Pressemitteilungen der FH Westküste

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Referenten für Presse- und Marketingmanagement Carsten Friede.

Ein Forscher, made in Dithmarschen

21. Oktober 2021

Eine wissenschaftliche Karriere in Dithmarschen? Na klar: Nach seinem Diplom und seinem Masterabschluss an der Fachhochschule Westküste hat Dr. Florian Johannes Knoll nun auch in Heide promoviert. Seine Doktorarbeit wurde sogar prämiert. In seinem Unternehmen forscht und arbeitet er für die ökologische Landwirtschaft an der Westküste und darüber hinaus.

Die Karriere von Florian Johannes Knoll liest sich ein Stück weit wie ein Werbeflyer für den „Aufstieg durch Bildung“: Nach der Grund- und Hauptschule in Friedrichstadt erwarb der heute 38jährige im Jahr 2002 die Mittlere Reife an der Berufsfachschule in Husum. Schon damals zeigte sich sein Interesse für alles, was mit Elektronik und Elektrotechnik zu tun hatte. Entsprechend legte er nach und erwarb 2005 am Beruflichen Gymnasium in Husum die Allgemeine Hochschulreife – mit den Leistungskursen in Mathematik und Elektrotechnik. Nach dem erfolgreichen Diplom-Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik an der Fachhochschule Westküste studierte er Physik und kehrte anschließend in das Ingenieurswesen zurück: Im Jahr 2014 erwarb er seinen Masterabschluss im Fach Mikroelektronische Systeme, ebenfalls an der Heider Hochschule. Doch damit nicht genug: Von 2016 bis 2021 widmete er sich seiner Doktorarbeit an der Universität zu Lübeck und der Fachhochschule Westküste, die er nun erfolgreich als „Dr.-Ing.“ abschloss.

Im Rahmen seiner Doktorarbeit forschte Knoll zur „Klassifikation der Pflanzenerkennung mittels Deep Learning“. Dahinter verbirgt sich eines der bekanntesten Forschungsprojekte der FH Westküste: der „Jäteroboter“, welcher für die automatisierte Unkrautentfernung in der Bio-Landwirtschaft eingesetzt wird. Florian Johannes Knoll war von Beginn an in die Arbeiten eingebunden und entwickelte, zunächst als studentische Hilfskraft, später als wissenschaftlicher Mitarbeiter, sog. neuronale Netze mittels derer ein Computer und seine Kamerasysteme selbständig lernen, Nutzpflanzen und Unkraut voneinander zu unterscheiden.

Professor Dr. Stephan Hußmann, der die Doktorarbeit seitens der FH Westküste wissenschaftlich betreut hat, ist stolz auf seinen ehemaligen Studierenden und Mitarbeitenden:
„Florian Johannes Knoll hat das Projekt mit seiner Forschung enorm vorangebracht. Er hat wesentlichen Anteil daran, dass wir den Roboter zur Serienreife bringen konnten und so ein echtes wissenschaftliches Highlight hier bei uns in Dithmarschen entstanden ist.“

Für seine Doktorarbeit wurde Knoll jetzt mit dem „Sonderpreis für angewandte industrielle Bildverarbeitung" im Rahmen der Fokusfinderpreisverleihung der Initiative Bildverarbeitung e.V. ausgezeichnet. Die Jury überzeugte dabei besonders, dass Knoll keine „Laborlösung“ lieferte, sondern unter realen Bedingungen arbeitete und entwickelte – für die Jury ein herausragendes Beispiel für den Technologie- und Wissenstransfer aus einer Hochschule in die Region.

Dem Projekt selbst ist Florian Johannes Knoll eng verbunden geblieben: In der Naiture GmbH ist er bereits seit 2019 als Forschungs- und Entwicklungsleiter beschäftigt. Das Unternehmen ist in Friedrichsgabekoog, zwischen Heide und Büsum, ansässig und entwickelt intelligente Robotiksysteme für die Biologische Landwirtschaft. Dort wird auch der Jäteroboter weiterentwickelt und kommerziell vermarktet.


