Menschen mit Behinderung als Zielgruppe

21. Dezember 2020

Kann Barrierefreiheit ein Wettbewerbsvorteil sein? Studierende der Fachhochschule Westküste gehen dieser Frage in einem Seminar nach.

Seit Mitte Oktober beschäftigen sich Studierende der FH Westküste aus den Studiengängen Betriebswirtschaft und Tourismusmanagement mit den Fragen, wie barrierefrei unsere Umwelt ist und was kann man tun, um Menschen mit Behinderung für sich als Kunden zu gewinnen. Im Rahmen des Seminars „Menschen mit Behinderung als Zielgruppe – Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil“ vermittelte der selbst blinde Lehrbeauftragte Dr. Carsten Dethlefs zunächst, was Behinderung, Barrierefreiheit und Co. bedeuten. Anschließend sind die Studierenden gefordert, für verschiedene Problemstellungen Lösungsansätze zu finden. So werden beispielsweise Produkte und Dienstleistungen für bestimmte Behinderungen erarbeitet oder es diskutieren verschiedene Parteien von Studierenden darüber, ob nun die Bordsteinabsenkungen für Rollstuhlfahrer umgesetzt oder doch eher das Blindengeld erhöht werden sollten.

Dr. Carsten Dethlefs macht deutlich:

„Die Probleme mit denen Menschen mit Behinderungen im Alltag konfrontiert werden sind vielfältig. Und doch lässt sich für jedes Problem eine Lösung finden, die zudem einen Wettbewerbsvorteil bei der Zielgruppe bringen kann. Entscheidend ist, die Probleme zu erkennen und die Lösung im Sinne der Betroffenen in Angriff zu nehmen.“

Eine besondere Herausforderung in diesem Semester ist, die Inhalte ausschließlich digital zu vermitteln. Doch auch hier wurde aus der Not eine Tugend gemacht, indem das Thema in Bezug auf die Barrierefreiheit direkt durch Carsten Dethlefs aufgenommen wurde:

„Wir setzen in diesem Jahr einen besonders großen Fokus darauf, wie Unternehmen ihre Websites und Social-Media-Profile barrierefrei gestalten können und schauen auch darauf, was bisher noch nicht so gut läuft.“

Das Interesse seitens der Studierenden ist groß und insbesondere der aktuelle Bezug kommt gut an: „Besonders gefällt mir an diesem Seminar die Abwechslung zwischen theoretischen Inhalten und praktischen Aufgaben“, sagt Studentin Hannah Schulze. „Die Digitalisierung war schon vor der Pandemie ein großes Thema und in diesem Jahr hat es noch einmal an Bedeutung zugenommen. Ich finde es sehr wichtig, darüber zu sprechen, wie man den Weg zu einer Online-Welt gestalten kann, ohne dabei Gruppen von Menschen auszuschließen.“


Studierende der FH Westküste überzeugen bei der Digital Challenge

18. Dezember 2020

Studierende der Fachhochschule Westküste haben erstmals an der Digital Challenge 2020 teilgenommen. Am Ende stand ein zweiter Platz, ganz viel Stolz und eine spannende Woche.

Die Digital Challenge ist ein Wettbewerb, den das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel und der Verein The Bay Areas e.V. veranstalten. Schirmherr war in diesem Jahr Schleswig-Holsteins Minister für Digitalisierung, Jan Philipp Albrecht.

Im Rahmen der Digital Challenge lassen Unternehmen ihr traditionelles Geschäftsmodell von zwei Studierenden-Gruppen herausfordern. Das Ziel für die Teams ist es, ein digitales Geschäftsmodell zu finden, das beispielsweise die Zuliefererkette des Unternehmens beeinträchtigt, oder mit einem digitalen Produkt den Markt des Unternehmens zu gefährden. Dabei beschränkt sich der Versuch nicht auf das Konzept – anhand eines Modells oder einer detaillierten Beschreibung der Funktionsweise wird die Realisierbarkeit durch ein Expertengremium beurteilt. Die beteiligten Unternehmen, die anhand des Wettbewerbs potentielle Herausforderungen ihres Geschäftsmodells erkennen und entsprechend reagieren können, stellen jeweils ein Preisgeld von 4.000 Euro bereit, das unter den Studierenden ausgeschüttet wird. 

