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Pressemitteilungen der FH Westküste

Im Folgenden finden Sie unsere Pressemitteilungen. sollten Sie den gewünschten Beitrag nicht finden, so nutzen Sie bitte unser Archiv.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Referenten für Presse- und Marketingmanagement Carsten Friede.

Erfinderisches Problemlösen – Studierende der FH Westküste erwerben Zertifikat

16. Januar 2020

Wer sich bei der Entwicklung von Produktideen ausschließlich auf Einfallsreichtum und Kreativität verlässt, überlässt viel dem Zufall und verliert vor allem Zeit – Studierende der Fachhochschule Westküste haben deshalb nicht nur eine Methode zum erfinderischen Problemlösen erlernt, sondern sogar erfolgreich eine Zertifikatsprüfung absolviert.

Die Herausforderung bei der Entwicklung neuer Produkte ist es, mit diesen Innovationen auch erfolgreich am Markt zu bestehen. Entwicklungsingenieure erfüllen hierbei zwei Aufgaben: Sie generieren einerseits die Ideen und setzen diese andererseits in entsprechende Produkte um.
Während für die Umsetzung langjährig erprobte Vorgehensweisen existieren, setzt man bei der Ideen-Generierung üblicherweise auf Fantasie und „Geistesblitze“. Studierende aus dem Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ der Fachhochschule Westküste gingen nun einen Schritt darüber hinaus und haben die sog. TRIZ-Methode erlernt.

Mit der TRIZ-Methode wird das erfinderische Problemlösen systematisiert. Ausgehend von einer Zielbeschreibung wird ein technisches Problem mit bestimmten Methoden definiert, analysiert und in Bestandteile zerlegt. Für diese Bestandteile werden dann zunächst abstrakte Lösungen gefunden und nachfolgend zu spezifischen Lösungen für die bestehende Aufgabe weiterentwickelt. So kommt die Idee nach wie vor vom Entwickler, jedoch bekommt er unterstützend eine Richtung aufgezeigt, in die er denken sollte und so sein Problem strukturiert und zielgerichtet lösen kann. Mit diesem Werkzeug, das inzwischen in vielen Firmen international zum Einsatz kommt, wird das gesamte Verfahren wesentlich beschleunigt und effizienter gemacht.

Die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachhochschule Westküste haben das Thema im Rahmen der Veranstaltung „Systematische Innovation für Ingenieure“ behandelt. In einer Blockveranstaltung mit den Dozenten Dr.-Ing. Robert Adunka und Thomas Seydlitz konnten die Studierenden nicht nur ihre Modulprüfung ablegen, sondern erhielten gleichzeitig die Möglichkeit, das MATRIZ Level 1 – ein international anerkanntes TRIZ-Zertifikat – zu erwerben. 18 Studierende nahmen die Gelegenheit wahr, sich nach fünf fordernden und praxisnahen Seminartagen diesem Test zu stellen. Entsprechend groß war die Freude, als alle Prüflinge erfolgreich abschlossen und ihre Zertifikate überreicht bekamen. Die Studierenden sind damit qualifiziert, die TRIZ-Methode und entsprechende Werkzeuge in ihren zukünftigen Betrieben eigenständig anzuwenden.

Dozent Thomas Seydlitz zeigte sich in seinem Fazit sehr zufrieden:
„Unsere Studierenden werden als Ingenieurinnen und Ingenieure immer wieder vor komplexen Herausforderungen stehen. Mit dem Seminar geben wir ihnen einen Lösungsweg an die Hand, auf den sie in ihrem zukünftigen Berufsleben zurückgreifen können werden. Dass zudem alle Studierenden das Zertifikat erworben haben, macht uns als Dozenten natürlich besonders stolz.“


Abitur und dann…? Wie kann ich mein Kind bei der Entscheidung unterstützen?

15. Januar 2020

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und rund 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.
Am Dienstag, den 28. Januar, findet um 19 Uhr im Gymnasium Heide-Ost (GHO) ein Informationsabend für Eltern statt. Ausrichter sind die Fachhochschule Westküste und die Berufsberatung der Heider Agentur für Arbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Eltern, deren Kinder in Dithmarschen die gymnasiale Oberstufe besuchen und 2021 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Janin Damms (Studienberatung der FH Westküste), Claudia Schlüter und Alexa Urban (Berufsberaterinnen für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit) informieren über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referenten auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Auszeichnung für chinesischen Studierenden der FH Westküste

20. Dezember 2019

Yuheng Wang mit Prof. Dr. Anja Wollesen bei der Übergabe der Urkunde

Yuheng Wang (23) erhält in diesem Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Mit der Auszeichnung wird jährlich ein ausländischer Studierender für seine akademischen Leistungen und sein gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement geehrt.

Die Fachhochschule Westküste würdigt mit der Ehrung Wangs insbesondere dessen Engagement für die Hochschulgemeinschaft. So unterstützte er beispielsweise seine Kommilitonen beim Verfassen der Bachelorarbeit, leistete anderen ausländischen Studierenden Hilfestellung bei der Verlängerung des Aufenthaltstitels oder half seinen chinesischen Kommilitonen bei der Vorbereitung auf die Deutsch-Sprachprüfung. Zudem wirkte er bei der Erstellung eines deutsch-chinesischen Fachwörterbuchs mit und brachte sich ganz wesentlich im Rahmen des Projekts „Augmented Reality Sandbox“, mit welchem Technik für Schülerinnen und Schüler verständlich gemacht werden soll, ein.

Da Yuheng Wang nicht zuletzt auch in seinem Masterstudiengang ‚Green Energy‘ zu den besten Studierenden seines Jahrgangs gehört, wurde er durch Professor Dr. Reiner Schütt für die Auszeichnung vorgeschlagen und durch die Jury der Hochschule gewählt. Der Preis wurde durch die Vizepräsidentin der Fachhochschule Westküste, Professor Dr. Anja Wollesen, an den sichtbar stolzen Yuheng Wang übergeben.

Zusatzinformation:
Wang hatte bereits den Double-Degree Bachelor-Studiengang „Elektro- und Automatisierungstechnik mit Studienrichtung Management“ der Zhejiang University of Science and Technology und der Fachhochschule Westküste absolviert. Als erster Double-Degree-Absolvent begann er im Anschluss ein Masterstudium an der FH Westküste. Nach seinem Abschluss möchte er im Bereich Energiewirtschaft arbeiten. Ob in China oder Deutschland ist für ihn derzeit noch offen.


Fachhochschule Westküste startet touristischen Wettbewerb für Studierende

19. Dezember 2019

Patricia Thaden und Frank Simoneit von der FH Westküste

Als Frank Simoneit, Dozent im Studiengang „International Tourism Management“, vor einigen Monaten die Idee zum Wettbewerb „Tourismus-Talente Westküste“ entwickelte, suchte er vor allem nach Möglichkeiten, „jungen“ und nachhaltigen touristischen Ideen und Innovationen einen Raum zu geben. Besonders wichtig war ihm, dabei den Studiengang und die hiesige Tourismuswirtschaft weiter zu vernetzen und so zukünftige Absolventinnen und Absolventen langfristig an die Westküste zu binden. Dennoch war er zunächst nur vorsichtig optimistisch, wie groß die Resonanz bei seinen Studierenden sein würde:

„Das Thema ‚Entwickelt neue Ideen für den Einsatz von Elektromobilität im Tourismus an der Westküste‘ fanden wir so attraktiv wie anspruchsvoll. Gleichwohl waren wir sehr gespannt, ob die Studierenden Lust haben würden, sich zu beteiligen. Die nun eingegangenen knapp 30 Vorschläge und Ideen haben unsere Erwartungen jedoch deutlich übertroffen.“

Damit ist auch klar, dass der Wettbewerb, den die Fachhochschule Westküste mit Unterstützung von Nordsee-Tourismus-Service GmbH (NTS) und GP Joule GmbH durchführt, in die zweite Stufe gehen kann. Dazu haben Simoneit und seine Kollegin Patrica Thaden zehn besonders erfolgversprechende Ansätze ausgewählt.

