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Forschungsmethoden barrierefrei gestalten – Fachbuch veröffentlicht

29. Juli 2021

Barrierefreiheit ist in der empirischen Forschung unverzichtbar. Dennoch findet sie meist nicht angemessen Berücksichtigung. Welche Auswirkungen das hat und mit welchen praktischen Handreichungen Forschung barrierearm gestaltet werden kann, schildert Prof. Dr. Daniela Aidley (Fachhochschule Westküste) in ihrem neuen Buch.

„Mangelnde Barrierefreiheit schließt ganze Gruppen von Menschen an der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aus – und dazu zählt auch die Forschung.“ macht Professor Dr. Daniela Aidley klar. Sie lehrt an der Fachhochschule Westküste in Heide (Holst.) im Studiengang Wirtschaftspsychologie und hat sich gemeinsam mit Dr. Kriss Fearon von der De Montfort University in Leicester dem Thema barrierefreier Forschung gewidmet. „Durch diesen Ausschluss bestimmter Gruppen können wir – das ist der wissenschaftliche Aspekt – unvollständige oder verzerrte Ergebnisse erhalten. Viel wichtiger ist jedoch der ethische Aspekt: ethisch und moralisch ist es das Richtige, Menschen mit Behinderungen gleichermaßen wahrzunehmen und einzubinden.“ ist Aidley überzeugt.

Das Buch „Doing Accessible Social Research“ gibt Wissenschaftlern, Forschenden und Anwendern Handreichungen, wie sie ihre Forschungsmethoden möglichst barrierearm gestalten können. Dazu führt das Werk zunächst kurz in die verschiedenen Arten von Behinderungen und in die verschiedenen theoretischen Betrachtungsweisen ein.

Der Hauptteil der Buchs von Aidley und Fearon besteht dann aus konkreter Anleitung zur Planung und Durchführung von barrierefreier Forschung. Die Erläuterungen befassen sich beispielsweise mit der Entwicklung der Fragestellung und der Rekrutierung und Ansprache von Teilnehmenden. Besonders im Fokus steht die praktische Durchführung von quantitativen und qualitativen Studien, das Design von Umfragen und Tools sowie die Datenauswertung. Zudem gibt das Werk Empfehlungen zur Gestaltung von Artikeln und Berichten, um Forschungsergebnisse barrierefrei zu kommunizieren und ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Unterstützend finden die Leserinnen und Leser Checklisten, Vignetten zur praktischen Illustration sowie weitere Informationsquellen und Ressourcen im Anhang.

„Barrierefreiheit wird vor allem aus Unkenntnis zu wenig beachtet.“ ist Daniela Aidley überzeugt. „Das reicht von fehlenden Untertiteln bei Videos über fehlende Bildbeschreibungen bis hin zu Webseiten, die nicht korrekt durch Screenreader gelesen werden können. Oder schlicht Interviewräume, die nicht rollstuhltauglich sind. Mit unserem Buch möchten wir für barrierefreie Forschung sensibilisieren und aufzeigen, wie diese konsequent in die Tat umgesetzt werden kann.“

“Doing Accessible Social Research: A Practical Guide.“ ist bei Policy Press in Bristol erschienen. Es kann unter nachstehendem Link bezogen werden: https://policy.bristoluniversitypress.co.uk/doing-accessible-social-research.


Ökologische Landwirtschaft mit Künstlicher Intelligenz stärken – Staatsekretär Dirk Schrödter übergibt Förderbescheid an der FH Westküste

22. Juli 2021

Staatssekretär Dirk Schrödter hat heute (22. Juli) an der Fachhochschule Westküste in Heide einen Förderbescheid des Landes für ein neues Forschungsvorhaben übergeben. Bis zum Jahr 2024 soll untersucht werden, wie die Unkrautbekämpfung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) in Land- und Forstwirtschaft umweltverträglich vorangebracht werden kann. Das Land fördert das Projekt bis zum Jahr 2024 mit gut 355.000 Euro.

Der Chef der Staatskanzlei zeigte sich begeistert für den innovativen Ansatz der FH Westküste: „Es ist toll zu sehen, wie der Einsatz und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz in unserem Land stetig vorangeht. Als Land unterstützen wir gern Projekte mit besonders innovativem Charakter, insbesondere auch im für uns so wichtigen Wirtschaftszweig der Landwirtschaft. KI-Technologien sind bedeutende Investitionen in die Zukunft etablierter Wirtschaftszweige, wie der Landwirtschaft. Vom Einsatz von KI-Technologien können Natur und Mensch gleichermaßen profitieren“, sagte Schrödter. Der Weg vom Forschungsprojekt in die Praxis sei kurz. Das sei besonders wichtig, denn das Land wolle mit KI Wertschöpfung schaffen: „Die Landwirtschaft und der Gartenbau sind wichtige Wirtschaftszweige in Schleswig-Holstein, die wir so noch wettbewerbsfähiger und damit zukunftsfester aufstellen können. Dank des Einsatzes von KI und der wissenschaftlichen Expertise an der FH Westküste werden viele Betriebe bald noch nachhaltiger wirtschaften können, was der Markt als Qualitätsmerkmal immer stärker fordert.“

Die rechtlichen Vorgaben und Auflagen zum Einsatz von künstlichen Mitteln zur Unkrautbekämpfung in der Land- und Forstwirtschaft werden immer strenger. Parallel stehen Nachhaltigkeit und ‚grüner Anbau‘ ohnehin für viele Betriebe und ihre Kundinnen und Kunden im Fokus. Entsprechend offen sind die Unternehmen, nach Wegen zu suchen, die Beseitigung von Unkraut auf ihren Saat- und Verschulbeeten ökologisch zu gestalten. Hier setzt das Forschungsprojekt der Fachhochschule Westküste an. Dessen wissenschaftlicher Leiter, Professor Dr. Stephan Hußmann, erklärt:

„Wir haben in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt, wie Unkraut unter Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz beseitigt werden kann. Nun wollen wir herausfinden, wie wir diese Erkenntnisse auf die Bereiche der Baumschul- und Forstwirtschaft übertragen können und unsere Lösungen dann auf sog. Unmanned-Aerial-Vehicles („Drohnen“) einsetzen.“

In Schleswig-Holstein gibt es allein im Bereich der Baumschulwirtschaft derzeit rund 350 Betriebe. Sie bewirtschaften eine Fläche von etwa 4.000ha. Entsprechend groß ist das Potential, die jetzt zu erforschenden Lösung zukünftig zur Anwendung zu bringen und Schleswig-Holstein dadurch eine noch größere Vorreiterrolle im Bereich der ökologischen Landwirtschaft übernehmen zu lassen.

Professor Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste, ist stolz:

„Eine solche Förderung ist immer auch eine große Anerkennung der wissenschaftlichen Leistungen einer Hochschule. Wir freuen uns sehr, dass das Land unsere Arbeit wertschätzt und so spürbar unterstützt. Gleichzeitig sind wir guter Hoffnung, mit unseren Forschungen einen handfesten Beitrag für die nachhaltige Entwicklung der Region und des Landes zu geben.“


Bewerbungsphase an der FH Westküste - Virtueller Infotag für alle Studieninteressierten

29. Juni 2021

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für das kommende Semester an der Fachhochschule Westküste. Alle Fragen rund um das Studium in Heide beantwortet die Hochschule am Donnerstag, den 8. Juli, ab 17 Uhr, bei einem virtuellen Infotag.

„Das Wichtigste vorweg: Wir planen, ab Herbst wieder in Präsenz zu lehren.“, stellt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, heraus. „Wir freuen uns sehr, dann wieder richtig viel Leben auf dem Campus zu haben und darauf, auch unsere neuen Studierenden vor Ort begrüßen zu dürfen.“

Für alle Studieninteressierten bietet die Hochschule am 8. Juli einen virtuellen Infotag an. Das Ziel von „Durchstarten@Studium“ ist es einerseits, über das Studienangebot der Hochschule im Bachelor-Bereich zu informieren und andererseits, vor allem persönlich mit den Studieninteressierten ins Gespräch zu kommen. „Wir möchten keine Fragen offenlassen und laden alle Interessierten sehr herzlich ein, sich ein Bild der Hochschule und der Möglichkeiten bei uns zu machen“, so Friede. „Mit unseren Videokonferenzen liefern wir alle Informationen bequem und sicher nach Hause und freuen uns besonders auf den Austausch mit unseren Gästen.“

Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Dann werden Viktor Tschernjawski und Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung für den Bachelorbereich geben: Wie bewerbe ich mich? Wie funktionieren die Einschreibung und die Zulassung? Welche Fristen sind unbedingt zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus stehen beispielsweise auch Infos zu den Wohnmöglichkeiten in Heide und Umgebung auf der Agenda.

Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden mit Unterstützung von Lehrenden die Bachelorstudiengänge in separaten Videokonferenzen vor. Im Fokus stehen dann die wesentlichen Inhalte der Angebote sowie die möglichen Schwerpunkte, die wählbar sind. Darüber hinaus gibt es nicht nur Einblicke in die vielen praktischen Anteile der Studiengänge, sondern auch Informationen, welche beruflichen Perspektiven mit den Abschlüssen bestehen.

Durchstarten@Studium richtet sich an all jene, die sich für ein Studium an der Fachhochschule Westküste interessieren. Eingeladen sind darüber hinaus auch Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde, die Ratgeber bei der Entscheidungsfindung sind. Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Informationen zur Bewerbung für einen Studienplatz an der FH Westküste stehen unter https://www.fh-westkueste.de/bewerbung/ bereit. All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 – 133/ -141.


Perspektiven schaffen - Studienvorbereitender Deutschkurs an der Fachhochschule Westküste

21. Juni 2021

Noch bis zum 27. August (Posteingang) sind Bewerbungen für das Propädeutikum an der FH Westküste möglich. Mit diesem Kurs können sich studieninteressierte Geflüchtete oder ausländische Studienbewerber auf die Aufnahme eines Studiums vorbereiten.

Der Kurs dauert vom 30. August bis Mai 2022. 25 Plätze stehen zur Verfügung. Im Fokus steht die intensive Vorbereitung auf die Sprachprüfungen telc Deutsch B2 und telc Deutsch C1 Hochschule. Der Nachweis eines C1-Zertifikats ist für ein Studium an den meisten deutschen Hochschulen erforderlich.

