. Inspiriert durch den Lifestyle und Flohmärkte in Brooklyn entschieden sich er und seine Mitgründer, ihre Anstellungen in Großkonzernen aufzugeben und Seife für die spezielle Pflege für Männer herzustellen. Die Produkte werden nicht nur in einem großen Drogeriemarkt, sondern auch online in über 35 Länder vertrieben.

Björn Reimers, Sprecher der Wirtschaftsjunioren Dithmarschen, war erfreut über die große Teilnehmerzahl seitens der Studierenden an diesem Abend. „Es zeigt das Interesse am Thema Gründung. Wir freuen uns, wenn wir dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen können.“ Saskia Schultz, Projektleiterin des neuen Startup Centers der FH Westküste, ergänzte: „Die Veranstaltung war ein toller Auftakt, der uns bestätigt und auch ganz stark motiviert. In Zukunft möchten wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern weitere solche Veranstaltungen initiieren.“


Hohe Resonanz beim Green Energy Workshop zum Windkraftausbau

26. Oktober 2018


Referenten des 8. Green Energy Workshops mit
Prof. Dr. Reiner Schütt (3.v.l) und Prof. Dr. Christian Buchmüller (r.)

Beim 8. Green Energy Workshop haben am 24. Oktober über 150 Teilnehmende über den neuen Entwurf der Landesregierung zur Windenergie-Regionalplanung diskutiert. Ulrich Tasch von der Landesplanung stellte die Pläne der Landesregierung vor und erläuterte unter anderem die vorgesehenen höheren Siedlungsabstände. In weiteren Vorträgen referierten Axel Sachse vom Unternehmen DNV GL sowie Karina Ingwersen und Nils Kühlmann von der ee-Nord zu aktuellen Fragen der Schallimmissionen von Windenergieanlagen sowie zum Repowering von Bestandsanlagen.

In einer Vielzahl von Wortbeiträgen wurden sowohl von Branchenvertretern als auch von Windkraftkritikern zahlreiche noch offene Fragen und Unsicherheiten thematisiert und kontrovers diskutiert. Der Workshop bot allen Beteiligten die Möglichkeit zum regen Austausch und Gespräch.

Die Veranstalter, die Professoren Reiner Schütt und Christian Buchmüller, betonten bereits bei der Eröffnung des Workshops die Notwendigkeit des gemeinsamen Dialogs. Sie zeigten sich im Anschluss an die Veranstaltung zufrieden:

„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie auch gesellschaftlich gewollt und akzeptiert ist. Vor diesem Hintergrund werden Fragen der ‚Governance‘ der Energiewende immer wichtiger. Wir als Fachhochschule Westküste können dabei als neutraler Akteur eine Plattform für den Dialog der Beteiligten bilden – z.B. mit unseren Workshops. Auch in unserem Studiengang Green Energy und unseren Forschungsaktivitäten im neu gegründeten ‚Institut für die Transformation des Energiesystems‘ (ITE) wird sich die FH Westküste in Zukunft verstärkt gesellschaftlichen Fragestellungen zur Energiewende widmen.“


Professorin der FH Westküste veröffentlicht Lehrbuch

22. Oktober 2018


Prof. Dr. Daniela Aidley

Quantitative Forschung ist überall. Egal, ob es um Markt- oder Meinungsforschung geht - immer greift man auf Stichproben aus Befragungen, Beobachtungen oder Experimenten zurück, um etwas zu erfahren, zu hinterfragen oder zu belegen: Wie zufrieden sind unsere Kunden? Wie wird unser Produkt wahrgenommen? Lohnt sich das neue Training wirklich?

Eine wissenschaftliche Studie von der Fragestellung über die Durchführung bis hin zur Auswertung und Berichterstellung zu entwickeln, ist daher für Studierende unverzichtbares Handwerkszeug. Dr. Daniela Aidley, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste, gibt in ihrem neuen englischsprachigen  Lehrbuch „Introducing Quantitative Methods“ dafür eine praxisorientierte Einführung und vermittelt die Grundlagen. Das Lehrbuch richtet sich dabei nicht nur an Studierende, sondern auch an Anwender, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten, weil sie beispielsweise mit einer Mitarbeiter- oder Kundenbefragung beauftragt sind.

Kern des Lehrbuchs sind Beispiele und Übungen, die unmittelbar an den beruflichen Alltag anknüpfen. Das Buch ist dabei bewusst einfach und verständlich gefasst. Statistische Analysen werden nicht nur in SPSS, sondern auch in Excel beschrieben, was insbesondere bei einfacheren Analysen die Arbeit erleichtert. In einem Extrakapitel werden hierzu auch die mathematischen Grundlagen nochmal aufgefrischt. Auf einer begleitenden Website sind nicht nur die Beispiel- und Übungsdateien hinterlegt, sondern auch zahlreiche weiterführende Links zu finden.