„Im nächsten Schritt findet am 19. und 20. Januar im Hotel Strandgut in St. Peter-Ording ein gemeinsamer Workshop statt. Hier sollen die Studierenden ihre Ideen weiterentwickeln und diese – darauf legen wir besonderen Wert – im Austausch mit den Expertinnen und Experten von NTS und GP Joule auch auf praktische Umsetzbarkeit prüfen.“ erläutert Patricia Thaden das weitere Verfahren.
Am Ende des zweiten Workshop-Tages werden dann die Ergebnisse vor einer Fachjury präsentiert und die besten Vorschläge prämiert. Dafür unterstützt GP Joule den Wettbewerb als Hauptsponsor insgesamt mit 1.500 Euro Preisgeld. Frank Simoneits Hoffnung geht noch weiter:

„Natürlich wünsche ich mir, dass Ideen unserer Tourismus-Studierenden bei uns an der Westküste zeitnah Umsetzung finden. Bei dem einen oder anderen Vorschlag kann ich mir persönlich das schon jetzt sehr gut vorstellen. Das würde auch dazu beitragen, den Wettbewerb im kommenden Jahr unter einem neuen Motto wieder auszurufen.“

Hinweis
Interessierte Medienvertreter sind herzlich eingeladen, den Workshop am 19. oder 20. Januar zu besuchen. Bei Interesse melden Sie sich gern bei mir.


Studierende der FH Westküste zu Besuch bei der KRAVAG

12. Dezember 2019

Matthias Berendt spricht mit Studierenden der FH Westküste über Risikomanagement im Logistiksektor

Knapp 30 Studierende des Studienschwerpunkts Logistik haben im Rahmen einer Exkursion die KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG in Hamburg besucht.

Alf Wegner, Strategischer Geschäftsentwickler des Unternehmens, erläuterte zunächst den KRAVAG Coworking Space [HK100] und machte deutlich, welche Vorteile dieses Konzept insbesondere für Start-Ups im Logistikbereich bietet. Der [HK100] bietet Unternehmensgründern kostenfrei neben voll ausgestatteten Arbeitsplätzen, Mentoring-Programmen auch die Möglichkeit zum Networking mit strategischen Partnern. Nachfolgend tauschten sich Studierende und Unternehmensvertreter zu den Herausforderungen der Digitalisierung im Logistikbereich aus. Alf Wegner präsentierte dazu die Logistikplattform „Wedolo“, welche digitale Lösungen für die täglichen Herausforderungen der Logistik anbietet. Konstatin Kubenz vom Logistikdienstleister Kube&Kubenz richtet den Fokus dann auf die Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und wirtschaftlicher Lage und ging näher auf Aspekte wie Tracking und Tracing, also die (Rück-)verfolgbarkeit von Produkten in der Transportkette, ein.

Abschließend wurde es für die Studierenden praktisch: Sie waren durch Matthias Berendt, Geschäftsführer bei der SVG-consult, im Rahmen eines Führungskräfte-Trainings im Bereich Risikomanagement in der Logistik gefordert und konnten sich hier selbst in realitätsnahen Lagen ausprobieren.

Professor Dr. Tim Gruchmann, der die Exkursion organisiert hatte, dankte allen Beteiligten für die Zeit und die umfangreichen Einblicke in den Logistiksektor. Er sagte:

„Um die praxisorientierte Hochschulbildung im Bereich Logistik an der Westküste weiter zu stärken, bieten wir für unsere Studierenden regelmäßig solche Exkursionen und Veranstaltungen zu unseren Kooperationspartnern an. Die Studierenden haben so die Möglichkeit, Wissen aus dem Hörsaal direkt in die Praxis zu übertragen.“


Bürgermeister zu Gast an der FH Westküste

05. Dezember 2019

Heides Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat hat das Lehr- und Ausstellungsgebäude der Fachhochschule Westküste besucht. Gemeinsam mit weiteren Vertretern der Stadt informierte er sich neben den Möglichkeiten, die das Gebäude für die Lehre und die Forschung bietet, auch über die verbundenen Energiewendeaktivitäten der Hochschule.

Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste, erläutert:
„Das Lehr- und Ausstellungsgebäude ist eine Blaupause für viele Energieprojekte und -themen, die Hochschule, Stadt und Region aktuell bewegen und uns zum bundesweiten Vorreiter werden lassen. Aspekte des Projekts QUARREE 100, Möglichkeiten der Kopplung von Energiesektoren oder auch die Kombination von thermischen und elektrischen Speichern lassen sich hier unter realistischen Bedingungen erproben. Davon profitieren insbesondere unsere Studierenden als zukünftige Fachkräfte enorm.“

Das Lehr- und Ausstellungsgebäude sowie der angrenzende Energiepark der FH Westküste dienen gleichermaßen der Lehre, Forschung und Demonstration. Insbesondere in den Studiengängen „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ und „Green Energy“ wird theoretisches Wissen der Gebäude- und Anlagenautomatisierung so unmittelbar in die Praxis übertragen.

Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat zeigte sich nach dem Rundgang und der Projektpräsentation sehr beeindruckt:

„Als Stadt sind wir glücklich und stolz, eine so moderne und innovative Fachhochschule hier bei uns zu haben. Die FH Westküste trägt maßgeblich dazu bei, dass sich Heide immer mehr als qualitativ hochwertiger, kompetenter und breit aufgestellter Bildungsstandort in Schleswig-Holstein – und darüber hinaus – etabliert. Mittlerweile ist die FH Westküste nicht nur eine feste Größe, sondern in vielen Bereichen auch ein Vorreiter und Impulsgeber in der norddeutschen Hochschullandschaft.“ 

2. TransferTag des Studiengangs Immobilienwirtschaft der FH Westküste

02. Dezember 2019

Am 19. November trafen sich Vertreter der Immobilienwirtschaft mit 160 Studierenden aus drei Studienjahrgängen „Immobilienwirtschaft“ und ihren Dozenten zum 2. TransferTag. Ziel der Veranstaltung war es, Praxis und Lehre in den Austausch zu bringen und die Verbindungen zwischen beiden Seiten zu festigen und auszubauen.

Heides Bürgervorsteher, Michael Stumm, übernahm die Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er betonte besonders die Bedeutung der Fachhochschule für die Stadt und die stetig wachsende Zusammenarbeit im Rahmen von praktischen Arbeiten.

Nachfolgend stellten sich zahlreiche Unternehmen und Institutionen den Studierenden vor. Mit dabei waren unter anderem Jones Lang LaSalle Inc. und AviaRent Invest AG, aber auch der Kreis Dithmarschen und der Immobilienverband Deutschland.  Dabei wurde die große Bandbreite der regionalen, nationalen und internationalen Berufsmöglichkeiten für die angehenden Immobilienwirtschaftlerinnen und -wirtschaftler deutlich. Die Studierenden des 5. Semesters knüpften an die Präsentation an und gaben ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Praxissemester an ihre Mitstudierenden weiter. Die Praktikumsstellen lagen dabei zwischen Padborg in Dänemark und Owingen nahe des Bodensees und so groß wie die räumliche Verteilung, so breit gefächert waren auch ihre Einsatzgebiete. Diese erstreckten sich von der Vermittlung und Verwaltung von unterschiedlichen Immobilien, über den Einsatz in der Steuerung von Bauprojekten bis hin zu öffentlicher Bau- und Entwicklungsplanung.

Studiengangsleiterin Professor Dr. Kerstin Main dankte insbesondere den externen Gästen für ihre Teilnahme und Unterstützung. Sie betonte abschließend die hohe Anzahl der Übernahmen von Praktikanten als Werkstudenten. Zudem seien einige bereits in Aussicht gestellte, anschließende Arbeitsverträge ein deutliches Zeichen, wie sehr die Arbeit der Studierenden und zukünftigen Absolventen des Studienganges geschätzt und gefragt ist.

Zwischen allen Teilnehmenden besteht Einvernehmen, den TransferTag auch im kommenden Jahr durchzuführen.

Studierende der FH Westküste erstellen Energiekonzept für die Helmut-Lanzke-Halle

28. November 2019


Kay Teckenburg (l.) und Henning Hildebrand (r.) mit der studentischen Projektgruppe

Acht Studierende des siebten Semesters „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik (UGS)“ der FH Westküste entwarfen gemeinsam ein Konzept zur energetischen Sanierung der Helmut-Lanzke-Halle in Heide. Für das Praxisprojekt standen sechs Wochen zur Verfügung. Es war Teil des Moduls „Umweltgerechte Gebäudeoptimierung“ bei Dipl.-Ing. Henning Hildebrandt. Kay Teckenburg aus der Bau- und Liegenschaftsverwaltung war für die Studierenden Ansprechpartner von Seiten der Stadt.  Ziel war, Vorschläge für eine möglichst autarke Energieversorgung zu entwickeln und diese hinsichtlich der Kosten sowie der CO2-Emissionen zu vergleichen.

