Los geht’s – Studienplätze an der FH Westküste warten!

28. April 2021

Am 30. April startet die Bewerbungsphase für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste. Alle Informationen gibt es bei einem virtuellen Infotag am 6. Mai.

Ein Studium ist das Sprungbrett für eine berufliche Karriere. Dies gilt umso mehr, wenn schon in der Studienzeit Praxisnähe und die Qualifikationen, auf die es später im Beruf ankommt, im Fokus stehen. Für diese Qualität in der Lehre stehen an der FH Westküste Dozentinnen und Dozenten, die alle über umfassende Berufserfahrung in der Wirtschaft verfügen. Ein Praxissemester, welches zu allen Bachelorstudiengängen gehört, und viele Kooperationen und Projekte mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft tragen ebenso dazu bei.

Ab Freitag, den 30. April, sind Bewerbungen für einen Studienplatz an der Fachhochschule Westküste in Heide möglich. Im Fachbereich Wirtschaft recht das Spektrum im Bachelor dabei von „Wirtschaftsrecht“ über „International Tourism Management“ und „Immobilienwirtschaft“ bis hin zu „Wirtschaftspsychologie“. Im Fachbereich Technik sind die Bachelorstudiengänge „Management und Technik“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“ sowie „Green Building Systems“ im Angebot. Auch im Masterbereich haben die Fachbereiche der FH Westküste viel zu bieten. So sind Studiengänge wie „Green Energy“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ mit ihren Schwerpunkten in den Bereichen Energiewende bzw. Digitalisierung unmittelbar am Puls der Zeit. „Wirtschaftspsychologie“ oder „International Tourism Management“ werden in Heide nicht nur als Bachelor-, sondern auch als Masterstudiengang angeboten.
Eine Bewerbung an der Fachhochschule Westküste erfolgt in zwei Schritten:

Studieninteressierte registrieren sich zunächst online unter https://www.bit.ly/bewerbung-fhw und reichen dann ihre Unterlagen und Zeugnisse postalisch bei der Hochschule ein. Ausgenommen ist der Studiengang „Betriebswirtschaft“, für den die Bewerbungen zentral über das Portal von www.Hochschulstart.de laufen. Dieses öffnet ebenfalls am 30. April.

All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 – 133/ -141.

Am Donnerstag, den 6. Mai, bietet die Fachhochschule Westküste zudem im Rahmen ihres virtuellen Infotages „Durchstarten@Studium BACHELOR“ allen Interessierten die Möglichkeit, sich über das Studium in Heide zu informieren. Neben Informationen zu Bewerbung, Zulassung, Finanzierung oder den Wohnmöglichkeiten stellt die Hochschule dann auch ihre Bachelorstudiengänge detailliert mit Inhalten, Ablauf, Schwerpunkten und beruflichen Perspektiven vor und beantwortet alle Fragen live oder im Chat. Beginn ist 17 Uhr. Alle Informationen dazu und die Links zu den einzelnen Programmpunkten unter www.fh-westkueste.de/durchstarten. Besondere technische Anforderungen sind für die Teilnahme an der Veranstaltung nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst (Zoom bzw. Cisco Webex) funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Wie geht eigentlich…Energetische Gebäudesanierung? Online-Seminare an der Fachhochschule Westküste

06.04.2021

Welche Wärmepumpe ist die Richtige? Wird Wasserstoff in der Gesellschaft akzeptiert oder gibt es Hemmnisse beim Wasserstoffausbau? Und welche rechtlichen neuen Möglichkeiten gibt es rund um das Thema energetische Gebäudesanierung? Die zweite Reihe der Online-Seminare rund um das Thema „Energetische Gebäudesanierung“ beschäftigt sich mit diesen und weiteren spannenden Fragestellungen.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Privatpersonen sowie an Unternehmen, Fachleute aus der Energiebranche und Vertreter öffentlicher Einrichtungen. In anderthalbstündigen Blocks werden die Themen jeden ersten Donnerstag im Monat unter die Lupe genommen. Dafür tragen beispielsweise Dozenten der Fachhochschule Westküste vor, die im Bachelor-Studiengang „Green Building Systems“ lehren. Dort vermitteln sie den Studierenden das Wissen, Gebäude nachhaltig, effizient und intelligent zu machen.

Programm:

Do, 03.06.2021          
Wallboxen in Bestandsgebäuden – Die neue Art zu Tanken?
Kilian Wielgosch, B.Eng., Stadtwerke Husum GmbH

Do, 01.07.2021          
War es das jetzt mit der Ölheizung? – Ein rechtlicher Ausblick
Anja Rathjen, B.A., Fachhochschule Westküste

Do, 05.08.2021          
Wasserstoff in aller Munde – Doch wie sieht es mit der Akzeptanz aus?
Dr. Frank Schiller, Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE), Fachhochschule Westküste

Um Anmeldung wird gebeten unter 0481 8555 349 oder lag(at)fh-westkueste.de. Die Zugangslinks erhalten Sie nach Anmeldung. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 14 Uhr. Die Seminare werden als Videokonferenz durchgeführt. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Für die Teilnehmenden besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Für die Teilnahme wird pro Seminar ein Unkostenbeitrag für die Bereitstellung der Vortragsfolien und die Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung in Höhe von 50 € pro TeilnehmerIn erhoben. Ohne diese Unterlagen ist eine Befreiung vom Unkostenbeitrag möglich; sprechen Sie uns dazu an.