Die Dozentinnen und Dozenten der FH Westküste verfügen über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Kursteilnehmenden aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Entsprechend große Beachtung findet die wertschätzende Atmosphäre des Kurses, der nicht nur zur Festigung und Verbesserung der Deutschkenntnisse dient. Darüber hinaus bietet die FH Westküste den Teilnehmenden eine enge Betreuung und Unterstützung vor Ort, beispielsweise in Form zusätzlicher Veranstaltungen zu Themen wie Bewerbungstraining, IT-Schulungen oder Beratungen zu Studium und Ausbildung. Zudem ermöglicht der Kurs, Einblicke in das Studienleben an der FH Westküste zu gewinnen, um weitere Perspektiven für die Zeit nach dem erfolgreichen Abschluss zu erhalten. Bereits heute studieren einige ehemalige Absolventen in Heide.

Alle Informationen zum Kurs hat die FH Westküste unter https://www.fh-westkueste.de/international/refugees/ bereitgestellt. Fragen beantwortet die Hochschule gern auch per Mail: international(at)fh-westkueste.de

Agri-Photovoltaik – Gewinn für Energiewende und Landwirtschaft? - Green Energy Workshop an der FH Westküste beleuchtet aktuelle Entwicklungen

18. Juni 2021

Die Energiewende erfordert einen erheblichen Zubau von Wind- und Solarenergieanlagen. Die Flächen für neue Projekte sind allerdings begrenzt. Neue Chancen für den ländlichen Raum verspricht das Konzept der Agri-Photovoltaik: Durch neue technische Lösungen wie Aufständerungen oder das senkrechte Aufstellen von Solarmodulen sollen landwirtschaftliche Flächen zur Energiegewinnung erschlossen, die Landwirtschaft aber parallel fortgeführt werden.

Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten beim 11. Green Energy Workshop der FH Westküste über technische Konzepte, neue Geschäftsmodelle, regulatorische Hürden und die gesellschaftliche Akzeptanz von Agri-PV-Konzepten. Auf Einladung der Veranstalter, der Professoren Christian Buchmüller und Reiner Schütt, beleuchteten drei Referenten die Facetten des Themas.

Oliver Hörnle vom Forschungsinstitut Fraunhofer ISE aus Freiburg stellte die Ergebnisse langjähriger Forschung zur Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen insbesondere aus dem süddeutschen Raum vor. Fabian Faller vom Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein zeigte anschließend die erheblichen Potenziale der Agri-Photovoltaik auch für den Norden auf. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Frank Albers von der Solverde Projektentwicklung GmbH aus Berlin, der von ersten Praxiserfahrungen bei der kommerziellen Errichtung von Agri-Photovoltaikanlagen berichtete.

Professor Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer zeigte sich im Anschluss an die Veranstaltung zufrieden: „Aufgrund der Corona-Bedingungen mussten wir erstmals einen Workshop unserer Reihe online durchführen. Gleichwohl sind wir über den Verlauf sehr erfreut. Die Veranstaltung war nicht nur hochinformativ, sondern brachte auch eine angeregte Diskussion der Teilnehmenden mit sich.“

Der nächste Workshop soll dann aber nach Hoffnung der Veranstalter wieder vor Ort in Heide stattfinden.

Schranken hoch und grünes Licht – Fachhochschule Westküste plant Wintersemester in Präsenz

16. Juni 2021

Die Fachhochschule Westküste strebt an, ab dem Wintersemester in die Präsenzlehre zurückzukehren. Der Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen genießt dabei weiter oberste Priorität.

„Wir sind sehr erleichtert, dieses lang ersehnte Signal endlich geben zu können.“, sagt Professor Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste. „Die Lehre in Online-Formaten war oft herausfordernd, hat aber sehr gut funktioniert. Jetzt sind Studierende wie Mitarbeitende allerdings froh, die Perspektive zu haben, wieder regelmäßig bei uns an der Hochschule zu sein.“

Nachdem in den vergangenen Semestern lediglich einige Laborveranstaltungen und ausgewählte Prüfungen und Projekte vor Ort stattfinden durften, wird die Hochschule nun wo immer möglich wieder Lehre vor Ort planen. Der Neustart in Präsenz wird sorgfältig vorbereitet und abgestimmt, um die Veranstaltungen im Wintersemester sicher durchführen zu können. Dazu gehört auch die Vorbereitung für den Fall, dass eine kurzfristige Rückkehr in die Onlinelehre oder zu hybriden Lösungen erforderlich wird. Ziel ist es aber, mit dem Wintersemester in eine „neue Normalität“ in der Hochschule zu finden. Katja Kuhn blickt optimistisch auf das kommende Semester:

„Eine kleine, persönliche Hochschule wie die FH Westküste lebt ganz besonders vom direkten Austausch und dem Miteinander.“, macht die Präsidentin deutlich. „Dabei geht es eben nicht nur um die Diskussionen in Seminaren oder die Projektarbeiten, für die man sich hier zusammensetzt, sondern ganz wesentlich auch um das Campusleben und die besondere Atmosphäre eines Studiums. Wir freuen uns sehr, einen großen Schritt Richtung Normalität zu gehen.“

Ebenfalls in Präsenz plant die Fachhochschule Westküste nun beispielsweise ihre vorbereitenden Sommerkurse, mittels derer sie den Übergang in das erste Semester für die zukünftigen Studierenden optimal begleiten möchte. So können die Kenntnisse in Mathe oder Physik bereits in den Räumen der zukünftigen Hochschule aufgefrischt werden und möglichen Lücken, die durch die Pandemie entstanden sind, geschlossen werden. Und auch die Begrüßung ihrer Erstsemester im September wird voraussichtlich in Präsenz stattfinden. Dass die neuen Studierenden somit die Möglichkeit bekommen werden, ihre Hochschule von Beginn an live zu erleben, freut Katja Kuhn besonders:

„Momentan läuft ja unsere Bewerbungsphase und viele Studieninteressierte waren bislang unsicher, sich für ein Studium unter Corona-Bedingungen zu entscheiden. Auch und gerade ihnen können wir nun sagen ‚Wir sind für Sie da und freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen‘.“


Europäisches Auslandssemester gesichert – Fachhochschule Westküste nimmt weiter am Programm Erasmus+ teil

15. Juni 2021

Die Fachhochschule Westküste beteiligt sich mindestens bis zum Jahr 2027 am Programm Erasmus+, dem Förderprogramm der Europäischen Union. Mit der Verleihung der „Erasmus Charta for Higher Education“ können so unter anderem Auslandsaufenthalte von Studierenden an europäischen Partnerhochschulen auch zukünftig unterstützt werden.

 

Die Freude bei Antje Korthals, Leiterin des International Office der FH Westküste, ist groß:

„Die Erasmus-Stipendien ermöglichen unseren Studierenden, ein Semester im europäischen Ausland zu verbringen. Dies ist nicht nur für ihr Studium ein ganz wichtiger Impuls: Durch das Leben und ihre Einblicke, die sie in anderen Teilen Europas sammeln, erfahren sie gleichzeitig die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten von Europäern.“

Der Verleihung der Urkunde an die FH Westküste war ein umfangreiches Antrags- und Prüfverfahren vorausgegangen. So muss die Hochschule beispielsweise bestimmte Qualitätsstandards nachweisen und Lehrangebote zur Verfügung stellen, die von Studierenden anderer europäischer Hochschulen wahrgenommen werden können.

Von der Teilnahme am Programm Erasmus+ profitieren vor allem die Studierenden der FH Westküste, die sich auf eine finanzielle Förderung aus Mitteln der EU bewerben können. Zudem ist die Hochschule berechtigt, Kooperationsabkommen mit anderen europäischen Hochschulen für den Austausch von Studierenden oder Mitarbeitenden zu schließen. Bereits in der Vergangenheit hat das Programm so ermöglicht, jährlich etwa 80 Studierenden der Heider Hochschule ein Studien- oder Praxissemester im europäischen Ausland zu verbringen.

Auch wenn es derzeit durch die Corona-Pandemie noch Einschränkungen gibt, blickt Antje Korthals sehr optimistisch und erwartungsfroh voraus:

„Die persönliche Entwicklung, die unsere Studierenden durch ein Auslandssemester machen, ist wirklich bemerkenswert. Vorher haben sie oft großen Respekt vor dieser Zeit. Nach ihrer Rückkehr sind jedoch fast alle sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben – das neue Umfeld, eine andere Hochschule, eine andere Sprache und vor allem die Menschen und die Begegnungen – all das bringt sie als Persönlichkeit unglaublich weiter.“

Die Fachhochschule Westküste pflegt Beziehungen zu 37 Partnerhochschulen weltweit, allein 25 davon im europäischen Ausland. In den Bachelorstudiengängen „International Tourism Management“ sowie „Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen)“ ist ein Auslandsaufenthalt sogar verpflichtender Bestandteil des Studiums.

Weitere Informationen:
Antje Korthals, Leiterin des International Office
Telefon
+49 (0) 481 8555-171
E-Mail
korthals(at)fh-westkueste.de
international(at)fh-westkueste.de


DITF der FH Westküste veröffentlicht neuen Tourismusatlas Deutschland

09. Juni 2021

Das Deutsche Institut für Tourismusforschung der Fachhochschule Westküste hat die zweite Auflage des Tourismusatlas veröffentlicht. 26 Autorinnen und Autoren haben mit ihren Beiträgen dazu beigetragen, einen hochaktuellen und spannenden Überblick über die Lage des Tourismus in Deutschland zu geben. 

Ein erstes Augenmerk des Buches gilt der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen: Die Pandemie stellt die Tourismusbranche seit März 2020 weltweit vor nie da gewesene Herausforderungen. Bisherige Krisen – ob durch Terroranschläge, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen oder Pandemien ausgelöst – führten nie zu einem vergleichbaren Rückgang der weltweiten Tourismusentwicklung. Autorinnen und Autoren des Tourismusatlas beleuchten diese Herausforderungen in einem gesonderten Beitrag. Gleichzeitig haben sie für die Zukunft des Tourismus eine klare und fundierte Überzeugung: Die Lage ist schwierig, aber nicht unlösbar. Die Branche wird sich erholen, vor allem dann, wenn die verantwortlichen Akteure mindestens Teile ihres Angebotes mit Blick auf veränderte Anforderungen überprüfen und sich neu aufstellen.

