Gleichstellung

An der Fachhochschule Westküste wird eine familiäre Kultur gelebt und gepflegt. Die Möglichkeit des direkten Kontakts und die Suche nach individuellen Lösungen sind dabei besondere Chancen für eine kleine Hochschule wie die FHW. Das der Hochschule 2016 verliehene Zertifikat „familiengerechte hochschule“ unterstützt die FHW dabei, eine gute Balance aus verlässlichen Rahmenbedingungen und individuellen Lösungen weiter zu entwickeln, das eigene Profil in diesem Bereich zu stärken und damit als Arbeitgeberin und Studienort attraktiv zu bleiben.

Die FHW setzt sich insbesondere für die Chancengleichheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie für die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familienaufgaben ein. Konkret bedeutet dies auch, dafür Sorge zu tragen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich unter Berücksichtigung wesentlicher persönlicher Belange wie Auskommen, Gesundheit und Familie weiterentwickeln können.

Die FHW ermöglicht im Sinne der Gleichstellung Arbeitszeitregelungen und Telearbeitsmodelle, die den individuellen Situationen von Beschäftigten mit Kindern gerecht werden und dabei gleiche Aufstiegschancen bieten. Gleiches gilt auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Angehörige pflegen. Bei der Übertragung höherwertiger Aufgaben sind Zeiten der Kinderbetreuung, durch Familienarbeit, soziales Engagement oder ehrenamtliche Tätigkeit erworbene Fähigkeiten als Teil der Qualifikation zu berücksichtigen.

Für Mitarbeitende sowie für Studierende der FHW stehen auf dem Hochschulgelände jährlich fünf Plätze in der Kita „Nordlichter" zur Verfügung.

Familienservice

Die FHW setzt sich aktiv und konkret für die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Privatleben ein. Zur Familie zählen für die Fachhochschule Westküste alle Lebensgemeinschaften, in denen langfristig direkte und persönliche Verantwortung für andere übernommen wird. Dies geschieht in unterschiedlichen, gleichwertigen Modellen, die insbesondere Eltern und Kinder, Lebenspartnerschaften, Geschwister, Großeltern sowie pflege- und unterstützungsbedürftige Angehörige umfassen.

Beschäftigte und Studierende finden im Folgenden die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu Fragen der Vereinbarkeit und der Kinderbetreuung sowie Beratungs- und Informationsmöglichkeiten.

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Studierende der FHW

Im Falle einer Schwangerschaft sollten sie sich möglichst rechtzeitig und ausführlich hinsichtlich ihres individuellen Studienverlaufs beraten lassen. Hilfreich ist es, sich schon im Vorfeld Gedanken über eine Beurlaubung (Urlaubssemester), Betreuungsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützung zu machen.
Ansprechpartnerinnen an der FHW hierfür sind die Sozialberaterin Frau Düßmann vom Studentenwerk SH und Frau Klatte oder Frau Damms von der Studienberatung.

Kontakt

Frauke Düßmann
Telefon: +49 (0) 481 8555-131
Mail: duessmann(at)studentenwerk.sh

Sandra Klatte
Telefon: +49 (0) 481 8555-141
Mail :beratung(at)fh-westkueste.de 

Janin Damms
Telefon: +49 (0) 481 8555-133
Mail:beratung(at)fh-westkueste.de

Sozialberatung des Studentenwerks SH „Studieren mit Kind“
http://www.studentenwerk.sh/de/beratung-familie/sozialberatung/studieren-mit-kind/index.html

Beschäftigte der FHW

Mitarbeitende der FHW, die Fragen oder Anliegen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben, sollten sich an ihre/ihren Vorgesetzen oder an die Personalabteilung wenden. Zuständig für Aufgaben der Personalverwaltung für Tarifbeschäftigte ist Herr Rohde.

Kontakt

Daniel Rohde
Telefon: +49 (0) 481 8555-130
Mail: rohde(at)fh-westkueste.de

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.familien-wegweiser.de/
http://www.familienportal-dithmarschen.de/index.php?kat=12&fs=

Vergabeverfahren für Kita-Plätze in der Kita „Nordlichter” für Angehörige der FHW

Für FHW-Angehörige stehen fünf Kita-Plätze in der Kita „Nordlichter“ zur Verfügung, die bis zum 30.09. eines Jahres freigehalten werden können. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch von FHW-Angehörigen auf zusätzliche Plätze in der Kita „Nordlichter“, wenn das FHW-Kontingent dort ausgeschöpft ist. Die Eltern haben dafür Sorge zu tragen, dass eine Anmeldung ihres Kindes rechtzeitig zum Kita-Jahr erfolgt.

