Pressemitteilungen der FH Westküste

Im Folgenden finden Sie unsere Pressemitteilungen. sollten Sie den gewünschten Beitrag nicht finden, so nutzen Sie bitte unser Archiv.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Pressesprecher und kommissarischen Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Carsten Friede.

Get a taste of the fair world –
Einladung zur Verkostung an der Fachhochschule Westküste

17. November 2017

Die FH Westküste ist die erste Fairtrade-Hochschule Schleswig-Holsteins. Nachhaltigkeit, Verantwortung und fairer Handel sind damit auch in vielen Bereichen der Lehre regelmäßiges Thema. So befasst sich die studentische Projektgruppe des Seminars “Faires Feiern“ u.a. mit der Frage, mit welchen Veranstaltungen der Fairtrade-Gedanke weiter bekannt gemacht werden kann.

Vor diesem Hintergrund lädt die Projektgruppe am 28. November zu einer fairen Verkostung an die Heider Hochschule ein.

Ganz nach dem Motto “Get a taste of the fair world” können sich Studierende sowie alle anderen Gäste im Foyer der Hochschule einen Überblick verschaffen, wie lecker und abwechslungsreich fair gehandelte Produkte sein können. Das Angebot reicht von Kaffee aus Ruanda über Schokolade aus Ghana bis hin zu Kürbissuppe aus der Heimat. Gezeigt wird auch, wie man diese Produkte einfach und bewusst in den Alltag integrieren kann. Neben dem vielfältigen Informationsangebot steht die Seminargruppe für Fragen zu Fairtrade zur Verfügung.

Die FH Westküste hofft auf ein großes Interesse und freut sich auf viele informative Gespräche.

Wann: Dienstag, 28.11.2017 ab 11:00 Uhr – ca. 14:30 Uhr bzw. so lange der Vorrat reicht
Wo: Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide
Selbstkostenbeitrag: 1,- Euro


3. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft

14. November 2017


Vertreter der Stadt Deidesheim, der Tourist Service GmbH Deidesheim sowie der FH Westküste

Offenes Forum zum gemeinsamen Austausch

Vom 25. bis zum 27. Oktober 2017 veranstalteten das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste gemeinsam mit der Stadt und Tourist Service GmbH Deidesheim zum dritten Mal die „Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“. Für drei Tage referierten und diskutierten Wissenschaftler und Praktiker in Deidesheim das Thema „Nachhaltigkeit im Tourismus unter besonderer Berücksichtigung von kleinen Tourismusgemeinden – Probleme, Implementierung, Monitoring“.

Zunächst in geschlossener Runde beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit verschiedenen Facetten, Ansätze und Herangehensweisen zur Nachhaltigkeit im Tourismus. Monitoringansätze wurden beleuchtet, Erkenntnisse einer Eye-Tracking-Studie zur Wahrnehmung von Nachhaltigkeitslabels von Hotels auf Reiseportalen diskutiert oder Ergebnisse einer Einwohnerbefragung zur Lebensqualität und zur Rolle des Tourismus in Cittaslow-Städten präsentiert. Die Entwicklung der Region Ostseefjord Schlei zum nachhaltigen Reiseziel oder die Vorteile und Notwendigkeiten einer nachhaltigeren, zielgruppenspezifischeren Besucheransprache in deutschen Nationalparken waren dabei konkrete Fallbeispiele aus der Praxis. Einen internationalen Fokus setzte die Veranstaltung mit dem Blick auf Möglichkeiten und Herausforderungen einer nachhaltigen Tourismusentwicklung in den Pamir-Bergen Tadschikistans.

