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6c entdeckt die FH Westküste

28. März 2019

25 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 6c des Heider Werner-Heisenberg-Gymnasiums haben gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Antonia Meyer die Fachhochschule Westküste besucht, um die Hochschule kennenzulernen und Einblicke zu bekommen, wie Technik nicht nur unser Leben beeinflusst, sondern gleichzeitig jede Menge Spaß bringen kann.

Nach der Begrüßung durch den Roboter „Lee“ begab sich die Klasse auf eine bunte Entdeckungstour durch verschiedene Bereiche der Hochschule. Den Anfang machte das Thema 3D-Drucktechnik, wobei insbesondere Comicfiguren bei den Schülerinnen und Schülern der Renner waren. Nachfolgend ging es in die Bibliothek, in welcher für die Kinder eine kleine Rallye vorbereitet war, die sie durch alle drei Etagen der Einrichtung führte. Allein die Menge der vorhandenen Bücher führt dabei zu vielen staunenden Augen. Den krönenden Abschluss bildete eine Station, bei welcher die Kinder erfuhren, wie es die Playstation 4 in Kombination mit entsprechenden Brillen möglich macht, Virtual Reality zu erleben. Die Begeisterung, dies dann auch noch selbst ausprobieren zu können, war entsprechend groß. Gegen Mittag endete für die 6c ein erlebnisreicher Tag an der Fachhochschule Westküste.


Studieren probieren – Schnupperstudium an der FH Westküste

14. März 2019


Mittendrin - Schnupperstudium an der FH Westküste

Auch in diesem Jahr öffnet die Fachhochschule Westküste wieder ihre Vorlesungen für alle Studieninteressierten. Schüler und Schülerinnen der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen haben in den Osterferien die Möglichkeit auszuprobieren, wie es sich anfühlt, Studierender zu sein. Beim Schnupperstudium lernen sie den Campus in Heide kennen und können gleichzeitig den richtigen Studiengang für sich finden.

In den vergangenen sechs Jahren erfreute sich das Schnupperstudium über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus großer Beliebtheit. Mit über 200 Teilnehmenden  in Vorlesungen, Übungen und Laboren wurden die Raumkapazitäten der Heider Hochschule ausgelastet. Die „Schnuppis“ gaben der Fachhochschule Westküste dabei stets gute Noten und waren insbesondere davon begeistert, dass sie „live“ im Studienalltag dabei sein konnten.

Aufgrund der wachsenden Nachfrage wird das Schnupperstudium in diesem Jahr in beiden Wochen der Osterferien angeboten. Studieninteressierte können vom 9. - 11. April und vom 15. - 17. April erste Eindrücke eines Studienalltags gewinnen. Das Angebot der FH Westküste ist dabei umfangreich:

Im Fachbereich Wirtschaft bieten die Studiengänge Betriebswirtschaft, Immobilienwirtschaft, International Tourism Management, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspsychologie einen breiten Überblick über die Studienmöglichkeiten in den Wirtschaftswissenschaften. Im Fachbereich Technik öffnen neben dem „Klassiker“ Elektrotechnik und Informationstechnik auch der fächerübergreifende Studiengang Management und Technik sowie der Studiengang Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik die Pforten.
Zusätzlich erfahren die Studieninteressierten in Informationsveranstaltungen alles Wichtige zu den Themen Bewerbung und Zulassung, Finanzierung oder Studieren im Ausland. Jetzige Studierende berichten über ihre Erfahrungen, das Studentenleben in Heide, über ihr persönliches Studium oder über ihr Praxis– und Auslandssemester. Natürlich stehen Professoren, Studierende und Mitarbeiter jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Sie wollen am Schnupperstudium teilnehmen? Alle Informationen zur Anmeldung und den Veranstaltungsplan erhalten sie unter www.fh-westkueste.de/schnupperstudium.
Für Rückfragen stehen Ihnen Sandra Klatte oder Janin Damms aus der Studienberatung/Zulassung zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-141 oder -133. E-Mail: beratung(at)fh-westkueste.de