Forscher der FH Westküste gewinnt internationalen Wettbewerb

28. September 2021

Professor Dr. Stephan Hußmann erforscht, wie der digitale Wandel der Agrarsektoren Europas und Zentralasiens vorangetrieben werden kann. Sein Forschungsprojekt, mit dem er Robotersysteme für den ökologischen Landbau einsetzt, wurde nun im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs mit dem 1. Platz in der Kategorie „Innovative landwirtschaftliche Systeme und nachhaltige Landwirtschaft“ ausgezeichnet.

Der Wettbewerb „Digital Excellence in Agriculture in Europe and Central Asia“ wurde Ende 2020 unter anderem von der regionalen Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs war es, bewährte Verfahren und innovative Lösungen zu präsentieren, welche den digitalen Wandel in der regionalen Landwirtschaft entscheidend fördern.

„Bereits seit dem Jahr 2014 forschen wir an der Frage, wie mit intelligenten Robotersystemen Unkräuter in der biologischen Landwirtschaft bekämpft werden können.“, erläutert Professor Dr. Stephan Hußmann. „Für uns war schnell klar, dass wir unser Projekt trotz großer und starker internationaler Konkurrenz in diesem Wettbewerb vorstellen wollen.“, so Hußmann weiter.

Mehr als 200 Anträge aus 38 Ländern gingen bei der Jury ein. 171 davon erfüllten die hohen Qualitätskriterien und wurden für die nächste Wettbewerbsphase zugelassen. In dieser wählte die Jury 28 Finalisten aus, deren Projekte sich durch die Kombination mehrerer Technologien als wirkungsvoll, innovativ, hochskalierbar und nachhaltig erweisen konnten. Die Finalisten erhielten dann die Möglichkeit, ihre Projekte im Rahmen des „ITU Regional Innovation Forum for Europe“ online zu präsentieren.

„Wir waren bereits glücklich, zu den Finalisten zu gehören.“, so Stephan Hußmann. „Dass am Ende sogar der Sieg herausgesprungen ist, macht uns nun natürlich unglaublich stolz.“

Die Jury überzeugte insbesondere, dass das von der FH Westküste entwickelte System, welches verschiedene Patente beansprucht, durch die Nutzung mehrerer, parallel arbeitender Erkennungs- und Unkrautvernichtungssysteme eine hohe Flächenleistung erreichen kann. Das System sticht dabei durch technische Innovationen und eine spezielle IT-Infrastruktur hervor und hat inzwischen Praxisreife erreicht.

„Die Auszeichnung ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich.“, fasst Professor Hußmann zusammen. „Sie bestätigt uns, damals eine tolle Idee und die richtige Vision gehabt zu haben und gibt uns natürlich enormen Rückenwind, das Projekt gemeinsam mit unseren Partnern weiter voran zu bringen und weitere Einsatzbereiche zu erschließen.“

Hintergrund
Ausrichter des Wettbewerbs ist das Regionalbüro der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) für Europa und die Commonwealth of Independent States (CIS) zusammen mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) des Regionalbüros der Vereinten Nationen für Europa und Zentralasien.

In dem Forschungsprojekt arbeitet die FH Westküste mit einem der größten Bio-Bauern Deutschlands, dem Westhof Bio aus Friedrichsgabekoog, seit dem Jahr 2014 zusammen. Der Westhof stellt insbesondere Testfelder für die Lösungen der Hochschule bereit. Im Jahr 2018 wurde das StartUp Naiture GmbH aus der Hochschule ausgegründet und teilt sich die Entwicklungsarbeit seitdem mit der FH Westküste. Weitere Partner sind Demeterbetrieb Rolf Hach und der Ökoring e.V.

Gefördert wird das Projekt durch die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP)  und das Landesprogramms ländlicher Raum (LPLR).


Öffentliches Impfangebot an der FH Westküste

27. September 2021

Am Montag, den 4. Oktober, besteht an der Fachhochschule Westküste die Möglichkeit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Der Termin ist öffentlich.

