Fachhochschule Westküste als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet

20. Dezember 2016

Mit der abschließenden Verleihung eines Zertifikats hat die FH Westküste ihre Familienfreundlichkeit erfolgreich unter Beweis gestellt. Seit Mitte Dezember darf sich die FHW damit offiziell „Familiengerechte Hochschule“ nennen. Die Überprüfung wurde durch die renommierte ‚berufundfamilie Service GmbH‘ durchgeführt. Der Fokus lag insbesondere auf der Frage,  welche Möglichkeiten die Hochschule bietet, Studium bzw. Arbeit und Familie bestmöglich miteinander zu vereinbaren.

Dr. Anne Faber, Gleichstellungsbeauftragte der FHW, hatte das Verfahren angestoßen und zog nun eine Zwischenbilanz:

„Das Zertifikat beendet nicht etwa den Prozess, sondern bestätigt vielmehr unseren bisherigen Weg. Gleichzeitig verpflichten wir uns damit, das Thema in den kommenden Jahren bspw. durch regelmäßige Informationsveranstaltungen weiter zu entwickeln. Für den Moment freuen wir uns aber sehr, mit der Auszeichnung der familiären Kultur an unserer Hochschule Ausdruck zu verleihen. Das Audit stärkt unser Profil und macht es auch nach außen noch deutlicher sichtbar.“

Rüdiger Günther, Kanzler der Hochschule, ergänzt:

„Wir setzen schon seit langem auf den direkten Kontakt zu unseren Hochschulangehörigen, um Lösungen bei der Übernahme von Familienaufgaben bieten zu können. Das Audit ‚Familiengerechte Hochschule‘ wird uns dabei unterstützen, die gute Balance aus verlässlichen Rahmenbedingungen und individuellen Lösungen weiter zu entwickeln und damit als Arbeitgeber und Studienort attraktiv zu sein.“

Kontakt und Rückfragen:

Dr. Anne Faber
Fachhochschule Westküste
Qualitätsmanagement

Tel.:      0481 8555 134
Fax.:     0481 8555 101
Mail:     faber(at)fh-westkueste.de

    Auszeichnung für nepalesischen Studierenden der FH Westküste

    20. Dezember 2016

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zeichnet alljährlich ausländische Studierende aus, die durch besondere Leistungen im Studium und gesellschaftliches Engagement in Erscheinung treten. Die Studierenden werden dabei durch ihre jeweilige Hochschule nominiert. Je Hochschule wird die Auszeichnung pro Jahr an nur einen einzigen Studierenden vergeben. An der Fachhochschule Westküste geht der Preis in diesem Jahr an Beegyan Karki, 25, aus Nepal.

    Beegyan Karki studiert an der Heider Hochschule im Masterstudiengang International Tourism Management. Neben seinen sehr guten Studienergebnissen sticht er insbesondere durch seine ehrenamtliche Arbeit hervor. So zeigt er große Hilfsbereitschaft gegenüber neu angekommenen internationalen Studierenden und begleitet diese beispielsweise bei der Wohnungssuche oder Behördengängen. Darüber hinaus engagiert er sich für die Entwicklung des Tourismus in Nepal und setzt sich dazu für eine Zusammenarbeit zwischen der FHW und seiner Heimathochschule ein. Obwohl sein Masterstudiengang in Heide komplett in englischer Sprache unterrichtet wird, lernt er in seiner Freizeit gezielt Deutsch und arbeitet zudem im Heider Marktpirat.

    Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde im Rahmen einer Feierstunde an der FHW verliehen.

    Wir haben Beegyan Karki zu einem kurzen Interview gebeten:


    Beegyan Karki

    FHW:                   
    Warum haben Sie sich für ein Masterstudium in Deutschland und speziell in Heide an der FH Westküste entschieden?

    B. Karki:              
    Deutschland hat für den Tourismus in Nepal eine sehr hohe Bedeutung. Deshalb habe ich mich bereits während meines Tourismusstudiums und auch danach viel mit Deutschland beschäftigt und begonnen, die deutsche Sprache zu lernen. So lag es dann nahe, für mein Masterstudium eine deutsche Hochschule zu wählen. Die FHW passte mit den Inhalten der angebotenen Kurse und ihrer Lage einfach am besten.

    FHW:                   
    Wie gefällt Ihnen Heide und das Studium?

    B. Karki:              
    Ich fühle mich in der Stadt sehr wohl und ich genieße meine Zeit hier. Das Leben ist finanziell für mich erschwinglich und die Menschen sind sehr freundlich. Das Studium an der FHW hat mich persönlich voran gebracht. Durch die vielen Präsentationen, die Forschung und den Austausch untereinander habe ich ganz neue Perspektiven und Ideen für den Tourismus in Nepal gewonnen. Ich hoffe, möglichst viel davon zu Hause anwenden zu können.

    FHW:                   
    Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach Ihrem Studium?

    B. Karki:              
    Ich möchte nach Nepal zurückkehren und das, was ich an der FHW lernen konnte, für mein Land und die Entwicklung des Tourismus anwenden. Dabei ist es für mich besonders wichtig, einen nachhaltigen Tourismus zu fördern und vor allem auch ärmere Menschen zu unterstützen, Jobs im Tourismus als Chance für ein gesichertes Einkommen zu verstehen und zu ergreifen. Langfristig würde ich mein Wissen gern weitergeben und vielleicht sogar ein Forschungsinstitut in Nepal aufbauen.


    Handelstrends auf der Spur - Studierende besuchen EDEKA Frauen

    12. Dezember 2016


    Studierende im Gespräch mit Dierk Frauen

    20 Studierende der Fachhochschule Westküste aus dem Studiengang Wirtschaftspsychologie nutzten eine Betriebsführung bei EDEKA Frauen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Handelsmarketing und im Einkaufsverhalten zu informieren. Geschäftsinhaber Dierk Frauen erläuterte, dass Erfolg im stationären Einzelhandel nur mit umfassender Kundenorientierung zu gewährleisten sei, einem Thema, das auch für die Studierenden zentraler Inhalt ihres Studiums ist.

    Freundliche und geschulte Mitarbeiter, innovative Serviceangebote und stetige Sortimentsanpassungen seien mithin wichtige Faktoren, die bei EDEKA Frauen kontinuierliche Beachtung finden. Dierk Frauen bestätigte die Beobachtung der Studierenden, dass die Nutzung von Smartphones auch im Supermarkt  zunimmt. Ein freies Kunden-WLAN mit spezifischen Zusatzangeboten sei daher fest in Planung, ebenso wie elektronische Preisschilder, welche trotz hoher Investitionen mittelfristig zu einer deutlichen Effizienzsteigerung führen sollen.

    Darüber hinaus nahm Dierk Frauen auch zum online-Shopping Stellung. Dieses habe sich im Konsumentenverhalten fest etabliert, sei aber beim Einkauf von Lebensmitteln eher noch eine Ausnahme. Derzeit seien die logistischen Hürden bei der Auslieferung frischer Lebensmitteln hoch. Gleichwohl würden seitens der EDEKA-Zentrale bereits Erfahrungen mit online-Einkäufen gesammelt und Kundenmeinungen gesichtet. Hier wolle man zunächst die Ergebnisse abwarten, so Frauen.

    Ein spannendes Thema für die Studierenden waren auch die psychologischen Tricks im Supermarkt. Dierk Frauen stellte hierzu klar, dass sich ein seriöser Einzelhändler in der Regel keine Verbrauchertäuschungen leisten wird, insbesondere wenn er persönlich gegenüber den Kunden in der Verantwortung steht. EDEKA Frauen sei ein Familienunternehmen mit Tradition seit 1926, betonte Dierk Frauen. Geschäftliche Risiken und Reputationsverluste wären entsprechend viel zu groß.

    Prof. Dr. Thomas Jendrosch, der den Kontakt zu EDEKA Frauen seit Jahren pflegt und die Gruppe begleitete, unterstrich diese Praxissicht: "Gerade klassische Kaufmannstugenden wie gegenseitiges Vertrauen und Redlichkeit sind heute mehr denn je ein Erfolgsfaktor im Wettbewerb und eine wichtige Orientierungsgröße für Kunden. Erfolg hat auf lange Sicht nur, wer fair mit seinen Kunden umgeht, besonders in einer ländlichen Region, in der man sich lange und gut kennt."


    FH Westküste veröffentlicht Tourismusatlas Deutschland

    02. Dezember 2016


    (v.l.n.r.): Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Rebekka Schmudde, Julian Reif, Christian Eilzer
    Mitwirkende des Instituts für Management und Tourismus

    Anderthalb Jahre Schaffenszeit, 19 Autorinnen und Autoren, vier Herausgeber – ein kleines Projekt war der neue „Tourismusatlas Deutschland“, den das Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste jetzt veröffentlicht hat, nicht.

    Dafür hat es das Werk auch in sich: Insgesamt 48 Themen aus dem touristischen Bereich finden mit Erklärungen und Infografiken auf jeweils zwei Seiten Berücksichtigung. Damit gibt das Buch bspw. einen Überblick über die Position Deutschlands im globalen Vergleich, erläutert die touristische Infrastruktur und beschreibt das Reiseverhalten der Deutschen. Neben der Verdeutlichung vieler Hintergründe und Zusammenhänge ging es den Autorinnen und Autoren des IMT insbesondere auch darum, auf die zukünftigen Trends und Herausforderungen einzugehen.

    „Seit der Veröffentlichung des Bandes „Freizeit und Tourismus“ aus der Reihe „Nationalatlas der Bundesrepublik Deutschland“ im Jahr 2000 gab es keine Publikation mehr, welche den Tourismus in Deutschland in prägnanter und anschaulicher Form beleuchtet“, so Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des IMT und Mit-Herausgeber des Werkes. Mit dem Atlas wird daher nicht nur eine Lücke in der wissenschaftlichen Literatur geschlossen, sondern mit aktuellen Daten die hohe Bedeutung des Tourismus in Deutschland gewürdigt.

    Der Atlas richtet sich an Studierende des Tourismus und der Geographie, an Mitarbeiter im Stadt- und Tourismusmarketing sowie in touristischen Verbänden und an weitere touristische Akteure. Auch für die interessierte Öffentlichkeit ist er eine sicherlich spannende Lektüre.

    Das Werk ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen.


    Erster ServiceQualitätszirkel ist voller Erfolg

    01. Dezember 2016


    Teilnehmende und Mitwirkende des Ersten ServiceQualitätszirkels

    In der vergangenen Woche fand am Institut für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste (FHW) Schleswig-Holsteins erster QualitätsZirkel der Initiative ServiceQualität Deutschland statt. Geladen waren alle Teilnehmer der bisherigen Qualitätsseminare, sowie die mit dem Q-Siegel ausgezeichneten Betriebe.

    Nach der Begrüßung durch die Vizepräsidentin der FHW, Frau Prof. Dr. Anja Wollesen, berichtete Projektleiter Simon Albertsen zum derzeitigen Stand des Projekts, dessen Zukunft durch die fortgesetzte Förderung des Landes gesichert ist. Als fachlichen Impuls für die Teilnehmenden stellte die Projektmitarbeiterin Monika Sußner nachfolgend die Ergebnisse zweier an der FHW durchgeführter Studien zum Thema „Barrierefreiheit im Tourismus“ vor und machte dabei deutlich, welch hohe Bedeutung das Thema auch zukünftig im Qualitätsbewusstsein genießen sollte.

    Nach vier spannenden Praxisberichten von zertifizierten Betrieben nach dem Motto „Von Q zu Q“ und einer Kaffeepause mit Klönschnack, Kaffee und selbst gemachten Snacks galt es für die Teilnehmenden aktiv zu werden: In einem Workshop wurden innovative Serviceideen erarbeitet, diskutiert und den Mitwirkenden anschließend als Arbeitspapier zur Verfügung gestellt.

    Nach rund vier Stunden verabschiedeten sich die zufriedenen Teilnehmer und äußerten durchweg Interesse an der jährlichen Wiederholung eines „Q-Familientreffens“. Besonderes Lob zollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Gruppe von Studierenden, welche die Veranstaltung im Rahmen eines praxisbezogenen Fachprojektes organisatorisch, inhaltlich aber auch bei der Durchführung begleiteten. Sie kümmerten sich dabei nicht nur um Einladungen, Räumlichkeiten und Feedbackbögen, sondern zauberten auch ein viel gelobtes Buffet.

    Hintergrund und Kontakt

    Die Initiative „ServiceQualität Deutschland“  bietet kleinen und mittleren Betrieben im Hotel-, Gastronomie- und Tourismusbereich sowie sonstigen Dienstleistungsunternehmen ein einfach anwendbares Qualitätsmanagementsystem, das hilft, die Qualität des Betriebs kontinuierlich zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Geprüfte Betriebe dürfen sich durch das Qualitätssiegel "Q" ausweisen und setzen damit ein Zeichen, dass sie an Weiterentwicklung interessiert sind, an der Servicequalität gearbeitet haben und diese nachhaltig verfolgen. Für Endverbraucher repräsentiert es die Sicherheit, einem nach geprüftem Qualitätsstandard zertifizierten Betrieb vertrauen zu können.


    Eyetracking-Technik für die FH Westküste

    30. November 2016


    Eyetracking und Messung des Hautwiderstandes

    Worauf schauen Menschen zuerst, wenn sie ein Geschäft betreten? Wie wandert der Blick über die neue Website eines Unternehmens? Und wie lässt sich die Aufmerksamkeit eines Kunden am besten auf das gewünschte Produkt lenken?

    Fragen wie diese sind für Marktforschung und Marketing von hoher Bedeutung. Antworten gibt die Eyetracking- Technologie, mittels derer sich menschliche Augenbewegungen verfolgen und aufzeichnen lassen. Die Fachhochschule Westküste hat diese hochmoderne Technik nun angeschafft.  Das Gerät wird sowohl in der Lehre in Studiengängen wie Wirtschaftspsychologie oder Betriebswirtschaftslehre als auch zu Forschungszwecken und in Kooperationen mit Unternehmen aus der regionalen Wirtschaft zum Einsatz kommen.

    Dabei gliedert sich die Ausstattung in zwei Komponenten: Einerseits verfügt die Hochschule über ein fest installiertes System in einem Labor der FHW. Die sog. Eyetracking-Leisten dienen zu Detailanalyse von computerbasierten Inhalten. Sie sind am Monitor angebracht und verfolgen von dort die Augen des Probanden. So kann bspw. die Wirkung von Webinhalten oder Plakaten getestet werden.

    Darüber hinaus gibt es eine portable Version, welche außerhalb der FHW zum Einsatz kommt. Die portablen „Glasses“ können zum Beispiel direkt in Geschäften genutzt werden, um typische Kaufprozesse oder Umwelteinflüsse zu verfolgen. Dabei zeichnet dann eine  Kamera die Umgebung aus Sicht des Probanden auf; vier Kameras im Rahmen der Brille registrieren die Bewegungen der Pupille.

    Doch damit nicht genug: Zusätzlich zum Eyetracking wird künftig an der Heider Hochschule auch eine zeitgleiche Erfassung von emotionalen Reaktionen möglich sein. Eine Ausstattung zur Messung von Hautwiderständen erfasst kleinste Änderungen bei einer Person und arbeitet dabei sogar mit dem Eyetracker zusammen. Dadurch lassen sich Zusammenhänge zwischen Gesehenem und menschlichen Reaktionen erfassen und praktische Handlungsempfehlungen geben.


    Wirtschaftspsychologen treffen Werbeprofis

    29. November 2016

    Studierende der FHW aus dem Kurs Werbepsychologie besuchten in Begleitung von Prof. Dr. Thomas Jendrosch die renommierte Werbe- und Kommunikationsagentur REINSCLASSEN in Hamburg. Zu den Kunden der Agentur, die mit zahlrechen Kreativ- und Kommunikationspreisen ausgezeichnet wurde, zählen bekannte Marken wie Nivea, Otto, Ikea oder Vodafone.


    WiPsy-Studierende mir Georg Fischböck (r.)

    Kreativdirektor Georg Fischböck begrüßte die Gruppe. Anschließend führte er sie durch die einzelnen Abteilungen der Agentur, erklärte Arbeitsabläufe und stellte derzeitige Projekte vor. Fischböck illustrierte an konkreten Beispielen, welche Bedeutung Bilder und Texte für die Wirkung auf den Konsumenten haben und welch hoher Planungs- und Gestaltungsaufwand mit der Entwicklung einer Werbekampagne verbunden ist. Ohne das routinierte Zusammenspiel von Designern, Fotografen, Textern bis hin zu IT-Spezialisten wären anspruchsvolle Kundenwünsche heute kaum noch realisierbar, so Fischböck. Anschließende Fragen der angehenden Wirtschaftspsychologen richteten sich auf aktuelle Entwicklungen in der Kommunikationsbranche - Stichwort: Digitalisierung und Virtualisierung -, aber auch auf mögliche, zukünftige berufliche Einsatzfelder in der Werbung.

    "Gute Werbung zu machen, die in der Medienflut heraussticht, ist eine Kunst", bilanzierte Professor Jendrosch den Besuch: "Erfolgreiche Kommunikationskonzepte basieren daher viel auf Erfahrung, Kreativität und fachlichem Knowhow." Ausdrücklich dankte er der Agentur REINSCLASSEN für die eindrucksvollen Einblicke in die Werbepraxis, die den Studierenden vor Ort gewährt wurden.


