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Pressemitteilungen der FH Westküste

Im Folgenden finden Sie unsere Pressemitteilungen. sollten Sie den gewünschten Beitrag nicht finden, so nutzen Sie bitte unser Archiv.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Referenten für Presse- und Marketingmanagement Carsten Friede.

Ökologische Landwirtschaft mit Künstlicher Intelligenz stärken – Staatsekretär Dirk Schrödter übergibt Förderbescheid an der FH Westküste

22. Juli 2021

Staatssekretär Dirk Schrödter hat heute (22. Juli) an der Fachhochschule Westküste in Heide einen Förderbescheid des Landes für ein neues Forschungsvorhaben übergeben. Bis zum Jahr 2024 soll untersucht werden, wie die Unkrautbekämpfung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) in Land- und Forstwirtschaft umweltverträglich vorangebracht werden kann. Das Land fördert das Projekt bis zum Jahr 2024 mit gut 355.000 Euro.

Der Chef der Staatskanzlei zeigte sich begeistert für den innovativen Ansatz der FH Westküste: „Es ist toll zu sehen, wie der Einsatz und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz in unserem Land stetig vorangeht. Als Land unterstützen wir gern Projekte mit besonders innovativem Charakter, insbesondere auch im für uns so wichtigen Wirtschaftszweig der Landwirtschaft. KI-Technologien sind bedeutende Investitionen in die Zukunft etablierter Wirtschaftszweige, wie der Landwirtschaft. Vom Einsatz von KI-Technologien können Natur und Mensch gleichermaßen profitieren“, sagte Schrödter. Der Weg vom Forschungsprojekt in die Praxis sei kurz. Das sei besonders wichtig, denn das Land wolle mit KI Wertschöpfung schaffen: „Die Landwirtschaft und der Gartenbau sind wichtige Wirtschaftszweige in Schleswig-Holstein, die wir so noch wettbewerbsfähiger und damit zukunftsfester aufstellen können. Dank des Einsatzes von KI und der wissenschaftlichen Expertise an der FH Westküste werden viele Betriebe bald noch nachhaltiger wirtschaften können, was der Markt als Qualitätsmerkmal immer stärker fordert.“

Die rechtlichen Vorgaben und Auflagen zum Einsatz von künstlichen Mitteln zur Unkrautbekämpfung in der Land- und Forstwirtschaft werden immer strenger. Parallel stehen Nachhaltigkeit und ‚grüner Anbau‘ ohnehin für viele Betriebe und ihre Kundinnen und Kunden im Fokus. Entsprechend offen sind die Unternehmen, nach Wegen zu suchen, die Beseitigung von Unkraut auf ihren Saat- und Verschulbeeten ökologisch zu gestalten. Hier setzt das Forschungsprojekt der Fachhochschule Westküste an. Dessen wissenschaftlicher Leiter, Professor Dr. Stephan Hußmann, erklärt:

„Wir haben in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt, wie Unkraut unter Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz beseitigt werden kann. Nun wollen wir herausfinden, wie wir diese Erkenntnisse auf die Bereiche der Baumschul- und Forstwirtschaft übertragen können und unsere Lösungen dann auf sog. Unmanned-Aerial-Vehicles („Drohnen“) einsetzen.“

In Schleswig-Holstein gibt es allein im Bereich der Baumschulwirtschaft derzeit rund 350 Betriebe. Sie bewirtschaften eine Fläche von etwa 4.000ha. Entsprechend groß ist das Potential, die jetzt zu erforschenden Lösung zukünftig zur Anwendung zu bringen und Schleswig-Holstein dadurch eine noch größere Vorreiterrolle im Bereich der ökologischen Landwirtschaft übernehmen zu lassen.

Professor Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste, ist stolz:

„Eine solche Förderung ist immer auch eine große Anerkennung der wissenschaftlichen Leistungen einer Hochschule. Wir freuen uns sehr, dass das Land unsere Arbeit wertschätzt und so spürbar unterstützt. Gleichzeitig sind wir guter Hoffnung, mit unseren Forschungen einen handfesten Beitrag für die nachhaltige Entwicklung der Region und des Landes zu geben.“


Bewerbungsphase an der FH Westküste - Virtueller Infotag für alle Studieninteressierten

29. Juni 2021

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für das kommende Semester an der Fachhochschule Westküste. Alle Fragen rund um das Studium in Heide beantwortet die Hochschule am Donnerstag, den 8. Juli, ab 17 Uhr, bei einem virtuellen Infotag.

„Das Wichtigste vorweg: Wir planen, ab Herbst wieder in Präsenz zu lehren.“, stellt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, heraus. „Wir freuen uns sehr, dann wieder richtig viel Leben auf dem Campus zu haben und darauf, auch unsere neuen Studierenden vor Ort begrüßen zu dürfen.“

Für alle Studieninteressierten bietet die Hochschule am 8. Juli einen virtuellen Infotag an. Das Ziel von „Durchstarten@Studium“ ist es einerseits, über das Studienangebot der Hochschule im Bachelor-Bereich zu informieren und andererseits, vor allem persönlich mit den Studieninteressierten ins Gespräch zu kommen. „Wir möchten keine Fragen offenlassen und laden alle Interessierten sehr herzlich ein, sich ein Bild der Hochschule und der Möglichkeiten bei uns zu machen“, so Friede. „Mit unseren Videokonferenzen liefern wir alle Informationen bequem und sicher nach Hause und freuen uns besonders auf den Austausch mit unseren Gästen.“

Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Dann werden Viktor Tschernjawski und Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung für den Bachelorbereich geben: Wie bewerbe ich mich? Wie funktionieren die Einschreibung und die Zulassung? Welche Fristen sind unbedingt zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus stehen beispielsweise auch Infos zu den Wohnmöglichkeiten in Heide und Umgebung auf der Agenda.

Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden mit Unterstützung von Lehrenden die Bachelorstudiengänge in separaten Videokonferenzen vor. Im Fokus stehen dann die wesentlichen Inhalte der Angebote sowie die möglichen Schwerpunkte, die wählbar sind. Darüber hinaus gibt es nicht nur Einblicke in die vielen praktischen Anteile der Studiengänge, sondern auch Informationen, welche beruflichen Perspektiven mit den Abschlüssen bestehen.

Durchstarten@Studium richtet sich an all jene, die sich für ein Studium an der Fachhochschule Westküste interessieren. Eingeladen sind darüber hinaus auch Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde, die Ratgeber bei der Entscheidungsfindung sind. Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Informationen zur Bewerbung für einen Studienplatz an der FH Westküste stehen unter https://www.fh-westkueste.de/bewerbung/ bereit. All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 – 133/ -141.


Perspektiven schaffen - Studienvorbereitender Deutschkurs an der Fachhochschule Westküste

21. Juni 2021

Noch bis zum 27. August (Posteingang) sind Bewerbungen für das Propädeutikum an der FH Westküste möglich. Mit diesem Kurs können sich studieninteressierte Geflüchtete oder ausländische Studienbewerber auf die Aufnahme eines Studiums vorbereiten.

Der Kurs dauert vom 30. August bis Mai 2022. 25 Plätze stehen zur Verfügung. Im Fokus steht die intensive Vorbereitung auf die Sprachprüfungen telc Deutsch B2 und telc Deutsch C1 Hochschule. Der Nachweis eines C1-Zertifikats ist für ein Studium an den meisten deutschen Hochschulen erforderlich.

Die Dozentinnen und Dozenten der FH Westküste verfügen über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Kursteilnehmenden aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Entsprechend große Beachtung findet die wertschätzende Atmosphäre des Kurses, der nicht nur zur Festigung und Verbesserung der Deutschkenntnisse dient. Darüber hinaus bietet die FH Westküste den Teilnehmenden eine enge Betreuung und Unterstützung vor Ort, beispielsweise in Form zusätzlicher Veranstaltungen zu Themen wie Bewerbungstraining, IT-Schulungen oder Beratungen zu Studium und Ausbildung. Zudem ermöglicht der Kurs, Einblicke in das Studienleben an der FH Westküste zu gewinnen, um weitere Perspektiven für die Zeit nach dem erfolgreichen Abschluss zu erhalten. Bereits heute studieren einige ehemalige Absolventen in Heide.

Alle Informationen zum Kurs hat die FH Westküste unter https://www.fh-westkueste.de/international/refugees/ bereitgestellt. Fragen beantwortet die Hochschule gern auch per Mail: international(at)fh-westkueste.de

Agri-Photovoltaik – Gewinn für Energiewende und Landwirtschaft? - Green Energy Workshop an der FH Westküste beleuchtet aktuelle Entwicklungen

18. Juni 2021

Die Energiewende erfordert einen erheblichen Zubau von Wind- und Solarenergieanlagen. Die Flächen für neue Projekte sind allerdings begrenzt. Neue Chancen für den ländlichen Raum verspricht das Konzept der Agri-Photovoltaik: Durch neue technische Lösungen wie Aufständerungen oder das senkrechte Aufstellen von Solarmodulen sollen landwirtschaftliche Flächen zur Energiegewinnung erschlossen, die Landwirtschaft aber parallel fortgeführt werden.

Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten beim 11. Green Energy Workshop der FH Westküste über technische Konzepte, neue Geschäftsmodelle, regulatorische Hürden und die gesellschaftliche Akzeptanz von Agri-PV-Konzepten. Auf Einladung der Veranstalter, der Professoren Christian Buchmüller und Reiner Schütt, beleuchteten drei Referenten die Facetten des Themas.

Oliver Hörnle vom Forschungsinstitut Fraunhofer ISE aus Freiburg stellte die Ergebnisse langjähriger Forschung zur Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen insbesondere aus dem süddeutschen Raum vor. Fabian Faller vom Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein zeigte anschließend die erheblichen Potenziale der Agri-Photovoltaik auch für den Norden auf. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Frank Albers von der Solverde Projektentwicklung GmbH aus Berlin, der von ersten Praxiserfahrungen bei der kommerziellen Errichtung von Agri-Photovoltaikanlagen berichtete.

Professor Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer zeigte sich im Anschluss an die Veranstaltung zufrieden: „Aufgrund der Corona-Bedingungen mussten wir erstmals einen Workshop unserer Reihe online durchführen. Gleichwohl sind wir über den Verlauf sehr erfreut. Die Veranstaltung war nicht nur hochinformativ, sondern brachte auch eine angeregte Diskussion der Teilnehmenden mit sich.“

Der nächste Workshop soll dann aber nach Hoffnung der Veranstalter wieder vor Ort in Heide stattfinden.

Schranken hoch und grünes Licht – Fachhochschule Westküste plant Wintersemester in Präsenz

16. Juni 2021

Die Fachhochschule Westküste strebt an, ab dem Wintersemester in die Präsenzlehre zurückzukehren. Der Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen genießt dabei weiter oberste Priorität.

„Wir sind sehr erleichtert, dieses lang ersehnte Signal endlich geben zu können.“, sagt Professor Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste. „Die Lehre in Online-Formaten war oft herausfordernd, hat aber sehr gut funktioniert. Jetzt sind Studierende wie Mitarbeitende allerdings froh, die Perspektive zu haben, wieder regelmäßig bei uns an der Hochschule zu sein.“

Nachdem in den vergangenen Semestern lediglich einige Laborveranstaltungen und ausgewählte Prüfungen und Projekte vor Ort stattfinden durften, wird die Hochschule nun wo immer möglich wieder Lehre vor Ort planen. Der Neustart in Präsenz wird sorgfältig vorbereitet und abgestimmt, um die Veranstaltungen im Wintersemester sicher durchführen zu können. Dazu gehört auch die Vorbereitung für den Fall, dass eine kurzfristige Rückkehr in die Onlinelehre oder zu hybriden Lösungen erforderlich wird. Ziel ist es aber, mit dem Wintersemester in eine „neue Normalität“ in der Hochschule zu finden. Katja Kuhn blickt optimistisch auf das kommende Semester:

„Eine kleine, persönliche Hochschule wie die FH Westküste lebt ganz besonders vom direkten Austausch und dem Miteinander.“, macht die Präsidentin deutlich. „Dabei geht es eben nicht nur um die Diskussionen in Seminaren oder die Projektarbeiten, für die man sich hier zusammensetzt, sondern ganz wesentlich auch um das Campusleben und die besondere Atmosphäre eines Studiums. Wir freuen uns sehr, einen großen Schritt Richtung Normalität zu gehen.“

Ebenfalls in Präsenz plant die Fachhochschule Westküste nun beispielsweise ihre vorbereitenden Sommerkurse, mittels derer sie den Übergang in das erste Semester für die zukünftigen Studierenden optimal begleiten möchte. So können die Kenntnisse in Mathe oder Physik bereits in den Räumen der zukünftigen Hochschule aufgefrischt werden und möglichen Lücken, die durch die Pandemie entstanden sind, geschlossen werden. Und auch die Begrüßung ihrer Erstsemester im September wird voraussichtlich in Präsenz stattfinden. Dass die neuen Studierenden somit die Möglichkeit bekommen werden, ihre Hochschule von Beginn an live zu erleben, freut Katja Kuhn besonders:

„Momentan läuft ja unsere Bewerbungsphase und viele Studieninteressierte waren bislang unsicher, sich für ein Studium unter Corona-Bedingungen zu entscheiden. Auch und gerade ihnen können wir nun sagen ‚Wir sind für Sie da und freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen‘.“


Europäisches Auslandssemester gesichert – Fachhochschule Westküste nimmt weiter am Programm Erasmus+ teil

15. Juni 2021

Die Fachhochschule Westküste beteiligt sich mindestens bis zum Jahr 2027 am Programm Erasmus+, dem Förderprogramm der Europäischen Union. Mit der Verleihung der „Erasmus Charta for Higher Education“ können so unter anderem Auslandsaufenthalte von Studierenden an europäischen Partnerhochschulen auch zukünftig unterstützt werden.

 

Die Freude bei Antje Korthals, Leiterin des International Office der FH Westküste, ist groß:

„Die Erasmus-Stipendien ermöglichen unseren Studierenden, ein Semester im europäischen Ausland zu verbringen. Dies ist nicht nur für ihr Studium ein ganz wichtiger Impuls: Durch das Leben und ihre Einblicke, die sie in anderen Teilen Europas sammeln, erfahren sie gleichzeitig die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten von Europäern.“

Der Verleihung der Urkunde an die FH Westküste war ein umfangreiches Antrags- und Prüfverfahren vorausgegangen. So muss die Hochschule beispielsweise bestimmte Qualitätsstandards nachweisen und Lehrangebote zur Verfügung stellen, die von Studierenden anderer europäischer Hochschulen wahrgenommen werden können.

Von der Teilnahme am Programm Erasmus+ profitieren vor allem die Studierenden der FH Westküste, die sich auf eine finanzielle Förderung aus Mitteln der EU bewerben können. Zudem ist die Hochschule berechtigt, Kooperationsabkommen mit anderen europäischen Hochschulen für den Austausch von Studierenden oder Mitarbeitenden zu schließen. Bereits in der Vergangenheit hat das Programm so ermöglicht, jährlich etwa 80 Studierenden der Heider Hochschule ein Studien- oder Praxissemester im europäischen Ausland zu verbringen.

Auch wenn es derzeit durch die Corona-Pandemie noch Einschränkungen gibt, blickt Antje Korthals sehr optimistisch und erwartungsfroh voraus:

„Die persönliche Entwicklung, die unsere Studierenden durch ein Auslandssemester machen, ist wirklich bemerkenswert. Vorher haben sie oft großen Respekt vor dieser Zeit. Nach ihrer Rückkehr sind jedoch fast alle sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben – das neue Umfeld, eine andere Hochschule, eine andere Sprache und vor allem die Menschen und die Begegnungen – all das bringt sie als Persönlichkeit unglaublich weiter.“

Die Fachhochschule Westküste pflegt Beziehungen zu 37 Partnerhochschulen weltweit, allein 25 davon im europäischen Ausland. In den Bachelorstudiengängen „International Tourism Management“ sowie „Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen)“ ist ein Auslandsaufenthalt sogar verpflichtender Bestandteil des Studiums.

Weitere Informationen:
Antje Korthals, Leiterin des International Office
Telefon
+49 (0) 481 8555-171
E-Mail
korthals(at)fh-westkueste.de
international(at)fh-westkueste.de


DITF der FH Westküste veröffentlicht neuen Tourismusatlas Deutschland

09. Juni 2021

Das Deutsche Institut für Tourismusforschung (DITF) der Fachhochschule Westküste hat die zweite Auflage des Tourismusatlas veröffentlicht. 26 Autorinnen und Autoren haben mit ihren Beiträgen dazu beigetragen, einen hochaktuellen und spannenden Überblick über die Lage des Tourismus in Deutschland zu geben. 