Organisator der Online-Seminare ist das Projekt „NESTrail: Smart Region 2.0“ mit dem Lehr- und Ausstellungsgebäude der Fachhochschule Westküste.

Deutschlandstipendien an der FH Westküste übergeben

24. März 2021

Sechzehn Studierende der Fachhochschule Westküste freuen sich im Jahr 2021 über eine Förderung durch ein Deutschlandstipendium. Die Stipendienurkunden wurden nun auf einer digitalen Veranstaltung im Beisein der Förderer feierlich übergeben.

„Es freut uns sehr, dass unsere Studierenden auch in diesem besonderen Jahr so tatkräftige Unterstützung von Seiten der Förderer erhalten.“ macht Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der FH Westküste deutlich. „Die Stipendien zeigen, wie stark die Hochschule mit den engagierten Stiftungen und den Unternehmen der Region verbunden ist.“ so Schütt weiter.

Für das Deutschlandstipendium erklären sich Firmen, Institutionen oder Privatpersonen bereit, besonders leistungsstarke und engagierte Studierende für mindestens ein Jahr mit monatlich 150 Euro zu fördern. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und erlaubt es so, sich weiter voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Die Stipendienurkunden wurden in der vergangenen Woche auf einer gemeinsamen digitalen Veranstaltung, an der Stipendiaten, Förderer und Vertreter der Hochschule teilnahmen, symbolisch übergeben.

„Wenn auch nur digital, war es eine schöne Veranstaltung, die allen Beteiligten die Möglichkeit bot, sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“ so Professor Dr. Reiner Schütt. „Wir sind sehr gespannt, zu sehen, wie unsere Stipendiaten und ihre Förderer nun weiter in Verbindung bleiben. Oftmals ist das Stipendium eben auch ein Sprungbrett – von gemeinsamen Workshops, über Praktika und betriebliche Abschlussarbeiten bis hin zu daraus entstehenden Arbeitsverträgen haben wir großartige Erfahrungen mit dem Stipendium sammeln können.“ sagt Schütt stolz.

Die Fachhochschule Westküste bedankt sich, auch im Namen der geförderten Studierenden, für die Übernahme von fünf Stipendien bei der Prof. Dr. Werner Petersen- Stiftung, für drei Stipendien bei der Heinz Wüstenberg- Stiftung sowie für zwei Stipendien beim Förderforum der FH Westküste. Jeweils ein Stipendium übernahmen die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel, Vishay BCComponents Beyschlag GmbH, der Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW, die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg, Endress+Hauser sowie die R+V Allgemeine Versicherungs AG/ KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG.


Schnupperstudium und Durchstarten@Studium MASTER – Informationsangebote der Fachhochschule Westküste im April

23. März 2021

Mit dem Schnupperstudium und Durchstarten@Studium MASTER bietet die Fachhochschule Westküste Anfang April gleich zwei digitale Formate für Studieninteressierte an. So ist es möglich, sich bequem und sicher von zu Hause aus über das Studium in Heide zu informieren.

Den Auftakt macht vom 6. – 8. April das Schnupperstudium. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen. Beim Schnupperstudium können sie beispielsweise an Vorlesungen aus den Studiengängen ihrer Wahl teilnehmen und so Eindrücke eines echten Studiums sammeln. Dazu gibt es Vorträge von ehemaligen und aktuellen Studierenden und natürlich alles Wissenswerte zu Themen wie Studienangebot, Bewerbung, Zulassung oder Finanzieren. Start ist jeweils 10.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter https://www.meer-fuers-hirn.de/schnupperstudium erforderlich und noch bis zum 1. April möglich.

Am Donnerstag, den 8. April, findet dann wieder Durchstarten@Studium statt. Dieses Mal richtet sich die Veranstaltung an all jene, die sich für ein Masterstudium aus den Fachbereichen Wirtschaft oder Technik der FH Westküste interessieren. Um 17 Uhr bietet zunächst die Studienberatung der Hochschule einen allgemeinen Infoblock rund um das Masterstudium in Heide an. Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden gemeinsam mit Lehrenden die Masterstudiengänge der FH Westküste in separaten Videokonferenzen vor und beantworten gern alle Fragen der Gäste. Neben den wesentlichen Inhalten der Studiengänge, den möglichen Schwerpunkten sowie praktischen Anteilen, geht es natürlich auch um die Frage, welche beruflichen Perspektiven mit einem Abschluss bestehen. Im Angebot sind:

  • Automatisierungstechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen - Digitale Wirtschaft
  • Green Energy
  • International Tourism Management
  • Mikroelektronische Systeme
  • Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaft, Medien & Psychologie (Online-Studiengang, berufsbegleitend, kostenpflichtig)

