Pressemitteilungen der FH Westküste

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Wintersemester an der FH Westküste startet in Präsenz

22. September 2022

Insgesamt 381 Erstsemester haben in dieser Woche ihr Studium an der Fachhochschule Westküste begonnen. Davon starten 303 Studierende ein Bachelor-Studium. 78 nehmen zum Wintersemester ihr Master-Studium in Heide auf.

Die neuen Studierenden wurden am Donnerstag offiziell durch die Hochschule und den Bürgervorsteher der Stadt Heide, Michael Stumm, begrüßt und befinden sich nun in ihrer Einführungswoche. Dabei erfahren die „Erstis“ unter anderem, wie die Hochschule funktioniert, lernen sich durch verschiedene Veranstaltungen untereinander kennen und beginnen bereits auch, die ersten Vorlesungen zu hören.

Das kommende Wintersemester wird nach aktuellem Stand ohne Einschränkungen in Präsenz stattfinden. Die Freude darüber ist bei Studierenden und Mitarbeitenden groß.

Die Hochschule verzeichnet weniger Einschreibungen im Vergleich zum Vorjahr. Gründe dafür sind demographische Veränderungen und der Anstieg digitaler Angebote nach Corona, die konkurrierend zu einem Studium am Wohnort möglich sind. Erste Maßnahmen wurden bereits ergriffen, um diesem Trend entgegen zu wirken. Nachdem auf Grund pandemiebedingter Einschränkungen kaum Veranstaltungen und Messen möglich waren, wird der Fokus wieder verstärkt auf diesen Bereich gerichtet. „Ich bin überzeugt, dass der persönliche Draht zu Studieninteressierten das A und O ist und uns als kleine, familiäre Hochschule ausmacht. Das nach wie vor große Interesse an einem Studium bei uns spiegelt sich z.B. in der hohen Besucherzahl unserer Veranstaltung „Studieren lohnt sich“ wider, die im September mit mehr als 1.000 Schülerinnen und Schülern stattfand. Insofern rechnen wir wieder mit einem Aufschwung der Studierendenzahlen im kommenden Jahr.“, sagt Franziska Schneidewind aus dem Hochschulmarketing.


Neuer Staatssekretär besuchte Fachhochschule

11. August 2022

Bereits rund vier Wochen nach seiner Berufung als Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur besuchte Guido Wendt Ende Juli die Fachhochschule Westküste in Heide. Der von Bildungsministerin Karin Prien ernannte Rendsburger Betriebswirt Wendt nahm die Einladung von Fachhochschulpräsidentin Prof. Dr. Katja Kuhn sehr gerne an, sich über aktuelle Themen der Fachhochschule auszutauschen und die Einrichtung näher kennen zu lernen.

Während des rund zweistündigen Termins stand besonders die Weiterentwicklung der Hochschule und ihrer Studienangebote im Fokus. In diesem Zusammenhang wurde auch über die Veränderung regionaler Gegebenheiten und Bedarfe durch mögliche Industrieansiedlungen (Northvolt) gesprochen.  Bei einem Campus-Rundgang besichtigte der Staatsekretär auch den Energiepark der FH Westküste. Dessen Herzstück ist das Lehr- und Ausstellungsgebäude, welches im Rahmen des Projektes NESTrail: Smart Region 2.0 entstanden ist. Studierende können hier während ihres Ingenieursstudiums in sehr kompakter und anschaulicher Form erlernen, wie Gebäude effizient und smart automatisiert und durch die Nutzung von regenerativem Strom aus verschiedenen Quellen beheizt und gekühlt werden können.

Im Anschluss an den Besuch der Fachhochschule lud der Landtagsabgeordnete Andreas Hein den Staatssekretär auf eine Tour durch die Region ein. Guido Wendt fungiert in der Funktion des Staatsekretärs für Wissenschaft, Forschung und Kultur unter anderem als Bindeglied zwischen den Hochschulen und der Landesregierung.


Endlich wieder Crazy Car Race an der FH Westküste

06. Juli 2022

Nach drei Jahren Pause fand in der vergangenen Woche das beliebte Crazy Car Race an der FH Westküste statt. Fünf Studenten-Teams aus dem Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik schickten autonom gesteuerte, selbstfahrende Modellautos ins Rennen und maßen sich hinsichtlich Schnelligkeit und Design.

Das Crazy Car Rennen hat bereits eine lange Tradition an der Hochschule, musste allerdings aus organisatorischen Gründen in den letzten drei Jahre abgesagt werden. In diesem Jahr hat Herr Prof. Dr. Sönke Appel die Verantwortung übernommen und gemeinsam mit seinem Laboringenieur Max Keste fünf Teams Studierender angeleitet, die kleinen Fahrzeuge zusammenzubauen und zu programmieren. Das Design ging dabei vom klassischen Rennauto – umgebaut aus Spielzeugautos oder mit dem 3D-Drucker hergestellt – bis zum fahrenden Roboter. Letzterer gewann dann auch mit dem Team mit dem passenden Namen „R2D2“ den ersten Preis für das beste Design. Sieger des Crazy Race, bei dem alle Autos zeitgleich gegeneinander fahren, wurde das Team „Optospeed“.

„Crazy Car ist ein Projekt der Fachhochschule Westküste für Studierende, Schüler und Schülerinnen. Durch den Wettkampfansatz wird technisches Verständnis mit einer hoher Eigenmotivation vermittelt.
Für den Neustart haben wir in diesem Jahr zwar erst einmal nur Studierende der FH eingebunden, werden aber bereits im nächsten Jahr wieder Schulen, z.B. das Werner-Heisenberg-Gymnasium, dabei haben. Darauf freuen wir uns schon jetzt.“

Schulen, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich direkt bei Appel melden (appel(at)fh-westkueste.de).


Vergabe Deutschland Stipendium

04. Juli 2022

An der Fachhochschule Westküste werden in diesem Jahr sechszehn Studierende durch ein Deutschlandstipendium gefördert. In feierlichem Rahmen wurden in der vergangenen Woche die Stipendien in der „Alten Schule“ in Lieth übergeben.

Stipendiat*Innen, Förderer und Vertreter*Innen der Hochschule konnten sich endlich wieder persönlich austauschen, nachdem pandemiebedingt in den letzten Jahren die Übergabe nur in digitaler Form stattfand. Die Stipendiaten studieren an der Hochschule sowohl in Bachelor- als auch Masterstudiengängen. Das Spektrum der vertretenen Studiengänge reicht von „Wirtschaftspsychologie“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“ bis hin zu „Mikroelektronische Systeme“. Das Stipendium wird in Würdigung besonderer Studienleistungen, aber auch unter Berücksichtigung ehrenamtlichen Engagements vergeben.

Die Förderung beträgt monatlich 150 Euro und wird von Firmen, Institutionen oder Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und hält so „den Rücken für das Studium frei“.

Professorin Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der FH Westküste, würdigte die Leistungen der Studierenden: „Solch ein Stipendium ist sicherlich eine große Ehre, aber jeder von Ihnen hat ganz viel selbst dazu beigetragen. Nutzen Sie Ihr Potenzial für Ihren eigenen beruflichen Erfolg, aber auch für eine verantwortungsvolle Entwicklung unserer Gesellschaft!“

Im Namen der geförderten Studierenden bedankt sich die Fachhochschule Westküste bei allen Förderern. Dazu zählen die Werner Petersen Stiftung, die Heinz Wüstenberg Stiftung, die Vishay BCcomponents Beyschlag GmbH als auch die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel/ egeb: Wirtschaftsförderung Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mbH. Außerdem sind zu nennen die Endress+Hauser (Deutschland) GmbH+Co.KG, das Förderforum Fachhochschule Westküste e.V., die R+V Allgemeine Versicherungs AG, die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg und der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHE.


Endspurt für Studienplatzbewerbungen an der FH Westküste

28. Juni 2022

Noch bis zum 15. Juli sind Bewerbungen für einen Studienplatz an der Fachhochschule Westküste in Heide möglich. Interessierte können sich unter https://www.fh-westkueste.de/bewerbung/ über die Möglichkeiten, die Zulassungsvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren informieren.