Von Seiten der Fachhochschule Westküste haben in diesem Jahr 14 Studierende aus dem Masterstudiengang Green Energy mit ihrem Dozenten Gerrit Müller-Rüster teilgenommen. Sie durften sich mit den Geschäftsmodellen der Westhof Bio-Gemüse GmbH & Co. KG sowie der Stadtwerke Elmshorn auseinandersetzen. Neben der FH Westküste waren Teams der Uni Kiel, der FH Kiel, der Hochschule Flensburg sowie der Uni Lübeck dabei.

Nach einer Vorbereitungsphase, in welcher es vor allem darum ging, Informationen zu sammeln sowie die Unternehmen und Ansprechpartner kennenzulernen, startete die eigentliche Challenge. Diese erstreckte sich über eine Arbeitswoche und wurde mit den Abschlusspräsentationen der erarbeiteten Modelle beendet. Pro Tag stand ein Aufgabenschwerpunkt im Fokus: von der Ist-Analyse des Unternehmens und seines Umfeldes bis zur Investitionsrechnung für ihr eigenes Businessmodel waren die Studierenden umfassend gefordert. Das Expertengremium, das sich u.a. aus Unternehmensvertretern und Vertretern der Hochschulen zusammensetzte, gab regelmäßige Tipps und Feedback zu den Arbeitsergebnissen.

Am Ende einer sehr arbeitsreichen und fordernden Woche konnte sich das Team „ElmsHome“ der FH Westküste über den zweiten Platz freuen. Lisa Tischmann, Margaretha Schlömer, Nele Grothusen und Ruben Baufeld erarbeiteten ein Geschäftsmodell, unter einem sog. White Label verschiedene Service- und Energielieferungen zu bündeln und den Haushalten so ein Komplettpaket für die Bereiche Haushalt, Kommunikation, Energieversorgung, Mobilität und Klimaschutz anzubieten.

Doch auch für die weiteren Studierenden standen viele praktische Erfahrungen, neues Wissen, Spaß und Einblicke in Unternehmen auf der Haben-Seite. Schon jetzt besteht aufseiten der Fachhochschule Westküste Einvernehmen, im nächsten Jahr wieder an den Start gehen zu wollen.

Prof. Dr. Christian Buchmüller, Leiter des Masterstudiengangs Green Energy zeigte sich im Anschluss an die Veranstaltung begeistert: „In unserem Masterstudiengang bereiten wir unsere Studierenden ganzheitlich, interdisziplinär und anwendungsorientiert auf das Management von Energiewendeprojekten vor. Die Digitalisierung der Energiewende nimmt dabei immer größeren Raum ein. Anwendungsorientierter als im Rahmen der Digital Challenge kann man Digitalisierungsprozesse kaum studieren und zugleich erleben. Für die Studierenden war die Teilnahme eine echte Bereicherung.“

Durchstarten@Studium BACHELOR – FH Westküste lädt zum 1. virtuellen Infotag des neuen Jahres

04. Dezember 2021

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 14. Januar, ab 17 Uhr, den ersten virtuellen Infotag des Jahres 2021. Neben allgemeinen Informationen stellen sich die einzelnen Bachelor-Studiengänge der Hochschule in Videokonferenzen live vor.

04. „Durchstarten@Studium liefert alle Information rund um das Studium in Heide - und das bequem und sicher nach Hause.“ beschreibt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste das Konzept. „Unser Anspruch dabei ist es, persönlich und individuell zu beraten. Entsprechend besteht für alle Teilnehmenden Gelegenheit, auch ihre Fragen einzubringen.“

Veranstaltungsbeginn ist am 14. Januar, um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben: Wie bewerbe ich mich für ein Studium? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Darüber hinaus gibt sie aber beispielsweise auch Hinweise zu den Wohnmöglichkeiten für Studierende in Heide und Umgebung.