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Fachhochschule Westküste bekommt Ladesäule für e-Bikes

22. März 2021

Elektrofahrräder werden immer beliebter. Doch das Fahren mit eingebautem Rückenwind hat da ein Ende, wo der Akku schlapp macht. Und da kommt die Fachhochschule Westküste ins Spiel. Am Lehr- und Ausstellungsgebäude, welches aus dem hochschuleigenen Energiepark mit regenerativer Energie versorgt wird, gibt es ab sofort die Möglichkeit, eBikes aufzuladen. Die eBike-Station besitzt mehrere Schließfächer, in denen sich Steckdosen befinden. Auch USB-Ladeanschlüsse sind vorhanden. In der Zwischenzeit können e-Biker eine Rast machen, sich das Lehr- und Ausstellungsgebäude anschauen und sich über die Energiewende informieren.

Die Hochschule stockt damit ihr „grünes“ Angebot für die Mobilität auf. Neben der Fahrradladestation stehen auch E-Ladesäulen für Autos zur Verfügung, die nicht nur von Studierenden genutzt werden können.

Aufgebaut wurde die e-Bike Station durch das Projekt NESTrail: Smart Region 2.0 in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeit AG und den Stadtwerken Heide.


Gender Pay Gap: Guter Wille allein reicht nicht als Lösung

17. März 2021

Was anmutet wie ein Phänomen aus den 60er und 70er Jahren, ist noch immer brandaktuell – Frauen erhalten für gleiche Arbeitsleistungen oftmals spürbar weniger Lohn. Warum dies Managementaufgabe, Führungsproblem und persönliche Herausforderung ist, hat Prof. Dr. Daniela Aidley von der Fachhochschule Westküste in einem öffentlichen Online-Vortrag auf Einladung der Equal-Pay-Day-Gruppe Dithmarschen beantwortet.

Sechs Prozent. So beziffert Dr. Daniela Aidley, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste, den Unterschied, der bei der Bezahlung von Frauen und Männern noch immer vorhanden ist. „Dabei haben wir bereits berücksichtigt, dass Frauen in bestimmten, lohnniedrigen Branchen stärker und andererseits in Managementfunktionen deutlich weniger eingesetzt sind.“ erläutert sie. „Ohne diese Faktoren beträgt der Unterschied bis zu 19%.“ so Aidley weiter.

Die Ursachen sieht Aidley nicht zuletzt in tief verwurzelten Stereotypen wie auch in bestimmten psychologischen Prozessen. Letztere bestimmen mit, wie die Leistungen von Frauen wahrgenommen und beurteilt werden. So sei beispielsweise aus empirischer Forschung zu belegen, dass Frauen bei gleicher Fähigkeit eher Projekte mit weniger Erfolgspotenzial zugewiesen bekämen und bei gleicher Leistung tendenziell eher schlechter und weniger potenzialträchtig beurteilt würden als Männer. Im Umkehrschluss sei trotz gleicher Beurteilung die Beförderung oftmals langsamer und die Entlohnung geringer.

„Auch mit Blick auf die Beurteilung des Verhaltens sind Unterschiede nachweisbar“ macht Professor Aidley deutlich. „Was bei Männern als durchsetzungsstark und selbstbewusst wahrgenommen wird, gilt bei Frauen oft als arrogant und herrisch.“

Skeptisch ist Aidley bei der Frage nach einer Lösung des Problems. „Wir können nicht erwarten, dass guter Wille der Führungskräfte allein reicht.“ ist sie überzeugt. Dem stünde nach ihrer Einschätzung die Beobachtung gegenüber, dass sich gut oder gar besser qualifizierte Frauen eben oft genug nicht in Auswahlentscheidungen durchsetzen können.

Stattdessen bringt Aidley eine ganze Reihe möglicher Lösungsansätze ins Gespräch: Quoten seien nach wie vor ein vielversprechender Ansatz, da diese helfen können, strukturelle Nachteile auszugleichen und dafür sorgen, dass mehr Frauen in Organisationen präsent sind. Dies helfe dabei, dass Vorurteile abgebaut werden und gleichzeitig „neue“ Rollenbilder für andere Frauen entwickelt würden. Wichtig ist Aidley ein Hinweis: „Wenn wir in Deutschland über Quoten reden, dann meinen wir damit in der Regel die Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation - es geht also nicht darum, schlechter qualifizierte Frauen männlichen Bewerber vorzuziehen.“ stellt sie heraus. Darüber hinaus empfiehlt Aidley beispielsweise, Führungskräfte regelmäßig zu trainieren und sie so in die Lage zu versetzen, Beurteilungsfehler zu erkennen und zu vermeiden. Und auch organisatorisch können Unternehmen durch die Diversity Management oder Ermöglichung von Teilzeit oder Homeoffice für Chancengleichheit sorgen.


Durchstarten@Studium BACHELOR + MASTER

04. März 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 11. März, den nächsten virtuellen Infotag. Im Fokus stehen dann alles Wissenswerte zum Studium sowie die Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule.