In der öffentlichen Abendveranstaltung präsentierten die teilnehmenden Wissenschaftler und Praktiker Ergebnisse der Gespräche der interessierten Öffentlichkeit. Knapp zwanzig Interessenten waren der Einladung gefolgt. In zwei Stunden erfolgte ein reger Austausch zwischen den Referenten und den anwesenden Gästen. Fragen zur wirtschaftlichen Dimension der Nachhaltigkeit, zur Bio-Landwirtschaft oder zur Rolle des Tourismus für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft standen dabei im Fokus. Manfred Dörr, Bürgermeister der Stadt Deidesheim, erklärte hierzu, Tourismus müsse sanft und für Mensch und Natur verträglich sein. Er müsse so konzipiert werden, dass er die Bedürfnisse der Einwohner und der Gäste ausbalanciert, dass auch künftige Generationen ein gutes Leben führen könnten und die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten würden.

Die Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft sind ein gelungenes Beispiel für die Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis. Prof. Dr. Anja Wollesen, Professorin im Studiengang International Tourism Management an der FH Westküste: „Die Deidesheimer Gespräche ermöglichen uns als Hochschule, sowohl Best-Practice-Beispiele als auch Herausforderungen aus der Praxis unmittelbar gespiegelt zu bekommen. Dadurch ergeben sich Ansätze für Lehre und Forschung. Ergebnisse aus der Hochschule können wir dann im direkten Kontakt an die Praxis zurückgeben.“ Die nächsten Deidesheimer Gespräche sind im Jahr 2019 geplant.


Psychologie aus der Praxis – Studierende der FH Westküste erhalten Einblicke

07. November 2017

60 Studierende des 1. Semesters Wirtschaftspsychologie hatten in den vergangen Wochen Gelegenheit, Vorträge von Expertinnen und Experten aus der psychologischen Praxis zu erleben.

Den Beginn machte Frau Pastorin Inken Wöhlbrand, die über das Arbeitsfeld der Seelsorge und dessen Verhältnis zur Psychologie und Psychotherapie berichtete. Sorgen, Nöte und seelische Belastungen im Arbeitsleben nehmen zu, was die Thematik sehr aktuell und für die Studierenden praxisrelevant machte.

Im Folgevortrag berichtete Frau Tabea Dirscherl von der international tätigen Personalberatung SThree, worauf es bei der erfolgreichen Personalsuche und -gewinnung für Unternehmen heute ankommt. Die Studierenden erhielten bei dieser Gelegenheit wichtige Praxistipps, wie man sich im Web 2.0 angemessen positioniert, um von Personalrecruitern überhaupt gefunden und für geeignete Stellenangebote angesprochen zu werden.

Zum Abschluss berichtete der Heider Diplom-Pädagoge und Buchautor Joachim Schaffer-Suchomel über die Ausdrucksformen der Sprache und ihre psychologischen Hintergründe. Dabei war es verblüffend zu hören, welche versteckte Aussagekraft sich hinter manchen Alltagsfloskeln verbirgt. Führungskräfte etwa, die ihre Mitarbeiter loben, indem sie sagen, "das war gar nicht schlecht", können durch die sprachliche Verneinung auf Dauer frustrieren. Psychologisch weitaus besser wäre es, so Schaffer-Suchomel, positiv zu formulieren, was genau richtig gut gemacht wurde.

Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge gab es viel Applaus und zahlreiche Diskussionsfragen. Dies zeige, so der kursbetreuende Wirtschaftspsychologie-Professor Thomas Jendrosch, dass Praxisvorträge thematisches Interesse wecken können und sich gerade zu Beginn des Studiums gut zur späteren Schwerpunktwahl und der verbundenen beruflichen Orientierung eignen.

Um das Interesse an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen wach zu halten, konnte zudem das Düsseldorfer Handelsblatt als Partner gewonnen werden. Der Verlag stellt den Studierenden des ersten Semesters Wirtschafspsychologie in den nächsten Monaten täglich kostenlos ein Kontingent der Wirtschaftszeitung für das Studium zur Verfügung. Professor Jendrosch dankt dem Verlag wie auch den Praxisreferenten ausdrücklich für die Unterstützung der Erstsemester.