Für MINT-Fächer begeistern – Schulen und FH Westküste im Austausch

08. März 2019


Lehrkräfte zu Besuch an der FH Westküste

Junge Menschen für technische Themen und Berufe zu begeistern ist eine große Herausforderung. Trotz herausragender Karriereaussichten in attraktiven Arbeitsgebieten rund um Digitalisierung und die All Electric Society sind ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure Mangelware. Vertreter von Fachhochschule Westküste und Schulen der Region haben sich nun getroffen, um den Zuspruch der Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer gemeinsam noch verstärkter zu fördern.

Der Einladung von Dominik Johänntgen, Kreisberufskoordinator für Berufsorientierung in Dithmarschen und Nordfriesland, und Professor Dr.-Ing. Alfred Ebberg von der FH Westküste, sich über aktuelle Projekte und Wünsche der Schulen für Kooperationen auszutauschen, folgten Lehrkräfte  vom Gymnasium Heide-Ost, der Meldorfer Gelehrtenschule, der Gemeinschaftsschulen in Heide und Meldorf, der Klaus-Groth-Schule sowie des BBZ Dithmarschen.

Im Rahmen des Besuchs der Heider Hochschule wurde nicht nur eine Studie zur Arbeitsmarktsituation von Ingenieuren besprochen, sondern vor allem bestehende und neue Projekte der FH Westküste für Schulen vorgestellt. So ist in den Herbstferien ein „Tag der Technik“ geplant, der sich an Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse richtet. Ein gemeinsamer Rundgang durch verschiedene Labore brachte neue Ideen, wie die FH Westküste im Schulalltag unterstützen kann. In der anschließenden Diskussion hatten die Lehrkräfte sehr konkrete Vorschläge für weitere Kooperationen: technische Wettbewerbe – auch für die Mittelstufe – sowie eine intensivere Nutzung der Hochschullabore im Rahmen von Projekttagen waren einige der geäußerten Anregungen. Aber auch die Einbindung von Lehrenden und Absolventen in den Unterricht war ein wichtiges Anliegen, denn es  bestand Einigkeit darüber, dass „echte“ Menschen mit ihren persönlichen Geschichten am besten geeignet sind, Jugendliche für das Thema Technik zu begeistern.

Die Fachhochschule Westküste beabsichtigt, den Austausch mit den Lehrkräften von Schulen der Region zur Förderung der MINT-Fächer fortzusetzen bzw. regelmäßig anzubieten und lädt interessierte Schulen hierzu ein, sich an die Hochschule zu wenden. Als Ansprechpartnerin steht Franziska Schneidewind unter E-Mail: schneidewind(at)fh-westkueste.de gern zur Verfügung.


Gesund durchs Studium – Studierende der FH Westküste entwickeln Projektideen

01. März 2019

Masterstudierende mit Tark Oussayfi (l.) und
Björn Sörensen (3.v.l.) von der Techniker Krankenkasse

Vorlesungen, Bibliothek, viel Zeit am Schreibtisch – ein Studium ist häufig mit mangelnder Bewegung verbunden. Wenn dann noch schlechte Ernährung oder fehlende Erholungs- und Entspannungsphasen dazu kommen, sind gesundheitliche Probleme vorprogrammiert.

Studierende des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Westküste haben gemeinsam mit ihrer Dozentin, Professorin Dr. Susanne Liebermann, ihre Kommilitonen zu deren Gesundheitsverhalten befragt. Dabei wurde deutlich, dass auch im Studium gilt: gesundes Verhalten zahlt sich aus. So fühlen sich Studierende nicht nur dann gesünder, wenn sie sich viel bewegen, auch ein bewusster, selbstbestimmter Umgang mit Medien und gutes Zeitmanagement sind mit geringerem Stressempfinden und besserer Gesundheit verbunden. Auf Grundlage der Befragungsergebnisse leiteten die Studierenden Ziele für ein Programm ab, mit dem sich das Gesundheitsbewusstsein und -verhalten der Studierenden verbessern lässt. Dabei stehen konkrete Maßnahmen im Fokus. Die Ideen reichen von Plakataktionen und Workshops zur Mediennutzung bis hin zu Bewegungsangeboten auf dem Campus der Heider Hochschule.