Ein erstes Augenmerk des Buches gilt der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen: Die Pandemie stellt die Tourismusbranche seit März 2020 weltweit vor nie da gewesene Herausforderungen. Bisherige Krisen – ob durch Terroranschläge, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen oder Pandemien ausgelöst – führten nie zu einem vergleichbaren Rückgang der weltweiten Tourismusentwicklung. Autorinnen und Autoren des Tourismusatlas beleuchten diese Herausforderungen in einem gesonderten Beitrag. Gleichzeitig haben sie für die Zukunft des Tourismus eine klare und fundierte Überzeugung: Die Lage ist schwierig, aber nicht unlösbar. Die Branche wird sich erholen, vor allem dann, wenn die verantwortlichen Akteure mindestens Teile ihres Angebotes mit Blick auf veränderte Anforderungen überprüfen und sich neu aufstellen.

Neben der Betrachtung der Corona-Thematik bietet die nun erschienene zweite Auflage des Tourismusatlas Deutschland eine umfangreiche Aktualisierung der Daten und der damit zusammenhängenden Karten, Abbildungen und Tabellen sowie eine inhaltliche Aktualisierung der Beiträge gegenüber der Erstauflage aus dem Jahr 2017. Erweitert wurde zudem die Anzahl der behandelten Themen auf nunmehr 66. So geben etwa ein neues Oberkapitel zur Digitalisierung im Tourismus, eine deutliche Ausweitung der Beiträge im Bereich Verkehr oder neu aufgenommene Themen wie Dark Tourism oder Wintertourismus noch mehr Einblicke in den Deutschlandtourismus. Ausgewählte Beiträge werden zudem durch Videos ergänzt, welche auf der Website des DITF bereitgestellt sind.

Das Buch gibt zudem einen Überblick über die Position Deutschlands im globalen Vergleich, erläutert die touristische Infrastruktur und beschreibt das Reiseverhalten der Deutschen. Neben der Verdeutlichung vieler Hintergründe und Zusammenhänge ging es den Autorinnen und Autoren insbesondere auch darum, auf die zukünftigen Trends und Herausforderungen einzugehen.

„Unser Ziel war es, den Stellenwert des Tourismus in Deutschland deutlich zu machen. Mit seinen aktuellen Daten und seiner prägnanten und anschaulichen Form erfüllt das Werk diesen Anspruch voll und ganz“, ist Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des DITF und Mit-Herausgeber des Werkes, überzeugt.

Der Atlas richtet sich an Studierende des Tourismus und der Geographie, an Mitarbeiter im Stadt- und Tourismusmarketing sowie in touristischen Verbänden und an weitere touristische Akteure. Auch für die interessierte Öffentlichkeit ist er eine sicherlich spannende Lektüre.

Das Werk ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Dipl.-Kffr. (FH) Sylvia Müller, M.A.
Telefon +49 (0) 481 8555-547
E-Mail: s.mueller(at)fh-westkueste.de


Neues Gebäude für die Fachhochschule Westküste

07. Juni 2021

Es ist ein Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort und ein richtungsweisendes Signal für die Zukunft: Mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein baut die Fachhochschule Westküste in Heide ein neues Mehrzweckgebäude. Auf rund 1.000qm finden zukünftig Hörsäle, Seminarräume und Arbeitsplätze neuen Raum.

Wissenschaftsministerin Karin Prien:

„Die FH Westküste ist seit ihrer Gründung 1993 bereits um das Vierfache angewachsen und eine echte Erfolgsgeschichte der öffentlichen Hochschulen des Landes. Sie braucht neue Räume für Studierende und Hochschulpersonal. Ich freue mich deshalb, dass wir als Land auch an einer kleineren Hochschule wie der FH Westküste markante Bauvorhaben fördern können. Der geplante Neubau wird den Wissenschaftsstandort Heide maßgeblich stärken.“

Das neue Gebäude wird auf dem Campus der Hochschule entstehen und auf der Fläche zwischen Bibliothek und Mensa errichtet. Der Entwurf sieht ein frei stehendes, teilunterkellertes Gebäude mit einem Obergeschoss vor. Darin sind insbesondere ein großes, teilbares Auditorium, Seminarräume, und Arbeitsplätze geplant. Der Spatenstich ist für Mitte 2022 vorgesehen, spätestens Ende des Jahres 2024 soll der Bau bezugsfertig sein. Die Finanzierung übernimmt die Fachhochschule Westküste aus Hochschulpakt-Rücklagen sowie das Land aus eigenen Mitteln.

Die Präsidentin der FH Westküste, Professor Dr. Katja Kuhn, ist voller Vorfreude:

„Die Entscheidung des Landes, diesen Neubau zu ermöglichen, erfüllt uns mit Freude und Stolz. Sie verdeutlicht die Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit der Fachhochschule Westküste und aller Hochschulangehörigen. Und sie ist ein Ausdruck des Stellenwerts, den akademische Lehre und Forschung an der Westküste auch zukünftig genießen.“

Der Campus der FH Westküste am Fritz-Thiedemann-Ring in Heide wurde im Jahr 2000 eröffnet und ursprünglich für 1.200 Studierende konzipiert. Der Zuspruch, den die Hochschule vonseiten der Studierenden erfährt, führte jedoch dazu, dass die Hochschule seit Jahren eng an der Marke von 2.000 Studierenden kratzt. Katja Kuhn ordnet den Neubau unter diesem Blickwinkel ein:

„Der Bau wird die Raumsituation spürbar entspannen und so die Bedingungen für unsere Lehre und unsere Forschung weiter verbessern. Davon profitieren die Studierenden wie auch die Mitarbeitenden gleichermaßen.“
Ein besonderes Augenmerk wird die Fachhochschule Westküste gemeinsam mit der bauplanenden Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) auf das Thema Energieeffizienz legen. So ist beispielsweise vorgesehen, mit einer entsprechenden Wärmepumpe Umgebungswärme zum Heizen zu nutzen und dies mit weiteren „grünen“ Wärmequellen und Speichertechniken zu unterstützen. Die Erkenntnisse und Auswertungen des Betriebs der Anlagen könnten dann unmittelbar in Studiengänge wie „Green Building Systems“ oder „Green Energy“ einfließen, mit welchen die FH Westküste einen Fokus auf nachhaltige und zukunftsweisende Energieversorgung legt.

„Wir hoffen, dass es uns mit dem Neubau auf diesem Wege gelingt, einen weiteren Mehrwert für unsere Studierenden zu schaffen. So kann das Gebäude auch die Attraktivität der Hochschule für zukünftige Studieninteressierte weiter steigern.“, so Katja Kuhn abschließend.

Technikstudium an der FH Westküste als Rundum-sorglos-Paket

04. Juni 2021

Ein Technikstudium in Corona-Zeiten ist für junge Menschen eine besondere Herausforderung, denn wie kann dieses mit den Vorlesungen und den Laboren derzeit funktionieren? Vor allem gemeinsam. Der FH Westküste ist es besonders wichtig, nicht nur Lehrinhalte zu vermitteln, sondern auch das Miteinander zu fördern – gerade was den Studienstart betrifft.

„Die Gründe, die für ein Technikstudium sprechen, sind überwältigend.“, macht Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, deutlich. „Neben hervorragenden Einstiegsgehältern locken Aufstiegsmöglichkeiten und die Chance, ein echter Zukunftsmacher zu sein.“

Gerade für die Erstsemester bietet die Hochschule dabei einiges, um den Einstieg ins Studium so einfach wie möglich zu machen. „Wir wissen sehr genau, dass junge Menschen manchmal etwas Sorge haben, sich für ein technisches Studium zu entscheiden, weil sie fürchten, die Anforderungen seien zu hoch. Genau deswegen bieten wir beispielsweise in Vorbereitung des 1. Semesters Mathekurse an, die das Schulwissen auffrischen und so den Einstieg ins Studium deutlich erleichtern. Darüber hinaus legen wir auf die Betreuung und enge Begleitung großen Wert, sodass sich unsere Erstis hier definitiv nicht allein gelassen fühlen werden.“, so Friede weiter.

Für jeden, der sich für ein Technikstudium entscheidet, sind die beruflichen Perspektiven sehr gut. In technischen Berufen und insbesondere im zukunftsträchtigen High-Tech-Bereich, der grünen Energieversorgung oder im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heiß begehrt. „Die allermeisten unserer Absolvierenden haben mit dem Abschluss ihres Studiums die Möglichkeit, aus mehreren Jobangeboten zu wählen.“, sagt Carsten Friede. „Häufig kommen die ersten Angebote schon im Rahmen von Praktika oder von Projekten, die im Rahmen des Studiums mit Unternehmen durchgeführt werden. Es wird sehr deutlich, welch hohe Anerkennung ein praxisnahes Studium dabei in der Wirtschaft erfährt.“

Besondere Voraussetzungen müssen die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure für ein Studium an der Fachhochschule Westküste nicht mitbringen. Mit Erfüllung der allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen ist eine Bewerbung auf einen der Studienplätze im Fachbereich Technik möglich. Im Bachelorbereich bietet die Fachhochschule Westküste drei technische Studiengänge an:

  1. Green Building Systems
    Hier lernen die Studierenden praxisnah, wie ein Gebäude oder sogar ein ganzes Stadtviertel nachhaltig und betriebswirtschaftlich sinnvoll funktionieren kann. Unter dem Oberbegriff „Smart Living“ werden Expertinnen und Experten ausgebildet, die eine technische Gebäudeausrüstung übergreifend und ressourcenschonend planen, vernetzen, automatisieren und durch Datenverarbeitung optimal aufeinander abstimmen.
  2. Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen)
    Wirtschaftsingenieure sind „Alleskönner“, denn das Studium verbindet technisches Wissen mit betriebswirtschaftlichem Knowhow. Die Fokussierung auf die Themen Data Science, Big Data und technisches Projektmanagement macht das Wirtschaftsingenieurstudium an der FH Westküste besonders. Mit Sprachangeboten sowie einem Auslandspraktikum sind auch Karrieren in international agierenden Unternehmen möglich.
  3. Elektrotechnik und Informationstechnik
    Nach einem umfassenden Grundlagenstudium bietet die FH Westküste die Möglichkeit, sich für die Schwerpunkte "Automation und Informatik" oder "Mikrotechnologien und elektronische Systeme" zu entscheiden.  Beide Wege öffnen Türen, zukünftig als Ingenieurin oder Ingenieur mit eigenen technischen Ideen direkten Einfluss auf die Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen nehmen.

Alle Informationen zum Studium an der FH Westküste hat die Hochschule unter www.meer-fuers-hirn.de bereitgestellt. Darüber hinaus steht die Studienberatung der Hochschule unter beratung(at)fh-westkueste.de sowie telefonisch unter 0481 8555-141/ -133 für alle Fragen bereit.

Der Optimismus an der Hochschule ist groß, dass die Erstsemester zumindest für die Einführungswochen in Präsenz starten werden. Technische Labore finden unabhängig davon unter Einhaltung der Hygienevorschriften vor Ort in kleinen Gruppen statt.

„Bei einem Technikstudium geht es oftmals um trauen und zutrauen“, sagt Carsten Friede abschließend. „Wir sind an der Seite unserer neuen Studierenden. Nur den ersten Schritt zu uns, den müssen sie allein machen.“


Die Bewerbungsphase für Studienplätze an der FH Westküste läuft – virtueller Infotag am 10. Juni

26. Mai 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 10. Juni, einen virtuellen Infotag. Unter dem Titel „Durchstarten@Studium“ steht dann alles Wissenswerte zum Studium sowie zu den Bachelor- und Masterangeboten der Heider Hochschule im Fokus.

„Unser Ziel ist es, nicht nur umfassend über unsere Angebote zu informieren, sondern ganz persönlich mit den Studieninteressierten ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu beantworten.“ erläutert Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, die Idee der Veranstaltung. „Mit unseren Videokonferenzen liefern wir dabei alle Informationen bequem und sicher nach Hause und freuen uns besonders auf den Austausch mit unseren Gästen.“

Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Dann werden Viktor Tschernjawski und Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung für den Bachelorbereich geben: Wie bewerbe ich mich? Wie funktionieren die Einschreibung und die Zulassung? Welche Fristen sind unbedingt zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus stehen beispielsweise auch Infos zu den Wohnmöglichkeiten in Heide und Umgebung auf der Agenda.

Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden mit Unterstützung von Lehrenden die Bachelorstudiengänge in separaten Videokonferenzen vor. „Natürlich geht es zunächst um die wesentlichen Inhalte und die Schwerpunkte der Studiengänge.“ sagt Carsten Friede. „Wir möchten aber auch aufzeigen, warum Lehrqualität und Praxisnähe an unserer Hochschule besonders großgeschrieben werden und welche beruflichen Perspektiven mit unseren Abschlüssen bestehen.“ so Friede weiter.

Ebenfalls um 18 Uhr stellt die Studienberatung alles Wissenswerte zum Masterstudium an der FH Westküste vor, um dann ab 19 Uhr an die Präsentation der einzelnen Masterangebote zu übergeben. Studiengänge wie „Green Energy“, „Wirtschaftspsychologie“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ freuen sich dann auf interessierte Gäste.

Durchstarten@Studium richtet sich an all jene, die sich für ein Studium an der Fachhochschule Westküste interessieren. Eingeladen sind darüber hinaus auch Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde, die Ratgeber bei der Entscheidungsfindung sind. Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Informationen zur Bewerbung für einen Studienplatz an der FH Westküste stehen unter https://www.bit.ly/bewerbung-fhw bereit. All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 – 133/ -141.


„Agri-Photovoltaik – Gewinn für Energiewende und Landwirtschaft?“ Green Energy Workshop an der Fachhochschule Westküste

20. Mai 2021

Am 16. Juni findet der 11. Green Energy Workshop an der Fachhochschule Westküste statt. Die Online-Veranstaltung befasst sich mit der Frage, wie Photovoltaikanlagen im ländlichen Raum ausgebaut werden können.

Eine wesentliche Herausforderung für den Ausbau der Photovoltaik im ländlichen Raum besteht in der begrenzten Verfügbarkeit von Flächen für große Anlagen. Grund ist die Konkurrenz von energetischer und landwirtschaftlicher Nutzung. Das Konzept der sog. Agri-Photovoltaik will diesen Widerspruch auflösen: Durch technische Lösungen sollen Flächen weiter landwirtschaftlich genutzt, zugleich aber die Errichtung von PV-Anlagen ermöglicht werden.

Ziel des Green Energy Workshops der FH Westküste ist es, das Konzept der Agri-Photovoltaik näher zu beleuchten: Welche technischen Ansätze wurden bislang entwickelt? Welche praktischen Erfahrungen wurden bereits gesammelt? Welche Auswirkungen haben Agri-PV-Anlagen auf die landwirtschaftliche Nutzung von Flächen, beispielsweise mit Blick auf die Erträge? Wie ist es um die Wirtschaftlichkeit und die rechtliche Zulässigkeit von Projekten bestellt? Und nicht zuletzt: Welche Potenziale ergeben sich für Norddeutschland?

Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die aktuellen Entwicklungen und ihre Bedeutung für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg aus technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht.

Programm
17:00 Uhr                   
Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, Fachhochschule Westküste

17:05 – 17:45 Uhr      
Agri-Photovoltaik – Technik, Wirtschaftlichkeit, Recht im Überblick
Josephine Schwenke, Research Assistant Group Agrivoltaics, Fraunhofer ISE, Freiburg

17:45 – 18:10 Uhr      
Die Potenziale der Agri-Photovoltaik für Schleswig-Holstein
Dr. Fabian Faller, Geschäftsführer, Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein, Kiel

18:10 - 18:35 Uhr      
Praxiserfahrungen bei der Errichtung von Agrar-PV-Anlagen
Frank Albers, Projektleiter und Gesellschafter, Solverde Projektentwicklung GmbH, Berlin

Aufgrund der aktuellen Situation wird der 11. Green Energy Workshop digital unter Nutzung der Plattform Zoom stattfinden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert über die Zoom App sowie mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch bis Donnerstag, den 10. Juni, erforderlich. Weitere Informationen und das Anmeldeformular unter: http://bit.ly/green-energy-fhw

Jubiläum an der FH Westküste – Energiepark feiert 5. Geburtstag

06. Mai 2021

Seit 2016 betreibt die FH Westküste ihren hochschuleigenen Energiepark. Die Anlage wird seitdem stetig erweitert. Basierend auf einer Versorgung mit rein „grüner“ Energie erschließt die Anlage die Möglichkeiten des Energiemanagements der Zukunft.