Von Virtual Reality bis Windenergie
3. Wissenschafts-Talk an der FH Westküste

03. November 2017


Die Organisatoren und Referenten des Wissenschafts-Talks

Am 1. November veranstalteten die Fachbereiche Wirtschaft und Technik der FH Westküste den dritten gemeinsamen Wissenschafts-Talk. In der Veranstaltungsreihe stellen Lehrende der Hochschule ihre jeweiligen Fachgebiete vor und berichten zu ihren aktuellen Forschungsfragen. Das Interesse seitens der Hochschulangehörigen, so Einblicke in fremde Themengebiete zu gewinnen und sich darüber auszutauschen, erwies sich erneut als erfreulich groß.

Den ersten Vortrag des Nachmittags hielt Professor Eric Horster, der an der FH Westküste im Studiengang „International Tourism Management“ lehrt. Unter dem Titel „Don’t believe the hype – Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Plattformökonomie und andere Buzzwords“ beleuchtete und hinterfragte Horster populäre Schlagworte der Digitalisierung. Am exemplarischen Beispiel der Automobilindustrie verdeutlichte er, wie sehr virtuelle und reale Welt verschmelzen und welche Rolle digitale Plattformen zum Auffinden von Informationen, Waren, Dienstleistungen oder Kommunikationspartnern mittlerweile spielen. Dabei legte er besonderen Wert darauf, die Macht dieser Plattformen kritisch zu diskutieren und aufzuzeigen, wie der Mittelstand mit diesen Entwicklungen umgehen kann.

Im zweiten Vortrag vollzog Professor Gunther Gehlert aus dem Studiengang „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ einen Rückblick auf das erste Betriebsjahr des Energieparks der Heider Hochschule. Direkt auf dem Campus sind eine Wind- und eine Solarenergieanlage errichtet. Zudem wurden Batteriespeicher sowie umfangreiche Mess- und Steuerungstechnik installiert. Der Park dient neben der praxisnahen Lehre für die Studierenden auch zu Forschungs- und Demonstrationszwecken und hat inzwischen mehr als ein Jahr Dauerbetrieb erreicht. Gehlert widmete sich in seinen Ausführungen nicht nur Aspekten der Datenerfassung und der Batteriespeicherung, sondern auch der Frage, welche weiteren Schritte für den Park geplant sind. Mit der Erweiterung um einen Druckluftcontainer steht die nächste Ausbaustufe bereits in den Startlöchern.

Professor der FH Westküste zum „Fellow of the Royal Asiatic Society” gewählt

13. Oktober 2017


Prof. Dr. Wolfgang Arlt

Die Royal Asiatic Society (RAS) mit Sitz in London hat Professor Dr. Wolfgang Georg Arlt von der FH Westküste zum “Fellow”, also zum Mitglied der Gesellschaft, gewählt. Nur etwa 700 Personen, die sich um die Erforschung der asiatischen Wissenschaften, Literatur und Künste verdient gemacht haben, dürfen derzeit diesen Titel führen. Die RAS wurde 1823 gegründet und bereits im Folgejahr von König Georg IV mit königlichen Privilegien ausgestattet. Aktuell ist Prinz Charles Schirmherr der Gesellschaft. Die Fellows haben das Recht, die Abkürzung „FRAS“ für Fellow of the Royal Asiatic Society als besonderen Zusatz an ihren Namen anzuhängen.

Arlt, der an der FH Westküste seit zehn Jahren im Studiengang International Tourism Management lehrt, hat ein hohes persönliches Interesse an asiatischen Wissenschaften. Der studierte Sinologe (China-Wissenschaftler) hat zudem viele Jahre lang als Reiseveranstalter den Aufenthalt chinesischer Gäste in Europa organisiert. Bereits seit längerem ist er auch „Fellow of the Royal Geographical Society“, was ihm erlaubt, die entsprechende Abkürzung „FRGS“ am Namensende zu führen. Mit den beiden ehrenvollen Kürzeln am Ende des Namens soll es aber erstmal genug sein, meint Professor Arlt schmunzelnd, denn „Sonst passt mein Name ja auf keine Visitenkarte mehr.“

Die Mitgliedschaft in den beiden Gelehrtengesellschaften beinhaltet unter anderem auch die Zugangsberechtigung zu deren umfangreichen, in Jahrhunderten gewachsenen Bibliotheken und Sammlungen, eine Tatsache, die sich im Umkehrschluss auch positiv auf den Unterricht an der FH Westküste auswirkt.


