Pressemitteilungen der FHW

Im Folgenden finden Sie unsere Pressemitteilungen. sollten Sie den gewünschten Beitrag nicht finden, so nutzen Sie bitte unser Archiv.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Pressesprecher und kommissarischen Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Carsten Friede gerne weiter.

Autonomes Fahren - nur ein technisches Thema?

23. Mai 2017


Prof. Detlef Jensen (r.) und Prof. Michael Stuwe (2.v.l.) mit den
Referenten Axel Salzmann, KRAVAG, (l.) und
Hubertus Goldkuhle, Mercedes Benz

Mit dieser Leitfrage trafen sich am Mittwoch zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Automobilbranche und Versicherungswirtschaft an der FH Westküste. Gemeinsames Ziel war es, sich in mehreren Fachvorträgen und Diskussionsrunden aus unterschiedlichen Blickwinkeln über technische, rechtliche oder gesellschaftliche Aspekte des autonomen Fahrens auszutauschen.

FHW- Professor Michael Stuwe, Organisator der Veranstaltung, stellte in seinem  Fazit heraus: „Mit Blick auf Haftungsfragen oder die zeitliche Umsetzung sind noch viele Aspekte offen. Einigkeit besteht jedoch in der Überzeugung, dass der Weg zu immer autonomeren Fahrsystemen vorgezeichnet ist. Diese werden mit Sicherheit mehr und mehr zum Einsatz kommen.“

Für die FH Westküste war die Veranstaltung der Auftakt zur Einführung des neuen Schwerpunktes Logistik, der ab dem Wintersemester zunächst im Studiengang BWL und später in weiteren Studiengängen belegt werden kann.


Arbeitswelt 4.0 - Chancen, Herausforderungen und Lösungen

16. Mai 2017

Fachtagung an der FH Westküste

Die fortschreitende Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt in vielen Bereichen grundlegend. Der Prozess birgt dabei gleichermaßen Herausforderungen und Chancen. Um diese miteinander zu diskutieren und praxisorientierte Lösungen zu erörtern, lädt das Westküsteninstitut für Personalmanagement (WinHR) der FH Westküste am 09. Juni zu einem interdisziplinären Fachsymposium ein. Im Fokus wird dabei der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis stehen.

Präsentiert werden Konzepte, Analysen, Best-Practices, empirische Befunde oder Case Studies zu Themen wie Auswirkung der Digitalisierung auf die Arbeitenden, Work-Life-Balance, gesellschaftliche Veränderungen, Veränderung des Arbeitsmarkts und soziale Auswirkungen, neue Organisations- und Kooperationsformen, Privatsphäre und Datenschutz, digitale Personalrekrutierung oder Mensch-Maschine-Interaktion.

Das komplette Programm sowie die Anmeldung finden Sie unter: https://www.winhr.de/symposium-arbeitswelt-4-0/

Die Welt des Donald T. – 100 Tage Präsident Trump

12. Mai 2017

Öffentlicher Vortrag an der FH Westküste

Ohne politische Erfahrung, dafür aber mit fragwürdigem Frauenbild, zweifelhaften Beziehungen zu Russland, vielen alternativen Fakten und impulsiven Entscheidungen sowie im ständigen Konflikt mit den Medien – am Freitag, den 19. Mai, blickt unser Gastdozent Professor Dr. Lowell Culver auf die ersten 100 Tage der Amtszeit von US-Präsident Trump.

Der renommierte US-amerikanische Politikwissenschaftler verfügt über mehr als 50 Jahre internationaler Erfahrung und ist Autor mehrerer Fachbücher. Culver folgt einer Einladung des „Netzwerks ehemaliger Studierender der FHW e.V.“ (NEST e.V.). Für seinen Vortrag, der teilweise auf Deutsch, teilweise auf Englisch gehalten wird, sind einschließlich Diskussionsrunde etwa 90 Minuten eingeplant. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in Raum H04. Er ist öffentlich und kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 15. Mai per Mail an nest(at)fh-westkueste.de wird gebeten.

Fachhochschule Westküste hat neue Partnerhochschulen

25. April 2017

FHW schließt Kooperationsvereinbarungen mit Hochschulen in Spanien und den USA.

Studienanfänger und Studierende an der Fachhochschule Westküste (FHW) in Heide können sich freuen: Die Hochschule hat kurz vor Beginn der Bewerbungsphase für das kommende Wintersemester (30. April – 15. Juli) zwei neue Partnerhochschulen für ihre Bachelor-Studiengänge gewinnen können.

Studierende der Betriebswirtschaftslehre (BWL) sowie weiterer Wirtschaftsstudiengänge können sich nun für Austauschplätze an der Universidad de Alicante in Spanien bewerben. Für Bachelor-Studierende des Studiengangs International Tourism Management hat die FHW eine solche Kooperationsvereinbarung mit der University of North Carolina Wilmington (UNCW) in den USA unterzeichnet.

Aktuell verbringen bereits die ersten US-Studierenden ihr Austauschsemester an der FHW. Sie standen auch für das beigefügte Interview zur Verfügung.
Im Wintersemester 2017/18 werden dann Studierende aus Heide in die USA aufbrechen. Nicht selbstverständlich ist dabei, dass der Aufenthalt auf dem Partnercampus für die FHW‘ler sogar frei von Studiengebühren ist. Diese können in den USA üblicherweise schnell im vier- oder fünfstelligen Bereich pro Semester liegen.