Von Beginn an waren die Ziele des Projekts so ambitioniert, wie der Name kompliziert: „Aufbau eines regenerativen Energiesystems bestehend aus Windenergieanlage, Photovoltaik und Batteriespeicher sowie Bilanzierungsmesstechnik zu Lehr-, Forschungs- und Demonstrationszwecken.“

Entstanden ist daraus eine fünfjährige Erfolgsgeschichte im Herzen Dithmarschens, mitten in der Energieregion Westküste. Die rege genutzte Anlage der Hochschule verfügt mittlerweile zudem über ein Lehr- und Ausstellungsgebäude mit thermischen und elektrischen Speichern, das komplett mit vor Ort gewonnener Energie aus Wind und Sonne betrieben wird. Vor vier Wochen wurde die Anlage um zwei Erdsonden ergänzt. In einem nächsten Schritt ist geplant, eine Brennstoffzelle mit Elektrolyseur zu installieren, um die Wind- und Lichtflaute im Winter überbrücken zu können. Aus der gewonnenen Energie betreibt die Hochschule zudem Ladestationen für Elektrofahrzeuge und -fahrräder.
Professor Dr.-Ing. Gunther Gehlert, Studiengang „Green Building Systems“, stellt heraus:

„Der Energiepark steht insbesondere bei jenen hoch im Kurs, die die Energiewende in Schleswig-Holstein zukünftig mitgestalten werden: den Studierenden. Anwendungsorientiertes Lernen funktioniert immer dann am besten, wenn die theoretischen Inhalte aus dem Hörsaal direkt in der Praxis eingesetzt werden können und genau dafür finden die Studierenden aus dem Bachelor „Green Building Systems“ oder dem Master „Green Energy“ hier beste Voraussetzungen.“

Neben verschiedenen praktischen Seminaren bietet der Park beispielsweise die Möglichkeit, Versuche durchzuführen sowie als Grundlage für Abschlussarbeiten zu dienen. So unterstützt er nicht zuletzt den reibungsfreien Übergang vom Studium in den Beruf erheblich.

Auch den Forschenden bietet der Energiepark zahlreiche Ansatzpunkte, erläutert Professor Dr.-Ing. Reiner Schütt, der als Vizepräsident der FH Westküste für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer zuständig ist:

„Wir können beispielsweise verlässliche und repräsentative Aussagen zu Eigenverbrauch, Energieeinsparung und Autarkiegrad in der Gebäudeversorgung ermitteln. Die Anlage ermöglicht es, eigene und unabhängige Messungen über lange Zeiträume hinweg durchzuführen und somit hochwertige Ergebnisse sicherzustellen. Die Auswertung der Energieparkdaten erfolgt mittels eines eigens entwickelten Automatisierungssystems. Speichertechnologie und Systemintegration, Wirtschaftlichkeit und Smart Grids sind Themen, die zudem aufgegriffen werden können.“

Im Energiepark und dem dazugehörigen Gebäude finden regelmäßige Veranstaltungen statt, die über die Anlage, die Energiewende und die energetische Gebäudesanierung informieren. Die Anlage steht zudem interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie regionalen Unternehmen und Fachleuten nach Anmeldung (lag(at)fh-westkueste.de) offen. Führungen können ebenfalls angeboten werden; das Team des LAGs freut sich auf Gäste.


„Best Paper Award“ an Julian Reif und Professor Dr. Dirk Schmücker verliehen

29.04.2021

Nun ist es offiziell: Die Herausgeber des Journal of Destination Marketing & Management kürten den von Julian Reif und Dirk Schmücker (beide Mitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung der FH Westküste (DITF)) veröffentlichten Artikel „Exploring new ways of visitor tracking using big data sources: Opportunities and limits of passive mobile data for tourism“ zur besten Veröffentlichung im Jahr 2020 und verliehen den Autoren dafür den „Best Paper Award“. Das international ausgerichtete Fachjournal gehört zu den anerkanntesten Zeitschriften in der Tourismusforschung. Die Veröffentlichung wird für das Jahr 2021 auf der Website der Zeitschrift als Open Access Version zur Verfügung gestellt, um möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit zu geben, den Artikel zu lesen.

In ihrem Beitrag widmeten sich die Autoren den Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen von „passiven Mobilfunkdaten (PMD)“ in der Tourismusforschung. Mit Hilfe dieser Daten lassen sich raumzeitliche Bewegungsmuster von Personen nachvollziehen. In ihrem Artikel analysieren die Autoren die Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen in Deutschland und schaffen einen konzeptionellen Rahmen für die spezifischen Stärken und Schwächen des Einsatzes von PMD in der Tourismusforschung. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass PMD beim derzeitigen Stand der Forschung zwar die Mobilität von Personen in Raum und Zeit messen können, aber nicht geeignet sind, um Touristen korrekt zu identifizieren und von Nicht-Touristen zu unterscheiden.


Los geht’s – Studienplätze an der FH Westküste warten!

28. April 2021

Am 30. April startet die Bewerbungsphase für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste. Alle Informationen gibt es bei einem virtuellen Infotag am 6. Mai.

Ein Studium ist das Sprungbrett für eine berufliche Karriere. Dies gilt umso mehr, wenn schon in der Studienzeit Praxisnähe und die Qualifikationen, auf die es später im Beruf ankommt, im Fokus stehen. Für diese Qualität in der Lehre stehen an der FH Westküste Dozentinnen und Dozenten, die alle über umfassende Berufserfahrung in der Wirtschaft verfügen. Ein Praxissemester, welches zu allen Bachelorstudiengängen gehört, und viele Kooperationen und Projekte mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft tragen ebenso dazu bei.

Ab Freitag, den 30. April, sind Bewerbungen für einen Studienplatz an der Fachhochschule Westküste in Heide möglich. Im Fachbereich Wirtschaft recht das Spektrum im Bachelor dabei von „Wirtschaftsrecht“ über „International Tourism Management“ und „Immobilienwirtschaft“ bis hin zu „Wirtschaftspsychologie“. Im Fachbereich Technik sind die Bachelorstudiengänge „Management und Technik“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“ sowie „Green Building Systems“ im Angebot. Auch im Masterbereich haben die Fachbereiche der FH Westküste viel zu bieten. So sind Studiengänge wie „Green Energy“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ mit ihren Schwerpunkten in den Bereichen Energiewende bzw. Digitalisierung unmittelbar am Puls der Zeit. „Wirtschaftspsychologie“ oder „International Tourism Management“ werden in Heide nicht nur als Bachelor-, sondern auch als Masterstudiengang angeboten.
Eine Bewerbung an der Fachhochschule Westküste erfolgt in zwei Schritten:

Studieninteressierte registrieren sich zunächst online unter https://www.bit.ly/bewerbung-fhw und reichen dann ihre Unterlagen und Zeugnisse postalisch bei der Hochschule ein. Ausgenommen ist der Studiengang „Betriebswirtschaft“, für den die Bewerbungen zentral über das Portal von www.Hochschulstart.de laufen. Dieses öffnet ebenfalls am 30. April.

All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 – 133/ -141.

Am Donnerstag, den 6. Mai, bietet die Fachhochschule Westküste zudem im Rahmen ihres virtuellen Infotages „Durchstarten@Studium BACHELOR“ allen Interessierten die Möglichkeit, sich über das Studium in Heide zu informieren. Neben Informationen zu Bewerbung, Zulassung, Finanzierung oder den Wohnmöglichkeiten stellt die Hochschule dann auch ihre Bachelorstudiengänge detailliert mit Inhalten, Ablauf, Schwerpunkten und beruflichen Perspektiven vor und beantwortet alle Fragen live oder im Chat. Beginn ist 17 Uhr. Alle Informationen dazu und die Links zu den einzelnen Programmpunkten unter www.fh-westkueste.de/durchstarten. Besondere technische Anforderungen sind für die Teilnahme an der Veranstaltung nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst (Zoom bzw. Cisco Webex) funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Wie geht eigentlich…Energetische Gebäudesanierung? Online-Seminare an der Fachhochschule Westküste

06.04.2021

Welche Wärmepumpe ist die Richtige? Wird Wasserstoff in der Gesellschaft akzeptiert oder gibt es Hemmnisse beim Wasserstoffausbau? Und welche rechtlichen neuen Möglichkeiten gibt es rund um das Thema energetische Gebäudesanierung? Die zweite Reihe der Online-Seminare rund um das Thema „Energetische Gebäudesanierung“ beschäftigt sich mit diesen und weiteren spannenden Fragestellungen.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Privatpersonen sowie an Unternehmen, Fachleute aus der Energiebranche und Vertreter öffentlicher Einrichtungen. In anderthalbstündigen Blocks werden die Themen jeden ersten Donnerstag im Monat unter die Lupe genommen. Dafür tragen beispielsweise Dozenten der Fachhochschule Westküste vor, die im Bachelor-Studiengang „Green Building Systems“ lehren. Dort vermitteln sie den Studierenden das Wissen, Gebäude nachhaltig, effizient und intelligent zu machen.

Programm:

Do, 03.06.2021          
Wallboxen in Bestandsgebäuden – Die neue Art zu Tanken?
Kilian Wielgosch, B.Eng., Stadtwerke Husum GmbH

Do, 01.07.2021          
War es das jetzt mit der Ölheizung? – Ein rechtlicher Ausblick
Anja Rathjen, B.A., Fachhochschule Westküste

Do, 05.08.2021          
Wasserstoff in aller Munde – Doch wie sieht es mit der Akzeptanz aus?
Dr. Frank Schiller, Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE), Fachhochschule Westküste

Um Anmeldung wird gebeten unter 0481 8555 349 oder lag(at)fh-westkueste.de. Die Zugangslinks erhalten Sie nach Anmeldung. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 14 Uhr. Die Seminare werden als Videokonferenz durchgeführt. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Für die Teilnehmenden besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Für die Teilnahme wird pro Seminar ein Unkostenbeitrag für die Bereitstellung der Vortragsfolien und die Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung in Höhe von 50 € pro TeilnehmerIn erhoben. Ohne diese Unterlagen ist eine Befreiung vom Unkostenbeitrag möglich; sprechen Sie uns dazu an.

Organisator der Online-Seminare ist das Projekt „NESTrail: Smart Region 2.0“ mit dem Lehr- und Ausstellungsgebäude der Fachhochschule Westküste.

Deutschlandstipendien an der FH Westküste übergeben

24. März 2021

Sechzehn Studierende der Fachhochschule Westküste freuen sich im Jahr 2021 über eine Förderung durch ein Deutschlandstipendium. Die Stipendienurkunden wurden nun auf einer digitalen Veranstaltung im Beisein der Förderer feierlich übergeben.

„Es freut uns sehr, dass unsere Studierenden auch in diesem besonderen Jahr so tatkräftige Unterstützung von Seiten der Förderer erhalten.“ macht Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der FH Westküste deutlich. „Die Stipendien zeigen, wie stark die Hochschule mit den engagierten Stiftungen und den Unternehmen der Region verbunden ist.“ so Schütt weiter.

Für das Deutschlandstipendium erklären sich Firmen, Institutionen oder Privatpersonen bereit, besonders leistungsstarke und engagierte Studierende für mindestens ein Jahr mit monatlich 150 Euro zu fördern. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und erlaubt es so, sich weiter voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Die Stipendienurkunden wurden in der vergangenen Woche auf einer gemeinsamen digitalen Veranstaltung, an der Stipendiaten, Förderer und Vertreter der Hochschule teilnahmen, symbolisch übergeben.

„Wenn auch nur digital, war es eine schöne Veranstaltung, die allen Beteiligten die Möglichkeit bot, sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“ so Professor Dr. Reiner Schütt. „Wir sind sehr gespannt, zu sehen, wie unsere Stipendiaten und ihre Förderer nun weiter in Verbindung bleiben. Oftmals ist das Stipendium eben auch ein Sprungbrett – von gemeinsamen Workshops, über Praktika und betriebliche Abschlussarbeiten bis hin zu daraus entstehenden Arbeitsverträgen haben wir großartige Erfahrungen mit dem Stipendium sammeln können.“ sagt Schütt stolz.

Die Fachhochschule Westküste bedankt sich, auch im Namen der geförderten Studierenden, für die Übernahme von fünf Stipendien bei der Prof. Dr. Werner Petersen- Stiftung, für drei Stipendien bei der Heinz Wüstenberg- Stiftung sowie für zwei Stipendien beim Förderforum der FH Westküste. Jeweils ein Stipendium übernahmen die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel, Vishay BCComponents Beyschlag GmbH, der Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW, die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg, Endress+Hauser sowie die R+V Allgemeine Versicherungs AG/ KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG.


Schnupperstudium und Durchstarten@Studium MASTER – Informationsangebote der Fachhochschule Westküste im April

23. März 2021

Mit dem Schnupperstudium und Durchstarten@Studium MASTER bietet die Fachhochschule Westküste Anfang April gleich zwei digitale Formate für Studieninteressierte an. So ist es möglich, sich bequem und sicher von zu Hause aus über das Studium in Heide zu informieren.

Den Auftakt macht vom 6. – 8. April das Schnupperstudium. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen. Beim Schnupperstudium können sie beispielsweise an Vorlesungen aus den Studiengängen ihrer Wahl teilnehmen und so Eindrücke eines echten Studiums sammeln. Dazu gibt es Vorträge von ehemaligen und aktuellen Studierenden und natürlich alles Wissenswerte zu Themen wie Studienangebot, Bewerbung, Zulassung oder Finanzieren. Start ist jeweils 10.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter https://www.meer-fuers-hirn.de/schnupperstudium erforderlich und noch bis zum 1. April möglich.

Am Donnerstag, den 8. April, findet dann wieder Durchstarten@Studium statt. Dieses Mal richtet sich die Veranstaltung an all jene, die sich für ein Masterstudium aus den Fachbereichen Wirtschaft oder Technik der FH Westküste interessieren. Um 17 Uhr bietet zunächst die Studienberatung der Hochschule einen allgemeinen Infoblock rund um das Masterstudium in Heide an. Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden gemeinsam mit Lehrenden die Masterstudiengänge der FH Westküste in separaten Videokonferenzen vor und beantworten gern alle Fragen der Gäste. Neben den wesentlichen Inhalten der Studiengänge, den möglichen Schwerpunkten sowie praktischen Anteilen, geht es natürlich auch um die Frage, welche beruflichen Perspektiven mit einem Abschluss bestehen. Im Angebot sind:

  • Automatisierungstechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen - Digitale Wirtschaft
  • Green Energy
  • International Tourism Management
  • Mikroelektronische Systeme
  • Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaft, Medien & Psychologie (Online-Studiengang, berufsbegleitend, kostenpflichtig)

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Fachhochschule Westküste bekommt Ladesäule für e-Bikes

22. März 2021

Elektrofahrräder werden immer beliebter. Doch das Fahren mit eingebautem Rückenwind hat da ein Ende, wo der Akku schlapp macht. Und da kommt die Fachhochschule Westküste ins Spiel. Am Lehr- und Ausstellungsgebäude, welches aus dem hochschuleigenen Energiepark mit regenerativer Energie versorgt wird, gibt es ab sofort die Möglichkeit, eBikes aufzuladen. Die eBike-Station besitzt mehrere Schließfächer, in denen sich Steckdosen befinden. Auch USB-Ladeanschlüsse sind vorhanden. In der Zwischenzeit können e-Biker eine Rast machen, sich das Lehr- und Ausstellungsgebäude anschauen und sich über die Energiewende informieren.

Die Hochschule stockt damit ihr „grünes“ Angebot für die Mobilität auf. Neben der Fahrradladestation stehen auch E-Ladesäulen für Autos zur Verfügung, die nicht nur von Studierenden genutzt werden können.

Aufgebaut wurde die e-Bike Station durch das Projekt NESTrail: Smart Region 2.0 in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeit AG und den Stadtwerken Heide.


Gender Pay Gap: Guter Wille allein reicht nicht als Lösung

17. März 2021

Was anmutet wie ein Phänomen aus den 60er und 70er Jahren, ist noch immer brandaktuell – Frauen erhalten für gleiche Arbeitsleistungen oftmals spürbar weniger Lohn. Warum dies Managementaufgabe, Führungsproblem und persönliche Herausforderung ist, hat Prof. Dr. Daniela Aidley von der Fachhochschule Westküste in einem öffentlichen Online-Vortrag auf Einladung der Equal-Pay-Day-Gruppe Dithmarschen beantwortet.

Sechs Prozent. So beziffert Dr. Daniela Aidley, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste, den Unterschied, der bei der Bezahlung von Frauen und Männern noch immer vorhanden ist. „Dabei haben wir bereits berücksichtigt, dass Frauen in bestimmten, lohnniedrigen Branchen stärker und andererseits in Managementfunktionen deutlich weniger eingesetzt sind.“ erläutert sie. „Ohne diese Faktoren beträgt der Unterschied bis zu 19%.“ so Aidley weiter.

