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Berufsorientierungstage an der Fachhochschule Westküste

18. Februar 2020

650 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 40 Vorträgen – das ist die Bilanz der diesjährigen Berufsorientierungstage, die an der Fachhochschule Westküste stattfanden. Gemeinsam mit der Heider Agentur für Arbeit und Unternehmen der Region sollten den 9. und 10. Klassen so Wege und Möglichkeiten nach dem Abitur aufgezeigt werden.

Die Fachhochschule Westküste widmete sich in ihren Vorträgen der Option, sich für ein Studium zu entscheiden: Welche Hochschulen gibt es? Wie finde ich das richtige Studienfach? Welcher Studienort passt zu mir? Diese und weitere Fragen beantworteten Janin Damms und Timo Niehörster. Beide machten auch mit Blick auf den eigenen Werdegang deutlich, dass Umwege mitunter dazugehören, um für sich das geeignete Studium zu finden.

Claudia Schlüter und ihre Kolleginnen der Heider Agentur für Arbeit stellten die Wege nach dem Abitur vor. Schwerpunktmäßig ging es in ihren Vorträgen um das Thema „Ausbildung“, wobei sie in jedem Vortrag von einem Auszubildenden der beteiligten Unternehmen unterstützt wurden. Schülerinnen und Schüler erhielten „Information auf Augenhöhe“ und wertvolle Tipps und Hinweise für den Start in das Ausbildungs- und Berufsleben: Wie und wo finde ich den richtigen Ausbildungsplatz? Wann bewerbe ich mich und wie bereite ich mich auf das Auswahlverfahren vor? Wie kann man sich den Ausbildungsalltag vorstellen und was kommt nach der Ausbildung? Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, dass die Möglichkeiten nach dem Abitur vielfältig sind. Ebenso deutlich wurde aber auch, dass jeder seines eigenes Glückes Schmied ist.

Im dritten Teil der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler dann die Chance, unmittelbar mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Diese zeigten nicht nur auf, welche Ausbildungsmöglichkeiten bei ihnen bestehen, sondern widmeten sich insbesondere der Frage, welche Erwartungen sie an ihre zukünftigen Auszubildenden stellen und wie beispielsweise Auswahl- und Bewerbungsverfahren bei ihnen laufen. Mit dabei waren in diesem Jahr Covestro, die Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank, die Göpfert AG, die Handwerkskammer Flensburg, die Itzehoer Versicherungen, die Steuerberatung Kittendorf sowie die Westküstenkliniken, sodass für die Schülerinnen und Schüler eine umfassende Auswahl geboten war.
Cindy Jäger von den Itzehoer Versicherungen ist überzeugt, auch im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein:

„Die BO-Tage sind eine super Veranstaltung, um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Das große Interesse der Schülerinnen und Schüler hat uns dabei wirklich beeindruckt. Wir freuen uns sehr, hier Verantwortung übernehmen zu können und aufzeigen, worauf es nach der Schulzeit beim Einstieg in den Beruf ankommt.“ 


Industriepreis Technik vergeben

12. Februar 2020

Jan-Carsten Hartwig erhält in diesem Jahr den mit 1.500 Euro dotierten Preis für die herausragende Abschlussarbeit des Fachbereichs Technik der Fachhochschule Westküste. Die Prämie wurde von Unternehmen der Region gestiftet, welche eng mit der FH Westküste zusammenarbeiten.

In seiner Abschlussarbeit im Studiengang „Elektrotechnik/ Informationstechnik“ entwickelte Hartwig ein mobiles Messsystem zur Bestimmung des Trockenmassegehalts in Milch. Das Verfahren ist insbesondere in der Kälberzucht von Bedeutung, da für deren Fütterung kontrollierte Trockenmasseanteile sicherzustellen sind. In Zusammenarbeit mit der Holm & Laue GmbH in Westerrönfeld gelang es dem Studierenden, über umfangreiche und komplexe Messreihen zunächst das geeignete, hochgenaue Verfahren zu identifizieren und auszuarbeiten. Nachfolgend entwarf er für die Messanordnung eine Sensorbox, die unter Einsatz eines 3D- Druckers erstellt wurde und in bestehende Produkte von Holm & Laue integriert werden kann. Damit konnte Hartwig – so die einstimmige Meinung der Jury – nicht nur durch die Qualität seiner Arbeit, sondern auch durch die besondere Praxisnähe überzeugen.