Die Konzepte und Ergebnisse ihrer Arbeit haben die Studierenden nun mit Experten der Techniker Krankenkasse diskutiert. Tark Oussayfi und Björn Sörensen waren beeindruckt von den fundierten und kreativen Ideen der Studierenden. Viele der Maßnahmen waren ihrer Meinung nach so gut ausgearbeitet, dass sie erfolgversprechend umsetzbar wären.


Prof. Dr. Susanne Liebermann

Professorin Dr. Susanne Liebermann zeigt sich stolz auf die Arbeit ihrer Studierenden. Sie macht deutlich, warum das Thema für angehende Wirtschaftspsychologen so bedeutend ist: „Gesundheitsmanagement gewinnt nicht zuletzt im betrieblichen Kontext stark an Bedeutung. Unter anderem durch den demographischen Wandel setzen Arbeitgeber auf Maßnahmen, die es ihren Arbeitnehmern ermöglichen, langfristig in der Arbeitswelt 4.0. gesund und arbeitsfähig zu bleiben und Herausforderungen mit gestärktem Gesundheitsbewusstsein zu begegnen. Unsere Studierenden lernen, wie die Motivation, auf die eigene Gesundheit zu achten, gesteigert werden kann und wie Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass der Einzelne aktiv seine Gesundheit stärken kann. Diese Kompetenzen sind für Führungskräfte der Zukunft unabdingbar.“

Welche Ideen der Studierenden an der FH Westküste umgesetzt werden, soll nun gemeinsam mit hochschulinternen Vertretern entschieden werden.


Deutschkurs für Flüchtlinge mit Studieneignung

28. Februar 2019

Zielgerichtetes Vorbereitungsangebot in der Westküstenregion


Propädeutikumskurs mit Dozentin Elisabeth Petersen (1.Reihe, 2.v.l.)

Ab dem Wintersemester 2019 bietet die Fachhochschule Westküste erneut ein Propädeutikum für 25 studiengeeignete Flüchtlinge an.

Den Schwerpunkt bildet ein intensiver Deutschkurs, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über zwei Semester in Vollzeit sprachlich auf die Aufnahme eines Studiums vorbereitet. Hierzu werden die Niveaustufen B2 und C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen durchlaufen. Darüber hinaus bekommen die Teilnehmenden in der Schlussphase des Kurses die Möglichkeit, die für Hochschulzulassungen breit anerkannte Sprachprüfung „telc C1 Hochschule“ abzulegen.
Ergänzend finden Orientierungs- und Trainingsveranstaltungen statt, um die spätere Studien- und Berufswahl zu unterstützen. Von Seiten der Fachhochschule Westküste werden zusätzliche Informationen zum Studium und Vorbereitungskurse für ein späteres Fachstudium angeboten.

„Das besondere an unserer Herangehensweise ist, dass wir den Teilnehmenden Entscheidungshilfen mit auf den Weg geben und ihnen Möglichkeiten bieten, eine reflektierte Auswahl zu treffen“ berichtet Antje Korthals, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes an der FH Westküste.

Weitere Informationen zum Propädeutikum und zu den Bewerbungsformalitäten sind im Refugee-Bereich der Website der FH Westküste unter https://www.fh-westkueste.de/international/refugees/   sowie auf Englisch unter https://en.fh-westkueste.de/international/refugees/ zu finden. Bewerbungen für das Propädeutikum werden vom 01.03. bis 15.07.2019 (Posteingang) entgegengenommen.

Für Rückfragen steht Anne-Katrin Beck vom Akademischen Auslandsamt der Fachhochschule Westküste gerne zur Verfügung (Tel. 0481-8 555-173, E-Mail: aaa(at)fh-westkueste.de).