    Studieren mit Helm

    23. November 2016

    Wie sind Baustellen grundsätzlich organisiert? Welche Teilprojekte müssen koordiniert werden? Und welche Verbindungen bestehen zwischen Bau- und Immobilienbranche?

    Mit Fragen wie diesen haben Studierende der Fachhochschule Westküste die Baustelle an der Westseite des Heider Marktplatzes besucht. Die Erstsemester aus dem neuen Bachelor-Studiengang Immobilienwirtschaft informierten sich dabei unter sachkundiger Begleitung der Bauleitung über den Baufortschritt. So erhielten sie unter anderem Einblicke in die Baustelleneinrichtung und einzelne Teilprojekte wie die derzeitige Fertigstellung des Flachdachs.

    Die Exkursion ist Teil der Seminarreihe „Bautechnik und Bauwirtschaft“. Regelmäßige, themenbezogene Praxiseinblicke sind fester Bestandteil des gesamten Studiums an der FHW. Damit sollen die Studierenden nicht zuletzt Gelegenheit bekommen, bereits während des Studiums vielfältige Eindrücke zukünftiger Aufgabengebiete zu sammeln.


    Gelebte Zusammenarbeit zwischen FH Westküste und Büsum

    16. November 2016

    Vor drei Wochen haben die FH Westküste und die Tourismus Marketing Service GmbH Büsum ihren offiziellen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die praktische Zusammenarbeit gibt es natürlich schon länger:

    Laura Friedrichsen (22), kommt ursprünglich aus Flensburg und studiert an der FHW im 7. Semester Betriebswirtschaftslehre. Sie hat ihr Praxissemester in Büsum absolviert. Wir haben sie dazu interviewt.


    Laura Friedrichsen

    FHW:
    Frau Friedrichsen, statt New York, Rio, Tokio haben Sie ihr Praxissemester ganz in der Nähe verbracht. Warum die Entscheidung für Büsum?

    L. Friedrichsen:
    Ich habe mich in meiner Suche zuerst nicht auf die Region beschränkt. Allerdings hatte die Praktikumsstelle in Büsum die für mich am besten passende Beschreibung und nach dem Vorstellungsgespräch verstärkte sich dieser Eindruck. Es zeigte sich auch schnell, dass die Eingliederung im Team noch leichter fiel, wenn man die Verbindung zur Region teilte. Schließlich hatte ich dann auch das Gefühl, bei der TMS von Beginn an integriert und geschätzt zu sein, obwohl ich ja eigentlich nur Praktikantin war. Das war toll.

    FHW:
    Welche Aufgaben haben Sie bei der TMS übernommen und was davon hat Ihnen am meisten Freude gemacht?

    L. Friedrichsen:
    Ich war im Marketing und in der Veranstaltungsabteilung tätig. In der Marketingabteilung war ich zum größten Teil mit der Erstellung des Gastgeberverzeichnisses für das Urlaubsmagazin 2017 betraut. Weiterhin habe ich dort an der Online Präsenz mitgewirkt, bei Recherchen zu Flyern und Prospekten unterstützt und monatlich der Redaktion der Kurzeitung beigewohnt und mitgeholfen. Da Leisure-, Culture-, Eventmanagement einer meiner Studienschwerpunkte ist, hat mir die Arbeit in der Veranstaltungsabteilung besonders gefallen. Dort durfte ich bei Planung, Vorbereitung und Durchführung von Events mitwirken und z.B. die VIP-Bereiche betreuen.

    FHW:
    Wie gut passen Studium und Praxis aus Ihrer Erfahrung zusammen?

    L. Friedrichsen:
    Ich werde definitiv das Gelernte aus dem Praxissemester mit in mein Studium einbringen können. Im Bereich der Veranstaltungsplanung habe ich viel gelernt, was nun im 7. Semester in der Vorlesung behandelt wird und ich so bereits zusätzliche praktische Hintergründe kenne. Anders herum hat mir das Gelernte aus den Marketing-Vorlesungen im 1. Semester in meiner Arbeit gute Dienste erwiesen. Obwohl es kein Schwerpunkt von mir war, war ich erstaunt wie viel die Grundlagen bereits halfen.

    FHW:
    Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach Abschluss Ihres Studiums?

    L. Friedrichsen:
    Nach meinem Abschluss möchte ich im Bereich des Veranstaltungsmanagements tätig werden. Ich schätze es eher schwierig ein, etwas in dieser Region zu finden, wäre aber grundsätzlich nicht abgeneigt. Ich schätze sehr die Nähe zur Nordsee und würde diese auch in Zukunft genießen.


    Detlef Jensen ist Professor des Jahres 2016

    15. November 2016

    Rund 1.250 Hochschullehrer waren in insgesamt vier Kategorien nominiert – Sieger im Bereich "Ingenieurwissenschaften / Informatik" ist Professor Dr. Detlef Jensen von der Fachhochschule Westküste.

    Bundesweit hatten Studierende, Unternehmensvertreter und Hochschulangehörige im Wettbewerb der Zeitschrift ‚UNICUM Beruf‘ Kandidaten benennen können. Gesucht waren Hochschullehrer, die ihre Studierenden in besonderem Maße praxisnah auf das Arbeitsleben vorbereiten und somit Karrieregrundsteine für den Nachwuchs legen. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte dann auf Grundlage von Fragebögen, Referenzen und Recherchen die Preisträger.

    Zur Auszeichnung von Detlef Jensen stellte die Jury fest:

    „Als Hochschullehrer in einem zukunftsorientierten Fach in einer Randregion sieht sich Prof. Jensen in einer besonderen Verantwortung für die Ausbildung von qualifizierten Studierenden, die in Zukunft zur regionalen Weiterentwicklung der Wirtschaft beitragen sollen. Durch intensive Kontakte zu produzierenden Firmen bleibt er auf der Höhe der technischen Entwicklung und sieht sich damit selbst in der Lage, seinen Studierenden die neuesten Methoden und Verfahren in seinem Fachgebiet nahebringen zu können. So gelingt es ihm, mit der praxisnahen Ausbildung seiner Studierenden einen wichtigen regionalpolitischen Beitrag zu leisten.“

    Prof. Dr. Hanno Kirsch, Präsident der FHW, gratuliert Prof. Jensen im Namen der gesamten Hochschule sehr herzlich: „Wir sind sehr stolz und freuen uns über diese hohe Auszeichnung für unseren Kollegen. Der Preis würdigt sein besonderes Engagement und ist gleichzeitig auch eine Bestätigung für die gesamte Arbeit, die wir als FH Westküste für unsere Studierenden und die Region leisten.“

    Auftakt zu den „Heider Immobiliengesprächen“

    10. November 2016

    Am Mittwoch, den 16. November, lädt die Fachhochschule Westküste zu den 1. Heider Immobiliengesprächen. Auf der Veranstaltung wird Hendrik Lührssen von Nordseebad Immobilien aus Büsum zunächst grundsätzliche Einblicke in den hiesigen Immobilienmarkt geben und von seiner Tätigkeit als Makler berichten. Anschließend ist Raum für Fragen und Diskussion.

    Die Heider Immobiliengespräche werden zukünftig etwa vier Mal jährlich mit unterschiedlichen Themen und Referenten stattfinden. Auf der Agenda stehen Punkte wie Landflucht, Preisentwicklung oder der Heider Wohnungsmarkt. Neben Studierenden der FHW sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen.

    Die 1. Heider Immobiliengespräche beginnen am 16. November, 17 Uhr, in der neuen Außenstelle der Hochschule, Hamburger Straße 87 (hinter der Shell-Tankstelle). Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Studierende der FH Westküste widmen sich Westerrönfelds Sorgenkind

    07. November 2016

    Die Tingleffhalle in Westerrönfeld ist Raum für Veranstaltungen, Sport- und Musikkurse oder private Feiern. Jedoch ist das Gebäude in die Jahre gekommen. Die Gemeinde hat sich daraufhin mit der Bitte um Unterstützung an die Fachhochschule Westküste gewandt. Studierende des Bachelor-Studiengangs ‚Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik‘ haben nun Lösungsvorschläge zur energetischen Sanierung erarbeitet.

    Unter Leitung von Prof. Dr. Gunther Gehlert haben die Studierenden dazu zunächst den Ist-Zustand von Heizungssystem, Lüftungsanlage und Gebäudehülle analysiert und nachfolgend Ansätze zur Optimierung entwickelt. Die Studierenden konnten so an einem realen Fall die Inhalte ihres Studiums vertiefen, wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und Westerrönfeld fundierte Empfehlungen geben.
    Die Ergebnisse des Verfahrens werden nun interessierten Vertretern von Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.

    Die Präsentation findet am Donnerstag, den 10. November, 15:30 Uhr, in Raum H04 der FH Westküste statt.

    Die Q-Familie lädt ein –
    Infoveranstaltung der Initiative ServiceQualität an der FH Westküste

    28. Oktober 2016

    „ServiceQualität-Deutschland“ ist eine bundesweite Initiative. Sie unterstützt touristische, gastronomische und branchenübergreifende Dienstleistungsunternehmen, die Qualität ihres Services zu entwickeln und zeichnet diese dafür aus. Das Institut für Management und Tourismus an der Fachhochschule Westküste ist nicht nur Landeskoordinierungsstelle in Schleswig-Holstein, sondern auch Ausbildungszentrum für angehende QualitätsCoaches, Beratungsinstanz für zertifizierte Betriebe sowie Gastgeber des ersten Informations- und Erfahrungsaustausches zwischen beteiligten Unternehmen und Interessenten.

    Am 24. November lädt die Q-Familie Schleswig-Holsteins zu einem Informations-und Erfahrungsaustausch in die FH Westküste ein. Die Idee der Veranstaltung ist es, sich in entspannter Atmosphäre über innovative Ideen und Fortschritte bezüglich der ServiceQualität zu unterhalten und zukünftige Verknüpfungspotentiale der Themen ServiceQualität und Barrierefreiheit ausloten.

    Herzlich willkommen sind alle Betriebe der Q-Familie, sowie alle Interessierten, die sich über die Zertifizierungsmöglichkeiten informieren möchten. Für das geistige als auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bitte melden Sie sich bis zum 4.November unter info(at)servicequalitaet-sh.de an.

      Moderne Mädchen machen MINT
      7. MINT- Messe an der Fachhochschule zeigt Schülerinnen Perspektiven auf

      28. Oktober 2016

      Für die diesjährige MINT-Messe an der Fachhochschule Westküste stehen interessierten Teilnehmerinnen nur noch eine begrenzte Zahl Plätze zur Verfügung. Wer also teilnehmen möchte, sollte sich schnell anmelden.

      Egal ob Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) – Mädchen stehen nach ihrem Schulabschluss alle Wege in attraktive Karrieren offen. Dennoch sind sie in den MINT- Bereichen oft unterrepräsentiert. „Warum?“ ist dabei nicht pauschal zu beantworten, meist jedoch ist „(zu)trauen“ die größte Hemmschwelle. Die FH Westküste, die Heider Agentur für Arbeit und die Beratungsstelle FRAU & BERUF in Meldorf veranstalten auch in diesem November eine MINT-Messe für Mädchen. Informieren und ‚Mut machen‘ sind die zentralen Ziele. „MINT-Frauen“ aus zahlreichen kleinen und großen Unternehmen, aus Medien, Verbänden oder aus Bildungseinrichtungen werden von ihren Erfahrungen berichten und Ratschläge geben.

      Die bundesweite Initiative „Komm, mach MINT“ – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – bietet für junge Mädchen und Frauen innovative Berufsfelder mit guten Zukunfts- und Verdienstchancen. Bis zum Jahr 2020 macht der MINT-Herbstreport des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) eine Lücke von 1,3 Millionen Fachkräften aus, allein 670.000 Arbeitskräfte werden schon aus Altergründen ausscheiden. Dramatische Zahlen, die sich nicht ignorieren lassen.

      Die Fachhochschule Westküste will in Kooperation mit der Beratungsstelle FRAU & BERUF, der Agentur für Arbeit und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heide den Schülerinnen Dithmarschens mit einer MINT-Messe berufliche Perspektiven dazu aufzeigen. Angesprochen sind – unabhängig von der Schulart – alle Mädchen der Jahrgangstufen acht bis dreizehn.

      In der Fachhochschule erwartet die Teilnehmerinnen ein mehrstündiges Rahmenprogramm. So können die Mädchen mit Auszubildenden und „MINT-Frauen“ ins Gespräch kommen. Beispielsweise berichtet eine Pilotin und Linienkapitänin aus ihrem Berufsalltag, was sie an ihrer Tätigkeit begeistert und gibt Einblick in weitere Berufsbilder im Bereich Luftfahrt. Die Mädchen bekommen Hinweise und Infos für Ausbildung, Studium und zu Berufsaussichten in MINT Berufen. Die Agentur für Arbeit gibt Ausbildungstipps und zwei Mitarbeiterinnen der Telekom bieten Anregungen zur Vorbereitung und zum Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch. Im Foyer und in den Hörsälen unterstützen zahlreiche Unternehmen und Institutionen die MINT-Messe im nunmehr siebten Jahr. Mit dabei sind u.a. der NDR, Airbus, Sasol,  die Hanse Werk AG, Covestro, Vishay BCcomponents, Lufthansa Technik u.a.

      Die Messe findet am 25. November von 9.00 bis 13.00 Uhr an der Fachhochschule Westküste statt. Die Anmeldung mit Namen, Alter, Klasse und Schule erfolgt per E-Mail an gruber(at)frauundberuf-egeb.de oder telefonisch unter 04832/996175.


      FH Westküste und TMS Büsum unterzeichnen Kooperationsvertrag

      27. Oktober 2016

      Die Fachhochschule Westküste und die Tourismus Marketing Service Büsum GmbH haben vereinbart, zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten. Beide Seiten haben hierzu am 20. Oktober eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

      Die FHW gewinnt mit der Kooperation einen starken regionalen Partner und freut sich auf vielfältige Möglichkeiten, den Praxisbezug in Lehre und Forschung weiter zu stärken. „Neben gemeinsamen Projekten in der Marktforschung oder im Marketing bietet die TMS Büsum unseren Studierenden auch Chancen, dort ihre Abschlussarbeiten mit regionalem Bezug zu schreiben.“ erläutert Prof. Dr. Bernd Eisenstein vom Institut für Management und Tourismus der FHW einige Ansatzpunkte. „Gleichzeitig haben wir Themen der anwendungsorientierten Forschung auf der Agenda. Wir werden uns zusammen u.a. Fragen der Nachhaltigkeit oder der Digitalisierung im Tourismus widmen.“ so Eisenstein weiter.


      Auf dem Bild v.l.n.r.: Prof. Dr. Bernd Eisenstein
      (Leiter des FHW-Instituts für Management und Tourismus),
      Rüdiger Günther (Kanzler der FHW), Olaf Raffel
      (Geschäftsführer TMS Büsum),
      Hans-Jürgen Lütje (Bürgermeister Büsum)

      Olaf Raffel, Geschäftsführer der TMS, ergänzt: „Wir haben mit Studierenden der FHW bereits tolle Erfahrungen gemacht. Sie haben beispielsweise sehr gute Ideen für die Weiterentwicklung unserer Kutter-Regatta geliefert. Mit der neuen Kooperationsvereinbarung freuen wir uns auf fundierte Empfehlungen und Entscheidungshilfen der Hochschule, Büsum als touristisches Ziel langfristig, verantwortungsbewusst und erfolgreich weiterentwickeln zu können.“

      Rüdiger Günther, Kanzler der FHW, unterstützt diese Einschätzung: „Mit der Kooperationsvereinbarung intensivieren wir nicht nur die Zusammenarbeit mit einem der wichtigsten touristischen Orte an der Westküste, sondern richten unseren Fokus einmal mehr auf die Region.“

      Die FHW erhofft sich davon nicht zuletzt, ihren Absolventinnen und Absolventen als zukünftigen Fachkräften die Türen zum hiesigen Arbeitsmarkt weit zu öffnen und für die jungen Menschen Anreize zu schaffen, auch nach dem Studium in Schleswig-Holstein zu verbleiben.


      Rückenwind für die FH Westküste

      25. Oktober 2016

      In diesen Tagen beginnt an der Fachhochschule Westküste (FHW) ein Propädeutikum für 25 studiengeeignete Flüchtlinge. Hauptbestandteil des zweisemestrigen Kurses ist dabei eine intensive Sprachausbildung. Diese soll es den Geflüchteten ermöglichen, anschließend ein Studium an einer deutschen Hochschule aufzunehmen.

      Tatkräftige Unterstützung erhält die FH Westküste nun durch den Freiburger Software-Hersteller Lexware. Dieser hat sich bereit erklärt, das Projekt der Hochschule mit einem kleinen vierstelligen Betrag zu sponsern. Carsten Friede, Sprecher der FHW, zeigt sich erfreut: „Dieser Beitrag ist nicht zuletzt eine Wertschätzung unserer Arbeit. Wir setzen das Geld für benötigte Unterrichts- und Lernmaterialien in unserem Propädeutikum ein.“.

      FHW empfängt Besuch aus Schweden

      11. Oktober 2016


      Vertreter der FHW mit Kollegen der Karlstad Universität

      Eine Delegation von Forschern und Dozenten der schwedischen Karlstad Universität (KAU) besuchte in der vergangenen Woche die Fachhochschule Westküste (FHW) in Heide. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch zu aktuellen Entwicklungen an beiden Hochschulen. So gab die FHW u.a. Einblicke in ihr rasantes Wachstum der vergangenen Jahre und stellte ihren neuen Bachelor-Studiengang Immobilienwirtschaft vor.