Die Auszeichnung wurde Jan-Carsten Hartwig am 11. Februar zum Abschluss des Automatisierungsforums an der Fachhochschule Westküste übergeben. Als Laudator konnte Günter Jacobsen von der Covestro Deutschland AG gewonnen werden. Der Kreis von etwa 100 Expertinnen und Experten, die sich in diesem Jahr zum Thema „Data Science in der Automatisierungstechnik“ trafen, bildete den würdigen Rahmen für die Ehrung.

Jan-Carsten Hartwig hat sich entschlossen, in Dithmarschen zu bleiben und sein Studium an der Fachhochschule Westküste fortzusetzen – er studiert inzwischen im Masterstudiengang „Mikroelektronische Systeme“.


Green Energy Workshop zum „Klimapaket“ der Bundesregierung – Was ändert sich für die Wärmeversorgung?

07. Februar 2020

Über 100 Teilnehmer haben beim 10. Green Energy Workshop der Fachhochschule Westküste über die Auswirkungen der „Klimapakets“ der Bundesregierung auf die Wärmeversorgung in Norddeutschland diskutiert. Die Veranstalter, die Professoren Christian Buchmüller und Reiner Schütt, hatten drei Referenten eingeladen, um das Thema zu beleuchten:

Dr. Sven Barnekow vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (Landesgruppe Nord), stellte die Ergebnisse einer Studie seines Verbandes zur Wärmeversorgung in Deutschland vor. Danach deutet sich für Neubauten ein „Drittelmix“ aus Wärmepumpen, Fernwärmelösungen und Erdgasheizungen an. Für Bestandsgebäude ging er insbesondere auf die Potenziale durch grüne Gase ein.

Rechtsanwalt und Unternehmensberater Gerrit Müller-Rüster erläuterte, mit welchen Gesetzesänderungen die Bundesregierung das Klimapaket derzeit umsetzt. Er stellte insbesondere die neue CO2-Bepreisung sowie das Ölheizungsverbot und dessen Ausnahmeregelungen dar.

Unternehmensberater Thomas Lutz-Kulawik von der IPP ESN aus Kiel rechnete anschließend anhand konkreter Beispiele vor, wie sich insbesondere die CO2-Bepreisung auf die Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit konkreter Wärmeprojekte auswirkt. Im Anschluss an die Vorträge entspann sich jeweils eine angeregte und intensive Diskussion unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, zeigte sich im Anschluss an die Veranstaltung sehr zufrieden:

„Unsere Green Energy Workshops haben sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem etablierten und renommierten Format an der Westküste entwickelt. Die Hochschule wird die Workshops in den nächsten Jahren fortführen und auf diese Weise einen stetigen Beitrag zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse im Themenfeld der Energiewende in die Praxis leisten.“


Erster Projekttag Gesundheitsmanagement an der FH Westküste

07. Februar 2020

Erstmalig fand an der Fachhochschule Westküste ein Projekttag „Gesundheitsmanagement“ unter Leitung von Professor Dr. Susanne Liebermann statt. Studierende aus dem Bachelor- und dem Masterstudiengang „Wirtschaftspsychologie“ diskutierten gemeinsam mit Praxispartnern und Experten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.

Dazu stellten die Studierenden des Bachelorstudiengangs den Unternehmensvertretern zunächst die Ergebnisse ihrer Interviews zur Beschäftigungssituation in der Hotel- und Gaststättenbranche in Büsum vor. Die befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschrieben ihre Arbeitsplätze vor allem aufgrund des sozialen Miteinanders als motivierend. Außerdem schätzen sie vor allem inhaltliche Aspekte der Tätigkeit, wie den Umgang mit Kunden, die kreative Gestaltung von Gerichten und die Vielseitigkeit der Aufgaben sowie die Möglichkeit, die Arbeitszeiten an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Auf der anderen Seite wurden gerade die Arbeitszeiten als Hauptbelastung identifiziert. Die Befragten berichteten außerdem über Zusatzbelastungen durch ein steigendes Arbeitsaufkommen, das sie vor allem auf den Fachkräftemangel in der Branche zurückführen. Im Anschluss an die Präsentation der Befragungsergebnisse diskutierten die Studierenden mit den Branchenvertretern erste Ideen zur Verbesserung der Arbeitssituation. Katharina Lutze, Personalleiterin des Küstenperle Strandhotel & Spa und Ausbildungswartin des DEHOGA SH, zeigte in ihrem anknüpfenden Gastvortrag Ansätze auf, Herausforderungen des Personalmanagements in der Hotelbranche zu begegnen.
Professor Dr. Liebermann wies in ihrem Zwischenfazit darauf hin, dass das Projekt noch eine Fortsetzung finden werde:

„Im nächsten Schritt der Kooperation mit der Marketing Service Büsum GmbH sind Befragungen von Führungskräften geplant, um die Beschäftigungssituation auch aus dieser Perspektive unter die Lupe zu nehmen. Aus den Gesamtergebnissen der Studie werden wir dann Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation im Hotel- und Gastgewerbe ableiten und den Unternehmen zur Verfügung stellen.“

Im zweiten Teil des Projekttages stellten Studierende des Masterstudiengangs ihre Projektideen für das betriebliche Gesundheitsmanagement der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG in Büdelsdorf vor. Maßgeschneidert auf die Rahmenbedingungen des Unternehmens wurden Wege aufgezeigt, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt am Arbeitsplatz beraten und unterstützt werden können, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Die Vorschläge reichten von Plakataktionen und Workshops bis zu Bewegungsaktionen als Bestandteil des Arbeitsalltags. Die Verantwortlichen und Betriebsräte des Unternehmens zeigten sich begeistert. Insbesondere wurde hervorgehoben, dass die Studierenden aufbauend auf einer fundierten Analyse der Situation sehr umsichtig geplant hatten und bereits kreativ Slogans, wie „Starke Mitarbeiter brauchen starke Stullen“ und sehr praktikable Maßnahmen erarbeitet hatten.

Zwischen den Projektvorstellungen konnten die Studierenden in Gastvorträgen Einblicke in die Praxis des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bekommen. Christian Fuhrken und Dr. Mark Hübers vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) sowie Wiebke Harmsen, Verantwortliche beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, zeigten auf, wie es gelingen kann im betrieblichen Ablauf ganzheitliches Gesundheitsmanagement-Konzepte einzuführen.

Christian Fuhrken zeigte sich von dem Projekttag begeistert:

„Aus unserer Sicht ein überaus gelungenes Format, wie die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis in der Realität umgesetzt werden kann – so profitieren beiderseits junge angehende Fachkräfte und Betriebe, wenn es darum geht, niedrigschwellige Gesundheitsförderungsangebote im Setting Arbeitsplatz zu implementieren."

Und auch für Professor Dr. Susanne Liebermann war der erste Projekttag Gesundheitsmanagement ein voller Erfolg:

„Unsere Studierenden haben die Chance genutzt, ihr Wissen unter Realbedingungen einzusetzen und mit Experten zu diskutieren. Das macht die Projekte griffig und spannend. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist dabei ein Thema mit ständig wachsender Bedeutung, das wesentlich zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit beiträgt. Und auch bei unseren Studierenden stößt es – nicht zuletzt mit Blick auf den Berufseinstieg - auf großes Interesse.“

Der Projekttag wurde durch den Verein zur Förderung von Studium und Transfer e.V. der Fachhochschule Westküste unterstützt. Er soll in den kommenden Jahren weitergeführt werden und den Austausch zwischen BGM-Verantwortlichen und Studierenden fördern. 


FIRST®Lego®League an der FH Westküste – Teilnehmer gesucht

29. Januar 2020

Die Fachhochschule Westküste engagiert sich mit verschiedenen Veranstaltungen und Wettbewerben dafür, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Nun kommt ein weiteres spannendes Projekt hinzu: Die FIRST®LEGO®League (FLL). Dafür werden noch Lehrkräfte und weitere Interessierte gesucht, die mit ihren Klassen oder Jugendgruppen teilnehmen wollen.