Ab 18 Uhr stellen sich dann die Bachelorstudiengänge der FH Westküste vor. Aus den Fachbereichen Wirtschaft und Technik sind im Angebot:

  • Betriebswirtschaft / Triales Modell Betriebswirtschaft
  • Elektrotechnik / Informationstechnik
  • Immobilienwirtschaft
  • International Tourism Management
  • Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen)
  • Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik
  • Wirtschaftspsychologie sowie
  • Wirtschaftsrecht

„Hier kommen neben unseren Studiengangsbetreuern auch die Lehrenden zu Wort und berichten quasi aus erster Hand.“ so Carsten Friede. „Natürlich geht es dann um die Inhalte und Ziele der Studiengänge aber eben auch darum, wie Theorie und Praxis bei uns eng verbunden werden und welche beruflichen Perspektiven mit den Abschlüssen entstehen.“

Die virtuelle Veranstaltung Durchstarten@Studium BACHELOR richtet sich neben den zukünftigen Studierenden auch an all jene, die diese bei der Entscheidung beraten oder unterstützen wollen. „Eltern und Großeltern aber auch Freunde oder Lehrkräfte sind herzlich willkommen“ so Friede. Alle Informationen rund um Durchstarten@Studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Auszeichnung für ecuadorianische Studierende der Fachhochschule Westküste

17. Dezember 2020

Keyla Pamela Zeller (27) erhält in diesem Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Mit der Auszeichnung wird jährlich ein ausländischer Studierender für seine akademischen Leistungen und sein gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement geehrt.

Keyla Pamela Zeller studiert an der FH Westküste im vierten Semester den Masterstudiengang „International Tourism Management“. Zuvor absolvierte sie ein Bachelor-Studium in Ecuador, verbrachte im Jahr 2016 ein Austauschsemester an der Hochschule Bremen und lebte im Anschluss zwei Jahre in Baden-Württemberg, um zu arbeiten und ihre Sprachkenntnisse weiter zu verbessern. Für sie war bereits früh klar, ihr Masterstudium in Deutschland zu absolvieren:
„In Südamerika haben die meisten Studierenden nie die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, um andere Kulturen kennenzulernen oder eine neue Sprache zu lernen. Umso mehr habe ich die Zeit in Bremen geschätzt und wollte dieses Erlebnis unbedingt wiederhaben. Bei meiner Recherche nach dem passenden Master bin ich dann auf die FH Westküste gestoßen. Der Studiengang „International Tourism Management“ war genau das, was ich gesucht habe.“

Neben ihren sehr guten akademischen Leistungen hat sich Keyla Pamela Zeller stark für die Hochschulgemeinschaft engagiert: Obwohl Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, war sie beispielsweise als ehrenamtliche Sprachpatin aktiv. Im Propädeutikum der FH Westküste unterstützte sie studiengeeignete Geflohene aus Syrien dabei, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und begleitete internationale Studierende bei Behördengängen. Für ihre deutschen Mitstudierenden bot sie Nachhilfe im Spanisch-Unterricht an. In Heide fühlte sich Keyla Pamela Zeller schnell heimisch:

„Heide ist eine einzigartige Stadt. Da ich zwei Jahre in Süddeutschland gelebt habe, war es für mich ein Abenteuer, nach Schleswig-Holstein zu ziehen. Die Kultur, der Dialekt und sogar die Architektur sind völlig unterschiedlich. Ich würde Heide als eine schöne ruhige kleine Stadt beschreiben, die perfekt für Studenten ist.“

Und auch mit ihrem Studium ist sie mehr als zufrieden:

„Ich habe mein Studium sehr genossen. Unsere Gruppe war klein, aber ich hatte immer noch die Gelegenheit, viele Freunde zu finden. Die Lehrer waren ausgezeichnet und haben mir von Anfang an geholfen. Die Fächer und Themen des Studiengangs waren genau richtig, meine Karriere weiter voran zu bringen.“

Wo genau es sie nun nach ihrem Abschluss hinführt, ist noch offen. Klar ist für Keyla Pamela Zeller jedoch, jetzt weitere Berufserfahrung sammeln zu wollen, um das, was sie in ihrem Studium gelernt hat, weiter in der Praxis anzuwenden.


Digitaler Experte werden – technische Masterstudiengänge der FH Westküste ebnen den Weg

09. Dezember 2020

Noch bis zum 15. Januar sind Bewerbungen für technische Masterstudiengänge an der Fachhochschule Westküste in Heide (Holst.) möglich. Die Studiengänge „Automatisierungstechnik“, „Mikroelektronische Systeme“ sowie „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ bieten große Praxisnähe und beste Zukunftsperspektiven.