Videostudio für die FH Westküste

06. Oktober 2017


Volle Konzentration bei der Einweisung in die neuen Geräte

Mit Kamera, Scheinwerfern, Greenscreen und Teleprompter ist das neue Videostudio der FH Westküste bestens ausgestattet. Ab sofort steht das professionelle Equipment sowohl den Lehrenden wie auch den Studierenden in den Fachbereichen Wirtschaft und Technik der Hochschule zur Verfügung.

Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei weit gefächert. Neben Aufzeichnungen zur Verbesserung von Präsentationstechniken der Studierenden können Vorlesungen aufgenommen oder sogar Seminare live ins Internet übertragen werden. Damit werden die Möglichkeiten, auch außerhalb der Hochschule Stoff nachzubereiten und flexibel zu lernen, noch einmal deutlich erhöht. Die FH Westküste trägt so modernsten Formen des Lernens Rechnung, denn gerade kurze Lehrvideos im Internet erfreuen sich bei den Studierenden stetig wachsender Beliebtheit. Die erstellten Clips werden dann auf den E-Learning-Plattformen der Heider Hochschule als Ergänzung zu den Präsenzveranstaltungen angeboten.

Und auch in den praktischen Anteilen des Studiums finden sich für die neuen Möglichkeiten zahlreiche Anknüpfpunkte. So ist vorstellbar, im Schwerpunkt „Digitalisierung im Tourismus“ Imagefilme für Hotellerie und Gastronomie in der Region zu erstellen oder Tutorials, beispielsweise in Form eines Screencasts,  zu erarbeiten und dank professioneller Mikrofone auch zu vertonen.


FH Westküste bereitet Flüchtlinge auf ein Studium vor

05. Oktober 2017


Lisa Petersen, Leiterin des Bereichs „Deutsch als Fremdsprache“
(DaF) an der FH Westküste, freut sich mit dem Kursjahrgang
2017/18 auf zwei Semester intensiven, gemeinsamen Lernens.

An der FH Westküste hat für 25 junge Menschen mit Fluchthintergrund das sog. Propädeutikum begonnen. Die Teilnehmenden aus Afghanistan, Iran, Irak, Jemen und  Syrien haben bereits in der Heimat ihre Hochschulreife oder erste Studienerfahrungen erworben. Ziel des Kurses ist es nun, die sprachlichen Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums an einer deutschen Hochschule zu schaffen. Die FH Westküste führt das Seminar dabei zum zweiten Mal durch und verzeichnete erneut eine hohe Nachfrage.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer steht in ihrem Propädeutikum ein zweisemestriger, intensiver Deutschkurs im Fokus.  Im Sommer 2018 legen sie dann eine anerkannte Sprachprüfung ab, die ihnen die Türen zu den deutschen Hochschulen öffnet. Darüber hinaus nehmen sie im Rahmen von begleitenden Blockveranstaltungen an Studien- und Berufsorientierungsveranstaltungen teil und erwerben für das Studium in Deutschland relevante Schlüsselqualifikationen.

Die FH Westküste unterstützt das Propädeutikum auch über die Lehre hinaus. So veranstaltet das Akademische Auslandsamt gemeinsam mit Studierenden ein Sprachcafé, das nicht nur den Kursteilnehmern, sondern allen Angehörigen der Heider Hochschule offen steht. Sowohl deutsche als auch internationale Studierende und Kursteilnehmer können so in einer zwanglosen Atmosphäre ihre Sprachkenntnisse ausbauen und sich gegenseitig kennenlernen.

Die Flüchtlingsaktivitäten und das Propädeutikum für Geflohene an der Fachhochschule Westküste werden finanziert aus Mitteln des Landes Schleswig- Holstein, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).