Nachdem die Fachhochschulreife oder das Abitur „in der Tasche“ sind, planen viele junge Menschen in der Region genau jetzt die nächsten Zukunftsschritte. Wer dabei an ein Studium denkt, ist an der Fachhochschule Westküste genau richtig. In ihren neun Bachelor- und sieben Masterstudiengängen in den Bereichen Wirtschaft und Technik vermittelt die Hochschule alle Grundlagen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. „Ein praxisnahes Studium ist und bleibt das beste berufliche Sprungbrett. Und genau das bieten wir an der FH Westküste. Dabei sind uns die familiäre Atmosphäre und die persönliche Betreuung unserer Studierenden besonders wichtig.“, sagt die Präsidentin der Hochschule, Prof. Dr. Katja Kuhn.

Das Spektrum der Bachelor-Studiengänge reicht von „Immobilienwirtschaft“ und „Betriebswirtschaft“ über „Green Building Systems“ bis zu „Elektrotechnik/Informationstechnik“.

„Wir erleben in unseren Beratungsgesprächen einerseits den Wunsch nach Verlässlichkeit und Sicherheit. Andererseits wollen die jungen Menschen endlich wieder raus in die Welt! Studiengänge wie International Tourism Management oder Management und Technik sind da besonders gut geeignet, beide Seiten zu verbinden. Sie bieten einen besonderen Fokus auf die Sprachenausbildung und haben ein Auslandssemester fest im Studienplan.“, sagt Kuhn.

Praxisnähe und eine Ausrichtung auf die Qualifikationen, die es später im Berufsleben braucht, stehen bei den Studiengängen der FH Westküste im Mittelpunkt. Das stellen die Dozentinnen und Dozenten, die alle über umfassende Berufserfahrung verfügen, sicher. Ein Praxissemester, welches zu allen Bachelorstudiengängen gehört, und viele Kooperationen und Projekte mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft tragen ebenso dazu bei.

Auch im Masterbereich haben die Fachbereiche Wirtschaft und Technik der FH Westküste viel zu bieten. So sind Studiengänge wie „Green Energy“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ mit ihren Schwerpunkten in den Bereichen Energiewende bzw. Digitalisierung unmittelbar am Puls der Zeit. „Wirtschaftspsychologie“ oder „International Tourism Management“ werden in Heide nicht nur als Bachelor-, sondern eben auch als Masterstudiengang angeboten.

All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 - 133.


Vom Gymnasiasten zum Technikstudenten mit 1000 Ideen

16. Juni 2022

Tjorven Rieve ist Student im 4. Semester des Studiengangs „Elektrotechnik und Informationstechnik“ (E/I) an der FH Westküste. Dass er sich für sein Studium die Hochschule in Heide ausgesucht hat, kommt nicht von ungefähr. Bereits während seiner Schulzeit am Gymnasium Heide Ost (GHO) gab es erste Berührungspunkte. Jetzt hat er einen Roboter gebaut, der für zukünftige Schulprojekte eingesetzt werden wird.

Mit strahlenden Augen präsentiert Tjorven Rieve sein neuestes Werk: einen selbstgebauten Roboter, der in Anlehnung an den bekannten Roboter Wall-E liebevoll auf den Namen Will-E getauft wurde. Er ist über eine App auf dem Handy steuerbar. Alle Teile hat Rieve selbst besorgt und zusammengebaut. Die Hülle wurde mit einem 3D-Drucker im Labor der Hochschule hergestellt. Will-E ist etwa 30 cm groß und bewegt sich wendig durch den Raum. Winken klappt super und die Augen fungieren als Kamera.

Den Auftrag für den Bau bekam er von Franziska Schneidewind, die an der Hochschule u.a. für Schulprojekte verantwortlich ist. Als Studentische Hilfskraft ist er bereits seit Beginn seines Studiums im Herbst 2020 für sie tätig.

Ihre Wege haben sich aber schon während seiner Schulzeit gekreuzt. Die FH Westküste bietet Schulen in der Region verschiedene Formen der Zusammenarbeit an. Dazu zählen z.B. der regionale Schulwettbewerb „Crazy Car“, in dem autonom fahrende Autos gebaut und programmiert werden, oder das gemeinsam mit dem GHO entwickelte Projekt „Was ist ein/e Wissenschaftler/in“, in dem im Rahmen der schulischen Science AG Stereotypen abgebaut werden sollen. In beiden war Rieve aktiv. „Ich hatte schon immer großes Interesse an Technik und wollte nach meinem Abi auch in der Richtung ein Studium beginnen. Durch die Projekte kannte ich die FH Westküste schon ganz gut. Außerdem gab es Empfehlungen von Freunden, die bereits E/I studierten.“, sagt er. Auch wenn sein Studium in Zeiten von Corona gestartet ist, bereut er seine Entscheidung nicht: „Die ersten Semester liefen durch die Online-Lehre eher schleppend. Je nach Modul waren einige Themen sehr theoretisch und durch den wenigen Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen manchmal schwer verständlich. Zum Glück gab und gibt es wöchentliche Laborversuche, so dass der Stoff auf praktische Art wiederholt werden kann.“

Für Schneidewind ist Tjorven Rieves Weg zum Studium ein Paradebeispiel, wie junge Menschen durch die Zusammenarbeit von Schule und Hochschule schon früh ermutigt werden können, sich ganz praktisch mit MINT-Themen zu beschäftigen und am Ende sogar ein Technikstudium zu beginnen. „Mir geht es in erster Linie bei meinen Schulbesuchen darum, Begeisterung für technische Themen zu fördern. Mit Tjorven ist es inzwischen andersrum: Er begeistert mich ständig mit seinen ganzen Ideen. Ich lerne da selbst auch eine Menge.“

Im kommenden Semester steht für Rieve bereits das Praxissemester an. Bis dahin will er aber noch ein wenig weiter an Will-E programmieren. Dass sein Roboter ab sofort bei Messe- und Schulbesuchen zum Einsatz kommt, freut ihn riesig.

Aktuell läuft für die technischen Studiengänge die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester. Gibt es einen Wunsch, den er hätte? „Es wäre toll, wenn auch mehr Mädchen ein E/I-Studium starten.“, sagt er lachend.
Für Fragen zu den Studiengängen der FH Westküste als auch für Schulkooperationen steht Frau Schneidewind per E-Mail unter schneidewind(at)fh-westkueste.de zur Verfügung.


FH Westküste-Professor Bernd Eisenstein ist neuer Vorsitzender des Arbeitskreises Tourismusforschung: „Massentourismus nachhaltig gestalten – auch in Schleswig-Holstein“

25. Mai 2022

Kann Massentourismus nachhaltig, gerecht und zukunftsfähig sein? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Jahrestagung des Arbeitskreises Tourismusforschung (AKTF) befasst. Ausrichter war das Deutsche Institut für Tourismusforschung mit Sitz an der Fachhochschule Westküste.

Im Rahmen der Tagung kamen mehr als 60 Forschende aus ganz Deutschland - teils virtuell, teils in Präsenz in St. Peter-Ording - zusammen. In Fachvorträgen und Diskussionsrunden stand die Zukunft des Massentourismus im Fokus. Partiell stehen sich bislang in besonders populären Urlaubszielen wie Sylt, Büsum oder Rügen eine hohe, lukrative Nachfrage einerseits und ökologische, soziale sowie nachhaltige Aspekte andererseits häufig noch unvereinbar gegenüber. Im Kern ging es den Forschenden nun um die Frage, mit welchen Konzepten, Angeboten und Instrumenten diesem Spannungsfeld zukünftig begegnet werden kann. Prof. Bernd Eisenstein, Direktor des ausrichtenden Deutschen Instituts für Tourismusforschung:

“Die Ansatzpunkte, Massentourismus nachhaltig zu gestalten, sind da. Und sie sind vielfältig. Möglichkeiten der Besucherlenkung, der Umgang mit Erwartungen und Ansprüchen der Gäste sowie Fragen der Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung waren nur einige Punkte, die wir an den vergangenen zwei Tagen unter die Lupe genommen haben. Dass wir als Deutsches Institut für Tourismusforschung dabei die Gelegenheit hatten, eine solch hochkarätig besetzte Tagung auszurichten und den Kolleginnen und Kollegen unsere Forschung gleichzeitig auch präsentieren zu können, ehrt uns besonders.”

