Pressemitteilungen der FH Westküste

Im Folgenden finden Sie unsere Pressemitteilungen. sollten Sie den gewünschten Beitrag nicht finden, so nutzen Sie bitte unser Archiv.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Pressesprecher und kommissarischen Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Carsten Friede.

Absolventenverabschiedung 2018 an der FH Westküste

09. Mai 2018

Die Fachhochschule Westküste freut sich über ihre diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Bachelor-Studiengänge „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“, Management und Technik“ und „Elektrotechnik und Informationstechnik“ sowie des Masterstudiengangs „Green Energy“. Im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung mit anschließendem Sektempfang wurden 47 Studierende im Foyer der Fachhochschule in das Berufsleben entlassen.

Der Präsident der Fachhochschule Prof. Dr. Hanno Kirsch betonte in seiner Rede die exzellenten Berufsaussichten: „Wir sind zuversichtlich, dass Sie mit ihrem erfolgreichen Abschluss sehr gut für ihren Berufseinstieg qualifiziert sind. Gerade in Ingenieursberufen ist die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften unverändert hoch. Für ihren künftigen Lebensweg wünschen wir Ihnen viel Erfolg“.

Der Prodekan des Fachbereichs Technik Prof. Dr. Rainer Veyhl ließ in einer sehr persönlichen Ansprache die Höhen und Tiefen des Studiums noch einmal Revue passieren und gab einen Ausblick auf die Zeit nach dem Studium: „Sie haben in den letzten Jahren gelernt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen – bleiben Sie auf diesem Weg und übernehmen Sie in Zukunft auch für andere Verantwortung.“

Bereits jetzt freut sich die Fachhochschule Westküste auf die neuen Studierenden, welche im Oktober ihr Studium starten werden. Noch bis zum 15. Juli ist auf der Seite der Fachhochschule eine Bewerbung für die Bachelor- und Master-Studiengänge möglich: www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/bewerbung/

Deutschkurs für Flüchtlinge an der FH Westküste

09. Mai 2018

Zielgerichtetes Vorbereitungsangebot für studiengeeignete Flüchtlinge in der Region/Anmeldephase beginnt am 22. Mai

Auch im Wintersemester 2018/ 19 wird die Fachhochschule Westküste in Heide wieder ein Propädeutikum für 25 studiengeeignete Flüchtlinge anbieten. Den Schwerpunkt bildet hierbei ein Deutschkurs, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über zwei Semester in Vollzeit auf die mögliche Aufnahme eines Studiums vorbereitet. Durchlaufen werden die Niveaustufen B1 und C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden die Möglichkeit bekommen, die für Hochschulzulassungen breit anerkannte Sprachprüfung „telc C1 Hochschule“ abzulegen. Sie werden dafür im Verlauf des Kurses auf Prüfungssituationen vorbereitet.

Zusätzlich werden verschiedene Orientierungsveranstaltungen stattfinden, um die spätere Studien- und Berufswahl zu unterstützen. Antje Korthals, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der FH Westküste erläutert:

„Das besondere an unserer Herangehensweise ist, dass wir den Teilnehmenden Entscheidungshilfen mit auf den Weg geben und ihnen so Möglichkeiten bieten, später eine reflektierte Auswahl zu treffen. Natürlich würden wir uns besonders freuen, wenn unsere familiäre und flexible Betreuung der Teilnehmenden oder die Qualität der Lehre auch zu Bewerbungen auf unsere Studiengänge führen.“

Weitere Informationen zum Propädeutikum und den Bewerbungsformalitäten sind auf der Website der FH Westküste unter http://www.fh-westkueste.de/campus-service/akademisches-auslandsamt/refugees/ zu finden. Eine englischsprachige Fassung der Internetseite kann unter https://en.fh-westkueste.de/international/refugees/ abgerufen werden. Bewerbungen werden vom 22. Mai bis 22. Juni 2018 (Posteingang) entgegengenommen.

Für Rückfragen stehen Antje Korthals und Constanze Pohlenk vom Akademischen Auslandsamt der Fachhochschule Westküste gern zur Verfügung (Tel. 0481-8 555 -171/ -173, E-Mail: aaa(at)fh-westkueste.de).

Studierende der FH Westküste unterstützen die Special Olympics

4. Mai 2018


Studierendengruppe mit Anna Haalboom (4.v.l.)
und Dozentin Sonja Göttel (r.)

Vom 14. - 18. Mai finden in Kiel die nationalen Spiele für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung statt. Insgesamt 4.600 Athletinnen und Athleten werden in 19 Sportarten an den Start gehen und olympisches Flair verbreiten.

Als freiwillige Helfer sind dann auch 16 Studierende der Fachhochschule Westküste mit ihrer Dozentin Sonja Göttel dabei. Nach einem Gastvortrag von Alex Fuchs, Kieler Büroleiter der Spiele, fand sich die Gruppe bereits im letzten Wintersemester sehr schnell dafür zusammen. Bei den Spielen werden die Volunteers der Heider Hochschule vor allem bei den Radsportwettkämpfen unterstützen. Die Vorfreude  ist bereits groß. Studentin Anna Haalboom (25) aus dem Studiengang International Tourism Management:

„Wir freuen uns darauf, neue Menschen kennen zu lernen und Teil eines unglaublich faszinierenden Events zu sein. Im Vorfeld haben wir uns über die Vielfalt der Sportarten informiert und sind sehr gespannt auf die verschiedenen Disziplinen.“

Weitere Informationen zu den Spielen gibt es unter https://kiel-2018.specialolympics.de/. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenlos und Zuschauer sind herzlich willkommen. Die Studierenden der FH Westküste werden zudem währenddessen auf der Facebook-Seite sowie dem Instagram-Kanal der Hochschule berichten.