Die Kooperation ist aus einer seit 2015 bestehenden Zusammenarbeit im Rahmen des Bachelor-Studiengangs „International Tourism Management“ hervorgegangen. Seitdem erhalten Studierende unter der Leitung von Professor Dr. Ulrich Reinhardt die Möglichkeit, an einer einwöchigen Exkursion in die USA teilzunehmen. Die Schwerpunkte der Exkursion variieren hierbei zwischen interkulturellem Austausch, Firmenbesichtigungen sowie Teilnahme an Vorlesungen und Seminaren. Auch für den Herbst 2017 ist wieder eine solche Exkursion in die USA in Planung.

Interview mit den US-amerikanischen Austauschstudierenden Jordan Holder und Todd Midgett


Todd Midgett (l.) und Jordan Holder aus den USA genießen
ihr Auslandssemester an der FH Westküste in Heide

FHW:
Was hat Sie dazu bewegt, sich für ein Auslandssemester an der Fachhochschule Westküste in Heide zu entscheiden?

Beide:
Wir waren noch nie außerhalb der USA und wollten die Welt sehen.

Jordan:
Es ist für mich eine Win-Win-Situation, denn ich kann etwas von der Welt sehen, eine andere Kultur kennenlernen und Deutsch lernen. Ich hatte vorher noch keinen Deutschunterricht und deshalb freue ich mich, dass es hier Kurse gibt.

Todd:
Ja, es ist gut, dass unsere Heimathochschule, die University of North Carolina Wilmington diese neue Kooperation hat und wir repräsentieren jetzt die ersten Studierenden, die aus den USA an die FHW kommen. Was ich sehr gut finde, ist, dass man Kurse auf Englisch besuchen kann und trotzdem noch dieses interkulturelle Lernen hat.

Jordan:
Was für uns sehr ungewöhnlich und hervorragend an der Kooperation mit der FHW ist, dass die Kurse und die Credits, die wir hier sammeln, an der UNCW transferiert und angerechnet werden. Das ist bei vielen Kooperationen unserer Hochschule nicht so und man würde es dann nur so für die interkulturelle Erfahrung machen, aber keine Kurse angerechnet bekommen.

FHW:
Wie fühlt es sich für Sie an, in Heide, und somit in Deutschland, zu leben und zu studieren?

Beide:
Wir kommen beide aus Kleinstädten, von daher war es für uns keine allzu große Umstellung, nach Heide zu kommen.

Todd:
Es ist schön, dass man die Leute, die man einmal trifft, auch wiedersieht.

Jordan:
Was für mich sehr hervorsticht, ist, dass man ohne Auto überall hinkommen kann. Man braucht nicht unbedingt ein Auto. Und es gibt Zugverbindungen, was wir in den USA nur in größeren Städten haben.
Ich bin aus dem Süden der USA und bin es gewohnt, den Leuten ins Gesicht zu lächeln, zu winken und zu grüßen und dann ein fröhliches Hallo zurückzubekommen. In Heide geht es mir genauso, ich lächele, sage „Moin“ und die Menschen auf der Straße begegnen mir genauso. Das ist so nett. Ich glaube, das ist „Nordisch by Nature“.

FHW:
Was ist aus Ihrer Sicht der größte Unterschied zwischen den USA und Deutschland?

Todd:
Es sind viele Kleinigkeiten, z.B., dass es normal ist, mit dem Fahrrad zu fahren oder dass es so viel öffentliche Verkehrsmittel gibt.

Jordan:
Ja, und die Preise für Lebensmittel sind unglaublich günstig. Und die Qualität ist dazu auch noch gut. Ich finde es auch ziemlich cool, wie viel die Studierenden hier selbst auf die Beine stellen. Und es ist auch schön, dass einem viele Menschen helfen, die so ungefähr im gleichen Alter wie wir sind.


Mitarbeitergewinnung in Zeiten der Digitalisierung -
Gemeinsame Veranstaltung von FH Westküste und IHK Flensburg

05. April 2017


Prof. Dr. Tim Warszta

Qualifiziertes Personal zu finden und langfristig zu binden ist für die Unternehmen unserer Region eine immer größer werdende Herausforderung. Rund 30 Personalverantwortliche folgten der Einladung von IHK Flensburg und WinHR, dem Personalforschungsinstitut der FH Westküste, um sich an der Heider Hochschule über neue Methoden und Möglichkeiten informieren zu lassen.