Neben dem fachlichen Austausch stand für den AKTF auch in diesem Jahr die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses fest auf der Agenda. Im Vorfeld setzten sich jeweils drei Studierende von unterschiedlichen Hochschulen gegen die Konkurrenz durch und erhielten im Rahmen der Tagung die Möglichkeit, ihre touristischen Bachelor- und Masterarbeiten vor einem Fachpublikum vorzustellen. Der Nachwuchspreis für die beste Bachelorarbeit ging an eine Studentin der Hochschule München. Die beste eingereichte Masterarbeit brachte eine Studentin der Universität des Saarlandes hervor.

Prof. Bernd Eisenstein wurde im Rahmen der am Rande der Tagung stattgefundenen Mitgliederversammlung gemeinsam mit Prof. Dr. Werner Gronau (Hochschule Stralsund) und Prof. Dr. Tim Freytag (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) zum Vorstand des AKTF gewählt. Der neue erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus Dr. Tim Harms (FH Westküste), Dr. Marius Mayer (University of Innsbruck), Dr. Tobias Reeh (Georg-August Universität Göttingen), PH Dr. Nadine Scharfenort (Universität Trier) und Ina Voshage (Universität Passau).

Eisenstein zog am Ende der Tagung Bilanz:

“Seitens der Wissenschaft haben wir an der vergangenen zwei Tagen viele Lösungswege skizziert, einen ‘Massentourismus 2.0’ zu gestalten, und auch die Grenzen dessen diskutiert. Nun gilt es, Forschungsansätze weiter zu vertiefen und die daraus entstehenden Resultate für die Entscheidungsträger in den Destinationen in handhabbare Maßnahmenpakete zu übersetzen.
Und natürlich freuen wir uns, dass mit Dr. Tim Harms, den Studiengang ITM repräsentierend, und mit mir, stellvertretend für die Tourismusforschung der Westküste zwei Angehörige der FH Westküste den AKTF auch weiterhin in der strategischen Arbeit unterstützen können und dürfen.”

Zum Hintergrund:

Arbeitskreis Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) e.V.

Der Arbeitskreis Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) e.V., der ursprünglich „Arbeitskreis für Freizeit- und Fremdenverkehrsgeographie“ hieß und später in „Freizeit- und Tourismusgeographie“ umgetauft wurde, bevor er 2013 die heutige Bezeichnung erhielt, wurde am 2. Oktober 1985 anlässlich des 45. Deutschen Geographentages in Berlin gegründet. Die Arbeit des Arbeitskreises dient weder wirtschaftlichen noch parteipolitischen oder konfessionellen Interessen. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
Aufgabe des Arbeitskreises sollte die gemeinsame Bearbeitung raumbezogener Forschungsfragen im Tourismus sein. Zweck des Arbeitskreises ist es insbesondere,

  1. die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen zu fördern, die sich auf Basis eines raumbezogenen Ansatzes mit den Phänomenen in Freizeit und Tourismus beschäftigen,
  2. Voraussetzungen für die Förderung der Tourismuswissenschaft zu erarbeiten,
  3. Forschungsvorhaben für wichtige Fragen der raumbezogenen Tourismusentwicklung anzuregen,
  4. zur Etablierung einer sich interdisziplinär verstehenden Tourismuswissenschaft beizutragen und den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Disziplinen der Tourismuswissenschaft zu fördern,
  5. den Wissenstransfer von raumbezogener Tourismusforschung in die Praxis zu fördern
  6. die touristische Aus-, Fort- und Weiterbildung zu fördern,
  7. Öffentlichkeitsarbeit über Möglichkeiten und Auswirkungen des Tourismus aus Sicht der Wissenschaft zu betreiben,
  8. Verbindungen zu anderen nationalen und internationalen tourismuswissenschaftlichen Vereinigungen zu pflegen,
  9. die Ziele und Anliegen der deutschsprachigen Tourismuswissenschaft international zu vermitteln.
  10. Sitz des Arbeitskreises ist Eichstätt.

Deutsches Institut für Tourismusforschung

Das Deutsche Institut für Tourismusforschung wurde im Jahr 2020 als In-Institut der Fachhochschule Westküste gegründet; seine Wurzeln reichen jedoch weit zurück. Hervorgegangen ist es aus dem Institut für Management und Tourismus (IMT), welches sich seit seiner Gründung im Jahr 2006 zum personell größten In-Institut im Tourismus einer deutschen Hochschule entwickelte und seine Forschungs- und Transferaktivitäten zum Tourismus kontinuierlich inhaltlich und räumlich ausweitete. Dieser Weiterentwicklung und Bedeutung trug die Umwidmung zum Deutschen Institut für Tourismusforschung Rechnung.
Das Institut fokussiert sich auf eine interdisziplinär ausgerichtete und angewandte
Tourismusforschung. Es nutzt quantitative und qualitative Methoden und entwickelt diese konsequent weiter. Durch seine Veröffentlichungen fördert es das Verständnis touristischer Phänomene und versteht sich als Impulsgeber für die scientific community. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung stellt drei Themenfelder in den Mittelpunkt seiner Forschung:

  • Reiseverhalten des Menschens
  • Effekte des Reisens auf Gesellschaft, Ökologie
  • und Ökonomie
  • Optionen zur strategischen Entwicklung in Destinationen und Institutionen

Direktor ist Prof. Bernd Eisenstein.

https://www.ditf-fhw.de/


StartUp-Kultur an der Westküste

12. Mai 2022

Bei der dritten Start Up-Night in unserem Foyer stellten zwei Gründerteams und ein Gründer aus der Region ihre Projekte vor und tauschten sich mit Studierenden, WissenschaftlerInnen und Gästen aus. Ins Leben gerufen wurde die Start-Up-Night 2018 von Dirk Braunhart, Professor für Entrepreneurship & Finance an der FH Westküste: „Ich möchte meinen Studierenden besonders das unternehmerische Denken beibringen. Das ist eine Haltung, die immer weiterhilft, egal ob als Unternehmer oder Angestellter. Bei uns heißt Lernen, dass die Studierenden ihr Wissen gleich umsetzen. Wenn diese Praxiserfahrungen dann in einer Gründungsidee münden, unterstützen wir auf dem ganzen Weg.“

Ansprechpartnerin für Gründende und Gründungsinteressierte an der FH Westküste ist Nina Jerke, die die Start-Up-Night in diesem Jahr gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Dithmarschen und der IHK Flensburg organisiert hat. Mit dem StartUp Center bietet sie allen Interessierten ein breites Netzwerk in der Region Westküste und darüber hinaus und unterstützt mit Rat und Tat in allen Phasen der Unternehmensgründung. „Seit ich im September 2020 im StartUp Center begonnen habe, habe ich über 20 Gründungsteams beraten. Dabei ist es wichtig, realistisch das eigene Potenzial und die Marktchancen einzuschätzen, damit die Gründung möglichst langfristig erfolgreich ist. Etwa die Hälfte der Interessierten haben dann tatsächlich gegründet und die Mehrzahl ist bislang auch weiter dabei, zu wachsen und profitabel zu werden“, so Nina Jerke.

Neben Stulle und Pulle, Fischbude neu gedacht, die außer einem Vortrag über ihre Gründung auch mit einem Foodtruck auf dem Campus waren, hatten die weiteren Speaker echten FH Westküste-Hintergrund: Molekül ist eine Gründung, die in Zusammenarbeit mit dem StartUp-Center und Nina Jerke entstanden ist. Thora und Jan bieten nachhaltige Beachware-Produkte und neuerdings auch Reisen an. Revive Automotive wurde von FH Westküste-Absolvent Max Carstensen gegründet. Das StartUp rüstet klassische Porsche mit Elektroantrieb aus.


FH Westküste-Präsidentin Katja Kuhn in den Vorstand der schleswig-holsteinischen Landesrektorenkonferenz gewählt

03. Mai 2022

Die Präsidentin der Fachhochschule Westküste in Heide, Prof. Katja Kuhn, ist jetzt zur stellvertretenden Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenz Schleswig-Holstein gewählt worden. Die Landesrektorenkonferenz ist das gemeinsame Gremium der neun öffentlichen und vier staatlich anerkannten privaten Hochschulen Schleswig-Holsteins. In regelmäßigen Sitzungen berät die Runde aktuelle Entwicklungen und Fragen, welche die Hochschulen des Landes gemeinsam betreffen und stimmt dazu Positionen und Ziele ab.