Die Ursachen sieht Aidley nicht zuletzt in tief verwurzelten Stereotypen wie auch in bestimmten psychologischen Prozessen. Letztere bestimmen mit, wie die Leistungen von Frauen wahrgenommen und beurteilt werden. So sei beispielsweise aus empirischer Forschung zu belegen, dass Frauen bei gleicher Fähigkeit eher Projekte mit weniger Erfolgspotenzial zugewiesen bekämen und bei gleicher Leistung tendenziell eher schlechter und weniger potenzialträchtig beurteilt würden als Männer. Im Umkehrschluss sei trotz gleicher Beurteilung die Beförderung oftmals langsamer und die Entlohnung geringer.

„Auch mit Blick auf die Beurteilung des Verhaltens sind Unterschiede nachweisbar“ macht Professor Aidley deutlich. „Was bei Männern als durchsetzungsstark und selbstbewusst wahrgenommen wird, gilt bei Frauen oft als arrogant und herrisch.“

Skeptisch ist Aidley bei der Frage nach einer Lösung des Problems. „Wir können nicht erwarten, dass guter Wille der Führungskräfte allein reicht.“ ist sie überzeugt. Dem stünde nach ihrer Einschätzung die Beobachtung gegenüber, dass sich gut oder gar besser qualifizierte Frauen eben oft genug nicht in Auswahlentscheidungen durchsetzen können.

Stattdessen bringt Aidley eine ganze Reihe möglicher Lösungsansätze ins Gespräch: Quoten seien nach wie vor ein vielversprechender Ansatz, da diese helfen können, strukturelle Nachteile auszugleichen und dafür sorgen, dass mehr Frauen in Organisationen präsent sind. Dies helfe dabei, dass Vorurteile abgebaut werden und gleichzeitig „neue“ Rollenbilder für andere Frauen entwickelt würden. Wichtig ist Aidley ein Hinweis: „Wenn wir in Deutschland über Quoten reden, dann meinen wir damit in der Regel die Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation - es geht also nicht darum, schlechter qualifizierte Frauen männlichen Bewerber vorzuziehen.“ stellt sie heraus. Darüber hinaus empfiehlt Aidley beispielsweise, Führungskräfte regelmäßig zu trainieren und sie so in die Lage zu versetzen, Beurteilungsfehler zu erkennen und zu vermeiden. Und auch organisatorisch können Unternehmen durch die Diversity Management oder Ermöglichung von Teilzeit oder Homeoffice für Chancengleichheit sorgen.


Durchstarten@Studium BACHELOR + MASTER

04. März 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 11. März, den nächsten virtuellen Infotag. Im Fokus stehen dann alles Wissenswerte zum Studium sowie die Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule.

„Wir möchten auch in diesen besonderen Zeiten mit den Studieninteressierten persönlich ins Gespräch kommen und für ihre Fragen da sein.“ beschreibt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, die Idee der Veranstaltung. „Durchstarten@Studium bringt den Teilnehmenden dabei alle Infos direkt und sicher per Videokonferenz nach Hause.“

Veranstaltungsbeginn ist am 11. März, um 17 Uhr. Dann werden Viktor Tschernjawski und Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung für den Bachelorbereich geben: Wie bewerbe ich mich? Wie funktionieren die Einschreibung und die Zulassung? Welche Fristen sind unbedingt zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus stehen beispielsweise auch Infos zu den Wohnmöglichkeiten in Heide und Umgebung auf der Agenda.

Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden mit Unterstützung von Lehrenden die Bachelorstudiengänge in separaten Videokonferenzen vor. Aus dem Fachbereich Wirtschaft sind in diesem Veranstaltungsteil beispielsweise die Bachelorstudiengänge „Wirtschaftsrecht“, „Immobilienwirtschaft“ oder „Wirtschaftspsychologie“ vertreten.  Mit dabei ist dann auch der neue technische Bachelorstudiengang „Green Building Systems“, welcher sich mit der Entwicklung technischer Systeme für die Gebäude von morgen befasst. Die Ingenieurinnen und Ingenieure sind mit ihrem Studium Experten sowohl für die Konzeption und Planung wie auch für die energetische Bewertung, die Optimierung und den Betrieb „grüner“ Gebäude.

Ebenfalls um 18 Uhr stellt die Studienberatung alles Wissenswerte zum Masterstudium an der FH Westküste vor, um dann ab 19 Uhr an die Präsentation der einzelnen Masterangebote zu übergeben. Wie im Bachelorbereich auch geht es dann um die wesentlichen Inhalte der Studiengänge, die möglichen Schwerpunkte und praktischen Anteile und natürlich auch um die Frage, welche beruflichen Perspektiven mit einem Abschluss von Studiengängen wie „Green Energy“, „Automatisierungstechnik“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ bestehen.

„Angesprochen sind alle, die sich für ein Studium an der Fachhochschule Westküste interessieren.“ sagt Carsten Friede. „Gern begrüßen wir auch Eltern, Geschwister oder Freunde bei der Veranstaltung, denn oftmals sind sie ja die wichtigsten Ratgeber bei der Entscheidungsfindung. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Fragen, die im Chat oder direkt live gestellt werden können.“

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Studieren probieren – FH Westküste lädt zum Schnupperstudium

02. März 2021

Die Fachhochschule Westküste öffnet ihre Hörsäle für alle Studieninteressierten – das Schnupperstudium findet virtuell vom 6. – 8. April statt. Dann besteht die Chance, echte Vorlesungen zu besuchen und einen Vorgeschmack auf das Studium zu bekommen.

In diesem Jahr ist alles anders, doch die Fragen bleiben gleich: Was mache ich nach der Schule? Ist ein Studium das Richtige für mich? Was macht man da überhaupt? Und welche Studiengänge gibt es an der FH Westküste? Das Schnupperstudium liefert nicht nur Antworten, sondern lädt die Teilnehmenden ein, sich in den Osterferien selbst ein Bild der Hochschule zu verschaffen.

Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen. Täglich wartet ein interessantes Programm auf die Teilnehmenden. Beginn ist jeweils 10.30 Uhr. Dann besteht beispielsweise die Möglichkeit, sich über Themen wie Bewerbung, Zulassung und Finanzierung zu informieren oder sich direkt mit Studierenden oder Absolventen zu ihren Erfahrungen auszutauschen. Kern des Schnupperstudiums sind aber die digitalen Vorlesungen aus den neun Bachelorstudiengängen der Hochschule, in denen man nicht nur die Lehrenden kennenlernen kann, sondern ganz konkrete Einblicke in den Studiengang oder die Studiengänge seiner Wahl erhält. Ganz wie im echten Studium entscheiden die Teilnehmenden dabei selbst, welche Vorlesungs- und Infoblöcke sie besuchen möchten.

Im Angebot sind im Fachbereich Technik zum Beispiel Vorlesungen wie die „Einführung in die 3D- Modellierung“ oder zum „Intelligenten Betrieb von Gebäuden“. Dozent Kay Sterzik widmet sich der Frage, wie Instagram und Co technisch auf dem Handy funktionieren. Im Fachbereich Wirtschaft beschäftigt sich Prof. Julius Arnegger mit dem Thema „Tourismus und das Management von Schutzgebieten“. Weiter Vorlesungen befassen sich beispielsweise mit einer Einführung ins Marketing oder dem Thema „Zukunft – Was kommt? Was bleibt? Was geht?“.

Die Teilnahme am Schnupperstudium ist kostenfrei. Alle Infos und die Anmeldung unter: https://www.meer-fuers-hirn.de/schnupperstudium/ Für Rückfragen steht die Studienberatung/ Zulassung der Fachhochschule Westküste zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-141 oder -133. E-Mail: Beratung(at)fh-westkueste.de


Green Building Systems - Neu an der Fachhochschule Westküste

17. Februar 2021

Die Fachhochschule Westküste hat einen neuen Bachelor-Studiengang: „Green Building Systems“. Wir haben den Studiengangsleiter, Professor Dr. Oliver Opel, zum Interview gebeten und ihn zu diesem Angebot befragt.

FH Westküste:  
Herr Professor Opel, worum geht es in Green Building Systems – was sind die wesentlichen Inhalte?

Prof. Opel:         
Die Gebäude, die wir heute bauen, werden das nächste Jahrhundert entscheidend prägen. Nicht nur, weil wir alle etwa 80% unserer Zeit in Gebäuden verbringen, sondern vor allem, weil sie wesentlicher Teil unserer gebauten Infrastruktur und – wichtiger noch – ein starker Umweltfaktor sind.

Mit Green Building Systems haben wir Menschen und Umwelt gleichermaßen im Blick. Wir entwickeln die technischen Systeme für die Gebäude von morgen, die sowohl den Menschen wie auch ihrer Umwelt gerecht werden. Schwerpunkte liegen dabei auf der Digitalisierung, dem Zusammenspiel der technischen Möglichkeiten und auf der Kommunikation mit dem Nutzer. Die Ingenieurinnen und Ingenieure, die wir im Bachelor Green Building Systems ausbilden, sind Experten sowohl für die Konzeption und Planung wie auch für die energetische Bewertung, die Optimierung und den Betrieb „grüner“ Gebäude. Das ist zukunftsweisend und nachhaltig gleichermaßen.

FH Westküste:  
Was war die Motivation, den Studiengang einzuführen?

Prof. Opel:         
In modernen Gebäuden gewinnt das Thema Automation immer weiter an Bedeutung. Dies ist auch deshalb bedeutsam, um erneuerbare Energien bestmöglich einzubinden und zu nutzen. Mit ihnen wollen wir bedarfsgerecht und damit effizient heizen, kühlen oder lüften. Und all das in einer Form, die für den Nutzer einfach, verständlich und zugänglich ist. Hierfür braucht es jedoch Spezialisten, die in Deutschland wirklich Mangelware sind. Green Building Systems wird mit dafür sorgen, diesen Bedarf zu decken. 

Darüber hinaus liegt uns als FH Westküste das Thema Nachhaltigkeit auch mit Blick auf die Frage, wie unsere Gebäude zukünftig aussehen, sehr am Herzen. Um wirklich nachhaltig zu bauen, ist ein übergeordnetes Verständnis „grüner“ Gebäude notwendig. Die Baupraxis ist einer der ressourcenintensivsten Industriezweige – entsprechend wichtig ist es, die gesetzten Ziele ressourcenschonend zu realisieren. Diese Themen sind auch bei unseren Partnerunternehmen aus der Praxis absolut eminent, so dass wir den Studiengang konsequent auf dieses Anforderungsprofil hin ausgerichtet haben.

FH Westküste:  
Wer sollte sich von dem Angebot angesprochen fühlen? An wen richtet sich das Angebot?

Prof. Opel:         
Wir richten uns damit an Menschen, die umweltbewusst und nachhaltig denken und dabei selbst etwas bewegen wollen. Sie sollten technisches Interesse mitbringen und haben dann die Chance, einen überaus relevanten Wachstumsmarkt mitzugestalten. Das Potential, das in der Planung und Ausführung „grüner“ technischer Gebäudesysteme liegt, ist enorm und die Nutzung für unsere Zukunft richtungsweisend.

Die Beschäftigungsquote unserer Absolventinnen und Absolventen aus dem bisherigen Angebot der Hochschule ist mit mehr als 95 % überragend – auch das verdeutlicht einerseits den Bedarf, andererseits aber auch die Wertschätzung, die das Studium an der FH Westküste genießt. Den Ingenieurinnen und Ingenieuren winken dabei weit überdurchschnittliche Einstiegsgehälter. Planungsbüros, ausführende Firmen, die öffentliche Bauverwaltung oder auch Energieberater bieten zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten.

FH Westküste:  
Was macht den Studiengang besonders und warum sollte ich Green Building Systems an der FH Westküste studieren?

Neben den bereits genannten Aspekten sprechen vor allem zwei Gründe dafür: Einerseits gehen wir die Gebäudeentwicklung mit einem gewerkeübergreifenden Blickwinkel an. Damit unterscheiden wir uns nicht nur von vielen klassischen TGA (Technische Gebäudeausrüstung)- Studiengängen, sondern bieten die Chance, im Beruf tatsächlich ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen. Zudem setzen wir den Fokus eben ganz klar auf effiziente und vor allem umweltgerechte Gebäude, denn wir sind überzeugt, dass hier die Zukunft liegt.  

Green Building Systems hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern und endet mit dem Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.). Alle Informationen zum Studiengang unter: https://www.fh-westkueste.de/gbs


Online-Projekttag Gesundheitsmanagement an der FH Westküste

11. Februar 2021

Am 26. Januar fand an der Fachhochschule Westküste der zweite Projekttag Gesundheitsmanagement statt. Unter Leitung von Professor Dr. Susanne Liebermann standen ein großes Praxisprojekt mit der mobilcom-debitel GmbH sowie die Gesundheitsförderung in Online-Formaten im Fokus.

Mit der Frage, wie das betriebliche Gesundheitsmanagement der mobilcom-debitel GmbH am Standort Büdelsdorf gestaltet werden kann, hatten sich Studierende des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie im zurückliegenden Semester beschäftigt. Ihre Ideen und Vorschläge dafür präsentierten sie nun vor den Verantwortlichen des Unternehmens. Maßgeschneidert auf die aktuellen Rahmenbedingungen des Unternehmens zeigten die Studierenden Wege auf, wie Mitarbeitende des Unternehmens unterstützt werden können, ihre persönlichen Gesundheitskompetenzen zu verbessern. Die präsentierten Vorschläge reichten von Plakataktionen und Workshops zur Entwicklung interner Resilienz-Coaches bis zu Bewegungsaktionen in der pandemiebedingten mobilen Arbeitssituation. Während der Projektentwicklung waren die Studierenden durch Dominik Busch und Detlef Hagemeier, Experten im Bereich der Gesundheitsförderung bei der vivida bkk, beraten worden.

Die Verantwortlichen und Betriebsräte der mobilcom-debitel GmbH zeigten sich von den Umsetzungsvorschlägen beeindruckt. Insbesondere hoben sie hervor, dass die Studierenden aufbauend auf einer fundierten Analyse der Situation sehr umsichtig geplant hatten und bereits Online-Plattformen entwickelt und kreative, sehr praktikable Maßnahmen erarbeitet hatten.

„Ich bin absolut begeistert was die Studierenden im Rahmen unseres gemeinsamen Gesundheitsprojektes in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Ich bedanke mich für die tollen Vorlagen bin sicher, dass wir viele der präsentierten Ideen begeistert aufgreifen werden.“ so Torsten Fritz, Standort- und Personalleiter der mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf. 

In einem Gastvortrag von Dr. Mark Hübers und Franziska Schweitzer vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) konnten Studierende und Praxispartner anschließend einen Einblick bekommen, wie es gelingt, im betrieblichen Umfeld Konzepte der Gesundheitsförderung in Online-Formaten zu realisieren. Besonders beeindruckend war dabei die Vorstellung eines virtuellen 3-D Parcours, in dem die Besuchenden Wissen zu gesundheitsförderlichem Ernährungs- und Trinkverhalten erwerben können.

Für Dozentin Professor Dr. Susanne Liebermann war der zweite Projekttag Gesundheitsmanagement auch in der Online-Version ein voller Erfolg: „Hier haben unsere Studierenden die Chance, ihr theoretisches Wissen unter Realbedingungen zu testen und mit Experten zu diskutieren. Sie bearbeiten Projekte so, wie sie es in ihrem späteren Berufsleben als Wirtschaftspsychologen tun müssen. Gerade in der aktuellen Situation ist die Gesundheitsförderung im Betrieb ein erfolgsrelevantes Thema, das wesentlich zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit beiträgt. Und auch bei unseren Studierenden stößt es auf großes Interesse.“

Der Projekttag wird in den kommenden Jahren weitergeführt um den Austausch zwischen BGM-Verantwortlichen und Studierenden zu fördern und das Studium weiterhin mit hoher Praxisnähe auszuzeichnen.


Abitur und dann? Elternabend gibt Antworten.

10. Februar 2021

Virtueller Elternabend von Agentur für Arbeit und FH WestküsteDie Berufsberatung der Agentur für Arbeit und die Fachhochschule Westküste bieten auch in diesem Jahr Elternabende zur Studien- und Berufswahl an. Aufgrund der besonderen Umstände finden sie virtuell statt.