FIRST®LEGO®League ist ein Förderprogramm, welches Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt. Dadurch soll ihnen der Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtert werden. Der Forschungs- und Roboterwettbewerb kombiniert dabei den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der Atmosphäre eines Sportevents. Im Team arbeiten die Kinder und Jugendlichen wie echte Ingenieure an einem gemeinsamen Thema. Sie planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, um knifflige Missionen zu meistern. Mindestens acht Wochen lang beschäftigen sich alle Teams mit der Lösung der Aufgaben des Roboterwettbewerbs und der Erstellung des Forschungsauftrags. Dabei gibt es jedes Jahr ein neues Thema. Die Ergebnisse werden in einem Regionalwettbewerb vorgestellt. Neben der Konstruktion des Roboters sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, sich selbständig zu informieren, zu recherchieren und eine Präsentation ihrer Ergebnisse zu erstellen.

Zur Vorbereitung des eigentlichen Wettbewerbs findet am 22. Februar, von 09:30 – 16:30 Uhr, an der FH Westküste der „FLL Jumpstart-Coach-Workshop für Neueinsteiger“ statt. Hier wird allen Interessierten die Möglichkeit gegeben, sich mit der Thematik vertraut zu machen. Ausgerichtet wird der Workshop vom NanoGiants Academy e.V. in Abstimmung mit HANDS on TECHNOLOGY e.V.

Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Teilnahmekosten betragen 25,- Euro pro Person und werden für die Unkosten des Coaches sowie Getränke und einen kleinen Mittagsimbiss verwendet.

Anmeldungen unter: https://nano-giants.net/events/fll-jumpstart-heide-2020/
Bei Rückfragen steht Franziska Schneidewind, Email: schneidewind(at)fh-westkueste.de, gern zur Verfügung.


Happy Birthday, Online-Master!

24. Januar 2020

Seit genau einem Jahr gibt es an der Fachhochschule Westküste nun das Angebot, berufsbegleitend online zu studieren: Der Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ feiert seinen ersten Geburtstag.
Studiengangsleiter Professor Dr. Tim Warszta ist entsprechend stolz:

„Das erste Jahr war für uns sehr erfolgreich und wir wissen nun, worauf es den Studierenden wirklich ankommt.  Ein großes Thema ist Flexibilität, denn die Verbindung von Studium und Beruf ist schon eine besondere Herausforderung. Dass genau hier die Stärke des Onlinemasters liegt, wurde uns im vergangenen Jahr immer wieder bestätigt. Wann und wo die Studierenden lernen, teilen sie sich frei ein.“
Entsprechend attraktiv ist der Studiengang, um sich neben der beruflichen Tätigkeit beispielsweise auf die Übernahme von Managementaufgaben vorzubereiten und so die eigenen Karrieremöglichkeiten entsprechend zu verbessern. Aber auch für Menschen, die beispielsweise durch familiäre Verpflichtungen kein Präsenzstudium absolvieren können, ist das Onlinestudium der Fachhochschule Westküste eine interessante Alternative. Studiert wird in Voll- oder Teilzeit, sodass jedem Studierenden eine größtmögliche Flexibilität geboten wird.

Tim Warszta betont:

„Unser Online-Master richtet sich an Interessierte aus allen Branchen. Unsere Studierenden kommen zum Beispiel aus dem Tourismus, dem Gebäudemanagement, dem Bildungswesen, der Landesverwaltung und der Softwareentwicklung. Sie schätzen insbesondere den engen Austausch untereinander und den hohen Praxisbezug, der sich sowohl durch die Inhalte wie auch die Studierenden fast automatisch ergibt.“
Zum ersten Geburtstag gratulieren derzeit siebzehn Studierende und neun Dozierende – im März kommen dann die neuen Studierenden hinzu, denn dann beginnt das nächste Semester. Hierfür bewerben kann man sich noch bis zum 14. Februar 2020. Alle Infos zum Studium finden Sie unter https://www.fh-westkueste.de/wmp/ 


„Tourismus-Talente Westküste“ gefunden

23. Januar 2020

Die Gewinner des Wettbewerbs „Tourismus-Talente Westküste stehen fest: Katharina Hennings und Alexander Ottowitz konnten die Jury mit ihrer Idee am meisten überzeugen und gewannen neben der 1.000€-Siegprämie auch eine Übernachtung im Hotel StrandGut in St. Peter-Ording.