„Siemens, Daimler, Linde oder Bosch – immer begann die Unternehmensgeschichte mit Ingenieuren, die mit ihrer Idee zu Gründern wurden. Wenn solche Ideen mit einem hochwertigen Studium auf eine wissenschaftliche Basis gestellt werden, stehen alle Türen offen.“ ist Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste überzeugt. „Wir freuen uns auf die Bewerberinnen und Bewerber, die ab dem Sommersemester in unseren technischen Mastern die Weichen erfolgreich für ihre berufliche Zukunft stellen wollen.“

Im Angebot der FH Westküste befinden sich für die aktuelle Bewerbungsphase folgende drei technischen Masterstudiengänge:

Automatisierungstechnik (M.Sc.)
Wer über Digitalisierung oder Energiewende redet, kommt um das Thema Automatisierung nicht herum. Neben der Frage, wie Anlagen in der Prozess- und Fertigungsindustrie automatisch gesteuert, optimiert oder überwacht werden können, beschäftigt sich dieser Studiengang mit dem Einsatz intelligenter Technologien und der Analyse großer Datenmengen zur Optimierung von Prozessen. Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit, sich in den angebotenen Schwerpunkten Sensorik, Energietechnik oder Gebäudeautomatisierung Expertenwissen anzueignen.
Weitere Informationen: https://www.fh-westkueste.de/at/

Mikroelektronische Systeme (M.Sc.)
Elektronische Systeme sind heute überall. Die Spannweite reicht von Picoampere in Uhren bis hin zu Kiloampere bei E-Loks. Der Studiengang qualifiziert dazu, derartige Systeme, Schaltungen oder Sensoren zu entwickeln und in die Anwendung in Unternehmen zu bringen. Insbesondere mit Blick auf die zusätzlichen Anforderungen, die im Zuge der Energiewende, des Aufwuchses der E-Mobilität oder der Industrie 4.0 entstehen, ist der Bedarf an hochqualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren dabei unverändert hoch.
Weitere Informationen: https://www.fh-westkueste.de/mes/

Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft (M.Sc.)
Wie hängen Technologien, Innovationskultur und Unternehmenserfolg zusammen? Wie bewerte ich digitale Neuerungen und kann sie nutzbringend für mein Unternehmen einsetzen? Wie werden aus riesigen Datenmengen verwertbare Informationen und strukturierte Prozesse? Diese Fragen beantwortet der Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ der FH Westküste.  Ziel des Studiums ist es, Handlungs- und Führungskompetenzen in den Bereichen „Digitale Wirtschaft“ und „Innovations- und Technologiemanagement“ zu vermitteln.
Weitere Informationen: https://www.fh-westkueste.de/wdw/

„Alle Studiengänge eint, dass die wissenschaftlichen Inhalte vermittelt werden, auf die es später im Job ankommt. Theorie und Praxis sind in vielfältigen realen Projekten eng verzahnt. Kooperationen mit namhaften Unternehmen wie Amazon oder RapidMiner ermöglichen es den Studierenden einen Einblick in die Bedarfe der Wirtschaft. Entsprechend reibungsfrei ist anschließend der Start ins Berufsleben.“ fasst Carsten Friede zusammen. „Wir sind für alle Studieninteressierten jederzeit ansprechbar und beraten bei allen Fragen rund um die Studiengänge und die Bewerbung gern. Für alle drei Studiengänge gibt es keine Zulassungsbeschränkungen.“

Kontakt:
Studiengangskoordination Fachbereich Technik
Timo Niehörster / Dennis Nagel
Tel.: 0481 8555 -609/ -386
Email: Fbt-stuko(at)fh-westkueste.de


Fachhochschule Westküste befragt Heider Bevölkerung und Unternehmen

04. Dezember 2020

Die Fachhochschule Westküste startet eine Befragung zur Corona-Krise. Angesprochen werden dabei sowohl Heider Bürgerinnen und Bürger als auch lokale Unternehmen. Die Hochschule hofft auf eine rege Beteiligung und Unterstützung dieses regionalen Projekts.

