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Forschung an der FH Westküste

Die Durchführung praxisnaher Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie die Erschließung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Praxis ist für die FHW mehr als ein gesetzlicher Auftrag. Eigene Forschung und eigener Wissenstransfer ermöglichen eine aktuelle Berufsqualifizierung der Studierenden für den Arbeitsmarkt. Zudem trägt der Transfer von Forschungsergebnissen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, Einrichtungen und weiteren Institutionen im westlichen Teil Schleswig-Holsteins und auch darüber hinaus bei. Forschung und der Transfer von eigenen Forschungsergebnissen gehören unabdingbar zum Profil der FH Westküste.

Die FH Westküste ist bei Forschung und Entwicklung im nationalen Vergleich sehr erfolgreich. Dabei spricht die Hochschule mit ihren Partnern und Kunden immer auf Augenhöhe, unabhängig davon, ob es sich um die Entwicklung von Produkten, um die Perspektiven eines Unternehmens oder um komplexe Forschungsaufgaben handelt.

Sollten Sie zunächst einen allgemeinen Ansprechpartner in der Hochschule suchen, mit dem Sie Ihr Thema diskutieren können, wenden Sie sich bitte an den Vizepräsidenten für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer. Wir vermitteln Sie dann gerne an die Experten in unserem Haus. Die Hochschule bietet außerdem eine Reihe institutionalisierter F&E-Einrichtungen und größerer F&E-Projekte, die in dieser Rubrik dargestellt sind.

Die Leitlinien von Forschung und Transfer an der FH Westküste finden Sie in der Forschungs- und Transferstrategie dargelegt.

Forschung & Entwicklung im Fachbereich Technik

Die enge Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen ermöglicht es, übergeordnete, aktuelle und technische Aufgabenstellungen anzugehen, wie z.B. das regional besonders gewichtige Thema der Energiewende. Die Umsetzungsorientierung wird im übergreifenden Studiengang Management und Technik deutlich. Forschungs- und Transfererkenntnisse aus dem Querschnittsthema „Digitalisierung“ der Fachhochschule Westküste gehen insbesondere in den Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen - Digitale Wirtschaft“ ein.

Alle Professorinnen und Professoren und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs stehen für die Einheit von Forschung, Lehre und Transfer. Dieses zeigt sich insbesondere an dem mit nahe 100% außergewöhnlich hohen Anteil von Bachelor- und Master-Arbeiten in Unternehmen.

Im Fachbereich Technik ist das Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE) als interdisziplinäres und  überregional agierendes Forschungs- und Transferzentrum für Technologien der Energiewende an der Westküste Schleswig-Holsteins angesiedelt. Es behandelt die Schwerpunkte „Gebäudetechnik, Sektorenkopplung, Netzintegration, Energiewenderecht sowie Wirtschaft und Gesellschaft“. Das ITE stellt die Infrastruktur bereit, die eine starke Beteiligung für die Region an Energiewendeprojekten ermöglicht. Das Know-How aus den Projekten wird für den Wissenstransfer und die Unternehmensansiedlung in der Region nutzbar gemacht.

Eine enge Zusammenarbeit des Fachbereichs Technik besteht seit mehr als 10 Jahren mit dem Fraunhofer ISIT, wobei diese Kooperation im Jahre 2013 noch einmal durch die gemeinsame BMBF-Arbeitsgruppe „Mikrosysteme für Mensch-Maschine-Schnittstellen“ besonders unterstrichen wurde.

Der Fachbereich ist beteiligt am Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EEK.SH) und am Netzwerk Leistungselektronik Schleswig-Holstein. Unter Projekte Technik finden Sie Informationen zu weiteren laufenden und abgeschlossenen Vorhaben. Besonders hervorzuheben sind die Forschungsprojekte zur hochgenauen Unkrauterkennung und umweltschonenden Unkrautvernichtung für den Bereich der Bio-Landwirtschaft und die Innovationsstudie Pellworm zur Realisierung eines Smart Grids auf der Nordseeinsel.

Forschung im Fachbereich Wirtschaft

Im Fachbereich Wirtschaft spielen Forschung und Wissenstransfer eine zentrale Rolle. Die Aktivitäten umfassen geförderte Forschungsprojekte, Studien, Forschungsvorhaben mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft sowie den Transfer von Erkenntnissen über Vorträge, Workshops, Broschüren und Publikationen. Integriert werden die genannten Aktivitäten im HRK-ForschungsschwerpunktDas Verhalten des Menschen in Arbeit und Freizeit“. Die Kenntnis über das menschliche Verhalten in den unterschiedlichen Kontexten ist aus ökonomischer Sicht relevant und gewinnt unmittelbare Bedeutung beim unternehmerischen Handeln.

Unter dem Dach des Schwerpunktes bündeln verschiedene Professorinnen und Professoren mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das vorhandene Know-how und die Erfahrungen in diesem Feld. Ziel ist es, innovative Modelle und Methoden für die unternehmerische Tätigkeit zu entwickeln. Der besondere Fokus liegt auf Tourismus, Marketing und Personalmanagement.

Neben einzelnen Initiativen und Projekten stehen fünf institutionalisierte Einrichtungen für Forschung, Transfer und Weiterbildung bereit:

Der aus der Forschung resultierende Wissensvorsprung wird unseren Projektpartnern unmittelbar zuteil und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit sowie die überregionale Sichtbarkeit der Region.