      Beide Hochschulen vereinbarten, die im Programm ERASMUS+ bestehende Kooperation im Bereich Wirtschaft ausweiten. Neben dem klassischen Auslandssemester für Studierende möchten beide Hochschulen vermehrt auch Professoren oder Dozenten zum Campus des Partners schicken. Dadurch soll die Lehre mehr Internationalität gewinnen. Gleichzeitig erhoffen sich beide Hochschulen, auf diesem Weg noch mehr Studierende für einen Besuch im Partnerland zu gewinnen.

      Hintergrund - Karlstad Universität:

      Die schwedische Universität ist mit 16.000 Studierenden fast zehnmal so groß wie die Fachhochschule Westküste. Wie die Fachhochschule Westküste besitzt die KAU moderne Gebäude und Einrichtungen und legt viel Wert auf eine persönliche Betreuung der Studierenden. Der Campus liegt etwas außerhalb von Karlstad auf einem eigens angelegten Areal. Gelehrt wird auf Schwedisch oder Englisch.

      Auf dem Bild:

      v.l.n.r.:  Prof. Dr. Hanno Kirsch (Präsident der FHW), Stefan Olsson (Professor für Finanzrecht, KAU), Johan Lorentzon (Dozent für Unternehmensführung, KAU), Berndt Andersson (Leiter der Karlstad Business School, KAU), Bernhard von Felbert (Studiengangskoordinator für Immobilienwirtschaft, FHW), Prof. Dr. Hanno Drews (Leiter des Studiengangs Betriebswirtschaft, FHW), Prof. Dr. Tim Warszta (Professor im Studiengang Wirtschaftspsychologie, FHW), Antje Korthals (Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, FHW), Anna Sophie Tuxen (Mitarbeiterin des Akademischen Auslandsamtes, FHW)


      Neue Vizepräsidenten an der FH Westküste

      07. September 2016


      Prof. Dr. Anja Wollesen

      Professorin Dr. Anja Wollesen und Professor Dr. Reiner Schütt sind neue Vizepräsidenten der Fachhochschule Westküste (FHW). Sie folgen Prof. Dr. Michael Berger, der nach 13 Jahren im Amt nicht für eine erneute Wahl kandidierte.

      Dr. Anja Wollesen ist seit dem Jahr 2005 an der FHW tätig und seit 2012 in ihrer Funktion als Professorin für Tourismus. Sie forscht in den Bereichen Nachhaltigkeitsmanagement, Slow Tourism, UNESCO Weltkulturerbe sowie Barrierefreiheit im Tourismus. Als Vizepräsidentin wird sie sich den Themen Weiterentwicklung der Lehre, Weiterbildung und Qualität  widmen.


      Prof. Dr. Reiner Schütt

      Dr.-Ing. Reiner Schütt ist seit 1998 an der FHW und Professor für Steuerungen / Elektrische Antriebe und Windenergietechnik. In seinem Lehr- und Forschungsgebiet widmet er sich insbesondere der Steuerung und Automatisierung dezentraler Energieerzeugungsanlagen. In seiner Funktion als Vizepräsident wird er für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer verantwortlich sein.


      Amtsübergabe mit Prof. Dr. Reiner Schütt, Prof. Dr. Anja Wollesen, FHW-Präsident Prof. Dr. Hanno Kirsch und Prof. Dr. Michael Berger (v.l.n.r.)

      Erfolgreicher Bücherflohmarkt an der FH Westküste

      05. Oktober 2016


      1. Bücherflohmarkt an der FHW

      Mit einem Erlös von 220,- Euro ging der erste Bücherflohmarkt der Fachhochschule Westküste zu Ende. Nach gut zwei  Stunden hatte ein großer Teil der gespendeten Bücher, die überwiegend zum Stückpreis von einem Euro weitergegeben wurden, Abnehmer gefunden.

      Aus Sicht der Hochschule war der Flohmarkt ein voller Erfolg. Neben den erzielten Einnahmen konnte  erneut auf die Bedeutung eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen aufmerksam gemacht werden. Der Flohmarkt war dabei Bestandteil einer Reihe mehrerer Veranstaltungen, mit denen sich die FHW als Fairtrade-Hochschule bewirbt.

      Das Geld wird die Fachhochschule nun an den Verein „Eine Welt im Blick e.V.“ weitergeben. Dieser betreibt u.a. den Eine-Welt-Laden in Heide und setzt sich mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für fairen Handel ein. Die nicht verkauften und noch gut erhaltenen Bücher stellt die FHW der „Büchergarage“ in Büsum zur Verfügung, welche dort durch die Kirche betrieben wird.


      Hohe Energieeinsparungen dank Forschung der FH Westküste

      30. September 2016


      Blick in die Forschungsanlagen der GMA

      Gesparte Stromkosten von bis zu 25.000 Euro jährlich – diese Summe hat die Fachhochschule Westküste (FHW) für das Forschungszentrum der Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA, Büsum) möglich gemacht.


      Prof. Dr. Gunther Gehlert

      Das Team der GMA und Professor Dr. Gunther Gehlert von der FHW haben dazu die Energieverbräuche der verschiedenen Aufzuchtanlagen in Büsum gemessen, die Stationen technisch aufgerüstet und den Betrieb optimiert. So konnten die Wissenschaftler beispielsweise nachweisen, dass die Lüftungsanlagen der verschiedenen Hallen auch mit deutlich reduzierter Leistung einen genügenden Luftdurchsatz gewährleisten. „Allein für diese beiden Anlagen sind nunmehr Einsparungen von etwa 80% bzw. 70.000 kWh jährlich gegenüber dem Auslegungspunkt realistisch.“ erläutert Professor Gehlert. Hohe Verbrauchsreduzierungen ergaben sich auch bei den zahlreichen Pumpen und den Biofiltergebläsen, welche mit Frequenzumrichtern nachgerüstet wurden. Die zusätzlichen Kosten für die neuen Geräte werden dabei schon nach etwas mehr als einem Jahr Betriebszeit kompensiert sein.


      Forschungsanlagen der GMA

      Beendet ist die Arbeit der FH Westküste jedoch noch nicht. „Neben der Nachrüstung weiterer Komponenten und der Sammlung von Messdaten über einen noch längeren Zeitraum hinweg gilt es vor allem, die Ergebnisse so zu dokumentieren, dass sie für weitere Anlagen übertragbar sind.“ so Professor Gehlert.


      Benefizkonzert an der Fachhochschule Westküste

      28. September 2016

      An diesem Freitag, den 30.09., findet an der Fachhochschule Westküste ein Benefizkonzert zugunsten von Brücke Dithmarschen e.V. (www.bruecke-dithmarschen.de) statt. Der Verein unterstützt und berät Menschen im Umgang mit psychischen Erkrankungen und Krisen.

      Es gibt Livemusik von den Burning Trees, Pay Pandora und Volxfahrrad - für ein breites Spektrum von Rock bis Indie ist also gesorgt. Auch das leibliche Wohl kommt mit Grill- und Getränkestand sowie Kaffee und Kuchen nicht zu kurz. Zudem gibt es eine große Tombola, bei welcher es u.a. ein Ticket für die Teilnahme am Wacken:Music:Camp 2017 zu gewinnen gibt.

      Das Konzert beginnt um 17 Uhr im Foyer der Hochschule. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
      Organisiert wurde die Veranstaltung von der Touristischen ArbeitsGemeinschaft (T.A.G) am Meer e.V. der FHW.


      Bücherflohmarkt an der FH Westküste

      21. September 2016

      Am Mittwoch, den 28.09., veranstaltet die Fachhochschule Westküste zwischen 11:30 und 14:00 Uhr einen öffentlichen Bücherflohmarkt. Dazu sammelt die Hochschule aktuell noch Bücherspenden aller Art. Diese können täglich zwischen 9-12 Uhr in der Fachhochschule (ITM-Büro im BWL-Turm, EG) abgegeben werden.

      Sämtliche Erlöse des Verkaufs werden im Anschluss an den gemeinnützigen Verein Weltladen Heide e.V. gespendet, bei welchem sich die Mitarbeiter ehrenamtlich dafür einsetzen, an zentraler Stelle fair gehandelte Waren anzubieten.

      „Anstatt Bücher in Regalen verstauben zu lassen oder einfach wegzuwerfen, möchten wir eine Möglichkeit schaffen, diese an neue Leser weiterzugeben. So machen wir nicht zuletzt auf einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang aufmerksam.“ erläutert Carsten Friede, Sprecher der Hochschule, die Idee. „Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen, die Veranstaltung zu besuchen.“

      Der Flohmarkt ist Teil der Bewerbung der FHW als Fairtrade-University. Mit quartalsweisen Veranstaltungen sowie der Umstellung auf zahlreiche Fairtrade-Produkte hofft die Hochschule, die Auszeichnung ab Frühjahr 2017 führen zu dürfen.

      Büffeln statt Baden?

      16. September 2016

      ScienceCamp an der FH Westküste


      Chirurgen von morgen auf Stippvisite im Heider WKK

      Dass Wissenschaft Spaß macht, erlebten 50 Jugendliche aus Schleswig-Holstein beim diesjährigen ScienceCamp an der Fachhochschule Westküste (FHW). Eine Woche lang beschäftigten sich die 42 deutschen und acht geflüchteten Jugendlichen mit Physik, Technik und Biologie: Wie erzeugt ein Windrad Energie, wie viele Heliumballons braucht man, damit ein Haus fliegt, wie funktioniert unser Herz und was passiert bei einer Operation? Mit solchen und vielen weiteren Fragen drehte sich alles ums Experimentieren, Hinterfragen, Forschen und Ausprobieren.

      Die Idee für ein Ferienlager mit naturwissenschaftlichem Hintergrund kommt ursprünglich aus Halle an der Saale. Professor Martin Lindner, gebürtiger Kieler, organisiert dort an der Martin-Luther-Universität das Studium für zukünftige Biologielehrer und engagiert sich schon lange dafür, bei Kindern und Jugendlichen wieder Spaß und Interesse an den sogenannten MINT-Fächern zu wecken. „Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind eng miteinander verwoben und von enormer Bedeutung für die Gestaltung unserer Zukunft.“ erklärt Professor Lindner.


      Kann man eine Schweinelunge mit Luft füllen? Oh ja, man kann.

      Bereits zum dritten Mal fand das Camp in der FH Westküste statt. „Das ScienceCamp macht den Mädchen und Jungen spielerisch und mit Fragen aus ihrem Alltag Lust auf Wissenschaft. Einen besseren Weg, für ein späteres Studium zu motivieren, kann es kaum geben.“ so Carsten Friede, Sprecher der Hochschule.

      Betreuerin des Camps 2016 war die Doktorandin Marie-Therese Werner. Gemeinsam mit ihren fünf Helfern stand sie den Teilnehmern während des gesamten Camps mit Rat und Tat zur Seite. „Natürlich sollte neben der Wissenschaft auch die Freizeit nicht zu kurz kommen“, so Werner. „Wir haben viele zu den Themen passende Ausflüge unternommen, zum Beispiel  ins Westküstenklinikum, wo wir sogar den OP besichtigen durften, aber auch zum Modellflugplatz und zu einem Blockheizkraftwerk. Für die Abende gab es auch immer ein buntes Programm: gemeinsame Spiele, ein Kicker-Turnier und sogar einen Karaoke-Abend.“

      Untergebracht waren die Nachwuchsforscher in der Jugendherberge in Heide. Eine Gebühr für die Teilnahme gab es in diesem Jahr nicht. Um auch den geflüchteten Jugendlichen eine Teilnahme zu ermöglichen, hat das Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein das Camp komplett finanziell getragen.

      Dass die Initiatoren des Projekts einen Nerv der Zeit getroffen haben, beweisen die durchweg positiven Eindrücke der Jugendlichen. Viele sind bereits zum zweiten oder dritten Mal dabei und möchten auch im nächsten Jahr unbedingt wieder teilnehmen.


      Idana und Alevtyna messen den Blutdruck des Camp-Initiators Professor Martin Lindner

      Wie viele Heliumballons benötigt man wohl, um ein Einfamilienhaus zu fliegen zu bringen? „Um die 110.000“, so die Antwort der drei Jungs

      FH Westküste sucht Wohnraum für internationale Studierende

      06. September 2016

      Noch bis Ende September hat Qiulong Chen, chinesischer Austauschstudent an der Fachhochschule Westküste (FHW), ein möbliertes Zimmer in Heide. Danach ist der 23jährige wohnungslos. Eine Alternative ist noch nicht in Sicht. Ähnlich wie ihm geht es aktuell gleich mehreren „Internationalen“ der Hochschule.
      Was die Suche so schwierig macht, erläutert Constanze Pohlenk vom Akademischen Auslandsamt der FHW: „Unsere Gaststudierenden benötigen möblierte Zimmer für einen begrenzten Zeitraum. Zudem sprechen sie meist nur Englisch.“

      Aktuell sucht die Heider Hochschule Unterbringungsmöglichkeiten für zwei chinesische Studierende ab 01. Oktober bis Ende Februar, sowie für weitere 14 internationale Studierende ab Mitte September für die Dauer von zwei Jahren. Die Zimmer sollten nach Möglichkeit in Heide gelegen sein.
      Für Hinweise oder Unterbringungsangebote steht Constanze Pohlenk, unter 0481 8555-173, oder per Mail an aaa(at)fh-westkueste.de, zur Verfügung.


      „Internet der Dinge“ mit Showtruck an der FHW

      05. September 2016

      Kühlschränke, die selbständig Lebensmittel nachbestellen, Zahnbürsten, die eigenständig Zahnarzttermin vereinbaren oder Heizungen, die sich mit dem Online-Wetterbericht abstimmen – die Möglichkeiten und Ideen im sog. Internet der Dinge scheinen grenzenlos. Nach vorsichtigen Schätzungen werden im Jahr 2022 bereits 14 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein und dort Daten sammeln, verarbeiten oder weitergeben.

      Über die Möglichkeiten, Chancen und Risiken werden sich am 22. September an der FH Westküste (FHW) Expertinnen und Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen im Rahmen des alljährlichen Fachforums „microtec nord“ austauschen. Zu diesem norddeutschen Mikroelektronik-Tag haben FHW, Fraunhofer ISIT, IZET Itzehoe, HAW Hamburg sowie die Metropolregion Hamburg gemeinsam eingeladen.

      Für ein besonderes Highlight sorgt in diesem Jahr der NXP-Showtruck. In diesem können verschiedenste Anwendungen des Internets der Dinge besichtigt und ausprobiert werden. Der Showtruck steht ganztägig auf dem Gelände der Hochschule und ist für alle interessierten Besucherinnen und Besucher geöffnet.


      Fachkräftemangel, Migration und Personalarbeit in Schleswig-Holstein –
      FH Westküste legt Studie vor.

      02. September 2016

      Wie steht es um die Personalarbeit in Schleswig-Holstein?

      Das Westküsteninstituts für Personalmanagement an der Fachhochschule Westküste (WinHR) hat sich in einer aktuellen Studie mit dieser Frage befasst. Die Projektgruppe um Institutsleiter Prof. Dr. Tim Warszta befragte 115 Unternehmen aus Schleswig-Holstein und erhielt so einen umfassenden Einblick in deren Personalarbeit.

      Die wesentliche Erkenntnis dieser Studie ist, dass zum aktuellen Zeitpunkt noch kein flächendeckender Fachkräftemangel herrscht. Allerdings zeigen sich in einzelnen Branchen wie dem Handwerk oder dem Gesundheitswesen sehr wohl gravierende Probleme bei der Besetzung von Stellen. Daher werden insbesondere dort die Themen Recruiting und Mitarbeiterbindung weiter an Relevanz gewinnen.
      Großes, doch bisher wenig genutztes Potential liegt im Einsatz von technologiebasiertem Recruiting (z.B. als Personalsuche mit Videos auf Social Media-Plattformen) sowie im Aufbau anziehungsstarker Arbeitgebermarken. Dies sind Möglichkeiten, einen größeren Kreis an potentiellen Bewerbern zu erreichen und so auch langfristig die Auswahlsituation der Unternehmen zu verbessern.


      Prof. Dr. Tim Warszta

      Weiteres Potential liegt in der Erfassung der Mitarbeiterzufriedenheit. Diese wird bisher nur vereinzelt erhoben. „Das Wissen um die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist jedoch wichtig, da es die Voraussetzung für wirkungsvolle Bindungsmaßnahmen und Minderung der Fluktuation ist“, erläutert Prof. Dr. Tim Warszta.
      Hinsichtlich der aktuellen Thematik rund um Migration und Flüchtlinge zeigte die Studie, dass bei den Unternehmen eine große Bereitschaft vorhanden ist, Migranten zu beschäftigen. Jedoch werden Hürden vor allem in der Sprache, in der Qualifikation und der Bürokratie gesehen. Daher arbeitet das WinHR derzeit an Handlungsempfehlungen für Führungskräfte und Leitfäden für Unternehmen, um die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

      „Mithilfe der Studie konnten wir wertvolle Erkenntnisse zu den Herausforderungen in Schleswig Holstein gewinnen“, so Tim Warszta. „Ein besonderer Dank geht daher an die mitwirkenden Unternehmen.“


      Ready to Rock

      22. Juli 2016

      Touristische Arbeitsgemeinschaft der FH Westküste und Sparkasse Westholstein stellen Betreuer für das diesjährige WACKEN:MUSIC:CAMP


      Begeisterung

      An diesem Sonntag rauchten die Köpfe in der FH Westküste. Grund war das zweitägige Vorbereitungstreffen der Teamer für das diesjährige WACKEN:MUSIC:CAMP. Die FHW sowie die Sparkasse Westholstein sind Kooperationspartner dieser Musikferien, die in diesem Jahr bereits zum dritten Mal eine Woche nach dem Wacken Open Air dort stattfinden werden. Gemeinsam mit dem Landesverband der Musikschulen und dem Verein 54°Nord aus Wacken werden vom 13.-21. August rund 100 Jugendliche dort selbst ihre Musik machen, wo zuvor noch die Luft von hartem Gitarrenrock brannte.