Zwischen 9 und 16 Uhr besucht ein mobiles Impfteam des Landes Schleswig-Holstein die Hochschule am Fritz-Thiedemann-Ring 20 in Heide. Angeboten wird voraussichtlich der Impfstoff von Biontech; der Termin für die Zweitimpfung wird vor Ort direkt vergeben.

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können ebenfalls geimpft werden und sollen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten kommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.

Fachhochschule Westküste begrüßt Erstsemester

27. September 2021

Insgesamt 475 neue Studierende haben in dieser Woche ihr Studium an der Fachhochschule Westküste in Heide begonnen. 375 von ihnen streben einen Bachelorabschluss an, 100 sind in den Masterstudiengängen der Hochschule eingeschrieben.

„357 unsere Erstsemester studieren im Fachbereich Wirtschaft; 118 haben sich für einen technischen Studiengang entschieden“ erläutert Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste die Verteilung. Darunter sind auch sieben Studierende, die ein neues Angebot der Hochschule nutzen und dual studieren. Neben ihrem Bachelorstudium im Studiengang „Management und Technik“ (Wirtschaftsingenieurwesen) absolvieren sie fixe Praxisanteile beim Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (VSHEW) und gestalten ihr Studium damit in besonderem Maße praxisnah.

„Wir freuen uns besonders, dass wir unsere Erstsemester wieder persönlich bei uns willkommen heißen konnten.“, sagt Carsten Friede. „Gemeinsam mit Vertretern der Studierenden und des Studentenwerks konnten wir ihnen so nicht nur die wichtigsten Stationen auf dem Campus zeigen, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, sich bereits untereinander kennenzulernen. Es war richtig Leben auf dem Campus, mit einer Atmosphäre zwischen Aufregung und Vorfreude – wirklich toll.“, so Friede weiter.

Das Begrüßungsprogramm stand zum Schutz aller Beteiligten unter klaren Hygienevorgaben. So galt nicht nur die 3G-Regel, sondern auch die Masken mussten in den Gebäuden der Hochschule aufgesetzt bleiben. Zudem entfiel die berühmte Ersti-Rallye, bei welcher die neuen Studierenden kostümiert durch Heide ziehen, um ihren neuen Studienort kennenzulernen.

Für alle Studierenden beginnt das Wintersemester in den kommenden Tagen in Präsenz. „Die Freude ist bei Studierenden und Lehrenden gleichermaßen groß.“, ist Carsten Friede überzeugt. „Gerade eine so persönliche Hochschule wie die FH Westküste lebt vom Miteinander, dem Austausch auf dem Campus und den Diskussionen in den Hörsälen – das haben wir alle in den letzten Monaten doch sehr vermisst.“


Jubiläum an der FH Westküste – Studiengang Wirtschaftspsychologie feiert 10. Geburtstag

23. September 2021

Im Jahr 2011 aus der Taufe gehoben, hat sich der Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste zu einem echten Dauerbrenner entwickelt. Bewerberinnen und Bewerber aus dem gesamten Bundesgebiet kommen nach Heide, um in ihrem Studium betriebswirtschaftliches Wissen und psychologische Erkenntnisse zu verbinden.

„Wirtschaftspsychologen gehen der Frage nach, wie sich Menschen in ihrem wirtschaftlichen Handeln verhalten und warum sie das auf eine bestimmte Weise tun.“, erläutert Professor Dr. Daniela Aidley, Leiterin des Studiengangs an der FH Westküste. „Wir betrachten dabei den Menschen als Konsument und Kunde, wie auch als Produktivkraft in der Arbeitswelt. Zentral geht es immer um sein Verhalten sowie die Einflussfaktoren und Erklärungsmechanismen dahinter.“, so Aidley weiter.