Neben der Betrachtung der Corona-Thematik bietet die nun erschienene zweite Auflage des Tourismusatlas Deutschland eine umfangreiche Aktualisierung der Daten und der damit zusammenhängenden Karten, Abbildungen und Tabellen sowie eine inhaltliche Aktualisierung der Beiträge gegenüber der Erstauflage aus dem Jahr 2017. Erweitert wurde zudem die Anzahl der behandelten Themen auf nunmehr 66. So geben etwa ein neues Oberkapitel zur Digitalisierung im Tourismus, eine deutliche Ausweitung der Beiträge im Bereich Verkehr oder neu aufgenommene Themen wie Dark Tourism oder Wintertourismus noch mehr Einblicke in den Deutschlandtourismus. Ausgewählte Beiträge werden zudem durch Videos ergänzt, welche auf der Website des Instituts bereitgestellt sind.

Das Buch gibt zudem einen Überblick über die Position Deutschlands im globalen Vergleich, erläutert die touristische Infrastruktur und beschreibt das Reiseverhalten der Deutschen. Neben der Verdeutlichung vieler Hintergründe und Zusammenhänge ging es den Autorinnen und Autoren insbesondere auch darum, auf die zukünftigen Trends und Herausforderungen einzugehen.

„Unser Ziel war es, den Stellenwert des Tourismus in Deutschland deutlich zu machen. Mit seinen aktuellen Daten und seiner prägnanten und anschaulichen Form erfüllt das Werk diesen Anspruch voll und ganz“, ist Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Instituts und Mit-Herausgeber des Werkes, überzeugt.

Der Atlas richtet sich an Studierende des Tourismus und der Geographie, an Mitarbeiter im Stadt- und Tourismusmarketing sowie in touristischen Verbänden und an weitere touristische Akteure. Auch für die interessierte Öffentlichkeit ist er eine sicherlich spannende Lektüre.

Das Werk ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Dipl.-Kffr. (FH) Sylvia Müller, M.A.
Telefon +49 (0) 481 8555-547
E-Mail: s.mueller(at)fh-westkueste.de


Neues Gebäude für die Fachhochschule Westküste

07. Juni 2021

Es ist ein Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort und ein richtungsweisendes Signal für die Zukunft: Mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein baut die Fachhochschule Westküste in Heide ein neues Mehrzweckgebäude. Auf rund 1.000qm finden zukünftig Hörsäle, Seminarräume und Arbeitsplätze neuen Raum.

Wissenschaftsministerin Karin Prien:

„Die FH Westküste ist seit ihrer Gründung 1993 bereits um das Vierfache angewachsen und eine echte Erfolgsgeschichte der öffentlichen Hochschulen des Landes. Sie braucht neue Räume für Studierende und Hochschulpersonal. Ich freue mich deshalb, dass wir als Land auch an einer kleineren Hochschule wie der FH Westküste markante Bauvorhaben fördern können. Der geplante Neubau wird den Wissenschaftsstandort Heide maßgeblich stärken.“

Das neue Gebäude wird auf dem Campus der Hochschule entstehen und auf der Fläche zwischen Bibliothek und Mensa errichtet. Der Entwurf sieht ein frei stehendes, teilunterkellertes Gebäude mit einem Obergeschoss vor. Darin sind insbesondere ein großes, teilbares Auditorium, Seminarräume, und Arbeitsplätze geplant. Der Spatenstich ist für Mitte 2022 vorgesehen, spätestens Ende des Jahres 2024 soll der Bau bezugsfertig sein. Die Finanzierung übernimmt die Fachhochschule Westküste aus Hochschulpakt-Rücklagen sowie das Land aus eigenen Mitteln.

Die Präsidentin der FH Westküste, Professor Dr. Katja Kuhn, ist voller Vorfreude:

„Die Entscheidung des Landes, diesen Neubau zu ermöglichen, erfüllt uns mit Freude und Stolz. Sie verdeutlicht die Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit der Fachhochschule Westküste und aller Hochschulangehörigen. Und sie ist ein Ausdruck des Stellenwerts, den akademische Lehre und Forschung an der Westküste auch zukünftig genießen.“

Der Campus der FH Westküste am Fritz-Thiedemann-Ring in Heide wurde im Jahr 2000 eröffnet und ursprünglich für 1.200 Studierende konzipiert. Der Zuspruch, den die Hochschule vonseiten der Studierenden erfährt, führte jedoch dazu, dass die Hochschule seit Jahren eng an der Marke von 2.000 Studierenden kratzt. Katja Kuhn ordnet den Neubau unter diesem Blickwinkel ein:

„Der Bau wird die Raumsituation spürbar entspannen und so die Bedingungen für unsere Lehre und unsere Forschung weiter verbessern. Davon profitieren die Studierenden wie auch die Mitarbeitenden gleichermaßen.“
Ein besonderes Augenmerk wird die Fachhochschule Westküste gemeinsam mit der bauplanenden Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) auf das Thema Energieeffizienz legen. So ist beispielsweise vorgesehen, mit einer entsprechenden Wärmepumpe Umgebungswärme zum Heizen zu nutzen und dies mit weiteren „grünen“ Wärmequellen und Speichertechniken zu unterstützen. Die Erkenntnisse und Auswertungen des Betriebs der Anlagen könnten dann unmittelbar in Studiengänge wie „Green Building Systems“ oder „Green Energy“ einfließen, mit welchen die FH Westküste einen Fokus auf nachhaltige und zukunftsweisende Energieversorgung legt.

„Wir hoffen, dass es uns mit dem Neubau auf diesem Wege gelingt, einen weiteren Mehrwert für unsere Studierenden zu schaffen. So kann das Gebäude auch die Attraktivität der Hochschule für zukünftige Studieninteressierte weiter steigern.“, so Katja Kuhn abschließend.

Technikstudium an der FH Westküste als Rundum-sorglos-Paket

04. Juni 2021

Ein Technikstudium in Corona-Zeiten ist für junge Menschen eine besondere Herausforderung, denn wie kann dieses mit den Vorlesungen und den Laboren derzeit funktionieren? Vor allem gemeinsam. Der FH Westküste ist es besonders wichtig, nicht nur Lehrinhalte zu vermitteln, sondern auch das Miteinander zu fördern – gerade was den Studienstart betrifft.

„Die Gründe, die für ein Technikstudium sprechen, sind überwältigend.“, macht Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, deutlich. „Neben hervorragenden Einstiegsgehältern locken Aufstiegsmöglichkeiten und die Chance, ein echter Zukunftsmacher zu sein.“

Gerade für die Erstsemester bietet die Hochschule dabei einiges, um den Einstieg ins Studium so einfach wie möglich zu machen. „Wir wissen sehr genau, dass junge Menschen manchmal etwas Sorge haben, sich für ein technisches Studium zu entscheiden, weil sie fürchten, die Anforderungen seien zu hoch. Genau deswegen bieten wir beispielsweise in Vorbereitung des 1. Semesters Mathekurse an, die das Schulwissen auffrischen und so den Einstieg ins Studium deutlich erleichtern. Darüber hinaus legen wir auf die Betreuung und enge Begleitung großen Wert, sodass sich unsere Erstis hier definitiv nicht allein gelassen fühlen werden.“, so Friede weiter.

Für jeden, der sich für ein Technikstudium entscheidet, sind die beruflichen Perspektiven sehr gut. In technischen Berufen und insbesondere im zukunftsträchtigen High-Tech-Bereich, der grünen Energieversorgung oder im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heiß begehrt. „Die allermeisten unserer Absolvierenden haben mit dem Abschluss ihres Studiums die Möglichkeit, aus mehreren Jobangeboten zu wählen.“, sagt Carsten Friede. „Häufig kommen die ersten Angebote schon im Rahmen von Praktika oder von Projekten, die im Rahmen des Studiums mit Unternehmen durchgeführt werden. Es wird sehr deutlich, welch hohe Anerkennung ein praxisnahes Studium dabei in der Wirtschaft erfährt.“

Besondere Voraussetzungen müssen die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure für ein Studium an der Fachhochschule Westküste nicht mitbringen. Mit Erfüllung der allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen ist eine Bewerbung auf einen der Studienplätze im Fachbereich Technik möglich. Im Bachelorbereich bietet die Fachhochschule Westküste drei technische Studiengänge an:

  1. Green Building Systems
    Hier lernen die Studierenden praxisnah, wie ein Gebäude oder sogar ein ganzes Stadtviertel nachhaltig und betriebswirtschaftlich sinnvoll funktionieren kann. Unter dem Oberbegriff „Smart Living“ werden Expertinnen und Experten ausgebildet, die eine technische Gebäudeausrüstung übergreifend und ressourcenschonend planen, vernetzen, automatisieren und durch Datenverarbeitung optimal aufeinander abstimmen.
  2. Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen)
    Wirtschaftsingenieure sind „Alleskönner“, denn das Studium verbindet technisches Wissen mit betriebswirtschaftlichem Knowhow. Die Fokussierung auf die Themen Data Science, Big Data und technisches Projektmanagement macht das Wirtschaftsingenieurstudium an der FH Westküste besonders. Mit Sprachangeboten sowie einem Auslandspraktikum sind auch Karrieren in international agierenden Unternehmen möglich.
  3. Elektrotechnik und Informationstechnik
    Nach einem umfassenden Grundlagenstudium bietet die FH Westküste die Möglichkeit, sich für die Schwerpunkte "Automation und Informatik" oder "Mikrotechnologien und elektronische Systeme" zu entscheiden.  Beide Wege öffnen Türen, zukünftig als Ingenieurin oder Ingenieur mit eigenen technischen Ideen direkten Einfluss auf die Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen nehmen.

Alle Informationen zum Studium an der FH Westküste hat die Hochschule unter www.meer-fuers-hirn.de bereitgestellt. Darüber hinaus steht die Studienberatung der Hochschule unter beratung(at)fh-westkueste.de sowie telefonisch unter 0481 8555-141/ -133 für alle Fragen bereit.