Unter dem Motto „Neue Ideen für die Elektromobilität an der Westküste“ waren die Tourismus-Studierenden aller Jahrgänge der Fachhochschule Westküste aufgerufen, sich mit ihren Beiträgen zu beteiligen. Mit fast 30 Vorschlägen übertraf die Resonanz auf den Wettbewerb, den die Hochschule mit Unterstützung von GP Joule, Nordsee Tourismus Service (NTS) und Hotel StrandGut erstmalig ausrief, die Erwartungen sogar noch deutlich. Nach einer Vorauswahl innerhalb der Fachhochschule  wurden die aussichtsreichsten Teilnehmenden zu einem zweitägigen Workshop nach St. Peter-Ording eingeladen, um ihre Ideen weiter zu entwickeln und mit Expertinnen und Experten von GP Joule und NTS auf ihre Umsetzbarkeit hin zu prüfen. Nach einer abschließenden Präsentation und einer ausführlichen Beratung der Jury, in der dann auch GPJoule und NTS vertreten waren, ging es zu Ergebnisverkündung:
Katharina Hennings und Alexander Ottowitz siegten mit ihrer Idee, über ein System von Bonuspunkten Anreize für Touristen zu schaffen, für Ausflüge zu bestimmten Sehenswürdigkeiten in der Region auf E-Mobilität zurückzugreifen und diese Verkehrsmittel dadurch auf spielerischem Wege auszuprobieren und zu erleben. Für die so gewonnenen Punkte können dann beispielweise Urlaubssouvenirs oder Gutscheine für touristische Angebote erworben werden.

Der zweite Platz ging Lukas Floßdorf mit seinem Vorschlag für einen autarken und komplett auf Elektroenergie ausgelegten Ferien- und Freizeitpark, Platz drei vergab die Jury an Nele Huber für ihre Idee, einen Podcast von Touristen für Touristen zu entwickeln. Der Clou dabei – der Podcast wird während einer buchbaren Radtour mit E-Bikes aufgenommen.

Zudem wurde ein zusätzlicher Preis an die innovativste Idee des Wettbewerbs vergeben. Dieser ging an Jacqueline Niemeyer mit ihrer Idee, E-Ski – eine Verbindung von Ski und Rollschuh - an der Westküste zu etablieren.

Patricia Thaden und Frank Simoneit zogen aus Sicht der Fachhochschule Westküste ein überaus positives Resümee:

„Wir hoffen natürlich, dass die vorgestellten Ideen nun praktische Umsetzung finden. Noch wichtiger für uns war es jedoch zu erleben, wie kreativ und begeistert unsere Tourismus-Studierenden die Aufgabe angegangen sind. Es sind echte Tourismus-Talente. Die tolle Unterstützung unserer Praxispartner hat ebenfalls wesentlich zum Erfolg beigetragen. Wir freuen uns, wenn es im kommenden Jahr eine Neuauflage des Wettbewerbs gibt.“


Deutschlandstipendien übergeben

22. Januar 2020

Sechzehn Studierende der Fachhochschule Westküste freuen sich im Jahr 2020 über eine Förderung durch ein Deutschlandstipendium. Diese Zahl ist ein neuer Rekordwert für die Hochschule. Die Stipendienurkunden wurden nun im Beisein der Förderer feierlich übergeben.

Für das Deutschlandstipendium erklären sich Firmen, Institutionen oder Privatpersonen bereit, besonders leistungsstarke und engagierte Studierende mit monatlich 150 Euro zu fördern. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und erlaubt es so, sich weiter voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Kreispräsidentin Ute Borwieck-Detlefs machte in ihrer Festrede auf die hohe Bedeutung der FH Westküste und ihrer Absolventinnen und Absolventen für die Region aufmerksam und ermunterte die Studierenden, sich weiter ehrenamtlich zu engagieren. Im Rahmen der Übergabezeremonie machte Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste, deutlich, dass die Stipendien insbesondere auch Ausdruck der Verbundenheit zwischen der Hochschule und den regionalen Unternehmen sowie engagierten Stiftungen seien. Stipendiaten, Vertreter der FH Westküste und Förderer nutzten die Übergabefeier, miteinander ins Gespräch zu kommen und Ideen auszutauschen, um regelmäßig weiter in Verbindung zu bleiben.