Die Helmut-Lanzke-Halle wurde 1958 errichtet und wird überwiegend für den Schulsport der St.-Georg-Schule genutzt. Die bisherige Energie wird aus einem Blockheizkraftwerk und zwei Gas-Brennwertkesseln bezogen. Die Einbringung der Wärmeleistung erfolgt über statische Heizkörper.
In der vergangenen Woche fand nun die Ergebnispräsentation vor Vertretern der Stadt sowie der FH Westküste statt.

Von den drei vorgestellten Varianten empfahlen die Studierenden den Einsatz einer Eisspeicherheizung in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage sowie einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Eine Eisspeicherheizung verbindet die Stärken konventioneller Wärmequellen miteinander. So kann sie nicht nur dem Erdreich Wärme entziehen, sondern auch dem Wasser und der Umgebungsluft. Über eine Fußbodenheizung kann die Halle zukünftig erwärmt werden.

Durch das vorgestellte Konzept könnte der Jahresenergiebedarf deutlich gesenkt werden und der CO2-Ausstoß um mindestens 50 % reduziert werden. Da ein Teil des Strombedarfs über die PV-Anlage zur Eigenstromerzeugung gedeckt wird, kann im Jahresdurchschnitt ein Autarkiegrad von 80 % erreicht werden. Die Kosten für die Umsetzung des Konzeptes würden sich auf 800.000€ - 1.000.000€ belaufen.

Kay Teckenburg zeigte sich sehr zufrieden mit der Ergebnispräsentation. „Besonders das sehr innovative Thema Eisspeicherheizung hat mich sehr interessiert. Wir werden das Konzept der Studierenden als Grundlage nehmen, um Optionen für die energetische Sanierung der Helmut-Lanzke-Halle zu prüfen.“


Bewerbungszeitraum für Masterstudiengänge an der FH Westküste läuft

27. November 2019

Masterstudium an der FH Westküste

Noch bis zum 15. Januar sind Bewerbungen für verschiedene Masterstudiengänge an der Fachhochschule Westküste in Heide möglich, welche dann zum Sommersemester 2020 beginnen. Im Angebot stehen:

International Tourism Management (in englischer Sprache)

er Studiengang kombiniert und vertieft mit internationalem Bezug die Kompetenzbereiche Tourismus, Management und Methodenlehre. Gepaart sind diese mit starker Praxisverknüpfung durch Fallstudien sowie der Masterarbeit. Dadurch werden die Studierenden insbesondere auf Führungspositionen des internationalen touristischen Arbeitsmarktes vorbereitet. Die Inhalte der Module des Masterstudiengangs orientieren sich an den aktuellen Themen der Branche. Erste Praxiserfahrungen können u.a. in empirischen Forschungsprojekten gesammelt werden. Diese werden teilweise mit Praxispartnern oder auch im Austausch mit einer unserer internationalen Partneruniversitäten durchgeführt. Alle Infos: https://www.fh-westkueste.de/itm-ma/

Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft

Wie hängen Technologien, Innovationskultur und Unternehmenserfolg zusammen? Wie bewertet man digitale Neuerungen und kann sie nutzbringend für ein Unternehmen einsetzen? Wie werden aus riesigen Datenmengen verwertbare Informationen und strukturierte Prozesse? Der dreisemestrige Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ widmet sich solchen Fragen. Ziel des Studiums ist, umfassende Handlungs- und Führungskompetenzen in den Bereichen „Digitale Wirtschaft“ und „Innovations- und Technologiemanagement“ zu vermitteln. Alle Infos: https://www.fh-westkueste.de/wdw/

Mikroelektronische Systeme

Der dreisemestrige Studiengang wird gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) angeboten. In der Mikroelektronik geht es um die Miniaturisierung von elektronischen Bauelementen und um die Realisierung komplexer Schaltungen und Systeme in Integrierten Schaltungen. Deshalb gilt die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie der Digitalisierung. Der Abschluss qualifiziert zur Realisierung elektronischer Systeme und stellt vielfältige berufliche Möglichkeiten an der Schnittstelle zwischen Fertigungstechnologie und Anwenderindustrie in Aussicht. Alle Infos: https://www.fh-westkueste.de/mes/

Wirtschaft, Medien und Psychologie (Online-Studium)

Der Studiengang richtet sich an Berufstätige, die anspruchsvolle Positionen im Marketing oder im Personal bekleiden. Sie agieren im Rahmen ihrer Tätigkeit auf dynamischen Märkten und sehen sich regelmäßig strukturellen Veränderungen gegenübergestellt, denen mit wirtschaftspsychologischem Know-how und Methodenwissen optimal begegnet werden kann. Ein berufsbegleitendes Fernstudium des Online-Masterstudiengangs Wirtschaft, Medien & Psychologie bereitet auf diese Herausforderungen vor. Das wirtschaftspsychologische Fernstudium für Berufstätige bringt dabei die anerkannte Qualität staatlicher Hochschulen mit der Flexibilität eines Online-Studiums und innovativen Konzepten aus E-Learning, Blended Learning, Selbst- und Fernstudium zusammen. Alle Infos: https://www.fh-westkueste.de/wmp/

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Informationen zur Bewerbung und Einschreibung sind unter https://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/bewerbung-master/ abrufbar. Darüber hinaus steht die Studienberatung per Mail unter beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch 0481 8555 133 zur Verfügung.


Nationale Tourismusstrategie mit Begleitung der Fachhochschule Westküste

22. November 2019


Prof. Dr. Bernd Eisenstein

Professor Dr. Bernd Eisenstein, Leiter des Instituts für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste, ist als Mitglied des wissenschaftlichen Rats zur Erarbeitung der nationalen Tourismusstrategie berufen worden. Unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft wird das Gremium, bestehend aus Professor Dr. Roland Conrady von der Hochschule Worms, Professor Dr. Bernd Eisenstein von der FH Westküste, Professor Dr. Hans Hopfinger von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Professor Dr. Edgar Kreilkamp von der Universität Lüneburg, Professorin Dr. Conny Mayer-Bonde und Professor Dr. Jürgen Schmude von der LMU München, die wissenschaftliche Begleitung des Projekts sicherstellen.

Professor Dr. Bernd Eisenstein sagt dazu:

„Es ehrt uns sehr, dass die Arbeit, welche wir an der Fachhochschule Westküste seit vielen Jahren in der touristischen Forschung leisten, in Form dieser Berufung Anerkennung und Wertschätzung erfährt. Die kommenden Monate werden mit Blick auf die nationale Bedeutung dieser erstmals zu erarbeitenden Strategie hochspannend und ich freue mich, diesen Prozess mitgestalten zu dürfen.“

Die nationale Tourismusstrategie soll dazu beitragen, die Potentiale der Branche noch stärker zu nutzen. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, soziale Verträglichkeit und ökologische Verantwortung finden unter dem Dach der Nachhaltigkeit gleichermaßen Beachtung. Ganz wesentlich steht die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der mittelständisch geprägten Tourismuswirtschaft im Fokus. In einem zweiten Schrittwird die Strategie dann in einen konkreten Aktionsplan umgesetzt. Die Verantwortung hierfür liegt beim Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß, der die Fachhochschule Westküste erst vor wenigen Wochen besuchte, um sich über die touristische Forschung an der Hochschule zu informieren.


Hochrangiger Besuch aus Berlin an der FH Westküste

15. November 2019


Besuch von Sts Thomas Bareiß (4.v.l.)und Astrid Damerow MdB (5.v.r.) an der FH Westküste

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus, hat auf Einladung der Wahlkreisabgeordneten Astrid Damerow MdB die Fachhochschule Westküste in Heide besucht.

Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten sowie den Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtags Klaus Jensen und Volker Nielsen informierte er sich zunächst über den Themenschwerpunkt Tourismus. Neben den umfangreichen Forschungsaktivitäten der FH Westküste, welche im kommenden Jahr zur Gründung eines Deutschen Instituts für Tourismusforschung führen werden, wurden drei aktuelle Projekte zu Urlaubertypologien, zum Wettbewerbsindex für Destinationen und zur Ermittlung zeiträumlicher Wertschöpfungshotspots vorgestellt.

Nachfolgend stand die Energiewendeforschung im Fokus. Dazu wurden die bestehenden Projekte CAMPUS100 als Keimzelle weiterer Aktivitäten sowie die Pilotstudie QUARREE100 durch die Hochschule und die Entwicklungsagentur Heide vorgestellt. Anschließend wurden das beantragte Reallabor Westküste zum Thema Wasserstoffherstellung skizziert und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Politik erörtert.