FH Westküste erhält Besuch aus dem Iran

26. September 2017


Antje Korthals (Akademisches Auslandsamt der FHW),
Prof. Dr. Hanno Kirsch (Präsident der FHW), Prof. Dr.
Hassan Bevrani (Vizepräsident der UOK), Prof. Dr. Reiner
Schütt (Vizepräsident der FHW) (v.l.n.r.)
freuen sich über erfolgreiche Gespräche.

Professor Dr. Hassan Bevrani von der iranischen University of Kurdistan (UOK) hat in der vergangenen Woche die FH Westküste besucht, um sich über die Arbeiten zum Umbau der Energieversorgung zu  informieren. Die Heider Hochschule war dabei nach Aufenthalten an der Aalborg University in Dänemark und der Technischen Universität in Berlin die dritte und abschließende Station seiner Europareise.
Im Rahmen seines Besuches lernte Professor Bevrani den Energiepark der Hochschule, die Ergebnisse des Projektes SmartRegion Pellworm und die anstehenden Projekte der FH Westküste rund um das QUAREE100 kennen. Beide Hochschulen streben an, gemeinsam mit weiteren Partnern zukünftig in international vernetzten Forschungsprojekten zu kooperieren. Mit dem Akademischen Auslandsamt der FH Westküste wurden darüber hinaus Möglichkeiten des Studierenden- und Dozentenaustauschs erörtert. 

Bevrani ist seit 2016 als Vizepräsident für die Themen Forschung und Entwicklung seiner Hochschule zuständig. Der Wissenschaftler, der in seiner Heimat das Smart/Micro Grid Research Center leitet, ist gut vernetzt und hat mehrere Jahre in Forschungseinrichtungen in Japan, Frankreich und Australien gearbeitet. Die UOK in Sananday mit mehr als 9000 Studierenden zählt zu den forschungsstarken Universitäten im Iran. Aufgrund ihrer wind- und sonnenreichen Lage im Nordwesten Irans beschäftigt sich die Hochschule intensiv mit den Herausforderungen der regenerativen Energieversorgung und den zugehörigen Netzinfrastrukturen.


FH Westküste erfreut sich großer Beliebtheit

14. September 2017

Die FH Westküste begrüßt in ihren Bachelor- und Masterstudiengängen zum Wintersemester insgesamt 670 neue Studierende. Die verfügbaren Studienplätze in den Fachbereichen Technik und Wirtschaft wurden damit nahezu in vollem Umfang besetzt. Mit nunmehr 1.900 Studierenden erreicht die Heider Hochschule zudem einen neuerlichen Rekordwert.

Die größte Nachfrage verzeichneten in diesem Jahr die Bachelorstudiengänge „Wirtschaftspsychologie“ und „International Tourism Management“. Auch der noch junge Studiengang „Immobilienwirtschaft“ bilanzierte ein Bewerberaufkommen, das deutlich über der Zahl der verfügbaren Studienplätze lag. Im Masterbereich vermeldete der erstmalig angebotene Studiengang „Wirtschaftspsychologie“ direkt eine volle Auslastung seiner 30 Plätze.

Unter den neuen Studierenden sind auch 13 chinesische Studierende der Heider Partnerhochschule aus Hangzhou, welche ein ganzes Jahr an der FH Westküste verbringen werden, um hier im Studiengang „Management und Technik“ mit ihren deutschen Kommilitonen zu studieren.

Professor der FH Westküste bei internationaler Konferenz ausgezeichnet

15. August 2017


Prof. Dr. Arlt

Wolfgang Georg Arlt, Professor für Tourismus an der FH Westküste, ist bei einer internationalen Tourismusmarketing-Konferenz  in Famagusta/Nord-Zypern als Keynote Speaker ausgezeichnet worden. Er erhielt in einer feierlichen Zeremonie eine Gedenkplakette der Eastern Mediterranean University, die gemeinsam mit der Washington State University Veranstalter der Konferenz war.