„Ich bin dann mal auf dem Weg“ – Fachbuch zum Pilgern in Deutschland veröffentlicht

20. April 2018

Spätestens seit der Veröffentlichung von Hape Kerkelings Bericht über seine Erfahrungen auf dem Jakobsweg 2006 ist Pilgern im Trend. Diese Renaissance ist vor allem ein Produkt des gesellschaftlichen und digitalen Wandels, der viele Menschen nach Richtung und Halt im eigenen Leben suchen lässt. Pilgern, also das religiös oder subjektiv motivierte Wandern, ist damit für immer mehr Menschen nicht zuletzt ein Weg zu sich selbst.

Im Buch „Ich bin dann mal auf dem Weg!“ haben die Herausgeber Professor Dr. Christian Antz (FH Westküste), Sebastian Bartsch (St. Jakobus Gesellschaft Sachsen-Anhalt) und Dr. Georg Hofmeister (Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen) Expertinnen und Experten aus verschiedensten Bereichen zu Wort kommen lassen. So nähern sie sich dem Thema etwa aus kirchlicher, spiritueller, psychologischer, soziologischer und touristischer Sicht. Der Sammelband bietet somit eine Grundlage zum Pilgern, den Wegen in Deutschland und den Bedürfnissen der deutschsprachigen Pilger.
Prof. Dr. Christian Antz: „Für die verunsicherten Menschen am Anfang des 21. Jahrhunderts ist Pilgern etwas Authentisches, Überzeitliches, Ursprüngliches, Sinnliches, eine über das Reisen angebotene Option, sich selbst, dem Nächsten und Gott sehr nahe zu kommen“.

Das Buch wendet sich gleichermaßen an Wissenschaft und Tourismus, Kirchen und Praktiker und spiegelt nicht nur den aktuellen Diskurs wieder, sondern gibt auch Praxisbeispielen umfassend Raum. Das Werk bietet somit Kirchen und Tourismus sowie den Trägern von Pilgerwegen Anregungen für ihre Zukunftsfähigkeit. Dabei geht es vor allem um das Pilgern in Deutschland, aus der unterschiedlichen Sicht der Nachfrager wie aus der touristischen wie kirchlichen Perspektive der Anbieter. Als Beitrag zum 25jährigen Jubiläum der Fachhochschule Westküste in Heide legen Prof. Dr. Christian Antz und das Institut für Management und Tourismus 2018 einen wichtigen Meilenstein in der Erforschung des scheinbar unbekannten Pilgers vor.

Prof. Dr. Christian Antz: „Pilgern scheint durch seine Einfachheit dem Wunsch vieler Menschen gerade in Deutschland nach einer anderen Art des Reisens entgegen zu kommen – ein heimatliches Erfolgsmodell in einer globalisierten Welt“.

„Ich bin dann mal auf dem Weg“ ist erschienen bei der UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2018.
Professor Dr. Christian Antz ist seit 2011 Honorarprofessor für Slow Tourism an der Fachhochschule Westküste in Heide und Referatsleiter im Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalts in Magdeburg. Seit 2000 treibt er gemeinsam mit den christlichen Kirchen in Deutschland die Konzeption und Erforschung des Zukunftsthemas Spiritueller Tourismus und seit 2009 Erforschung des Wachstumsmarkts Slow Tourism voran. Seit 2017 berät er die Landeshauptstadt Magdeburg bei ihrer Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025. An der FH Westküste lehrt er zudem in den Bereichen Kulturtourismus, -management und -vermittlung.


Neues Qualifizierungsangebot macht
Tourismusunternehmen fit für digitale Transformation

10. April 2018

Nachstehend eine gemeinsame Presseinfo von der FH Lübeck, der FH Westküste und der oncampus GmbH.

Mit dem neuen Weiterbildungsprogramm „Tourismus 4.0 in Schleswig-Holstein“ erhalten Unternehmen aus der Tourismusbranche in Zukunft Unterstützung in allen Fragen rund um den digitalen Wandel. Das von der Fachhochschule Lübeck, der Fachhochschule Westküste und der oncampus GmbH gemeinsam initiierte Angebot richtet sich zunächst an Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit Betriebsstätte in Schleswig-Holstein. Ab Januar 2019 können diese die Weiterbildungsangebote kostenfrei erproben. Möglich macht dies das Landesprogramm Arbeit des Landes Schleswig-Holstein mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds.

Bereits jetzt stößt die neue Weiterbildungsinitiative „Tourismus 4.0 in Schleswig-Holstein“ auf großes Interesse bei den touristischen Betrieben. Diese sehen sich vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Sie müssen auf verschiedenen Plattformen sichtbar und buchbar sein, stetig wachsende Datenmengen bewältigen und mit neuen Produkten und Dienstleistungen die Digitalaffinität ihrer Kunden befriedigen. Häufig fehlen jedoch gerade den kleinen und mittleren Unternehmen die zeitlichen und personellen Ressourcen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Das neue Angebot wird daher online flexibel verfügbar, kleinformatig und praxisorientiert sein. KMU können die Online-Module sofort nutzen, wenn ein konkreter Bedarf besteht, unabhängig von Ort und Zeit und auch unabhängig von fixen Kursstarts. Die Module werden so aufbereitet, dass Teilnehmende genau die Information erhalten, die sie in einem gegebenen Moment tatsächlich benötigen. Somit werden sie in die Situation versetzt, auf konkrete Problemsituationen, die u.a. im Zuge neuer Technologien entstehen, unmittelbar Wissen an die Hand zu bekommen, das sie befähigt, zeitnah reagieren zu können. Themen des neuen Angebots werden u. a. digitale Geschäftsmodelle, digitales Marketing, dynamisches Pricing, Revenue-Management oder digitaler Vertrieb sein.