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber ihrer Kinder. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und rund 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit und die Fachhochschule Westküste möchten Eltern hier unterstützen und haben ein entsprechendes Beratungsangebot vorbereitet:

Am Mittwoch, den 17. Februar, sowie – als Wiederholungstermin - am Mittwoch, den 24. Februar, finden Informationsabende für Eltern statt. Diese richten sich an Eltern, deren Kinder die gymnasiale Oberstufe in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg besuchen und im Jahr 2022 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erreichen. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 19 Uhr. Der Elternabend findet als Videokonferenz via Cisco Webex statt; der Zugangslink wird unter http://bit.ly/Digitaler-Elternabend bereitgestellt. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Janin Damms (Studienberatung der FH Westküste), Kerstin Harms und Oliver Schlemmer (Berufsberater für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit) informieren im Rahmen der Veranstaltung über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referenten auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden und stehen für alle Fragen Rede und Antwort.


FH Westküste schließt Corona-Befragung ab

09. Februar 2021

Hohes Bewusstsein für den Ernst der Lage aufseiten der Heider Bevölkerung; Beteiligung der Unternehmen an der Befragung bleibt hinter den Erwartungen zurück.

300 Heider Bürgerinnen und Bürger hat das Institut regioMAR der Fachhochschule Westküste Ende letzten Jahres telefonisch befragen lassen, um herauszufinden, wie die Corona-Krise im November wahrgenommen wurde und welche Auswirkungen sich auf das Kaufverhalten ergeben haben. Die Umfrage war dabei so angelegt, dass die Ergebnisse repräsentativ für die Heider Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren sind. Die Auswertung liegt nun vor.

87% der Befragten sehen die Corona-Lage als ernst oder sogar sehr ernst an. Dies ist eine deutliche Steigerung zur ersten Welle im Frühjahr 2020. Jeder Zweite ist in Sorge um die eigene Gesundheit und etwa ein Drittel der Befragten war bereits selbst erkrankt oder kennt einen Betroffenen. Das Stimmungsbild im Zusammenhang mit Corona ist von großem Verständnis für die aktuelle Lage und die getroffenen Maßnahmen geprägt. Laut der Befragung existieren in Heide wenige Personen, die man als Corona-Gegner oder Leugner bezeichnen könnte. So halten 94% aller Befragten die Maskenpflicht für sinnvoll und angemessen, 92% halten sich strikt an alle Regeln und Vorschriften bezüglich Corona und knapp 80% der Heider Bevölkerung halten die politischen Entscheidungen für angemessen. 

Dies spiegelt sich auch, zumindest teilweise, im Konsumverhalten der Heiderinnen und Heider wider. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, deutlich seltener im stationären Einzelhandel und in Geschäften in der Innenstadt einzukaufen. Auch das Zahlungsverhalten änderte sich:  So gab beispielsweise jeder Dritte an, bedingt durch Corona nun vorzugsweise bargeldlos zu bezahlen. Lediglich 20% halten an der klassischen Zahlung mit Bargeld fest. Knapp 38% der Befragten sagten darüber hinaus aus, finanzielle Einbußen erlitten zu haben und inzwischen mehr auf ihr Geld achten zu müssen.

Der überregionale Online-Handel wurde im November von etwa zwei Drittel der Befragten genutzt, wogegen die Nutzung lokaler Online-Angebote deutlich abfällt. So gaben vier von fünf Befragten an, nie bei Heider Händlern online eingekauft zu haben. Gleichwohl zeigt diese Option – verbunden mit der Möglichkeit, bestellte Ware im Geschäft abzuholen – Potential, denn rund 40% der Befragten können sich vorstellen, diese Möglichkeit zukünftig zu nutzen. Ergänzend zeigt sich, dass vor allem die Spontankäufe seltener werden und die Vorratshaltung zunimmt. Parallel achten die Heiderinnen und Heider darauf, die Aufenthaltszeit in den Geschäften möglichst kurz zu halten. Entsprechend groß ist so beispielweise auch der Zuwachs, den Essenslieferdienste erfahren – 27% der Befragten geben an, diese Angebote häufiger zu nutzen als vor der Pandemie.

Lediglich Tendenzen kann die Befragung der Heider Unternehmen aufzeigen, da sich nur 32 Unternehmen an der Umfrage beteiligt haben und so keine Rückschlüsse auf die Gesamtheit der Unternehmen möglich sind.

Etwa zwei von drei teilnehmenden Unternehmen verzeichnen Umsatzausfälle gegenüber dem Vorjahr, die im Schnitt bei etwa 34% liegen. Darüber hinaus erweisen sich Schwierigkeiten mit Lieferketten für die Hälfte der Unternehmen als Herausforderung. Ein Drittel beklagt Kundenverluste und 40% der Unternehmen waren gezwungen, Angestellte in Kurzarbeit zu schicken. Gleichwohl werden die Auswirkungen von Corona je nach Branche sehr unterschiedlich bewertet. Während insbesondere Gastronomen und Hoteliers sehr stark betroffen sind und sich wie Einzelhändler um den Fortbestand des Unternehmens sorgen, zeichnet sich auf der anderen Seite auch ein positives Stimmungsbild: So verstehen viele Unternehmen die Krise auch als Chance, die Digitalisierung voranzubringen oder schätzen die besondere Lage als Möglichkeit, durch Gespräche mit ihren Kunden deren Zufriedenheit langfristig zu steigern. Interessant ist, dass die Sozialen Medien inklusive der bezahlten Werbung auf Kanälen wie Facebook oder Instagram trotz Corona kaum nennenswerte Zuwächse erfährt. So haben nur 10% der Unternehmen erstmals durch Corona auf diese Möglichkeit, ihre Angebote zu kommunizieren, zurückgegriffen.

„Die Erhebung zeigt deutlich, dass die Krise in Dithmarschen angekommen ist und welche Folgen die Pandemie für die Heider Innenstadt und insbesondere den Handel haben kann“ so Oliver Franz, Geschäftsführer des Instituts regioMAR. Er ergänzt: „Die Befragten zeigen großes Verständnis für die Corona-Maßnahmen und die aktuelle Lage, man kann daher hoffen, dass die Folgen für den Einzelhandel in der Innenstadt mit Hilfe der Heider Bevölkerung und einer bewussten Einkaufsentscheidung für lokale Geschäfte gering bleiben“.


Durchstarten@Studium BACHELOR – FH Westküste lädt zum virtuellen Infotag

03. Februar 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 11. Februar, ab 17 Uhr, den nächsten virtuellen Infotag. Neben allgemeinen Informationen rund um das Studium stellen sich die einzelnen Bachelor-Studiengänge der Hochschule in Videokonferenzen live vor.

„Eingeladen sind all jene, die sich für ein Studium an der FH Westküste interessieren. Wir freuen uns aber, wenn auch die Eltern, Großeltern oder Freunde der Studieninteressierten mit dabei sind, um bei der Entscheidung zu beraten.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste. „Uns liegt viel daran, persönlich mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. So besteht die Möglichkeit, alle Fragen zu stellen oder auch im Live-Chat mit uns Verbindung aufzunehmen. Und das bequem und sicher von zu Hause“ erläutert er das Konzept weiter.


Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben: Wie bewerbe ich mich für ein Studium? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus gibt sie aber beispielsweise auch Hinweise zu den Wohnmöglichkeiten für Studierende in Heide und Umgebung.

Ab 18 Uhr stellen sich dann die Bachelorstudiengänge der FH Westküste vor. Aus den Fachbereichen Wirtschaft und Technik sind im Angebot:

  • Betriebswirtschaft / Triales Modell Betriebswirtschaft
  • Immobilienwirtschaft
  • International Tourism Management
  • Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaftsrecht sowie die
  • technischen Studiengänge (Management und Technik/Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik / Informationstechnik und Green Building Systems)

„Hier kommen neben unseren Studiengangsbetreuern auch die Lehrenden zu Wort und berichten quasi aus erster Hand.“ so Carsten Friede. „Natürlich geht es dann um die Inhalte und Ziele der Studiengänge aber eben auch darum, wie Theorie und Praxis bei uns verbunden werden und welche beruflichen Perspektiven mit den Abschlüssen entstehen. Und wir berichten auch, wie das Studium unter den derzeit besonderen Bedingungen läuft.“

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cicso Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


„Neuer Klang für Heide“ – Kooperation der Kirchengemeinde Heide und der Fachhochschule Westküste

01. Februar 2021

80.000 Euro für die Finanzierung einer neuen Orgel für die St.-Jürgen-Kirche – das ist das ehrgeizige Ziel, das sich Studierende der FH Westküste gesetzt haben. Per Crowdfunding wollen sie so dazu beitragen, dass die Kirchengemeinde Heide das Finanzvolumen für die Anschaffung stemmen kann.

Die Idee zu der Kooperation entstand in mehreren Gesprächen zwischen Pastorin Astrid Buchin und Professor Dr. Dirk Braunhart. Er führt mit seinen Studierenden in jedem Jahr eine große Projektarbeit zum Thema „Unternehmertum & Finanzierung“ durch und war von der Möglichkeit, die Kirchengemeinde Heide zu unterstützen, schnell überzeugt:

„Das Projekt bietet unseren Studierenden ganz viele Chancen, denn hier lernen sie unter realen Bedingungen, eine Unternehmensidee in die Tat umzusetzen. Dabei müssen sie sich nicht nur als Projektgruppe organisieren, sondern sich eben auch mit allen Teilaspekten wie Management, Finanzierung oder Marketing befassen. Dass sie damit am Ende hoffentlich noch einen tollen Beitrag leisten, das kulturelle Erbe der Stadt Heide zu bewahren, ist die Kirsche auf der Torte.“ so Professor Dr. Dirk Braunhart.

Insgesamt 500.000 Euro werden für die neue Orgel gebraucht. Diese sollen aus EU-Fördermitteln und Spenden zusammengetragen werden. Erforderlich wurde die neue Orgel u.a., weil für die Erhaltung der alten Orgel im Laufe der Jahre bereits eine sechsstellige Summe investiert worden war, der Klang dennoch nie den Kirchenraum ganz erfüllen konnte. Zudem wären nun im Rahmen des derzeitigen Umbaus der Kirche enorme Kosten für den Abbau und neuen Aufbau der alten Orgel entstanden.

In den letzten Wochen waren die Studierenden bereits sehr fleißig. Zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten wurden geprüft und diskutiert, eine Website (https://www.neuerklangfuerheide.de) erstellt und verschiedene Beiträge für die Sozialen Medien erstellt. Nun kann es losgehen: Auf der Crowdfundigseite www.betterplace.org (dort einfach nach „Neuer Klang für Heide“ suchen/ https://www.betterplace.org/de/projects/89642-neuer-klang-fuer-heide) ist eine Spendenplattform eingerichtet und die Studierenden hoffen auf viele Spenderinnen und Spender für das Projekt.

Nach Abschluss der derzeitigen Klausurphase geht es für die Studierenden im kommenden Semester weiter. Dann sind weitere Aktionen geplant, um Aufmerksamkeit für das Projekt zu gewinnen und so hoffentlich das ehrgeizige Ziel zu erreichen.


Durchstarten@Studium BACHELOR – FH Westküste lädt zum 1. virtuellen Infotag des neuen Jahres

04. Dezember 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 14. Januar, ab 17 Uhr, den ersten virtuellen Infotag des Jahres 2021. Neben allgemeinen Informationen stellen sich die einzelnen Bachelor-Studiengänge der Hochschule in Videokonferenzen live vor.

04. „Durchstarten@Studium liefert alle Information rund um das Studium in Heide - und das bequem und sicher nach Hause.“ beschreibt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste das Konzept. „Unser Anspruch dabei ist es, persönlich und individuell zu beraten. Entsprechend besteht für alle Teilnehmenden Gelegenheit, auch ihre Fragen einzubringen.“

Veranstaltungsbeginn ist am 14. Januar, um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben: Wie bewerbe ich mich für ein Studium? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus gibt sie aber beispielsweise auch Hinweise zu den Wohnmöglichkeiten für Studierende in Heide und Umgebung.

Ab 18 Uhr stellen sich dann die Bachelorstudiengänge der FH Westküste vor. Aus den Fachbereichen Wirtschaft und Technik sind im Angebot:

  • Betriebswirtschaft / Triales Modell Betriebswirtschaft
  • Elektrotechnik / Informationstechnik
  • Immobilienwirtschaft
  • International Tourism Management
  • Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen)
  • Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik
  • Wirtschaftspsychologie sowie
  • Wirtschaftsrecht

„Hier kommen neben unseren Studiengangsbetreuern auch die Lehrenden zu Wort und berichten quasi aus erster Hand.“ so Carsten Friede. „Natürlich geht es dann um die Inhalte und Ziele der Studiengänge aber eben auch darum, wie Theorie und Praxis bei uns eng verbunden werden und welche beruflichen Perspektiven mit den Abschlüssen entstehen.“

Die virtuelle Veranstaltung Durchstarten@Studium BACHELOR richtet sich neben den zukünftigen Studierenden auch an all jene, die diese bei der Entscheidung beraten oder unterstützen wollen. „Eltern und Großeltern aber auch Freunde oder Lehrkräfte sind herzlich willkommen“ so Friede. Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Menschen mit Behinderung als Zielgruppe

21. Dezember 2020

Kann Barrierefreiheit ein Wettbewerbsvorteil sein? Studierende der Fachhochschule Westküste gehen dieser Frage in einem Seminar nach.

Seit Mitte Oktober beschäftigen sich Studierende der FH Westküste aus den Studiengängen Betriebswirtschaft und Tourismusmanagement mit den Fragen, wie barrierefrei unsere Umwelt ist und was kann man tun, um Menschen mit Behinderung für sich als Kunden zu gewinnen. Im Rahmen des Seminars „Menschen mit Behinderung als Zielgruppe – Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil“ vermittelte der selbst blinde Lehrbeauftragte Dr. Carsten Dethlefs zunächst, was Behinderung, Barrierefreiheit und Co. bedeuten. Anschließend sind die Studierenden gefordert, für verschiedene Problemstellungen Lösungsansätze zu finden. So werden beispielsweise Produkte und Dienstleistungen für bestimmte Behinderungen erarbeitet oder es diskutieren verschiedene Parteien von Studierenden darüber, ob nun die Bordsteinabsenkungen für Rollstuhlfahrer umgesetzt oder doch eher das Blindengeld erhöht werden sollten.

Dr. Carsten Dethlefs macht deutlich:

„Die Probleme mit denen Menschen mit Behinderungen im Alltag konfrontiert werden sind vielfältig. Und doch lässt sich für jedes Problem eine Lösung finden, die zudem einen Wettbewerbsvorteil bei der Zielgruppe bringen kann. Entscheidend ist, die Probleme zu erkennen und die Lösung im Sinne der Betroffenen in Angriff zu nehmen.“

Eine besondere Herausforderung in diesem Semester ist, die Inhalte ausschließlich digital zu vermitteln. Doch auch hier wurde aus der Not eine Tugend gemacht, indem das Thema in Bezug auf die Barrierefreiheit direkt durch Carsten Dethlefs aufgenommen wurde:

„Wir setzen in diesem Jahr einen besonders großen Fokus darauf, wie Unternehmen ihre Websites und Social-Media-Profile barrierefrei gestalten können und schauen auch darauf, was bisher noch nicht so gut läuft.“

Das Interesse seitens der Studierenden ist groß und insbesondere der aktuelle Bezug kommt gut an: „Besonders gefällt mir an diesem Seminar die Abwechslung zwischen theoretischen Inhalten und praktischen Aufgaben“, sagt Studentin Hannah Schulze. „Die Digitalisierung war schon vor der Pandemie ein großes Thema und in diesem Jahr hat es noch einmal an Bedeutung zugenommen. Ich finde es sehr wichtig, darüber zu sprechen, wie man den Weg zu einer Online-Welt gestalten kann, ohne dabei Gruppen von Menschen auszuschließen.“


Studierende der FH Westküste überzeugen bei der Digital Challenge

18. Dezember 2020

Studierende der Fachhochschule Westküste haben erstmals an der Digital Challenge 2020 teilgenommen. Am Ende stand ein zweiter Platz, ganz viel Stolz und eine spannende Woche.

Die Digital Challenge ist ein Wettbewerb, den das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel und der Verein The Bay Areas e.V. veranstalten. Schirmherr war in diesem Jahr Schleswig-Holsteins Minister für Digitalisierung, Jan Philipp Albrecht.