Professor Arlt referierte in seiner Keynote Speech zu den Möglichkeiten des Ausbaus des Tourismus aus China im östlichen Mittelmeerraum. Dort sind viele Destinationen in der Falle des Strandtourismus gefangen, der für eine ausgeprägte Saisonalität und hohe Besucheraufkommen bei geringen Gewinnmargen sorgt. Gäste aus China, die kaum vorgeprägte Vorstellungen davon mitbringen, wann und wozu man eine Destination in Europa besucht, können dabei helfen, auch zu anderen Jahreszeiten als im Sommer und auch im Hinterland einer Destination touristische Umsätze zu generieren. Voraussetzung dafür sei allerdings die Schaffung eines entsprechenden Angebots, so Arlt in seinen weiteren Ausführungen.


Branchenvertreter und Studierende diskutieren Zukünfte der Energielandschaft an der Fachhochschule Westküste

21. Juli 2017

- Gemeinsame Pressemitteilung von EKSH, watt_2.0 e.V.  und Fachhochschule Westküste -

Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) hat in ihrem Zukunftsforschungs-Projekt vier verschiedene Szenarien zu den „Energielandschaften Schleswig-Holstein 2042“ vorgelegt. Die Szenarien beschreiben mögliche Zukünfte der Energielandschaft Schleswig-Holsteins und sollen inspirieren, motivieren und einen strategischen Diskurs  zur Zukunft und Bedeutung der Energiewirtschaft anregen.  In einer Reihe von „Zukunftsfrühstücken“  werden die Szenarien derzeit mit Interessierten aus ganz unterschiedlichen Bereichen diskutiert. Die Rückmeldungen und Anregungen aus diesen Diskussionen gehen in die weitere Ausgestaltung des Projektes ein. 

Am 18. Juli diskutierten an der FH Westküste Mitglieder des Erneuerbare-Energien-Branchenverbandes watt_2.0 e.V. und Studierende des Masterstudiengangs „Green Energy“ über die Energielandschaften. Die Teilnehmer des Heider Diskurses beschäftigten sich intensiver mit den Szenarien „Tourismusboom“ und  „Energieregion Nord“. Beide Zukunftswelten offenbarten Chancen (gegenseitige Wertschöpfungschancen Tourismus und Energie, Vorteile einer günstigen Energiepreiszone Nord), als auch Risiken (Klimaflüchtlinge, Wegbrechen des Energieexports).  Die Teilnehmer schlugen vor, das Zukunftspotenzial der jüngeren Generation zu nutzen und die Szenarien insbesondere mit Schülern und Studierenden zu vertiefen.

„Lust und Phantasie für einen offenen Diskurs zur Energiezukunft zu wecken ist ein wesentliches Anliegen unseres Projektes. Und dass dies gelungen ist zeigen die Vorschläge zur Fortführung und Vertiefung der Diskussion“ freut sich EKSH-Projektleiter Dr. Klaus Wortmann.

Prof. Dr. Reiner Schütt, der an die FH Westküste eingeladen hatte, ergänzt: „Unsere jetzigen Studierenden, insbesondere im Master Green Energy, werden die Gestalter der Energielandschaft im Jahr 2042 sein. Es ist daher eine spannende Initiative der EKSH, die Zukünfte der Energielandschaft nicht nur mit Vertretern der Energiebranche, sondern auch mit jungen Menschen zu diskutieren.“
„Als spartenübergreifendes Netzwerk setzen sich die watt_2.0-Mitgliedsunternehmen engagiert und kreativ mit den Themen der Modernisierung der Energiewirtschaft und der Erneuerbaren auseinander,“ erläutert Mai-Inken Knackfuß, watt_2.0-Geschäftsführung. „Die Aufgabestellung der Energiewende erfordert die konstruktive und generationsübergreifende Arbeit, die wir gern auch im Rahmen der „Energielandschaften“ fortführen und speziell die jüngere Generation mit einbeziehen. Daher freuen wir uns über diesen Diskurs und die gemeinsame Fortführung.“