Innerhalb ihres Studiums können sich die „WiPsy’s“, wie sie an der FH Westküste genannt werden, zwischen zwei Vertiefungsrichtungen entscheiden. Zur Wahl stehen „Marketing & Vertrieb“ oder „Personal & Organisation“. Entsprechend vielfältig sind dann auch die beruflichen Möglichkeiten mit dem Abschluss in der Tasche: Marketing, Marktforschung, Unternehmenskommunikation oder Personalentwicklung sind nur einige der Felder, auf denen die bislang mehr als 250 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs tätig geworden sind.

Und noch etwas macht den Studiengang an der FH Westküste besonders, wie Professor Dr. Thomas Jendrosch, der den Studiengang vor zehn Jahren mit ins Leben rief, deutlich macht:

„Mit dem Westküsteninstitut für Personalmanagement (WinHR) haben wir ein hausinternes Forschungsinstitut, welches in den Bereichen Personalführung, Personalmanagement und Arbeitsrecht aktiv ist. Hier binden wir die Studierenden in unsere Arbeit ein, forschen im engen Austausch mit der beruflichen Praxis und binden die Erkenntnisse unmittelbar in die Lehre ein. Damit ist der Studiengang immer am Puls der Zeit.“.

Aufgrund der großen Nachfrage bietet die FH Westküste seit dem Jahr 2017 auch einen Master Wirtschaftspsychologie an. Dieser bereitet auf die Übernahme von gehobenen und höheren Managementaufgaben vor und befähigt zur Durchführung eigener wissenschaftlicher Forschungsprojekte. Darüber hinaus gibt es an der Hochschule auch die Möglichkeit, berufsbegleitend den Online-Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ zu belegen.

„Wirtschaftspsychologie an der FH Westküste ist eine echte Erfolgsgeschichte, die wir weiter fortschreiben möchten.“ fasst Daniela Aidley zusammen. In diesem Zuge ist ein neuer Studienschwerpunkt „Digitale Transformation“ in Planung. Denn Wirtschaftspsychologinnen und –psychologen arbeiten heute intensiv mit Softwareentwicklern und Ingenieurinnen an der Gestaltung digitaler Systeme, der Mensch-Maschine-Schnittstelle und Social Media Applikationen zusammen. „Wir freuen uns schon sehr auf die neuen Studierenden, die in diesen Tagen ihr Studium bei uns in Heide aufnehmen, und blicken gespannt auf die nächsten zehn Jahre.“


Einen Schritt voraus – Masterstudienplatz an der FH Westküste sichern

05. August 2021

Noch bis zum 31. August (Posteingang) sind Bewerbungen für ausgewählte Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste möglich. Neben Bereichen wie Forschung und Entwicklung stehen mit einem solchen Abschluss auch die Türen zu Führungspositionen offen.

Die Fachhochschule Westküste in Heide bietet Studiengänge in den Fachbereichen Wirtschaft und Technik. Alle Angebote eint die Ausrichtung auf die Qualifikationen, auf die es für die Absolventinnen und Absolventen später im Beruf ankommt. Die Hochschule kooperiert dazu eng mit der regionalen Wirtschaft und gestaltet das Studium in höchstem Maße praxisnah. Für nachstehende Master nimmt die Hochschule Bewerbungen entgegen:

Automatisierungstechnik
Egal, ob in der Fertigungsindustrie, der Prozesstechnik, der Energiewirtschaft oder der Gebäudetechnik – die Bedeutung automatisierter Systeme nimmt stetig zu. Die Studierenden im Master Automatisierungstechnik werden zu Expertinnen und Experten für die Entwicklung, den Betrieb und die Optimierung solcher Anlagen. Darüber hinaus lernen sie beispielsweise, Chancen und Risiken von intelligenten Technologien systematisch zu analysieren, zu bewerten und geeignete Technologien auszuwählen und gewinnbringend einzusetzen. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/automatisierungstechnik/