„Wir möchten auch in diesen besonderen Zeiten mit den Studieninteressierten persönlich ins Gespräch kommen und für ihre Fragen da sein.“ beschreibt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, die Idee der Veranstaltung. „Durchstarten@Studium bringt den Teilnehmenden dabei alle Infos direkt und sicher per Videokonferenz nach Hause.“

Veranstaltungsbeginn ist am 11. März, um 17 Uhr. Dann werden Viktor Tschernjawski und Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung für den Bachelorbereich geben: Wie bewerbe ich mich? Wie funktionieren die Einschreibung und die Zulassung? Welche Fristen sind unbedingt zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus stehen beispielsweise auch Infos zu den Wohnmöglichkeiten in Heide und Umgebung auf der Agenda.

Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden mit Unterstützung von Lehrenden die Bachelorstudiengänge in separaten Videokonferenzen vor. Aus dem Fachbereich Wirtschaft sind in diesem Veranstaltungsteil beispielsweise die Bachelorstudiengänge „Wirtschaftsrecht“, „Immobilienwirtschaft“ oder „Wirtschaftspsychologie“ vertreten.  Mit dabei ist dann auch der neue technische Bachelorstudiengang „Green Building Systems“, welcher sich mit der Entwicklung technischer Systeme für die Gebäude von morgen befasst. Die Ingenieurinnen und Ingenieure sind mit ihrem Studium Experten sowohl für die Konzeption und Planung wie auch für die energetische Bewertung, die Optimierung und den Betrieb „grüner“ Gebäude.

Ebenfalls um 18 Uhr stellt die Studienberatung alles Wissenswerte zum Masterstudium an der FH Westküste vor, um dann ab 19 Uhr an die Präsentation der einzelnen Masterangebote zu übergeben. Wie im Bachelorbereich auch geht es dann um die wesentlichen Inhalte der Studiengänge, die möglichen Schwerpunkte und praktischen Anteile und natürlich auch um die Frage, welche beruflichen Perspektiven mit einem Abschluss von Studiengängen wie „Green Energy“, „Automatisierungstechnik“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ bestehen.

„Angesprochen sind alle, die sich für ein Studium an der Fachhochschule Westküste interessieren.“ sagt Carsten Friede. „Gern begrüßen wir auch Eltern, Geschwister oder Freunde bei der Veranstaltung, denn oftmals sind sie ja die wichtigsten Ratgeber bei der Entscheidungsfindung. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Fragen, die im Chat oder direkt live gestellt werden können.“

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Studieren probieren – FH Westküste lädt zum Schnupperstudium

02. März 2021

Die Fachhochschule Westküste öffnet ihre Hörsäle für alle Studieninteressierten – das Schnupperstudium findet virtuell vom 6. – 8. April statt. Dann besteht die Chance, echte Vorlesungen zu besuchen und einen Vorgeschmack auf das Studium zu bekommen.

In diesem Jahr ist alles anders, doch die Fragen bleiben gleich: Was mache ich nach der Schule? Ist ein Studium das Richtige für mich? Was macht man da überhaupt? Und welche Studiengänge gibt es an der FH Westküste? Das Schnupperstudium liefert nicht nur Antworten, sondern lädt die Teilnehmenden ein, sich in den Osterferien selbst ein Bild der Hochschule zu verschaffen.

Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen. Täglich wartet ein interessantes Programm auf die Teilnehmenden. Beginn ist jeweils 10.30 Uhr. Dann besteht beispielsweise die Möglichkeit, sich über Themen wie Bewerbung, Zulassung und Finanzierung zu informieren oder sich direkt mit Studierenden oder Absolventen zu ihren Erfahrungen auszutauschen. Kern des Schnupperstudiums sind aber die digitalen Vorlesungen aus den neun Bachelorstudiengängen der Hochschule, in denen man nicht nur die Lehrenden kennenlernen kann, sondern ganz konkrete Einblicke in den Studiengang oder die Studiengänge seiner Wahl erhält. Ganz wie im echten Studium entscheiden die Teilnehmenden dabei selbst, welche Vorlesungs- und Infoblöcke sie besuchen möchten.

Im Angebot sind im Fachbereich Technik zum Beispiel Vorlesungen wie die „Einführung in die 3D- Modellierung“ oder zum „Intelligenten Betrieb von Gebäuden“. Dozent Kay Sterzik widmet sich der Frage, wie Instagram und Co technisch auf dem Handy funktionieren. Im Fachbereich Wirtschaft beschäftigt sich Prof. Julius Arnegger mit dem Thema „Tourismus und das Management von Schutzgebieten“. Weiter Vorlesungen befassen sich beispielsweise mit einer Einführung ins Marketing oder dem Thema „Zukunft – Was kommt? Was bleibt? Was geht?“.