Mit Virtual Reality am Puls der Zeit

20. Juli 2017

Wenn sich moderne Unternehmen oder Regionen präsentieren, sind 360 Grad-Filme und Virtual Reality inzwischen unverzichtbar. Die FH Westküste hat diesen Trend bereits frühzeitig in der Lehre aufgegriffen. Die Hochschule bietet ihren Studierenden umfangreiche Möglichkeiten, das nötige Handwerkszeug zu lernen und selbst in der Praxis anzuwenden. Die Ausstattung reicht dabei von einem Medienlabor über VR-Brillen bis hin zu Flugdrohen für Luftbildaufnahmen.

Besonders häufig kommt die neue Technik im Studiengang International Tourism Management (ITM) zum Einsatz. Hier erlernen die Studierenden nicht nur theoretische Hintergründe, sondern produzieren auch eigenständig Promotion-Videos und Präsentationen touristischer Ziele. Die Kooperation mit Partnern aus der Region ist der Heider Hochschule auch für diese Lehrprojekte besonders wichtig. Mit dem Heider Marktfrieden und dem Hotel Miramar in Tönning konnten bereits zwei Partner gewonnen werden, welche den Studierenden praxisnahe Anwendungsfelder zur Verfügung stellten.

Im Herbst 2017 startet ein neues Filmprojekt, das mit dem Beach Motel in St. Peter-Ording verwirklicht wird. Im Rahmen eines Seminars lernen die Studierenden den Umgang mit den Kameras und der Drohne sowie die Nachbearbeitung der Aufnahmen. Ziel ist es, eindrucksvolle Bewegtbilder entstehen zu lassen, die im Marketing eingesetzt werden können.


Green Energy Workshop zur Zukunft von Bürgerwindparks

18. Juli 2017


Prof. Dr. Christian Buchmüller (2.v.l) und Prof. Dr. Reiner Schütt
(2.v.r.) mit den Referenten des Workshops

Über 100 Teilnehmer haben beim 5. Green Energy Workshop der FH Westküste über die Zukunft von Bürgerwindparks diskutiert. Nachdem die Bundesnetzagentur im Mai 2017 die erste Ausschreibungsrunde für die Förderung neuer Windenergieanlagen abgeschlossen hatte, hatte die FH Westküste zu einer Zwischenbilanz mit ausgewiesenen Experten eingeladen.

Jan-Kristof Wellershof vom Bundeswirtschaftsministerium in Berlin stellte das Ergebnis der ersten Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land im Einzelnen dar. 96 Prozent aller Zuschläge seien an Bürgerenergieprojekte gegangen. Dies sei erheblich mehr als erwartet worden sei. Vor diesem Hintergrund prüften die Bundesnetzagentur und das Umweltbundesamt derzeit genau, ob es sich bei den bezuschlagten Projekten um „echte“ Bürgerenergieprojekte handele. Erste Ergebnisse seien kurzfristig zu erwarten. Nach der Bundestagswahl im September werde dann entschieden, ob die bislang vorgesehenen Privilegien für Bürgerenergiegesellschaften geändert oder eingeschränkt würden.

Matthias Frauen, Geschäftsführer der Windplan GmbH & Co. KG aus Heide, beleuchtete da Ergebnis der ersten Ausschreibung für Windenergieanlagen aus Sicht eines Projektentwicklers. Er wies darauf hin, dass offenbar die Ausnahme zur Regel geworden sei: 96 Prozent aller erfolgreichen Bieter hätten als Bürgerenergiegesellschaften bereits einen Zuschlag erhalten, obwohl sie noch keine Genehmigung für ihr Projekt hätten. Vor diesem Hintergrund sei abzuwarten, wie viele der Projekte überhaupt realisiert würden. Zudem appellierte Frauen eindringlich an die Politik in Schleswig-Holstein, die Regionalplanung schnellstmöglich zu finalisieren, damit neue Windprojekte realisiert werden könnten.