Der Optimismus an der Hochschule ist groß, dass die Erstsemester zumindest für die Einführungswochen in Präsenz starten werden. Technische Labore finden unabhängig davon unter Einhaltung der Hygienevorschriften vor Ort in kleinen Gruppen statt.

„Bei einem Technikstudium geht es oftmals um trauen und zutrauen“, sagt Carsten Friede abschließend. „Wir sind an der Seite unserer neuen Studierenden. Nur den ersten Schritt zu uns, den müssen sie allein machen.“


Die Bewerbungsphase für Studienplätze an der FH Westküste läuft – virtueller Infotag am 10. Juni

26. Mai 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 10. Juni, einen virtuellen Infotag. Unter dem Titel „Durchstarten@Studium“ steht dann alles Wissenswerte zum Studium sowie zu den Bachelor- und Masterangeboten der Heider Hochschule im Fokus.

„Unser Ziel ist es, nicht nur umfassend über unsere Angebote zu informieren, sondern ganz persönlich mit den Studieninteressierten ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu beantworten.“ erläutert Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, die Idee der Veranstaltung. „Mit unseren Videokonferenzen liefern wir dabei alle Informationen bequem und sicher nach Hause und freuen uns besonders auf den Austausch mit unseren Gästen.“

Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Dann werden Viktor Tschernjawski und Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung für den Bachelorbereich geben: Wie bewerbe ich mich? Wie funktionieren die Einschreibung und die Zulassung? Welche Fristen sind unbedingt zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus stehen beispielsweise auch Infos zu den Wohnmöglichkeiten in Heide und Umgebung auf der Agenda.

Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden mit Unterstützung von Lehrenden die Bachelorstudiengänge in separaten Videokonferenzen vor. „Natürlich geht es zunächst um die wesentlichen Inhalte und die Schwerpunkte der Studiengänge.“ sagt Carsten Friede. „Wir möchten aber auch aufzeigen, warum Lehrqualität und Praxisnähe an unserer Hochschule besonders großgeschrieben werden und welche beruflichen Perspektiven mit unseren Abschlüssen bestehen.“ so Friede weiter.

Ebenfalls um 18 Uhr stellt die Studienberatung alles Wissenswerte zum Masterstudium an der FH Westküste vor, um dann ab 19 Uhr an die Präsentation der einzelnen Masterangebote zu übergeben. Studiengänge wie „Green Energy“, „Wirtschaftspsychologie“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ freuen sich dann auf interessierte Gäste.

Durchstarten@Studium richtet sich an all jene, die sich für ein Studium an der Fachhochschule Westküste interessieren. Eingeladen sind darüber hinaus auch Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde, die Ratgeber bei der Entscheidungsfindung sind. Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Informationen zur Bewerbung für einen Studienplatz an der FH Westküste stehen unter https://www.bit.ly/bewerbung-fhw bereit. All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 – 133/ -141.


„Agri-Photovoltaik – Gewinn für Energiewende und Landwirtschaft?“ Green Energy Workshop an der Fachhochschule Westküste

20. Mai 2021

Am 16. Juni findet der 11. Green Energy Workshop an der Fachhochschule Westküste statt. Die Online-Veranstaltung befasst sich mit der Frage, wie Photovoltaikanlagen im ländlichen Raum ausgebaut werden können.

Eine wesentliche Herausforderung für den Ausbau der Photovoltaik im ländlichen Raum besteht in der begrenzten Verfügbarkeit von Flächen für große Anlagen. Grund ist die Konkurrenz von energetischer und landwirtschaftlicher Nutzung. Das Konzept der sog. Agri-Photovoltaik will diesen Widerspruch auflösen: Durch technische Lösungen sollen Flächen weiter landwirtschaftlich genutzt, zugleich aber die Errichtung von PV-Anlagen ermöglicht werden.

Ziel des Green Energy Workshops der FH Westküste ist es, das Konzept der Agri-Photovoltaik näher zu beleuchten: Welche technischen Ansätze wurden bislang entwickelt? Welche praktischen Erfahrungen wurden bereits gesammelt? Welche Auswirkungen haben Agri-PV-Anlagen auf die landwirtschaftliche Nutzung von Flächen, beispielsweise mit Blick auf die Erträge? Wie ist es um die Wirtschaftlichkeit und die rechtliche Zulässigkeit von Projekten bestellt? Und nicht zuletzt: Welche Potenziale ergeben sich für Norddeutschland?

Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die aktuellen Entwicklungen und ihre Bedeutung für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg aus technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht.

Programm
17:00 Uhr                   
Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, Fachhochschule Westküste

17:05 – 17:45 Uhr      
Agri-Photovoltaik – Technik, Wirtschaftlichkeit, Recht im Überblick
Josephine Schwenke, Research Assistant Group Agrivoltaics, Fraunhofer ISE, Freiburg

17:45 – 18:10 Uhr      
Die Potenziale der Agri-Photovoltaik für Schleswig-Holstein
Dr. Fabian Faller, Geschäftsführer, Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein, Kiel

18:10 - 18:35 Uhr      
Praxiserfahrungen bei der Errichtung von Agrar-PV-Anlagen
Frank Albers, Projektleiter und Gesellschafter, Solverde Projektentwicklung GmbH, Berlin

Aufgrund der aktuellen Situation wird der 11. Green Energy Workshop digital unter Nutzung der Plattform Zoom stattfinden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert über die Zoom App sowie mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch bis Donnerstag, den 10. Juni, erforderlich. Weitere Informationen und das Anmeldeformular unter: http://bit.ly/green-energy-fhw

Jubiläum an der FH Westküste – Energiepark feiert 5. Geburtstag

06. Mai 2021

Seit 2016 betreibt die FH Westküste ihren hochschuleigenen Energiepark. Die Anlage wird seitdem stetig erweitert. Basierend auf einer Versorgung mit rein „grüner“ Energie erschließt die Anlage die Möglichkeiten des Energiemanagements der Zukunft.

Von Beginn an waren die Ziele des Projekts so ambitioniert, wie der Name kompliziert: „Aufbau eines regenerativen Energiesystems bestehend aus Windenergieanlage, Photovoltaik und Batteriespeicher sowie Bilanzierungsmesstechnik zu Lehr-, Forschungs- und Demonstrationszwecken.“

Entstanden ist daraus eine fünfjährige Erfolgsgeschichte im Herzen Dithmarschens, mitten in der Energieregion Westküste. Die rege genutzte Anlage der Hochschule verfügt mittlerweile zudem über ein Lehr- und Ausstellungsgebäude mit thermischen und elektrischen Speichern, das komplett mit vor Ort gewonnener Energie aus Wind und Sonne betrieben wird. Vor vier Wochen wurde die Anlage um zwei Erdsonden ergänzt. In einem nächsten Schritt ist geplant, eine Brennstoffzelle mit Elektrolyseur zu installieren, um die Wind- und Lichtflaute im Winter überbrücken zu können. Aus der gewonnenen Energie betreibt die Hochschule zudem Ladestationen für Elektrofahrzeuge und -fahrräder.
Professor Dr.-Ing. Gunther Gehlert, Studiengang „Green Building Systems“, stellt heraus:

„Der Energiepark steht insbesondere bei jenen hoch im Kurs, die die Energiewende in Schleswig-Holstein zukünftig mitgestalten werden: den Studierenden. Anwendungsorientiertes Lernen funktioniert immer dann am besten, wenn die theoretischen Inhalte aus dem Hörsaal direkt in der Praxis eingesetzt werden können und genau dafür finden die Studierenden aus dem Bachelor „Green Building Systems“ oder dem Master „Green Energy“ hier beste Voraussetzungen.“

Neben verschiedenen praktischen Seminaren bietet der Park beispielsweise die Möglichkeit, Versuche durchzuführen sowie als Grundlage für Abschlussarbeiten zu dienen. So unterstützt er nicht zuletzt den reibungsfreien Übergang vom Studium in den Beruf erheblich.

Auch den Forschenden bietet der Energiepark zahlreiche Ansatzpunkte, erläutert Professor Dr.-Ing. Reiner Schütt, der als Vizepräsident der FH Westküste für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer zuständig ist:

„Wir können beispielsweise verlässliche und repräsentative Aussagen zu Eigenverbrauch, Energieeinsparung und Autarkiegrad in der Gebäudeversorgung ermitteln. Die Anlage ermöglicht es, eigene und unabhängige Messungen über lange Zeiträume hinweg durchzuführen und somit hochwertige Ergebnisse sicherzustellen. Die Auswertung der Energieparkdaten erfolgt mittels eines eigens entwickelten Automatisierungssystems. Speichertechnologie und Systemintegration, Wirtschaftlichkeit und Smart Grids sind Themen, die zudem aufgegriffen werden können.“

Im Energiepark und dem dazugehörigen Gebäude finden regelmäßige Veranstaltungen statt, die über die Anlage, die Energiewende und die energetische Gebäudesanierung informieren. Die Anlage steht zudem interessierten Besucherinnen und Besuchern sowie regionalen Unternehmen und Fachleuten nach Anmeldung (lag(at)fh-westkueste.de) offen. Führungen können ebenfalls angeboten werden; das Team des LAGs freut sich auf Gäste.


„Best Paper Award“ an Julian Reif und Professor Dr. Dirk Schmücker verliehen

29.04.2021

Nun ist es offiziell: Die Herausgeber des Journal of Destination Marketing & Management kürten den von Julian Reif und Dirk Schmücker (beide Mitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung der FH Westküste) veröffentlichten Artikel „Exploring new ways of visitor tracking using big data sources: Opportunities and limits of passive mobile data for tourism“ zur besten Veröffentlichung im Jahr 2020 und verliehen den Autoren dafür den „Best Paper Award“. Das international ausgerichtete Fachjournal gehört zu den anerkanntesten Zeitschriften in der Tourismusforschung. Die Veröffentlichung wird für das Jahr 2021 auf der Website der Zeitschrift als Open Access Version zur Verfügung gestellt, um möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit zu geben, den Artikel zu lesen.