      Die Studierenden der Touristischen Arbeitsgemeinschaft der FHW sowie drei junge Mitarbeiter der Sparkasse Westholstein werden als „Bandmanager“ vor Ort dabei sein und für die Betreuung und den reibungslosen Ablauf sorgen. Inhaltlich zeichnet sich die Fachhochschule für das touristische Programm verantwortlich, das die Jugendlichen aus ganz Deutschland erwarten dürfen. Sie organisieren die Exkursionen z.B.  in den Hochseilgarten Hanerau-Hademarschen oder die Kanu-Tour auf der Bekau. Denn neben dem Musikmachen soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Music Camps die Schönheit der Westküste nahegebracht werden.


      Camp

      „Das Vorbereitungstreffen bot zwei schöne Tage mit viel Spaß, auch die Stimmung untereinander war hervorragend. Durch den Erste-Hilfe-Kurs fühle ich mich jetzt noch sicherer und kann es kaum erwarten, in das Camp zu ziehen. Ich bin das erste Mal dieses Jahr dabei und schon ganz gespannt, was mich erwarten wird.“ berichtet Tanja Hartmann, Studierende der FHW.  Und Philipp Schüller ergänzt: „Durch die gute Vorbereitung haben wir den Stress und die Arbeit während des Camps um die Hälfte verringern können. Die Vorfreude ist durch dieses Wochenende noch viel mehr gestiegen.“

      Die Sparkasse Westholstein als Hauptsponsor des WACKEN:MUSIC:CAMP bringt sich nicht nur finanziell in das Großprojekt mit einem Volumen von rund 65.000 € ein. „Durch die Kombination aus Musik und Freizeit unter professioneller Anleitung ist ein einmaliges Ferienangebot für unsere Region entstanden. Es freut mich, dass wir mit unserem Sponsoring vielen jungen Menschen die Möglichkeit eröffnen, neue musikalische und vor allem zwischenmenschliche Erfahrungen zu sammeln.“ so Achim Thöle, Vorstand der Sparkasse Westholstein.

      Für das diesjährige Camp sind noch wenige Plätze frei. Informieren und anmelden kann man sich unter www.wacken-music-camp.de.


      W:M:C Betreuer

      Info-Box:

      Das WACKEN:MUSIC:CAMP wird durchgeführt vom Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verein Kurs 54°Nord sowie der Wacken Foundation. Mitmachen können bis zu 100 Jugendliche mit und ohne instrumentale Vorkenntnisse.


      Verlängerte Bewerbungsfrist und vorbereitende Kurse

      21. Juli 2016

      In den technischen Studiengängen der Fachhochschule Westküste sind noch einige wenige Plätze offen. Bewerbungen für die Bachelor-Studiengänge

      sind daher noch bis zum 12. September möglich.

      All jenen, die Sorge haben, Mathe und Physik nicht bewältigen zu können, bietet die FHW zudem Vorbereitungskurse an, um den (Wieder-)Einstieg in die Themen zu erleichtern.

      Alle weiteren Informationen und das Bewerbungsformular gibt es auf der Homepage der Hochschule unter:

      http://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/bewerbung/

      Informationen zu den Vorbereitungskursen unter:

      http://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/bewerbung/vorbereitungskurse/


      Vorbereitungskurs für Flüchtlinge an der FH Westküste -
      Zielgerichtetes Angebot für studiengeeignete Flüchtlinge in der Region

      15. Juli 2016

      Ab dem Wintersemester 2016/17 wird die Fachhochschule Westküste ein Propädeutikum für 25 studiengeeignete Flüchtlinge anbieten. Den Schwerpunkt bildet hierbei ein intensiver Deutschkurs. Über zwei Semester werden die Teilnehmenden dabei in Vollzeit auf die Aufnahme eines Studiums sprachlich vorbereitet. Am Ende des Kurses besteht die Möglichkeit, an einer Sprachprüfung teilzunehmen. Diese sog. TestDaF-Prüfung (Test für Deutsch als Fremdsprache) ist für eine Hochschulzulassung breit anerkannt.

      Ergänzt wird das Propädeutikum durch Veranstaltungen der Agentur für Arbeit, um die spätere Studien- und Berufswahl zu unterstützen. Auch die FHW selbst wird zusätzliche Informationen zum Studium und Vorbereitungskurse für ein späteres Fachstudium anbieten.
      „Wir bieten konkrete Entscheidungshilfen und ermöglichen den Teilnehmenden eine reflektierte Auswahl. Das macht unsere Herangehensweise besonders. Gleichzeitig möchten wir über die Integration in die Campusgemeinschaft und durch unsere familiäre und flexible Betreuung die Vorteile eines späteren Studiums an der FHW schmackhaft machen “,  berichtet Antje Korthals, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes an der FH Westküste.
       
      Weitere Informationen zum Propädeutikum und zur Bewerbung sind auf der FHW-Website unter http://www.fh-westkueste.de/campus-service/akademisches-auslandsamt/refugees/#c20560 zu finden. Bewerbungsschluss für das Propädeutikum ist der 07. August 2016 (Posteingang).
       
      Für Rückfragen stehen Antje Korthals und Constanze Pohlenk vom Akademischen Auslandsamt der Fachhochschule Westküste gerne zur Verfügung (Tel. 0481-8 555 171/173, E-mail: aaa(at)fh-westkueste.de).

      Chinesische Studierende zu Gast an der FH Westküste

      15. Juli 2016


      Hu Xiaofeng (l.) mit FHW-China-Koordinatorin
      An-Qi Sophie Kok

      Seit 2013 betreibt die Fachhochschule Westküste (FHW) gemeinsam mit zwei Partnerhochschulen das chinesisch-deutsche Institut für Angewandte Ingenieurwissenschaften (CDAI) in Hangzhou, China. Am Mittwoch haben 44 junge chinesische Studierende des CDAI nun erstmals die FHW in Heide besucht. Im Rahmen eines freiwilligen Kurses halten sie sich derzeit in Deutschland auf, um ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, kulturelle Eindrücke zu sammeln und die Partnerhochschulen sowie „Land und Leute“ kennenzulernen.

      Studentin Hu Xiaofeng (19) zeigte sich begeistert: „Ich habe viele freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen. Hier ist es zwar kalt, aber ich möchte sehr gern an der FHW studieren und vielleicht auch danach in Deutschland arbeiten.“

      Während des Aufenthaltes standen neben einer allgemeinen Vorstellung der Hochschule ein Campusrundgang, eine Besichtigung der Labore sowie eine Vorstellung des Projekts „Crazy Cars" auf dem Programm. Am Nachmittag folgten ein Rundgang in Friedrichstadt sowie eine Tour an den Strand nach Büsum.


      Chinesische Delegation mit Vertretern der FHW

      Schon im kommenden Jahr werden die zehn Besten des Studienjahrgangs für zwei komplette Semester an die FHW kommen, um mit ihren deutschen Kommilitonen im FHW-Studiengang ‚Management und Technik‘ zu studieren. Parallel werden auch Studierende der FHW die Gelegenheit erhalten, in Hangzhou zu studieren und dadurch sogar einen Doppel-Abschluss zu erwerben.


      Studium an der FH Westküste – Bewerbungsfrist endet am Freitag

      11. Juli 2016

      Noch bis Freitag, den 15. Juli, können sich alle Interessierten für einen Studienplatz an der FH Westküste bewerben. Angeboten werden insgesamt neun Bachelor- und fünf Masterstudiengänge. Ganz neu im Programm ist das Bachelorstudium Immobilienwirtschaft im Fachbereich Wirtschaft. Aber auch der Fachbereich Technik bietet mit Studiengängen wie Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik oder Management und Technik attraktive Sprungbretter für eine erfolgreiche Berufskarriere.

      Wer also Lust hat, an einer innovativen und jungen Hochschule in persönlicher Atmosphäre zu studieren, sollte sich noch rasch bewerben. Zu beachten ist, dass die Unterlagen zum Termin an der Hochschule vorliegen müssen.

      Alle Informationen zur Bewerbung auf der Homepage der Hochschule:
      http://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/bewerbung/

      Barrierefreier Tourismus – studentische Forschergruppe gibt Empfehlungen

      01. Juli 2016

      Welche Chancen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bietet barrierefreier Tourismus? Dieser Frage haben sich Studierende des Masterstudiengangs International Tourism Management der FH Westküste gewidmet. In Zusammenarbeit mit der Initiative ServiceQualität Deutschland haben die Studierenden die Einstellungen, Erfahrungen und Planungsvorhaben von ServiceQualität-zertifizierten Betrieben in ganz Deutschland untersucht. Dazu hat die internationale Studierendengruppe mehr als 1.000 Fragebögen ausgewertet, Interviews geführt und Best-Practice-Beispiele analysiert.

      Herausgekommen sind eine Bestandsaufnahme sowie umfassende Handlungsempfehlungen. Da barrierefreie Angebote sich nicht nur an Menschen mit Behinderungen richten, sondern auch zusätzliche Qualität und Komfort u.a. für Familien mit Kinderwagen und für ältere Menschen bieten, bestehen gute Möglichkeiten sich durch barrierefreie Angebote zukünftig am Markt zu positionieren. Im Zuge des demographischen Wandels wird die Bedeutung dieses Marktsegments, nicht nur im Tourismus, immer wichtiger.

      Wesentliche Ergebnisse:


      Projektgruppe Barrierefreier Tourismus

      Hinsichtlich der Motivation, barrierefreie Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, erwies sich der demographische Wandel als die wichtigste treibende Kraft. Weitere häufig genannte Motivationsfaktoren sind u.a. die Erweiterung des Angebots zur Erschließung weiterer Zielgruppen sowie die Verbesserung des Images. Knapp 2/3 der befragten Betriebe haben bereits Maßnahmen zur Gestaltung barrierefreier Produkte und Dienstleistungen ergriffen. 

      Bei der Einführung bzw. Planung von Maßnahmen zur Gestaltung barrierefreier Angebote hat fast die Hälfte der befragten Unternehmen finanziellen Herausforderungen gegenübergestanden. Im Falle von baulichen Maßnahmen spielt dabei neben den Investitionskosten auch die Richtlinienkonformität – Bsp. Stichwort Denkmalschutz – eine wichtige Rolle. Weitere Herausforderungen  sind die Komplexität des Themas sowie Zeit- und Personalmangel.

      Erfolgsfaktoren für eine gelungene Umsetzung barrierefreier Produkte und Dienstleistungen sind die Sensibilisierung für das Thema, das persönliche Engagement der Betriebe, eine langfristig und ganzheitlich angelegte Betreuung des Themas, eine enge Kooperation der Anbieter, finanzielle Unterstützung aus öffentlicher Hand sowie entsprechende Informationsangebote.

      Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen schätzen Maßnahmen zur Gestaltung barrierefreier Produkte und Dienstleistungen als wichtig bis sehr wichtig für ihren Unternehmenserfolg ein. Ebenfalls mehr als der Hälfte der befragten Betriebe gehen außerdem von einer Zunahme der Relevanz des Themas in der Zukunft für ihren Unternehmenserfolg aus. Mehr als ein Drittel der befragten Betriebe haben außerdem großes bis sehr großes Interesse an der Teilnahme an externen Schulungen zum Thema Barrierefreiheit.

      Empfohlen wurde zudem durch die Studierenden Barrierefreiheit auch offensiv als Element des Marketings zu verstehen und einzusetzen.


      Like Ice in the Sunshine - Studierende analysieren Werbesongs

      30. Juni 2016

      Manche Lieder aus der Werbung werden zu regelrechten Ohrwürmern. Songs wie „Like Ice in the Sunshine“, „Wonderful Dream“ oder Bacardi Feeling” können die meisten Menschen sofort einem großen Eishersteller, einem Produzenten von Erfrischungsgetränken und dem gleichnamigen Rum zuordnen. Diese Titel bleiben für immer mit einem Produkt verbunden.
      Musik ist in der Werbung allgegenwärtig. Ihrer Nutzung hat sich eine studentische Arbeitsgruppe der Fachhochschule Westküste näher gewidmet. Die Studierenden der Wirtschaftspsychologie setzen sich dazu intensiv mit der Funktion und Wirkung von Werbesongs auseinander. Unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Jendrosch führten die Studierenden Befragungen, Experimente, Werbeanalysen sowie Interviews mit Musikproduzenten durch. Im Verlauf des Semesters konnten so viele interessante Einsichten gewonnen werden.

      Wesentliche Erkenntnisse:


      WiPsy-Projektgruppe der FHW

      Im Trend liegen derzeit deutschsprachige Werbesongs. Lieder, die deutschsprachig und eingängig sind (z.B. „Einfach mal ´ne Pause“ für Knoppers), wurden bei Befragungen generell gut erinnert.

      Ein populärer englischsprachiger Charterfolg wie "Renegades“ wurde zwar ebenfalls gut erinnert, jedoch nur selten der mit ihm werbenden Automarke „Jeep“ zugeordnet. Bei deutschsprachigen Werbesongs gab es derartige Zuordnungsschwierigkeiten nicht, wie die Erhebungen der Studierendengruppe zeigten.

      Werbesongs müssen simpel gestrickt sein, da im Fernsehen nur etwa 20 Sekunden Zeit besteht, um eine Botschaft zu vermitteln bzw. eine Stimmung zu erzeugen. Daher werden in der Werbung oft musikalische Stereotype und kurze „Hooks“ (d. h. eine packende Grundmelodie) genutzt, häufig auch nur einfach der Refrain eines Liedes.

      Obwohl die Werbung häufig Songs verwendet, finden sich nur selten Hinweise auf Titel oder Interpreten. Selbst auf vielen Unternehmenswebsites ist kein Hinweis auf verwendete Werbesongs zu finden. Dies verwundert, weil Werbesongs die Marke prägen, mitunter Hitqualität haben und von den Kunden aktiv gesucht werden. Daher sprechen die Studierenden die Empfehlung aus, Werbesongs bzw. Musikvideos verstärkt auch auf der Firmenhomepage - und dort zusammen mit den beworbenen Produkten - einzusetzen.

      Weiterhin empfiehlt die studentische Arbeitsgruppe den Unternehmen, deutlich enger mit Musikerkennungsdiensten wie Shazam zusammenzuarbeiten. Würde die Möglichkeit zur Identifikation von Songs in der Werbung mehr kommuniziert, so hätten interessierte Verbraucher die Möglichkeit, den Werbesong z.B. schnell per Handy zu ermitteln, zu downloaden oder zu kaufen.

      Zu beachten ist aus Sicht der Studierenden schließlich auch der sogenannte „Nerv-Faktor“. Musik muss immer frisch, d. h. aktuell bleiben. Abnutzungseffekte können dazu führen, dass ein Werbesongs, der zu lange läuft, den Verbrauchern irgendwann sprichwörtlich zu den Ohren herauskommt.


      FH Westküste soll Fairtrade University werden

      29. Juni 2016


      Infostand zur Fairtrade-University im Foyer der FHW

      Als eine der ersten Hochschulen bundesweit hat sich die Fachhochschule Westküste (FHW) auf den Weg gemacht, die Auszeichnung als Fairtrade University zu erwerben. Der Senat der Hochschule ist dabei einer Anregung von Studierenden gefolgt und hat dem Projekt grünes Licht gegeben. Sehr schnell übten FHW und die hiesige Mensa des Studentenwerks den Schulterschluss. Gemeinsam wird sichergestellt, dass auf dem Campus die erforderlichen Fairtrade-Produkte angeboten werden. Zudem wird beispielsweise bei offiziellen Veranstaltungen oder Sitzungen nur noch fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt.

      Mit einem Infostand hat die Projektgruppe am 28. Juni im Foyer der Hochschule über den Stand des Verfahrens informiert. Weitere Veranstaltungen sind quartalsweise geplant, sodass im Frühjahr 2017 alle Kriterien für die Bewerbung erfüllt sind.


      Neue Form des Studierens: Online und neben dem Beruf

      28. Juni 2016

      Ein Interview mit dem Online-Studenten Constantin Foltin


      Studieren wann und von wo man möchte: Das multimediale Skript des Online-Masterstudiums Tourismusmanagement ist auf allen mobilen Endgeräten abrufbar.

      Viele Bachelor-Absolventen und -Absolventinnen entscheiden sich nach ihrem Studienabschluss, eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen, anstatt das Studium direkt mit einem Master fortzuführen. Nach erfolgreichem Berufseinstieg wird eine akademische Weiterbildung aus persönlichen oder beruflichen Gründen jedoch häufig wieder interessant.

      Doch soll man wirklich seinen Beruf für ein Präsenzstudium in Vollzeit aufgeben? Möchte man das klimatisierte Büro gegen einen vollen Hörsaal eintauschen? Hat man Lust, zurück in die kleine Studenten-WG zu ziehen und sich das Badezimmer zu teilen? Die Antwort hierauf lautet häufig „nein“, denn die Aufgabe des aufgebauten Lebensstandards ist für viele nicht mehr vorstellbar.