Unternehmen der Branche werden in die Entwicklung und Pilotierung des neuen Angebots eingebunden. Auch das Tourismuscluster Schleswig-Holstein unterstützt die Angebotsentwicklung zielbewusst. So wird sichergestellt, dass das Angebot bedarfsorientiert genau die Anliegen bereithält, die touristische Akteure im nördlichsten Bundesland am drängendsten beschäftigen.

Das Vorhaben „Tourismus 4.0 in Schleswig-Holstein“ wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung Schleswig-Holsteins für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de.

 

Ansprechpartner:

Claudia Günther
Fachhochschule Lübeck | Institut für Lerndienstleistungen
Mönkhofer Weg 239
23562 Lübeck
Tel. +49 451 160818 18
E-Mail: claudia.guenther(at)fh-luebeck.de 

Prof. Dr. Eric Horster
Fachhochschule Westküste | Weiterbildungsinstitut für akademische Studien- und E-Learningangebote (WISE)
Fritz-Thiedemann-Ring 20 25746 Heide (Holstein)
Tel. +49 481 8555 578
E-Mail: horster(at)fh-westkueste.de

Andreas Dörich
oncampus GmbH
Mönkhofer Weg 239
23562 Lübeck
Tel. +49 451 160818 63
E-Mail: andreas.doerich(at)oncampus.de 

Ein Lächeln für Fairen Handel in Heide
Fotoausstellung an der FH Westküste

09. April 2018

Die Idee des Fairen Handels wird in Heide seit Langem groß geschrieben. Sei es bei Kaffee, Tee oder Textilien - zahlreiche Geschäfte, Einrichtungen und Vereine setzen sich für Fairen Handel und damit für gerechte Produktions- und Arbeitsbedingungen überall auf der Welt ein. Mit der Fachhochschule Westküste ist Heide zudem seit 2017 auch Standort der ersten Fair Trade University Schleswig-Holsteins.

Hinter der Idee und den beteiligten Unternehmen stehen Menschen, die mit ihrer Überzeugung für Fairen Handel eintreten. Die Fotoaktion „Ein Lächeln für Fairen Handel in Heide“ zeigt Geschäftsleute und Einwohner der Stadt, die so sichtbar machen möchten, auf wie vielen Schultern der Gedanke des Fairen Handels in der Kreisstadt ruht. Die Initiative für das Projekt kam von der Steuerungsgruppe der Fair Trade City Heide.

Die Ausstellung wird am 16. April, 10 Uhr, von Bürgermeister Ulf Stecher und der Vizepräsidentin der FH Westküste, Prof. Dr. Anja Wollesen, eröffnet. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist danach bis zum 30. April, Montag – Freitag, jeweils zwischen 7 und 20 Uhr, im Foyer der Hochschule zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Am 19. April ist darüber hinaus zwischen 12 und 14 Uhr der Weltladen Heide e.V. an der Hochschule zu Gast, um eine Auswahl fair gehandelter Produkte vorzustellen und zudem zu einer Schokoladenverkostung einzuladen.

Interessierte Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung der Ausstellung teilzunehmen. Um eine kurze Anmeldung an pr(at)fh-westkueste.de wird gebeten. 

ITB-BuchAward an FH Westküste übergeben

14. März 2018


v.l.n.r.: Rainer Berger (UVK Verlagsgesellschaft mbH),
Rebekka Weis, Christian Eilzer (beide FH Westküste),
David Ruetz (Head of ITB Berlin)Gruppenbild aller Preisträger

Der Tourismusatlas Deutschland des Instituts für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste ist von der Internationalen Tourismus Börse (ITB) mit dem ITB-BuchAward 2018 als bestes touristisches Fachbuch ausgezeichnet worden. Der Preis wurde am vergangenen Freitag im Rahmen einer von Mary Amiri moderierten Gala im Berliner Palais am Funkturm übergeben.

Mit den ITB-BuchAwards zeichnet die ITB nationale und internationale Publikationen in unterschiedlichen Kategorien und Themenfeldern aus. Dabei kooperiert die ITB Berlin in diesem Jahr erstmals mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Ziel der Preisverleihung ist es, Aufmerksamkeit für hochwertige und bedeutende Publikationen im Bereich Reise und Tourismus zu schaffen.  

In dem Gemeinschaftswerk des Expertenteams der FH Westküste recherchierten und beschrieben unter der Leitung der Herausgeber Bernd Eisenstein, Rebekka Weis (vormals Schmudde), Julian Reif und Christian Eilzer insgesamt 19 Autoren 48 touristische Themen.


Rasmus Andresen im Hochschulrat der FH Westküste

13. März 2018

Rasmus Andresen, Abgeordneter und Vizepräsident des schleswig-holsteinischen Landtags, ist neues Mitglied im Hochschulrat der Fachhochschule Westküste. Er folgt dabei Dr. Regina Buhr.