Thomas Bareiß fasste seine Eindrücke zusammen:

„Ich bin beeindruckt von der Bandbreite der FH Westküste, welche die Hochschule in den Bereichen der Tourismusforschung und Energie vorgestellt hat. Die FH Westküste hat eine besondere Bedeutung für die Region und Schleswig-Holstein. Insbesondere als Tourismusbeauftragter der Bundesregierung finde ich die Forschungsaktivitäten, wie die Entwicklung eines Wettbewerbsindex der Destinationen in Deutschland, sehr wertvoll. Diese Forschungsergebnisse sind für den Tourismus in ganz Deutschland gewinnbringend.“

Astrid Damerow ergänzte:

„Mit der Tourismusbranche und den Erneuerbaren Energien ist die Fachhochschule Westküste mit zwei der wichtigsten Wirtschaftsbereiche unserer Region eng verbunden. Ich freue mich, dass wir dieses wechselseitige Miteinander heute auch gegenüber unserem Gast aus der Hauptstadt deutlich machen konnten. Die enge Verknüpfung führt zu einer hohen Akzeptanz der Fachhochschule in der Bevölkerung und spiegelt sich nicht zuletzt auch in den hohen Studierendenzahlen aus den umliegenden Regionen wieder. Hier werden Fachkräfte für den regionalen Arbeitsmarkt bedarfsorientiert ausgebildet.“

Im Namen der Fachhochschule Westküste dankten die beiden Vizepräsidenten, Professor Dr. Anja Wollesen und Professor Dr. Reiner Schütt, den Besuchern sehr herzlich für das gezeigte Interesse und verbanden damit die Einladung, auch weiterhin mit der Hochschule im fachlichen Austausch zu bleiben. Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sei für alle Beteiligten unverzichtbar.


Studierende der FH Westküste erarbeiten Vorschläge für betriebliches Gesundheitsmanagement

14. November 2019


Studierende der FH Westküste mit Prof. Dr. Susanne Liebermann (r.) zu Gast bei ACO

Im derzeit laufenden Wintersemester erarbeiten Studierende des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie Projektvorschläge für das betriebliche Gesundheitsmanagement der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG in Büdelsdorf. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens direkt am Arbeitsplatz unterstützt werden können, ihre persönlichen Gesundheitskompetenzen zu verbessern. Vorstellbar sind dazu beispielsweise Kurse zur Raucherentwöhnung, eine individuelle Ernährungsberatung, der Besuch von Rückenschulen oder Angebote zur Verbesserung des Umgangs mit Stresssituationen.

Für Dozentin Professor Dr. Susanne Liebermann sind solche Praxisprojekte von hoher Bedeutung:

„Hier haben unsere Studierenden die Chance, ihr theoretisches Wissen unter Realbedingungen zu testen und anzuwenden. Sie bearbeiten Projekte so, wie sie es in ihrem späteren Berufsleben als Wirtschaftspsychologen tun müssen. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist dabei ein Thema mit ständig wachsender Bedeutung, das wesentlich zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit beiträgt. Und auch bei unseren Studierenden stößt es auf großes Interesse.“

Die Wirksamkeit solcher Angebote ist dann am größten, wenn diese möglichst gut an die Zielgruppen und die Rahmenbedingungen im Unternehmen angepasst sind. Um die somit erforderlichen Einblicke in die Arbeitsbedingungen vor Ort zu bekommen, besichtigten die Studierenden am 5. und 12. November gemeinsam mit Professorin Dr. Susanne Liebermann die Produktion und Logistikbereiche des Unternehmens. Anschließend diskutierten sie mit Mitarbeitern, Führungskräften und Betriebsräten aktuelle Bedarfe und Möglichkeiten der Gesundheitsförderung.

Anne-Kristina Kirchhoff, Personalreferentin bei ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG, zieht ein Zwischenfazit:

„Dank der bereichernden Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Westküste und dem großen Engagement der Studierenden verläuft die aktuelle Studie sehr erfolgreich. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auf die Umsetzung der Maßnahmen. Mit Sicherheit wird es weitere gemeinsame Projekte geben.“

Aufbauend auf den Gesprächsergebnissen werden die Studierenden nun in den kommenden Wochen maßgeschneiderte Projektvorschläge erarbeiten, welche den Verantwortlichen des Unternehmens Anfang Januar in Heide vorgestellt werden.


Neue Kanzlerin im Amt

04. November 2019


Dr. Anne Faber

Dr. Anne Faber ist neue Kanzlerin der Fachhochschule Westküste in Heide. Sie trat das Amt 1. November an und folgt Dr. Volker Uhl, der seine Tätigkeit aus persönlichen Gründen beendete. Die Wahl durch den Senat der Hochschule erfolgte bereits im Juli. Dort konnte sie sich im ersten Wahlgang durchsetzen.

Dr. Anne Faber war bislang für das Qualitätsmanagement der Hochschule zuständig. Ihr neuer Aufgabenbereich wird sich insbesondere auf die Leitung der Verwaltung erstrecken. Gleichzeitig ist sie für den Haushalt der FH Westküste verantwortlich. Sie sagt:

„Ich trete mein neues Amt mit großer Vorfreude, aber auch mit Respekt vor den Aufgaben an. Gemeinsam mit allen Hochschulangehörigen hoffe ich, den Erfolgskurs der Fachhochschule Westküste fortsetzen zu können, auch wenn die Herausforderungen in den kommenden Jahren nicht kleiner werden. Besonders am Herzen liegt mir dabei auch, unsere Verankerung in der Region weiter zu festigen – hier hoffe ich auf eine offene Zusammenarbeit und freue mich, persönliche Kontakte aufzubauen.“

Dr. Anne Faber ist promovierte Politikwissenschaftlerin und lebt mit ihren drei Töchtern seit sieben Jahren in Dithmarschen.


2. Startup-Night an der Fachhochschule Westküste

01. November 2019

Gründer und Organisatoren der 2. Startup-Night an der FH Westküste

Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher sprachen eine deutliche Sprache – die zweite Startup-Night an der FH Westküste war ein voller Erfolg. Entsprechend groß war die Freude bei den Wirtschaftsjunioren Dithmarschen, der IHK-Geschäftsstelle Dithmarschen und dem Startup Center der Hochschule, die die Veranstaltung gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. Gemeinsames Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, eine Kultur zur Förderung von innovativen Gründungen aus der Wissenschaft zu schaffen und den Studierenden dazu ein belastbares Netzwerk aus regionalen Gründungsakteuren an die Seite zu stellen. Dabei geht es neben der Beratung und Information vor allem auch darum, Erfahrungen zu teilen und Mut zu machen.

Zu Gast waren dieses Mal Carl-Felix Lentz und Leif Boysen von Noordsk.studio. Sie berichteten über die Gründungsstory ihrer Tiny Houses. Noordsk.studio entwickelt kleine mobile Häuser mit innovativer Technologie und ökologisch nachhaltiger Produktion. Im Fokus des Vortrags stand unter anderem die grundlegende Information über die Unterstützung durch das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein.

Danach gab Christian Kuper, Gründer von Vincent Vegan, Einblicke in die Geschichte seines veganen Fast Food-Startups. Neben den Herausforderungen eines kontinuierlichen Anstiegs der Mitarbeiter berichtete der Gründer über die strategischen Wachstumspläne und die damit verbundenen organisatorischen Herausforderungen.

Die gebürtige Dithmarscherin Kaja Ringert, eine der drei Gründerinnen von Tales & Tails, berichtete abschließend über die nachhaltige Produktion ihrer Tiernahrung in Island und die Vorteile der Gründung in einem Team. Ebenfalls erhielten die Besucher die Möglichkeit, Einblick in die Eigenschaften und den Arbeitsalltag eines Gründers zu bekommen.

Neben ihren Vorträgen stellten sich die Gründerinnen und Gründer bereitwillig den Fragen von Thomas Bultjer, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Dithmarschen, der die Veranstaltung moderierte. Auf besonderes Interesse stießen nicht nur die einzelnen Meilensteine und Entwicklungsschritte einer Gründung, sondern auch die Herausforderungen und Rückschläge. Unter dem Motto „growth pains“ gaben die Startups dazu sehr offene und auch ironisch-unterhaltsame Erfahrungen preis.