„Wir möchten wissen, wie die Konsumentinnen und Konsumenten in Heide die Corona-Krise wahrnehmen und wie sie sich auf ihr Kaufverhalten auswirkt.“ erläutert Professor Dr. Hans-Dieter Ruge das Ziel. Er lehrt an der Fachhochschule Westküste Marketing und leitet das Projekt. „Von den lokalen Unternehmen möchten wir vor allem wissen, wie sie auf die Pandemie reagiert haben.“

Die Befragung der Heider Bevölkerung erfolgt telefonisch durch ein professionelles Institut - Krämer Marktforschung aus Münster. Dabei wird folgende Telefonnummer verwendet / eingeblendet 02501 9184600. Die Befragung beginnt in dieser Woche und geht dann bis zum 14. Dezember. Im Wesentlichen geht es um das Einkaufsverhalten in Zeiten von Corona, Wünsche an den Einzelhandel in Heide und die Einschätzung zu den eingeführten Corona-Schutzmaßnahmen.

Die Unternehmensbefragung wird online durchgeführt. Dafür erstellt das Institut regioMAR der  FH Westküste einen Fragebogen und schickt den entsprechenden Link per Mail an die Heider Kaufleute. Diese Umfrage beginnt am 9. Dezember. Bei der Unternehmensbefragung geht es beispielsweise um die Auswirkungen des geänderten Kaufverhaltens auf den Umsatz, die ergriffenen Maßnahmen oder die Frage, wie die Kunden mit den Hygienemaßnahmen in den Geschäften zurechtkommen.

„Die Daten werden bis Ende Januar ausgewertet. Wir werden die Ergebnisse dann zunächst vor dem Stadtmarketing, dem WGV und der Stadtverwaltung präsentieren und mit allen Beteiligten diskutieren.“ erklärt Dipl.-Kfm. Oliver Franz, Geschäftsführer des Instituts regioMAR,  die nächsten geplanten Schritte. „Selbstverständlich stellen wir relevante Erkenntnisse auch dem Einzelhandel zur Verfügung und würden uns freuen, sie auch einer interessierten Heider Öffentlichkeit zu präsentieren.“

FH Westküste und CAT Meldorf bauen Kooperation aus

01. Dezember 2020

Das Gründer- und Technologiezentrum CAT in Meldorf und die Fachhochschule Westküste in Heide wollen zukünftig enger zusammenarbeiten. Dies haben beide Einrichtungen nun vereinbart.

Im Fokus steht das gemeinsame Ziel, die StartUp-Szene an der Westküste Schleswig-Holsteins noch stärker als bislang zu unterstützen und zu fördern. Gründerinnen und Gründern sollen neben einer umfassenden fachlichen Begleitung auch Netzwerke zur Verfügung gestellt werden, um ihre Ideen zu diskutieren und weiter zu entwickeln.

Die FH Westküste und das CAT sind Mitglied im StartUp SH e.V., einem landesweiten Netzwerk aus Gründungsunterstützern. Beide Einrichtungen dienen als Ansprechpartner zu Themen wie der Businessplanerstellung und der Gründungsfinanzierung, indem sie über Förderprogramme und –möglichkeiten informieren. So kann beispielsweise aufgezeigt werden, welche Voraussetzungen für eine Unterstützung durch das „Gründungsstipendium Schleswig-Holstein“ erforderlich sind.  Dieses Stipendium wird durch die WT.SH vergeben. Das StartUp Center der FH Westküste ist Teil der Auswahlkommission; das CAT stellt für die Stipendiaten die sog. Coworkingspaces, die zur Beteiligung erforderlich sind. Diese Arbeitsplätze sind mit entsprechender Infrastruktur ausgestattet und können zeitlich befristet, kostenlos von den Stipendienempfängern genutzt werden. Hier sollen Unternehmenskonzepte entwickelt und mit anderen Gründern sowie dem CAT diskutiert werden, um so die Basis für das eigene erfolgreiche StartUp zu legen.

Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin des CAT, Professor Dr. Dirk Braunhart (FH Westküste) sowie die beiden Projektleiterinnen Stefanie Hein (CAT) und Nina Jerke (StartUp Center FH Westküste) kamen zudem in gemeinsamen Gesprächen überein, bei künftigen Veranstaltungen zu Themenschwerpunkten wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit zusammenzuarbeiten und sich wechselseitig beispielsweise durch Gastvorträge zu unterstützen. So soll die Expertise beider Einrichtungen gebündelt werden, um den Gründerinnen und Gründern beste Startbedingungen für ihre Unternehmen an der Westküste zu verschaffen. Weiterhin könnten etablierte Veranstaltungsformate der StartUp SH – Partner an die Westküste übernommen werden, um die bereits bestehenden Angebote zu ergänzen und so die Westküste für zukünftige StartUp noch attraktiver zu gestalten.
Interessierte Gründerinnen und Gründer sind herzlich eingeladen, sich mit dem CAT oder der Fachhochschule Westküste in Verbindung zu setzen.