Der Hochschulrat fungiert als externes Beratungs- und Kontrollgremium der Heider Hochschule. Er gibt Empfehlungen zur Profilbildung der Hochschule, zu Schwerpunkten in Forschung und Lehre sowie zur Struktur der Lehrangebote. Darüber hinaus nimmt er beispielsweise zum Haushaltsplan und der Verfassung der FH Westküste Stellung.

Dr. Volker Uhl, Kanzler der Hochschule: „Rasmus Andresen kennt die FH Westküste durch viele Besuche und Gespräche bereits sehr gut. Wir freuen uns, dass wir seine Expertise und Tatkraft nun für unseren Hochschulrat gewinnen konnten.“

Studieren probieren – Schnupperstudium an der FH Westküste

07. März 2018

Auch in diesem Jahr öffnet die Fachhochschule Westküste wieder ihre Vorlesungen für alle Studieninteressierten. Schüler und Schülerinnen der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen haben in den Osterferien die Möglichkeit auszuprobieren, wie es sich anfühlt, Student zu sein. Beim Schnupperstudium lernen sie den Campus in Heide kennen und können gleichzeitig den richtigen Studiengang für sich finden.

Bereits in den letzten Jahren erfreute sich das Schnupperstudium über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus großer Beliebtheit. Mit über 200 Teilnehmenden  in Vorlesungen, Übungen und Laboren wurden die Raumkapazitäten der Heider Hochschule ausgelastet. Die „Schnuppis“ gaben der Fachhochschule Westküste dabei gute Noten und waren vom Studieren auf Probe begeistert.

Aufgrund der wachsenden Nachfrage wird das Schnupperstudium in diesem Jahr in beiden Wochen der Osterferien angeboten. Studieninteressierte können vom 3. – 5. April und vom 10. - 12. April erste Eindrücke eines Studienalltags gewinnen. Das Angebot der FH Westküste ist dabei umfangreich:

Im Fachbereich Wirtschaft  bieten die Studiengänge Betriebswirtschaft, Immobilienwirtschaft, International Tourism Management, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspsychologie einen breiten Überblick über die Wirtschaftswissenschaften. Im Fachbereich Technik öffnen neben dem „Klassiker“ Elektrotechnik und Informationstechnik auch der fächerübergreifende Studiengang Management und Technik sowie der Studiengang Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik die Pforten.
In zahlreichen Informationsveranstaltungen erfahren die Studieninteressierten zudem alles Wichtige zu den Themen Bewerbung und Zulassung, Finanzierung oder Studieren im Ausland. Jetzige Studierende berichten über ihre Erfahrungen, das Studentenleben in Heide, über ihr persönliches Studium oder über ihr Praxis– und Auslandssemester. Natürlich stehen Professoren, Studierende und Mitarbeiter jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Sie wollen am Schnupperstudium teilnehmen? Alle Informationen zur Anmeldung und den Veranstaltungsplan erhalten Sie unter http://bit.ly/fhw-schnupperstudium.
Für Rückfragen stehen Sandra Klatte und Janin Damms aus der Studienberatung zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-141 oder -133. E-Mail: beratung(at)fh-westkueste.de


Fachhochschule Westküste mit Top-Platzierung in Hochschul-Ranking

06. Februar 2018

Laut des aktuellen Rankings von StudyCheck.de ist die Fachhochschule Westküste die beliebteste Hochschule Schleswig-Holsteins. Im bundesweiten Vergleich unter mehr als 500 Hochschulen erzielt die Heider Hochschule zudem einen bemerkenswerten 30. Platz.

Über 45.000 Studierende und Ehemalige haben im letzten Jahr ihre Stimme im Hochschulranking auf StudyCheck.de abgegeben. Nur die besten der über 500 Hochschulen Deutschlands haben es ins Ranking geschafft: Voraussetzungen waren mindestens 50 Bewertungen im Jahr 2017, eine Sternebewertung von mindestens 3,8 und eine Weiterempfehlungsrate von mindestens 90 %.

Entsprechend stolz ist Professor Dr. Hanno Kirsch, Präsident der Fachhochschule Westküste:

„Diese Platzierung zeigt, dass unsere Studierenden sich bei uns wohlfühlen und gern an der FH Westküste studieren. Wir verstehen das Ergebnis nicht nur als Bestätigung, sondern vor allem auch als Ansporn, noch besser zu werden. Im Namen der ganzen Hochschule danke ich den Studierenden für ihr tolles Feedback.“

Hier gelangen Sie zur Übersicht des Hochschulrankings: www.StudyCheck.de/hochschulranking


Aus Dithmarschen nach Florida

26. Februar 2018

Studierende mit Professor Ulrich Reinhardt

Eine Woche lang waren zehn Studierende der Fachhochschule Westküste gemeinsam mit ihrem Dozenten, Professor Ulrich Reinhardt, auf Exkursion im „Sunshine State“ Florida. Das Ziel der angehenden Tourismus-Manager war es, dort einen Blick hinter die Kulissen von Orlandos bekannten Freizeit- und Erlebniswelten zu werfen und sich näher mit deren Konzepten und Erfahrungen zu befassen. In vielen Gesprächsrunden sollte zudem auch der deutsch-amerikanische Austausch nicht zu kurz kommen. Die Exkursion wurde den Studierenden durch die Unterstützung der Hamburger Pall Mall Foundation ermöglicht.

