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Modul 9077

Destination Management I
Destination Management I

Studiengang Bachelor International Tourism Management.
ModulbezeichnungDestination Management I
Kürzel
Untertitel
Lehrveranstaltung
Semester 3    
ModulverantwortlicherProf. Dr. Bernd Eisenstein
DozentProf. Dr. Anja Wollesen / Dipl.-Geograph Frank Simoneit
SpracheDeutsch Englisch
Zuordnung zum CCSP Destination Management
Lehrform / SWS4 SWS Vorlesung, seminaristischer Unterricht, Lektürekurs, Fallstudienanalyse
Arbeitsaufwand
   Präsenzstudium60 Std.
   Eigenstudium120 Std.
Kreditpunkte6
Voraussetzungen
Lernziele / KompetenzenSpezifische Kenntnisse im Destination Management; Verarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes in theoretischer Anwendung. Zudem: Bewertung und Interpretation von fachbezogenen Positionen, Transferfähigkeit. Fähigkeit zur Reflexion unterschiedlicher wissenschaftlicher Positionen, selbständige Gestaltung weiterführender Lernprozesse.
Inhalt

Wohin auch immer man verreist – sei es im In- oder im Ausland –, man befindet sich stets in einer Destination, in einem touristischen Raum oder Ort. Entlang der touristischen Wertschöpfungskette stellen daher Destinationen einen der wichtigsten Einflussfaktoren dar. Ihre Infrastrukturen und landschaftlichen sowie kulturellen Standortfaktoren entscheiden über ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Dementsprechend muss das gesamte Management darauf abzielen, sich in der Wahrnehmung der (potenziellen) Kunden gegenüber den Konkurrenten zu behaupten. Die Kunden sind einerseits einzelne Nachfrager und andererseits Geschäftskunden wie z.B. Reise- und Kongressveranstalter. Wie auch immer sich Destinationen kommunikativ darstellen und sich distributiv zugänglich machen, so steht die Produktpolitik im Vordergrund: Das Produkt „Destination“ ist ein Leistungsbündel von horizontal, vertikal und lateral gelagerten Leistungsanbietern. Interorganisatorische Abstimmungen bzw. Kooperationen und letztlich ein Binnenmarketing sind konstitutiv für eine destinationale Produktgestaltung.

Im Einzelnen sind u.a. zu behandeln:

 

         Destination als Wettbewerbseinheit

         Politische, ökonomische, organisatorische, soziokulturelle und landschaftliche Rahmenbedingungen

         Produktpolitik als binnenorganisatorische Koordination

         Produktpolitik als Markenbildung

         Kommunikationspolitik

         Distributionspolitik

         Steuerung von Destinationen

         Gastfreundschaft als Produktelement

         Wettbewerbsstrategien

Marktforschung
Studienleistung
Prüfungsleistung

 Klausur

MedienformenBeamer, Tafel, Script
Literatur

Bieger, Thomas, Management von Destinationen, 7. Aufl, München 2008.

Fontanari/Scherhag (Hrsg): Wettbewerb der Destinationen, Wiesbaden 2000..

Mason, Peter, Tourism Impacts, Planning and Management, 2. Aufl., Amsterdam 2008.

Murphy, Peter, The Business of Resort Management. Oxford 2007.

Murphy, Peter/Murphy, Ann E., Strategic Management for Tourism Communities: Bridging the Gaps. Clevedon 2004.

Nigel, Morgan/Pritchard, Annette/Pride, Roger (Hrsg.), Destination Branding, 2. Aufl., Amsterdam 2007.

Pike, Steven, Destination Marketing. An Integrated Marketing Communication Approach. Oxford 2008.

Walch, S.: Implementierung von Marketingstrategien in Tourismusregionen, Bern 1999.

Weitere Literatur wird in der Veranstaltung kapitelbezogen bekannt gegeben
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