Nach der Begrüßung durch Thomas Bultjer, Leiter der IHK- Geschäftsstelle Heide, stellte Prof. Dr. Tim Warszta den Unternehmern und Personalverantwortlichen aktuelle Forschungsergebnisse aus Studien des WinHR vor und leitete daraus Empfehlungen für die Praxis ab.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Mitarbeitergewinnung ist es demnach, sich bewusst zu machen, was ein Unternehmen als Arbeitgeber auszeichnet und weshalb man gerne dort arbeitet. Um dies effektiv zu kommunizieren, können Unternehmen neben einer Reihe von Medien bspw. auch Arbeitgebervideos nutzen, welche insbesondere für noch weniger bekannte Firmen geeignet sind. Zudem ist es wichtig, den Bewerbungsprozess fair und möglichst transparent zu gestalten. Darüber hinaus empfahl Warszta, auch mit Kandidaten in Kontakt zu bleiben, denen man für eine bestimmte Position abgesagt hat, die aber für eine zukünftige Aufgabe interessant sein könnten. Die neuen Medien und sozialen Netzwerke, aber auch die eigenen Mitarbeiternetzwerke bieten dabei alle Möglichkeiten, dies sicherzustellen und so Chancen für beide Seiten zu eröffnen.

Das WinHR ist das Kompetenzzentrum für Personalarbeit an der Westküste. Gerne werden Unternehmen in allen Fragestellungen rund um den Personalbereich unterstützt. Im Rahmen einer Tagung am 09. Juni 2017 wird es an der Fachhochschule Westküste diverse Vorträge zum Thema „Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0. – Chancen, Herausforderungen und Lösungen für Unternehmen und Gesellschaft“ geben, die Unternehmen die Chance bieten sich über die aktuellen Themen der Personalarbeit zu informieren.

http://www.fh-westkueste.de/forschung/institut-winhr/


Schülerinnen und Schüler lernen Projektmanagement an der FH Westküste

31. März 2017


Mit Spaß und Eifer bei der Sache-Team Frisbee
Prof. Rietz (2.v.l) im Austausch mit Teilnehmenden

Eine Klassenreise nach Barcelona für die Meldorfer Gelehrtenschule, ein großes Frisbee-Turnier für das Gymnasium Hohe Geest in Hohenwestedt, eine Messdatenaufnahme für ein Einfamilienhaus für das berufliche Gymnasium in Niebüll und eine Lernwerkstatt für Auszubildende der Pflegeschule des Klinikums Itzehoe – viel unterschiedlicher hätten die Themen, mit denen die Schülerinnen und Schüler in dieser Woche an der Fachhochschule Westküste antraten, kaum sein können. Gemeinsam nehmen sie dabei am „Project Award Schleswig-Holsteiner Schulen“, einem Wettbewerb der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V., teil.

FHW-Professor Steffen Rietz und seine Studierenden nutzten den Auftaktworkshop, um den Teilnehmenden zunächst die richtigen Werkzeuge in die Hand zu geben. In vielen praktischen Übungen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, was bei der Umsetzung komplexer Projekte zu beachten und zu bewältigen ist. Zieldefinition, Zeiteinteilung, Finanzplanung, Risikomanagement, Rollenverteilung und vieles mehr kamen zur Sprache und wurden von den einzelnen Teams mit Feuereifer diskutiert und angepackt.

Bis zum Sommer werden die Themen nun unter Begleitung der FHW durch die Teilnehmenden bearbeitet. Dabei erlernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Grundlagen des Projektmanagements, sondern erhöhen auch die Chance, ihre jeweiligen Projekte zum Erfolg zu führen. Zudem wird eine Jury der Hochschule nach einer Abschlusspräsentation die Gewinner auszeichnen.

Infos zum Project Award: https://www.gpm-ipma.de/gpm_awards/aktuelles/detail/article/pass-sh-gpm-nl03.html


Studieren probieren – Schnupperstudium an der FH Westküste

10. März 2017

Auch in diesem Jahr öffnet die Fachhochschule Westküste während der Osterferien ihre Vorlesungen und Labore. Studieninteressierte Schülerinnen und Schüler der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen haben so die Möglichkeit, sich an der FHW mit dem Studium und allen Fragen darum herum zu befassen. 

Während des Schnupperstudiums erhalten die Teilnehmenden Einblicke in ein Studium und finden heraus, ob der Hochschultyp Fachhochschule zu ihnen passt. Durch die Veranstaltungen lernen die Schülerinnen und Schüler den Campus in Heide kennen und können gleichzeitig den richtigen Studiengang für sich finden. Viele aktuelle Studierende haben so bereits den Weg an die FHW gefunden.

Aufgrund der großen Nachfrage wird das Schnupperstudium im Fachbereich Wirtschaft erstmals in beiden Wochen der Ferien angeboten. Vom 11. - 13. April und vom 18. - 20. April vermitteln Vorlesungen und Übungen Eindrücke des Studienalltags, der Abläufe sowie erste Inhalte. Die Studiengänge Betriebswirtschaft, Immobilienwirtschaft, International Tourism Management, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspsychologie decken dabei eine große Bandbreite der Wirtschafswissenschaften ab.

Der Fachbereich Technik öffnet die Vorlesungen und Labore in der Woche vom  18. – 20. April. Studieninteressierte können dann neben den Vorlesungen auch an Experimenten  aktiv teilnehmen und so die faszinierende Welt der Technik erleben. Mit dabei ist außerdem das aus den Medien bekannte Projekt „Crazy Car“. Ob im klassischen Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik, fächerübergreifend mit Management und Technik oder innovativ im  Studiengang Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik – hier sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

In zahlreichen Veranstaltungen erfahren die Teilnehmenden darüber hinaus alles Wichtige zu den Themen Bewerbung und Zulassung, Finanzierung oder Studieren im Ausland. Jetzige Studierende berichten über Erfahrungen, das Studentenleben in Heide oder ihr Praxis– und Auslandssemester.