Green Energy
Green Energy verbindet in einzigartiger Weise die Themenfelder Wirtschaft, Recht und Technik für den Bereich der Erneuerbaren Energien. Die Planung und Errichtung sowie der Betrieb von Windkraft- oder Photovoltaikanlagen sind ebenso Studiengegenstand wie die Vermarktung von grünem Strom und grüner Wärme. Die Studierenden werden zudem in die Lage versetzt, dezentrale Versorgungskonzepte, Projekte zur Energiespeicherung oder Vorhaben zur Sektorkopplung fachlich zu begleiten. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/green-energy/

Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft
Big Data, Innovationsmanagement und Digitalisierung sind die Kernthemen für die Studierenden in diesem Masterstudiengang. So lernen sie beispielsweise, Prozesse und Geschäftsmodelle mit technischen oder digitalen Produkten oder Dienstleistungen zu entwickeln, ganzheitlich zu erfassen und in die operative Umsetzung zu bringen. Sie werden zudem befähigt, digitale Neuerungen zu bewerten und nutzbringend für das Unternehmen einzusetzen. Auch der Transfer von riesigen Datenmengen in verwertbare Informationen und strukturierten Prozesse steht im Fokus. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/wirtschaftsingenieurwesen-digitale-wirtschaft/

Online-Master Wirtschaft, Medien& Psychologie
Berufstätige, die anspruchsvolle Positionen im Marketing oder im Personal bekleiden, agieren im Rahmen ihrer Tätigkeit auf dynamischen Märkten und sehen sich regelmäßig strukturellen Veränderungen gegenübergestellt, denen mit wirtschaftspsychologischem Know-how und Methodenwissen optimal begegnet werden kann. Ein berufsbegleitendes Fernstudium des Online-Masterstudiengangs Wirtschaft, Medien & Psychologie bereitet auf diese Herausforderungen im Berufsleben vor. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/wirtschaft-medien-psychologie/

Für alle Fragen rund um das Studium, die Bewerbung und die Zulassung steht die Studienberatung der Fachhochschule Westküste gern zur Verfügung. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 – 8555 – 133/ -141.


Von Superhelden, Zukunftsmachern und Weltrettern – jetzt noch Studienplätze an der FH Westküste sichern

03. August 2021

Die Fachhochschule Westküste hat die Bewerbungsfrist für ihre technischen Bachelor-Studiengänge verlängert. Noch bis zum 31. August (Posteingang) können sich Studieninteressierte an der Hochschule bewerben.

Superheld, Zukunftsmacher oder Weltretter zu werden, sind sicher nicht die schlechtesten Perspektiven, gerade dann nicht, wenn sich dahinter Studiengänge verbergen, mit denen die Absolventinnen und Absolventen beruflich richtig durchstarten können.

Unsere Superhelden studieren den Bachelor „Management und Technik“ (Wirtschaftsingenieurwesen). Hier verbinden sie technisches Wissen mit betriebswirtschaftlichem Knowhow und werden so in den Unternehmen zum echten Alleskönner. Die Fokussierung auf die Themen Data Science, Big Data und technisches Projektmanagement macht das Wirtschaftsingenieurstudium an der FH Westküste besonders. Zudem ist das Studium individuell zu gestalten, indem je ein wirtschaftlicher sowie ein technischer Schwerpunkt gewählt wird. Möglich sind bspw. Personalmanagement, Logistik oder Marketing sowie Automation oder Energiewirtschaft. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/management-und-technik/

Unsere Zukunftsmacher studieren den Bachelor „Elektrotechnik und Informationstechnik“, denn als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure nehmen sie mit ihren Ideen direkten Einfluss auf die Entwicklung der Produkte und Dienstleistungen von morgen. Da heute kaum ein Lebensbereich ohne Elektronik auskommt, stehen den Absolventinnen und Absolventen alle Türen offen. Industrieerfahrene Dozenten betreuen das Studium in kleinen Gruppen; moderne Laboren und ein Praxissemester bereiten bestmöglich auf den reibungslosen Einstieg in den Beruf vor. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/elektrotechnik-informationstechnik/

