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Berichte Praxiserfahrung
ITM (Master)

[+] Costa Rica

Hola, ich bin Luca und möchte dir gerne im Folgenden einen Einblick in meine Praktikumszeit in Costa Rica bei einem Surf Retreat geben.

Warum Costa Rica?

Ich habe mein Praktikum im März 2020 schon einmal in Costa Rica angefangen, bin dann aber aufgrund der sich verändernden Weltsituation wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Letztes Jahr habe ich mich schon aus mehreren Gründen für Costa Rica entschieden. Das Land ist eines der artenvielfältigsten Länder der Welt und hat eine unglaublich schöne Natur zu bieten. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt für mich war, dass besonderer Wert auf den Ökotourismus gelegt wird. Im Vergleich zu anderen Urlaubsorten ist es noch sehr ursprünglich. Es gibt kaum große Hotelkomplexe, sondern eher kleinere Unterkünfte, die sich in die Dschungellandschaft eingliedern.
Zudem gibt es viele sehr gute Surfspots auch für Beginner. Da ich das Surf/Yoga Leben liebe, wusste ich, dass ich unbedingt in einem Hotel arbeiten möchte, welches genau diese beiden Aspekte miteinander kombiniert und davon gibt es in Costa Rica zahlreiche.

Wie gefällt es Dir?

Mir gefällt es hier sehr gut! Ich lebe in einem kleinen Surferort auf der Halbinsel Nicoya namens Santa Teresa, der direkt am pazifischen Ozean liegt. Es ist sehr leicht hier gleichgesinnte Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Auch die lokale Bevölkerung hier ist sehr offen.
Man kann sehr viel spontan unternehmen und jeden Tag eine Menge schöne Dinge ergeben mit denen man zu Beginn des Tages gar nicht gerechnet hätte, weil der Ort so klein ist.
An meiner Arbeit in dem Surfretreat schätze ich, dass ich meine Kreativität selbstständig und eigenverantwortlich einbringen kann und, dass ich sehr flexible Arbeitszeiten habe und mein Job so vielfältig ist.
Als Herausforderungen würde ich die hohen Lebenshaltungskosten an der „reichen Küste“ und die permanente Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit nennen. In Santa Teresa ist es nicht so leicht ein privates Zimmer zu einem angemessenen Preis zu finden.

Bei welchem Unternehmen arbeitest Du?

Ich arbeite bei Lucero Surf Retreats, einem Boutique Hotel, das All-inclusive Surfurlaube anbietet. Das Hotel hat 4 Zimmer, die eine Aussicht über den Pool haben, ein Haus mit Blick auf den Ozean und ein Appartement direkt im Dschungel.

Was genau machst Du in dem Unternehmen?

Ich bin für die Contenterstellung und das Communitymanagement auf Instagram verantwortlich. Ich mache Fotos und Videos vom Hotelgeschehen und bearbeite diese zum Beispiel mit Lightroom und Canva noch weiter.
Zudem entwerfe ich Broschüren/Flyer auf Canva, die beispielweise in die Hotelzimmer gelegt werden. Zu meinen weiteren Aufgaben zählen die Zubereitung des Frühstücks, die Gästebetreuung vor- und während der Reise, Rezeptionsaufgaben, wie Check-In und Check-Outs und das Unterrichten von zwei Yoga Stunden pro Woche.

Worauf sollte man achten, wenn man ein Praxissemester in Costa Rica plant?

Was auf jeden Fall zu beachten ist, ist, dass es zwei Jahreszeiten gibt. Die Trocken-und die Regenzeit. Die Regenzeit beginnt ungefähr im April. Dort regnet es allerdings noch eher unregelmäßig und eher nachts. In den Monaten August bis Oktober kann es manchmal Wochen auch tagsüber durchregnen. Außerdem kann man sich vorher schon um die richtige Reiseversicherung kümmern. Viel Insektenspray und Sonnencreme sind auch von Vorteil. :D ?

Hast Du Tipps, was man dort gut in der Freizeit machen kann?

Surfen gehen natürlich. Fast jede/r surft hier, zumindest in Santa Teresa. In diesem Ort gibt es auch viele spirituelle Events, wie zum Beispiel Ecstatic und intuitive Dance, Kirtan, Cacao Ceremonies, Meditations, Moon Rituals und ganz viele Yoga Classes. Events, die die Seele erfüllen. Natürlich gibt es auch die wunderbare Möglichkeit kleine Tagesabenteuer zu umliegenden National Parks und besonderen Orten in der Natur zu machen. Und Essen nicht zu vergessen! :D In Santa Teresa gibt es auch sehr viele schöne Cafés und Restaurants, in denen man sich gut mit Freunden treffen kann und die Zeit genießen kann. Eines der schönsten Dinge ist definitiv das tägliche abendliche Treffen um zusammen den Sonnenuntergang anzuschauen.

Vielen Dank fürs Lesen! Pura Vida Luca

[+] Kolumbien

Hallo, ich bin Ronja und habe mein Praktikum bei einem Tour Operator in Kolumbien gemacht.

Warum Kolumbien?

Hauptsächlich waren die Sprache und die Kultur mein Grund für die Wahl. Durch vorherige Reisen wusste ich einfach, dass ich dort gerne einmal für längere Zeit leben würde und ich wollte meine Spanischkenntnisse auf Vordermann bringen.

Wie gefiel es Dir?

Trotz fast 5 monatigem Lockdown hat es mir sehr gut gefallen, weil die Leute dort einfach super sind. Ich habe in einem kleinen Fischerdorf am Strand gewohnt und konnte somit trotz der schwierigen Zeiten meine Freizeit am Meer und in der Sonne genießen und habe viel Zeit an der frischen Luft verbracht. Außerdem war natürlich auch das Praktikum super und ich habe mich einfach wohl gefühlt.

Bei welchem Unternehmen hast Du gearbeitet?

Gearbeitet habe ich bei einem lokalen Tour Operator Alternative Travel Cartagena. Dieser bietet Touren der etwas anderen Art an. So sind die Touren so aufgebaut, dass auch wirklich die Einheimischen unterstützt werden und auch auf Nachhaltigkeit geachtet wird. Zum Beispiel werden auch Initiativen von Einheimischen unterstützt, indem gemeinsame Projekte und Touren durchgeführt werden.

Und was genau hast Du in dem Unternehmen gemacht?

Durch den Lockdown lief mein Praktikum etwas außerplanmäßig ab, da keine einzige Tour stattfinden konnte. Somit haben wir uns auf wichtige Dinge konzentriert wie: Krisenmanagement und Marketing. Zusätzlich haben wir noch Übersetzungstätigkeiten übernommen. Außerdem haben wir Spendenaktionen für die Einheimischen geplant und durchgeführt, die unter dem Lockdown extrem gelitten haben und keine einzige Einnahmequelle mehr hatten.

Worauf sollte man achten, wenn man ein Praxissemester in Kolumbien plant?

Man sollte offen sein und ohne Erwartungen an das Land einreisen, dann kann Kolumbien einen nur überraschen. Ansonsten vielleicht rechtzeitig ein Visum beantragen und ein paar Spanisch Vorkenntnisse könnten auch nicht schaden.

Hast Du Tipps, was man dort gut in der Freizeit machen kann?

Da ich selber viel Zeit zuhause verbringen musste und so nicht viel kennenlernen durfte, kann ich nur empfehlen die Strände zu genießen, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen und die Natur dort zu entdecken. Außerdem bietet Cartagena sehr viel Unterhaltungspotenzial, wenn man dort abends durch die Straßen schlendert.