Die Fachhochschule Westküste bedankt sich, auch im Namen der geförderten Studierenden, für die Übernahme von fünf Stipendien bei der Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung sowie für je zwei Stipendien bei der Alfaref GmbH, dem Förderforum der Fachhochschule Westküste sowie der Heinz Wüstenberg - Stiftung. Jeweils ein Stipendium übernahmen die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel/ Brunsbüttel Ports GmbH, Vishay BCComponents Beyschlag GmbH, der Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW, die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg sowie Endress+Hauser.


Erfolgreiche MINT-Messe an der Fachhochschule Westküste

21. Januar 2020

Fast 150 junge Frauen aus dem Kreis Dithmarschen haben die 10. MINT-Messe für Mädchen an der Fachhochschule Westküste besucht. Die Messe ist eine gemeinsame Veranstaltung der Beratungsstelle Frau & Beruf, der Agentur für Arbeit Heide, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heide, der Kreisfachberaterin für Berufsorientierung sowie der Heider Hochschule. Sie findet jährlich statt und soll Mädchen Lust und Mut machen, Berufe aus dem MINT- Bereich (also Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Informatik) zu ergreifen.

Dazu stellten Unternehmen, Institutionen und Verbände ihre MINT-Ausbildungsberufe als auch Praktikumsangebote im Foyer der Fachhochschule Westküste vor und standen mit Frauen, die selbst in MINT-Berufen arbeiten, Rede und Antwort. Vertreten waren in diesem Jahr unter anderem der NDR, Unternehmen des Chemcoast Parks Brunsbüttel, die Handwerkskammer Flensburg, Vishay sowie der Verband Deutscher Ingenieure. Studentinnen präsentierten die technischen Studiengänge der FH Westküste „aus erster Hand“. Auf besonders großes Interesse stieß neben dem Thema 3D-Druck insbesondere der Vortrag von Andrea Kastelic, die als Airbus-Pilotin bei der Lufthansa im Einsatz ist. Neben diesem und weiteren Erfahrungsberichten bot der Tag den Teilnehmerinnen an vielen Stationen Möglichkeiten, kleine Experimente durchzuführen oder das handwerkliche Geschick beispielsweise beim Löten auszutesten.

Franziska Schneidewind, die seitens der Fachhochschule Westküste für die Organisation verantwortlich war, zeigte sich hoch zufrieden:

„Es macht einfach Spaß zu sehen, mit wie viel Interesse die Teilnehmerinnen bei der Sache waren. Wir hoffen, dass die Messe dabei einen Anstoß gibt, bei technischen Themen am Ball zu bleiben und es sich selbst zuzutrauen, eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich zu ergreifen. Wir haben keinerlei Zweifel, dass junge Frauen diesen Weg nicht erfolgreich gehen können – im Gegenteil – die Karriereaussichten sind hervorragend.“


10. Green Energy Workshop an der FH Westküste –

20. Januar 2020

Die Auswirkungen des „Klimapakets“ auf die Wärmewende

Die Bundesregierung hat am 20. September 2019 das „Klimaschutzprogramm 2030“ beschlossen. Mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen soll sichergestellt werden, dass Deutschland seine auf europäischer und internationaler Ebene vereinbarten Klimaschutzziele erreicht. Aber was bedeutet das Klimapaket für Energiewende-Projekte insbesondere im Wärmesektor in Norddeutschland?

Ziel des Green Energy Workshops ist es, die Auswirkungen des Klimapakets der Bundesregierung auf konkrete Wärmeversorgungsprojekte zu untersuchen: Wie wird in Norddeutschland bislang geheizt und welche klimafreundlichen Alternativen bestehen? Welche regulatorischen Leitplanken werden durch die Einführung einer CO2-Bepreisung, die Absenkung der EEG-Umlage, Ölheizungsverbote etc. gesetzt? Welche Auswirkungen haben die geplanten Neuregelungen auf die Auswahl technischer Lösungsansätze? Wie verbessert sich die Wirtschaftlichkeit von Projekten zur Erzeugung von erneuerbarer Wärme im Vergleich zu einer fossilen Einzel- oder Fernwärmeversorgung? Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die aktuellen Entwicklungen und ihre Bedeutung für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg aus technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher und Sicht.