Kontakt:
Gründer- und Technologiezentrum CAT
Stefanie Hein
hein(at)cat-meldorf.de
04832-996-120

Fachhochschule Westküste
Nina Jerke
jerke(at)fh-westkueste.de
0481-8555-577


Wintersemester rund um FairTrade an der FH Westküste

30. November 2020

Der Dezember und Januar stehen an der Fachhochschule Westküste in diesem Jahr im Zeichen des Fairen Handels. Eine Gruppe Studierender aus den Studiengängen des Tourismusmanagements und der Betriebswirtschaft haben im Rahmen ihres Fallstudienseminars „FaireEvents“ vielfältige Aktionen geplant, um auf das Thema aufmerksam zu machen und zu informieren.

FairTrade und Nachhaltigkeit liegen Professor Dr. Anja Wollesen, Vizepräsidentin der FH Westküste und Professorin für Tourismus, und Melanie Belitz, Studiengangskoordinatorin im Fachbereich Wirtschaft, sehr am Herzen. So haben beide wesentlich daran mitgewirkt, die FH Westküste offiziell als FairTrade-Hochschule zu zertifizieren. Weil das Thema Nachhaltigkeit insgesamt auch bei den Studierenden auf großes Interesse stößt, werden inzwischen zahlreiche Module in den verschiedenen Studiengängen angeboten. Eines davon ist das FairTrade-Fallstudienseminar, in dem jedes Jahr im Wintersemester gemeinsam mit den Studierenden neue Veranstaltungs- und Informationsformate entwickelt und erprobt werden, um die Hochschulmitglieder für das Thema zu sensibilisieren.

Anja Wollesen führt dazu aus: „Das FairTrade-Seminar erfreut sich großer Beliebtheit bei den Studierenden. Sie lernen die Komplexität des globalen und verantwortungsvollen Wirtschaftens kennen und können ihre Projekte direkt vor Ort umsetzen. Damit tragen sie nicht nur wesentlich dazu bei, die Ziele der FairTrade-University zu erreichen, sondern lernen durch die Anwendung in der Praxis gleichzeitig, welche Barrieren es geben kann und welche Lösungsansätze dafür gemeinsam entwickelt werden können. Dabei erfahren sie große Unterstützung durch FairTrade Deutschland und die Praxispartner vor Ort.“

Die Gruppe, bestehend aus 25 Studierenden, bereitet derzeit in mehreren Arbeitsgruppen eine Reihe von Aktionen sowohl für die Angehörigen der Hochschule wie auch für die Öffentlichkeit vor. Da aufgrund der Corona-Pandemie nur virtuelle Veranstaltungen möglich sind, ist besondere Kreativität gefragt. Über das bisherige Ergebnis ist Professor Anja Wollesen hoch erfreut:

„Ich bin total begeistert. Die Studierenden haben sich hoch motiviert an die Aufgabenstellung gemacht und sind binnen kürzester Zeit nicht nur zu FairTrade-Experten geworden, sondern haben eine bunte Vielfalt an Konzepten für die digitale Umsetzung ihrer Projekte erstellt. Man spürt, wie wichtig ihnen das Thema auch über unser Seminar hinaus ist.“