„Ich freue mich, ab sofort in neuer, verantwortungsvoller Position zur künftigen Entwicklung Schleswig-Holsteins als Wissenschaftsstandort beitragen zu können. Besonders im Austausch und der engen Zusammenarbeit unserer Hochschulen sehe ich eine große Stärke“, so Prof. Kuhn.

Prof. Katja Kuhn ist seit 2020 Präsidentin an der FH Westküste mit knapp 2000 Studierenden in den Bereichen Wirtschaft und Technik. Sie tritt ihr neues Amt als stellvertretende Vorsitzende des Landesrektorenkonferenz zum 1. Juni 2022 an.


Schnupperstudium als Probelauf für Studieninteressierte

08. März 2022

In der ersten Woche der Osterferien bietet die FH Westküste in Heide wieder ein Schnupperstudium an. Ziel ist es, Studieninteressierten die Möglichkeit zu geben, schon einmal auszuprobieren, ob der Studienwunsch mit den tatsächlichen Inhalten übereinstimmt.

In diesem Jahr wird das Schnupperstudium vom 5. bis 7. April stattfinden, allerdings pandemiebedingt in digitaler Form. „Das tut dem Erlebnis allerdings keinen Abbruch.“, sagt Franziska Schneidewind vom Hochschulmarketing. „Es eröffnet sogar die Möglichkeit, das Programm auszuweiten. Im Fokus stehen der persönliche Kontakt und das Kennenlernen der Hochschule. Deshalb sind neben Vorlesungen, die man online besuchen kann, auch Gesprächsrunden mit Absolvent*Innen und Studierenden geplant.“ Die Interessierten haben dabei die Wahl: Sie können einzelne Programmpunkte auswählen oder entscheiden sich, sogar an allen drei Tagen dabei zu sein.

Die Hochschule bietet aktuell neun Bachelorstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft und Technik an. Dabei reicht das Angebot von Betriebswirtschaft über International Tourism Management bis hin zu Green Building Systems. Janin Damms von der Studienberatung wird während der Veranstaltung über den Ablauf der Bewerbung und die Zulassungsvoraussetzungen informieren. Sie koordiniert auch das Programm und freut sich auf das Format. „Unsere Lehrenden wissen, wie wichtig es ist, Studieninteressierten einen Vorabeinblick ins Studium zu geben. Deshalb beteiligen sie sich gerne mit einer Vielzahl an Probevorlesungen und Vorträgen.


Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt auf der Internetseite www.meer-fuers-hirn.de/schnupperstudium.


Hochrangiger Besuch aus Berlin an der FH Westküste

08. März 2022

Jana Schimke, MdB und seit Dezember 2021 Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses des Bundestages, hat auf Einladung des Landtagsabgeordneten des Wahlkreis Dithmarschen – Schleswig, Andreas Hein am 4. März die Fachhochschule Westküste in Heide besucht, um sich über touristische Projekte zu informieren.

Das Deutsche Institut für Tourismusforschung ist fester Bestandteil der FH Westküste und hat sich sowohl national als auch über die Grenzen Deutschlands hinweg als wegweisend etabliert, wenn es um Forschungsthemen im Tourismusbereich geht. Die Tourismusforscher um den Direktor des Instituts, Professor Dr. Bernd Eisenstein stellten den Besuchern vier aktuelle Projekte vor.

Zunächst wurde über das Projekt „Tourismus-Satellitenkonto (TSA)“ berichtet. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden zum einen die gesamten Konsumausgaben der Übernachtungs- sowie Tagestourist*innen mit privat und geschäftlich motiviertem Reiseanlass in der betrachteten Destination ermittelt und zum anderen die durch diese Ausgaben ausgelösten Effekte auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung berechnet.

Im Anschluss wurden die Ergebnisse eines Projekts zur Frage der Tourismusakzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung vorgestellt. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Überlastung bestimmter touristischer Regionen haben die Forschenden des Instituts eine Skala entwickelt, welche messbar macht, wie einheimische Menschen die Auswirkungen des Tourismus an ihrem Wohnort wahrnehmen und bewerten. Hiervon ableitend können die Forschenden beispielsweise Empfehlungen zur Entwicklung der Destinationen treffen.

Im weiteren Verlauf des Besuchs standen das Projekt „RA Business“, das eine Reiseanalyse für Geschäftsreisen zum Inhalt hat, sowie das kürzlich gestartete Besuchermanagementprojekt „AI-basierter Recommender für nachhaltigen Tourismus“ im Fokus. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen auf künstlicher Intelligenz basierende Verfahren erforscht, entwickelt, implementiert und evaluiert werden, die helfen, die zeitweilige Überlastung von Reise- und Ausflugszielen durch gezielte Besucherinformation zu vermeiden und geeignete Alternativen aufzuzeigen. Hierbei sollen in Zukunft auch Drohnen genutzt werden. Die Forscher demonstrierten den Gästen die sich bereits im Rahmen von Forschungsprojekten im Einsatz befindliche Technik und konnten aufzeigen, welche Möglichkeiten für ein Besuchermanagements mit Drohnenunterstützung denkbar wären.

Jana Schimke fasste ihre Eindrücke zusammen: „Ich bin beeindruckt von der Bandbreite der Projekte, welche die Hochschule im Bereich Tourismusforschung vorgestellt hat. Die FH Westküste hat eine besondere Bedeutung für die Region und Schleswig-Holstein. Insbesondere als Vorsitzende des Tourismusausschuss des Bundestags finde ich die Forschungsaktivitäten wertvoll: Sie sind für den Tourismus in ganz Deutschland ein Gewinn.“

Andreas Hein ergänzte: „Mit der Tourismusbranche ist die Fachhochschule Westküste mit einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche unserer Region eng verbunden. Diese Verknüpfung führt zu einer hohen Akzeptanz der Fachhochschule in der Bevölkerung und spiegelt sich nicht zuletzt auch in den hohen Studierendenzahlen aus den umliegenden Regionen wieder. Hier werden Fachkräfte für den regionalen Arbeitsmarkt bedarfsorientiert ausgebildet.“

Im Namen der Fachhochschule Westküste dankte die Vizepräsidentin, Professor Dr. Anja Wollesen, den Besuchern sehr herzlich für das gezeigte Interesse und verband damit die Einladung, auch weiterhin mit der Hochschule im fachlichen Austausch zu bleiben. Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sei für alle Beteiligten unverzichtbar.


Automatisierungsforum Westküste mit Vergabe des „Industriepreises Technik“

18. Februar 2022

Am Dienstag, dem 15. Februar 2022 veranstaltete der Fachbereich Technik der Fachhochschule Westküste zum 19. Mal das „Automatisierungsforum Westküste“. In diesem Jahr drehte sich alles um das Thema „Digitaler Zwilling in der Automatisierungstechnik“.

Das Spiegeln von reellen Produktionsanlagen bzw. von Teilen dieser in ein digitales Format wird als digitaler Zwilling bezeichnet. Dies kann z.B. bei der Optimierung von Produkten oder der Fertigung unterstützen und dazu beitragen Kosten deutlich einzusparen. Im Rahmen des diesjährigen Automatisierungsforums gaben renommierte Experten aus Wirtschaft und Technik in verschiedenen Vorträgen einen Überblick zum Thema. Besonderer Fokus lag dabei auf der Vorstellung bereits vorhandener und erfolgversprechender Lösungen und Anwendungen.

Nachdem das Automatisierungsforum im letzten Jahr pandemiebedingt ausgefallen war, fand die Veranstaltung dieses Mal mit 130 teilnehmenden Fach- und Führungskräften auf der digitalen Networking-Plattform HyHyve statt. Diese bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in den Pausen auf einem digitalen Marktplatz auszutauschen und zu vernetzen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde wie in jedem Jahr der Industriepreis Technik vergeben. Der Preis wird finanziert von den Industrieunternehmen, die besonders eng mit dem Fachbereich Technik zusammenarbeiten. Der mit 1500,- € dotierte Preis für die herausragende Abschlussarbeit des Jahres 2021 im Fachbereich Technik ging an Herrn Frederick Röhl. Er hat an der Hochschule Elektrotechnik und Informationstechnik studiert. Herr Röhl entwickelte in seiner Abschlussarbeit eine Methode zur objektiven Bewertung einer aktiven Triebstrangschwingungstilgung. Bei modernen PKWs mit einem elektrischen Antrieb können Schwingungen in den Antriebssträngen entstehen, die die Fahrzeuginsassen als unkomfortables Ruckeln wahrnehmen. Dieses wird bisher von einem Testfahrer bewertet. Die von Herrn Röhl entwickelte Bewertungsmethode basiert auf Messdaten und kann somit die Bewertung objektivieren.