Die Teilnahme am Schnupperstudium ist kostenfrei. Alle Infos und die Anmeldung unter: https://www.meer-fuers-hirn.de/schnupperstudium/ Für Rückfragen steht die Studienberatung/ Zulassung der Fachhochschule Westküste zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-141 oder -133. E-Mail: Beratung(at)fh-westkueste.de


Green Building Systems - Neu an der Fachhochschule Westküste

17. Februar 2021

Die Fachhochschule Westküste hat einen neuen Bachelor-Studiengang: „Green Building Systems“. Wir haben den Studiengangsleiter, Professor Dr. Oliver Opel, zum Interview gebeten und ihn zu diesem Angebot befragt.

FH Westküste:  
Herr Professor Opel, worum geht es in Green Building Systems – was sind die wesentlichen Inhalte?

Prof. Opel:         
Die Gebäude, die wir heute bauen, werden das nächste Jahrhundert entscheidend prägen. Nicht nur, weil wir alle etwa 80% unserer Zeit in Gebäuden verbringen, sondern vor allem, weil sie wesentlicher Teil unserer gebauten Infrastruktur und – wichtiger noch – ein starker Umweltfaktor sind.

Mit Green Building Systems haben wir Menschen und Umwelt gleichermaßen im Blick. Wir entwickeln die technischen Systeme für die Gebäude von morgen, die sowohl den Menschen wie auch ihrer Umwelt gerecht werden. Schwerpunkte liegen dabei auf der Digitalisierung, dem Zusammenspiel der technischen Möglichkeiten und auf der Kommunikation mit dem Nutzer. Die Ingenieurinnen und Ingenieure, die wir im Bachelor Green Building Systems ausbilden, sind Experten sowohl für die Konzeption und Planung wie auch für die energetische Bewertung, die Optimierung und den Betrieb „grüner“ Gebäude. Das ist zukunftsweisend und nachhaltig gleichermaßen.

FH Westküste:  
Was war die Motivation, den Studiengang einzuführen?

Prof. Opel:         
In modernen Gebäuden gewinnt das Thema Automation immer weiter an Bedeutung. Dies ist auch deshalb bedeutsam, um erneuerbare Energien bestmöglich einzubinden und zu nutzen. Mit ihnen wollen wir bedarfsgerecht und damit effizient heizen, kühlen oder lüften. Und all das in einer Form, die für den Nutzer einfach, verständlich und zugänglich ist. Hierfür braucht es jedoch Spezialisten, die in Deutschland wirklich Mangelware sind. Green Building Systems wird mit dafür sorgen, diesen Bedarf zu decken. 

Darüber hinaus liegt uns als FH Westküste das Thema Nachhaltigkeit auch mit Blick auf die Frage, wie unsere Gebäude zukünftig aussehen, sehr am Herzen. Um wirklich nachhaltig zu bauen, ist ein übergeordnetes Verständnis „grüner“ Gebäude notwendig. Die Baupraxis ist einer der ressourcenintensivsten Industriezweige – entsprechend wichtig ist es, die gesetzten Ziele ressourcenschonend zu realisieren. Diese Themen sind auch bei unseren Partnerunternehmen aus der Praxis absolut eminent, so dass wir den Studiengang konsequent auf dieses Anforderungsprofil hin ausgerichtet haben.

FH Westküste:  
Wer sollte sich von dem Angebot angesprochen fühlen? An wen richtet sich das Angebot?

Prof. Opel:         
Wir richten uns damit an Menschen, die umweltbewusst und nachhaltig denken und dabei selbst etwas bewegen wollen. Sie sollten technisches Interesse mitbringen und haben dann die Chance, einen überaus relevanten Wachstumsmarkt mitzugestalten. Das Potential, das in der Planung und Ausführung „grüner“ technischer Gebäudesysteme liegt, ist enorm und die Nutzung für unsere Zukunft richtungsweisend.

Die Beschäftigungsquote unserer Absolventinnen und Absolventen aus dem bisherigen Angebot der Hochschule ist mit mehr als 95 % überragend – auch das verdeutlicht einerseits den Bedarf, andererseits aber auch die Wertschätzung, die das Studium an der FH Westküste genießt. Den Ingenieurinnen und Ingenieuren winken dabei weit überdurchschnittliche Einstiegsgehälter. Planungsbüros, ausführende Firmen, die öffentliche Bauverwaltung oder auch Energieberater bieten zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten.

FH Westküste:  
Was macht den Studiengang besonders und warum sollte ich Green Building Systems an der FH Westküste studieren?

Neben den bereits genannten Aspekten sprechen vor allem zwei Gründe dafür: Einerseits gehen wir die Gebäudeentwicklung mit einem gewerkeübergreifenden Blickwinkel an. Damit unterscheiden wir uns nicht nur von vielen klassischen TGA (Technische Gebäudeausrüstung)- Studiengängen, sondern bieten die Chance, im Beruf tatsächlich ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen. Zudem setzen wir den Fokus eben ganz klar auf effiziente und vor allem umweltgerechte Gebäude, denn wir sind überzeugt, dass hier die Zukunft liegt.  