Sie wollen am Schnupperstudium teilnehmen? Alle Informationen zur Anmeldung und den Veranstaltungsplan erhalten Sie unter www.fh-westkueste.de/studieninteressierte.
Für Rückfragen stehen Ihnen Sandra Klatte oder Janin Damms aus der Studienberatung/Zulassung der FHW zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-141 oder -133. E-Mail: beratung(at)fh-westkueste.de


Absolventenverabschiedung im Fachbereich Technik der FHW

09. März 2017


Abolventinnen und Absolventen mit Prof. Jensen (v.r.)

Im vollbesetzten Audi 1 der FH Westküste wurden 27 Absolventen der Studiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik, Management und Technik und Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik geehrt und in die Zukunft entlassen.

Der Dekan des Fachbereichs Technik, Professor Detlef Jensen, gab ihnen dabei den Rat, ihr Wissen stets zum Guten zu nutzen, was die Absolventinnen und Absolventen anschließend mit einem akademischen Eid bekräftigten.

In einer feierlichen Stunde wurden im Beisein von Familien und Freunden die Bachelor-Urkunden überreicht. Untermalt wurde die Veranstaltung von Reden des Studiengangsleiters Management und Technik, Professor Steffen Rietz sowie des Semestersprechers des Studiengangs Management und Technik, Philipp Weber und des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik, Thore Trompf, die in humorvoller Weise die vergangenen Jahre an der FHW Revue passieren ließen.


Unternehmen des ChemCoast Park Brunsbüttel und Fachhochschule Westküste intensivieren die Zusammenarbeit

07. März 2017

Die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel und die Fachhochschule Westküste unterzeichnen Kooperationsvereinbarung. U.a. wird eine engere Zusammenarbeit bei Entwicklungs- und Beratungsprojekten, Wissenstransfer, Vermittlung von Werkstudentenverträgen, Praktika und Abschlussarbeiten sowie Herstellung von Kontakten zwischen Absolventinnen und Absolventen der Hochschule und den Unternehmen angestrebt.

Der demographische Wandel wird die Unternehmen zukünftig vermehrt vor Herausforderung stellen, wodurch das Thema „Fachkräftesicherung“ eine höhere Bedeutung einnehmen wird.  Die Unternehmen aus der Chemie- und Mineralölwirtschaft, Energieerzeuger, Logistiker und andere Industriezweige im ChemCoast Park Brunsbüttel sowie in Hemmingstedt und Lägerdorf sind auf das Know-How ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Die Fachkräfte von morgen werden in den Bildungseinrichtungen ausgebildet und auf ihre späteren Tätigkeiten im Berufsleben vorbereitet. Hier liegt es nahe, die Vernetzung und der Austausch zwischen den Bildungseinrichtungen und den späteren potenziellen Arbeitgebern intensiv zu verfolgen, um zielgerichtete Ausbildungs- und Studiengänge anzubieten und bereits frühzeitig den jungen Menschen einen Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen. Eine vielschichtige Verknüpfung der Theorie mit der Praxis ist das Ziel.

Eben diesen Ansatz intensivieren nun die Fachhochschule Westküste und die Unternehmen des ChemCoast Park Brunsbüttel, Schleswig-Holsteins größtem zusammenhängenden Industriegebiet. In den Räumlichkeiten der Fachhochschule unterzeichneten Prof. Dr. Hanno Kirsch, Präsident der Fachhochschule Westküste, und Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel und Geschäftsführer der SCHRAMM group, im Beisein vieler Werkleiter eine Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Parteien. Der Kooperationsvertrag dient als Rahmen für gemeinsame Vorhaben und soll Projekte und deren Anbahnung vereinfachen. Im Fokus der Kooperation steht der gegenseitige Wissenstransfer, bei dem beispielsweise gemeinsame Entwicklungs- und Beratungsprojekte durchgeführt werden sollen. Hierbei soll den Studierenden u.a. ermöglicht werden, aktuelle Projekte in den Unternehmen zu begleiten und Lösungsansätze mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund zu erarbeiten. Davon profitieren beide Seiten: Die Studierenden erhalten Einblick in die Arbeitsprozesse der Unternehmen, die Unternehmen hingegen können das Know-How von den Studentinnen und Studenten in ihre Projekte einfließen lassen.
Darüber hinaus können die Unternehmen auch in Aktionen der Fachhochschule eingebunden werden und bei der Weiterentwicklung von Studiengängen beratend zur Seite stehen.
Ein maßgebliches Ziel der Kooperation soll es zudem sein, den ersten Kontakt zwischen den Studentinnen und Studenten bzw. den Absolventinnen und Absolventen und den Unternehmen herzustellen, bzw. zu vereinfachen. Die Vermittlung von Werkstudentenverträgen, Praktika und Abschlussarbeiten stellt eine Möglichkeit hierfür dar. Zudem wird die Fachhochschule die Vermittlung weltweiter Kontakte und die wissenschaftliche Beratung in die Kooperation mit einbringen.