Den Abschluss fand die Veranstaltung bei einem get together mit Currywurst, frischen Sandwiches und kühlem Bier. Die Gründer beendeten den Abend mit einem Appell an die Gäste - „just do it“ war die klare Botschaft. Für die Organisatoren steht bereits fest, die Startup-Night auch zukünftig fortsetzen zu wollen.

Auf dem Foto von links:
Matthias Schimmel, Svenja Franssen (beide Wirtschaftsjunioren Dithmarschen), Carl-Felix, Leif Erik Boysen (beide Noordsk.studio), Christian Kuper (Vincent Vegan), Prof. Dr. Dirk Braunhart (FH Westküste), Kaja Ringert (Tales & Tails), Thomas Bultjer (IHK Geschäftsstelle Dithmarschen), Saskia Schultz (Startup Center FH  Westküste)


Personaler lernen von Personalern – Forum tagt an der Fachhochschule Westküste

25. Oktober 2019


Volles Haus bei Forum Personal an der FH Westküste

Mit welche Medien erreiche ich Bewerberinnen und Bewerber am besten? Was nutzen Instagram, Facebook, Xing und Snapchat? Wie identifiziere ich passende Kandidaten und spreche diese an? Mit welchen Arbeitgebereigenschaften überzeugt mein Unternehmen? Und wie kann ich durch Einbindung meiner eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Reichweite steigern?

Diese und weitere Fragen standen im Fokus des zweiten „Forum Personal“ an der Fachhochschule Westküste. Etwa 50 Personalverantwortliche aus Unternehmen der Westküste waren der Einladung der Heider Hochschule und des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste e.V. (UVUW) gefolgt, um sich zu den Themen Recruiting und Social Media auszutauschen.

Den Auftakt machte Sofie Jeske, Manager Customer Success bei XING, mit einem Vortrag über Rekrutierungsmöglichkeiten via Social Media. Frau Jeske verdeutlichte, welchen hohen Stellenwert Rekrutierung via Social Media angesichts des Fachkräftemangels und der Digitalisierung einnimmt. Anschließend gab sie Tipps zur richtigen Kandidatenansprache auf Social Media und stellte unter anderem den Talentpool-Manager von XING vor. Auf dieser Grundlage ging es dann in verschiedene Workshops zu Themen wie z.B. Best Practice für die Rekrutierung von technischen und kaufmännischen Fachkräfte oder Auszubildenden an der Westküste sowie Personalmarketing für Klein- und Mittelständler. Ziel war es, Ideen von geeigneten Rekrutierungsmaßnahmen im Social Media-Bereich zusammenzustellen und zu diskutieren. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen nutzt das Westküsteninstitut für Personalmanagement (WinHR) der Hochschule nun, um allen Teilnehmenden einen sog. Recruitment-Werkzeugkasten zur Verfügung zu stellen.

Professor Dr. Tim Warszta, Leiter des WinHR, zog eine überaus positive Bilanz:

„Das heutige Forum habe ich als sehr konstruktiv und gewinnbringend empfunden. Es bringt Praxis und Wissenschaft zusammen, um die Herausforderungen anzugehen, die alle Branchen an der Westküste gleichermaßen betreffen. Fachkräftemangel, Digitalisierung, Gesundheit oder Diversity sind nur einige Schlagworte. Der Zuspruch der Teilnehmenden hat uns dabei motiviert, das Forum gemeinsam mit dem Unternehmensverband Unterelbe-Westküste weiterhin regelmäßig fortzusetzen.“

Ken Blöcker, Geschäftsführer des UVUW:

„Das Besondere an diesem Format ist sicherlich die Mischung aus Wissenschaft, Praxis und branchenübergreifendem Netzwerk. Wir und die Teilnehmer haben den Anspruch gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten, die letztendlich Hilfestellungen in der täglichen Arbeit bieten sollen. Hier an der Westküste steckt man den Kopf nicht in den Nordseesand. Wir packen gemeinsam die Zukunft der Region an. Die Zeit des Herrschaftswissens ist vorbei. Die Personalverantwortlichen wollen sich austauschen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten.“

Das WinHR
Das Westküsten Institut für Personalmanagement (WinHR) ist ein In-Institut der Fachhochschule Westküste. Als Kompetenzzentrum für sozialwissenschaftliche Forschung im Bereich Personalmanagement und Führung begleitet das WinHR verschiedene Projekte in der Region. Im Fokus stehen die Digitalisierung, die Personalrekrutierung und der Fachkräftemangel sowie Gesundheit und Coaching in der Führungsentwicklung. Weitere Informationen über aktuelle Projekte finden Sie auf der Webseite des Instituts: www.winhr.de

Unternehmensverband Unterelbe-Westküste
Der UVUW ist ein Zusammenschluss von knapp 400 Unternehmen im Gebiet von Norderstedt bis zur dänischen Grenze. Gegründet wurde er vor 72 Jahren und hat sich zu einem wichtigen Sprachrohr der Wirtschaft an der Westküste und im Hamburger Umland entwickelt. www.uvuw.de
Hier finden Sie auch ein kurzes Video des Nachmittags: https://www.youtube.com/watch?v=EgxsoWUQ68g


2. Start-up-Night an der Fachhochschule Westküste

10. Oktober 2019


Mit dabei ist u.a. Christian Kuper von Vincent Vegan

Die Start-up-Night an der Fachhochschule Westküste geht in die zweite Runde: Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 präsentieren sich erneut drei erfolgreiche Start-up-Unternehmen.

Saskia Schultz, Projektleiterin an der Heider Hochschule, hat die Veranstaltung gemeinsam mit der IHK Geschäftsstelle Heide und den Wirtschaftsjunioren Dithmarschen organisiert. Sie sagt:

„Wir freuen uns darauf, wieder spannende Einblicke in die Gründungs- und Erfolgsstorys junger Start-ups zu bekommen. Dabei geht es neben einem Überblick über die wesentlichen Schritte und Erfahrungen vor allem auch um die Motivation und die Möglichkeiten, Unternehmensgründungen zu unterstützen.“

Zu Gast sind dieses Mal das Unternehmen „Noordskstudio“, das innovative Tiny Houses mit Nachhaltigkeitsfaktor herstellt, „Vincent Vegan“, ein Produzent von modernem Fast Food aus pflanzlichen Komponenten sowie „Tails & Tales“, Hersteller von hochwertigem Hundefutter.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Foyer der Fachhochschule Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide. Ausklang findet der Abend bei Currywurst und Getränken. Der Eintritt ist kostenfrei; aufgrund der begrenzten Plätze wird jedoch um Anmeldung per Mail an schultz(at)fh-westkueste.de  gebeten.


Staatssekretär eröffnet neuen Studiengang an der Fachhochschule Westküste

09. Oktober 2019


Dirk Mönicke (l.), Prof. Dr. Anja Wollesen und
Sts Tobias Goldschmidt
(Foto - Boyens Medien, Sabrina Fock)

Tobias Goldschmidt, Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, hat am Freitag offiziell den Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ an der Fachhochschule Westküste eröffnet.

Bei seinem Besuch machte Goldschmidt vor den Studierenden deutlich, dass Digitalisierung und Klimawandel zwei der zentralen Zukunftsthemen für Schleswig-Holstein seien. Der neue Masterstudiengang liefere dabei beste Voraussetzungen, junge Menschen zu qualifizieren, diese Zukunft aktiv mitzugestalten. Goldschmidt dankte der Fachhochschule Westküste ausdrücklich für das Engagement, sich dieser Themen anzunehmen und wünschte dem neuen Studiengang einen erfolgreichen Start.

Professor Dr. Anja Wollesen, Vizepräsidentin der Fachhochschule Westküste, stellte in ihrem Grußwort den besonderen interdisziplinären Ansatz des Studiengangs heraus.  Zahlreiche Probleme der Zukunft ließen sich nur mit fächerübergreifender Expertise lösen. Durch die Globalisierung werde die Wissenskombination aus Technik, Wirtschaft und Digitalisierung zu einem Erfolgsfaktor der Zukunft. Die interdisziplinäre Kombination aus technischem und betriebswirtschaftlichem know how mache Wirtschaftsingenieure universell einsetzbar. So sei Digitalisierung inzwischen fester Bestandteil nahezu aller wirtschaftlichen Prozesse, könne aber nie isoliert und rein technisch betrachtet werden. Es werde damit zukünftige Aufgabe der Masterstudierenden seien, als Wirtschaftsingenieure verschiedene Menschen, Strukturen und Perspektiven zusammenzubringen und zielgerichtet zu verbinden. Nicht umsonst sei Kommunikation ein wichtiger Bestandteil des Studiengangs.