Eine Arbeitsgruppe beteiligt sich aktuell bereits an einem Wettbewerb von FairTrade Deutschland. Dabei wird der beste Slogan für die sweet revolution – Kampagne gesucht, mit welcher für fair gehandelten Kakao geworben werden soll. Die Studierenden haben den Vorschlag „If you care – buy fair“ eingebracht und hoffen bis zum 6. Dezember noch auf zahlreiche Stimmen.
Für den Dezember ist ein virtueller FairTrade-Adventskalender auf Instagram in Vorbereitung. Unter @fairymerry_xmas gibt es jeden Tag nicht nur Informationen, sondern auch eine Quizfrage; unter den richtigen Antworten wird jeweils ein kleines FairTrade-Überraschungspaket verlost.
Darüber hinaus findet ein Fotowettbewerb statt, bei dem FairTrade Produkte kreativ in Szene gesetzt werden sollen. Ziel ist es, auf die Vielfalt der Produkte aufmerksam zu machen.
Eine andere Gruppe gestaltet einen eigenen Podcast, der sich insbesondere der Frage widmen soll, wie der FairTrade-Gedanke im Alltag Berücksichtigung finden und so jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann.
Auch die bewegten Bilder kommen nicht zu kurz: Eine weitere Arbeitsgruppe hat die Aufgabe übernommen, in einem selbst erstellten Video zu erklären, was FairTrade denn eigentlich ist.  Die Studierenden werden das Video mit einer kleinen Umfrage verbinden. Der Clip soll noch im Dezember fertig werden und wird dann auf den Social-Media-Kanälen der FH Westküste zu sehen sein.

Professor Dr. Anja Wollesen ist stolz auf ihre Studierenden und schon sehr gespannt auf die Ergebnisse:

„Die Studierenden zeigen extrem großes Engagement. Sie haben sich von den veränderten Rahmenbedingungen dieses Semesters nicht abschrecken lassen, sondern haben im Gegenteil die Herausforderungen eindrucksvoll angenommen. Ich freue mich schon jetzt auf jeden einzelnen Beitrag und hoffe, dass es gelingt, viele Menschen mitzunehmen und zu begeistern für den Weg zu mehr fairem Handel und Nachhaltigkeit.“

Bildquellen: TransFair e.V./ Jakub Kaliszewski


Durchstarten@studium BACHELOR – Fachhochschule Westküste lädt zum virtuellen Infotag ein

26. November 2020

Die FH Westküste veranstaltet am Donnerstag, den 10. Dezember, ab 17 Uhr, ihren nächsten virtuellen Infotag. Neben Informationen rund um Bewerbung, Zulassung und Studium stellen sich die einzelnen Bachelor-Studiengänge der Hochschule live vor.

„Der richtige Moment, sich mit dem passenden Studiengang zu befassen, ist genau jetzt.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der Fachhochschule Westküste, überzeugt. „Auch, wenn es bis zu den Abiturzeugnissen für die Meisten noch einige Monate hin ist - wir laden alle Studieninteressierten ein, schon jetzt die Weichen Richtung Zukunft zu stellen.“

Die virtuelle Veranstaltung durchstarten@studium BACHELOR richtet sich neben den zukünftigen Studierenden auch an all jene, die diese bei der Entscheidung beraten oder unterstützen wollen. „Eltern und Großeltern aber auch Freunde oder Lehrkräfte sind herzlich willkommen“ so Friede.

Veranstaltungsbeginn ist am 10. Dezember, um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben: Wie bewerbe ich mich für ein Studium? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Diese und weitere Fragen stehen auf ihrer Agenda.

Ab 18 Uhr stellen sich dann die Bachelorstudiengänge der FH Westküste vor. Aus den Fachbereichen Wirtschaft und Technik sind im Angebot:

  • Betriebswirtschaft / Triales Modell Betriebswirtschaft
  • Elektrotechnik / Informationstechnik
  • Immobilienwirtschaft
  • International Tourism Management
  • Management und Technik (Wirtschaftsingenieurwesen)
  • Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik
  • Wirtschaftspsychologie sowie
  • Wirtschaftsrecht

„Unsere Studiengänge leben von hohem Praxisbezug, dem Blick auf die Aspekte, auf die es später im Beruf ankommt, und von den Menschen, die bei uns lehren und organisieren. All das wollen wir vorstellen und darüber hinaus zeigen, warum es sich noch lohnt und spannend ist, in Heide zu studieren.“ führt Carsten Friede aus. „Uns geht es vor allem darum, die Fragen unserer Gäste zu beantworten und miteinander ins Gespräch zu kommen – darauf freuen wir uns besonders.“

Alle Informationen rund um durchstarten@studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


FH Westküste lehrt im November digital

03. November 2020

Schleswig-Holsteins Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat sich mit den Hochschulen des Landes auf eine neue Hochschul-Coronaverordnung verständigt.
Demnach wird der Lehrbetrieb ab Montag, den 2. November, zum Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen auf digitale Lehre umgestellt. Die Regelung gilt zunächst bis zum 29. November.