Unsere Weltretter studieren im Bachelor „Green Building Systems“. Praxisnah lernen die Studierenden dort, wie Gebäude oder ganze Stadtviertel nachhaltig und betriebswirtschaftlich sinnvoll funktionieren können. Gleichzeitig werden die Absolventinnen und Absolventen zu Experten für „Smart Living“ und in die Lage versetzt, die technische Gebäudeausrüstung übergreifend und ressourcenschonend zu planen, zu vernetzen, zu automatisieren und durch Datenverarbeitung optimal aufeinander abzustimmen. Einen besonderen Fokus legt die FH Westküste auf das Thema erneuerbare Energien, sodass die Studierenden aktiver Teil der Energiewende werden können. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/green-building-systems/

Für alle Fragen rund um das Studium, die Bewerbung und die Zulassung steht die Studienberatung der Fachhochschule Westküste gern zur Verfügung. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 – 8555 – 133/ -141.


Forschungsmethoden barrierefrei gestalten – Fachbuch veröffentlicht

29. Juli 2021

Barrierefreiheit ist in der empirischen Forschung unverzichtbar. Dennoch findet sie meist nicht angemessen Berücksichtigung. Welche Auswirkungen das hat und mit welchen praktischen Handreichungen Forschung barrierearm gestaltet werden kann, schildert Prof. Dr. Daniela Aidley (Fachhochschule Westküste) in ihrem neuen Buch.

„Mangelnde Barrierefreiheit schließt ganze Gruppen von Menschen an der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aus – und dazu zählt auch die Forschung.“ macht Professor Dr. Daniela Aidley klar. Sie lehrt an der Fachhochschule Westküste in Heide (Holst.) im Studiengang Wirtschaftspsychologie und hat sich gemeinsam mit Dr. Kriss Fearon von der De Montfort University in Leicester dem Thema barrierefreier Forschung gewidmet. „Durch diesen Ausschluss bestimmter Gruppen können wir – das ist der wissenschaftliche Aspekt – unvollständige oder verzerrte Ergebnisse erhalten. Viel wichtiger ist jedoch der ethische Aspekt: ethisch und moralisch ist es das Richtige, Menschen mit Behinderungen gleichermaßen wahrzunehmen und einzubinden.“ ist Aidley überzeugt.

Das Buch „Doing Accessible Social Research“ gibt Wissenschaftlern, Forschenden und Anwendern Handreichungen, wie sie ihre Forschungsmethoden möglichst barrierearm gestalten können. Dazu führt das Werk zunächst kurz in die verschiedenen Arten von Behinderungen und in die verschiedenen theoretischen Betrachtungsweisen ein.

Der Hauptteil der Buchs von Aidley und Fearon besteht dann aus konkreter Anleitung zur Planung und Durchführung von barrierefreier Forschung. Die Erläuterungen befassen sich beispielsweise mit der Entwicklung der Fragestellung und der Rekrutierung und Ansprache von Teilnehmenden. Besonders im Fokus steht die praktische Durchführung von quantitativen und qualitativen Studien, das Design von Umfragen und Tools sowie die Datenauswertung. Zudem gibt das Werk Empfehlungen zur Gestaltung von Artikeln und Berichten, um Forschungsergebnisse barrierefrei zu kommunizieren und ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Unterstützend finden die Leserinnen und Leser Checklisten, Vignetten zur praktischen Illustration sowie weitere Informationsquellen und Ressourcen im Anhang.

„Barrierefreiheit wird vor allem aus Unkenntnis zu wenig beachtet.“ ist Daniela Aidley überzeugt. „Das reicht von fehlenden Untertiteln bei Videos über fehlende Bildbeschreibungen bis hin zu Webseiten, die nicht korrekt durch Screenreader gelesen werden können. Oder schlicht Interviewräume, die nicht rollstuhltauglich sind. Mit unserem Buch möchten wir für barrierefreie Forschung sensibilisieren und aufzeigen, wie diese konsequent in die Tat umgesetzt werden kann.“

“Doing Accessible Social Research: A Practical Guide.“ ist bei Policy Press in Bristol erschienen. Es kann unter nachstehendem Link bezogen werden: https://policy.bristoluniversitypress.co.uk/doing-accessible-social-research.