Das Programm, welches die Studierenden erarbeitet und organisiert hatten, war vollgepackt:  Das Kennedy Space Center, Disney’s Animal Kingdom oder Universal’s Islands of Adventure standen ebenso auf der Agenda wie der Besuch eines College-Basketballspiels und der University of Central Florida. Nicht zuletzt diese Hochschule hat die Studierenden der FH Westküste und Professor Reinhardt beeindruckt. „60.000 Studierende, 24/7- Lernplätze, Fitnessstudios auf Profiniveau, regelmäßige Konzerte und sogar Tierbabies gegen Depressionen – wirklich eine andere Welt“ so Ulrich Reinhardt.

In seinem Fazit zeigt sich Professor Reinhardt vom Erfolg der Exkursion voll überzeugt: „Die Offenheit und das Interesse meiner Studierenden waren ansteckend. Neben den vielen inhaltlichen Impulsen, welche die Gruppe fachlich bereichert haben, sind es insbesondere die Eindrücke vom American Way of Life, die nachhaltig bleiben werden. Diese Erfahrungen sind für alle beruflichen Aufgaben der zukünftigen Tourismusmanager unbezahlbar.“


16. Automatisierungsforum an der FH Westküste - „Asset-Management-Systeme in der Prozessindustrie“

15. Februar 2018

Preisträger des Industriepreises Technik Hauke Harders mit Laudator Uwe Balasus-LangeDie Organisatoren Rainer Dittmar und Reiner Schütt mit den vortragenden ReferentenVolles Haus beim Automatisierungsforum WestküsteSpannende Vorträge finden das Interesse der Zuhörer

Beim Asset-Management geht es darum, die oft mit hohen Investitionen in Betrieb genommenen technischen Produktionsanlagen in ihrem Wert zu erhalten. Maßnahmen dazu sind eine ständige Überwachung der „Gesundheit“ einer Anlage, das Vermeiden von Überlastungen und die rechtzeitige Reparatur von abgenutzten Teilen.

Beim diesjährigen Automatisierungsforum an der FH Westküste berichteten Experten aus der Prozessindustrie aus dem ganzen Bundesgebiet, u. a.  Covestro, Siemens, die Raffinerie Heide oder die HanseWerk AG, in einer Vortragsreihe über den Einsatz und ihre Erfahrungen mit dem Asset-Management. Die Vortragenden waren sich einig, dass ein moderner Betrieb ohne diese Werkzeuge nicht mehr auskommt und sie wesentlich zur Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Anlagen beitragen.

Traditionell wurde zum Abschluss der Veranstaltung der Industriepreis Technik für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Der diesjährige Preis ging an Hauke Harders für seine Bachelor-Arbeit über die Steuerung einer Laserabgleichmaschine. Durchgeführt wurde die Arbeit bei der VISHAY BC Components in Heide. Die Laudatio hielt Uwe Balasus -Lange, Leiter des Bereichs Deutschland/Dänemark der DEA Deutsche Erdöl AG aus Hamburg, der insbesondere die hohe fachliche Qualität der Arbeit und deren Bedeutung für den Einsatz in der Praxis herausstellte. Die Maschine werde immerhin bereits in der Produktion eingesetzt. Balasus -Lange lobte auch das Engagement der FH Westküste für eine hochwertige Ingenieurausbildung und betonte die Bedeutung dieses Berufszweiges für die Unternehmen und Arbeitsplätze in Europa.

Die Organisatoren der Veranstaltung, die Professoren Rainer Dittmar und Reiner Schütt, zeigten sich zufrieden: „Mit dem Besuch von über 90 Teilnehmern aus ganz Deutschland zeigt sich, dass sich das Forum als Plattform zum Austausch über aktuelle Themen der Automatisierungstechnik etabliert hat.“


Studieneignungsprüfung für Geflohene

13. Februar 2018

Die Fachhochschule Westküste in Heide bietet am Samstag, den 14. April, 10.00 Uhr, eine halbtätige TestAS-Prüfung für Flüchtlinge an. Die Prüfung richtet sich an Studieninteressierte, die einen Fluchthintergrund haben und ihre Schul- und/ oder Hochschulzeugnisse nicht vollständig sowie im Original mit nach Deutschland bringen konnten. Diese müssen für die Zulassung zu einem Hochschulstudium oder einer studienvorbereitenden Maßnahme in Schleswig-Holstein oft vorab an dieser Plausibilitätsprüfung teilnehmen.

Die Teilnahme an diesem Prüfungstermin ist beim ersten Mal kostenfrei. Die Prüfung kann in arabischer, deutscher oder englischer Sprache abgelegt werden. Der TestAS prüft, ob für den gewünschten Studienbereich die kognitiven Fähigkeiten und Kenntnisse vorhanden sind. Das Prüfungszeugnis kann bei ausreichender Punktzahl an Hochschulen in Schleswig-Holstein sowie in vielen anderen Bundesländern als Bestandteil der Unterlagen zur Studienbewerbung eingereicht werden.

Geflohene Studieninteressierte, die an der TestAS-Prüfung teilnehmen möchten, können sich zwischen  dem 15. Februar und 26. März 2018 online auf der Website des TestAS-Instituts anmelden: refugees.testas.de. Anmeldungen werden ausschließlich über den genannten Internet-Link entgegengenommen.

Weitere Informationen zum Prüfungsformat TestAS sind ebenfalls über die oben genannte Website zu finden. Die Prüfungsteilnehmer werden rechtzeitig nach Eingang der Anmeldung vom Akademischen Auslandsamt der FH Westküste über die weiteren organisatorischen Schritte informiert. Rückfragen können an Antje Korthals und Constanze Pohlenk vom Akademischen Auslandsamt unter Tel.: 0481/ 8555-171 und -173 oder per E-Mail (aaa(at)fh-westkueste.de) gerichtet werden. 