      Eine Lösung bieten Weiterbildungsangebote, die passgenau und berufsbegleitend absolviert werden können. Ein Beispiel dafür ist der neu eingeführte Online-Masterstudiengang Tourismusmanagement (kurz: OMT) der Fachhochschule Westküste. Die Online-Weiterbildung kann zeitlich und örtlich flexibel studiert und somit neben dem Beruf absolviert werden. Constantin Foltin ist seit der ersten Stunde dabei und nahm bereits an der Erprobungsphase des Studiengangs teil. Die Kurse haben ihn so überzeugt, dass er seit Anfang des Jahres als einer der ersten Studierenden das Online-Masterstudium an der FH Westküste aufgenommen hat.

      Herr Foltin, warum ist die Aufnahme eines weiterbildenden Masterstudiums sinnvoll?
      Constantin Foltin: „Ein Bachelorabschluss reicht meines Erachtens fachlich nicht aus, da zu viele mittlerweile einen solchen Abschluss vorweisen können. Um später eine Führungsposition zu erreichen, ist es wichtig sich von der Masse abzuheben und weiter zu qualifizieren. Dabei finde ich es sinnvoll, insbesondere die eigenen Kenntnisse in den Themenschwerpunkten Management und Unternehmens-, sowie Mitarbeiterführung zu vertiefen, um dadurch auch selbst Methoden zur Erlangung der Führungskompetenz zu erlernen.“


      Constantin Foltin studiert flexibel von überall, denn er macht seinen Master in Tourismusmanagement online.

      Studiert man ganz alleine oder kann man doch Kontakt zu Kommilitonen und dem Dozenten halten?
      Foltin: „Beides ist möglich. Durch die kleinen Lerngruppen pflegt man einen persönlichen Kontakt zu jedem einzelnen – auch zu den Dozenten selbst. Wer außerhalb der Webkonferenzen mehr Kontakt mit Kommilitonen oder Dozenten haben möchte, hat in jedem Fall die Möglichkeit dazu - zum Beispiel in den einzelnen Präsenzveranstaltungen auf dem Campus oder auch jederzeit über die Modulplattform.“

      Arbeiten und Studieren – das sind viele Aufgaben, die den Tag füllen können.
      Wie viel Zeit bleibt noch für Hobbys, Freunde und Familie?

      Foltin: „Wer anstrebt ein reguläres Masterstudium in Verbindung mit einem Vollzeitjob zu absolvieren, wird meiner Meinung nach, sicher wenig bis keine Zeit mehr für das Privatleben haben. Den OMT hingegen kann man aber auch in Teilzeit mit zwei bis drei Kursen pro Semester studieren. Die andere Alternative ist, das Studium in Vollzeit abzuleisten und in Teilzeit zu arbeiten. Bei einer Wochenarbeitszeit von momentan 24 Stunden kann ich beides gut kombinieren und habe noch ausreichend Zeit für Hobbys. Die Zeit, die dann noch übrig bleibt, ist sicherlich auch abhängig vom Familienstand und der eigenen Wohnsituation.“


      Keine Frage: Ein Studium neben dem Beruf bedarf einer guten Selbst-Organisation aber auch eines flexiblen Aufbaus des Weiterbildungsangebots, damit es bestmöglich in den Alltag eingebaut werden kann. Eine Voraussetzung, die das Online-Masterstudium der FH Westküste umfassend erfüllt: Die Vorlesungseinheiten finden in den Abendstunden per Webkonferenz statt und mit einem multimedialen Skript kann überall und auf allen Endgeräten gelernt werden. In der Entwicklung des Studiengangs hat die Fachhochschule Westküste Akteure aus der Praxis (z.B. Ringhotels e.V., Industrie und Handelskammern sowie Tourismuszentralen) herangezogen und mit ihnen die Inhalte der einzelnen Module so definiert, dass sie für den Arbeitsmarkt relevant sind. Die Inhalte sind praxisnah und das neu Erlernte kann direkt im Beruf angewandt werden.

      Die neuen Online-Weiterbildungsangebote für Berufstätigte und  Akademiker in Elternzeit müssen sich definitiv nicht verstecken. Im Gegenteil: Die eLearning-Angebote werden in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung in der nationalen und internationalen Hochschullandschaft gewinnen, da sie eine neue Zielgruppe erschließen.

      Weitere Informationen: http://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/master-studiengaenge/online-master-tourismusmanagement/

      Informationsbox zum Online Masterstudiengang Tourismusmanagement:

      Start: Winter- und Sommersemester
      Gebühren: 2.292 Euro / Semester*
      Semesterbeiträge: 65,00 Euro / Semester
      Bewerbungsschluss: 15. Juli / 15. Januar
      Weiterbildungsarten: Masterstudium oder Zertifikatskurse


      (*für die ersten 4 Semester, die darauf folgenden 4 Semester bei der Wahl der Teilzeitvariante sind gebührenfrei)


      Internationale Tourismus-Konferenz an der FHW

      27. Juni 2016


      Teilnehmende der ICNT-Konferenz

      Vom 23.- 25. Juni fand an der FH Westküste (FHW) die 10. Tagung des International Competence Network of Tourism Management, kurz ICNT, statt. Dazu trafen sich die Tourismus-Experten der FHW mit ihren Kolleginnen und Kollegen von Partnerhochschulen aus allen Teilen der Welt. Neuseeland und Südafrika waren ebenso vertreten wie Finnland und Kanada.

      Ziel der jährlichen Konferenz ist es, in touristischer Forschung, Beratung und Weiterbildung zusammenzuarbeiten und einen globalen Austausch zu fördern. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr neben Megatrends wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit auch Fragen zum Qualitätstourismus und zu zukunftsfähigen Lehrangeboten im Tourismus.

      Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Leiter des Instituts für Management und Tourismus der FHW, fasste die Tagung abschließend zusammen: „Es ist immer wieder beeindruckend, wie fruchtbar der direkte Austausch mit den internationalen Forscherkollegen ist. Wir sind uns sicher, dass die diesjährige Konferenz eine ganze Reihe von internationalen Forschungsprojekten hervorbringen wird.”


      Über den Tellerrand – 2. Wissenschaftstalk an der FHW

      23. Juni 2016


      v.l.n.r.: Prof. Dr. Gunther Gehlert, Prof. Dr. Detlef Jensen
      (Dekan Fachbereich Technik), Jan Westensee, Alina Siemsen,
      Prof. Dr. Thomas Haack (Dekan Fachbereich Wirtschaft)

      Am 8. Juni veranstalteten die Fachbereiche Wirtschaft und Technik der FH Westküste den zweiten gemeinsamen Wissenschaftstalk. Ziel der Veranstaltung ist es, nähere Einblicke in vielfältigen Forschungsthemen der FHW zu ermöglichen und diese miteinander zu diskutieren.

      Alina Siemsen und Jan Westensee vom FHW-Westküsteninstitut für Personalmanagement (WinHR) berichteten über eine Studie zum Fairnessempfinden in Bewerbungsprozessen. Sie setzten dazu in verschiedenen Experimenten, bei denen sie Bewerbungssituationen nachstellten, faire und unfaire Instrumente ein und maßen anschließend die Wahrnehmung der Bewerberinnen und Bewerber. Sie konnten belegen, dass unfaire Instrumente zu einer geringeren Fairnesswahrnehmung der Bewerber führen und dass verschiedene Auswahlinstrumente unterschiedlich fair wahrgenommen werden.

      Prof. Dr. Gunther Gehlert aus dem Studiengang ‚Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik‘ berichtet von einer Kooperation mit der GMA Büsum. Dort gelang es seinem Team und ihm, durch Messreihen hohe Energiesparpotentiale in der Belüftung der Aquakultur-Hallen aufzuzeigen und den Betrieb der Anlagen entsprechend zu optimieren.

      Der 2. Wissenschaftstalk erfreute sich regen Zuspruchs und zahlreicher Fragen und Diskussionen. Die FHW überlegt aktuell, die Veranstaltung zukünftig öffentlich anzubieten.


      Kerstin Ott besucht die FH Westküste

      22. Juni 2016


      Souverän und sympathisch auf ungewohntem Terrain
      - Kerstin Ott als Dozentin

      Mit ihrem Hit „Die Immer Lacht” erlangte die Heider Musikerin Kerstin Ott binnen kurzer Zeit bundesweite Bekanntheit. Über die Frage, wie sich Leben und Erleben durch mediale Aufmerksamkeit verändern, hat sie nun vor Studierenden der FH Westküste berichtet.

      Im Studiengang Wirtschaftspsychologie schilderte sie, welche positiven und auch negativen Erfahrungen sie in den zurückliegenden Monaten sammeln konnte. Dabei sei es inmitten des Musik- und Medienrummels nicht immer einfach, aber umso wichtiger, authentisch und sich selbst treu zu bleiben. Die viele Fragen der Studierenden zum Umgang mit Fans, sozialen Medien, dem Reisestress oder auch den Möglichkeiten, Karrieren im Musikgeschäft zu planen, beantwortete die sympathische Sängerin gern und ausführlich.

      Studiengangsleiter Prof. Dr. Thomas Jendrosch ordnete den Besuch abschließend für seine Studierenden ein: „Praxisinformationen aus erster Hand  - wie hier zum Thema Musikmarketing – bereichern das Studium ungemein. Daher gilt Frau Ott ausdrücklicher Dank für die interessanten Hintergrundinformationen und die lebendige Diskussion mit den Studierenden.”


      Kerstin Ott mit Prof. Dr. Thomas Jendrosch

      Energiebranche diskutiert beim 3. Green Energy Workshop der FH Westküste

      21. Juni 2016


      Prof. Dr. Reiner Schütt (stehend) begrüßt die Teilnehmenden des Workshops

      Die Fachhochschule Westküste (FHW) veranstaltete am 15. Juni ihren 3. Green Energy Workshop. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schleswig-Holstein und Hamburg folgten der Einladung der Professoren Dr. Reiner Schütt und Dr. Christian Buchmüller. Im Fokus stand dieses Mal die dezentrale Energieversorgung aus erneuerbaren Energien.

      Die Rechtsanwältin Bettina Hennig aus Berlin erläuterte die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Eigenversorgung durch Anlagenbetreiber. Ulf Rietmann von der Naturstrom AG stellte ein Geschäftsmodell seines Unternehmens vor, bei dem Mieter den auf dem Dach ihres Wohnhauses erzeugten Solarstrom selbst verbrauchen können. Dr. Fabian Sösemann, Bereichsleiter Energieversorgung der GP Joule GmbH, erläuterte Möglichkeiten zur Belieferung von Kunden mit von Strom aus erneuerbaren Energien aus Anlagen in der Region.

      Prof. Dr. Schütt fasste die Ergebnisse abschließend zusammen: „Dezentrale Versorgungskonzepte sind höchst praxisrelevant. Sie erfordern neben technischem Verständnis aber auch umfassende Kenntnisse der energierechtlichen Rahmenbedingungen.“

      Prof. Dr. Christian Buchmüller ergänzte: „Die Resonanz auf unsere Workshops bestätigt, dass wir mit unserem Master Green Energy genau richtig liegen. Wir bilden interdisziplinär in der Energietechnik, im Energierecht und in der Energiewirtschaft aus – genau diese Kenntnisse benötigen unsere Studierenden später in der Praxis.“

      Der neue Jahrgang des Masters „Green Energy“ startet im September 2016. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli möglich. Weitere Infos: www.fh-westkueste.de


      FHW-Studierende suchen den „Best Place to Study“

      17. Juni 2016

      27 Studierende der Fachhochschule Westküste (FHW) haben im Rahmen eines Studienprojekts eine bundesweite Umfrage darüber durchgeführt, wie wohl sich Studierende an ihren jeweiligen Hochschulen fühlen. Ziel der Projektgruppe war es Einschätzungen „von Studierenden für Studierende“ zu erhalten und miteinander zu vergleichen. Damit soll Studieninteressierten eine Hilfestellung für die Wahl der Hochschule gegeben werden. Beteiligt haben sich fast 2.400 Befragte, wodurch die Studie eine der größten ihrer Art ist.

      Prof. Dr. Dirk Braunhart, Leiter des Projekts: „Unsere Studierenden haben mehr als ein halbes Jahr mit großem Engagement zusammen an ‚Best Place to Study‘ gearbeitet. Im Ergebnis liefern sie viele konstruktive Denkanstöße und Empfehlungen aus studentischer Perspektive. Das macht ihre Arbeit außergewöhnlich und wertvoll.“  Im Rahmen des Projekts sollten die Studierenden gleichzeitig den Umgang mit der Umfrage als Forschungsmethode lernen.

      In der Gesamtzufriedenheit konnte die Universität Bayreuth die beste Bewertung durch ihre Studierenden erzielen. Die FHW liegt insgesamt im breiten Mittelfeld der teilnehmenden Hochschulen. Besonders die guten Bewertungen der Dozenten und der Praxisorientierung machen die FHW attraktiv. Das deckt sich auch mit der Absolventenbefragung, die die Fachbereiche der FHW regelmäßig durchführen.

      Hintergrund


      Projektgruppe mit Prof. Dr. Dirk Braunhart (12.v.re)
      und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin
      Kristin Weingang (9.v.re.)
      • Die beteiligten Studierenden stammen aus den FHW-Studiengängen „Betriebswirtschaftslehre“ sowie „Wirtschaft und Recht“ und haben den gemeinsamen Schwerpunkt „Entrepreneurship & Finance“  belegt.
      • Die Studie wurde im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt und nun weiterentwickelt; die Ergebnisse wurden zudem miteinander verglichen.
      • In der Umfrage konnten die befragten Studierenden u.a. ihre Einschätzung zur Infrastruktur und Qualität der Lehre, zum Praxisbezug der Ausbildung, zur Bibliothek, Mensa sowie zu den Freizeitmöglichkeiten und den Kosten des Studiums abgeben.
      • Die studentische Projektgruppe hat ihre Ergebnisse unter www.bestplacetostudy.de veröffentlicht.

      Die Musik macht´s!

      17. Juni 2016

      FHW-Studierende diskutieren mit Musikmanager Tjark Hartwig über Musik als Wirtschaftsfaktor

      Über die wirtschaftliche Bedeutung von Musik und die Vermarktungsstrategien in Zeiten von Internet und Social Media berichtete der Musikmanager Tjark Hartwig vor Studierenden der FHW. Hartwig kommt selbst aus Nordfriesland, studierte an der Popakademie in Mannheim und arbeitete u. a. für den Musikverlag Warner/Chappell.

      "Die Downloadzahlen steigen stetig", zeigte Hartwig anhand aktueller Marktdaten, und wies damit die Einschätzung zurück, mit Musik lasse sich heute kein Geld mehr verdienen. Tatsächlich aber müssen sich Musiker heute sehr viel breiter aufstellen als früher, so Hartwig, etwa indem man verstärkt live vor Publikum auftritt und so den direkten Kontakt mit seinen Fans pflegt. Die Digitalisierung der Musik führt dazu, dass Musiker heute wesentlich mehr Chancen haben, sich selbst zu vermarkten. Über Netzwerke wie Soundcloud oder Anbieter wie iTunes und Spotify können Songs, die man produziert hat, sofort einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.


      Tjark Hartwig vor FHW-Studierenden

      Um in der Angebotsvielfalt jedoch auch aufzufallen und gefunden zu werden, ist fundiertes Marketing-Knowhow aber unerlässlich, erläuterte Hartwig, der schon im Musikverlag von u.a. Marteria, Xavier Naidoo oder Samy Deluxe tätig war. Die geschickte Bestückung von Streaming-Playlists ist etwa ein neues Marketinginstrument, das Musikmanager heute beherrschen und nutzen müssen. Auch Guerilla-Marketing, bei dem man mit originellen oder progressiven Vermarktungsmethoden aufzufallen versucht, ist gerade in der kreativen Musikszene ein beliebtes Werbemittel, wie Hartwig an Beispielen zeigte.

      Der Do-it-Yourself-Trend in der Musik, bei dem jeder am Computer Musik heute machen kann, führt jedoch leicht auch zu Selbstüberschätzung, so Hartwig. Nicht jeder, der es Stars wie Felix Jaehn oder Cro nachmachen will, verfügt über ausreichend Talent und Wissen, um Songs den letzten Feinschliff zu geben. "Vieles ist nicht für den Musikmarkt geeignet, was man als Vermarkter angeboten bekommt", urteilt Hartwig aufgrund jahrelanger Erfahrung, für den es als Musikmanager dennoch gilt, die zukünftigen Stars zu finden und zu fördern.

      Für die etwa 30 Studierenden waren die Einblicke in die Praxis des Musikmarketings eine wertvolle Ergänzung zum klassischen Lehrbuchwissen. Das Interesse am Thema war so groß, dass die Vortragszeit kaum ausreichte, um die vielen Fragen der Studierenden zu beantworten. Weitere Veranstaltungen zum Musikmarketing sind daher geplant, kündigte Wirtschaftspsychologie-Professor Dr. Thomas Jendrosch an, der die Veranstaltung mit Unterstützung von FHW-Studentin Sünne Elbel in seinem Unterricht initiiert hat.


      Der Traum vom autonomen Fahren – die FHW-Crazy Cars sind los

      13. Juni 2016

      Am 17. Juni findet an der Fachhochschule Westküste (FHW) der 6. VISHAY - Cup für autonom gesteuerte, selbstfahrende Modellautos statt. 25 vierköpfige Teams von FHW, RBZ Itzehoe und den beiden Heider Gymnasien nehmen mit ihren selbst konstruierten Fahrzeugen teil.