Abschließend übergab Staatssekretär Goldschmidt einen kleinen Leuchtturm an Dirk Mönicke, den Semestersprecher des neuen Studiengangs. Dessen symbolische Strahlkraft und Weitblick solle die Studierenden in den kommenden Semestern bis zu ihrem erfolgreichen Abschluss begleiten.

Der Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ dauert drei Semester und endet mit dem Abschluss als Master of Science. Die Einschreibung ist zum Sommer- wie auch zum Wintersemester möglich. Für das aktuelle Semester konnten alle 27 Studienplätze vergeben werden. Weitere Informationen: https://www.fh-westkueste.de/wdw/


Vizepräsidenten der Fachhochschule Westküste bestätigt

04. Oktober 2019

Prof. Dr. Anja WollesenProf. Dr. Reiner Schütt

Der Senat der Fachhochschule Westküste hat Professor Dr. Anja Wollesen und Professor Dr. Reiner Schütt als Vizepräsidenten wiedergewählt. Beide wurden im jeweils ersten Wahlgang im Amt bestätigt.

Anja Wollesen, Professorin für Tourismus im Fachbereich Wirtschaft, verantwortet als Vizepräsidentin die Bereiche Lehre, Qualität und Internationales. Reiner Schütt, Professor für Steuerungen/Elektrische Antriebe im Fachbereich Technik, wird auch zukünftig für die Themen Forschung, Entwicklung und Technologietransfer zuständig sein.

Die zweite Amtszeit der beiden Vizepräsidenten beginnt am 10. Oktober 2019 und dauert gemäß des schleswig-holsteinischen Hochschulgesetzes drei Jahre.


2. Klima- und Energietag: Positive Impulse für die Energiewende

01. Oktober 2019

HEIDE. Klimaschutz zum Anfassen und Ausprobieren bot der 2. Klima- und Energietag für rund 90 Dithmarscher Schüler*innen der 9. und 10. Klassen am 26. September 2019.
Nach seiner erfolgreichen Premiere 2018 im Kreishaus in Heide fand die Veranstaltung an der Fachhochschule Westküste statt. Veranstalter*innen sind die Klimaschutzmanagerin des Kreises Dithmarschen Eva Teckenburg sowie Anna Reinker und Daniel Weinreich, Bildungsprojekt „Plietsch fürs Klima“. Als Kooperationspartner ist erstmals die Fachhochschule Westküste dabei.

Organisierten den 2. Klima- und Energietag (v. l.):
Eva Teckenburg, Daniel Weinreich sowie
Anna Reinker vom Kreis Dithmarschen und Karina Weiss
von der FH Westküste.
Foto: Kreis DithmarschenSchüler*innen beim Workshop „Energiewende erleben –
Das neue Lehr- und Ausstellungsgebäude
der FH Westküste“.
Foto: Schneidewind/FH Westküste

Die Klimaschutzmanagerin Eva Teckenburg freute sich sehr über die Fortsetzung des Klima- und Energietages mit dem neuen Kooperationspartner Fachhochschule Westküste: „Mit viel Neugierde und großer Ernsthaftigkeit waren die Teilnehmer*innen dabei. Ganz herzlich danke ich der Fachhochschule Westküste für die professionelle Ausrichtung der Veranstaltung.“

Mitorganisatorin Karina Weiss, NESTrail: Smart Region 2.0, sagte: „Der Klima- und Energietag erweitert sowohl für Schüler*innen als auch für die Forscher*innen Horizonte. Besonders anregend ist es mit Jugendlichen über den Klimawandel und regenerative Energien aus ihrer Perspektive zu diskutieren.“

Anna Reinker, Bildungsprojekt „Plietsch fürs Klima“, betonte: „Der Klima- und Energietag vermittelt positive Impulse, wie die Energiewende in der Region gelingen kann.“

„Die Verbindung von Theorie und Praxis hat sich wieder als Erfolgsmodell bestätigt“, fügte ihr Kollege Daniel Weinreich hinzu.

Forschung hautnah

Schwerpunkte des Klima- und Energietages lagen auf der Forschung und auf Projekten der Fachhochschule sowie den Hintergründen zum Klimawandel in Norddeutschland. So schilderten Philipp Abresch und Julia Saldenholz vom NDR ihre Erfahrungen beim Dreh der Reportage „Wetter extrem – Zwischen Sturmflut und Dürre“. Die globale Erderwärmung beschert Norddeutschland zunehmend extreme Wetterereignisse. Für den Bericht besuchte das NDR-Team unter anderem Landwirt*innen auf Pellworm sowie Herings-Fischer in Mecklenburg-Vorpommern, deren Existenzen aufgrund des Klimawandels bereits heute bedroht sind. Julia Saldenholz zog folgendes Fazit: „Der Klimawandel ist ein schleichender Prozess, den bereits viele direkt spüren. Aber jeder kann etwas zum Klimaschutz beitragen.“

Danach konnten die Jugendlichen in vier verschiedenen Workshops die Forschungen der FH Westküste hautnah miterleben. Themen waren „Das Energiekonzept für den Rüsdorfer Kamp“ mit Professor Dr. Gunther Gehlert (Fachgebiet Gebäude- und Umwelttechnik, Fachbereich Technik) und Jannick Schwender (QUARREE 100), „Was tun gegen den Klimawandel!?“ mit Professor Dr. Michael Berger (Fachbereich Technik), „Die Energiewende und die Transformation des Energiesystems“ mit Volker Köhne (Campus 100 sowie Institut für die Transformation des Energiesystems) und „Energiewende erleben – Das neue Lehr- und Ausstellungsgebäude der FH Westküste“ mit Karina Weiss (NESTrail: Smart Region 2.0). Zum Abschluss gab es noch eine Plenums-Diskussion.

Folgende Schulen nahmen daran teil: Klaus-Groth-Schule (Heide), Meldorfer Gelehrten Schule (Meldorf), Gymnasium Heide-Ost (Heide) und die Gemeinschaftsschule am Hamberg (Burg).

Neue Schwerpunkte für den 2. Klima- und Energietag

Auf dem „Tag der Erneuerbaren Energien“ am 29. November 2018 im Kreishaus standen regenerative Energiequellen wie Biomasse, Sonne und Wind im Mittelpunkt. Schüler*innen zwischen zehn und dreizehn Jahren sollten verstehen, wie die verschiedenen EE-Technologien funktionieren und welche Vor- und Nachteile diese haben. Der 2. Klima- und Energietag richtete sich diesmal an Jugendliche der 9. und 10. Klassen. Außerdem wurde das Themenspektrum erweitert und ganzheitlicher aufgebaut. Während im vergangenen Jahr der Schwerpunkt auf Strom aus Erneuerbaren Energien lag, deckten die vorgestellten Forschungsprojekte in diesem Jahr das gesamte Spektrum der Energiewende ab.

Beschlossene Sache

Mit der Veranstaltung setzt der Kreis Dithmarschen einen Beschluss des Jugendparlaments aus dem ersten Planspiel „Jugend im Kreistag“ um, das am 2. und 3. Februar 2018 tagte. Das Planspiel entstand auf Initiative von Vertreter*innen der Kreistagsfraktionen mit Unterstützung der Kreisverwaltung. Die im Planspiel engagierten Jugendlichen sollten Einblicke in die Kommunalpolitik erhalten und sehen, wie sie aktiv Politik mitgestalten können. Sie erarbeiteten den Vorschlag, dass der Kreis einen Thementag „Erneuerbare Energien und Umweltschutz in Dithmarschen“ anbieten möge. Dem Beschluss stimmte der Agrar- und Umweltausschuss am 8. März 2018 zu.


Fachhochschule Westküste begrüßt Erstsemester

18. September 2019

Start der Erstsemester an der FH Westküste

Die Fachhochschule Westküste begrüßt in diesem Jahr 598 Erstsemester in ihren Bachelor- und Masterstudiengängen. Damit beträgt die Gesamtzahl der Studierenden an der Heider Hochschule aktuell 1.920.

497 der „Erstis“ beginnen an der FH Westküste ihr Bachelorstudium. Der größte Studiengang ist dabei International Tourism Management, gefolgt von Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht. Bei den 101 neuen Masterstudierenden liegen Green Energy, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft gleich auf.