Im Rahmen der Digital Challenge lassen Unternehmen ihr traditionelles Geschäftsmodell von zwei Studierenden-Gruppen herausfordern. Das Ziel für die Teams ist es, ein digitales Geschäftsmodell zu finden, das beispielsweise die Zuliefererkette des Unternehmens beeinträchtigt, oder mit einem digitalen Produkt den Markt des Unternehmens zu gefährden. Dabei beschränkt sich der Versuch nicht auf das Konzept – anhand eines Modells oder einer detaillierten Beschreibung der Funktionsweise wird die Realisierbarkeit durch ein Expertengremium beurteilt. Die beteiligten Unternehmen, die anhand des Wettbewerbs potentielle Herausforderungen ihres Geschäftsmodells erkennen und entsprechend reagieren können, stellen jeweils ein Preisgeld von 4.000 Euro bereit, das unter den Studierenden ausgeschüttet wird. 

Von Seiten der Fachhochschule Westküste haben in diesem Jahr 14 Studierende aus dem Masterstudiengang Green Energy mit ihrem Dozenten Gerrit Müller-Rüster teilgenommen. Sie durften sich mit den Geschäftsmodellen der Westhof Bio-Gemüse GmbH & Co. KG sowie der Stadtwerke Elmshorn auseinandersetzen. Neben der FH Westküste waren Teams der Uni Kiel, der FH Kiel, der Hochschule Flensburg sowie der Uni Lübeck dabei.

Nach einer Vorbereitungsphase, in welcher es vor allem darum ging, Informationen zu sammeln sowie die Unternehmen und Ansprechpartner kennenzulernen, startete die eigentliche Challenge. Diese erstreckte sich über eine Arbeitswoche und wurde mit den Abschlusspräsentationen der erarbeiteten Modelle beendet. Pro Tag stand ein Aufgabenschwerpunkt im Fokus: von der Ist-Analyse des Unternehmens und seines Umfeldes bis zur Investitionsrechnung für ihr eigenes Businessmodel waren die Studierenden umfassend gefordert. Das Expertengremium, das sich u.a. aus Unternehmensvertretern und Vertretern der Hochschulen zusammensetzte, gab regelmäßige Tipps und Feedback zu den Arbeitsergebnissen.

Am Ende einer sehr arbeitsreichen und fordernden Woche konnte sich das Team „ElmsHome“ der FH Westküste über den zweiten Platz freuen. Lisa Tischmann, Margaretha Schlömer, Nele Grothusen und Ruben Baufeld erarbeiteten ein Geschäftsmodell, unter einem sog. White Label verschiedene Service- und Energielieferungen zu bündeln und den Haushalten so ein Komplettpaket für die Bereiche Haushalt, Kommunikation, Energieversorgung, Mobilität und Klimaschutz anzubieten.

Doch auch für die weiteren Studierenden standen viele praktische Erfahrungen, neues Wissen, Spaß und Einblicke in Unternehmen auf der Haben-Seite. Schon jetzt besteht aufseiten der Fachhochschule Westküste Einvernehmen, im nächsten Jahr wieder an den Start gehen zu wollen.

Prof. Dr. Christian Buchmüller, Leiter des Masterstudiengangs Green Energy zeigte sich im Anschluss an die Veranstaltung begeistert: „In unserem Masterstudiengang bereiten wir unsere Studierenden ganzheitlich, interdisziplinär und anwendungsorientiert auf das Management von Energiewendeprojekten vor. Die Digitalisierung der Energiewende nimmt dabei immer größeren Raum ein. Anwendungsorientierter als im Rahmen der Digital Challenge kann man Digitalisierungsprozesse kaum studieren und zugleich erleben. Für die Studierenden war die Teilnahme eine echte Bereicherung.“

Auszeichnung für ecuadorianische Studierende der Fachhochschule Westküste

17. Dezember 2020

Keyla Pamela Zeller (27) erhält in diesem Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Mit der Auszeichnung wird jährlich ein ausländischer Studierender für seine akademischen Leistungen und sein gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement geehrt.

Keyla Pamela Zeller studiert an der FH Westküste im vierten Semester den Masterstudiengang „International Tourism Management“. Zuvor absolvierte sie ein Bachelor-Studium in Ecuador, verbrachte im Jahr 2016 ein Austauschsemester an der Hochschule Bremen und lebte im Anschluss zwei Jahre in Baden-Württemberg, um zu arbeiten und ihre Sprachkenntnisse weiter zu verbessern. Für sie war bereits früh klar, ihr Masterstudium in Deutschland zu absolvieren:
„In Südamerika haben die meisten Studierenden nie die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, um andere Kulturen kennenzulernen oder eine neue Sprache zu lernen. Umso mehr habe ich die Zeit in Bremen geschätzt und wollte dieses Erlebnis unbedingt wiederhaben. Bei meiner Recherche nach dem passenden Master bin ich dann auf die FH Westküste gestoßen. Der Studiengang „International Tourism Management“ war genau das, was ich gesucht habe.“

Neben ihren sehr guten akademischen Leistungen hat sich Keyla Pamela Zeller stark für die Hochschulgemeinschaft engagiert: Obwohl Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, war sie beispielsweise als ehrenamtliche Sprachpatin aktiv. Im Propädeutikum der FH Westküste unterstützte sie studiengeeignete Geflohene aus Syrien dabei, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und begleitete internationale Studierende bei Behördengängen. Für ihre deutschen Mitstudierenden bot sie Nachhilfe im Spanisch-Unterricht an. In Heide fühlte sich Keyla Pamela Zeller schnell heimisch:

„Heide ist eine einzigartige Stadt. Da ich zwei Jahre in Süddeutschland gelebt habe, war es für mich ein Abenteuer, nach Schleswig-Holstein zu ziehen. Die Kultur, der Dialekt und sogar die Architektur sind völlig unterschiedlich. Ich würde Heide als eine schöne ruhige kleine Stadt beschreiben, die perfekt für Studenten ist.“

Und auch mit ihrem Studium ist sie mehr als zufrieden:

„Ich habe mein Studium sehr genossen. Unsere Gruppe war klein, aber ich hatte immer noch die Gelegenheit, viele Freunde zu finden. Die Lehrer waren ausgezeichnet und haben mir von Anfang an geholfen. Die Fächer und Themen des Studiengangs waren genau richtig, meine Karriere weiter voran zu bringen.“

Wo genau es sie nun nach ihrem Abschluss hinführt, ist noch offen. Klar ist für Keyla Pamela Zeller jedoch, jetzt weitere Berufserfahrung sammeln zu wollen, um das, was sie in ihrem Studium gelernt hat, weiter in der Praxis anzuwenden.


Digitaler Experte werden – technische Masterstudiengänge der FH Westküste ebnen den Weg

09. Dezember 2020

Noch bis zum 15. Januar sind Bewerbungen für technische Masterstudiengänge an der Fachhochschule Westküste in Heide (Holst.) möglich. Die Studiengänge „Automatisierungstechnik“, „Mikroelektronische Systeme“ sowie „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ bieten große Praxisnähe und beste Zukunftsperspektiven.

„Siemens, Daimler, Linde oder Bosch – immer begann die Unternehmensgeschichte mit Ingenieuren, die mit ihrer Idee zu Gründern wurden. Wenn solche Ideen mit einem hochwertigen Studium auf eine wissenschaftliche Basis gestellt werden, stehen alle Türen offen.“ ist Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste überzeugt. „Wir freuen uns auf die Bewerberinnen und Bewerber, die ab dem Sommersemester in unseren technischen Mastern die Weichen erfolgreich für ihre berufliche Zukunft stellen wollen.“

Im Angebot der FH Westküste befinden sich für die aktuelle Bewerbungsphase folgende drei technischen Masterstudiengänge:

Automatisierungstechnik (M.Sc.)
Wer über Digitalisierung oder Energiewende redet, kommt um das Thema Automatisierung nicht herum. Neben der Frage, wie Anlagen in der Prozess- und Fertigungsindustrie automatisch gesteuert, optimiert oder überwacht werden können, beschäftigt sich dieser Studiengang mit dem Einsatz intelligenter Technologien und der Analyse großer Datenmengen zur Optimierung von Prozessen. Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit, sich in den angebotenen Schwerpunkten Sensorik, Energietechnik oder Gebäudeautomatisierung Expertenwissen anzueignen.
Weitere Informationen: https://www.fh-westkueste.de/at/

Mikroelektronische Systeme (M.Sc.)
Elektronische Systeme sind heute überall. Die Spannweite reicht von Picoampere in Uhren bis hin zu Kiloampere bei E-Loks. Der Studiengang qualifiziert dazu, derartige Systeme, Schaltungen oder Sensoren zu entwickeln und in die Anwendung in Unternehmen zu bringen. Insbesondere mit Blick auf die zusätzlichen Anforderungen, die im Zuge der Energiewende, des Aufwuchses der E-Mobilität oder der Industrie 4.0 entstehen, ist der Bedarf an hochqualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren dabei unverändert hoch.
Weitere Informationen: https://www.fh-westkueste.de/mes/

Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft (M.Sc.)
Wie hängen Technologien, Innovationskultur und Unternehmenserfolg zusammen? Wie bewerte ich digitale Neuerungen und kann sie nutzbringend für mein Unternehmen einsetzen? Wie werden aus riesigen Datenmengen verwertbare Informationen und strukturierte Prozesse? Diese Fragen beantwortet der Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ der FH Westküste.  Ziel des Studiums ist es, Handlungs- und Führungskompetenzen in den Bereichen „Digitale Wirtschaft“ und „Innovations- und Technologiemanagement“ zu vermitteln.
Weitere Informationen: https://www.fh-westkueste.de/wdw/

„Alle Studiengänge eint, dass die wissenschaftlichen Inhalte vermittelt werden, auf die es später im Job ankommt. Theorie und Praxis sind in vielfältigen realen Projekten eng verzahnt. Kooperationen mit namhaften Unternehmen wie Amazon oder RapidMiner ermöglichen es den Studierenden einen Einblick in die Bedarfe der Wirtschaft. Entsprechend reibungsfrei ist anschließend der Start ins Berufsleben.“ fasst Carsten Friede zusammen. „Wir sind für alle Studieninteressierten jederzeit ansprechbar und beraten bei allen Fragen rund um die Studiengänge und die Bewerbung gern. Für alle drei Studiengänge gibt es keine Zulassungsbeschränkungen.“

Kontakt:
Studiengangskoordination Fachbereich Technik
Timo Niehörster / Dennis Nagel
Tel.: 0481 8555 -609/ -386
Email: Fbt-stuko(at)fh-westkueste.de


Fachhochschule Westküste befragt Heider Bevölkerung und Unternehmen

04. Dezember 2020

Die Fachhochschule Westküste startet eine Befragung zur Corona-Krise. Angesprochen werden dabei sowohl Heider Bürgerinnen und Bürger als auch lokale Unternehmen. Die Hochschule hofft auf eine rege Beteiligung und Unterstützung dieses regionalen Projekts.

„Wir möchten wissen, wie die Konsumentinnen und Konsumenten in Heide die Corona-Krise wahrnehmen und wie sie sich auf ihr Kaufverhalten auswirkt.“ erläutert Professor Dr. Hans-Dieter Ruge das Ziel. Er lehrt an der Fachhochschule Westküste Marketing und leitet das Projekt. „Von den lokalen Unternehmen möchten wir vor allem wissen, wie sie auf die Pandemie reagiert haben.“

Die Befragung der Heider Bevölkerung erfolgt telefonisch durch ein professionelles Institut - Krämer Marktforschung aus Münster. Dabei wird folgende Telefonnummer verwendet / eingeblendet 02501 9184600. Die Befragung beginnt in dieser Woche und geht dann bis zum 14. Dezember. Im Wesentlichen geht es um das Einkaufsverhalten in Zeiten von Corona, Wünsche an den Einzelhandel in Heide und die Einschätzung zu den eingeführten Corona-Schutzmaßnahmen.

Die Unternehmensbefragung wird online durchgeführt. Dafür erstellt das Institut regioMAR der  FH Westküste einen Fragebogen und schickt den entsprechenden Link per Mail an die Heider Kaufleute. Diese Umfrage beginnt am 9. Dezember. Bei der Unternehmensbefragung geht es beispielsweise um die Auswirkungen des geänderten Kaufverhaltens auf den Umsatz, die ergriffenen Maßnahmen oder die Frage, wie die Kunden mit den Hygienemaßnahmen in den Geschäften zurechtkommen.

„Die Daten werden bis Ende Januar ausgewertet. Wir werden die Ergebnisse dann zunächst vor dem Stadtmarketing, dem WGV und der Stadtverwaltung präsentieren und mit allen Beteiligten diskutieren.“ erklärt Dipl.-Kfm. Oliver Franz, Geschäftsführer des Instituts regioMAR,  die nächsten geplanten Schritte. „Selbstverständlich stellen wir relevante Erkenntnisse auch dem Einzelhandel zur Verfügung und würden uns freuen, sie auch einer interessierten Heider Öffentlichkeit zu präsentieren.“

FH Westküste und CAT Meldorf bauen Kooperation aus

01. Dezember 2020

Das Gründer- und Technologiezentrum CAT in Meldorf und die Fachhochschule Westküste in Heide wollen zukünftig enger zusammenarbeiten. Dies haben beide Einrichtungen nun vereinbart.

Im Fokus steht das gemeinsame Ziel, die StartUp-Szene an der Westküste Schleswig-Holsteins noch stärker als bislang zu unterstützen und zu fördern. Gründerinnen und Gründern sollen neben einer umfassenden fachlichen Begleitung auch Netzwerke zur Verfügung gestellt werden, um ihre Ideen zu diskutieren und weiter zu entwickeln.

Die FH Westküste und das CAT sind Mitglied im StartUp SH e.V., einem landesweiten Netzwerk aus Gründungsunterstützern. Beide Einrichtungen dienen als Ansprechpartner zu Themen wie der Businessplanerstellung und der Gründungsfinanzierung, indem sie über Förderprogramme und –möglichkeiten informieren. So kann beispielsweise aufgezeigt werden, welche Voraussetzungen für eine Unterstützung durch das „Gründungsstipendium Schleswig-Holstein“ erforderlich sind.  Dieses Stipendium wird durch die WT.SH vergeben. Das StartUp Center der FH Westküste ist Teil der Auswahlkommission; das CAT stellt für die Stipendiaten die sog. Coworkingspaces, die zur Beteiligung erforderlich sind. Diese Arbeitsplätze sind mit entsprechender Infrastruktur ausgestattet und können zeitlich befristet, kostenlos von den Stipendienempfängern genutzt werden. Hier sollen Unternehmenskonzepte entwickelt und mit anderen Gründern sowie dem CAT diskutiert werden, um so die Basis für das eigene erfolgreiche StartUp zu legen.

Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin des CAT, Professor Dr. Dirk Braunhart (FH Westküste) sowie die beiden Projektleiterinnen Stefanie Hein (CAT) und Nina Jerke (StartUp Center FH Westküste) kamen zudem in gemeinsamen Gesprächen überein, bei künftigen Veranstaltungen zu Themenschwerpunkten wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit zusammenzuarbeiten und sich wechselseitig beispielsweise durch Gastvorträge zu unterstützen. So soll die Expertise beider Einrichtungen gebündelt werden, um den Gründerinnen und Gründern beste Startbedingungen für ihre Unternehmen an der Westküste zu verschaffen. Weiterhin könnten etablierte Veranstaltungsformate der StartUp SH – Partner an die Westküste übernommen werden, um die bereits bestehenden Angebote zu ergänzen und so die Westküste für zukünftige StartUp noch attraktiver zu gestalten.
Interessierte Gründerinnen und Gründer sind herzlich eingeladen, sich mit dem CAT oder der Fachhochschule Westküste in Verbindung zu setzen.

Kontakt:
Gründer- und Technologiezentrum CAT
Stefanie Hein
hein(at)cat-meldorf.de
04832-996-120

Fachhochschule Westküste
Nina Jerke
jerke(at)fh-westkueste.de
0481-8555-577


Wintersemester rund um FairTrade an der FH Westküste

30. November 2020

Der Dezember und Januar stehen an der Fachhochschule Westküste in diesem Jahr im Zeichen des Fairen Handels. Eine Gruppe Studierender aus den Studiengängen des Tourismusmanagements und der Betriebswirtschaft haben im Rahmen ihres Fallstudienseminars „FaireEvents“ vielfältige Aktionen geplant, um auf das Thema aufmerksam zu machen und zu informieren.

FairTrade und Nachhaltigkeit liegen Professor Dr. Anja Wollesen, Vizepräsidentin der FH Westküste und Professorin für Tourismus, und Melanie Belitz, Studiengangskoordinatorin im Fachbereich Wirtschaft, sehr am Herzen. So haben beide wesentlich daran mitgewirkt, die FH Westküste offiziell als FairTrade-Hochschule zu zertifizieren. Weil das Thema Nachhaltigkeit insgesamt auch bei den Studierenden auf großes Interesse stößt, werden inzwischen zahlreiche Module in den verschiedenen Studiengängen angeboten. Eines davon ist das FairTrade-Fallstudienseminar, in dem jedes Jahr im Wintersemester gemeinsam mit den Studierenden neue Veranstaltungs- und Informationsformate entwickelt und erprobt werden, um die Hochschulmitglieder für das Thema zu sensibilisieren.