      In verschiedenen Wettkämpfen und Runden geht es darum, dass die Fahrzeuge eigenständig einen ca. 17m langen Kurs im Foyer der FHW bewältigen. Die Fahrzeuge nutzen dafür modernste Technologien - Infrarot, Lasersensoren, Laserscanner oder Kameras – alles ist im Einsatz.

      Ein buntes Treiben, spannende Rennen und tolle Technik sind garantiert.

      Gäste sind herzlich willkommen.

      Hintergrundinformationen

      Ablauf:

      • ab 09:00 Uhr Eröffnung, Aufbau Fahrerlager, Testfahrten, Anpassung der Fahrzeuge etc.
      • 11:00 Uhr Möglichkeit zum Pressegespräch mit Prof. Dr. Detlef Jensen, Projektleiter & Dekan Fachbereich Technik
      • 12:00 Uhr Beginn der verschiedenen Rennen
      • Qualifizierungsrunden/Zeitfahren für die Startplatzvergabe
      • K.O.-Rennen (1 vs. 1)
      • Crazy-Race (alle Fahrzeuge zeitgleich)
      • Wettbewerb um das schönste Fahrzeug
      • 16:00 Uhr Siegerehrung durch die Firma VISHAY

      Sonstiges:

      • seit September waren die etwa 80 Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich für 2-3 Unterrichtsstunden an der FHW; der Fachbereich Technik hat Grundlagen ausgebildet und den Fahrzeugbau fachlich unterstützt
      • die Veranstaltung wird von zahlreichen Sponsoren aus der Region finanziell und materiell unterstützt; die Studierenden haben Unterstützung im Wert von etwa 10T€ auf der Hannover Messe und bei regionalen Firmen eingeworben

      20 Jahre Triales Modell – Erfolgreiches Ausbildungsmodell feiert Jubiläum

      10. Juni 2016

      Das Triale Modell Betriebswirtschaft feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. An der Fachhochschule Westküste (FHW)  findet hierzu am 17. Juni eine feierliche Jubiläumsveranstaltung statt. Verschiedene Wegbegleiter lassen dort die Geschichte des Trialen Modells Revue passieren.  Gleichzeitig wird der Blick auf die zukünftige Entwicklung dieses Ausbildungsganges gerichtet.

      Professor Dr. Hans-Dieter Ruge, Leiter des Studiengangs im Bereich Steuern: „Seit 1996 hat die FHW gemeinsam mit den Berufsbildungszentren in Heide und Itzehoe über 430 Studierende bis zum Bachelor-Abschluss begleitet. Die Absolventinnen und Absolventen haben hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das Triale Modell ist eine Erfolgsgeschichte.“ 

      Besonders erfreulich ist, dass sich der Studiengang weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Schon im kommenden Jahr wird der 500. Teilnehmer erwartet. Parallel baut die FHW die enge Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben in Norddeutschland weiter aus.


      v.l.n.r. Studiengangskoordinatorin Kerstin Tetens,
      Prof. Dr. Dirk Braunhart, Prof. Dr. Hans-Dieter Ruge,
      Studiengangskoordinatorin Svenja Bartels.

      Hintergrund

      Im Trialen Modell wirken Hochschule, Berufsbildungszentrum und Ausbildungsbetrieb zusammen. Innerhalb von nur vier Jahren werden jungen Menschen dabei zu Steuerfachangestellten (seit dem Jahr 2001), Bank- (seit 1996) oder Industriekaufleuten (seit 2014) sowie zum Bachelor of Arts Betriebswirtschaft ausgebildet. An der Fachhochschule Westküste steigen die Teilnehmer nach bestandener Ausbildungsprüfung in das dritte Fachsemester des Studiengangs Betriebswirtschaft ein. Aufgrund des abgestimmten Berufsschullehrplans können Teile der theoretischen Ausbildung für das Studium anerkannt werden, sodass trotz der verkürzten Dauer ein vollwertiges Studium absolviert wird. Dabei fallen weder für die Ausbildungsbetriebe noch für die Studierenden Studiengebühren an.

      An der feierlichen Veranstaltung nehmen neben den durchführenden Bildungseinrichtungen Partner aus Kammern, Ausbildungsbetrieben und Politik sowie ehemalige Studierende teil.

      Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung mit dem Vortragsprogramm.


      E-Mobil-Rallye macht Station in Heide

      Am Sonntag, den 12.06., besucht die 6. Nordeuropäische E-Mobil-Rallye Heide. Die über 50 Elektro-Autos verschiedenster Art treffen ab 11:20 Uhr in regelmäßigen Abständen am Heider Marktplatz ein. Bürgermeister Ulf Stecher wird die Fahrerinnen und Fahrer dort begrüßen.

      Ab etwa 12 Uhr erreichen die ersten Fahrzeuge über die Hamburger Straße die Fachhochschule Westküste. Dort ist ein längerer Aufenthalt zum „Nachtanken“ geplant. Parallel wird es ein Begleitprogramm durch die Hochschule und weitere Partner geben. Vorgesehen sind u.a. die Vorstellung der aktuellen selbstfahrenden Modellautos im Rahmen des Crazy-Car-Projekts, ein Blick auf den neuen Energiepark und die Vorstellung der Energie-Studiengänge der FHW. Zudem stehen im Fahrerlager die Rallye-Teilnehmer und Vertreter der Hochschule für Interviews und zum Fachsimpeln zur Verfügung.

      Ab 15:30 Uhr verlassen die Fahrzeuge das Hochschulgelände wieder und begeben sich nach einem Zeitfahren auf dem Gelände der Nord-Ostsee-Automobile auf die letzte Etappe nach Kiel.

      Hintergrundinformationen:

      • Weitere Informationen und Fotos zur Rallye auf den Seiten des Veranstalters: http://www.emobil-rallye.com/
      • Die Fahrzeuge machen am Heider Marktplatz auf dem Areal zwischen Sparkasse, Commerzbank und St.-Jürgen-Kirche Halt; die Anfahrt erfolgt von Osten durch die Friedrichstraße
      • Zu sehen sind praktisch alle kommerziell verfügbaren Typen von E-Mobilen.

      10 Jahre Impulse für den Tourismus -
      Das Institut für Management und Tourismus feiert sein Jubiläum

      03. Juni 2016

      Das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste (FHW) hat am 01. Juni sein 10-jähriges Bestehen gefeiert. Namhafte Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und der Region nahmen dies zum Anlass, die Hochschule zu besuchen und das Institut zu würdigen.

      Prof. Dr. Hanno Kirsch, Präsident der FHW, machte in seiner Festrede deutlich: „Das Institut ist eine Erfolgsgeschichte und eines der Aushängeschilder unserer Hochschule.“. Kirsch stellte dabei insbesondere die Verdienste des IMT für die Entwicklung des Tourismus an der schleswig-holsteinischen Westküste heraus. Gleichzeitig bereichere das IMT in hohem Maße die Lehre und fördere so die praxisnahe Ausbildung der Studierenden.

      In seiner Ansprache dankte Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Gründer und Leiter des IMT, den zahlreichen Partnern und Unterstützern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts. Mit Blick auf die Zukunft des IMT zeigte er auf, dass neben den vielfältigen nationalen Forschungsaktivitäten auch die internationale Ausrichtung gestärkt werden soll. Projekte mit Partnern aus den Niederlanden, Österreich und Norwegen haben das IMT motiviert, mit wissenschaftlicher Forschung und Unterstützung der Praxis auch hier aktiv zu werden.

      Kerstin Ehlers, Leiterin des Tourismusreferats im schleswig-holsteinischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Technologie und Verkehr, bezeichnete das IMT als einen „Glücksfall für Schleswig-Holstein“. Sie hob besonders die sehr gute Anwendbarkeit der Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit hervor. So habe das IMT unter anderem maßgeblich an der Tourismusstrategie Schleswig-Holstein 2025 mitgewirkt.

      3. Green-Energy-Workshop an der FH Westküste

      02. Juni 2016

      Eigenversorgung, Direktlieferung und regionale Grünstromlieferung – der dritte Green-Energy-Workshop an der Fachhochschule Westküste (FHW) widmet sich wieder aktuellen Praxisfragen. Auf der Veranstaltung beleuchten Expertinnen und Experten, unter welchen rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen eine dezentrale Versorgung aus erneuerbaren Energien möglich ist. Die Veranstaltung wendet sich insbesondere an Anlagenbetreiber, Planer, Energieversorger, Energiedienstleister und an die Wohnungswirtschaft.

      Prof. Dr. Christian Buchmüller, Leiter des Master-Studiengangs Green Energy: „Strom  aus erneuerbaren Energien direkt am Standort oder in der Nähe der Erzeugungsanlage zu verbrauchen oder zu speichern, ist hoch attraktiv. Wir erörtern dazu auf dem Workshop den aktuellen Sachstand. Gleichzeitig richten wir den Blick auf die anstehenden Veränderungen unter dem neuen EEG“.

      Der Workshop ist kostenfrei und öffentlich. Er findet am 15. Juni, 16 Uhr, im Audi 2 der FHW, statt. Eine Anmeldung an ge-workshop(at)fh-westkueste.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter www.fh-westkueste.de im Bereich des Masterstudiengangs Green Energy.

      FHW-Studierende lernen Verbraucherschutz

      30. Mai 2016

      Herr Michael Herte, Referatsleiter bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, berichtete vor 40 Studierenden der Wirtschaftspsychologie an der FH Westküste (FHW) über die Arbeit im Verbraucherschutz und über aktuelle Entwicklungen. Neben der Aufklärung über grundlegende Verbraucherrechte rücken heute zunehmend auch individuelle Beratungen in Bereichen wie Baufinanzierung, Altersvorsorge, Gesundheitsrechts oder Energieeinsparung in den Fokus, erläuterte Herte.

      Dabei sei es für den Aufklärungs- und Beratungserfolg der Verbraucherzentrale entscheidend, zeitgemäße Themen aufzugreifen und Antworten auf Fragen zu geben, welche die Verbraucher im Alltag beschäftigen. Probleme mit Handyverträgen, zweifelhafte Angebote im Internet oder Probleme bei Geldanlage und oder auch Schuldnerberatung – das Spektrum der Beratung, Aufklärung und Hilfe ist breit.

      Öffentliche Zuschüsse von Land und Bund sorgen dafür, dass die Verbraucherzentrale eine sogenannte "Marktwächterfunktion" für die Politik einnehmen und eine neutrale, fachkompetente und kostengünstig Beratung für die Bürgerinnen und Bürger anbieten kann. Ziel der Verbraucherzentrale ist es, alle Gesellschaftsschichten, unabhängig von Einkommen, Bildung oder Herkunft, gleichermaßen zu erreichen und mit Tipps und Beratungen rund um den immer komplexer werdenden Verbraucheralltag zu versorgen. Damit dies auch in Zukunft gelingen kann, entwickelt die Verbraucherzentrale derzeit Strategien zur Digitalisierung und spezifische, d. h. zielgruppengerechte Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit, so Herte. Besonders dieser aktuelle Aspekt stieß bei den Studenten, die sich in ihrem Studiengang mit modernem Marketing- und Medieneinsatz beschäftigen, auf großes Interesse.

      "Marketing und Verbraucherschutz sind kein Widerspruch, sondern leisten im Gegenteil ihren jeweiligen Beitrag, um den Bedürfnissen und Belangen der Verbraucher Rechnung zu tragen", betonte Prof. Dr. Thomas Jendrosch, der die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale seit Jahren pflegt.

      FH Westküste eröffnet Energiepark

      27. Mai 2016

      Die Fachhochschule Westküste (FHW) hat am 26. Mai ihren Energiepark feierlich eröffnet. Zu der Einrichtung gehören eine Windenenergie- und eine Photovoltaikanlage sowie mehrere Batteriespeicher. Zudem wurde Messtechnik für die Bilanzierung verbaut. Das Projekt wurde aus Mitteln der EKSH und des Landes finanziert.

      Die Anlage wird drei Hauptzwecken dienen: Lehre, Forschung und Demonstration. In den technischen Bachelorstudiengängen sowie im Masterstudiengang Green Energy werden an der FHW bis zu 200 Studierende in Projekten, praktischen Unterrichten oder bei ihren Abschlussarbeiten von den Möglichkeiten des Energieparks profitieren. Sie lernen unter modernen Realbedingungen und werden so optimal auf ihre beruflichen Tätigkeiten vorbereitet. Im Bereich der Forschung werden insbesondere Fragen des Energiemanagements und der Energiespeicherung im Fokus stehen. Nicht zuletzt wird der Energiepark auch dazu dienen können, interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeiten regenerativer Energien zu informieren und so Verständnis und Akzeptanz zu fördern.


      (v.l.n.r.): Prof. Dr. Hans-Jürgen Block (langjähriger Geschäftsführer der EKSH), Dr. Heide Ahrens (Leiterin Abteilung Wissenschaft im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes S.-H.), Prof. Dr. Hanno Kirsch (Präsident FHW), Prof. Dr. Gunther Gehlert (Leiter des Projekts) und Stefan Sievers (Geschäftsführer EKSH)

      Fokusfinderpreis für FHW-Studierenden

      26. Mai 2016


      Sascha Poczihoski

      FHW-Student Sascha Poczihoski erhält den Fokusfinderpreis 2016. Der Preis würdigt herausragende praxisrelevante Leistungen von Absolventen der Hochschulen Schleswig-Holsteins und Hamburgs. Er ist mit 1.000 Euro dotiert und wird am 09. Juni in Kiel verliehen. Der Preis der „Initiative Bildverarbeitung e.V.“ wird in diesem Jahr von der Basler AG, Allied Vision Technologies GmbH und der YXLON International GmbH gestiftet.

      Ausgezeichnet wurde die Abschlussarbeit des Studierenden in der Kategorie „Industrielle Bildverarbeitung“. Dort hat Sascha Poczihoski, Student der Elektrotechnik und Informationstechnik, in der FHW-Forschergruppe zur „Hochgenauen Unkrauterkennung“ mitgewirkt. Konkret widmete er sich der Frage, wie Nutzpflanzen und Beikräuter durch Kamerasysteme unterschieden werden können. Anhand von Beispielbildern brachte er dem Computer bei, beide Pflanzenarten zu unterscheiden. Prof. Dr. Stephan Hußmann, der die Arbeit als Professor betreut hat, ist stolz auf seinen Studierenden: „Unser Ziel ist es, Roboter zur Unkrautjätung im Bio-Anbau einzusetzen. Herr Poczihoskis Arbeit hat uns hier einen bedeutenden Schritt voran gebracht.“


      Prüfung der Studieneignung für Flüchtlinge

      25. Mai 2016

      Die Fachhochschule Westküste (FHW) bietet am Samstag, den 25. Juni, eine Studieneignungsprüfung für Flüchtlinge an. Das Verfahren mit dem Namen TestAS findet auf Arabisch, Deutsch oder Englisch statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
      Der Test richtet sich an Flüchtlinge, die an studienvorbereitenden Maßnahmen interessiert sind und ihre Schul- und/oder Hochschulzeugnisse nicht vollständig und im Original zur Hand haben. Er ermöglicht eine Einschätzung, ob eine Person ausreichende fachliche Kenntnisse für eine gewünschte Studienrichtung mitbringt.

      Die FHW plant, ab dem Wintersemester 2016/17 Kurse zur Studienvorbereitung in Form eines Propädeutikums anzubieten. Ein Teil davon wird ein Intensivkurs „Deutsch als Fremdsprache“ sein. Eine Zulassung zum Propädeutikum ist nur nach Teilnahme an TestAS möglich, sofern der Nachweis der Eignung nicht mit Zeugnissen erbracht werden kann.

      Eine Anmeldung ist bis zum 06. Juni bei der FHW möglich.
      Details sind auf Deutsch und Englisch auf den Internetseiten der FHW unter http://www.fh-westkueste.de/campus-service/akademisches-auslandsamt/refugees/ oder http://bit.ly/fhw-refugees zu finden. Für Rückfragen stehen Antje Korthals und Constanze Pohlenk vom Akademischen Auslandsamt der FHW zur Verfügung (Tel.: 0481- 8 555 171, E-Mail: aaa(at)fh-westkueste.de).

      Info-Veranstaltung
      Masterstudiengang Green Energy an der FH Westküste

      24. Mai 2016

      Am 01. Juni lädt die Fachhochschule Westküste zu einer Informationsveranstaltung des Masterstudiengangs Green Energy ein.

      Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines technischen, wirtschaftlichen oder juristischen Studiums (Bachelor/Diplom/erstes Staatsexamen), die sich für eine Tätigkeit auf dem Sektor der erneuerbaren Energien weiter qualifizieren möchten.

      Inhaltlich verbindet Green Energy wirtschaftliche, technische und juristische Aspekte. Der Studiengang entspricht damit den realen Anforderungen, welche beispielsweise im Projektmanagement von Energieversorgern sowie bei Behörden, Unternehmensberatungen oder Forschungsinstituten gestellt werden.

      Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im Hörsaal H11 der FH Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, Heide. Weitere Informationen auf der Homepage www.fh-westkueste.de oder direkt im Green Energy-Büro bei  Frau Anja Rathjen, Tel.: 0481 8555 544 oder ge(at)fh-westkueste.de.

