Zentrale Vergabestelle

Informationen über vergebene Aufträge nach VOB/A § 20 und VOL/A § 19

Informationen über einen vergebenen Auftrag nach VOB/A § 20 Abs. 3 nach Beschränkten Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb ab einem Auftragswert von 25.000 Euro und bei Freihändigen Vergaben ab einem Auftragswert von 15.000 Euro bzw. nach VOL/A § 19 Abs. 2 nach Beschränkten Ausschreibungen und Freihändigen Vergaben ohne Teilnahmewettbewerb ab einem Auftragswert von 25.000 Euro.

Auftraggeber, soweit nicht anders benannt:

Fachhochschule Westküste
Zentrale Beschaffungsstelle
Fritz-Thiedemann-Ring 20
25746 Heide

Hier finden Sie die aktuell vergebenen Aufträge der FH Westküste.

Hier finden Sie die aktuell öffentlichen Ausschreibungen der FH Westküste.

Öffentliche Ausschreibungen und Bekanntmachungen

Fachhochschule Westküste
Zentrale Beschaffungsstelle
Fritz-Thiedemann-Ring 20
25746 Heide

Bitte beachten Sie die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B)

Voraussetzungen zur Auftragsvergabe

Aufgrund des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein - TTG - vom 31.05.2013, Gesetz- und Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein Nr. 8 vom 13.06.2013, Seite 239) sind folgende Formblätter zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen einschließlich Mindestentgelt gemäß TTG mit Branchen, die dem Geltungsbereich des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes unterfallen, ausgefüllt vorzulegen.

Beschaffung der FHW

Die "Beschaffungsabteilung" ist Ansprechpartner für sämtliche Beschaffungs- (Grundsatz der zentralen Beschaffung) und Zollangelegenheiten der Fachhochschule Westküste und übernimmt die kaufmännische und vergaberechtliche Bearbeitung der Beschaffungsvorgänge. Dies gilt sowohl für Beschaffungen aus Landes- wie auch aus Drittmitteln.

Bei Bauvorhaben:

Die aktuellen Wertgrenzen und EU Schwellenwerte

Schleswig-Holstein: Wertgrenzenregelungen werden bis 31.12.2017 verlängert

Das Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein beabsichtigt eine Verlängerung der Wertgrenzenregelungen in Schleswig-Holstein.
Grundlage ist eine Verbändeanhörung, die der Ministerverordnung vorgeschaltet war.
Ohne eine Verlängerung wären die derzeitigen Regelungen, die einer Beschleunigung und Vereinfachung der Vergabeverfahren dienen sollen, Ende 2015 ausgelaufen.
Es bleibt bei den bekannten Wertgrenzen (VOL/A: Frei-händig/Beschränkt bis 100.000 €; VOB/A: Freihändig bis 100.000 € / Beschränkt bis 1 Mio. €).
Die nördlichen Nachbarn Hamburg und Niedersachsen haben ihre entsprechenden Regelungen unbefristet gefasst; Mecklenburg-Vorpommern bereits bis Ende 2016 verlängert.

Neue Schwellenwerte für die Anwendung des EU- Vergaberechts
Alle zwei Jahre werden die EU-Schwellenwerte von der Kommission geprüft und durch Verordnung geändert.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 hat die Europäische Kommission die Schwellenwerte neu festgesetzt und im Amtsblatt der Europäischen Union
am 25. November 2015 (L 307) veröffentlicht (DELEGIERTE VERORDNUNGEN (EU) 2015/2170, 2015/2171 und 2015/2172 DER KOMMISSION vom 24. November 2015).
Öffentliche Auftraggeber müssen danach ab dem 1. Januar 2016 u.a. folgende Schwellenwerte berücksichtigen:

5,225 Mio. Euro für Bauaufträge (zuvor 5,186 Mio. Euro)
 209.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge (zuvor 207.000 Euro)
 135.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge oberster Bundesbehörden (zuvor 134.000 Euro)
 418.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge von Sektorenauftraggebern (zuvor 414.000 Euro)

Einzelheiten entnehmen Sie bitte den entsprechenden Verordnungen zur Änderung der Richtlinie 2014/24/EU (klassische Vergaben),
der Richtlinie 2014/25/EU (Sektorenvergaben) und der Richtlinie 2014/23/EU (Konzessionsvergaben).

Neue Standardformulare für EU- Vergabebekanntmachungen
Hier finden Sie weitere Informationen zu den Standardformularen.

Änderung der SektVO und der VSVgV
Das zum 26.11.2015 in Kraft getretene Gesetz zur Bekämpfung der Korruption hat u.a. zu einer Änderung der Sektorenverordnung (SektVO) und der Vergabeverordnung Verteidigung und Sicherheit (VSVgV) geführt.
Mit dem Gesetz werden Änderungen im deutschen Strafrecht zur Umsetzung von Vorgaben aus dem Europarat-Überein-kommen, dem Europarat- Protokoll, dem EU- Rahmenbeschluss und der EU- Richtlinie Angriffe
auf Informations-systeme sowie der EU- Richtlinie Umweltstrafrecht vorgenommen.