Student Christoph Vogt mit Industriepreis ausgezeichnet

15. Februar 2019


Prof. Dr.-Ing. Klaas Völtzer (FH Westküste), Wolfgang Gerlach (Siemens AG), Preisträger Christoph Vogt, Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt (Vizepräsident FH Westküste) v.l.n.r.

Den Industriepreis für die herausragende Abschlussarbeit des Jahres 2018 im Fachbereich Technik der Fachhochschule Westküste erhält Christoph Vogt für seine Bachelorarbeit „Erstellung eines Energiekonzepts für das Berufsbildungszentrum in Heide“. Der Preis ist mit 1.500,- Euro dotiert.

Die Jury, bestehend aus Vertretern von Industrie und Hochschule, würdigte die Arbeit, welche anhand des komplexen Neubauvorhabens des Berufsbildungszentrums Heide (BBZ) die integrale Entwicklung nachhaltiger Konzepte zur Wärme- und Kälteversorgung zeigt. Die Arbeit vergleicht dazu zwei Konzepte des bautechnisch und von den Nutzeranforderungen her äußerst aufwändigen Gebäudes mit Atrium/Aula, großen Fensterflächen, Einzel- und Gruppenbüros sowie Räumen mit Sondernutzung für Seminare, EDV, Videokonferenzen und einen Raum der Stille. Auf der Basis berechneter Heiz- und Kühllasten für die Auslegung der Anlagentechnik sowie einer dynamischen Gebäudesimulation werden die beiden Konzepte - reversible Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk  in Kombination mit einer Absorptionskälteanlage - hinsichtlich ihrer energetischen Qualität, Gesamtwirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Bezug auf erzeugte CO2-Emissionen untersucht. Neben der gebäudetechnischen Betrachtung werden dabei auch rechtliche Aspekte (Gebäudeenergiegesetz und Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) mit untersucht und berücksichtigt.

Die Arbeit zeigt nach Auffassung der Jury damit vorbildhaft und preiswürdig die Erstellung nachhaltiger Energiekonzepte für zukunftsfähige und nutzerfreundliche Gebäude. Überzeugt hat besonders, wie Christoph Vogt die außerordentlich umfangreiche und integrale Bewertung der untersuchten Varianten entwickelt und als angehender Ingenieur darstellt. Die Arbeit hebt sich insbesondere deshalb  ab, weil sie neben den technischen Aspekten sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch rechtlichen Fragen zur Behandlung der gebäudetechnischen Aufgabe umfasst.

Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der FH Westküste und Mitglied der Jury, fasst zusammen:

„Die Arbeit von Christoph Vogt ist ein tolles Beispiel dafür, wie praxisnah das Studium an unserer Fachhochschule ist. Das Projekt ist dabei typisch für die Arbeiten eines Ingenieures in einem mittelständischen Unternehmen der Region, in diesem Fall für die Pahl und Jacobsen GmbH in Heide. Wirtschaft und Wissenschaft gehen hier Hand in Hand.“

Die Auszeichnung wurde in dieser Woche im Rahmen des jährlichen Automatisierungsforums an der Heider Hochschule durch Wolfgang Gerlach von der Siemens AG, Hamburg, an Christoph Vogt übergeben. Christoph Vogt hat sein Studium der Umweltgerechten Gebäudesystemtechnik an der FH Westküste inzwischen erfolgreich beendet und nun ein Masterstudium angeschlossen.


Die Zukunft im Blick – volles Haus bei den 10. Berufsorientierungstagen

12. Februar 2019


Volles Haus bei den Berufsorientierungstagen

Fast 700 Schülerinnen und Schüler aus allgemeinbildenden Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit gymnasialer Oberstufe aus Dithmarschen, Steinburg und Eiderstedt waren in der vergangenen Woche in der Heider Fachhochschule zu den Berufsorientierungstagen zu Gast.
Die Veranstaltung, welche die Fachhochschule Westküste gemeinsam mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Heide organisiert, feierte dabei ihr zehnjähriges Jubiläum.