      Ganz nah dran – Studierende der Fachhochschule Westküste auf Tuchfühlung mit der Energiepolitik in Berlin

      18. Mai 2016

      Die Studierenden des Masterstudiengangs „Green Energy“ informierten sich am 12. und 13. Mai in Berlin über aktuelle rechtliche Entwicklungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Rahmen der Energiewende.

      „Wer beruflich im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sein möchte, der sollte ein Verständnis dafür haben, wie sehr dieser Wirtschaftszweig von den politischen Rahmenbedingungen geprägt ist“, sagt Prof. Dr. Christian Buchmüller, der den Masterstudiengang an der Fachhochschule Westküste (FHW) leitet. Er lud seine Studierenden daher ein, sich im Rahmen eines Berlinseminars vor Ort einen Einblick in die deutsche und europäische Energiepolitik zu verschaffen.


      Studierende des FHW-Studiengangs „Green Energy“ mit Ingbert
      Liebing MdB (6.v.l.) und Prof. Dr. Christian Buchmüller (7.v.l.)

      Ein Höhepunkt der Veranstaltung war ein Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing (CDU). Dieser nahm sich ausgiebig Zeit, um mit den Studierenden hochaktuelle und sehr kontroverse Fragen zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und zur neuen Regionalplanung für Schleswig-Holstein zu diskutieren. Liebing gab den Studierenden spannende Einblicke in den Entstehungsprozess von Energiegesetzen und in die verschiedenen Interessen, die dabei in Ausgleich zu bringen sind.

      In weiteren Vorträgen berichteten unter anderem Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums, des Verbands kommunaler Unternehmen, des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz sowie Rechtsanwälte von aktuellen Entwicklungen rund um den Ausbau erneuerbaren Energien. So bekamen die Studierenden einen unmittelbaren Eindruck davon, welche vielfältigen Fragen die Akteure der Energiebranche derzeit bewegen.
       

      Angesichts der hohen politischen Dynamik im Erneuerbare-Energien-Sektor wirbt Prof. Buchmüller für diesen Masterstudiengang der FHW: „Wir verbinden rechtliche, wirtschaftliche und technische Aspekte und bilden so für das Projektmanagement aus. All jene, die aktiv bei der Umsetzung der Energiewende mitwirken wollen, sind im Masterstudiengang ‚Green Energy‘ daher genau richtig.“

      Der neue Jahrgang des Master „Green Energy“ startet im September 2016. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli möglich. Weitere Infos: www.fh-westkueste.de.


      Die Welt erkunden -
      Internationaler Tag an der FH Westküste

      22. April 2016

      Ob ein Schuljahr in Neuseeland, ein Praktikum in China oder ein Auslandssemester in Peru – auf dem Internationalen Tag an der Fachhochschule Westküste (FHW) können sich SchülerInnen, Studierende und interessierte BesucherInnen am 11. Mai über die verschiedenen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes informieren.

      Eröffnet wird die Veranstaltung um 10 Uhr von Frau Ministerin Anke Spoorendonk, Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein.

      Von 10 - 15 Uhr werden an Messeständen im Foyer und in Vorträgen Tipps rund um das Thema „Leben, Arbeiten und Studieren im Ausland“ geboten. In den Vorträgen am Vormittag erfahren die SchülerInnen dabei, wie sie während und nach der Schulzeit Auslandserfahrungen sammeln können. Am Nachmittag gibt es Vortragsreihen mit dem Schwerpunkt studienbezogene Auslandsaufenthalte. Darüber hinaus geben Messeaussteller Informationen zu speziellen Zielländern, zur Suche nach geeigneten Praktikumsstellen bzw. Hochschulen sowie zur Finanzierung eines Auslandsaufenthaltes.
      Für das leibliche Wohl wird in der Mensa mit internationalen Gerichten gesorgt.

      Das Programm sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Internetseite der FHW unter http://www.fh-westkueste.de/campus-service/akademisches-auslandsamt/internationaler-tag/ zu finden.
      Schülerinnen und Schüler bzw. Schulgruppen werden um Anmeldung gebeten.
      Fragen zur Veranstaltung beantwortet das Akademische Auslandsamt, Anna Sophie Tuxen, unter 0481 / 8555 172 oder per E-mail: aaa(at)fh-westkueste.de.

      Informationen für studieninteressierte Flüchtlinge

      12. April 2016

      Das Akademische Auslandsamt der Fachhochschule Westküste (FHW) hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Personen beraten, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind und sich für die Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums interessieren. Sie wurden zum deutschen Hochschulsystem, zu den Studiengängen der FHW und zu Themen wie Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren informiert.
      „Die individuellen Qualifikationen von interessierten Flüchtlingen variieren stark und können von offizieller Seite kaum so erfasst werden, dass wir davon ableitend studienvorbereitende Maßnahmen belastbar planen können. Zudem sind die potentiellen Betroffenen nicht immer direkt für uns erreichbar“ erläutert Antje Korthals, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, die komplexe Situation.
      Um die Türen der FHW dennoch möglichst weit zu öffnen, hat die Hochschule verschiedene Anträge für Qualifikationsmaßnahmen in Vorbereitung und wartet u.a. auf die Lizensierung zur Abnahme von Sprachprüfungen. Sobald hier Zusagen erfolgen, muss die Hochschule zeitnah mit den Betroffenen in Verbindung treten können.
      Über einen Fragebogen für studieninteressierte Flüchtlinge erfasst die Hochschule daher aktuell in ihrem regionalen Einzugsgebiet die Kontaktdaten, die Qualifikations- und Dokumentenlage sowie das jeweilige Studieninteresse. Der Fragebogen ist auf Deutsch und Englisch abrufbar, eine Print-Version ist ebenfalls hinterlegt. Der Fragebogen ist gleichzeitig die Anmeldung für einen Infoletter, den die FHW bei neuen Informationen und Angeboten an die angemeldeten Personen versenden wird.
      Den Fragebogen wie auch eine entsprechende allgemeine Informationsseite finden Sie unter http://www.fh-westkueste.de/campus-service/akademisches-auslandsamt/refugees/ oder http://bit.ly/fhw-refugees. Um eine Weitergabe des Links bzw. dieser Informationen an potentiell Betroffene wird ausdrücklich gebeten.
      Bei Rückfragen steht das Akademische Auslandsamt der FHW, Antje Korthals, 0481 8555 – 171, Email: aaa(at)fh-westkueste.de gern zur Verfügung.

      Absolventenverabschiedung im Fachbereich Technik

      10. März 2016


      Absolventinnen und Absolventen mit
      Prof. Dr. Jensen (vorn, Mitte)

      Im vollbesetzten Audi 2 der Fachhochschule Westküste wurden 27 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik, Management und Technik und Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik geehrt und in die Zukunft entlassen. Der Dekan des Fachbereichs Technik, Professor Detlef Jensen, gab ihnen dabei den Rat, ihr Wissen stets verantwortungsvoll und zu guten Zwecken zu nutzen, was die Absolventen mit einem akademischen Eid bekräftigten. In einer Feierstunde wurden anschließend im Beisein von Familien und Freunden die Bachelor-Urkunden überreicht. Untermalt wurde die Veranstaltung von Reden der Studiengangsleiter sowie vom Semestersprecher des Studiengangs Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik, Herr Hendrik Wetzke, der in humorvoller Weise die vergangenen Jahre an der FHW Revue passieren ließ.


      Studieren probieren? Schnupperstudium an der FHW!

      08. März 2016


      Die Fachhochschule Westküste veranstaltet während der Osterferien, vom 05. - 07. April, ihr alljährliches Schnupperstudium. Während des Schnupperstudiums erhalten studieninteressierte Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschule die Möglichkeit, Studentin/ Student „auf Probe“ zu sein.  Mit dem Besuch von Vorlesungen sollen sie  einen Eindruck vom Studentenleben und dem technischen und wirtschaftlichen Studienangebot der FH Westküste erhalten. Daneben bietet die Hochschule beispielsweise auch die Chance, an Versuchen in den Laboren aktiv teilzunehmen.

      Das Schnupperstudium soll den Teilnehmenden helfen, den passenden Studiengang zu finden und Schülerinnen und Schüler mit dem Hochschultyp Fachhochschule sowie dem Campus vertraut zu machen. Ergänzend werden daher auch Informationsveranstaltungen zu Themen wie Studienfinanzierung, Studieren im Ausland oder Bewerbungs- und Zulassungsvoraussetzungen angeboten.  Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen mit Professoren, Mitarbeitern und Studierenden alle bestehenden Fragen zu klären.
      Weitere Informationen zur Anmeldung sowie den Veranstaltungsplan erhalten Sie unter http://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/

      Bei allen Fragen helfen Sandra Klatte oder Janin Damms von der Studienberatung / Zulassung der FHW gern weiter:

      Tel. 0481/8555-141/-133 oder E-Mail: beratung(at)fh-westkueste.de


      Das neue Online-Studium der Westküste von überall studieren

      07. März 2016

      Der Online-Masterstudiengang Tourismusmanagement startet erstmalig im Sommersemester 2016


      Studieren wann und von wo man möchte – der Online-Masterstudiengang der FHW macht es möglich.
      Auch für Akademiker in Elternzeit ist das Online-Masterstudium durch seine Flexibilität sehr geeignet.

      Nach intensiver Vorarbeit startet nun erstmalig der neue Online-Masterstudiengang Tourismusmanagement der Fachhochschule Westküste (FHW). Der weitbildende Online-Master ist der erste seiner Art an der FH Westküste und zielt durch seine flexible Studierbarkeit insbesondere auf die Bedürfnisse berufstätiger Touristiker ab. „Wir möchten mit dem Online-Studiengang auch zeitlich eingebundenen Akademikerinnen und Akademikern die Möglichkeit einer höheren Qualifizierung bieten“, sagt Studiengangsleiter Professor Dr. Eric Horster.

      Der Online-Masterstudiengang Tourismusmanagement kann in Voll- oder Teilzeit von vier bis zu acht Semestern studiert werden. Die Studierenden sind zeitlich und örtlich flexibel und können sich ihre Lerneinheiten frei einteilen. Über den virtuellen Campus können sie auf das multimediale Skript zugreifen und in Foren und Chats kommunizieren. Natürlich sind diese Angebote von allen (mobilen) Endgeräten abrufbar. Einzelne Präsenzveranstaltungen am Wochenende sowie Online-Vorlesungen in den Abendstunden sichern den direkten Kontakt zum Lehrenden sowie den anderen Studierenden.
      Aus diesem Grund startet am 12. März das Studium mit einer Einführungsveranstaltung auf dem Campus der Fachhochschule Westküste in Heide. Dort lernen sich Studierende und Lehrende persönlich kennen und werden in die Funktionen und den Ablauf des Online-Masterstudiums eingeführt.

      Übrigens: Kurzentschlossene haben noch bis zum 12. März 2016 die Möglichkeit, sich für einzelne Module des Master-Studiums in Form von Zertifikatskursen anzumelden. Abschluss (bei bestandener Prüfungsleistung) ist ein Zertifikat der Fachhochschule Westküste. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.onlinestudium.jetzt oder bei Frau Lena Modrow unter: omt(at)fh-westkueste.de/ Tel. (04 81) 85 55 595.


      Gebündelte Kompetenz für Dithmarschens Unternehmen

      29. Februar 2016

      Gründung des Westküsteninstituts für Personalmanagement


      Prof. Dr. Tim Warszta

      Geeignetes Fachpersonal zu finden ist für viele Firmen in Dithmarschen eine beträchtliche Herausforderung. Entsprechend hoch ist damit der Stellenwert, den Personal als wichtigste Ressource eines jeden Unternehmens genießt. Für Tim Warszta, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste, steht fest:  „Für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen ist es unerlässlich, Personal zielgerichtet zu rekrutieren, effizient einzusetzen und zudem durch den Aufbau und die Pflege partnerschaftlicher Beziehungen an das Unternehmen zu binden“. Nur so könne nach Warsztas Einschätzung der wirtschaftliche Erfolg langfristig gesichert werden.
      Von Seiten der Fachhochschule Westküste wird nunmehr wissenschaftliche Unterstützung geboten: Gemeinsam mit drei weiteren Professoren der Hochschule hat Warstza das Westküsteninstitut für Personalmanagement (WinHR) gegründet. „Das neue Institut bündelt Inhalte der Betriebswirtschaftslehre, des Wirtschafts- und Arbeitsrechts, der Wirtschaftspsychologie und der Informationstechnologie, denn dieser interdisziplinäre Ansatz ist täglich geforderte Praxis in den Unternehmen.“  so Thomas Haack, der als Professor für Unternehmensrecht mitwirkt. Das Institut wird zukünftig nicht nur in Lehre und Forschung aktiv sein, sondern insbesondere regionalen Unternehmen mit Beratungsleistungen zur Verfügung stehen. Verstärkt wird das Team dabei durch Stefano Di Pietro, Professor für Public Services & Management, sowie Christoph Blaue, Professor für Wirtschaftsinformatik.
      Neben den Dienstleistungen für die Region wird das WinHR auch für die Fachhochschule selbst ein Zugewinn  sein. Dort ist „Personal“ allein in fünf Studiengängen eine mögliche Vertiefungsrichtung, sodass sich Warszta und seine Kollegen zahlreiche Impulse für die Studierenden versprechen. Mit aktuellen Untersuchungen zur Umsetzung des Mindestlohns, zur Akzeptanz von Bewerbungsverfahren bei Bewerbern oder zum Führen von Mitarbeitern mit Leistungsproblemen bieten sich vielfältige Ansätze, Theorie und Praxis des Personalmanagements zu verbinden. Und gerade auf diese Fähigkeit kommt es für die Studierenden mit Blick auf das zukünftige Berufsleben an.

      Online-Studienangebote: Noch flexibler als herkömmliche Fernstudienangebote

      15. Februar 2016

      Das schleswig-holsteinische Hochschulprojekt LINAVO macht berufsbegleitendes Studieren noch besser in den Berufsalltag integrierbar.
      Erneut kostenfreies Angebot von Online-Modulen im Sommersemester 2017.

      Wer seine Hochschule in der Tasche trägt, kann das heimische Sofa oder den Sitzplatz im Bus zum Hörsaal machen und immer genau dann studieren, wenn es in den persönlichen Tagesablauf passt.

      Die Online-Studienangebote, die aktuell im Rahmen des Hochschul-Verbundprojekts LINAVO entstehen, verbinden die Flexibilität eines herkömmlichen Fernstudiums mit den Möglichkeiten aktueller Medien: Alle Lernmaterialien, Foren und der virtuelle Lernraum sind auf verschiedenen, je nach Zweck und Inhalt unterschiedlich abgesicherten Online-Speicherorten jederzeit verfügbar. Der Papierkram kann zu Haus bleiben. Für das "Zwischendurch-Studieren" der entsprechend aufbereiteten Lernportionen reicht ein Endgerät mit Internetzugang - ein Notebook oder Tablet, unter Umständen genügt auch ein Smartphone für Videoeinheiten und Quizzes zur Reflexion des Erlernten.

      Ein wesentliches Ziel des Projekts LINAVO ist die Entwicklung von Studienangeboten, die in besonderer Weise für das berufsbegleitende Studieren geeignet sind. Projektpartner sind die Fachhochschulen Kiel, Lübeck und Westküste (Heide) sowie die Europa-Universität Flensburg. Das Projekt wird im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen" (www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de) mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Das Akronym LINAVO steht für "Offene Hochschulen in Schleswig-Holstein: Lernen im Netz, Aufstieg vor Ort".


      In der aktuellen Projektphase entstehen an der Fachhochschule Lübeck und der Europa-Universität Flensburg vier neue onlinegestützte Studienangebote:

      Regulatory Affairs in der Medizintechnik (Online-Masterstudiengang)
      Regulatorische Aspekte sind von zentraler Bedeutung für die Markteinführung neuer Medizinprodukte. Zudem befinden sich Vorschriften in diesem Bereich in einem Weiterentwicklungsprozess, der an Komplexität zunimmt. Eine kontinuierliche Weiterbildung ist daher für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen der Medizintechnik sowie in der Wissenschaft unabdingbar.

      Regenerative Energietechnik (Online-Bachelorstudiengang)
      Der neu entstehende Online-Studiengang richtet sich an Berufstätige im Bereich der Energieversorgung sowie Betriebsingenieurinnen und Betriebsingenieure in Industriebetrieben, die sich eine Höherqualifizierung und Spezialisierung im Bereich regenerative Energietechnik wünschen.

      Baumanagement (onlinegestützter Masterstudiengang)
      Dieser Studiengang qualifiziert Bauingenieure und Bauingenieurinnen in der online-gestützten Vertiefungsrichtung Baumanagement für die Übernahme von anspruchsvollen Projekt- und Unternehmensleitungsaufgaben in der Bauwirtschaft.

      Bildungswissenschaft mit Schwerpunkt Training und Bildungsmanagement (onlinegestützter Masterstudiengang)
      Dieser Studiengang befähigt pädagogische Fach- und Führungskräfte sowie freiberufliche Trainerinnen und Trainer in Weiterbildungsinstitutionen und in der Personalentwicklung, auch komplexe Lehr- und Lernprozesse wissenschaftlich exakt zu planen, zu gestalten und zu steuern und die gewünschte Qualität der Lernangebote sicherzustellen.

       

      Gebührenfreie Erprobung

      Wer wissen will, ob das Format Online-Studium ins eigene Leben passt, kann es im Sommersemester 2017 gebührenfrei ausprobieren. Im Rahmen einer Erprobungsphase werden die Hochschulen vollwertige neue Online-Module aus den vier verschiedenen Themenbereichen zum ernsthaften Ausprobieren anbieten - inklusive Bescheinigung nach erfolgreicher Teilnahme.