Die Laudatio auf den Preisträger wurde von Paolo Jordao Rios Vasques von der Covestro Deutschland AG gehalten.

Die Veranstaltung wurde durch das Förderforum der Fachhochschule Westküste finanziell unterstützt.


FH Westküste erhält Zusage vom Land für neue Professur im Bereich Künstliche Intelligenz

09. Februar 2022

Die FH Westküste, jüngste Hochschule in Schleswig-Holstein, erhält die Zusage des Landes für eine Stiftungsprofessur „Künstliche Intelligenz in der Mensch-Maschine-Interaktion“ über den Zeitraum von fünf Jahren. Insgesamt werden vom Land Schleswig-Holstein 12 Professuren an den Hochschulstandorten Kiel, Lübeck, Heide und Flensburg gefördert. Von der neuen Professur profitieren die Studierenden in den Fachbereichen Wirtschaft als auch Technik, aber auch Unternehmen und Institutionen in der Region.

Große Freude an der FH Westküste: Präsidentin Prof. Dr. Katja Kuhn, Prof. Dr. Tim Warszta und Prof. Dr. Thomas Wiemers haben in den letzten Wochen viel Energie in eine Bewerbung für die Stiftungsprofessur „Künstliche Intelligenz in der Mensch-Maschine-Interaktion“ gesteckt. Nun liegt der positive Bescheid vor. Ganze fünf Jahre wird das Land die Kosten tragen. „Diese Professur wird unser Angebot an der Fachhochschule Westküste in der Zukunft sehr gut ergänzen. Die neue KI-Professur wird einen interdisziplinären Ansatz in Forschung, Lehre und Transfer vertreten und dabei die Aktivitäten unserer beiden Fachbereich Wirtschaft und Technik miteinander verbinden. Die Aktivitäten der Professur sollen auch der mittelständischen Wirtschaft an der Westküste zu Gute kommen und den Transfer zwischen Hochschule und Unternehmen stärken.“, sagt Kuhn.

Die KI-Professur ermöglicht im Studiengang Wirtschaftspsychologie die Schaffung eines neuen Schwerpunkts. Ziel ist die Ausbildung von Wirtschaftspsycholog*innen, die gemeinsam mit Softwareentwickler*innen und Data Scientists an Social Media Anwendungen, Datenmodellen und digitalisierten Geschäftsprozessen arbeiten und so die wertebasierte Koexistenz von Empathie und KI einerseits und wertbasierte Steigerung des Geschäftswerts ermöglichen. Studiengangsleiter Warszta zeigt sich zuversichtlich: „Von diesem neuen Angebot profitieren die Studierenden unmittelbar. Hinzu kommt, dass mit dieser Ausrichtung ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal für den Studiengang Wirtschaftspsychologie entsteht“.

Auch die technischen Studiengänge der Hochschule, wie z.B. der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft (WDW), werden von der neuen KI-Professur profitieren. Data Science ist hier bereits fester Bestandteil des Curriculums. Durch die neue Professur wird die technische Ausrichtung durch ethische Aspekte ergänzt. Im Fokus steht die Entwicklung einer KI, die dem Menschen bei seinen Aufgaben dient und ein positives Erlebnis bei der Nutzung schafft.

Wiemers ist Studiengangsleiter des Studiengangs WDW. Für ihn ist klar: „Die Abstrahlungseffekte für die Wirtschaft, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen werden enorm sein. Zum einen ist für unsere Absolventen der Umgang mit Big Data und KI ganz normal und selbstverständlich und sie tragen dies dann in die Wirtschaft. Zum anderen profitieren Unternehmen auch von den Forschungsergebnissen der Hochschule zu diesen Themen. Wir arbeiten bereits mit verschiedenen Verbänden, einer Vielzahl an Unternehmen sowie Institutionen zusammen und können dadurch sehr gut einschätzen, was die Bedarfe sind. Praxisrelevante Forschung ist unsere Stärke.“

Die FH Westküste geht somit weiter konsequent ihren Weg, sich als leistungsfähiger Partner für innovative und zukunftsorientierte Themen zu präsentieren.


Deutschlandstipendien an Studierende der FH Westküste vergeben

24. Januar 2022

Sechzehn Studierende der FH Westküste freuen sich im Jahr 2022 über eine Förderung durch ein Deutschlandstipendium. Pandemiebedingt fand die Übergabe digital statt, was der gegenseitigen Freude bei Stipendiaten und Förderern aber keinen Abbruch tat.

Für das Deutschlandstipendium erklären sich Firmen, Institutionen oder Privatpersonen bereit, besonders leistungsstarke und engagierte Studierende mit monatlich 150 Euro zu fördern. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und erlaubt es so, sich weiter voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Auf Grund der aktuellen Einschränkungen für die Durchführung von Veranstaltungen musste die diesjährige Stipendienübergabe digital erfolgen. Immerhin konnten sich so Förderer und Stipendiaten kennenlernen und austauschen.

Im Rahmen der Veranstaltung machte Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste, deutlich, dass die Stipendien insbesondere auch Ausdruck der Verbundenheit zwischen der Hochschule und den regionalen Unternehmen sowie engagierten Stiftungen seien.

Die Fachhochschule Westküste bedankt sich, auch im Namen der geförderten Studierenden, für die Übernahme von sechzehn Stipendien: fünf Stipendien von der Prof. Dr. Werner-Petersen-Stiftung sowie drei Stipendien von der Heinz Wüstenberg Stiftung. Zwei Stipendien steuerte das Förderforum der Fachhochschule Westküste bei. Jeweils ein Stipendium übernahmen die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel/ Brunsbüttel Ports GmbH, Vishay BCComponents Beyschlag GmbH, der Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW, die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg, die KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG sowie Endress+Hauser.

Innovatives Masterangebot der FH Westküste passend für Betriebswirte und Techniker

19. Januar 2022

Noch bis zum 15. Februar können sich Bachelorabsolventen für die technischen Masterstudiengänge der FH Westküste bewerben. Dabei ist der Master Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft (WDW) nicht nur für Techniker sondern ganz besonders auch für Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge geeignet.

Erst 2019 ging der Master Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft (WDW) an der FH Westküste an den Start und ist damit der jüngste Masterstudiengang der Hochschule. Besonders ist, dass sich – anders als der Name vielleicht vermuten lässt – nicht nur Bachelorabsolventen aus der Technik, sondern auch aus betriebswirtschaftlichen Studiengängen bewerben können.

Inzwischen gibt es mehr als 20 Absolvent*innen. Dabei sind die Berufswege, die sich nach einem Master-Abschluss ergeben, sehr vielfältig. Celine Volkens hat an der FH Westküste erst ihren Bachelorabschluss in Betriebswirtschaft gemacht und sich dann für den WDW-Master entschieden. Inzwischen arbeitet sie als HR-Spezialistin bei der Aldra Fenster und Türen GmbH. „Gerade in einem technischen Unternehmen wie Aldra hilft mir mein Wissen aus dem Master enorm. Mein Verständnis sowohl für betriebswirtschaftliche als auch technische Prozesse konnte ich deutlich vertiefen. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Studiengang genau richtig ist, um sich in einer digitalisierten Berufswelt oder in einem technischen Umfeld auch in Führungspositionen behaupten zu können.“, sagt Volkens.