Das Buch ist am 20. Oktober im Palgrave Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.


Auszeichnung für russische Studentin der FH Westküste

19. Oktober 2018


Daria Prokhorova (r.) mit Professorin Dr. Anja Wollesen.jpg

Ob es darum geht, neuen internationalen Studierenden bei der Wohnungssuche in Heide zu helfen, ein interkulturelles Dinner zu organisieren oder anderen Studierenden die osteuropäische Kultur näher zu bringen – Daria Prokhorova ist dabei. Weil zudem auch die akademischen Leistungen der 25jährigen gebürtigen Russin hervorragend sind, wurde sie nun mit dem diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ausgezeichnet.

Professorin Dr. Anja Wollesen, Vizepräsidentin der Heider Hochschule, übergab die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung in dieser Woche an die junge Studierende. Sie machte dabei deutlich, welche Bereicherung internationale Studierende wie Daria Prokhorova für die FH Westküste und die Hochschulgemeinschaft sind.

Daria Prokhorova studiert seit dem Wintersemester 2016/17 an der FH Westküste im Masterstudiengang „International Tourism Management“ und hat gerade ihre Abschlussarbeit eingereicht. Nach ihrer Zeit in Heide möchte sie in Belgien, wo sie bereits ein freiwilliges Praktikum absolviert hat, im Bereich der touristischen Marktforschung arbeiten oder in ihrer russischen Heimat an der Entwicklung und Verbreitung von Sprach- und Bildungsreisen mitwirken.


Online studieren - Neuer Masterstudiengang an der FH Westküste

18. September 2018

Die Fachhochschule Westküste bietet einen neuen Online-Masterstudiengang:  „Wirtschaft, Medien und Psychologie“. Der Studiengang beginnt erstmalig zum Sommersemester 2019 und schließt mit dem Master of Arts ab.

Die Hochschule reagiert so auf den Bedarf vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sich flexibel und örtlich ungebunden weiterzubilden. Berufsbegleitend können so eine zusätzliche Qualifikation erlangt und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht werden.

Interessenten haben die Möglichkeit,  sich bei einer Online-Infoveranstaltung näher über dieses  Angebot unterrichten zu lassen. Prof. Dr. Tim Warszta, Leiter des Studiengangs, gibt einen Überblick über Ablauf, Ziele und Organisation des Online-Masters und steht dann für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 7.November, um 19 Uhr statt und dauert etwa eine Stunde.  Interessenten melden sich bitte unter wipsy(at)fh-westkueste.de und erhalten dann einen Zugangslink. Voraussetzung ist ein internetfähiger PC/Laptop mit Lautsprecher und Mikro.

Eine Bewerbung für den Studiengang ist vom 15.11.2018 bis zum 15.01.2019 möglich. Das Semester beginnt zum 01.03.2019. Informationen zum Studiengang finden Sie auf der Website der Hochschule: https://www.fh-westkueste.de/wmp. Für ein persönliches Beratungsgespräch und für weitere Informationen melden Sie sich gerne direkt an der Fachhochschule unter 0481 – 8555 587.

Voraussetzungen und Konditionen

  • Bachelor-Abschluss mit 210 ECTS (fehlende ECTS können nachgeholt werden)
  • Abschlussnote 2,5 oder besser
  • Erste Berufserfahrung von mind. 1 Jahr
  • 3 Semester Vollzeit/ 6 Semester Teilzeit zum Sommersemester (Bewerbungszeitraum 15.11. bis 15.01.) sowie zum Wintersemester (Bewerbungszeitraum 30.04. bis 15.07.)
  • Gesamtkosten 6.490,00 € zzgl. 75,00 € Semestergebühr

FH Westküste und BDEW gründen Kooperation: Gemeinsam für die Energiewende

27. September 2018

Die Fachhochschule Westküste und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) werden zukünftig zusammenarbeiten, um die Herausforderungen der Energiewende in Norddeutschland zu meistern. Diese Vereinbarung ist Gegenstand einer heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung, mit der der wechselseitige Austausch gefördert, Forschungsprojekte begleitet und Studierenden der Kontakt in die Unternehmen hinein geebnet werden soll.