Green Building Systems hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern und endet mit dem Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.). Alle Informationen zum Studiengang unter: https://www.fh-westkueste.de/gbs


Online-Projekttag Gesundheitsmanagement an der FH Westküste

11. Februar 2021

Am 26. Januar fand an der Fachhochschule Westküste der zweite Projekttag Gesundheitsmanagement statt. Unter Leitung von Professor Dr. Susanne Liebermann standen ein großes Praxisprojekt mit der mobilcom-debitel GmbH sowie die Gesundheitsförderung in Online-Formaten im Fokus.

Mit der Frage, wie das betriebliche Gesundheitsmanagement der mobilcom-debitel GmbH am Standort Büdelsdorf gestaltet werden kann, hatten sich Studierende des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie im zurückliegenden Semester beschäftigt. Ihre Ideen und Vorschläge dafür präsentierten sie nun vor den Verantwortlichen des Unternehmens. Maßgeschneidert auf die aktuellen Rahmenbedingungen des Unternehmens zeigten die Studierenden Wege auf, wie Mitarbeitende des Unternehmens unterstützt werden können, ihre persönlichen Gesundheitskompetenzen zu verbessern. Die präsentierten Vorschläge reichten von Plakataktionen und Workshops zur Entwicklung interner Resilienz-Coaches bis zu Bewegungsaktionen in der pandemiebedingten mobilen Arbeitssituation. Während der Projektentwicklung waren die Studierenden durch Dominik Busch und Detlef Hagemeier, Experten im Bereich der Gesundheitsförderung bei der vivida bkk, beraten worden.

Die Verantwortlichen und Betriebsräte der mobilcom-debitel GmbH zeigten sich von den Umsetzungsvorschlägen beeindruckt. Insbesondere hoben sie hervor, dass die Studierenden aufbauend auf einer fundierten Analyse der Situation sehr umsichtig geplant hatten und bereits Online-Plattformen entwickelt und kreative, sehr praktikable Maßnahmen erarbeitet hatten.

„Ich bin absolut begeistert was die Studierenden im Rahmen unseres gemeinsamen Gesundheitsprojektes in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Ich bedanke mich für die tollen Vorlagen bin sicher, dass wir viele der präsentierten Ideen begeistert aufgreifen werden.“ so Torsten Fritz, Standort- und Personalleiter der mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf. 

In einem Gastvortrag von Dr. Mark Hübers und Franziska Schweitzer vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) konnten Studierende und Praxispartner anschließend einen Einblick bekommen, wie es gelingt, im betrieblichen Umfeld Konzepte der Gesundheitsförderung in Online-Formaten zu realisieren. Besonders beeindruckend war dabei die Vorstellung eines virtuellen 3-D Parcours, in dem die Besuchenden Wissen zu gesundheitsförderlichem Ernährungs- und Trinkverhalten erwerben können.

Für Dozentin Professor Dr. Susanne Liebermann war der zweite Projekttag Gesundheitsmanagement auch in der Online-Version ein voller Erfolg: „Hier haben unsere Studierenden die Chance, ihr theoretisches Wissen unter Realbedingungen zu testen und mit Experten zu diskutieren. Sie bearbeiten Projekte so, wie sie es in ihrem späteren Berufsleben als Wirtschaftspsychologen tun müssen. Gerade in der aktuellen Situation ist die Gesundheitsförderung im Betrieb ein erfolgsrelevantes Thema, das wesentlich zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit beiträgt. Und auch bei unseren Studierenden stößt es auf großes Interesse.“

Der Projekttag wird in den kommenden Jahren weitergeführt um den Austausch zwischen BGM-Verantwortlichen und Studierenden zu fördern und das Studium weiterhin mit hoher Praxisnähe auszuzeichnen.


Abitur und dann? Elternabend gibt Antworten.

10. Februar 2021

Virtueller Elternabend von Agentur für Arbeit und FH WestküsteDie Berufsberatung der Agentur für Arbeit und die Fachhochschule Westküste bieten auch in diesem Jahr Elternabende zur Studien- und Berufswahl an. Aufgrund der besonderen Umstände finden sie virtuell statt.

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber ihrer Kinder. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und rund 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit und die Fachhochschule Westküste möchten Eltern hier unterstützen und haben ein entsprechendes Beratungsangebot vorbereitet:

Am Mittwoch, den 17. Februar, sowie – als Wiederholungstermin - am Mittwoch, den 24. Februar, finden Informationsabende für Eltern statt. Diese richten sich an Eltern, deren Kinder die gymnasiale Oberstufe in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg besuchen und im Jahr 2022 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erreichen. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 19 Uhr. Der Elternabend findet als Videokonferenz via Cisco Webex statt; der Zugangslink wird unter http://bit.ly/Digitaler-Elternabend bereitgestellt. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Janin Damms (Studienberatung der FH Westküste), Kerstin Harms und Oliver Schlemmer (Berufsberater für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit) informieren im Rahmen der Veranstaltung über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referenten auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden und stehen für alle Fragen Rede und Antwort.


FH Westküste schließt Corona-Befragung ab

09. Februar 2021

Hohes Bewusstsein für den Ernst der Lage aufseiten der Heider Bevölkerung; Beteiligung der Unternehmen an der Befragung bleibt hinter den Erwartungen zurück.