Ganz anders dagegen der Weg von Ann-Kathrin Klinger. Sie hat Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen) an der Hochschule studiert. Ihre Motivation, anschließend den WDW-Master zu absolvieren, formuliert sie wie folgt: „Für mich waren die modernen Inhalte relevant, am Puls der Zeit zu sein und eben kein Uni-Wissen, das vor 20 Jahren schon gelehrt wurde, vermittelt zu bekommen. Der Studiengang bietet einen unglaublich spannenden Mix an Themen. Das ging von neuen Technologien über Innovation bis hin zu Personal- und Unternehmensführung.“ Heute arbeitet sie als Laboringenieurin an der Hochschule und gibt ihr Wissen an WDW-Studierende weiter. Ihr langfristiges Ziel ist die Promotion.
Beide sind nach wie vor von ihrem WDW-Studium begeistert und empfehlen den Studiengang ausdrücklich weiter. Damit sind sie nicht alleine. Auf der Bewertungsplattform Studycheck.de finden sich durchgängig nur Bestnoten für den Studiengang. Damit ist er einer der besten Wirtschaftsingenieurwesen-Master Deutschlands.

Für das kommende Sommersemester können sich Interessierte noch bis zum 15. Februar (Eingang aller Unterlagen) unter fh-westkueste/bewerbung bewerben. Für eine Beratung steht die Studiengangskoordinatorin Isabelle Jensen telefonisch (0481 – 8555376) oder per E-Mail (fbt-stuko(at)fh-westkueste.de) zur Verfügung.


Öffentliches Impfangebot an der Fachhochschule Westküste

29. Oktober 2021

Am Montag, den 29. November, besteht an der Fachhochschule Westküste erneut die Möglichkeit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Der Termin ist öffentlich.

Zwischen 9 und 17 Uhr besucht ein mobiles Impfteam des Landes Schleswig-Holstein die Hochschule am Fritz-Thiedemann-Ring 20 in Heide.

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Boosterimpfungen, bspw. für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft sind. Der Impfarzt berät vor Ort gern. Angeboten wird voraussichtlich der Impfstoff von Biontech.

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können ebenfalls geimpft werden und sollen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten kommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.

Durchstarten@Studium – virtuelle Infotage der FH Westküste starten wieder

25. Oktober 2021

Am Donnerstag, den 11. November, startet die Fachhochschule Westküste in die neue Saison der virtuellen Infotage. Unter dem Titel „Durchstarten@Studium lädt die Hochschule alle Studieninteressierten ein, sich online über die Bachelor- und Masterangebote der FH Westküste zu informieren.

„Neben vielem Wissenswerten geht es uns vor allem auch darum, persönlich mit den Studieninteressierten ins Gespräch zu kommen und alle Fragen direkt zu beantworten.“, erläutert Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, die Idee der Veranstaltung. „Mit unseren Videokonferenzen liefern wir dabei alle Informationen bequem nach Hause und freuen uns besonders auf den Austausch mit unseren Gästen.“

Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Dann wird die Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung für den Bachelorbereich geben: Wie bewerbe ich mich? Wie funktionieren die Einschreibung und die Zulassung? Welche Fristen sind unbedingt zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus stehen beispielsweise auch Infos zu den Wohnmöglichkeiten in Heide und Umgebung auf der Agenda.

Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden mit Unterstützung von Lehrenden die Bachelorstudiengänge in separaten Videokonferenzen vor. „Natürlich geht es zunächst um die wesentlichen Inhalte und die Schwerpunkte der Studiengänge.“ sagt Carsten Friede. „Wir möchten aber auch aufzeigen, warum Lehrqualität und Praxisnähe an unserer Hochschule besonders großgeschrieben werden und welche beruflichen Perspektiven mit unseren Abschlüssen bestehen.“, so Friede weiter.

Ebenfalls um 18 Uhr stellt die Studienberatung alles Wissenswerte zum Masterstudium an der FH Westküste vor, um dann ab 19 Uhr an die Präsentation der einzelnen Masterangebote zu übergeben. Studiengänge wie „Green Energy“, „Wirtschaftspsychologie“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ freuen sich dann auf interessierte Gäste.

Durchstarten@Studium richtet sich an all jene, die sich für ein Studium an der Fachhochschule Westküste interessieren. Eingeladen sind darüber hinaus auch Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde, die Ratgeber bei der Entscheidungsfindung sind. Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 – 133/ -141.


Öffentliches Impfangebot an der FH Westküste

22. Oktober 2021

Am Montag, den 25. Oktober, besteht an der Fachhochschule Westküste die Möglichkeit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Der Termin ist öffentlich.
Zwischen 9 und 16 Uhr besucht ein mobiles Impfteam des Landes Schleswig-Holstein die Hochschule am Fritz-Thiedemann-Ring 20 in Heide.

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Boosterimpfungen, bspw. für Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft sind. Der Impfarzt berät vor Ort gern.
Angeboten wird am Montag voraussichtlich der Impfstoff von Biontech.

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können ebenfalls geimpft werden und sollen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten kommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.

Ein Forscher, made in Dithmarschen

21. Oktober 2021

Eine wissenschaftliche Karriere in Dithmarschen? Na klar: Nach seinem Diplom und seinem Masterabschluss an der Fachhochschule Westküste hat Dr. Florian Johannes Knoll nun auch in Heide promoviert. Seine Doktorarbeit wurde sogar prämiert. In seinem Unternehmen forscht und arbeitet er für die ökologische Landwirtschaft an der Westküste und darüber hinaus.

Die Karriere von Florian Johannes Knoll liest sich ein Stück weit wie ein Werbeflyer für den „Aufstieg durch Bildung“: Nach der Grund- und Hauptschule in Friedrichstadt erwarb der heute 38jährige im Jahr 2002 die Mittlere Reife an der Berufsfachschule in Husum. Schon damals zeigte sich sein Interesse für alles, was mit Elektronik und Elektrotechnik zu tun hatte. Entsprechend legte er nach und erwarb 2005 am Beruflichen Gymnasium in Husum die Allgemeine Hochschulreife – mit den Leistungskursen in Mathematik und Elektrotechnik. Nach dem erfolgreichen Diplom-Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik an der Fachhochschule Westküste studierte er Physik und kehrte anschließend in das Ingenieurswesen zurück: Im Jahr 2014 erwarb er seinen Masterabschluss im Fach Mikroelektronische Systeme, ebenfalls an der Heider Hochschule. Doch damit nicht genug: Von 2016 bis 2021 widmete er sich seiner Doktorarbeit an der Universität zu Lübeck und der Fachhochschule Westküste, die er nun erfolgreich als „Dr.-Ing.“ abschloss.

Im Rahmen seiner Doktorarbeit forschte Knoll zur „Klassifikation der Pflanzenerkennung mittels Deep Learning“. Dahinter verbirgt sich eines der bekanntesten Forschungsprojekte der FH Westküste: der „Jäteroboter“, welcher für die automatisierte Unkrautentfernung in der Bio-Landwirtschaft eingesetzt wird. Florian Johannes Knoll war von Beginn an in die Arbeiten eingebunden und entwickelte, zunächst als studentische Hilfskraft, später als wissenschaftlicher Mitarbeiter, sog. neuronale Netze mittels derer ein Computer und seine Kamerasysteme selbständig lernen, Nutzpflanzen und Unkraut voneinander zu unterscheiden.

Professor Dr. Stephan Hußmann, der die Doktorarbeit seitens der FH Westküste wissenschaftlich betreut hat, ist stolz auf seinen ehemaligen Studierenden und Mitarbeitenden:
„Florian Johannes Knoll hat das Projekt mit seiner Forschung enorm vorangebracht. Er hat wesentlichen Anteil daran, dass wir den Roboter zur Serienreife bringen konnten und so ein echtes wissenschaftliches Highlight hier bei uns in Dithmarschen entstanden ist.“

Für seine Doktorarbeit wurde Knoll jetzt mit dem „Sonderpreis für angewandte industrielle Bildverarbeitung" im Rahmen der Fokusfinderpreisverleihung der Initiative Bildverarbeitung e.V. ausgezeichnet. Die Jury überzeugte dabei besonders, dass Knoll keine „Laborlösung“ lieferte, sondern unter realen Bedingungen arbeitete und entwickelte – für die Jury ein herausragendes Beispiel für den Technologie- und Wissenstransfer aus einer Hochschule in die Region.

Dem Projekt selbst ist Florian Johannes Knoll eng verbunden geblieben: In der Naiture GmbH ist er bereits seit 2019 als Forschungs- und Entwicklungsleiter beschäftigt. Das Unternehmen ist in Friedrichsgabekoog, zwischen Heide und Büsum, ansässig und entwickelt intelligente Robotiksysteme für die Biologische Landwirtschaft. Dort wird auch der Jäteroboter weiterentwickelt und kommerziell vermarktet.