Der 10. Green Energy Workshop findet am 5. Februar 2020, 17:00 Uhr, im Auditorium 2 der Fachhochschule Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide statt.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Januar 2020 ausschließlich per E-Mail ge-workshop(at)fh-westkueste.de oder per Fax 0481 85 55 616 möglich. Das Anmeldeformular ist unter https://www.fh-westkueste.de/ge/green-energy-workshop/ bereitgestellt.

Programm
17:00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, Fachhochschule Westküste

17:10 – 17:40 Uhr
Wie heizt der Norden – heute und morgen?
Dr. Sven Barnekow, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – Landesgruppe Nord, Hamburg

17:40 - 18:20 Uhr
CO2-Bepreisung, Ölheizungsverbot etc. – die rechtlichen Neuerungen im Wärmebereich
Gerrit Müller-Rüster, Rechtsanwalt, Paluka Sobola Loibl & Partner / Treurat und Partner Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, Kiel

18:20 - 19:00 Uhr
Die Auswirkungen des Klimapakets auf Planung und Wirtschaftlichkeit von (Fern-)Wärmeprojekten
Thomas Lutz-Kulawik, Abteilungsleiter Energiewirtschaftliche Beratung, IPP ESN Power Engineering GmbH, Kiel

19:00
Abschlussdiskussion und anschließendes Get together

Fachbuch zu Geschäftsreisen veröffentlicht

20. Januar 2020

Geschäftsreisen gehören in vielen Wirtschaftsräumen und -bereichen zum beständigen Arbeitsalltag vieler Menschen. Der sich daraus ergebenden ökonomischen Bedeutung von Geschäftsreisen sowie der Wichtigkeit der Reisenden für Fluggesellschaften, Hotellerie, Taxiunternehmen und anderen touristischen Leistungsträgern stand bislang nur eine unzureichende wissenschaftliche Betrachtung gegenüber. Diese Lücke schließt das Buch „Geschäftsreisen – Merkmale, Anlässe, Effekte“ der Fachhochschule Westküste.

Die Autoren Professor Dr. Bernd Eisenstein, Julian Reif, Professor Dr. Dirk Schmücker, Manon Krüger und Rebekka Weis haben das Themenfeld gemeinsam unter die Lupe genommen. Professor Dr. Bernd Eisenstein, Leiter des Instituts für Management und Tourismus an der Fachhochschule Westküste, verdeutlicht:

„Unser Ziel war es, der Komplexität und Aktualität des Themas Geschäftsreisen gerecht zu werden. Wir haben dazu nicht nur die Besonderheiten dieses Marktsegments herausgearbeitet, sondern auch Vor- und Nachteile von Geschäftsreisen und Geschäftsreisearten beleuchtet. Darüber hinaus betrachten wir gleichermaßen Ziele und Folgen geschäftlicher Reisen und untersuchen die unterschiedlichen Typen von Geschäftsreisenden.“

Im Aufbau des Buches werden demnach zunächst Charakteristika und Besonderheiten von Geschäftsreisen betrachtet. Nachfolgend widmet sich das Werk dem Nutzen und den Funktionen solcher Reisen und zeigt auf, welche Determinanten das Geschäftsreisevolumen beeinflussen. Im Folgekapitel werden Volumen, Reiseziele und ökonomische Bedeutung aufgeschlüsselt und sodann die Hauptanlässe für Geschäftsreisen detailliert erörtert. Nach einer Typologie der Reisenden folgt eine Einordnung des Segments unter Aspekten der ökologischen Nachhaltigkeit sowie eine Auseinandersetzung mit der Frage der Auswirkungen auf den Geschäftsreisenden. Den Abschluss bildet eine Analyse des sogenannten Bleisure-Phänomens, also der Kombination von Geschäfts- und Privatreisen.

Das Buch „Geschäftsreisen – Merkmale, Anlässe, Effekte“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Stadt- und Tourismusmarketing, an Marketingverantwortliche in der Hotellerie sowie im Messe- und Kongresswesen. Auch für Studierende des Tourismus und Mitarbeitende im Geschäftsreisemanagement von Unternehmen bietet das Buch umfangreiche Erkenntnisse. Das Buch ist im UVK Verlag, München, erschienen. Das Buch enthält 332 Inhaltsseiten, 94 Abbildungen und 38 Tabellen.