Die Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur im Jahr 2021 anstreben, wurden im ersten Teil der Veranstaltung zunächst durch Vorträge der Hochschule sowie den Berufsberatern der Agentur für Arbeit grundlegend an die Themen „Wege nach dem Abitur – Schwerpunkt Ausbildung“ und „Studieren – was heißt das?!“ herangeführt. Dabei galt es, einen Überblick über die bestehenden Möglichkeiten zu geben und beispielsweise Fragen nach der Wahl des richtigen Studiums oder Ausbildungsplatzes zu beantworten sowie Tipps zur Entscheidungsfindung mitzugeben. Gleichzeitig wollten Hochschule und Agentur für Arbeit aufzeigen, warum es wichtig ist, sich bereits frühzeitig Gedanken über die eigenen Vorstellungen und Ziele zu machen, auch wenn das Abitur für die meisten Jugendlichen noch „weit weg“ erscheint.

Nachfolgend ging es für die Schülerinnen und Schüler im zweiten Teil dann in die Praxis. Vertreter zahlreicher Unternehmen und Institutionen der Region waren mit Personalverantwortlichen oder Ausbildern sowie eigenen Auszubildenden vor Ort. Sie berichteten den Jugendlichen, welche Erwartungen ihre Firmen heutzutage an Bewerberinnen und Bewerber haben und welche Anforderungen sie stellen. Neben allgemeinen Punkten des Auftretens oder des Erscheinungsbildes gaben die Unternehmen auch Einblicke, wie Auswahlverfahren ablaufen und die ersten Schritte im Leben eines Auszubildenden aussehen.

Mit dabei waren in diesem Jahr Covestro, die Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank, die Göpfert AG, die Handwerkskammer Flensburg, die Itzehoer Versicherungen, der Kreis Dithmarschen, die Steuerberatung Kittendorf sowie das Westküstenklinikum Heide.

Für die Schülerinnen und Schüler bot der Tag ein buntes Informationsprogramm, das die Jugendlichen sehr interessiert aufnahmen und viele eigene Fragen einbrachten.

„Die Berufsorientierungstage an der Fachhochschule Westküste sind ein Forum, um Schülern einen Überblick über ihre Entwicklungsmöglichkeiten zu geben und sich über die Anforderungen der Wirtschaft klarer zu werden. Gleichzeitig können die Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels die Schüler dafür begeistern, sich mit ihren Stärken, den Ansprüchen, aber auch den Chancen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes auseinanderzusetzen.“ meint Alexa Urban, Beraterin für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit.

Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste, ergänzt: „Der Zuspruch, den unsere Berufsorientierungstage  seitens der Schulen und der Arbeitgeber erfahren, freut uns ganz besonders. Gemeinsam mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit können wir als Hochschule den Schülerinnen und Schülern in diesem Rahmen nicht nur viele grundsätzliche Informationen für ihre Zukunftsplanung geben, sondern ihnen insbesondere auch aufzeigen, welche attraktiven Möglichkeiten unsere Region für sie bereithält.“

Im September erwarten die Hochschule und die Agentur für Arbeit die Jugendlichen erneut an der FH Westküste. Im Rahmen der Veranstaltung „Studieren lohnt sich“ werden dann die Möglichkeiten, ein Studium aufzunehmen vertieft und mit vielen praktischen Eindrücken unterfüttert.


Studierende der FH-Westküste testen Heider Gastronomie auf Barrierefreiheit

24. Januar 2019

Dr. Carsten Dethlefs (Reihe hinten, 2.v.l.) mit seinen Studierenden

Im Rahmen der Vorlesung "Menschen mit Behinderung als Zielgruppe - Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil" hat eine Gruppe Studierender des 5. Semesters Betriebswirtschaft der Fachhochschule Westküste mehrere Restaurants in Heide auf deren Barrierefreiheit untersucht. Auch die Mensa auf dem Campus der Hochschule wurde so unter die Lupe genommen.