Forscher der FH Westküste gewinnt internationalen Wettbewerb

28. September 2021

Professor Dr. Stephan Hußmann erforscht, wie der digitale Wandel der Agrarsektoren Europas und Zentralasiens vorangetrieben werden kann. Sein Forschungsprojekt, mit dem er Robotersysteme für den ökologischen Landbau einsetzt, wurde nun im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs mit dem 1. Platz in der Kategorie „Innovative landwirtschaftliche Systeme und nachhaltige Landwirtschaft“ ausgezeichnet.

Der Wettbewerb „Digital Excellence in Agriculture in Europe and Central Asia“ wurde Ende 2020 unter anderem von der regionalen Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs war es, bewährte Verfahren und innovative Lösungen zu präsentieren, welche den digitalen Wandel in der regionalen Landwirtschaft entscheidend fördern.

„Bereits seit dem Jahr 2014 forschen wir an der Frage, wie mit intelligenten Robotersystemen Unkräuter in der biologischen Landwirtschaft bekämpft werden können.“, erläutert Professor Dr. Stephan Hußmann. „Für uns war schnell klar, dass wir unser Projekt trotz großer und starker internationaler Konkurrenz in diesem Wettbewerb vorstellen wollen.“, so Hußmann weiter.

Mehr als 200 Anträge aus 38 Ländern gingen bei der Jury ein. 171 davon erfüllten die hohen Qualitätskriterien und wurden für die nächste Wettbewerbsphase zugelassen. In dieser wählte die Jury 28 Finalisten aus, deren Projekte sich durch die Kombination mehrerer Technologien als wirkungsvoll, innovativ, hochskalierbar und nachhaltig erweisen konnten. Die Finalisten erhielten dann die Möglichkeit, ihre Projekte im Rahmen des „ITU Regional Innovation Forum for Europe“ online zu präsentieren.

„Wir waren bereits glücklich, zu den Finalisten zu gehören.“, so Stephan Hußmann. „Dass am Ende sogar der Sieg herausgesprungen ist, macht uns nun natürlich unglaublich stolz.“

Die Jury überzeugte insbesondere, dass das von der FH Westküste entwickelte System, welches verschiedene Patente beansprucht, durch die Nutzung mehrerer, parallel arbeitender Erkennungs- und Unkrautvernichtungssysteme eine hohe Flächenleistung erreichen kann. Das System sticht dabei durch technische Innovationen und eine spezielle IT-Infrastruktur hervor und hat inzwischen Praxisreife erreicht.

„Die Auszeichnung ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich.“, fasst Professor Hußmann zusammen. „Sie bestätigt uns, damals eine tolle Idee und die richtige Vision gehabt zu haben und gibt uns natürlich enormen Rückenwind, das Projekt gemeinsam mit unseren Partnern weiter voran zu bringen und weitere Einsatzbereiche zu erschließen.“

Hintergrund
Ausrichter des Wettbewerbs ist das Regionalbüro der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) für Europa und die Commonwealth of Independent States (CIS) zusammen mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) des Regionalbüros der Vereinten Nationen für Europa und Zentralasien.

In dem Forschungsprojekt arbeitet die FH Westküste mit einem der größten Bio-Bauern Deutschlands, dem Westhof Bio aus Friedrichsgabekoog, seit dem Jahr 2014 zusammen. Der Westhof stellt insbesondere Testfelder für die Lösungen der Hochschule bereit. Im Jahr 2018 wurde das StartUp Naiture GmbH aus der Hochschule ausgegründet und teilt sich die Entwicklungsarbeit seitdem mit der FH Westküste. Weitere Partner sind Demeterbetrieb Rolf Hach und der Ökoring e.V.

Gefördert wird das Projekt durch die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP)  und das Landesprogramms ländlicher Raum (LPLR).


Öffentliches Impfangebot an der FH Westküste

27. September 2021

Am Montag, den 4. Oktober, besteht an der Fachhochschule Westküste die Möglichkeit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Der Termin ist öffentlich.

Zwischen 9 und 16 Uhr besucht ein mobiles Impfteam des Landes Schleswig-Holstein die Hochschule am Fritz-Thiedemann-Ring 20 in Heide. Angeboten wird voraussichtlich der Impfstoff von Biontech; der Termin für die Zweitimpfung wird vor Ort direkt vergeben.

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können ebenfalls geimpft werden und sollen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten kommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.

Fachhochschule Westküste begrüßt Erstsemester

27. September 2021

Insgesamt 475 neue Studierende haben in dieser Woche ihr Studium an der Fachhochschule Westküste in Heide begonnen. 375 von ihnen streben einen Bachelorabschluss an, 100 sind in den Masterstudiengängen der Hochschule eingeschrieben.

„357 unsere Erstsemester studieren im Fachbereich Wirtschaft; 118 haben sich für einen technischen Studiengang entschieden“ erläutert Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste die Verteilung. Darunter sind auch sieben Studierende, die ein neues Angebot der Hochschule nutzen und dual studieren. Neben ihrem Bachelorstudium im Studiengang „Management und Technik“ (Wirtschaftsingenieurwesen) absolvieren sie fixe Praxisanteile beim Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (VSHEW) und gestalten ihr Studium damit in besonderem Maße praxisnah.

„Wir freuen uns besonders, dass wir unsere Erstsemester wieder persönlich bei uns willkommen heißen konnten.“, sagt Carsten Friede. „Gemeinsam mit Vertretern der Studierenden und des Studentenwerks konnten wir ihnen so nicht nur die wichtigsten Stationen auf dem Campus zeigen, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, sich bereits untereinander kennenzulernen. Es war richtig Leben auf dem Campus, mit einer Atmosphäre zwischen Aufregung und Vorfreude – wirklich toll.“, so Friede weiter.

Das Begrüßungsprogramm stand zum Schutz aller Beteiligten unter klaren Hygienevorgaben. So galt nicht nur die 3G-Regel, sondern auch die Masken mussten in den Gebäuden der Hochschule aufgesetzt bleiben. Zudem entfiel die berühmte Ersti-Rallye, bei welcher die neuen Studierenden kostümiert durch Heide ziehen, um ihren neuen Studienort kennenzulernen.

Für alle Studierenden beginnt das Wintersemester in den kommenden Tagen in Präsenz. „Die Freude ist bei Studierenden und Lehrenden gleichermaßen groß.“, ist Carsten Friede überzeugt. „Gerade eine so persönliche Hochschule wie die FH Westküste lebt vom Miteinander, dem Austausch auf dem Campus und den Diskussionen in den Hörsälen – das haben wir alle in den letzten Monaten doch sehr vermisst.“


Jubiläum an der FH Westküste – Studiengang Wirtschaftspsychologie feiert 10. Geburtstag

23. September 2021

Im Jahr 2011 aus der Taufe gehoben, hat sich der Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste zu einem echten Dauerbrenner entwickelt. Bewerberinnen und Bewerber aus dem gesamten Bundesgebiet kommen nach Heide, um in ihrem Studium betriebswirtschaftliches Wissen und psychologische Erkenntnisse zu verbinden.

„Wirtschaftspsychologen gehen der Frage nach, wie sich Menschen in ihrem wirtschaftlichen Handeln verhalten und warum sie das auf eine bestimmte Weise tun.“, erläutert Professor Dr. Daniela Aidley, Leiterin des Studiengangs an der FH Westküste. „Wir betrachten dabei den Menschen als Konsument und Kunde, wie auch als Produktivkraft in der Arbeitswelt. Zentral geht es immer um sein Verhalten sowie die Einflussfaktoren und Erklärungsmechanismen dahinter.“, so Aidley weiter.

Innerhalb ihres Studiums können sich die „WiPsy’s“, wie sie an der FH Westküste genannt werden, zwischen zwei Vertiefungsrichtungen entscheiden. Zur Wahl stehen „Marketing & Vertrieb“ oder „Personal & Organisation“. Entsprechend vielfältig sind dann auch die beruflichen Möglichkeiten mit dem Abschluss in der Tasche: Marketing, Marktforschung, Unternehmenskommunikation oder Personalentwicklung sind nur einige der Felder, auf denen die bislang mehr als 250 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs tätig geworden sind.