In ihrem Beitrag widmeten sich die Autoren den Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen von „passiven Mobilfunkdaten (PMD)“ in der Tourismusforschung. Mit Hilfe dieser Daten lassen sich raumzeitliche Bewegungsmuster von Personen nachvollziehen. In ihrem Artikel analysieren die Autoren die Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen in Deutschland und schaffen einen konzeptionellen Rahmen für die spezifischen Stärken und Schwächen des Einsatzes von PMD in der Tourismusforschung. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass PMD beim derzeitigen Stand der Forschung zwar die Mobilität von Personen in Raum und Zeit messen können, aber nicht geeignet sind, um Touristen korrekt zu identifizieren und von Nicht-Touristen zu unterscheiden.


Los geht’s – Studienplätze an der FH Westküste warten!

28. April 2021

Am 30. April startet die Bewerbungsphase für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste. Alle Informationen gibt es bei einem virtuellen Infotag am 6. Mai.

Ein Studium ist das Sprungbrett für eine berufliche Karriere. Dies gilt umso mehr, wenn schon in der Studienzeit Praxisnähe und die Qualifikationen, auf die es später im Beruf ankommt, im Fokus stehen. Für diese Qualität in der Lehre stehen an der FH Westküste Dozentinnen und Dozenten, die alle über umfassende Berufserfahrung in der Wirtschaft verfügen. Ein Praxissemester, welches zu allen Bachelorstudiengängen gehört, und viele Kooperationen und Projekte mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft tragen ebenso dazu bei.

Ab Freitag, den 30. April, sind Bewerbungen für einen Studienplatz an der Fachhochschule Westküste in Heide möglich. Im Fachbereich Wirtschaft recht das Spektrum im Bachelor dabei von „Wirtschaftsrecht“ über „International Tourism Management“ und „Immobilienwirtschaft“ bis hin zu „Wirtschaftspsychologie“. Im Fachbereich Technik sind die Bachelorstudiengänge „Management und Technik“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“ sowie „Green Building Systems“ im Angebot. Auch im Masterbereich haben die Fachbereiche der FH Westküste viel zu bieten. So sind Studiengänge wie „Green Energy“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ mit ihren Schwerpunkten in den Bereichen Energiewende bzw. Digitalisierung unmittelbar am Puls der Zeit. „Wirtschaftspsychologie“ oder „International Tourism Management“ werden in Heide nicht nur als Bachelor-, sondern auch als Masterstudiengang angeboten.
Eine Bewerbung an der Fachhochschule Westküste erfolgt in zwei Schritten:

Studieninteressierte registrieren sich zunächst online unter https://www.bit.ly/bewerbung-fhw und reichen dann ihre Unterlagen und Zeugnisse postalisch bei der Hochschule ein. Ausgenommen ist der Studiengang „Betriebswirtschaft“, für den die Bewerbungen zentral über das Portal von www.Hochschulstart.de laufen. Dieses öffnet ebenfalls am 30. April.

All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an Beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 – 133/ -141.

Am Donnerstag, den 6. Mai, bietet die Fachhochschule Westküste zudem im Rahmen ihres virtuellen Infotages „Durchstarten@Studium BACHELOR“ allen Interessierten die Möglichkeit, sich über das Studium in Heide zu informieren. Neben Informationen zu Bewerbung, Zulassung, Finanzierung oder den Wohnmöglichkeiten stellt die Hochschule dann auch ihre Bachelorstudiengänge detailliert mit Inhalten, Ablauf, Schwerpunkten und beruflichen Perspektiven vor und beantwortet alle Fragen live oder im Chat. Beginn ist 17 Uhr. Alle Informationen dazu und die Links zu den einzelnen Programmpunkten unter www.fh-westkueste.de/durchstarten. Besondere technische Anforderungen sind für die Teilnahme an der Veranstaltung nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst (Zoom bzw. Cisco Webex) funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Wie geht eigentlich…Energetische Gebäudesanierung? Online-Seminare an der Fachhochschule Westküste

06.04.2021

Welche Wärmepumpe ist die Richtige? Wird Wasserstoff in der Gesellschaft akzeptiert oder gibt es Hemmnisse beim Wasserstoffausbau? Und welche rechtlichen neuen Möglichkeiten gibt es rund um das Thema energetische Gebäudesanierung? Die zweite Reihe der Online-Seminare rund um das Thema „Energetische Gebäudesanierung“ beschäftigt sich mit diesen und weiteren spannenden Fragestellungen.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Privatpersonen sowie an Unternehmen, Fachleute aus der Energiebranche und Vertreter öffentlicher Einrichtungen. In anderthalbstündigen Blocks werden die Themen jeden ersten Donnerstag im Monat unter die Lupe genommen. Dafür tragen beispielsweise Dozenten der Fachhochschule Westküste vor, die im Bachelor-Studiengang „Green Building Systems“ lehren. Dort vermitteln sie den Studierenden das Wissen, Gebäude nachhaltig, effizient und intelligent zu machen.

Programm:

Do, 03.06.2021          
Wallboxen in Bestandsgebäuden – Die neue Art zu Tanken?
Kilian Wielgosch, B.Eng., Stadtwerke Husum GmbH

Do, 01.07.2021          
War es das jetzt mit der Ölheizung? – Ein rechtlicher Ausblick
Anja Rathjen, B.A., Fachhochschule Westküste

Do, 05.08.2021          
Wasserstoff in aller Munde – Doch wie sieht es mit der Akzeptanz aus?
Dr. Frank Schiller, Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE), Fachhochschule Westküste

Um Anmeldung wird gebeten unter 0481 8555 349 oder lag(at)fh-westkueste.de. Die Zugangslinks erhalten Sie nach Anmeldung. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 14 Uhr. Die Seminare werden als Videokonferenz durchgeführt. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Für die Teilnehmenden besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Für die Teilnahme wird pro Seminar ein Unkostenbeitrag für die Bereitstellung der Vortragsfolien und die Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung in Höhe von 50 € pro TeilnehmerIn erhoben. Ohne diese Unterlagen ist eine Befreiung vom Unkostenbeitrag möglich; sprechen Sie uns dazu an.

Organisator der Online-Seminare ist das Projekt „NESTrail: Smart Region 2.0“ mit dem Lehr- und Ausstellungsgebäude der Fachhochschule Westküste.

Deutschlandstipendien an der FH Westküste übergeben

24. März 2021

Sechzehn Studierende der Fachhochschule Westküste freuen sich im Jahr 2021 über eine Förderung durch ein Deutschlandstipendium. Die Stipendienurkunden wurden nun auf einer digitalen Veranstaltung im Beisein der Förderer feierlich übergeben.

„Es freut uns sehr, dass unsere Studierenden auch in diesem besonderen Jahr so tatkräftige Unterstützung von Seiten der Förderer erhalten.“ macht Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der FH Westküste deutlich. „Die Stipendien zeigen, wie stark die Hochschule mit den engagierten Stiftungen und den Unternehmen der Region verbunden ist.“ so Schütt weiter.

Für das Deutschlandstipendium erklären sich Firmen, Institutionen oder Privatpersonen bereit, besonders leistungsstarke und engagierte Studierende für mindestens ein Jahr mit monatlich 150 Euro zu fördern. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und erlaubt es so, sich weiter voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Die Stipendienurkunden wurden in der vergangenen Woche auf einer gemeinsamen digitalen Veranstaltung, an der Stipendiaten, Förderer und Vertreter der Hochschule teilnahmen, symbolisch übergeben.

„Wenn auch nur digital, war es eine schöne Veranstaltung, die allen Beteiligten die Möglichkeit bot, sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“ so Professor Dr. Reiner Schütt. „Wir sind sehr gespannt, zu sehen, wie unsere Stipendiaten und ihre Förderer nun weiter in Verbindung bleiben. Oftmals ist das Stipendium eben auch ein Sprungbrett – von gemeinsamen Workshops, über Praktika und betriebliche Abschlussarbeiten bis hin zu daraus entstehenden Arbeitsverträgen haben wir großartige Erfahrungen mit dem Stipendium sammeln können.“ sagt Schütt stolz.

Die Fachhochschule Westküste bedankt sich, auch im Namen der geförderten Studierenden, für die Übernahme von fünf Stipendien bei der Prof. Dr. Werner Petersen- Stiftung, für drei Stipendien bei der Heinz Wüstenberg- Stiftung sowie für zwei Stipendien beim Förderforum der FH Westküste. Jeweils ein Stipendium übernahmen die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel, Vishay BCComponents Beyschlag GmbH, der Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW, die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg, Endress+Hauser sowie die R+V Allgemeine Versicherungs AG/ KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG.


Schnupperstudium und Durchstarten@Studium MASTER – Informationsangebote der Fachhochschule Westküste im April

23. März 2021

Mit dem Schnupperstudium und Durchstarten@Studium MASTER bietet die Fachhochschule Westküste Anfang April gleich zwei digitale Formate für Studieninteressierte an. So ist es möglich, sich bequem und sicher von zu Hause aus über das Studium in Heide zu informieren.

Den Auftakt macht vom 6. – 8. April das Schnupperstudium. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen. Beim Schnupperstudium können sie beispielsweise an Vorlesungen aus den Studiengängen ihrer Wahl teilnehmen und so Eindrücke eines echten Studiums sammeln. Dazu gibt es Vorträge von ehemaligen und aktuellen Studierenden und natürlich alles Wissenswerte zu Themen wie Studienangebot, Bewerbung, Zulassung oder Finanzieren. Start ist jeweils 10.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter https://www.meer-fuers-hirn.de/schnupperstudium erforderlich und noch bis zum 1. April möglich.