Abitur und dann…? Wie kann ich mein Kind bei der Entscheidung unterstützen?

30. Januar 2018

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und knapp 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.

Am Montag, den 12. Februar, findet um 19 Uhr im Werner-Heisenberg-Gymnasium ein Informationsabend für Eltern statt. Ausrichter sind die Fachhochschule Westküste und die Berufsberatung der Heider Agentur für Arbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an dithmarscher Eltern, deren Kinder die gymnasiale Oberstufe besuchen und 2019 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Sandra Klatte (Leiterin der Studienberatung der FH Westküste) und Claudia Schlüter (Beraterin für akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit) informieren über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referentinnen auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Auszeichnung für die FH Westküste - Tourismusatlas Deutschland ist das beste Tourismus-Fachbuch

24. Januar 2018

Der Tourismusatlas Deutschland des Instituts für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste ist von der Internationalen Tourismus Börse (ITB) mit dem ITB-BuchAward 2018 als bestes touristisches Fachbuch ausgezeichnet worden.

Das Werk überzeugte die Jury besonders mit seiner unterhaltsamen Kombination aus Grafiken, Karten und Erklärungen. In Übersichten werden Deutschland und seine Regionen präsentiert, Touristenströme dargestellt und die Veränderungen der Reisegewohnheiten der Deutschen und der Deutschlandbesucher veranschaulicht. Dabei werden auch die Position im globalen Vergleich betrachtet sowie die Chancen und Risiken des sich wandelnden Tourismus dargestellt.

In dem Gemeinschaftswerk des Expertenteams der FH Westküste recherchierten und beschrieben unter der Leitung der Herausgeber Bernd Eisenstein, Rebekka Weis (vormals Schmudde), Julian Reif und Christian Eilzer insgesamt 19 Autoren 48 touristische Themen.

Die Auszeichnung verleiht die weltgrößte Reisemesse in Berlin seit 2002 jedes Jahr an die Autoren herausragender touristischer Veröffentlichungen. Ziel der Preisverleihung ist es, Aufmerksamkeit für hochwertige und bedeutende Publikationen im Bereich Reise und Tourismus zu schaffen. Die Preisverleihung findet am Freitag, den 09. März 2018, um 16 Uhr statt. Sie wird im Palais am Funkturm, der Award-Location der ITB Berlin, ausgetragen und von der Reise- und Urlaubsfernsehmoderatorin Mary Amiri moderiert.


Schalten die Windenergieanlagen bald nachts das Licht aus? 6. Green Energy Workshop der Fachhochschule Westküste

23. Januar 2018

Große Windenergieanlagen müssen zum Schutz von Luftfahrzeugen grundsätzlich nachts blinken. Seit dem Jahr 2015 ist alternativ aber auch eine „bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung“ erlaubt. Dabei wird das Blinken der Windräder nur noch dann aktiviert, wenn sich ein Flugzeug oder Hubschrauber nähert. Pilotprojekte haben gezeigt, dass auf diese Weise das nächtliche Blinken um bis zu 95 Prozent reduziert und die Akzeptanz der Windräder gesteigert werden kann.

Die Vortragenden mit Prof. Reiner Schütt (hinten, Mitte) und Prof. Christian Buchmüller (rechts)Volles Auditorium beim Green Energy Workshop

Im Rahmen des 6. Green Energy Workshops der FH Westküste diskutierten über 130 Teilnehmer mit hochkarätigen Referenten den aktuellen Stand zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung. Dr. Marike Endell von der Fachagentur Windenergie an Land aus Berlin stellte zunächst in einem Überblick dar, dass es mittlerweile mehrere technisch funktionsfähige und marktreife Befeuerungslösungen gibt. Oliver Vieth vom Energiewendeministerium berichtete über die wirtschaftlichen Anreize, die die Landesregierung für die Einführung von Systemen zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung gesetzt hat. Anders als in Schleswig-Holstein gibt es in Mecklenburg-Vorpommern mittlerweile gesetzliche Regelungen, die den Einbau einer bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung für Neuanlagen verpflichtend vorschreiben. Die entsprechenden Regelungen erläuterte Helmuth von Nicolai aus dem Energieministerium in Schwerin.

Arne Knox von der Firma Airspex GmbH, die Systeme zur bedarfsgerechten Befeuerung vertreibt, berichtete von seinen Erfahrungen in der Praxis. Er kündigte zudem an, dass sein Unternehmen sein Befeuerungssystem zukünftig für unter 2000 Euro im Jahr pro Windrad anbieten wird. Unter den Teilnehmern herrschte Einigkeit, dass es angesichts des technischen Fortschritts und der gesunkenen Kosten realistisch erscheint, dass in naher Zukunft in weiten Teilen Schleswig-Holsteins nachts die Lichter der Windenergieanlagen aus bleiben.