Das Bindeglied der Kooperation ist das gemeinsame Ziel, in Schleswig-Holstein wesentliche Gestalter der Energiewende zu sein. So stehen sowohl für die FH Westküste als auch für den BDEW z.B. die Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr oder der zukunftsfähige Ausbau der Netzwirtschaft auf der Agenda. So wollen die Partner zukünftig eine Plattform des Austausches bilden, um zwischen Wissenschaft und Branche neuste Erkenntnisse auszutauschen. Darüber hinaus soll die Kooperation zukünftig auch eine Basis für energiefachliche Forschungsprojekte bilden und berufliche Perspektiven der Studierenden in der Energiewirtschaft vermitteln. Hier sehen die FH Westküste und der BDEW gleichermaßen ein hohes Potenzial für eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

„Mit dem BDEW gewinnen wir einen der wichtigsten Akteure der deutschen Energiewirtschaft für die Zusammenarbeit. Die Energiewende verlangt zunehmend nach Lösungen, die über den Tellerrand einzelner energiewirtschaftlicher Wertschöpfungsstufen oder Unternehmensgrößen blicken – hier kann uns gerade der BDEW mit seiner vielfältigen Mitgliederstruktur in Norddeutschland weiterbringen“, so Prof. Dr. Hanno Kirsch, Präsident der Fachhochschule Westküste, zum Start der Kooperation.

Dr. Torsten Birkholz, Geschäftsführer der BDEW-Landesgruppe Norddeutschland, ergänzt hierzu: „Bei dem hohen Innovationstempo, mit dem wir uns in der Branche aktuell bewegen, ist für die Energieversorger der fachliche Austausch mit der angewandten Wissenschaft wichtiger denn je – das gilt z. B. für die großen Herausforderungen der Systemintegration Erneuerbarer Energien, der Digitalisierung oder auch für den Aufbau noch effizienterer Wärmesysteme. Wir freuen uns, mit der FH Westküste einen Partner gewonnen zu haben, der in einer der wichtigsten Energiewenderegionen Deutschlands beheimatet ist und hier ein umfassendes Know-how in diesen Fragen aufgebaut hat.“

Hintergrundinformationen / Kontakt

Zur FH Westküste: An der Fachhochschule Westküste in Heide studieren derzeit etwa 2.000 Studierende in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fachbereiche Wirtschaft und Technik. Lehre und Forschung zeichnen sich u.a. durch eine hohe Praxisorientierung und eine Ausrichtung auf die zukünftigen beruflichen Anforderungen in den Unternehmen aus. Mit einem eigenen Energiepark zu Lehr-, Forschungs- und Demonstrationszwecken sowie innovativen Studiengängen wie dem Master „Green Energy“ ist die Begleitung und Mitgestaltung der Energiewende ein wissenschaftlicher Schwerpunkt der Hochschule.

Zur BDEW-Landesgruppe Norddeutschland: Die Landesgruppe Norddeutschland des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vertritt die Interessen seiner Mitglieder der Sparten Energie, Wasser und Abwasser. Das Spektrum der Mitgliedschaft reicht dabei von lokalen und kommunalen Betrieben bis hin zu überregionalen Anbietern. Die Landesgruppe umfasst derzeit rund 330 Unternehmen in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Hiervon sind mehr als 80 Mitgliedsunternehmen in Schleswig-Holstein ansässig.

Grüner Strom vom Campus – Einweihung von E-Ladesäulen an der Fachhochschule Westküste

21. September 2018


Florian Meyer (Stadtwerke Heide) und
Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt (Vizepräsident der FH Westküste)

Das Elektroauto betanken und gleichzeitig erleben, wie der Strom dafür entsteht? Das geht ab sofort an den beiden neuen Ladesäulen der Fachhochschule Westküste. Diese sind neuer Bestandteil des Energieparks der Heider Hochschule, welcher auch den grünen Strom für die Fahrzeuge produziert. Im zugehörigen Lehr- und Ausstellungsgebäude kann man dann während der Ladezeit erfahren, was zwischen Windenergieanlage und Fahrzeug so alles passiert.

Die Inbetriebnahme erfolgte am gestrigen Donnerstag. Beide Ladesäulen enthalten jeweils zwei Ladepunkte und können so bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig laden. Der Kunde schließt einen Autostromvertrag mit den Stadtwerken Heide oder hat einen Vertrag mit einem anderen Energieversorger. Er hat auch die Möglichkeit, per Kreditkarte oder PayPal zu laden.

Die Ladesäulen sind das Ergebnis einer Kooperation der FH Westküste mit den Heider Stadtwerken. Gefördert durch die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen haben sich die Projektpartner das Ziel gesetzt, über die neuen Ladesäulen die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Für die Beteiligten ist Elektromobilität, die aus erneuerbaren Energien gespeist wird, ein wesentlicher Bestandteil, den Verkehr klimafreundlicher zu gestalten.