Professor Dr. Hanno Kirsch ist vom Erfolg der Zusammenarbeit überzeugt: „Für junge Menschen ist ein Studium immer dann besonders attraktiv und motivierend, wenn akademisches Wissen mit der praktischen Berufswelt verbunden werden kann. Genau dies ist ein wesentlicher Baustein der Kooperation. Mit diesem Schritt eröffnen wir für unsere Absolventinnen und Absolventen gleichzeitig Perspektiven, ihre berufliche Karriere zu beginnen und dauerhaft in der Region zu bleiben.“

Frank Schnabel zeigt sich im Namen der Werkleiterrunde erfreut über die Kooperation mit der Fachhochschule Westküste „Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und der Fachhochschule Westküste ist nicht neu. Im bilateralen Austausch zwischen den Unternehmen und der Fachhochschule wurden in den vergangenen Jahren bereits viele Projekte gemeinsam erarbeitet und im Zuge dessen in den Unternehmen auf das Fachwissen der Studentinnen und Studenten zurückgegriffen. Mit dieser Kooperation soll die Zusammenarbeit ab sofort noch weiter intensiviert und vereinfacht werden. Die Fachkräftesicherung wird für uns in den kommenden Jahren vermehrt an Bedeutung gewinnen und wir freuen uns, dass wir mit der Fachhochschule Westküste einen Partner an der Seite haben, mit dem wir gemeinsam die Herausforderungen angehen können.“


Industriepreis auf dem Automatisierungsforum der FH Westküste vergeben

17. Februar 2017


Referenten und Organisatoren des Automatisierungsforums
an der FHW

Am 14. Februar veranstaltete die Fachhochschule Westküste (FHW) ihr 15. Automatisierungsforum. Auf Einladung der Organisatoren, Professor Rainer Dittmar und Professor Reiner Schütt, fanden über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Norddeutschland den Weg nach Heide, um sich in sieben Fachvorträgen über  IT-Sicherheit in der Automatisierungstechnik zu informieren.

Die Referenten zeigten in verschiedenen Vorträgen die besonderen Gefahren auf, welche sich durch die zunehmende Integration von Anlagenautomation, Leittechnik und Büro-IT ergeben. Besonders hohe Sicherheitsanforderungen werden dabei an die IT-Systeme in der Energieversorgung gestellt. Die Referenten skizzierten zudem Lösungen, um die Auswirkungen von Cyber-Angriffen in der Anlagenautomatisierung zu begrenzen.


Prof. Reiner Schütt, Andreas Buck, Katharina Vollsen,
Prof. Rainer Dittmar (v.l.n.r.)

Zum Abschluss der Veranstaltung übergab der Industrievertreter Andreas Buck von der BST Buck Systemtechnik Brunsbüttel den mit 1.500 Euro dotierten ‚Industriepreis Technik‘ an die FHW-Studentin Katharina Vollsen. In ihrer Masterarbeit, die bei der RWE DEA AG Friedrichskoog / Mittelplate durchgeführt wurde, deckte die Studierende verschiedene Optimierungspotenziale in der elektrischen Energieversorgung des Unternehmens auf und erarbeitete Vorschläge für ein verbessertes Energiemanagement sowie für ein System zur Erkennung kritischer Betriebsfälle. Für Andreas Buck, der selbst mehrere Absolventen der Fachhochschule Westküste in seinem Unternehmen beschäftigt, ist die Arbeit ein weiteres gutes Beispiel für den Transfer zwischen der Heider Hochschule und einem bedeutenden Unternehmen in der Region.


Eye-Tracking live erleben

16. Februar 2017

Am Dienstag, den 28. Februar, öffnet das Usability-Lab der Fachhochschule Westküste (FHW) seine Türen. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, die Hochschule zwischen 14 und 16 Uhr zu besuchen und sich über modernste Techniken wie das Eye-Tracking oder die Messung von Hautwiderständen sowie deren Einsatzmöglichkeiten zu informieren.

Vor Ort begleiten Professor Dr. Eric Horster sowie der Beauftragte der FHW für die Digitalisierung der Lehre, Max Schiller, die Veranstaltung. Für teilnehmende Unternehmen besteht dann beispielsweise die Möglichkeit, die eigene Website exemplarisch auf Nutzerfreundlichkeit hin analysieren zu lassen und sich über weitere Kooperationen mit der Hochschule auszutauschen.

Um Anmeldung bei Max Schiller, per Mail an schiller(at)fh-westkueste.de, wird gebeten.


Deutschlandstipendien an der FH Westküste übergeben

10. Februar 2017


Die ausgezeichneten Studierenden mit ihren Förderern
sowie Vertretern der FHW

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden am Mittwoch die diesjährigen Deutschlandstipendien an der Fachhochschule Westküste (FHW) übergeben. Mit dem Stipendium werden leistungsstarke Studierende gefördert, welche sich darüber hinaus in besonderem Maße gesellschaftlich engagieren. Mit der Auszeichnung erhalten die Geförderten monatlich 150 Euro durch ihren Stipendiengeber; der Bund verdoppelt diesen Betrag dann noch einmal auf insgesamt 300 Euro. Dies entlastet die Studierenden bspw. bei der Anschaffung teurer Fachliteratur oder bei der Finanzierung der Wohnheimmiete.