Am Donnerstag, den 8. April, findet dann wieder Durchstarten@Studium statt. Dieses Mal richtet sich die Veranstaltung an all jene, die sich für ein Masterstudium aus den Fachbereichen Wirtschaft oder Technik der FH Westküste interessieren. Um 17 Uhr bietet zunächst die Studienberatung der Hochschule einen allgemeinen Infoblock rund um das Masterstudium in Heide an. Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden gemeinsam mit Lehrenden die Masterstudiengänge der FH Westküste in separaten Videokonferenzen vor und beantworten gern alle Fragen der Gäste. Neben den wesentlichen Inhalten der Studiengänge, den möglichen Schwerpunkten sowie praktischen Anteilen, geht es natürlich auch um die Frage, welche beruflichen Perspektiven mit einem Abschluss bestehen. Im Angebot sind:

  • Automatisierungstechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen - Digitale Wirtschaft
  • Green Energy
  • International Tourism Management
  • Mikroelektronische Systeme
  • Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaft, Medien & Psychologie (Online-Studiengang, berufsbegleitend, kostenpflichtig)

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Fachhochschule Westküste bekommt Ladesäule für e-Bikes

22. März 2021

Elektrofahrräder werden immer beliebter. Doch das Fahren mit eingebautem Rückenwind hat da ein Ende, wo der Akku schlapp macht. Und da kommt die Fachhochschule Westküste ins Spiel. Am Lehr- und Ausstellungsgebäude, welches aus dem hochschuleigenen Energiepark mit regenerativer Energie versorgt wird, gibt es ab sofort die Möglichkeit, eBikes aufzuladen. Die eBike-Station besitzt mehrere Schließfächer, in denen sich Steckdosen befinden. Auch USB-Ladeanschlüsse sind vorhanden. In der Zwischenzeit können e-Biker eine Rast machen, sich das Lehr- und Ausstellungsgebäude anschauen und sich über die Energiewende informieren.

Die Hochschule stockt damit ihr „grünes“ Angebot für die Mobilität auf. Neben der Fahrradladestation stehen auch E-Ladesäulen für Autos zur Verfügung, die nicht nur von Studierenden genutzt werden können.

Aufgebaut wurde die e-Bike Station durch das Projekt NESTrail: Smart Region 2.0 in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeit AG und den Stadtwerken Heide.


Gender Pay Gap: Guter Wille allein reicht nicht als Lösung

17. März 2021

Was anmutet wie ein Phänomen aus den 60er und 70er Jahren, ist noch immer brandaktuell – Frauen erhalten für gleiche Arbeitsleistungen oftmals spürbar weniger Lohn. Warum dies Managementaufgabe, Führungsproblem und persönliche Herausforderung ist, hat Prof. Dr. Daniela Aidley von der Fachhochschule Westküste in einem öffentlichen Online-Vortrag auf Einladung der Equal-Pay-Day-Gruppe Dithmarschen beantwortet.

Sechs Prozent. So beziffert Dr. Daniela Aidley, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste, den Unterschied, der bei der Bezahlung von Frauen und Männern noch immer vorhanden ist. „Dabei haben wir bereits berücksichtigt, dass Frauen in bestimmten, lohnniedrigen Branchen stärker und andererseits in Managementfunktionen deutlich weniger eingesetzt sind.“ erläutert sie. „Ohne diese Faktoren beträgt der Unterschied bis zu 19%.“ so Aidley weiter.

Die Ursachen sieht Aidley nicht zuletzt in tief verwurzelten Stereotypen wie auch in bestimmten psychologischen Prozessen. Letztere bestimmen mit, wie die Leistungen von Frauen wahrgenommen und beurteilt werden. So sei beispielsweise aus empirischer Forschung zu belegen, dass Frauen bei gleicher Fähigkeit eher Projekte mit weniger Erfolgspotenzial zugewiesen bekämen und bei gleicher Leistung tendenziell eher schlechter und weniger potenzialträchtig beurteilt würden als Männer. Im Umkehrschluss sei trotz gleicher Beurteilung die Beförderung oftmals langsamer und die Entlohnung geringer.

„Auch mit Blick auf die Beurteilung des Verhaltens sind Unterschiede nachweisbar“ macht Professor Aidley deutlich. „Was bei Männern als durchsetzungsstark und selbstbewusst wahrgenommen wird, gilt bei Frauen oft als arrogant und herrisch.“

Skeptisch ist Aidley bei der Frage nach einer Lösung des Problems. „Wir können nicht erwarten, dass guter Wille der Führungskräfte allein reicht.“ ist sie überzeugt. Dem stünde nach ihrer Einschätzung die Beobachtung gegenüber, dass sich gut oder gar besser qualifizierte Frauen eben oft genug nicht in Auswahlentscheidungen durchsetzen können.

Stattdessen bringt Aidley eine ganze Reihe möglicher Lösungsansätze ins Gespräch: Quoten seien nach wie vor ein vielversprechender Ansatz, da diese helfen können, strukturelle Nachteile auszugleichen und dafür sorgen, dass mehr Frauen in Organisationen präsent sind. Dies helfe dabei, dass Vorurteile abgebaut werden und gleichzeitig „neue“ Rollenbilder für andere Frauen entwickelt würden. Wichtig ist Aidley ein Hinweis: „Wenn wir in Deutschland über Quoten reden, dann meinen wir damit in der Regel die Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation - es geht also nicht darum, schlechter qualifizierte Frauen männlichen Bewerber vorzuziehen.“ stellt sie heraus. Darüber hinaus empfiehlt Aidley beispielsweise, Führungskräfte regelmäßig zu trainieren und sie so in die Lage zu versetzen, Beurteilungsfehler zu erkennen und zu vermeiden. Und auch organisatorisch können Unternehmen durch die Diversity Management oder Ermöglichung von Teilzeit oder Homeoffice für Chancengleichheit sorgen.


Durchstarten@Studium BACHELOR + MASTER

04. März 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 11. März, den nächsten virtuellen Infotag. Im Fokus stehen dann alles Wissenswerte zum Studium sowie die Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule.

„Wir möchten auch in diesen besonderen Zeiten mit den Studieninteressierten persönlich ins Gespräch kommen und für ihre Fragen da sein.“ beschreibt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, die Idee der Veranstaltung. „Durchstarten@Studium bringt den Teilnehmenden dabei alle Infos direkt und sicher per Videokonferenz nach Hause.“

Veranstaltungsbeginn ist am 11. März, um 17 Uhr. Dann werden Viktor Tschernjawski und Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung für den Bachelorbereich geben: Wie bewerbe ich mich? Wie funktionieren die Einschreibung und die Zulassung? Welche Fristen sind unbedingt zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus stehen beispielsweise auch Infos zu den Wohnmöglichkeiten in Heide und Umgebung auf der Agenda.

Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsbetreuenden mit Unterstützung von Lehrenden die Bachelorstudiengänge in separaten Videokonferenzen vor. Aus dem Fachbereich Wirtschaft sind in diesem Veranstaltungsteil beispielsweise die Bachelorstudiengänge „Wirtschaftsrecht“, „Immobilienwirtschaft“ oder „Wirtschaftspsychologie“ vertreten.  Mit dabei ist dann auch der neue technische Bachelorstudiengang „Green Building Systems“, welcher sich mit der Entwicklung technischer Systeme für die Gebäude von morgen befasst. Die Ingenieurinnen und Ingenieure sind mit ihrem Studium Experten sowohl für die Konzeption und Planung wie auch für die energetische Bewertung, die Optimierung und den Betrieb „grüner“ Gebäude.

Ebenfalls um 18 Uhr stellt die Studienberatung alles Wissenswerte zum Masterstudium an der FH Westküste vor, um dann ab 19 Uhr an die Präsentation der einzelnen Masterangebote zu übergeben. Wie im Bachelorbereich auch geht es dann um die wesentlichen Inhalte der Studiengänge, die möglichen Schwerpunkte und praktischen Anteile und natürlich auch um die Frage, welche beruflichen Perspektiven mit einem Abschluss von Studiengängen wie „Green Energy“, „Automatisierungstechnik“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ bestehen.

„Angesprochen sind alle, die sich für ein Studium an der Fachhochschule Westküste interessieren.“ sagt Carsten Friede. „Gern begrüßen wir auch Eltern, Geschwister oder Freunde bei der Veranstaltung, denn oftmals sind sie ja die wichtigsten Ratgeber bei der Entscheidungsfindung. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Fragen, die im Chat oder direkt live gestellt werden können.“

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cisco Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Studieren probieren – FH Westküste lädt zum Schnupperstudium

02. März 2021

Die Fachhochschule Westküste öffnet ihre Hörsäle für alle Studieninteressierten – das Schnupperstudium findet virtuell vom 6. – 8. April statt. Dann besteht die Chance, echte Vorlesungen zu besuchen und einen Vorgeschmack auf das Studium zu bekommen.

In diesem Jahr ist alles anders, doch die Fragen bleiben gleich: Was mache ich nach der Schule? Ist ein Studium das Richtige für mich? Was macht man da überhaupt? Und welche Studiengänge gibt es an der FH Westküste? Das Schnupperstudium liefert nicht nur Antworten, sondern lädt die Teilnehmenden ein, sich in den Osterferien selbst ein Bild der Hochschule zu verschaffen.

Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen. Täglich wartet ein interessantes Programm auf die Teilnehmenden. Beginn ist jeweils 10.30 Uhr. Dann besteht beispielsweise die Möglichkeit, sich über Themen wie Bewerbung, Zulassung und Finanzierung zu informieren oder sich direkt mit Studierenden oder Absolventen zu ihren Erfahrungen auszutauschen. Kern des Schnupperstudiums sind aber die digitalen Vorlesungen aus den neun Bachelorstudiengängen der Hochschule, in denen man nicht nur die Lehrenden kennenlernen kann, sondern ganz konkrete Einblicke in den Studiengang oder die Studiengänge seiner Wahl erhält. Ganz wie im echten Studium entscheiden die Teilnehmenden dabei selbst, welche Vorlesungs- und Infoblöcke sie besuchen möchten.

Im Angebot sind im Fachbereich Technik zum Beispiel Vorlesungen wie die „Einführung in die 3D- Modellierung“ oder zum „Intelligenten Betrieb von Gebäuden“. Dozent Kay Sterzik widmet sich der Frage, wie Instagram und Co technisch auf dem Handy funktionieren. Im Fachbereich Wirtschaft beschäftigt sich Prof. Julius Arnegger mit dem Thema „Tourismus und das Management von Schutzgebieten“. Weiter Vorlesungen befassen sich beispielsweise mit einer Einführung ins Marketing oder dem Thema „Zukunft – Was kommt? Was bleibt? Was geht?“.