      TIPP: Bereits im Wintersemester 2014/15 hat es im Projekt LINAVO eine ähnliche Erprobungsphase gegeben, damals waren alle Plätze innerhalb kurzer Zeit besetzt. Wer sich für die Erprobungsphase im Sommersemester 2017 interessiert, sollte rechtzeitig mit den Projektmitarbeitern Lars Rettig (rettig(at)fh-westkueste.de) oder Jan Köster (jan.koester(at)fh-kiel.de) Kontakt aufnehmen.


      Informationen zum Projekt LINAVO:

      www.fh-westkueste.de/linavo2

      www.fh-kiel.de/linavo2

      Online-Studienangebote - Flexibler für Berufstätige. Das schleswig-holsteinische Hochschulprojekt LINAVO macht berufsbegleitendes Studieren noch besser in den Berufsalltag integrierbar. Erneut kostenfreies Angebot von Online-Modulen im Sommersemester 2017. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/113696

      © Fachhochschule Westküste (C. Baldamus)

      Kein Herauskommen aus Heide?

      12. Februar 2016

      Welche Verkehrsmittel können Studierende der Fachhochschule Westküste (FHW) vor Ort günstig nutzen, um zu pendeln, Freunde zu besuchen oder die Region zu erkunden? Dieser Fragestellung widmete sich eine Gruppe angehender Wirtschaftspsychologen in ihrem praxisorientierten Forschungsprojekt, welches Bestandteil des fünften Semesters dieses Studiengangs ist.
      Als Praxispartner konnte die Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB), welche die Bahnstrecke zwischen Hamburg-Altona über Heide bis nach Westerland (Sylt) betreibt, gewonnen werden. Die NOB erklärte sich bereit, den Studierenden mit Branchendaten und Praxiserfahrungen begleitend zur Seite zu stehen.
      Anders als an den meisten Hochschulstandorten gibt es in Heide kein „Semesterticket“, mit dem Studierende öffentliche Verkehrsmittel nutzen können. Dafür, so die Forschergruppe, ist auch der halbjährliche Semesterbeitrag mit 65 Euro deutlich geringer als an anderen Hochschulen. An der der Universität Hannover bspw. sind 216 Euro – Semesterticket inklusive -  alle sechs Monate durch die Studierenden aufzubringen. Eine eigens durchgeführte Online-Befragung bei über 200 Teilnehmern ergab, dass die Studentinnen und Studenten der FHW bereit wären, durchschnittlich bis zu 104 Euro für ein Semesterticket zu zahlen, wenn eine regelmäßige Bahn-Verbindung z.B. nach Hamburg-Altona enthalten wäre. Eine entsprechende Abo-Fahrkarte von Heide (Preisstufe 14) kostet hier jedoch 232,50 Euro pro Monat, also mehr als die vorhandene Zahlungsbereitschaft und vor allem deutlich mehr, als es das Budget der allermeisten Studierenden erlaubt.
      Die in Schleswig-Holstein verkehrenden Bus- und Bahnunternehmen sind an die Anwendung des Schleswig-Holstein-Tarifes gebunden. „Damit geht leider einher, dass die Nord-Ostsee-Bahn keine individuelle Lösung für die Heider Studierenden anbieten kann.“ erläuterte hierzu Kay Goetze, Leiter Marketing & Vertrieb der NOB, im Rahmen der Ergebnispräsentation. Er ergänzte aber, dass sich der Verkehrsverbund nah.sh und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie mit dem Thema beschäftigen. Allerdings wären wohl Zuschüsse der Hochschule, des Landes oder auch privater Sponsoren erforderlich, um ein preiswertes Semesterticket in Heide anbieten zu können.
      Bei der Suche nach Alternativen sprachen die Studierenden auch mit privaten Busanbietern, um zu klären, ob eine preiswerte Verbindung möglich wäre. Die Recherchen ergaben jedoch,  dass die erwartete Profitabilität als zu gering erachtet wird. Hinzu kommen offenbar juristische Probleme wie das Konkurrenzverbot, das einen Parallelbetrieb von Buslinien gegenüber der Bahn nur unter Auflagen zulässt.
      Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Wunsch nach Mobilität bei den Studentinnen und Studenten der FHW groß ist. Die hohen Kosten für eine reguläre Bahnfahrkarte und fehlende Alternativen schränken viele Studierende jedoch deutlich ein. "Die aktuellen Ticketpreise und die Verkehrsanbindung vor Ort sind und bleiben für die Studierenden ein Dauerthema", verdeutlichte Prof. Dr. Thomas Jendrosch, der das studentische Projekt betreute. "Die Entwicklung eines entsprechenden Mobilitätskonzeptes könnte standortpolitische Chancen bieten, von dem am Ende die ganze Region profitiert", so Jendrosch weiter.

      Deutschlandstipendien an der FH Westküste übergeben

      11. Februar 2016

      Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden am Mittwoch die diesjährigen Deutschlandstipendien an der Fachhochschule Westküste (FHW) übergeben. Mit dem Stipendium werden leistungsstarke Studierende gefördert, welche sich darüber hinaus auch sozial / ehrenamtlich engagieren oder bspw. eine besondere Bildungsbiographie aufweisen. Durch die Auszeichnung erhalten die Geförderten monatlich 150 Euro durch ihren Stipendiengeber; der Bund verdoppelt diesen Betrag dann noch einmal auf insgesamt 300 Euro. Dies entlastet die Studierenden bspw. bei der Anschaffung teurer Fachliteratur oder bei der Finanzierung der Wohnheimmiete, sodass sie sich weiter voll und ganz auf das Studium konzentrieren können. Entsprechend hoch ist damit natürlich  auch der Anspruch, der seitens Stipendiengeber und Hochschule in die Geförderten gesetzt wird.
      Prof. Dr. Hanno Kirsch, Präsident der FHW, dankte in seiner Ansprache insbesondere den Förderern sehr ausdrücklich: „Mit der Übernahme eines Stipendiums beweisen ihre Institutionen Weitsicht und Verantwortung. Sie fördern den Nachwuchs, eröffnen Chancen und geben einen Teil ihres Erfolges zurück. Das ist beispielgebend.“. Kirsch machte auch deutlich, dass es wünschenswert wäre, wenn noch wesentlich mehr Unternehmen, Stiftungen oder auch Einzelpersonen die Übernahme eines Stipendiums in Betracht zögen, denn nach wie vor sei Schleswig-Holstein eines der bundesweiten Schlusslichter bei der Förderquote. „Unsere Studierenden haben alle Unterstützung verdient. Das Deutschlandstipendium ist ein tolles Instrument, Leistung wertzuschätzen. Ich hoffe, dass dieses Angebot zukünftig noch viel mehr Zuspruch erfährt.“ so Kirsch weiter.


      Stipendiaten und Förderer mit FHW-Präsident Dr. Hanno Kirsch (5.v.r.)

      Folgende Stipendien konnten für das Jahr 2016 vergeben werden:
      Julia Scheunemann (Studiengang International Tourism Management) und Marlen Liebsch (Wirtschaftspsychologie), gefördert durch das Förderforum der FH Westküste e.V.
      Claudia Frahm (Wirtschaft und Recht), gefördert durch die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg.
      Kai Jacobsen (Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mbH.
      Benjamin Behrens (Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die Hanse Werk AG.
      Lars Hennings und Hauke Harders (beide Elektrotechnik und Informationstechnik), gefördert durch die Alfaref GmbH.

      Industriepreis auf dem Automatisierungsforum Westküste erstmals an Studentin vergeben

      10. Februar 2016


      Preisträgerin Lena Miebrodt mit Laudator Dr. Andreas Mühlenweg

      Am 09. Februar fand an der Fachhochschule Westküste (FHW) das jährliche Automatisierungsforum statt. Bei dieser Fachtagung trafen Expertinnen und Experten aus dem gesamten norddeutschen Raum zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet der Automatisierung zu informieren und auszutauschen. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Titel „Anwendung der Prozessanalysentechnik“ und über 70 Teilnehmende sprachen deutlich für die hohe Aktualität des Themas.
      Bei der Prozessanalysentechnik geht es, vereinfacht ausgedrückt, darum, Produktionsprozesse oder Stoffeigenschaften bspw. bei chemischen Verfahren mit bestimmten Messmethoden zu überwachen und zu steuern. Zudem kommt die Prozessanalysetechnik u.a. bei der Rohstoffbegutachtung oder bei der Endkontrolle der Produkte zum Einsatz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten an zahlreichen praktischen Beispielen über Möglichkeiten, welche die immer kleiner werdenden Messgeräte, neue mathematische Algorithmen oder die fortschreitende Vernetzung für die Datengewinnung und deren Auswertung bieten.
      Zum Abschluss der Veranstaltung übergab Dr. Andreas Mühlenweg von der SAT Anlagentechnik GmbH aus Dägeling den mit 1.500 Euro dotierten ‚Industriepreis Technik‘ an die FHW-Studentin Lena Miebrodt (23) für ihre herausragende Abschlussarbeit. Damit konnte erstmals eine Frau als Preisträgerin geehrt werden. Die Bachelorarbeit trug den Titel „Entwurf, Realisierung und Test eines induktiven Linearsensors zur Positionsbestimmung unter Verwendung des IC LDC 1000 von Texas Instruments“ und wurde in Kooperation mit der Proxitron GmbH aus Elmshorn erstellt. In ihrer Arbeit ermittelte Lena Miebrodt wichtige Erkenntnisse zur Sensorempfindlichkeit des genutzten Messgeräts bei der Erfassung von Metallobjekten auf Rollgängen. Ihre Erkenntnisse liefern der Entwicklungsabteilung des Unternehmens unmittelbaren Nutzen, da sie beispielsweise finanziell aufwändige Fehlentwicklungen verhindern. Die Arbeit ist damit auch ein gelungenes Beispiel für den Transfer zwischen Hochschule und Unternehmen der Region.

      Tourismus trifft Event – Fachforum an der Fachhochschule Westküste

      05. Februar 2016


      Uwe Bahn von Cruise Company berichtet über den neuen Trend auf See - Kreuzfahrtevents
      Volles Haus und reger Austausch beim Zusammentreffen von Tourismus- und Eventbranche an der FH Westküste

      Unter dem Titel „Vernetzt – Hoch im Norden“ trafen sich am 3. Februar mehr als 50 Fachleute aus Tourismus und Eventmanagement an der Fachhochschule Westküste (FHW). Zu der Veranstaltung hatte die FHW gemeinsam mit ICS, dem Veranstalter der Wacken Open Air, eingeladen. Beide Einrichtungen kooperieren seit mehreren Jahren in verschiedenen Projekten sehr eng miteinander. Aus dieser Zusammenarbeit entstand dann auch die Idee für ein gemeinsames Forum, bei welchem die führenden Köpfe touristischer Destinationen Schleswig-Holsteins mit jenen des Veranstaltungsmanagements zusammen kommen.Ziel der Veranstaltung war es, ein Netzwerk anzuregen, welches nicht nur dem Austausch und der Bereitstellung von Expertenwissen dient, sondern darüber hinaus auch zukünftige Projekte vereinfacht oder sogar neue Ideen hervorbringt. Frank Simoneit, Projektleiter am Institut für Management und Tourismus der FHW, machte deutlich: „Zwar wird die Veranstaltung großer Events in den einzelnen touristischen Zielen Schleswig-Holsteins immer wichtiger, aber noch gibt es kaum stetige Berührungspunkte, die über die Einzelveranstaltung hinausgehen. Hier sehen wir viel Entwicklungspotential zum Vorteil aller Beteiligten bis hin zu den Besucherinnen und Besuchern vor Ort.“.Zahlreiche Impulsvorträge, beispielsweise zur Nutzung sozialer Medien, notwendigen Versicherungen oder zu Kreuzfahrtevents, sorgten für großes Interesse bei allen Teilnehmenden und rege Diskussionen untereinander. In einer abschließenden Befragung sprachen sich nahezu alle Anwesenden für eine Wiederholung der Veranstaltung aus und sagten zu, diese aufgrund der sehr guten Nutzbarkeit für den Berufsalltag weiterzuempfehlen. In der Bilanz werteten FHW und ICS dies als Ansporn und Bestätigung, das Forum als jährliche Veranstaltung, möglicherweise auch an wechselnden Standorten, in Zukunft fortzuführen.

      Abitur und dann?

      07. Januar 2016

      Gemeinsamer Elternabend von Fachhochschule Westküste und Agentur für Arbeit

      Eltern sind zumeist die wichtigsten Ratgeber für ihre Kinder, wenn es darum geht, Entscheidungen für die berufliche Zukunft zu treffen. Angesichts von derzeit etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und knapp 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.
      Am Donnerstag, den 21. Januar 2016, findet um 19 Uhr, Audimax I, FH Westküste, eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Hochschule und der Heider Agentur für Arbeit statt. Sandra Klatte, Leiterin der Studienberatung an der FHW, und Claudia Schlüter, Berufsberaterin für akademische Berufe von der Bundesagentur für Arbeit, stellen dar, wie Eltern ihre Kinder bei der richtigen Entscheidung beraten und unterstützen können.
      Die Veranstaltung richtet sich dabei an Eltern, deren Kinder derzeit die gymnasiale Oberstufe besuchen und im Jahr 2017 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Im Fokus stehen die möglichen Wege nach dem Schulabschluss in Form einer Ausbildung, eines dualen Studiums oder eines Studiums an einer Fachhochschule oder Universität. Die Referentinnen zeigen auf, welche zeitliche Abläufe zu beachten sind und welche formellen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den geeigneten bzw. gewünschten Weg auszuwählen. Darüber hinaus werden weiterführende Beratungs- und Informationsangebote vorgestellt.
      Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

      Marketing für den Müll?

      06. Januar 2016

      Studierende diskutieren Kommunikationskonzepte der Abfallwirtschaft

      Etwa 40 Studierende der Wirtschaftspsychologie an der FH Westküste in Heide informierten sich vor einigen Tagen über aktuelle Kommunikationsstrategien und Marketingkonzepte der Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH (AWD). Zu Gast im Hörsaal waren Frau Uta Kloth und Frau Katrin Martens von der AWD, die als kommunales Entsorgungsunternehmen mit Sitz in Heide etwa 133.000 Einwohner und 2.500 Betriebe in Dithmarschen betreut. Müll und Abfall, seien wenig populäre, dafür aber gesellschaftspolitisch wichtige Themen, führte Uta Kloth in das Thema ein. Die AWD setzt gerade deshalb auf Aufklärung und Kommunikation, auf verständliche Informationen und auf freundliche Mitarbeiter. "Wenn es darum geht, Kunden zu erklären, was in welche Abfalltonne gehört, ist der erhobene Zeigefinger völlig fehl am Platze", so Kloth. Viel wichtiger für den Erfolg der AWD in der Region, sei eine konsequente Kundenorientierung, die den Serviceaspekt des Dienstleistungsbetriebes in den Vordergrund stellt. Für die wirtschaftspsychologisch interessierten Studenten ist das Thema Abfall genau aus diesem Grund interessant: Wer das Verhalten und die innere Einstellung von Verbrauchern beeinflussen will, muss wissen, welche kommunikativen Mechanismen am besten wirken, betonte Prof. Thomas Jendrosch, der die gemeinsame Veranstaltung mit der AWD initiiert hatte. Umweltschutz kann nur erreicht werden, wenn es gelingt, Menschen für knappe Ressourcen und moderne Recyclingverfahren zu sensibilisieren, bestätigte auch Uta Kloth.

      Kloth nannte auch einige Zahlen zum Thema: So liegen in deutschen Haushalten derzeit etwa 100 Millionen alte Handys ungenutzt herum, aus denen sich wertvolle Rohstoffe zurückgewinnen ließen. Auch der Verbrauch von Wegwerfprodukten ist enorm – so werden etwa 7 Mio. Coffee-to-Go-Becher täglich befüllt und anschließend weggeworfen.


      Uta Kloth (links) und Katrin Martens im Gespräch mit Studierenden

      Früh das Bewusstsein für solche Entwicklungen zu wecken, ist auch Ziel der schulischen Umweltbildung, erläuterte Katrin Martens. Sie stellte den Studierenden den „Außerschulischen Lernort Abfallwirtschaft Dithmarschen“ (ALADIN) vor. Es handelt sich um einen Themenpark in der Natur, in dem handlungs- und erlebnisorientierte Lernstationen das Interesse an Umweltthemen wecken. Mit ALADIN betreiben die Partner AWD und die KBA Bargenstedt für die Region ein einzigartiges Projekt. Für die fachliche und pädagogische Ausgestaltung von ALADIN ist die AWD unter der Trägerschaft des Kreises verantwortlich.

      Abschließend berichtete die AWD über ganz aktuelle Entwicklungen. So komme der Umweltbildung heute auch eine wichtige Integrationsaufgabe zu, erläuterte Martens. Die AWD hat ihre Bemühungen daher verstärkt, das nicht immer leicht verständliche Mülltrennungs- und Entsorgungssystem, auch Menschen aus anderen Sprach- und Kulturkreisen gut verstehbar nahe zu bringen.
      Prof. Jendrosch dankte den Referenten für die spannenden Praxiseinblicke und regte zudem eine weitergehende Zusammenarbeit in Sachen Umweltschutz und Verbraucheraufklärung an, etwa in Form studentischer Forschungsprojekte.