Professor Dr. Hanno Kirsch, Präsident der FHW, dankte in seiner Ansprache insbesondere den Förderern: „Mit der Übernahme eines Stipendiums beweisen ihre Institutionen Weitsicht und Verantwortung. Sie fördern den Nachwuchs, eröffnen Chancen und geben einen Teil ihres Erfolges zurück. Das ist beispielgebend.“. Wünschenswert sei, so Kirsch weiter, dass noch wesentlich mehr Unternehmen, Stiftungen oder auch Einzelpersonen die Übernahme eines Stipendiums in Betracht zögen. Schleswig-Holstein sei noch immer eines der Schlusslichter bei der Förderquote. „Unsere Studierenden haben alle Unterstützung verdient. Das Deutschlandstipendium ist ein tolles Instrument, Leistung wertzuschätzen. Ich hoffe, dass dieses Angebot zukünftig noch viel mehr Zuspruch erfährt.“ machte Kirsch deutlich.

Folgende Studierende konnten für das Jahr 2017 mit einem Stipendium ausgezeichnet werden:

  • Torben Schröder (Studiengang Green Energy) und Marlen Liebisch (Wirtschaftspsychologie), gefördert durch das Förderforum der FHW.
  • Claudia Frahm (Wirtschaft und Recht), gefördert durch die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg.
  • Marcel Metschulat (Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel.
  • Sebastian Bensing (Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die VISHAY BCcomponents Beyschlag GmbH.
  • Anne-Katrin Kroll (Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik) und Haucke Harders (Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die Alfaref GmbH.

Studieneignungsprüfung für Geflohene

26. Januar 2017

Am Donnerstag, den 09. März, bietet die FHW eine halbtägige Studieneignungsprüfung für Geflohene an. Das Verfahren mit dem Namen TestAS findet auf Arabisch, Deutsch oder Englisch statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Test richtet sich an Geflohene, die an einem Studium oder an studienvorbereitenden Maßnahmen interessiert sind und ihre Schul- und/oder Hochschulzeugnisse nicht vollständig und im Original zur Hand haben. Er ermöglicht eine Einschätzung, ob eine Person ausreichende fachliche Kenntnisse für eine gewünschte Studienrichtung mitbringt und ist für eine Zulassung zu entsprechenden Angeboten erforderlich. Das Prüfungszeugnis kann bei ausreichender Punktzahl an Hochschulen in Schleswig-Holstein sowie vielen anderen Bundesländern für eine Studienbewerbung eingereicht werden.

Geflohene Studieninteressierte, die an der TestAS-Prüfung teilnehmen möchten, können sich bis zum 17. Februar 2017 (Posteingang) beim Akademischen Auslandsamt der Fachhochschule Westküste anmelden. Die Anmeldung kann per E-Mail oder per Post (FH Westküste, Akademisches Auslandsamt, F.-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide) erfolgen. Für Rückfragen stehen Antje Korthals und Constanze Pohlenk unter Tel.: 0481/ 8555-171 und -173 oder per E-Mail (aaa(at)fh-westkueste.de) zur Verfügung.

Weitere Informationen und die Anmeldemodalitäten sind zudem auf den Internetseiten der Fachhochschule Westküste unter: http://www.fh-westkueste.de/campus-service/akademisches-auslandsamt/refugees/ (deutsche Sprachfassung) oder http://en.fh-westkueste.de/campus-service/international-office/refugees/ (englische Sprachfassung) zu finden.

Volles Haus beim 4. Green Energy Workshop an der FH Westküste

25. Januar 2017


Reges Interesse am 4. Green Energy Workshop der FHW

Die Sektorkopplung, also die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien auch im Wärme- und Verkehrssektor sowie in der Industrie, ist in aller Munde. Grund genug für die Fachhochschule Westküste, ihren 4. Green Energy Workshop den neuesten Entwicklungen in diesem Themenfeld zu widmen. Über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten die Bedeutung des Themas für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg.

Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle aus dem Energiewendeministerium (MELUR) in Kiel leitete die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag zu Potenzialen und Perspektiven der Sektorkopplung für Schleswig-Holstein ein. Sie wies darauf hin, dass die Landesregierung es geschafft habe, das Thema auf die Agenda des Bundesgesetzgebers zu bringen. Die bisherigen rechtlichen Rahmenbedingungen müssten in den nächsten Jahren allerdings noch weiter entwickelt werden, um der Sektorkopplung zum Durchbruch zu verhelfen.

Julius Ecke vom Beratungsunternehmen enervis energy advisors GmbH aus Berlin bestätigte diese Einschätzung in seinem Vortrag zur Wirtschaftlichkeit von so genannten Power-to-Heat-Anlagen, die Wärme aus Strom erzeugen. Neue Impulse dürften für die Sektorkopplung durch große Power-to-Heat-Anlagen durch die Anfang 2017 in Kraft getretenen Förderregelungen für zuschaltbare Lasten ausgehen. Einzelheiten zu diesen Förderregelungen stellte zum Abschluss des Workshops Marco Naujoks vom Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH dar.