Und noch etwas macht den Studiengang an der FH Westküste besonders, wie Professor Dr. Thomas Jendrosch, der den Studiengang vor zehn Jahren mit ins Leben rief, deutlich macht:

„Mit dem Westküsteninstitut für Personalmanagement (WinHR) haben wir ein hausinternes Forschungsinstitut, welches in den Bereichen Personalführung, Personalmanagement und Arbeitsrecht aktiv ist. Hier binden wir die Studierenden in unsere Arbeit ein, forschen im engen Austausch mit der beruflichen Praxis und binden die Erkenntnisse unmittelbar in die Lehre ein. Damit ist der Studiengang immer am Puls der Zeit.“.

Aufgrund der großen Nachfrage bietet die FH Westküste seit dem Jahr 2017 auch einen Master Wirtschaftspsychologie an. Dieser bereitet auf die Übernahme von gehobenen und höheren Managementaufgaben vor und befähigt zur Durchführung eigener wissenschaftlicher Forschungsprojekte. Darüber hinaus gibt es an der Hochschule auch die Möglichkeit, berufsbegleitend den Online-Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ zu belegen.

„Wirtschaftspsychologie an der FH Westküste ist eine echte Erfolgsgeschichte, die wir weiter fortschreiben möchten.“ fasst Daniela Aidley zusammen. In diesem Zuge ist ein neuer Studienschwerpunkt „Digitale Transformation“ in Planung. Denn Wirtschaftspsychologinnen und –psychologen arbeiten heute intensiv mit Softwareentwicklern und Ingenieurinnen an der Gestaltung digitaler Systeme, der Mensch-Maschine-Schnittstelle und Social Media Applikationen zusammen. „Wir freuen uns schon sehr auf die neuen Studierenden, die in diesen Tagen ihr Studium bei uns in Heide aufnehmen, und blicken gespannt auf die nächsten zehn Jahre.“


Einen Schritt voraus – Masterstudienplatz an der FH Westküste sichern

05. August 2021

Noch bis zum 31. August (Posteingang) sind Bewerbungen für ausgewählte Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste möglich. Neben Bereichen wie Forschung und Entwicklung stehen mit einem solchen Abschluss auch die Türen zu Führungspositionen offen.

Die Fachhochschule Westküste in Heide bietet Studiengänge in den Fachbereichen Wirtschaft und Technik. Alle Angebote eint die Ausrichtung auf die Qualifikationen, auf die es für die Absolventinnen und Absolventen später im Beruf ankommt. Die Hochschule kooperiert dazu eng mit der regionalen Wirtschaft und gestaltet das Studium in höchstem Maße praxisnah. Für nachstehende Master nimmt die Hochschule Bewerbungen entgegen:

Automatisierungstechnik
Egal, ob in der Fertigungsindustrie, der Prozesstechnik, der Energiewirtschaft oder der Gebäudetechnik – die Bedeutung automatisierter Systeme nimmt stetig zu. Die Studierenden im Master Automatisierungstechnik werden zu Expertinnen und Experten für die Entwicklung, den Betrieb und die Optimierung solcher Anlagen. Darüber hinaus lernen sie beispielsweise, Chancen und Risiken von intelligenten Technologien systematisch zu analysieren, zu bewerten und geeignete Technologien auszuwählen und gewinnbringend einzusetzen. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/automatisierungstechnik/

Green Energy
Green Energy verbindet in einzigartiger Weise die Themenfelder Wirtschaft, Recht und Technik für den Bereich der Erneuerbaren Energien. Die Planung und Errichtung sowie der Betrieb von Windkraft- oder Photovoltaikanlagen sind ebenso Studiengegenstand wie die Vermarktung von grünem Strom und grüner Wärme. Die Studierenden werden zudem in die Lage versetzt, dezentrale Versorgungskonzepte, Projekte zur Energiespeicherung oder Vorhaben zur Sektorkopplung fachlich zu begleiten. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/green-energy/

Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft
Big Data, Innovationsmanagement und Digitalisierung sind die Kernthemen für die Studierenden in diesem Masterstudiengang. So lernen sie beispielsweise, Prozesse und Geschäftsmodelle mit technischen oder digitalen Produkten oder Dienstleistungen zu entwickeln, ganzheitlich zu erfassen und in die operative Umsetzung zu bringen. Sie werden zudem befähigt, digitale Neuerungen zu bewerten und nutzbringend für das Unternehmen einzusetzen. Auch der Transfer von riesigen Datenmengen in verwertbare Informationen und strukturierten Prozesse steht im Fokus. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/wirtschaftsingenieurwesen-digitale-wirtschaft/

Online-Master Wirtschaft, Medien& Psychologie
Berufstätige, die anspruchsvolle Positionen im Marketing oder im Personal bekleiden, agieren im Rahmen ihrer Tätigkeit auf dynamischen Märkten und sehen sich regelmäßig strukturellen Veränderungen gegenübergestellt, denen mit wirtschaftspsychologischem Know-how und Methodenwissen optimal begegnet werden kann. Ein berufsbegleitendes Fernstudium des Online-Masterstudiengangs Wirtschaft, Medien & Psychologie bereitet auf diese Herausforderungen im Berufsleben vor. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/wirtschaft-medien-psychologie/

Für alle Fragen rund um das Studium, die Bewerbung und die Zulassung steht die Studienberatung der Fachhochschule Westküste gern zur Verfügung. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 – 8555 – 133/ -141.


Von Superhelden, Zukunftsmachern und Weltrettern – jetzt noch Studienplätze an der FH Westküste sichern

03. August 2021

Die Fachhochschule Westküste hat die Bewerbungsfrist für ihre technischen Bachelor-Studiengänge verlängert. Noch bis zum 31. August (Posteingang) können sich Studieninteressierte an der Hochschule bewerben.

Superheld, Zukunftsmacher oder Weltretter zu werden, sind sicher nicht die schlechtesten Perspektiven, gerade dann nicht, wenn sich dahinter Studiengänge verbergen, mit denen die Absolventinnen und Absolventen beruflich richtig durchstarten können.

Unsere Superhelden studieren den Bachelor „Management und Technik“ (Wirtschaftsingenieurwesen). Hier verbinden sie technisches Wissen mit betriebswirtschaftlichem Knowhow und werden so in den Unternehmen zum echten Alleskönner. Die Fokussierung auf die Themen Data Science, Big Data und technisches Projektmanagement macht das Wirtschaftsingenieurstudium an der FH Westküste besonders. Zudem ist das Studium individuell zu gestalten, indem je ein wirtschaftlicher sowie ein technischer Schwerpunkt gewählt wird. Möglich sind bspw. Personalmanagement, Logistik oder Marketing sowie Automation oder Energiewirtschaft. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/management-und-technik/

Unsere Zukunftsmacher studieren den Bachelor „Elektrotechnik und Informationstechnik“, denn als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure nehmen sie mit ihren Ideen direkten Einfluss auf die Entwicklung der Produkte und Dienstleistungen von morgen. Da heute kaum ein Lebensbereich ohne Elektronik auskommt, stehen den Absolventinnen und Absolventen alle Türen offen. Industrieerfahrene Dozenten betreuen das Studium in kleinen Gruppen; moderne Laboren und ein Praxissemester bereiten bestmöglich auf den reibungslosen Einstieg in den Beruf vor. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/elektrotechnik-informationstechnik/

Unsere Weltretter studieren im Bachelor „Green Building Systems“. Praxisnah lernen die Studierenden dort, wie Gebäude oder ganze Stadtviertel nachhaltig und betriebswirtschaftlich sinnvoll funktionieren können. Gleichzeitig werden die Absolventinnen und Absolventen zu Experten für „Smart Living“ und in die Lage versetzt, die technische Gebäudeausrüstung übergreifend und ressourcenschonend zu planen, zu vernetzen, zu automatisieren und durch Datenverarbeitung optimal aufeinander abzustimmen. Einen besonderen Fokus legt die FH Westküste auf das Thema erneuerbare Energien, sodass die Studierenden aktiver Teil der Energiewende werden können. Mehr dazu: https://www.meer-fuers-hirn.de/green-building-systems/

Für alle Fragen rund um das Studium, die Bewerbung und die Zulassung steht die Studienberatung der Fachhochschule Westküste gern zur Verfügung. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 – 8555 – 133/ -141.