300 Heider Bürgerinnen und Bürger hat das Institut regioMAR der Fachhochschule Westküste Ende letzten Jahres telefonisch befragen lassen, um herauszufinden, wie die Corona-Krise im November wahrgenommen wurde und welche Auswirkungen sich auf das Kaufverhalten ergeben haben. Die Umfrage war dabei so angelegt, dass die Ergebnisse repräsentativ für die Heider Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren sind. Die Auswertung liegt nun vor.

87% der Befragten sehen die Corona-Lage als ernst oder sogar sehr ernst an. Dies ist eine deutliche Steigerung zur ersten Welle im Frühjahr 2020. Jeder Zweite ist in Sorge um die eigene Gesundheit und etwa ein Drittel der Befragten war bereits selbst erkrankt oder kennt einen Betroffenen. Das Stimmungsbild im Zusammenhang mit Corona ist von großem Verständnis für die aktuelle Lage und die getroffenen Maßnahmen geprägt. Laut der Befragung existieren in Heide wenige Personen, die man als Corona-Gegner oder Leugner bezeichnen könnte. So halten 94% aller Befragten die Maskenpflicht für sinnvoll und angemessen, 92% halten sich strikt an alle Regeln und Vorschriften bezüglich Corona und knapp 80% der Heider Bevölkerung halten die politischen Entscheidungen für angemessen. 

Dies spiegelt sich auch, zumindest teilweise, im Konsumverhalten der Heiderinnen und Heider wider. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, deutlich seltener im stationären Einzelhandel und in Geschäften in der Innenstadt einzukaufen. Auch das Zahlungsverhalten änderte sich:  So gab beispielsweise jeder Dritte an, bedingt durch Corona nun vorzugsweise bargeldlos zu bezahlen. Lediglich 20% halten an der klassischen Zahlung mit Bargeld fest. Knapp 38% der Befragten sagten darüber hinaus aus, finanzielle Einbußen erlitten zu haben und inzwischen mehr auf ihr Geld achten zu müssen.

Der überregionale Online-Handel wurde im November von etwa zwei Drittel der Befragten genutzt, wogegen die Nutzung lokaler Online-Angebote deutlich abfällt. So gaben vier von fünf Befragten an, nie bei Heider Händlern online eingekauft zu haben. Gleichwohl zeigt diese Option – verbunden mit der Möglichkeit, bestellte Ware im Geschäft abzuholen – Potential, denn rund 40% der Befragten können sich vorstellen, diese Möglichkeit zukünftig zu nutzen. Ergänzend zeigt sich, dass vor allem die Spontankäufe seltener werden und die Vorratshaltung zunimmt. Parallel achten die Heiderinnen und Heider darauf, die Aufenthaltszeit in den Geschäften möglichst kurz zu halten. Entsprechend groß ist so beispielweise auch der Zuwachs, den Essenslieferdienste erfahren – 27% der Befragten geben an, diese Angebote häufiger zu nutzen als vor der Pandemie.

Lediglich Tendenzen kann die Befragung der Heider Unternehmen aufzeigen, da sich nur 32 Unternehmen an der Umfrage beteiligt haben und so keine Rückschlüsse auf die Gesamtheit der Unternehmen möglich sind.

Etwa zwei von drei teilnehmenden Unternehmen verzeichnen Umsatzausfälle gegenüber dem Vorjahr, die im Schnitt bei etwa 34% liegen. Darüber hinaus erweisen sich Schwierigkeiten mit Lieferketten für die Hälfte der Unternehmen als Herausforderung. Ein Drittel beklagt Kundenverluste und 40% der Unternehmen waren gezwungen, Angestellte in Kurzarbeit zu schicken. Gleichwohl werden die Auswirkungen von Corona je nach Branche sehr unterschiedlich bewertet. Während insbesondere Gastronomen und Hoteliers sehr stark betroffen sind und sich wie Einzelhändler um den Fortbestand des Unternehmens sorgen, zeichnet sich auf der anderen Seite auch ein positives Stimmungsbild: So verstehen viele Unternehmen die Krise auch als Chance, die Digitalisierung voranzubringen oder schätzen die besondere Lage als Möglichkeit, durch Gespräche mit ihren Kunden deren Zufriedenheit langfristig zu steigern. Interessant ist, dass die Sozialen Medien inklusive der bezahlten Werbung auf Kanälen wie Facebook oder Instagram trotz Corona kaum nennenswerte Zuwächse erfährt. So haben nur 10% der Unternehmen erstmals durch Corona auf diese Möglichkeit, ihre Angebote zu kommunizieren, zurückgegriffen.

„Die Erhebung zeigt deutlich, dass die Krise in Dithmarschen angekommen ist und welche Folgen die Pandemie für die Heider Innenstadt und insbesondere den Handel haben kann“ so Oliver Franz, Geschäftsführer des Instituts regioMAR. Er ergänzt: „Die Befragten zeigen großes Verständnis für die Corona-Maßnahmen und die aktuelle Lage, man kann daher hoffen, dass die Folgen für den Einzelhandel in der Innenstadt mit Hilfe der Heider Bevölkerung und einer bewussten Einkaufsentscheidung für lokale Geschäfte gering bleiben“.