Mit dabei sind auch 14 Studierende der chinesischen Partnerhochschule der FH Westküste aus Hangzhou, die ein Jahr in Heide bleiben werden und im Bachelorstudiengang Management und Technik eingeschrieben sind.

Am Montag und Dienstag wurden die neuen Studierenden von der Hochschule, der Stadt und ihren Kommilitonen begrüßt und für die ersten Schritte auf dem Campus „an die Hand genommen“. Neben zahlreichen Informationen zum Ablauf und der Organisation kam dabei auch der Spaß nicht zu kurz. In den kommenden Tagen starten dann bereits die ersten einführenden Vorlesungen.


Urlaub in Schleswig-Holstein ist hochattraktiv

30. August 2019

Zwei Forschungsinstitute bündeln die Ergebnisse verschiedener Studien und Befragungen zum Übernachtungstourismus in Schleswig-Holstein. Die Ergebnisse belegen die starke Marktposition als Urlaubsland.

Das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste und das Kieler Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) haben auftragsunabhängig die ihnen vorliegenden Daten zum schleswig-holsteinischen Übernachtungstourismus ausgewertet. Dabei führten die Forscherinnen und Forscher erstmalig die Ergebnisse mehrerer Studien aus der Konsumentenforschung zusammen. Der Fokus lag auf der Nachfrage nach Urlaubsreisen aus dem Inland und beinhaltet sowohl landesweite als auch regionale Daten. Das Ziel war es, Tourismusfachleuten, Politik und interessierter Öffentlichkeit eine realistische Einschätzung der Position im Markt zu geben und insbesondere Stärken und Schwächen im Vergleich zum Wettbewerb aufzuzeigen.

„Wir freuen uns, Schleswig-Holstein eine starke Marktposition im deutschen Urlaubsreisesegment nachweisen zu können. Nur Bayern hatte 2018 einen noch höheren Marktanteil an inländischen Urlaubsreisen. Bei den längeren Urlaubsreisen nahm Schleswig-Holstein mit einem Anteil von 21% sogar die Spitzenposition unter allen Bundesländern ein. Dieser Erfolg ist das Resultat eines anhaltenden Wachstumstrends der letzten Jahre. Der Tourismus in Schleswig-Holstein ist dabei zentral für die Wirtschaft – die Beschäftigung von mehr als 180.000 Menschen ist direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig,“ resümiert Professor Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des IMT.

Basis für diese positive Entwicklung bildet der gute Ruf des nördlichsten Bundeslandes, der sich in den wachsenden Sympathiewerten und einer hohen Besuchsbereitschaft widerspiegelt. Im Wettbewerbsvergleich steht Schleswig-Holstein in der Wahrnehmung der Deutschen besonders für Natur-, Familien- sowie Gesundheits- und Wellnessurlaub sowie das Thema Radfahren. Erfreulich ist zudem, dass das Bundesland im Vergleich mit der Konkurrenz auch überdurchschnittlich mit Gastfreundlichkeit und Nachhaltigkeit assoziiert wird. Bei der Entscheidung für Schleswig-Holstein und bei den Aktivitäten während des Urlaubs stehen das Wasser (Strand, Meer, Baden, maritime Atmosphäre) und die Bewegung in der Natur (Spazieren¬gehen, Radfahren) im Vordergrund.

Der Blick in die Daten fördert auch Schwächen des Bundeslandes in Sachen Tourismus zutage: Dazu gehören Mängel bei der Erreichbarkeit sowie eine zu wenig nachhaltige Verkehrsmittelwahl bei der Anreise und der Mobilität vor Ort: Über 80% der Gäste kommen mit dem PKW, nur 14% nutzen die Bahn. Hinzu kommt, dass auch die zahlreichen Ausflüge während des Aufenthaltes primär mit dem PKW unternommen werden. Hier gilt es, nachhaltige Mobilitätslösungen zu schaffen, um den Anteil des Fuß- und Radverkehrs sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs in den Urlaubsorten zu steigern. Zudem ist der Urlaubsreiseverkehr in Schleswig-Holstein, trotz einer Zunahme der Nachfrage auch in der Nebensaison, nach wie vor von starker Saisonalität geprägt. Dies kann eine hohe Belastung der Einwohner in den Sommermonaten bedeuten. Gerade in den zentralen Urlaubsorten sollte folglich die tourismusbezogene Stimmung unter den Einwohnern beobachtet und wann immer möglich eine Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse ermöglicht werden.  Weitere Schwächen sehen die Urlaubsgäste bei der Internetversorgung, den Ortsbildern und dem Preis-Leistungsverhältnis.

Dass jedoch die Stärken überwiegen, äußert sich in der hohen Gesamtzufriedenheit der Gäste sowie einer bundesweit deutlich überdurchschnittlichen Absicht, Wiederzukommen und Schleswig-Holstein Weiterzuempfehlen. Der sehr hohe Anteil von Stammgästen belegt dabei, dass sehr viele Gäste die Wiederbesuchsabsicht auch tatsächlich in die Tat umsetzen.

Mit Blick auf die Potenziale kann Schleswig-Holstein im Urlaubsreisesegment positiv in die (nähere) Zukunft schauen. Für mehr als ein Drittel der Bevölkerung kommt Schleswig-Holstein als Urlaubsreiseziel in den nächsten drei Jahren (2019-2021) in Frage. Auf der Wunschliste auch für die nähere Zukunft der Interessenten stehen vor allem Erholungsurlaube, Strand-/Badeurlaube und Familienurlaube.

Kontakt und weitere Informationen:

IMT der FH-Westküste:                                             
Anne Köchling                                                                 
koechling(at)fh-westkueste.de                                   
0481/85 55 556                                                                              

NIT:      
Bente Grimm
bente.grimm(at)nit-kiel.de
0431/666 567 -18

Zur Studie:

Die Studie „Übernachtungstourismus in Schleswig-Holstein. Eine Analyse der Nachfrage mit Fokus auf Urlaubsreisen“ wurde auftragsunabhängig vom Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste und dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) erstellt und aus Forschungsgeldern der FH Westküste finanziert. Ergebnisse aus der Gästebefragung Schleswig-Holstein (GBSH) flossen dabei ebenso mit ein wie Daten aus monatlichen bundesweiten Panel-Befragungen zum Reiseverhalten (GfK DestinationMonitor Deutschland) oder den jährlichen bevölkerungsrepräsentativen Befragungen im Rahmen der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR). Neben dem Reiseverhalten der Schleswig-Holstein Gäste und den Zukunftspotenzialen sind in der Studie auch die Entwicklung der Marke des Reiselandes Schleswig-Holstein auf Basis der DestinationBrand Studienreihe und die wirtschaftlichen Effekte des Tourismus mittels Tourismus-Satelliten-Konten (TSA) dargestellt. Zudem wird ein Blick auf die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit auf Urlaubsreisen geworfen.
Die Studie steht kostenfrei zum Download unter http://www.imt-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/uebernachtungstourismus-in-schleswig-holstein-eine-analyse-der-nachfrage-mit-fokus-auf-urlaubsreisen/ zur Verfügung. Ergebnisse dürfen ausschließlich unter Angabe der Quelle „IMT / NIT 2019“ veröffentlicht werden.

Faszination Fortnite – Mehrwert auch für Unternehmen?

27. August 2019

Studierende des Masterstudiengangs „Wirtschaftspsychologie“ der Fachhochschule Westküste untersuchten im Rahmen eines Forschungsprojektes, welche Faktoren für die Faszination des bekannten Computerspiels „Fortnite“ verantwortlich sind. Geprüft werden sollte, inwiefern sich die Anziehungskraft des Spieles auch für die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen nutzen lassen könnte.


Professor Dr. Thomas Jendrosch

Die Untersuchung der Studierenden zeigte, dass Fortnite es verlässlich schafft, Glücksgefühle bei den Spielenden auszulösen. Vorkenntnisse sind kaum erforderlich; man kann sofort ins Spiel einsteigen und gerät bald schon in einen sogenannten Flow. Gemeint ist ein Spielmodus, der nicht über- aber auch nicht unterfordert und durch immer neue Aufgaben fesselt. Die Computeranimationen des Spiels sind zudem als reizstarke Hingucker gestaltet, die zum Eintauchen in die comichafte Bilderwelt verführen.