Die Organisatoren der Green Energy Workshops, die Professoren Reiner Schütt und Christian Buchmüller, zeigten sich im Anschluss an die Veranstaltung zufrieden. Die Sektorkopplung stehe zwar noch am Anfang, sie werde in den nächsten Jahren aber voraussichtlich eine dynamische Entwicklung erleben. Prof. Dr. Reiner Schütt, der zugleich Vizepräsident der FH Westküste für Forschung ist, hebt hervor: „Wir werden als Hochschule das Thema Sektorkopplung verstärkt durch unsere Forschungsaktivitäten begleiten, um die Region mit unseren Partnern weiter voran zu bringen.“ Prof. Dr. Christian Buchmüller ergänzt: „Auch in der Lehre nimmt die Sektorkopplung immer größeren Raum ein. Mit unserem Masterstudiengang Green Energy und unserem Bachelorstudiengang Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik sind wir auch in der Ausbildung zu diesem Thema bereits sehr gut aufgestellt.“

Die FH Westküste plant, die Reihe der Green Energy Workshops auch zukünftig fortzusetzen. Das Thema der Sektorkopplung wird dabei weiter Berücksichtigung finden.


Zum Tode unseres Kanzlers Rüdiger Günther

19. Januar 2017

Die Fachhochschule Westküste trauert um Rüdiger Günther, der am Dienstag für uns alle vollkommen überraschend verstorben ist.

Rüdiger Günther war seit 2005 Kanzler der Fachhochschule Westküste.

Mit ihm verlieren wir einen überaus geschätzten, anerkannten und immer für die Belange der Hochschule engagierten Kollegen.

Vor allem aber werden uns sein Humor, seine Gesprächsbereitschaft und sein offener und menschlicher Umgang mit allen Angehörigen der Hochschule fehlen.

Wir werden ihn sehr vermissen.

Abitur und dann?

18. Januar 2017

Gemeinsamer Elternabend von Fachhochschule Westküste und Agentur für Arbeit

Eltern sind zumeist die wichtigsten Ratgeber für ihre Kinder, wenn es darum geht, Entscheidungen für die berufliche Zukunft zu treffen. Angesichts von derzeit etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und knapp 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.

Am Donnerstag, den 02. Februar, findet um 19 Uhr an der FH Westküste eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Hochschule und der Heider Agentur für Arbeit statt. Sandra Klatte, Leiterin der Studienberatung an der FHW, und Claudia Schlüter, Berufsberaterin für akademische Berufe von der Heider Arbeitsagentur, stellen dar, wie Eltern ihre Kinder bei der richtigen Entscheidung beraten und unterstützen können.

Die Veranstaltung richtet sich dabei an Eltern, deren Kinder derzeit die gymnasiale Oberstufe besuchen und im Jahr 2018 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Im Fokus stehen die möglichen Wege nach dem Schulabschluss in Form einer Ausbildung, eines dualen Studiums oder eines Studiums an einer Fachhochschule oder Universität. Die Referentinnen zeigen auf, welche zeitliche Abläufe zu beachten sind und welche formellen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den geeigneten bzw. gewünschten Weg auszuwählen. Darüber hinaus werden weiterführende Beratungs- und Informationsangebote vorgestellt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen.

Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil – neues Wahlpflichtmodul an der FH Westküste

09. Januar 2017


Carsten Dethlefs mit Studierenden
der FHW

Der blinde Wirtschaftswissenschaftler Carsten Dethlefs hat an der Fachhochschule Westküste im Wintersemester 2016/17 erstmals das Seminar „Menschen mit Behinderung als Zielgruppe – Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil“ angeboten.

Mit etwa 30 Teilnehmenden stieß die Veranstaltung dabei auf regen Zuspruch. Ein Ziel des Seminars war es, die jungen Studierenden für die besonderen Bedarfe von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren. Durch zahlreiche Experimente, u.a. mit blickdichten Brillen, gelang es Carsten Dethlefs beispielsweise zu verdeutlichen, dass blinde Menschen nur wenige Informationen, die für ihre Produktwahl wichtig sind, aus der Fernsehwerbung entnehmen können.

Durch eine Online-Umfrage in den sozialen Netzwerken konnten die Eindrücke der Studierenden ergänzt und untermauert werden. Interessant war etwa die Erkenntnis, dass immerhin auch 25% der nicht behinderten Menschen fehlende Barrierefreiheit als Grund angaben, in einem bestimmten Geschäft eher ungern einzukaufen. Gerade mit Kinderwagen oder schweren Taschen erweist sich Barrierefreiheit eben für alle als Vorteil.

Wichtig war dem Dozenten, dass Menschen mit Behinderung nicht mehr nur als „Objekte des Mitleids“ wahrgenommen werden, sondern als selbständig handelnde Personen mit ganz eigenen Bedürfnissen. „Inklusion ist erst dann vollständig erreicht, wenn das eigene Handicap zur Nebensache wird und man sich nicht mehr nur über das definieren muss, was man nicht kann.“ so Carsten Dethlefs. „Menschen mit Behinderung dürfen nicht mehr länger nur als Kostenfaktor gesehen werden, sondern müssen zunehmend als Potentiale ins Bewusstsein treten.“ so Dethlefs weiter.               