Anja Wollesen führt dazu aus: „Das FairTrade-Seminar erfreut sich großer Beliebtheit bei den Studierenden. Sie lernen die Komplexität des globalen und verantwortungsvollen Wirtschaftens kennen und können ihre Projekte direkt vor Ort umsetzen. Damit tragen sie nicht nur wesentlich dazu bei, die Ziele der FairTrade-University zu erreichen, sondern lernen durch die Anwendung in der Praxis gleichzeitig, welche Barrieren es geben kann und welche Lösungsansätze dafür gemeinsam entwickelt werden können. Dabei erfahren sie große Unterstützung durch FairTrade Deutschland und die Praxispartner vor Ort.“

Die Gruppe, bestehend aus 25 Studierenden, bereitet derzeit in mehreren Arbeitsgruppen eine Reihe von Aktionen sowohl für die Angehörigen der Hochschule wie auch für die Öffentlichkeit vor. Da aufgrund der Corona-Pandemie nur virtuelle Veranstaltungen möglich sind, ist besondere Kreativität gefragt. Über das bisherige Ergebnis ist Professor Anja Wollesen hoch erfreut:

„Ich bin total begeistert. Die Studierenden haben sich hoch motiviert an die Aufgabenstellung gemacht und sind binnen kürzester Zeit nicht nur zu FairTrade-Experten geworden, sondern haben eine bunte Vielfalt an Konzepten für die digitale Umsetzung ihrer Projekte erstellt. Man spürt, wie wichtig ihnen das Thema auch über unser Seminar hinaus ist.“

Eine Arbeitsgruppe beteiligt sich aktuell bereits an einem Wettbewerb von FairTrade Deutschland. Dabei wird der beste Slogan für die sweet revolution – Kampagne gesucht, mit welcher für fair gehandelten Kakao geworben werden soll. Die Studierenden haben den Vorschlag „If you care – buy fair“ eingebracht und hoffen bis zum 6. Dezember noch auf zahlreiche Stimmen.
Für den Dezember ist ein virtueller FairTrade-Adventskalender auf Instagram in Vorbereitung. Unter @fairymerry_xmas gibt es jeden Tag nicht nur Informationen, sondern auch eine Quizfrage; unter den richtigen Antworten wird jeweils ein kleines FairTrade-Überraschungspaket verlost.
Darüber hinaus findet ein Fotowettbewerb statt, bei dem FairTrade Produkte kreativ in Szene gesetzt werden sollen. Ziel ist es, auf die Vielfalt der Produkte aufmerksam zu machen.
Eine andere Gruppe gestaltet einen eigenen Podcast, der sich insbesondere der Frage widmen soll, wie der FairTrade-Gedanke im Alltag Berücksichtigung finden und so jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann.
Auch die bewegten Bilder kommen nicht zu kurz: Eine weitere Arbeitsgruppe hat die Aufgabe übernommen, in einem selbst erstellten Video zu erklären, was FairTrade denn eigentlich ist.  Die Studierenden werden das Video mit einer kleinen Umfrage verbinden. Der Clip soll noch im Dezember fertig werden und wird dann auf den Social-Media-Kanälen der FH Westküste zu sehen sein.

Professor Dr. Anja Wollesen ist stolz auf ihre Studierenden und schon sehr gespannt auf die Ergebnisse:

„Die Studierenden zeigen extrem großes Engagement. Sie haben sich von den veränderten Rahmenbedingungen dieses Semesters nicht abschrecken lassen, sondern haben im Gegenteil die Herausforderungen eindrucksvoll angenommen. Ich freue mich schon jetzt auf jeden einzelnen Beitrag und hoffe, dass es gelingt, viele Menschen mitzunehmen und zu begeistern für den Weg zu mehr fairem Handel und Nachhaltigkeit.“

Bildquellen: TransFair e.V./ Jakub Kaliszewski


Durchstarten@studium BACHELOR – Fachhochschule Westküste lädt zum virtuellen Infotag ein

26. November 2020

Die FH Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 10. Dezember, ab 17 Uhr, ihren nächsten virtuellen Infotag. Neben Informationen rund um Bewerbung, Zulassung und Studium stellen sich die einzelnen Bachelor-Studiengänge der Hochschule live vor.

„Der richtige Moment, sich mit dem passenden Studiengang zu befassen, ist genau jetzt.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der Fachhochschule Westküste, überzeugt. „Auch, wenn es bis zu den Abiturzeugnissen für die Meisten noch einige Monate hin ist - wir laden alle Studieninteressierten ein, schon jetzt die Weichen Richtung Zukunft zu stellen.“

Die virtuelle Veranstaltung durchstarten@studium BACHELOR richtet sich neben den zukünftigen Studierenden auch an all jene, die diese bei der Entscheidung beraten oder unterstützen wollen. „Eltern und Großeltern aber auch Freunde oder Lehrkräfte sind herzlich willkommen“ so Friede.

Veranstaltungsbeginn ist am 10. Dezember, um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben: Wie bewerbe ich mich für ein Studium? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Diese und weitere Fragen stehen auf ihrer Agenda.

Ab 18 Uhr stellen sich dann die Bachelorstudiengänge der FH Westküste vor. Aus den Fachbereichen Wirtschaft und Technik sind im Angebot:

  • Betriebswirtschaft / Triales Modell Betriebswirtschaft
  • Elektrotechnik / Informationstechnik
  • Immobilienwirtschaft
  • International Tourism Management
  • Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen)
  • Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik
  • Wirtschaftspsychologie sowie
  • Wirtschaftsrecht

„Unsere Studiengänge leben von hohem Praxisbezug, dem Blick auf die Aspekte, auf die es später im Beruf ankommt, und von den Menschen, die bei uns lehren und organisieren. All das wollen wir vorstellen und darüber hinaus zeigen, warum es sich noch lohnt und spannend ist, in Heide zu studieren.“ führt Carsten Friede aus. „Uns geht es vor allem darum, die Fragen unserer Gäste zu beantworten und miteinander ins Gespräch zu kommen – darauf freuen wir uns besonders.“

Alle Informationen rund um durchstarten@studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Online - Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ – zeitgemäß und berufsbegleitend studieren

23. November 2020

Mit 17 neu eingeschriebenen Studierenden ist der Online-Master Wirtschaft, Medien und Psychologie an der Fachhochschule Westküste erfolgreich ins Wintersemester gestartet. Während in den meisten Studiengängen dieses Jahr flächendeckend Alternativen zur Lehre in Präsenz gesucht werden, können Studiengangleiter Professor Dr. Tim Warszta und seine Kolleginnen und Kollegen routiniert das tun, was schon seit März 2019 zum Markenzeichen des fortschrittlichen Studienangebots gehört: digitale Lehre.

Das Konzept kommt gut an. Insbesondere bei Zielgruppen, die sich aufgrund ihrer Lebenssituation in einem klassischen Master-Studiengang nicht wiederfinden, sondern eine Möglichkeit suchen, eine akademische Weiterbildung in einen anspruchsvollen Alltag zu integrieren. Die große Flexibilität, die das Online-Studium mit sich bringt, überzeugt dabei ambitionierte Berufstätige, Eltern in Elternzeit und in diesem Jahr pandemiebedingt auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit gleichermaßen.

„Wir sehen gerade, dass viele Unternehmen und Menschen die Scheu vor der Digitalisierung der Arbeitswelt verlieren. Einfach, weil dank der Digitalisierung gerade viele Leistungen erbracht werden können, die sonst durch das Infektionsgeschehen nicht mehr gefahrlos möglich wären“ berichtet Studiengangleiter Tim Warszta. „Dinge, die zuvor immer mit physischer Präsenz in Verbindung standen, werden nun wie selbstverständlich digital umgesetzt. Das öffnet auch die Augen für neue Formate in der Weiterbildung. Genau da haben wir ein sehr attraktives Angebot geschaffen“ so Warszta weiter.

Der weiterbildende Master-Studiengang richtet sich an all diejenigen, die sich für die psychologische Perspektive auf Fragen des Marketings oder der Personalarbeit interessieren. Wer sich für einzelne Inhalte interessiert, aber nicht gleich das ganze Studium absolvieren möchte, der kann einzelne Module auch als Weiterbildungskurs belegen.

Bewerbungen sind ab sofort und noch bis zum 15. Januar möglich. Alle Informationen zum Studiengang und den einzelnen Modulen unter https://www.fh-westkueste.de/wmp/


FH Westküste lehrt im November digital

03. November 2020

Schleswig-Holsteins Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat sich mit den Hochschulen des Landes auf eine neue Hochschul-Coronaverordnung verständigt.
Demnach wird der Lehrbetrieb ab Montag, den 2. November, zum Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen auf digitale Lehre umgestellt. Die Regelung gilt zunächst bis zum 29. November.

Ausgenommen ist die Durchführung von Prüfungen und praktische Lehrveranstaltungen bzw. Laboren in Präsenz. Diese sind unter Einhaltung des Hygienekonzepts, welches die FH Westküste in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Heide und unter Beachtung der Vorgaben des Landes erstellt hat, weiter zulässig.

Präsidentin Prof. Dr. Katja Kuhn blickt optimistisch auf die nächsten Wochen digitaler Lehre:

„Auch, wenn wir das Wintersemester für unsere neuen Studierenden in Präsenz begonnen haben, war uns bewusst, dass es jederzeit erforderlich sein kann, wieder auf digitale Formate zu wechseln. Unsere Lehrenden haben sich von Beginn an darauf eingestellt und sind entsprechend gut auf diesen Schritt vorbereitet. Wir alle hoffen, bald wieder live vor Ort lehren zu können – bis dahin werden wir unseren Studierenden jedoch auch digital ein vollwertiges Semester ermöglichen.“

48 Gutscheine aus Heide und Umgebung für die Erstis der FH Westküste

22. Oktober 2020

In diesem Jahr ist alles anders – so auch die Begrüßung der neuen Studierenden an der Fachhochschule Westküste. Statt einer gemeinsamen Veranstaltung für alle 567 „Erstis“ gab es eine Aufteilung in Kohorten und mehrere Begrüßungstage. Auf Events wie die Erstsemesterrallye musste leider sogar ganz verzichtet werden.

Umso erfreulicher war es da, dass den Erstis auch in diesem Jahr das das beliebte Couponheft der Stadt Heide übergeben werden konnte. Herausgegeben wird das Heft seit sieben Jahren von der Heide Stadtmarketing GmbH mit Unterstützung der Gewerbetreibenden aus Heide und dem Umland sowie des Wirtschaft- und Gewerbevereins Heide e.V. Das Couponheft beinhaltet insgesamt 48 Gutscheine für den Einzelhandel, Freizeitattraktionen und weiteren Dienstleistungen. So können die Erstis ihre neue Heimat direkt besser kennenlernen.

„Wir freuen uns, dass uns in dieser schwierigen Zeit so viele Gewerbetreibende die Treue gehalten haben, um für unsere neuen jungen Bürgerinnen und Bürgern ein tolles Begrüßungsangebot auf die Beine stellen zu können“, sagt Stadtmanagerin Lena Modrow.

„Für unsere Erstis ist es gerade in diesen Zeiten besonders wichtig, an ihrem Studienort anzukommen und sich dort heimisch zu fühlen. Das Couponheft ist da ein toller Ausdruck des herzlichen Willkommens.“ ergänzt Professor Dr. Katja Kuhn, die Präsidentin der FH Westküste.

Gemeinsame Medieninformation von FH Westküste und Heide Stadtmarketing GmbH


FH Westküste begrüßt Erstsemester

12. Oktober 2020

Insgesamt 567 neue Studierende haben in der vergangenen Woche ihr Studium an der Fachhochschule Westküste in Heide begonnen. 458 von ihnen streben einen Bachelorabschluss an, 109 sind in den Masterstudiengängen der Hochschule eingeschrieben.

„Wir freuen uns, dass sich die FH Westküste auch in diesen besonderen Zeiten so großer Beliebtheit erfreut und wir ähnlich viele Erstsemester wie in den letzten Jahren begrüßen konnten.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der Hochschule. „Auch die Verteilung auf die beiden Fachbereiche ist stabil – 437 Studierende sind im Fachbereich Wirtschaft eingeschrieben, 130 haben ein Studium im Fachbereich Technik aufgenommen.“ so Friede weiter.

Anders als in den vergangenen Jahren verlief diesmal das Begrüßungsprogramm, denn es galt, zahlreiche Hygiene-Auflagen zu beachten. So musste beispielsweise auf die berühmte Erstsemester-Rallye verzichtet werden, bei welcher die neuen Studierenden kostümiert durch Heide ziehen, um ihren neuen Studienort kennenzulernen. Gleichwohl legte die FH Westküste großen Wert darauf, ihre Erstis ganz persönlich in Heide willkommen zu heißen.

„Ähnlich wie in den Schulen haben wir unsere neuen Studierenden nach Studiengängen und in Kohorten aufgegliedert. An drei Starttagen haben wir dann zeitversetzt insgesamt 21 Gruppen bei uns begrüßt.“ erläutert Carsten Friede. „Gemeinsam mit Vertretern der Studierenden und des Studentenwerks Schleswig-Holstein konnten wir unseren Erstis so die wichtigsten Stationen auf dem Campus zeigen und ihnen auch die Gelegenheit bieten, nicht nur ihren Lehrenden, sondern sich auch untereinander bereits ein Stück weit kennenzulernen.“

Für die Studierenden an der FH Westküste beginnt das Wintersemester in den kommenden Tagen als sogenanntes Hybridsemester, womit eine Mischung aus digitaler Lehre und Unterricht vor Ort gemeint ist. „Insbesondere für unsere Erstis werden wir viele Vorlesungen und Seminare in Präsenz anbieten.“ erklärt Friede. „So wollen wir sicherstellen, dass sie bei uns wirklich ankommen und sich heimisch fühlen.“

Für die älteren Semester werden die Anteile digitaler Lehre dagegen deutlich höher sein. „Dies hat im zurückliegenden Sommersemester sehr gut geklappt, auch wenn es allen Beteiligten viel abverlangt“ so Carsten Friede. „Wir konnten dadurch allen Studierenden ein vollwertiges Semester anbieten und genau das ist auch der Anspruch für das nun bevorstehende Wintersemester.“ macht der Sprecher deutlich. „Wir sind sehr optimistisch und freuen uns auf den Semesterstart“.


durchstarten@studium MASTER - virtueller Infotag an der FH Westküste

07. Oktober 2020

Am Mittwoch, den 28. Oktober, veranstaltet die Fachhochschule Westküste ihren nächsten virtuellen Infotag. Bei durchstarten@studium MASTER stehen diesmal die Masterstudiengänge der Fachbereiche Wirtschaft und Technik im Fokus.

Die Veranstaltung richtet sich an Bachelorstudierende aber gleichermaßen auch an berufstätige Studieninteressierte sowie all jene, die mögliche Masterstudierende beraten.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der Hochschule allgemeine Informationen rund um die Themen Bewerbung, Zulassung sowie Leben und Studieren in Heide geben.

Ab 18 Uhr stellen sich in parallelen Präsentationen die einzelnen Masterstudiengänge der FH Westküste vor. Dabei geht es nicht nur um die wesentlichen Inhalte und Ziele der jeweiligen Studiengänge, sondern auch darum, Eindrücke vom Studienalltag zu bekommen und Lehrende kennenzulernen. Dazu besteht Raum, die Vertreter der Studiengänge mit allen Fragen zu löchern. Mit dabei sind die Master:

  • Automatisierungstechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen - Digitale Wirtschaft
  • Green Energy
  • International Tourism Management
  • Mikroelektronische Systeme
  • Wirtschaftspsychologie

durchstarten@studium MASTER findet als Webkonferenz statt. Alle Informationen zur Veranstaltung stellt die FH Westküste unter www.fh-westkueste.de/durchstarten bereit. Die Veranstaltung ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Deutsches Institut für Tourismusforschung an der FH Westküste eröffnet

11. September 2020

Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien, hat heute das Deutsche Institut für Tourismusforschung (DITF) an der Fachhochschule Westküste in Heide (Holst.) eingeweiht.