Die Teilnahme am Schnupperstudium ist kostenfrei. Alle Infos und die Anmeldung unter: https://www.meer-fuers-hirn.de/schnupperstudium/ Für Rückfragen steht die Studienberatung/ Zulassung der Fachhochschule Westküste zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-141 oder -133. E-Mail: Beratung(at)fh-westkueste.de


Green Building Systems - Neu an der Fachhochschule Westküste

17. Februar 2021

Die Fachhochschule Westküste hat einen neuen Bachelor-Studiengang: „Green Building Systems“. Wir haben den Studiengangsleiter, Professor Dr. Oliver Opel, zum Interview gebeten und ihn zu diesem Angebot befragt.

FH Westküste:  
Herr Professor Opel, worum geht es in Green Building Systems – was sind die wesentlichen Inhalte?

Prof. Opel:         
Die Gebäude, die wir heute bauen, werden das nächste Jahrhundert entscheidend prägen. Nicht nur, weil wir alle etwa 80% unserer Zeit in Gebäuden verbringen, sondern vor allem, weil sie wesentlicher Teil unserer gebauten Infrastruktur und – wichtiger noch – ein starker Umweltfaktor sind.

Mit Green Building Systems haben wir Menschen und Umwelt gleichermaßen im Blick. Wir entwickeln die technischen Systeme für die Gebäude von morgen, die sowohl den Menschen wie auch ihrer Umwelt gerecht werden. Schwerpunkte liegen dabei auf der Digitalisierung, dem Zusammenspiel der technischen Möglichkeiten und auf der Kommunikation mit dem Nutzer. Die Ingenieurinnen und Ingenieure, die wir im Bachelor Green Building Systems ausbilden, sind Experten sowohl für die Konzeption und Planung wie auch für die energetische Bewertung, die Optimierung und den Betrieb „grüner“ Gebäude. Das ist zukunftsweisend und nachhaltig gleichermaßen.

FH Westküste:  
Was war die Motivation, den Studiengang einzuführen?

Prof. Opel:         
In modernen Gebäuden gewinnt das Thema Automation immer weiter an Bedeutung. Dies ist auch deshalb bedeutsam, um erneuerbare Energien bestmöglich einzubinden und zu nutzen. Mit ihnen wollen wir bedarfsgerecht und damit effizient heizen, kühlen oder lüften. Und all das in einer Form, die für den Nutzer einfach, verständlich und zugänglich ist. Hierfür braucht es jedoch Spezialisten, die in Deutschland wirklich Mangelware sind. Green Building Systems wird mit dafür sorgen, diesen Bedarf zu decken. 

Darüber hinaus liegt uns als FH Westküste das Thema Nachhaltigkeit auch mit Blick auf die Frage, wie unsere Gebäude zukünftig aussehen, sehr am Herzen. Um wirklich nachhaltig zu bauen, ist ein übergeordnetes Verständnis „grüner“ Gebäude notwendig. Die Baupraxis ist einer der ressourcenintensivsten Industriezweige – entsprechend wichtig ist es, die gesetzten Ziele ressourcenschonend zu realisieren. Diese Themen sind auch bei unseren Partnerunternehmen aus der Praxis absolut eminent, so dass wir den Studiengang konsequent auf dieses Anforderungsprofil hin ausgerichtet haben.

FH Westküste:  
Wer sollte sich von dem Angebot angesprochen fühlen? An wen richtet sich das Angebot?

Prof. Opel:         
Wir richten uns damit an Menschen, die umweltbewusst und nachhaltig denken und dabei selbst etwas bewegen wollen. Sie sollten technisches Interesse mitbringen und haben dann die Chance, einen überaus relevanten Wachstumsmarkt mitzugestalten. Das Potential, das in der Planung und Ausführung „grüner“ technischer Gebäudesysteme liegt, ist enorm und die Nutzung für unsere Zukunft richtungsweisend.

Die Beschäftigungsquote unserer Absolventinnen und Absolventen aus dem bisherigen Angebot der Hochschule ist mit mehr als 95 % überragend – auch das verdeutlicht einerseits den Bedarf, andererseits aber auch die Wertschätzung, die das Studium an der FH Westküste genießt. Den Ingenieurinnen und Ingenieuren winken dabei weit überdurchschnittliche Einstiegsgehälter. Planungsbüros, ausführende Firmen, die öffentliche Bauverwaltung oder auch Energieberater bieten zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten.

FH Westküste:  
Was macht den Studiengang besonders und warum sollte ich Green Building Systems an der FH Westküste studieren?

Neben den bereits genannten Aspekten sprechen vor allem zwei Gründe dafür: Einerseits gehen wir die Gebäudeentwicklung mit einem gewerkeübergreifenden Blickwinkel an. Damit unterscheiden wir uns nicht nur von vielen klassischen TGA (Technische Gebäudeausrüstung)- Studiengängen, sondern bieten die Chance, im Beruf tatsächlich ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen. Zudem setzen wir den Fokus eben ganz klar auf effiziente und vor allem umweltgerechte Gebäude, denn wir sind überzeugt, dass hier die Zukunft liegt.  

Green Building Systems hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern und endet mit dem Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.). Alle Informationen zum Studiengang unter: https://www.fh-westkueste.de/gbs


Online-Projekttag Gesundheitsmanagement an der FH Westküste

11. Februar 2021

Am 26. Januar fand an der Fachhochschule Westküste der zweite Projekttag Gesundheitsmanagement statt. Unter Leitung von Professor Dr. Susanne Liebermann standen ein großes Praxisprojekt mit der mobilcom-debitel GmbH sowie die Gesundheitsförderung in Online-Formaten im Fokus.

Mit der Frage, wie das betriebliche Gesundheitsmanagement der mobilcom-debitel GmbH am Standort Büdelsdorf gestaltet werden kann, hatten sich Studierende des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie im zurückliegenden Semester beschäftigt. Ihre Ideen und Vorschläge dafür präsentierten sie nun vor den Verantwortlichen des Unternehmens. Maßgeschneidert auf die aktuellen Rahmenbedingungen des Unternehmens zeigten die Studierenden Wege auf, wie Mitarbeitende des Unternehmens unterstützt werden können, ihre persönlichen Gesundheitskompetenzen zu verbessern. Die präsentierten Vorschläge reichten von Plakataktionen und Workshops zur Entwicklung interner Resilienz-Coaches bis zu Bewegungsaktionen in der pandemiebedingten mobilen Arbeitssituation. Während der Projektentwicklung waren die Studierenden durch Dominik Busch und Detlef Hagemeier, Experten im Bereich der Gesundheitsförderung bei der vivida bkk, beraten worden.

Die Verantwortlichen und Betriebsräte der mobilcom-debitel GmbH zeigten sich von den Umsetzungsvorschlägen beeindruckt. Insbesondere hoben sie hervor, dass die Studierenden aufbauend auf einer fundierten Analyse der Situation sehr umsichtig geplant hatten und bereits Online-Plattformen entwickelt und kreative, sehr praktikable Maßnahmen erarbeitet hatten.

„Ich bin absolut begeistert was die Studierenden im Rahmen unseres gemeinsamen Gesundheitsprojektes in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Ich bedanke mich für die tollen Vorlagen bin sicher, dass wir viele der präsentierten Ideen begeistert aufgreifen werden.“ so Torsten Fritz, Standort- und Personalleiter der mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf. 

In einem Gastvortrag von Dr. Mark Hübers und Franziska Schweitzer vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) konnten Studierende und Praxispartner anschließend einen Einblick bekommen, wie es gelingt, im betrieblichen Umfeld Konzepte der Gesundheitsförderung in Online-Formaten zu realisieren. Besonders beeindruckend war dabei die Vorstellung eines virtuellen 3-D Parcours, in dem die Besuchenden Wissen zu gesundheitsförderlichem Ernährungs- und Trinkverhalten erwerben können.

Für Dozentin Professor Dr. Susanne Liebermann war der zweite Projekttag Gesundheitsmanagement auch in der Online-Version ein voller Erfolg: „Hier haben unsere Studierenden die Chance, ihr theoretisches Wissen unter Realbedingungen zu testen und mit Experten zu diskutieren. Sie bearbeiten Projekte so, wie sie es in ihrem späteren Berufsleben als Wirtschaftspsychologen tun müssen. Gerade in der aktuellen Situation ist die Gesundheitsförderung im Betrieb ein erfolgsrelevantes Thema, das wesentlich zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit beiträgt. Und auch bei unseren Studierenden stößt es auf großes Interesse.“

Der Projekttag wird in den kommenden Jahren weitergeführt um den Austausch zwischen BGM-Verantwortlichen und Studierenden zu fördern und das Studium weiterhin mit hoher Praxisnähe auszuzeichnen.


Abitur und dann? Elternabend gibt Antworten.

10. Februar 2021

Virtueller Elternabend von Agentur für Arbeit und FH WestküsteDie Berufsberatung der Agentur für Arbeit und die Fachhochschule Westküste bieten auch in diesem Jahr Elternabende zur Studien- und Berufswahl an. Aufgrund der besonderen Umstände finden sie virtuell statt.

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber ihrer Kinder. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und rund 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit und die Fachhochschule Westküste möchten Eltern hier unterstützen und haben ein entsprechendes Beratungsangebot vorbereitet:

Am Mittwoch, den 17. Februar, sowie – als Wiederholungstermin - am Mittwoch, den 24. Februar, finden Informationsabende für Eltern statt. Diese richten sich an Eltern, deren Kinder die gymnasiale Oberstufe in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg besuchen und im Jahr 2022 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erreichen. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 19 Uhr. Der Elternabend findet als Videokonferenz via Cisco Webex statt; der Zugangslink wird unter http://bit.ly/Digitaler-Elternabend bereitgestellt. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Janin Damms (Studienberatung der FH Westküste), Kerstin Harms und Oliver Schlemmer (Berufsberater für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit) informieren im Rahmen der Veranstaltung über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referenten auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden und stehen für alle Fragen Rede und Antwort.


FH Westküste schließt Corona-Befragung ab

09. Februar 2021

Hohes Bewusstsein für den Ernst der Lage aufseiten der Heider Bevölkerung; Beteiligung der Unternehmen an der Befragung bleibt hinter den Erwartungen zurück.