Die Anmeldung eines Kindes in der Kita „Nordlichter“ muss bis zum 31.12. eines Jahres für das darauffolgende Kita-Jahr (regulär ab 1.8. des Folgejahres) doppelt erfolgen an:

  1. den Zweckverband Kindertagesstätten Heide-Umland: Auf der Seite des Zweckverbandes http://www.zv-kita.de/ finden Sie das Anmeldeformular unter http://www.zv-kita.de/fileadmin/templates/downloads/Voranmeldungen_03_2017_NEU.pdf. 
  2. die Gleichstellungsbeauftragte der FHW: faber(at)fh-westkueste.de

Zum Stichtag 15. Januar eines jeden Jahres gleichen die Kita „Nordlichter“, der Zweckverband sowie die Gleichstellungsbeauftragte der FHW die Listen der angemeldeten Kinder von FHW-Angehörigen ab und prüfen die Rechtmäßigkeit der beanspruchten Plätze sowie die Verfügbarkeit. Ab März werden die Verträge für die Betreuungsplätze zwischen Kita und den Eltern geschlossen. Das Kita-Jahr beginnt grundsätzlich am 1. August eines Jahres.


Pflege Angehöriger – Infos und Links

Die FHW unterstützt Hochschulmitglieder bei der Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium mit privaten Pflegeaufgaben. Hierzu finden Sie im Folgenden Informationen zu Unterstützungsangeboten, rechtlichen Aspekten der Pflege sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen

  1. Kurzzeitige Arbeitsverhinderung
    In einer akut aufgetretenen Pflegesituation haben Beschäftigte die Möglichkeit, bis zu zehn Arbeitstagen der Arbeit fernzubleiben, um die notwendige Pflege eines/einer Angehörigen zu organisieren. In dieser Zeit besteht der Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld in Höhe von 90% des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts als Lohnersatzleistung. Der Antrag darauf ist möglichst zeitnah bei der Pflegekasse des/der Angehörigen zu stellen.
  2. Pflegezeit
    Für die Pflege eines nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung können Beschäftigte vollständig oder teilweise bis zu sechs Monaten freigestellt werden. Die Pflegezeit kann auch für die Begleitung in der letzten Lebensphase (bis zu drei Monaten) beantragt werden.
    Sie werden dann von Ihrem Arbeitgeber freigestellt und bleiben sozialversichert, erhalten aber keine Bezahlung.
  3. Familienpflegezeit
    Schließlich gibt es eine besondere Art der Teilzeitarbeit, die „Familienpflegezeit“. Bis zu zwei Jahre lang können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – das Einverständnis der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers vorausgesetzt – zur Pflege eines nahen Angehörigen die Arbeitszeit auf ein Minimum von 15 Stunden pro Woche verkürzen. In jedem Fall sollten Sie gleich die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber informieren und mit ihm die Einzelheiten besprechen. Pflegende Angehörige haben einen Anspruch auf ein zinsloses Darlehen zur besseren Absicherung des Lebensunterhalts. Der Antrag ist an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) zu richten.

Hinweis: Das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz gelten nicht für Beamte!

Musterformulare und Merkblätter zu den Anträgen finden Sie hier:
https://www.wege-zur-pflege.de/familienpflegezeit/service.html

Telefonische Beratung und schnelle Hilfe für Angehörige erhalten Sie beim Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums:

Kontakt

Telefon: 030 20179131
Mail: info(at)wege-zur-pflege.de

Beschäftigte der FHW können sich an folgende Ansprechpartner/in wenden:

Daniel Rohde
Telefon: +49 (0) 481 8555-130
Mail: rohde(at)fh-westkueste.de

Andrea Voss
Telefon: +49 (0) 481 8555-106
Mail: voss(at)fh-westkueste.de

Studierende mit Pflegeaufgaben

Studierende, die einen nahen Angehörigen pflegen, können sich beim Studierendensekretariat über Möglichkeiten einer Beurlaubung oder einer Verlängerung der Regelstudienzeit informieren.

Kontakt

Sandra Klatte
Telefon: +49 (0) 481 8555-141
Mail: beratung(at)fh-westkueste.de

Janin Damms
Telefon: +49 (0) 481 8555-133
Mail: beratung(at)fh-westkueste.de

Anlaufstellen in Heide und Umgebung

Im Kreis Dithmarschen gibt es einen Pflegestützpunkt, den Sie unter dem folgenden Kontakt erreichen.

Kontakt

Esmarchstraße 50
25746 Heide
Telefon: 0481 785-1112
E-Mail: pflegestuetzpunkt-dithmarschen(at)dithmarschen.de

Aktuelles und Termine


HILFETELEFON „GEWALT GEGEN FRAUEN“

Wenn Sie physischer oder psychischer Gewalt oder sexueller Belästigung ausgesetzt sind oder eine Person in Ihrem Umfeld davon betroffen ist, können Sie sich professionelle Hilfe und Unterstützung holen beim

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:
Telefon: 08000 116 016
E-Mail + Chat: www.hilfetelefon.de

Das bundesweite Beratungsangebot ist rund um die Uhr erreichbar und in 17 Sprachen verfügbar. Betroffene aller Nationalitäten mit und ohne Behinderung erhalten dort kostenlos und anonym Unterstützung. Darüber hinaus können sich auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen wie zum Beispiel Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzte, Familienangehörige, Freundinnen und Freunde oder Bekannte und Nachbarinnen und Nachbarn jederzeit an das Hilfetelefon wenden.