Fortnite kann nicht nur einzeln, sondern auch als Team gespielt werden, was Gemeinschaftsgefühle weckt. Erfolge werden gleich belohnt, was die Motivation immer weiterzuspielen, steigert. Fortnite-Spieler, die von den Studierenden befragt wurden, gaben zudem an, dass sie die Individualisierbarkeit reizt, die das Spiel bietet. Der psychologische Reiz kann gar suchthafte Züge annehmen, so die Masterstudierenden, denn immer neuer Content, neue Updates und neue Spielerunden lassen das virtuelle Vergnügen niemals enden. Die Freude am Spiel täusche letztlich darüber hinweg, dass es sich bei Fortnite um ein typisches „Ballerspiel“ handelt, das durch visuelle Verfremdungen lediglich geschickt entschärft wird. Hat Fortnite einen aber erst einmal „gepackt“, so hängt man sprichwörtlich am Haken – Psychologen sprechen vom „Hook-Effekt“ - man kommt schwerlich nur noch vom Bildschirm los.

Was aus Sicht von Eltern in Bezug auf ihre computerspielenden Kinder verständliche Sorge bereitet, kann im Arbeitsleben durchaus nutzbringend sein, so die Erkenntnis der Studentinnen und Studenten: Spielerische Elemente („Gamification“) oder soziale Team-Wettbewerbe sind im Grundsatz nichts Schlechtes und können daher durchaus zur Motivation genutzt werden. Auch das Bestreben, Aufgaben nach individuellen Stärken zu vergeben, damit Arbeiten leicht und lustvoll von der Hand gehen („Arbeitsflow“) erscheint psychologisch sinnvoll. Der Reiz des Computerspiels kann Unternehmen auch dazu anregen, Arbeitsatmosphären stets modern und up-to-date zu halten, damit der Berufsalltag dauerhaft aktivierend und lustvoll erlebt wird. Ob man mit Mitarbeitenden im Unternehmen aber Tänze aufführen sollte, so wie die Figuren in Fortnite dies vormachen und damit u.a. Vorbild für den Jubel vieler Fußballprofis sind, darüber können die Studenten nur spekulieren. Gleichwohl stellte sich auch hier zumindest die psychologische Erkenntnis ein, dass gemeinschaftliche Rituale im Grundsatz durchaus geeignet sind, den Zusammenhalt in einem Team zu fördern.

Das Fazit der Studierenden: Die psychologischen Tricks, mit denen Fortnite arbeitet, bleiben nicht ohne Wirkung. Und so dürfte beim Medienkonsum von Computerspielen ebenso wie beim Einsatz von arbeitspsychologischer Methoden ein kritisches Bewusstsein aller Beteiligten stets wichtig sein.

Professor Dr. Thomas Jendrosch, der das Projekt begleitet hat, zeigte sich erfreut von der Leistung der Studierenden: „Man sieht, dass die Wirtschaftspsychologinnen und Wirtschaftspsychologen der FH Westküste in der Lage sind, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen kritisch auseinanderzusetzen und zugleich nützliche Erkenntnisse für die Wirtschaft zu liefern.“


Beruf, Freizeit und Studium? Das geht.

23. August 2019


Katharina Lutze

Katharina Lutze ist Personalleiterin des Hotels Küstenperle. Parallel studiert sie seit April den berufsbegleitenden Onlinemaster „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ an der Fachhochschule Westküste in Heide. Wir haben sie gefragt, wie gut das unter einen Hut zu bringen ist.

An Langeweile leidet Katharina Lutze eher weniger. Neben ihrem Job in dem familiengeführten Büsumer 4-Sterne-Haus, ist sie ehrenamtliche Prüferin für die Industrie- und Handelskammer und hat zudem einige weitere Ehrenämter inne. Um zusätzlich noch etwas für sich persönlich zu machen und sich dabei auch fachlich weiterzubilden studiert Frau Lutze nun den berufsbegleitenden Onlinemaster Wirtschaft, Medien und Psychologie an der FH Westküste. Ganz selbstverständlich war ihre Entscheidung für das Studium aber nicht:

„Vor Beginn habe ich mich natürlich gefragt, ob ich ein Studium zeitlich überhaupt noch unterkriege“, sagt sie. „Entscheidend war jedoch, dass die FH Westküste den Master auch in Teilzeit anbietet.“

So kann das Studium in drei Jahren, anstatt in eineinhalb Jahren Vollzeit absolviert werden. Die Module werden auf einen längeren Zeitraum verteilt, sodass der Arbeitsaufwand pro Semester geringer wird und sich auch besser an die persönlichen Rahmenbedingungen anpassen lässt.
Entsprechend positiv ist das erste Fazit:

„Natürlich muss man sich selbst motivieren können und diszipliniert sein. Aber das Lernen macht Spaß und bringt mich weiter“, so Katharina Lutze. „Besonders gut gefällt mir der Praxisbezug des Studiums und der enge Austausch zwischen Dozenten und Studierenden, den ich bei einem Online-Studium so zunächst gar nicht erwartet hätte.

Positiv bewertet Frau Lutze außerdem die Flexibilität, die den Studierenden im Onlinestudium ermöglicht wird. „So ist es mir möglich, zu lernen, wann und wo ich das möchte.“ Ihr Arbeitgeber steht dabei voll hinter Katharina Lutze und unterstützt durch flexible Arbeitszeiten das Studium.

Bewerbungen für den Onlinemaster „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ nimmt die FH Westküste noch bis zum 13. September entgegen. Alle Infos unter: https://www.fh-westkueste.de/wmp/


Fit für die Zukunft – Studierende der FH Westküste kooperieren mit HOELP und AWO

13. August 2019


Vertreter von AWO, Hoelp und FH Westküste. Martin Meers (v.l.) und Jan Westensee (v.r.)

Der Wettbewerb um gute Mitarbeiter nimmt zu. Diese Tendenz haben sowohl die HOELP gGmbH als auch die AWO – Bildung und Arbeit in der Vergangenheit festgestellt. Um sich für die Zukunft gut aufzustellen, haben die beiden gemeinnützigen Organisationen in den vergangenen vier Monaten mit Studierenden des Bachelors Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste kooperiert und gemeinsam an ihrer Arbeitgebermarke gefeilt. Die Studierenden führten im Projekt eine Vielzahl an Interviews mit Mitarbeitern der Organisationen und arbeiteten dabei besondere Merkmale der Arbeitgeber heraus, mit denen diese sich nun offensiv und authentisch als guter Arbeitgeber in der Region positionieren. Besonders hoben die Mitarbeiter in der Interviewstudie die Flexibilität ihrer Arbeitgeber sowie den fairen Umgang auf Augenhöhe und Unterstützung seitens der Führungskräfte hervor.

Martin Meers, Geschäftsführer der AWO –Bildung und Arbeit zeigte sich von der eingesetzten Methodik sowie den Ergebnissen der Studierenden beeindruckt und resümierte: „Die Ergebnisse der Studie bestätigen einen Eindruck, den ich schon lange habe aber nie formulieren konnte. Es ist schön, dass die unabhängige Untersuchung spiegelt, dass auch unsere Mitarbeiter dieses Empfinden teilen.“

Jan Westensee, der das Projekt auf Seite der Fachhochschule leitete, ergänzt: „Es macht stolz zu sehen, wozu unsere Studierenden am Endes Ihres Bachelorstudiums fähig sind und, dass diese Fähigkeiten auch kleinen und mittleren Unternehmen und Organisationen in der unmittelbaren Umgebung einen echten Mehrwert bringen.“

Für Unternehmen, die sich Zugang zu wirtschaftspsychologischem Wissen wünschen hält die Fachhochschule Westküste sowohl das 2015 gegründete WinHR – Institut für Personalforschung als auch den berufsbegleitenden Online-Masterstudiengang Wirtschaft, Medien und Psychologie bereit, für den sich Interessierte noch bis zum 13.09. bewerben können.


Minister Altmaier verkündet die Gewinnner der Reallaboranträge

18. Juli 2019

Bei der Ausschreibung im Wettbewerb „Reallabore zur Energiewende“ hat sich die Projektskizze Reallabor Westküste100 (ReWest100), an welcher die FH Westküste beteiligt ist, durchgesetzt und kann nun einen Vollantrag stellen, um entsprechende Fördermittel zu erhalten.

Allen Beteiligten, insbesondere natürlich dem Konsortialführer Raffinerie Heide GmbH und den Beteiligten in der FH Westküste, herzlichen Glückwunsch.

Zur Pressinfo des BMWi: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2019/20190718-altmaier-verkuendet-gewinner-im-ideenwettbewerb-reallabore-der-energiewende.html 

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