Ökologische Landwirtschaft mit Künstlicher Intelligenz stärken – Staatsekretär Dirk Schrödter übergibt Förderbescheid an der FH Westküste

22. Juli 2021

Staatssekretär Dirk Schrödter hat heute (22. Juli) an der Fachhochschule Westküste in Heide einen Förderbescheid des Landes für ein neues Forschungsvorhaben übergeben. Bis zum Jahr 2024 soll untersucht werden, wie die Unkrautbekämpfung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) in Land- und Forstwirtschaft umweltverträglich vorangebracht werden kann. Das Land fördert das Projekt bis zum Jahr 2024 mit gut 355.000 Euro.

Der Chef der Staatskanzlei zeigte sich begeistert für den innovativen Ansatz der FH Westküste: „Es ist toll zu sehen, wie der Einsatz und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz in unserem Land stetig vorangeht. Als Land unterstützen wir gern Projekte mit besonders innovativem Charakter, insbesondere auch im für uns so wichtigen Wirtschaftszweig der Landwirtschaft. KI-Technologien sind bedeutende Investitionen in die Zukunft etablierter Wirtschaftszweige, wie der Landwirtschaft. Vom Einsatz von KI-Technologien können Natur und Mensch gleichermaßen profitieren“, sagte Schrödter. Der Weg vom Forschungsprojekt in die Praxis sei kurz. Das sei besonders wichtig, denn das Land wolle mit KI Wertschöpfung schaffen: „Die Landwirtschaft und der Gartenbau sind wichtige Wirtschaftszweige in Schleswig-Holstein, die wir so noch wettbewerbsfähiger und damit zukunftsfester aufstellen können. Dank des Einsatzes von KI und der wissenschaftlichen Expertise an der FH Westküste werden viele Betriebe bald noch nachhaltiger wirtschaften können, was der Markt als Qualitätsmerkmal immer stärker fordert.“

Die rechtlichen Vorgaben und Auflagen zum Einsatz von künstlichen Mitteln zur Unkrautbekämpfung in der Land- und Forstwirtschaft werden immer strenger. Parallel stehen Nachhaltigkeit und ‚grüner Anbau‘ ohnehin für viele Betriebe und ihre Kundinnen und Kunden im Fokus. Entsprechend offen sind die Unternehmen, nach Wegen zu suchen, die Beseitigung von Unkraut auf ihren Saat- und Verschulbeeten ökologisch zu gestalten. Hier setzt das Forschungsprojekt der Fachhochschule Westküste an. Dessen wissenschaftlicher Leiter, Professor Dr. Stephan Hußmann, erklärt:

„Wir haben in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt, wie Unkraut unter Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz beseitigt werden kann. Nun wollen wir herausfinden, wie wir diese Erkenntnisse auf die Bereiche der Baumschul- und Forstwirtschaft übertragen können und unsere Lösungen dann auf sog. Unmanned-Aerial-Vehicles („Drohnen“) einsetzen.“

In Schleswig-Holstein gibt es allein im Bereich der Baumschulwirtschaft derzeit rund 350 Betriebe. Sie bewirtschaften eine Fläche von etwa 4.000ha. Entsprechend groß ist das Potential, die jetzt zu erforschenden Lösung zukünftig zur Anwendung zu bringen und Schleswig-Holstein dadurch eine noch größere Vorreiterrolle im Bereich der ökologischen Landwirtschaft übernehmen zu lassen.

Professor Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste, ist stolz:

„Eine solche Förderung ist immer auch eine große Anerkennung der wissenschaftlichen Leistungen einer Hochschule. Wir freuen uns sehr, dass das Land unsere Arbeit wertschätzt und so spürbar unterstützt. Gleichzeitig sind wir guter Hoffnung, mit unseren Forschungen einen handfesten Beitrag für die nachhaltige Entwicklung der Region und des Landes zu geben.“


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Carsten Friede
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