300 Heider Bürgerinnen und Bürger hat das Institut regioMAR der Fachhochschule Westküste Ende letzten Jahres telefonisch befragen lassen, um herauszufinden, wie die Corona-Krise im November wahrgenommen wurde und welche Auswirkungen sich auf das Kaufverhalten ergeben haben. Die Umfrage war dabei so angelegt, dass die Ergebnisse repräsentativ für die Heider Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren sind. Die Auswertung liegt nun vor.

87% der Befragten sehen die Corona-Lage als ernst oder sogar sehr ernst an. Dies ist eine deutliche Steigerung zur ersten Welle im Frühjahr 2020. Jeder Zweite ist in Sorge um die eigene Gesundheit und etwa ein Drittel der Befragten war bereits selbst erkrankt oder kennt einen Betroffenen. Das Stimmungsbild im Zusammenhang mit Corona ist von großem Verständnis für die aktuelle Lage und die getroffenen Maßnahmen geprägt. Laut der Befragung existieren in Heide wenige Personen, die man als Corona-Gegner oder Leugner bezeichnen könnte. So halten 94% aller Befragten die Maskenpflicht für sinnvoll und angemessen, 92% halten sich strikt an alle Regeln und Vorschriften bezüglich Corona und knapp 80% der Heider Bevölkerung halten die politischen Entscheidungen für angemessen. 

Dies spiegelt sich auch, zumindest teilweise, im Konsumverhalten der Heiderinnen und Heider wider. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, deutlich seltener im stationären Einzelhandel und in Geschäften in der Innenstadt einzukaufen. Auch das Zahlungsverhalten änderte sich:  So gab beispielsweise jeder Dritte an, bedingt durch Corona nun vorzugsweise bargeldlos zu bezahlen. Lediglich 20% halten an der klassischen Zahlung mit Bargeld fest. Knapp 38% der Befragten sagten darüber hinaus aus, finanzielle Einbußen erlitten zu haben und inzwischen mehr auf ihr Geld achten zu müssen.

Der überregionale Online-Handel wurde im November von etwa zwei Drittel der Befragten genutzt, wogegen die Nutzung lokaler Online-Angebote deutlich abfällt. So gaben vier von fünf Befragten an, nie bei Heider Händlern online eingekauft zu haben. Gleichwohl zeigt diese Option – verbunden mit der Möglichkeit, bestellte Ware im Geschäft abzuholen – Potential, denn rund 40% der Befragten können sich vorstellen, diese Möglichkeit zukünftig zu nutzen. Ergänzend zeigt sich, dass vor allem die Spontankäufe seltener werden und die Vorratshaltung zunimmt. Parallel achten die Heiderinnen und Heider darauf, die Aufenthaltszeit in den Geschäften möglichst kurz zu halten. Entsprechend groß ist so beispielweise auch der Zuwachs, den Essenslieferdienste erfahren – 27% der Befragten geben an, diese Angebote häufiger zu nutzen als vor der Pandemie.

Lediglich Tendenzen kann die Befragung der Heider Unternehmen aufzeigen, da sich nur 32 Unternehmen an der Umfrage beteiligt haben und so keine Rückschlüsse auf die Gesamtheit der Unternehmen möglich sind.

Etwa zwei von drei teilnehmenden Unternehmen verzeichnen Umsatzausfälle gegenüber dem Vorjahr, die im Schnitt bei etwa 34% liegen. Darüber hinaus erweisen sich Schwierigkeiten mit Lieferketten für die Hälfte der Unternehmen als Herausforderung. Ein Drittel beklagt Kundenverluste und 40% der Unternehmen waren gezwungen, Angestellte in Kurzarbeit zu schicken. Gleichwohl werden die Auswirkungen von Corona je nach Branche sehr unterschiedlich bewertet. Während insbesondere Gastronomen und Hoteliers sehr stark betroffen sind und sich wie Einzelhändler um den Fortbestand des Unternehmens sorgen, zeichnet sich auf der anderen Seite auch ein positives Stimmungsbild: So verstehen viele Unternehmen die Krise auch als Chance, die Digitalisierung voranzubringen oder schätzen die besondere Lage als Möglichkeit, durch Gespräche mit ihren Kunden deren Zufriedenheit langfristig zu steigern. Interessant ist, dass die Sozialen Medien inklusive der bezahlten Werbung auf Kanälen wie Facebook oder Instagram trotz Corona kaum nennenswerte Zuwächse erfährt. So haben nur 10% der Unternehmen erstmals durch Corona auf diese Möglichkeit, ihre Angebote zu kommunizieren, zurückgegriffen.

„Die Erhebung zeigt deutlich, dass die Krise in Dithmarschen angekommen ist und welche Folgen die Pandemie für die Heider Innenstadt und insbesondere den Handel haben kann“ so Oliver Franz, Geschäftsführer des Instituts regioMAR. Er ergänzt: „Die Befragten zeigen großes Verständnis für die Corona-Maßnahmen und die aktuelle Lage, man kann daher hoffen, dass die Folgen für den Einzelhandel in der Innenstadt mit Hilfe der Heider Bevölkerung und einer bewussten Einkaufsentscheidung für lokale Geschäfte gering bleiben“.


Durchstarten@Studium BACHELOR – FH Westküste lädt zum virtuellen Infotag

03. Februar 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 11. Februar, ab 17 Uhr, den nächsten virtuellen Infotag. Neben allgemeinen Informationen rund um das Studium stellen sich die einzelnen Bachelor-Studiengänge der Hochschule in Videokonferenzen live vor.

„Eingeladen sind all jene, die sich für ein Studium an der FH Westküste interessieren. Wir freuen uns aber, wenn auch die Eltern, Großeltern oder Freunde der Studieninteressierten mit dabei sind, um bei der Entscheidung zu beraten.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste. „Uns liegt viel daran, persönlich mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. So besteht die Möglichkeit, alle Fragen zu stellen oder auch im Live-Chat mit uns Verbindung aufzunehmen. Und das bequem und sicher von zu Hause“ erläutert er das Konzept weiter.


Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben: Wie bewerbe ich mich für ein Studium? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus gibt sie aber beispielsweise auch Hinweise zu den Wohnmöglichkeiten für Studierende in Heide und Umgebung.

Ab 18 Uhr stellen sich dann die Bachelorstudiengänge der FH Westküste vor. Aus den Fachbereichen Wirtschaft und Technik sind im Angebot:

  • Betriebswirtschaft / Triales Modell Betriebswirtschaft
  • Immobilienwirtschaft
  • International Tourism Management
  • Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaftsrecht sowie die
  • technischen Studiengänge (Management und Technik/Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik / Informationstechnik und Green Building Systems)

„Hier kommen neben unseren Studiengangsbetreuern auch die Lehrenden zu Wort und berichten quasi aus erster Hand.“ so Carsten Friede. „Natürlich geht es dann um die Inhalte und Ziele der Studiengänge aber eben auch darum, wie Theorie und Praxis bei uns verbunden werden und welche beruflichen Perspektiven mit den Abschlüssen entstehen. Und wir berichten auch, wie das Studium unter den derzeit besonderen Bedingungen läuft.“

Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen (per Zoom oder Cicso Webex) zu finden. Besondere technische Anforderungen sind nicht gegeben – es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Der Dienst funktioniert mit allen gängigen Browsern und auch auf den meisten mobilen Endgeräten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


„Neuer Klang für Heide“ – Kooperation der Kirchengemeinde Heide und der Fachhochschule Westküste

01. Februar 2021

80.000 Euro für die Finanzierung einer neuen Orgel für die St.-Jürgen-Kirche – das ist das ehrgeizige Ziel, das sich Studierende der FH Westküste gesetzt haben. Per Crowdfunding wollen sie so dazu beitragen, dass die Kirchengemeinde Heide das Finanzvolumen für die Anschaffung stemmen kann.

Die Idee zu der Kooperation entstand in mehreren Gesprächen zwischen Pastorin Astrid Buchin und Professor Dr. Dirk Braunhart. Er führt mit seinen Studierenden in jedem Jahr eine große Projektarbeit zum Thema „Unternehmertum & Finanzierung“ durch und war von der Möglichkeit, die Kirchengemeinde Heide zu unterstützen, schnell überzeugt:

„Das Projekt bietet unseren Studierenden ganz viele Chancen, denn hier lernen sie unter realen Bedingungen, eine Unternehmensidee in die Tat umzusetzen. Dabei müssen sie sich nicht nur als Projektgruppe organisieren, sondern sich eben auch mit allen Teilaspekten wie Management, Finanzierung oder Marketing befassen. Dass sie damit am Ende hoffentlich noch einen tollen Beitrag leisten, das kulturelle Erbe der Stadt Heide zu bewahren, ist die Kirsche auf der Torte.“ so Professor Dr. Dirk Braunhart.

Insgesamt 500.000 Euro werden für die neue Orgel gebraucht. Diese sollen aus EU-Fördermitteln und Spenden zusammengetragen werden. Erforderlich wurde die neue Orgel u.a., weil für die Erhaltung der alten Orgel im Laufe der Jahre bereits eine sechsstellige Summe investiert worden war, der Klang dennoch nie den Kirchenraum ganz erfüllen konnte. Zudem wären nun im Rahmen des derzeitigen Umbaus der Kirche enorme Kosten für den Abbau und neuen Aufbau der alten Orgel entstanden.

In den letzten Wochen waren die Studierenden bereits sehr fleißig. Zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten wurden geprüft und diskutiert, eine Website (https://www.neuerklangfuerheide.de) erstellt und verschiedene Beiträge für die Sozialen Medien erstellt. Nun kann es losgehen: Auf der Crowdfundigseite www.betterplace.org (dort einfach nach „Neuer Klang für Heide“ suchen/ https://www.betterplace.org/de/projects/89642-neuer-klang-fuer-heide) ist eine Spendenplattform eingerichtet und die Studierenden hoffen auf viele Spenderinnen und Spender für das Projekt.

Nach Abschluss der derzeitigen Klausurphase geht es für die Studierenden im kommenden Semester weiter. Dann sind weitere Aktionen geplant, um Aufmerksamkeit für das Projekt zu gewinnen und so hoffentlich das ehrgeizige Ziel zu erreichen.