Fachliche Ansprechpartnerin:
Sylvia Müller
Master of Arts, Dipl.-Kffr. (FH)
Referentin Marketing und Marktforschung
Tel.:  0481 - 8555 547
Fax.: 0481 - 8555 101
Email: s.mueller(at)fh-westkueste.de


Erfinderisches Problemlösen – Studierende der FH Westküste erwerben Zertifikat

16. Januar 2020

Wer sich bei der Entwicklung von Produktideen ausschließlich auf Einfallsreichtum und Kreativität verlässt, überlässt viel dem Zufall und verliert vor allem Zeit – Studierende der Fachhochschule Westküste haben deshalb nicht nur eine Methode zum erfinderischen Problemlösen erlernt, sondern sogar erfolgreich eine Zertifikatsprüfung absolviert.

Die Herausforderung bei der Entwicklung neuer Produkte ist es, mit diesen Innovationen auch erfolgreich am Markt zu bestehen. Entwicklungsingenieure erfüllen hierbei zwei Aufgaben: Sie generieren einerseits die Ideen und setzen diese andererseits in entsprechende Produkte um.
Während für die Umsetzung langjährig erprobte Vorgehensweisen existieren, setzt man bei der Ideen-Generierung üblicherweise auf Fantasie und „Geistesblitze“. Studierende aus dem Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ der Fachhochschule Westküste gingen nun einen Schritt darüber hinaus und haben die sog. TRIZ-Methode erlernt.

Mit der TRIZ-Methode wird das erfinderische Problemlösen systematisiert. Ausgehend von einer Zielbeschreibung wird ein technisches Problem mit bestimmten Methoden definiert, analysiert und in Bestandteile zerlegt. Für diese Bestandteile werden dann zunächst abstrakte Lösungen gefunden und nachfolgend zu spezifischen Lösungen für die bestehende Aufgabe weiterentwickelt. So kommt die Idee nach wie vor vom Entwickler, jedoch bekommt er unterstützend eine Richtung aufgezeigt, in die er denken sollte und so sein Problem strukturiert und zielgerichtet lösen kann. Mit diesem Werkzeug, das inzwischen in vielen Firmen international zum Einsatz kommt, wird das gesamte Verfahren wesentlich beschleunigt und effizienter gemacht.

Die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachhochschule Westküste haben das Thema im Rahmen der Veranstaltung „Systematische Innovation für Ingenieure“ behandelt. In einer Blockveranstaltung mit den Dozenten Dr.-Ing. Robert Adunka und Thomas Seydlitz konnten die Studierenden nicht nur ihre Modulprüfung ablegen, sondern erhielten gleichzeitig die Möglichkeit, das MATRIZ Level 1 – ein international anerkanntes TRIZ-Zertifikat – zu erwerben. 18 Studierende nahmen die Gelegenheit wahr, sich nach fünf fordernden und praxisnahen Seminartagen diesem Test zu stellen. Entsprechend groß war die Freude, als alle Prüflinge erfolgreich abschlossen und ihre Zertifikate überreicht bekamen. Die Studierenden sind damit qualifiziert, die TRIZ-Methode und entsprechende Werkzeuge in ihren zukünftigen Betrieben eigenständig anzuwenden.

Dozent Thomas Seydlitz zeigte sich in seinem Fazit sehr zufrieden:
„Unsere Studierenden werden als Ingenieurinnen und Ingenieure immer wieder vor komplexen Herausforderungen stehen. Mit dem Seminar geben wir ihnen einen Lösungsweg an die Hand, auf den sie in ihrem zukünftigen Berufsleben zurückgreifen können werden. Dass zudem alle Studierenden das Zertifikat erworben haben, macht uns als Dozenten natürlich besonders stolz.“


Abitur und dann…? Wie kann ich mein Kind bei der Entscheidung unterstützen?

15. Januar 2020

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und rund 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.
Am Dienstag, den 28. Januar, findet um 19 Uhr im Gymnasium Heide-Ost (GHO) ein Informationsabend für Eltern statt. Ausrichter sind die Fachhochschule Westküste und die Berufsberatung der Heider Agentur für Arbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Eltern, deren Kinder in Dithmarschen die gymnasiale Oberstufe besuchen und 2021 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Janin Damms (Studienberatung der FH Westküste), Claudia Schlüter und Alexa Urban (Berufsberaterinnen für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit) informieren über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referenten auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.