Ilka Hoffmann, Projektleiterin bei der Stiftung Umweltenergierecht in Würzburg, ging abschließend auf rechtliche Fallstricke bei der Gebotsabgabe durch Bürgerenergiegesellschaften ein. Diskutiert wurden insbesondere die praktischen Schwierigkeiten, die sich aus einer Beteiligung von Privatpersonen an mehreren Bürgerwindgesellschaften ergeben können.

Die Organisationen der Green Energy Workshops, die Professoren Reiner Schütt und Christian Buchmüller, zeigten sich im Anschluss an die Veranstaltung zufrieden: „Die Rahmenbedingungen für Erneuerbare-Energien-Projekte werden immer komplexer. Mit unseren Workshops wollen wir – ebenso wie mit unseren Studiengängen – zum Wissenstransfer in die Energiebranche in Schleswig-Holstein und der Metropolregion Hamburg beitragen.“


Neuer Kanzler an der FH Westküste

04. Juli 2017


Dr. Volker Uhl

Dr. Volker Uhl ist seit dem 01. Juli neuer Kanzler der Fachhochschule Westküste. Er folgt Rüdiger Günther, der im Januar dieses Jahres überraschend verstorben war.

Der 61jährige Betriebswirt Uhl war zuletzt an der Hamburger EBC Hochschule tätig. Als Kanzler der FH Westküste ist er nunmehr Leiter der Hochschulverwaltung und Mitglied des Präsidiums. Zudem ist er für den Haushalt, die Liegenschaft sowie für Rechtsaufgaben zuständig.


Abschluss des Projektmanagement-Workshops an der FH Westküste

03. Juli 2017

Platz 1: Gymnasium Hohe Geest
Platz 2: Pflegeschule Klinikum Itzehoe
Platz 3: Meldorfer Gelehrtenschule

Mit einer Ergebnispräsentation und der Auszeichnung der Gewinner ist am Donnerstag der 4. Project Award Schleswig-Holsteiner Schulen  (PASS 2017) erfolgreich zu Ende gegangen. Seit dem Auftakt im März hatten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit viel Fleiß und Eifer an ihren selbst gewählten Projekten gearbeitet. Aspekte wie Teamorganisation, Zeiteinteilung, Zieldefinition, Risikomanagement oder Finanzplanung standen auf der umfangreichen Agenda der Mannschaften. Absicht der FH Westküste, welche den Workshop unterstützt von der GPM Gesellschaft für Projektmanagement durchführte, war es dabei insbesondere, den Teilnehmenden die Anwendung der richtigen Methoden für das Projektmanagement näher zu bringen.

Für den Leiter des Workshops, Professor Dr. Steffen Rietz, liegt genau hierin der eigentliche Wert: „Die Schülerinnen und Schüler steigern durch die Nutzung der richtigen Werkzeuge nicht nur die Erfolgschance ihres jeweiligen Projekts. Sie haben darüber hinaus Verfahren erlernt, auf die sie zukünftig immer wieder zurückgreifen können werden.“

Als Sieger ging am Ende das Team des Gymnasiums Hohe Geest aus Hohenwestedt mit ihrem Ultimate Frisbee- Turnier hervor und konnte sich über einen Projektgutschein in Höhe von 600,- Euro freuen. Auf Platz 2 landete die Pflegeschule des Klinikums Itzehoe, welche eine Lernwerkstatt für die Auszubildenden plante und einen Gutschein über 500,- Euro erhielt. Platz 3 und 400,- Euro gingen an die Meldorfer Gelehrtenschule für die Planung einer Studienfahrt nach Barcelona.


Ihr Ansprechpartner

Carsten Friede
Pressesprecher
Öffentlichkeitsarbeit (kommissarisch)

Telefon
+49 (0) 481 8555-102

Telefax
+49 (0) 481 8555-101

E-Mail
pr(at)fh-westkueste.de

Gebäude: 3.1
Raum: 1.079