Die Organisatoren der Green Energy Workshops, die Professoren Christian Buchmüller und Reiner Schütt, zeigten sich mit der Veranstaltung zufrieden:

„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn es eine hinreichende Akzeptanz gibt. Die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen kann dabei ein Baustein sein. Das Thema zeigt zugleich aber exemplarisch, wie im Rahmen der Energiewende technische, wirtschaftliche und rechtliche Fragestellungen zusammenspielen. Mit ihrem Masterstudiengang Green Energy, ihrer Energiewendeforschung und den Green Energy Workshops ist die FH Westküste in dieser Hinsicht in Lehre, Forschung und Transfer sehr gut aufgestellt.“


Erwachsen aber nicht alt – FH Westküste in neuem Design

22. Januar 2018

Klar, aufgeräumt und einprägsam – seit letztem Donnerstag präsentiert sich die FH Westküste mit einem neuen Corporate Design.

Mehr als anderthalb Jahre hat die Heider Hochschule gemeinsam mit der Hamburger Agentur mlv anlässlich ihres 25sten Geburtstags an ihrem Markenauftritt gefeilt.
Kern des neuen Erscheinungsbildes ist das weiterentwickelte Logo, welches bekannte Elemente wie die Welle oder den Blauton erhält, dabei nun aber frischer und zeitgemäßer wirkt.

Neben dem Logo hat sich die Heider Hochschule auch einen Leitspruch gegeben – „Lernen mit weitem Horizont“ ist Ausdruck dessen, was ein Studium an der Westküste ausmacht.


Lieder von Himbeeren – Praxisprojekte an der FH Westküste

11. Januar 2018

Studierende der FH Westküste aus dem 5. Semester Wirtschaftspsychologie haben sich in zwei Praxisprojekten mit regionalen Fragestellungen beschäftigt und nun ihre Ergebnisse präsentiert.

Deutschsprachige Musik im Norden besonders beliebt
Eine Gruppe angehender Wirtschaftspsychologen untersuchte, welche musikalischen Vorlieben in Dithmarschen und Umgebung besonders ausgeprägt sind. Hintergrund sind die Planungen der Acredo GmbH, Betreiber der Westcoast-Diskothek in Heide, für ein Musikevent im Sommer 2018. Geschäftsführer Alexander Kühl hatte sich an Professor Thomas Jendrosch von der FH Westküste gewandt, um Studierenden die Möglichkeit zu geben, an der Konzeption mitzuwirken.

Aus den eigenständig durchgeführten Online-Umfragen der Studierenden unter 200 Personen  zwischen 18 und 30 Jahren ergab sich eine starke Präferenz für Deutschrock und -pop im norddeutschen Raum. Deutschrap und Schlager stießen auf deutlich weniger Zuspruch. Volksmusik fand sich abgeschlagen am Ende der Rangfolge. Als Musiker mit der höchsten Beliebtheit in der Befragung erwies sich Johannes Oerding, gefolgt von Mickie Krause. Oli P. fand insgesamt den geringsten Zuspruch.

Für die Konzeption des geplanten Musikfestivals seien diese Daten hilfreich, so Alexander Kühl, weil sie inhaltliche Ausrichtungen ermöglichten, die dem Geschmack der Zielgruppe entsprächen. Wichtig für die Planung sei auch die logistische Erkenntnis der Studie, dass zwei Drittel Befragten immer mit dem Pkw anreisen würden. Ausreichende Parkplätze und Ausschilderungen seien daher bei den Planungen unbedingt zu berücksichtigen.

Alexander Kühl hat angesichts der vorgestellten Ergebnisse bereits signalisiert, auch im Falle der konkreten Umsetzung gern wieder auf die Studierenden der FH Westküste zukommen zu wollen.

Erstes "Himbeerland" in Schleswig-Holstein

Sechs weitere Studierende erhielten durch Professor Jendrosch den Auftrag, ein Marketingkonzept für ein großes Selbstpflücker-Himbeerfeld in Heinkenborstel, Kreis Rendsburg-Eckernförde, zu entwickeln. Als Projektpartner konnte hier der Landwirtschaftsbetrieb der Fa. Kühl gewonnen werden. Dort hatten die Studierenden auch Gelegenheit, die Besonderheiten und räumlichen Ausmaße dieses agrarischen Vorhabens in Augenschein zu nehmen.

In ihren Ergebnissen bewiesen die Studierenden ein hohes Maß an Professionalität: So wurde das wirtschaftliche Umfeld untersucht, eine Konkurrenzanalyse durchgeführt und das gesamte Vorhaben zudem in eine gesellschaftliche Trendanalyse eingebettet. Gerade hier zeigten sich Potentiale für ein Selbstpflückfeld, weil es nicht nur das Naturbewusstsein anspricht, sondern auch dem Do-It-Yourself-Bedürfnis vieler Menschen entspricht. Neben dem Produktnamen ("Das Himbeerland") wurden auch Slogans ("Entdecke die Süße der Natur") entwickelt sowie komplette Internetauftritte und Werbematerialen designt. Selbst an konkrete und ausformulierte Angebote für Kinder wurde bei der Erlebnisvermittlung im Himbeerland seitens der Studierenden gedacht.

Die Auftraggeber, die bislang wenig mit Social-Media und Marketingkonzepten zu tun hatten, zeigten sich von der Fülle der entwickelten Ideen und der Kommunikationsinstrumente positiv überrascht. "Es ist geradezu unglaublich, was die Studenten in kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben", lobte Karen Kühl das Engagement und den Sachverstand der Studentengruppe.

Auszeichnung für iranischen Studenten der FH Westküste

10. Januar 2018


Morteza Fazel

Der 27-jährige Iraner Morteza Fazel erhält durch die Fachhochschule Westküste den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Damit wird der Student für seine sehr guten akademischen Leistungen und sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit 1.000 Euro dotiert.