Durchstarten@Studium BACHELOR – FH Westküste lädt zum virtuellen Infotag

03. Februar 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 11. Februar, ab 17 Uhr, den nächsten virtuellen Infotag. Neben allgemeinen Informationen rund um das Studium stellen sich die einzelnen Bachelor-Studiengänge der Hochschule in Videokonferenzen live vor.

„Eingeladen sind all jene, die sich für ein Studium an der FH Westküste interessieren. Wir freuen uns aber, wenn auch die Eltern, Großeltern oder Freunde der Studieninteressierten mit dabei sind, um bei der Entscheidung zu beraten.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste. „Uns liegt viel daran, persönlich mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. So besteht die Möglichkeit, alle Fragen zu stellen oder auch im Live-Chat mit uns Verbindung aufzunehmen. Und das bequem und sicher von zu Hause“ erläutert er das Konzept weiter.


Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben: Wie bewerbe ich mich für ein Studium? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus gibt sie aber beispielsweise auch Hinweise zu den Wohnmöglichkeiten für Studierende in Heide und Umgebung.

Ab 18 Uhr stellen sich dann die Bachelorstudiengänge der FH Westküste vor. Aus den Fachbereichen Wirtschaft und Technik sind im Angebot:

  • Betriebswirtschaft / Triales Modell Betriebswirtschaft
  • Immobilienwirtschaft
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  • Wirtschaftsrecht sowie die
  • technischen Studiengänge (Management und Technik/Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik / Informationstechnik und Green Building Systems)

„Hier kommen neben unseren Studiengangsbetreuern auch die Lehrenden zu Wort und berichten quasi aus erster Hand.“ so Carsten Friede. „Natürlich geht es dann um die Inhalte und Ziele der Studiengänge aber eben auch darum, wie Theorie und Praxis bei uns verbunden werden und welche beruflichen Perspektiven mit den Abschlüssen entstehen. Und wir berichten auch, wie das Studium unter den derzeit besonderen Bedingungen läuft.“

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cicso Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


„Neuer Klang für Heide“ – Kooperation der Kirchengemeinde Heide und der Fachhochschule Westküste

01. Februar 2021

80.000 Euro für die Finanzierung einer neuen Orgel für die St.-Jürgen-Kirche – das ist das ehrgeizige Ziel, das sich Studierende der FH Westküste gesetzt haben. Per Crowdfunding wollen sie so dazu beitragen, dass die Kirchengemeinde Heide das Finanzvolumen für die Anschaffung stemmen kann.

Die Idee zu der Kooperation entstand in mehreren Gesprächen zwischen Pastorin Astrid Buchin und Professor Dr. Dirk Braunhart. Er führt mit seinen Studierenden in jedem Jahr eine große Projektarbeit zum Thema „Unternehmertum & Finanzierung“ durch und war von der Möglichkeit, die Kirchengemeinde Heide zu unterstützen, schnell überzeugt:

„Das Projekt bietet unseren Studierenden ganz viele Chancen, denn hier lernen sie unter realen Bedingungen, eine Unternehmensidee in die Tat umzusetzen. Dabei müssen sie sich nicht nur als Projektgruppe organisieren, sondern sich eben auch mit allen Teilaspekten wie Management, Finanzierung oder Marketing befassen. Dass sie damit am Ende hoffentlich noch einen tollen Beitrag leisten, das kulturelle Erbe der Stadt Heide zu bewahren, ist die Kirsche auf der Torte.“ so Professor Dr. Dirk Braunhart.

Insgesamt 500.000 Euro werden für die neue Orgel gebraucht. Diese sollen aus EU-Fördermitteln und Spenden zusammengetragen werden. Erforderlich wurde die neue Orgel u.a., weil für die Erhaltung der alten Orgel im Laufe der Jahre bereits eine sechsstellige Summe investiert worden war, der Klang dennoch nie den Kirchenraum ganz erfüllen konnte. Zudem wären nun im Rahmen des derzeitigen Umbaus der Kirche enorme Kosten für den Abbau und neuen Aufbau der alten Orgel entstanden.

In den letzten Wochen waren die Studierenden bereits sehr fleißig. Zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten wurden geprüft und diskutiert, eine Website (https://www.neuerklangfuerheide.de) erstellt und verschiedene Beiträge für die Sozialen Medien erstellt. Nun kann es losgehen: Auf der Crowdfundigseite www.betterplace.org (dort einfach nach „Neuer Klang für Heide“ suchen/ https://www.betterplace.org/de/projects/89642-neuer-klang-fuer-heide) ist eine Spendenplattform eingerichtet und die Studierenden hoffen auf viele Spenderinnen und Spender für das Projekt.

Nach Abschluss der derzeitigen Klausurphase geht es für die Studierenden im kommenden Semester weiter. Dann sind weitere Aktionen geplant, um Aufmerksamkeit für das Projekt zu gewinnen und so hoffentlich das ehrgeizige Ziel zu erreichen.