Wirtschaft 4.0 - Themenjahr an der FH Westküste

05. Januar 2017

Die ‚Arbeitswelt von morgen‘ ist eines der zentralen Themen für Schleswig-Holsteins Wirtschaft. Mit einem Themenjahr widmet sich die Fachhochschule Westküste im Jahr 2017 in besonderem Maße der Wirtschaft 4.0. Mit einer Reihe von Projekten und Veranstaltungen wird die Hochschule das Thema aufgreifen und mit Leben füllen.

Im Fachbereich Wirtschaft bündelt die FH Westküste eine Reihe von Kompetenzen, die sich mit der Zukunft der Arbeits- und Berufswelt befassen. Themen wie Arbeitsrecht, Digitalisierung oder Personalentwicklung sind wesentliche Bausteine in mehreren Studiengängen, Projekten und Initiativen. Mit dem Institut WinHR hat die Hochschule ein eigenes Kompetenzzentrum für alle Fragen des Personalmanagements aufgebaut. Hier wird u.a. erforscht, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Personalrekrutierung genutzt werden können, aber auch wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitnehmer auswirkt.

Im Jahr 2017 richtet sich der Fachbereich Wirtschaft der Heider Hochschule an die interessierte Öffentlichkeit und wird eine Vielzahl von Veranstaltungen, Vorträgen und Informationen anbieten. Professor Dr. Thomas Haack, Dekan des Fachbereichs, erläutert das Ziel: „Das Thema Wirtschaft 4.0 ist so komplex, dass es momentan noch eine Vielzahl offener Fragen gibt. Wir möchten dazu den Dialog anbieten und die Erkenntnisse unserer wissenschaftlichen Arbeit teilen.“

Geplant ist u.a. eine öffentliche Tagung im Sommer 2017 mit einer Vielzahl an Vorträgen. Zudem will der Fachbereich Wirtschaft für sich abzeichnende Veränderungen sensibilisieren und Hilfestellung anbieten. Ein Fokus liegt hier auf dem brandaktuellen Thema ‚Virtual Reality‘, das erstmals 2016 in Form eines Workshops aufgegriffen wurde. In dessen Rahmen sind in Form von studentischen Projekten, wie der Erstellung eines 360° Videos vom Heider Marktfrieden, bereits erste Schritte in Richtung virtuelle Zukunft Schleswig-Holsteins unternommen worden. „In diesem Sinne verbindet die FH Westküste praxisrelevante Forschung im IT-Bereich mit konkreten Erfordernissen der regionalen Wirtschaft“, erklärt Werner Kiehn, Initiator des Projektes. 

Das 360° Video ist abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=jR4Ns_50ao8 .

4. Green-Energy-Workshop an der FH Westküste

04. Januar 2017

Am Mittwoch, den 18. Januar, findet an der Fachhochschule Westküste der 4. Green-Energy-Workshop statt. Das Thema des bewährten Fachforums lautet diesmal „Neue Impulse für die Sektorkopplung“. Experten und Praktiker diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, Strom aus erneuerbaren Energien auch für die Wärmeerzeugung und im Verkehrssektor einzusetzen. Durch die Kopplung von Strom-, Wärme- und Verkehrssektor kann die Abregelung insbesondere von Windenergieanlagen vermieden werden. Den Impulsvortrag übernimmt Frau Staatssekretärin Dr. Nestle (MELUR).

Der besondere Fokus der Veranstaltung richtet sich auf aktuelle Gesetzesänderungen im EEG, KWKG sowie im EnWG, welche der Sektorkopplung insbesondere für Schleswig-Holstein und Hamburg wichtige neue Impulse geben können. Warum so beispielsweise für die Betreiber von KWK-Anlagen interessante Investitionsanreize entstehen, beleuchten Referenten unter rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Aspekten.

Veranstaltungsbeginn ist 15:30 Uhr im Audi 2 der FH Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung und weitere Informationen: http://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/master-studiengaenge/green-energy/green-energy-workshop/ oder bei Anja Rathjen, Tel: 0481 8555 544 oder per Mail: GE(at)fh-westkueste.de

Heider Immobiliengespräche gehen in die 2. Runde - Mietpreisbremse im Fokus

04. Januar 2017

Nach der positiven Resonanz und dem erfreulichen Zuspruch auf die Auftaktveranstaltung lädt die Fachhochschule Westküste am 11. Januar zu den 2. Heider Immobiliengesprächen ein. Zu Gast ist diesmal Hans-Henning Kujath, Verbandsdirektor von Haus & Grund Schleswig-Holstein, um über die Auswirkungen der Mietpreisbremse zu sprechen und darüber hinaus Einblicke in die Arbeit des Verbandes zu geben.

Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und das Thema zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist 17 Uhr in der Außenstelle der Hochschule, Hamburger Straße 87.

Ihr
Ansprechpartner

Carsten Friede
Pressesprecher
Öffentlichkeitsarbeit (kommissarisch)

Telefon
+49 (0) 481 8555-102

Telefax
+49 (0) 481 8555-101

E-Mail
pr(at)fh-westkueste.de

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Raum: 1.079

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