Die Ministerin betonte in ihrem Grußwort die Rolle des Tourismus, der nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber für sehr viele Menschen sei, sondern vielfach auch Entwicklungsmotor und Impulsgeber in den Regionen.
„Damit ist der Tourismus ein gesellschaftlich aktuelles und relevantes Forschungsthema und so ist es nur folgerichtig, dass die Landesregierung das neue Deutsche Institut für Tourismusforschung in den Jahren 2021 bis 2023 in der Aufbauphase finanziell unterstützt und ab dem Jahr 2024 mit jährlich 495.000 Euro aus Mitteln des Strategiebudgets fördert“, so Prien. Mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Krise für die gesamte Branche, sagte die Ministerin weiter: „Die Folgen sind jetzt noch gar nicht absehbar, aber eines ist sicher: Mehr denn je braucht es kreative Konzepte, innovative Ideen und zukunftsfähige Ansätze. Wo könnte hierfür besser die wissenschaftliche Basis gelegt werden als an diesem Institut?“, sagte Prien. „Das ist eine riesige und nicht ganz leichte Aufgabe, aber auch eine große Chance für die FH Westküste und dafür wünsche ich allen Forschenden und Studierenden an diesem Institut viel Glück und Zuversicht.“

Das DITF geht aus dem Institut für Management und Tourismus (IMT) hervor. Dieses hat sich seit der Gründung im Jahr 2006 zum größten In-Institut im Tourismus an einer deutschen Hochschule entwickelt. Dabei beschränken sich die Forschungsaktivitäten künftig nicht mehr nur vorwiegend auf Region und Land, sondern reichen zudem bundesweit und darüber hinaus. Das Institut ist national wie international breit vernetzt und wissenschaftlich anerkannt. Dieser Bedeutung trägt die Umwidmung zum Deutschen Institut für Tourismusforschung nun Rechnung.

Prof. Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste: „Wir freuen uns sehr, das DITF an der FH Westküste in Heide eröffnen zu können. Als Fachhochschule liegt uns die praxisnahe Forschung besonders am Herzen. Wenn diese eben nicht im Elfenbeinturm geschieht, sondern ganz unmittelbar am Menschen und im Austausch mit den aktuellen Fragen der Wirtschaft, gewinnt Forschung einen besonderen Wert. Davon profitieren Öffentlichkeit, Wissenschaft, touristische Entscheidungsträger und unsere Studierenden gleichermaßen. Wir sind stolz, ein Institut mit so großer Strahlkraft in unserem Hause zu haben“.

Professor Dr. Bernd Eisenstein stellt als Direktor des DITF die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit des vom ihm gegründeten und geleiteten IMT sicher. Die angewandte Tourismusforschung des DITF konzentriert sich auf drei Kernbereiche:

  1. Reiseverhalten des Menschens
  2. Effekte des Reisens auf Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie
  3. Optionen zur strategischen Entwicklung in Destinationen und Institutionen

Zur Zielstellung des DITF erläutert Eisenstein: „Im Mittelpunkt unserer Forschungsarbeiten steht der touristische Mensch, sozusagen der homo touristicus. Unser Ziel ist es, das Verhalten der Touristen besser zu verstehen, darüber touristische Phänomene zu erklären und auf dieser wissenschaftlichen Basis Handlungsoptionen aufzuzeigen. Zudem wollen wir die Folgen des Tourismus genauer analysieren und so Lösungsansätze für gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Problembereiche vorlegen.“

Weitere Informationen zum Deutschen Institut für Tourismusforschung und zu den Projekten und Forschungsarbeiten unter www.ditf-fhw.de

Ansprechpartnerin:

Sylvia Müller
Master of Arts, Dipl.-Kffr. (FH)
Referentin Marketing und Marktforschung

Tel.:  0481 - 8555 547
Fax.: 0481 - 8555 121
Email: s.mueller(at)ditf-fhw.de


Zeit, die Zukunft in die eigene Hand zu nehmen – jetzt noch für ein Technikstudium an der FH Westküste entscheiden

02. September 2020

Am 15. September (Posteingang) endet die Bewerbungsfrist für die technischen Bachelorstudiengänge an der FH Westküste. In „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“ sowie „Management und Technik“ gibt es noch freie Studienplätze.

„Die Liste der Argumente für ein technisches Studium ist lang.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste. „Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure werden gesucht - ihnen stehen alle beruflichen Wege offen. Entsprechend attraktiv sind die Karriereaussichten und nicht zuletzt auch die überdurchschnittlich hohen Einstiegsgehälter.“ so Friede weiter.

Dass ein technisches Studium anspruchsvoll ist, will Friede gar nicht verhehlen. „Ein grundsätzliches Interesse an mathematischen und naturwissenschaftlichen Themen sollte schon vorhanden sein. Darüber hinaus jedoch nehmen unsere Dozentinnen und Dozenten die neuen Studierenden quasi an die Hand und lassen sie während des Studiums nicht allein.“ macht er deutlich.

Praxisorientierung steht in allen Studiengängen der FH Westküste in einem besonderen Fokus. „Wissen muss greifbar sein. Wir wollen die Theorie aus dem Hörsaal nicht dort belassen, sondern im Labor oder in realen Projekten lebendig machen“ sagt Carsten Friede. „Nur durch dieses Wechselspiel von Theorie und Praxis gelingt es uns, unsere Studierenden bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben im Berufsleben vorzubereiten.“

Mit Blick auf das Ende der Bewerbungsphase hat Friede eine klare Botschaft an alle, die noch schwanken, ob sie sich für ein Studium entscheiden: „Abwarten und Aussitzen ist in keinem Fall eine Lösung. Es gilt, für die eigene Zukunft eine Entscheidung zu treffen. Mit einem Studium verschaffen Sie sich beste Startbedingungen.“

Alle Informationen rund um die Studiengänge und die Bewerbung hat die FH Westküste auf ihrer Website zusammengestellt: www.fh-westkueste.de.  Für alle Fragen steht die Studienberatung unter Tel. 0481 – 8555 133 oder beratung(at)fh-westkueste.de zur Verfügung. Die technischen Studiengänge bieten zudem eine virtuelle Infostunde an. Immer donnerstags, 10 – 11 Uhr, steht die Hochschule Rede und Antwort.

Wie geht eigentlich...Energetische Gebäudesanierung? Online-Seminare an der Fachhochschule Westküste

31. August 2020

Welche Alternativen gibt es zu Ölheizungen? Wie lässt sich Korrosion in Heizungssystemen verhindern? Welche Möglichkeiten gibt es, Wasserstoff zu speichern und einzusetzen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine neue Reihe von Online-Seminaren, welche die Fachhochschule Westküste ab dem 3. September zum Thema „Energetische Gebäudesanierung“ anbietet.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Privatpersonen und Unternehmen, Fachleute aus der Energiebranche sowie Vertreter öffentlicher Einrichtungen. In einstündigen Blocks werden die Themen jeden ersten Donnerstag im Monat von Experten unter die Lupe genommen. Dafür konnten Dozenten der Fachhochschule Westküste gewonnen werden, die beispielsweise im Bachelor-Studiengang „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ lehren. Dort vermitteln sie den Studierenden das Wissen, Gebäude nachhaltig, effizient und intelligent zu machen.

Die Teilnahme an den Online-Seminaren ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter 0481 8555 349 oder lag(at)fh-westkueste.de. Die Zugangslinks erhalten Sie nach Anmeldung. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 14 Uhr. Das Seminar wird als Videokonferenz durchgeführt. Für die Teilnehmenden besteht auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Programm

  • Do, 03.09.2020 um 14.00 Uhr Crashkurs Bauphysik -Theorie und Praxis. Was die Wand mit der Lüftung zu tun hat. (Prof. Dr.-Ing. Oliver Opel)
  • Do, 01.10.2020 um 14.00 Uhr Alternativen zu Ölheizungen. (Prof. Dr.-Ing. Gunther Gehlert)
  • Do, 05.11.2020 um 14.00 Uhr Power-to-Heat: Wärmepumpe oder Direktwandlung. (Prof. Dr.-Ing. Gunther Gehlert)
  • Do, 03.12.2020 um 14.00 Uhr Korrosion in Heizungssystemen -das richtige Füllwasser. Ein Ausblick auf die neue VDI 2035. (Prof. Dr.-Ing. Oliver Opel)
  • Do, 07.01.2021 um 14.00 Uhr Gebäudeautomation. (Dipl-Ing. Henning Hildebrandt)
  • Do, 05.02.2021 um 14.00 Uhr Wasserstoff –Speicherung und Transport. (Anja Träger, M.Sc.)

Organisator der Online-Seminare ist das Projekt „NESTrail: Smart Region 2.0“ mit dem Lehr- und Ausstellungsgebäude der Fachhochschule Westküste.

Bewerbungsfrist verlängert – jetzt Technik studieren

26. August 2020

Für drei technische Bachelorstudiengänge nimmt die Fachhochschule Westküste noch Bewerbungen entgegen. Es locken ein praxisnahes Studium und hervorragende berufliche Perspektiven.

Noch bis zum 15. September 2020 (Posteingang) können sich Studieninteressierte für die Bachelorstudiengänge im Fachbereich Technik der FH Westküste in Heide bewerben. Die Studiengänge „Elektrotechnik und Informationstechnik“, „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ sowie „Management und Technik“ haben noch einige wenige Plätze frei. Voraussetzung ist die Fachhochschulreife bzw. Abitur. Einen Numerus Clausus gibt es nicht.

Unter Beachtung aller hygienischen Vorgaben zum Schutz der Studierenden plant die FH Westküste für den Studienstart, wesentliche Anteile des ersten Semesters in Präsenz zu realisieren. So will die Hochschule den neuen Studentinnen und Studenten ermöglichen, gemeinsam in das Studium zu starten, einander und ihre Lehrkräfte persönlich kennenzulernen und sich von Beginn an auf dem Campus heimisch zu fühlen. 

Die Absolventinnen und Absolventen der FH Westküste sind als sehr gut ausgebildete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt. Es bieten sich attraktive berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Tätigkeiten bei national und international agierenden Unternehmen sowie überdurchschnittlich hohe Einstiegsgehälter.

Alle Informationen zu den Studiengängen und zur Bewerbung gibt es unter: https://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/bewerbung/

Worum geht’s?

Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik (UGS)
Smart Living, also Häuser – immer auch unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten – intelligenter und energiesparender zu planen, steht im Fokus des Studiengangs UGS. Das Studium versetzt die Absolventinnen und Absolventen in die Lage, die technische Gebäudeausrüstung übergreifend zu planen, zu vernetzen, zu automatisieren und durch Datenverarbeitung optimal aufeinander abzustimmen.
Die FH Westküste engagiert sich in vielen zukunftsweisenden Forschungsprojekten der Energieregion Westküste. Studierende partizipieren direkt und haben die Möglichkeit mitzuwirken.

Elektrotechnik und Informationstechnik (EI)
Technik ist überall: Egal ob es der Strom aus der Steckdose, die angesagte App auf dem Handy, die Fahrt mit der Bahn oder der lebensrettende Brutkasten für Neugeborene ist.
Der Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik ist das Richtige für alle, die wissen wollen, wie das alles funktioniert und Freude daran haben, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Neugierde, Experimentierfreudigkeit und ein Grundinteresse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Themen sollten mitgebracht werden.
Das Studium bietet Optionen, sich individuell zu spezialisieren. Vertiefungen sind in den Bereichen „Mikrotechnologien und elektronische Systeme“ oder „Automation und Informatik“ möglich.

Management und Technik (MuT)
MuT bildet eine Brücke zwischen Betriebswirtschaft und Elektrotechnik und verbindet so die Kernbereiche vieler großer und internationaler Unternehmen. Wirtschaftsingenieure sind gefragt, denn sie sind vielseitig und interdisziplinär – genau so, wie die Aufgaben in Berufsleben es immer mehr erfordern.
Ein hoher Praxisbezug, viele Projekte mit Unternehmen, Exkursionen und ein Auslandssemester als fester Bestandteil des Studiums machen MuT zum Sprungbrett für Karrieren. Das Studium bietet dabei mögliche Schwerpunkte in Bereichen wie Industrie 4.0, Digitalisierung, Personalmanagement, Logistik und erneuerbare Energien.


Endspurt! Bewerbungsphase an der Fachhochschule Westküste

11. August 2020

Noch bis Donnerstag, den 20. August (Posteingang), sind Bewerbungen für die Studienplätze an der FH Westküste in Heide möglich. Alle Informationen rund um die Bachelor- und Masterstudiengänge in den Fachbereichen Wirtschaft und Technik hat die Hochschule auf der Bewerberseite www.meer-fuers-hirn.de zusammengestellt.

Darüber hinaus steht die Studienberatung der Hochschule allen Kurzentschlossenen natürlich auch im persönlichen Gespräch gern zur Verfügung und hilft dabei, für die individuellen Interessen und Ziele den richtigen Studiengang zu finden. Termine können unter beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 8555 133 abgestimmt werden.

Hochschulsprecher Carsten Friede spricht allen Studieninteressierten Mut zu:

„Nutzen Sie die Chance, mit einem Studium beste Voraussetzungen für Ihre Karriere zu schaffen. An der FH Westküste verbinden wir dazu akademisches Wissen mit ganz vielen praktischen Anteilen und Projekten – so können unsere Absolventinnen und Absolventen im Beruf von Beginn an richtig durchstarten und sind entsprechend gefragt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.“


Praxisnähe großgeschrieben – Fachhochschule Westküste trotzt Corona

06. August 2020

Die Nähe zur beruflichen Praxis macht das Studium an der FH Westküste besonders aus. Mit Kreativität und dem Engagement der Lehrenden gelang es, diese auch in Zeiten von Corona zu bewahren. So setzt die Hochschule Akzente durch die Zusammenarbeit mit Marktführern der digitalen Wirtschaft.

„Natürlich standen wir vor einer besonderen Herausforderung, da viele Praxisprojekte sehr kurzfristig wegfielen.“ erzählt Professor Dr. Thomas Wiemers. Er leitet den Master-Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ an der FH Westküste. „Aber es war auch eine Chance, den Sinn für die digitalen Möglichkeiten bei unseren Studierenden besonders zu schärfen. Und die haben wir genutzt.“ sagt er rückblickend mit Stolz.

Für Wiemers stand es außer Frage, den Praxisbezug weiter stark in den Fokus zu rücken, um seine Studierenden so auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Wiemers profitierte bei der Suche nach digitalen Alternativen von seiner eigenen langjährigen Praxiserfahrung, die er wie alle Lehrenden der FH Westküste mitbringt, und seinen guten Vernetzungen in die IT-Welt.

„Ich bin überzeugt, dass wir den Studierenden nur durch die Verbindung von akademischem Wissen und beruflicher Praxis das richtige Handwerkszeug für ihre Karrieren vermitteln“ macht Thomas Wiemers klar. „Umso mehr freut es mich, dass wir im Master „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ auch auf Kooperationen mit führenden Firmen, Marktführern und Vordenkern in der digitalen Wirtschaft setzen können.“

So bot Professor Wiemers seinen Studierenden an, bereits im Studium praktische Erfahrungen im Umgang mit den Tools von Rapidminer und Salesforce zu erwerben. Beide Firmen gelten als globale Technologie- und Marktführer - Salesforce im Bereich des Customer Relationship Managements (CRM) und Rapidminer im Bereich Data Science und Maschinelles Lernen. Im Rahmen der Kooperation mit Trailhead Academy - der Trainingsabteilung von Salesforce - übernimmt das Unternehmen auch die Kosten für die Zertifizierung der Studierenden zu Spezialisten der digitalen Wirtschaft.

„Dies trägt dazu bei, das Studium zukunftssicher zu machen und unseren Studierenden beste Startbedingungen für den Berufseinstieg zu ermöglichen.“ ist Wiemers überzeugt.

Bei den Studierenden kamen die Angebote der Hochschule bestens an. Dirk Mönicke, studentischer Semestersprecher, sagt:

„Durch die Vielfalt an unterschiedlichen Modulen haben wir Studierende ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt. So konnten wir ein Digital-Mindset entwickeln und sind nun für die klassische sowie die neue digitale Form des Berufslebens bestens gewappnet.“

Kathrin Knudsen, Studentin im 2. Semester des Masterstudiengangs, ergänzt:

„Im Großen und Ganzen geht es darum, im Rahmen der Digitalisierung fit für die Arbeitswelt der Zukunft zu werden. Da ist es natürlich großartig, bereits im Studium mit strategischen Partnern aus der digitalen Wirtschaft zusammenzuarbeiten. Uns wird dabei in den kleinen Arbeitsgruppen viel Raum für innovatives Denken gelassen – das macht Spaß und motiviert uns sehr.“

Bewerbungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste sind noch bis zum 20. August möglich. Alle Informationen unter www.meer-fuers-hirn.de


Ihr Ansprechpartner

Carsten Friede
Referent für Presse-
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Telefax
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