Fazel studiert an der FH Westküste seit 2015 im englischsprachigen Masterstudiengang „International Tourism Management“. Inzwischen steht er kurz vor seinem erfolgreichen Abschluss. Neben dem Studium bemüht sich Morteza Fazel stark um den internationalen Austausch an der Heider Hochschule. So stellte er beispielsweise seine Wohnung für ein „Internationales Dinner“ zwischen Studierenden aus aller Welt zur Verfügung. Seine Auftritte als Musiker bei verschiedenen Veranstaltungen wie dem Internationalen Tag oder dem Wintermarkt finden zudem große Anerkennung.

Befragt, warum er sich gerade für die FH Westküste als Studienort entschieden hat, macht Fazel deutlich, dass für ihn insbesondere der hohe Praxisanteil des Studiums reizvoll war. Durch Fallstudien, ein Auslandssemester oder die enge Zusammenarbeit mit touristischen Unternehmen gewänne das Studium einen ganz besonderen Wert. Und auch die Wahl für Heide fiel Fazel nicht schwer. Gerade die entspannte und sehr persönliche Atmosphäre sei für ihn ein großer Pluspunkt.


Studierende der FH Westküste testen Heider Supermärkte auf Barrierefreiheit

03. Januar 2018


Studentische Projektgruppe mit Dr. Carsten Dethlefs

Im Rahmen der Vorlesung "Menschen mit Behinderung als Zielgruppe - Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil" hat eine Gruppe Studierender der Fachhochschule Westküste drei Supermärkte in Heide auf deren Barrierefreiheit untersucht. Unter der Leitung von Dr. Carsten Dethlefs wurde ein Kriterienkatalog erarbeitet anhand dessen die Überprüfung durchgeführt wurde. Im Fokus standen Auffindbarkeit, Nutzbarkeit, Zugänglichkeit sowie die Serviceleistung des Personals. Mit Hilfe von Augenbinden wurde bei den Studierenden dabei eine Blindheit simuliert.

Die Testergebnisse waren insgesamt durchweg sehr erfreulich – Barrierefreiheit erwies sich in keinem der getesteten Märkte als Fremdwort. Dabei überzeugten die Einrichtungen mit durchaus unterschiedlichen Aspekten. So waren breite Gänge, eine gute Parkplatzsituation und ein sehr hilfsbereites Personal beispielsweise in einem der Märkte die großen Pluspunkte. In einem anderen fiel zudem die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr positiv ins Gewicht. Einer der Märkte machte sogar Sonderangebote durch Lautsprecheransagen kenntlich, was sehbehinderten Menschen eine zusätzliche Hilfe ist. Handlungsbedarf besteht in allen Fällen bei der Zugänglichkeit von Informationen zu Produkten und Lageplänen in barrierearmen Formen wie der Blindenschrift.

Die zentralen Ergebnisse der Untersuchung wurden den beteiligten Märkten zur Kenntnis gegeben.


Kennzeichnung von Windenergieanlagen in der Nacht – Einladung zum 6. Green Energy Workshop an der FH Westküste

02. Januar 2018

Sauberen Strom aus Windkraft zu gewinnen, ist eine zentrale Idee der Energiewende. Dennoch sind Windenergieanlagen nicht in allen Teilen der Bevölkerung akzeptiert. Das nachts weit sichtbare Blinken der Anlagen ist - gerade mit Blick auf die großen Windparks - ein immer wieder genannter Grund dafür.
Ein Lösungsansatz besteht darin, die Lichtsignale nur nach Bedarf  einzusetzen. Dabei wird das Blinken abgeschaltet und beginnt erst dann, wenn sich ein Luftfahrzeug nähert. Dadurch werden Lichtimmissionen erheblich reduziert.

Der 6. Green Energy Workshop an der Fachhochschule Westküste widmet sich dem aktuellen Stand dieser bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung. Welchen Beitrag zur Akzeptanz kann sie leisten? Welche technischen Lösungen sind derzeit zu welchem Preis verfügbar? Und welche praktischen Erfahrungen gibt es bereits? Zur Sprache kommen zudem neue rechtliche Regelungen, mit denen Anreize (Schleswig-Holstein) und Pflichten (Mecklenburg-Vorpommern) eingeführt wurden.

Der 6. Green Energy Workshop findet am Mittwoch, den 17. Januar, an der Fachhochschule Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine frühzeitige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfohlen. Zur Anmeldung: www.bit.ly/ge-workshop
Für Rückfragen steht Frau Anja Rathjen unter ge-workshop(at)fh-westkueste.de zur Verfügung.

Programm

16:00 Uhr                           
Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, FH Westküste

16:10 – 16:45 Uhr            
Die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung als Beitrag zur Akzeptanz der Energiewende
Dr. Dirk Sudhaus, Fachagentur Windenergie an Land, Berlin

16:45 – 17:15 Uhr            
Anreize für eine bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung in Schleswig-Holstein
Oliver Vieth, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, Kiel (angefragt)

17:15 – 17:45 Uhr            
Die gesetzliche Verpflichtung zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung in Mecklenburg-Vorpommern  
Helmuth von Nicolai, Referatsleiter im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Schwerin

17:45 – 18:15 Uhr           
Erfahrungsbericht aus der Praxis                                              
Arne Knox, Airspex GmbH, Husum

18:30 Uhr                           
Get together

Ihr Ansprechpartner

Carsten Friede
Pressesprecher
Öffentlichkeitsarbeit (kommissarisch)

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Telefax
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