Unter der Leitung von Dr. Carsten Dethlefs erarbeiteten die Studierenden zunächst einen Kriterienkatalog, anhand dessen die Überprüfung von sechs Lokalen vorgenommen werden sollte. Auffindbarkeit, Nutzbarkeit, Zugänglichkeit sowie die Serviceleistung des Personals standen dabei im Fokus. Anschließend testeten die Studierenden in Zweiergruppen die einzelnen Restaurants, wobei sie beispielsweise die Tischhöhen mit Blick auf das Heranfahren mit einem Rollstuhl prüften oder mit Hilfe von Augenbinden eine Blindheit simulierten.

Die Ergebnisse des Tests waren durchaus positiv. Besonders der „Marktpirat“ konnte durch stufenlosen Zugang und sehr hilfsbereites Personal umfassend überzeugen. Bei keinem der geprüften Restaurants wurden erhebliche Mängel in Bezug auf die Barrierefreiheit festgestellt. Verbesserungsbedarf fiel bei den Speisekarten auf, die online meist nicht optimal auffindbar sind. Die entsprechenden Hinweise gaben die Tester unmittelbar nach ihrem Versuch an die Restaurants weiter.

Dr. Carsten Dethlefs verdeutlichte: „Barrierefreiheit sollte nicht als politischer Zwang verstanden werden. Sie ist vielmehr ein wichtiger Aspekt, im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Es hat uns gefreut, dass diese Überzeugung in allen getesteten Restaurants spürbar war.“


Deutschlandstipendien übergeben

21. Januar 2019


Stipendiaten, Förderer und Vertreter der FH Westküste

Dreizehn Studierende der Fachhochschule Westküste in Heide freuen sich über eine Förderung durch ein Deutschlandstipendium. Diese Zahl ist ein neuer Rekordwert für die Hochschule. Die Stipendien wurden nun im Beisein der Förderer feierlich übergeben.

Für das Deutschlandstipendium erklären sich Firmen, Institutionen oder Privatpersonen bereit, besonders leistungsstarke und engagierte Studierende mit monatlich 150 Euro zu fördern. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und erlaubt es so, sich weiter voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Im Rahmen der Übergabezeremonie machte Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste, deutlich, dass die Stipendien nicht zuletzt Ausdruck der engen Verbundenheit zwischen der Hochschule und den regionalen Unternehmen sowie engagierten Stiftungen seien. Die Stipendien wurden dabei erstmals auf einer Abendveranstaltung außerhalb der Hochschule übergeben, um die Bedeutung der Förderung noch mehr zu unterstreichen. Stipendiaten, Vertreter der Hochschule und Förderer nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und erste Ideen auszutauschen, um regelmäßig weiter in Verbindung zu bleiben.

Die Fachhochschule Westküste bedankt sich, auch im Namen der geförderten Studierenden, für die Übernahme von fünf Stipendien bei der Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung sowie für zwei Stipendien bei der Alfaref GmbH. Jeweils ein Stipendium übernahmen die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel/ Brunsbüttel Ports GmbH, Vishay BCComponents Beyschlag GmbH, der Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW sowie die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg. Das Förderforum der Fachhochschule Westküste übernahm zwei Stipendien*.

*in einer früheren Version dieser Medieninformation haben wir geschrieben, das Förderforum habe nur ein Stipendium übernommen. Wir haben dies korrigiert.


Abitur und dann…? Wie kann ich mein Kind bei der Entscheidung unterstützen?

17. Januar 2019

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und knapp 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.

Am Dienstag, den 29. Januar, findet um 19 Uhr im Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG) ein Informationsabend für Eltern statt. Ausrichter sind die Fachhochschule Westküste und die Berufsberatung der Heider Agentur für Arbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an dithmarscher Eltern, deren Kinder die gymnasiale Oberstufe besuchen und 2020 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Sandra Klatte (Leiterin der Studienberatung der FH Westküste), Claudia Schlüter und Alexa Urban (Beraterinnen für akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit) sowie Fabian Bagutzki (WHG) informieren über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referenten auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.