FH Westküste begrüßt neue Studierende

19. September 2018


Erstsemesterwoche an der Fachhochschule Westküste

655 Erstsemester haben in dieser Woche ihr Studium an der Fachhochschule Westküste begonnen. Damit steigt die Studierendenzahl auf aktuell 1.983 – ein neuer Rekordwert für die Hochschule mit ihren wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Studiengängen. Um der Nachfrage  bestmöglich gerecht zu werden, hat die Hochschule sogar expandiert und zusätzliche Seminarräume im Büropark Westküste in der Heider Rungholtstraße angemietet.

582 der neuen Studierenden haben ein Bachelorstudium aufgenommen. Im Fachbereich Wirtschaft verzeichnet der Studiengang „International Tourism Management“ dabei die meisten Neueinschreibungen. Im Fachbereich Technik ist die Gruppe der Studierenden, die sich für „Management und Technik“  (Wirtschaftsingenieurwesen) entschieden haben, am größten. Seitens der Masterstudierenden gab es die höchsten Neueinschreibungen im Studiengang „Wirtschaftspsychologie“.

Bemerkenswert ist in diesem Jahr die Alterspanne der neuen Studierenden: Die jüngste Studierende ist 17 Jahre alt und im Studiengang „Betriebswirtschaft“ eingeschrieben, der älteste Studierende dagegen bereits 76 Jahre alt und studiert „Elektrotechnik und Informationstechnik“.

Die neuen Studierenden wurden am Montag offiziell durch die Hochschule und die Stadt Heide begrüßt und befinden sich nun in ihrer Einführungswoche. Dabei erfahren die „Erstis“ unter anderem, wie die Hochschule funktioniert, lernen sich durch verschiedene Veranstaltungen untereinander kennen und beginnen bereits auch, die ersten Vorlesungen zu hören.


Neu an der FH Westküste: Professor Dr.-Ing. Kerstin Main

10. September 2018


Prof. Dr.-Ing. Kerstin Main

„Immobilienwirtschaft umfasst viele Themenbereiche. Wir betrachten die Entwicklung, Produktion, Vermarktung und auch die Bewirtschaftung von Immobilien, also deren gesamten Lebenszyklus.“ erläutert Professor Dr.-Ing. Kerstin Main. „Damit liegen wir an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaftslehre und den Natur- und Ingenieurswissenschaften.“

Die Chance, dieses Spektrum mit all seinen Verknüpfungen zwischen verschiedenen Fächern mit den Studierenden zu erarbeiten, reizt Kerstin Main besonders. An der Fachhochschule Westküste besetzt sie die Professur für Immobilienwirtschaft und lehrt im gleichnamigen Bachelorstudiengang. Neben den fachlichen Aspekten ist es besonders der enge Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden, der Kerstin Main motiviert und für sie ein Kern ihrer Arbeit ist.

Vor ihrer Zeit an der Hochschule in Heide studierte sie zunächst Geologie und Wirtschaftsingenieurwesen, hat zudem noch einen Abschluss als Master of Business Administration und war 15 Jahre als Projektsteuerin für Groß-Bauvorhaben, Hochschul-Dozentin und in der Unternehmensgründungs-Beratung tätig. Kerstin Main gewann den Deutschen Gründungswettbewerb. In ihrer Promotion widmete sie sich an der Bauhaus-Universität Weimar dem nachhaltigen Bauen und dem strategischen Management für kleine und mittelständische Bauunternehmen.

Parallel zu ihrer Lehrtätigkeit ist Professor Main forschungsaktiv. Ihr Fokus liegt auf Aspekten der Nachhaltigkeit sowie der Strategie und den Geschäftsmodellen in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Zudem beschäftigt sich Main mit der Frage, welche Auswirkungen die zunehmende Internationalisierung und die Digitalisierung auf die Bedarfe und Entwicklung von produktionsnahen Immobilien bzw. Unternehmensimmobilien haben werden. Momentan befasst sie sich auch mit dem Einsatz von Virtual Reality und Drohnen in der Immobilienwirtschaft.

In Heide und der neuen Umgebung fühlen sich die geborene Berlinerin und ihre Familie bereits rundum wohl: „Die Stadt und die Menschen haben mir sofort zugesagt. Die Natur und die Nähe zur Nordsee geben ein ganz neues, anderes Lebensgefühl.“ Frau Main freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Region und lädt diese herzlich zur Kontaktaufnahme ein.


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