Ausgenommen ist die Durchführung von Prüfungen und praktische Lehrveranstaltungen bzw. Laboren in Präsenz. Diese sind unter Einhaltung des Hygienekonzepts, welches die FH Westküste in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Heide und unter Beachtung der Vorgaben des Landes erstellt hat, weiter zulässig.

Präsidentin Prof. Dr. Katja Kuhn blickt optimistisch auf die nächsten Wochen digitaler Lehre:

„Auch, wenn wir das Wintersemester für unsere neuen Studierenden in Präsenz begonnen haben, war uns bewusst, dass es jederzeit erforderlich sein kann, wieder auf digitale Formate zu wechseln. Unsere Lehrenden haben sich von Beginn an darauf eingestellt und sind entsprechend gut auf diesen Schritt vorbereitet. Wir alle hoffen, bald wieder live vor Ort lehren zu können – bis dahin werden wir unseren Studierenden jedoch auch digital ein vollwertiges Semester ermöglichen.“

48 Gutscheine aus Heide und Umgebung für die Erstis der FH Westküste

22. Oktober 2020

In diesem Jahr ist alles anders – so auch die Begrüßung der neuen Studierenden an der Fachhochschule Westküste. Statt einer gemeinsamen Veranstaltung für alle 567 „Erstis“ gab es eine Aufteilung in Kohorten und mehrere Begrüßungstage. Auf Events wie die Erstsemesterrallye musste leider sogar ganz verzichtet werden.

Umso erfreulicher war es da, dass den Erstis auch in diesem Jahr das das beliebte Couponheft der Stadt Heide übergeben werden konnte. Herausgegeben wird das Heft seit sieben Jahren von der Heide Stadtmarketing GmbH mit Unterstützung der Gewerbetreibenden aus Heide und dem Umland sowie des Wirtschaft- und Gewerbevereins Heide e.V. Das Couponheft beinhaltet insgesamt 48 Gutscheine für den Einzelhandel, Freizeitattraktionen und weiteren Dienstleistungen. So können die Erstis ihre neue Heimat direkt besser kennenlernen.

„Wir freuen uns, dass uns in dieser schwierigen Zeit so viele Gewerbetreibende die Treue gehalten haben, um für unsere neuen jungen Bürgerinnen und Bürgern ein tolles Begrüßungsangebot auf die Beine stellen zu können“, sagt Stadtmanagerin Lena Modrow.

„Für unsere Erstis ist es gerade in diesen Zeiten besonders wichtig, an ihrem Studienort anzukommen und sich dort heimisch zu fühlen. Das Couponheft ist da ein toller Ausdruck des herzlichen Willkommens.“ ergänzt Professor Dr. Katja Kuhn, die Präsidentin der FH Westküste.

Gemeinsame Medieninformation von FH Westküste und Heide Stadtmarketing GmbH


FH Westküste begrüßt Erstsemester

12. Oktober 2020

Insgesamt 567 neue Studierende haben in der vergangenen Woche ihr Studium an der Fachhochschule Westküste in Heide begonnen. 458 von ihnen streben einen Bachelorabschluss an, 109 sind in den Masterstudiengängen der Hochschule eingeschrieben.

„Wir freuen uns, dass sich die FH Westküste auch in diesen besonderen Zeiten so großer Beliebtheit erfreut und wir ähnlich viele Erstsemester wie in den letzten Jahren begrüßen konnten.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der Hochschule. „Auch die Verteilung auf die beiden Fachbereiche ist stabil – 437 Studierende sind im Fachbereich Wirtschaft eingeschrieben, 130 haben ein Studium im Fachbereich Technik aufgenommen.“ so Friede weiter.

Anders als in den vergangenen Jahren verlief diesmal das Begrüßungsprogramm, denn es galt, zahlreiche Hygiene-Auflagen zu beachten. So musste beispielsweise auf die berühmte Erstsemester-Rallye verzichtet werden, bei welcher die neuen Studierenden kostümiert durch Heide ziehen, um ihren neuen Studienort kennenzulernen. Gleichwohl legte die FH Westküste großen Wert darauf, ihre Erstis ganz persönlich in Heide willkommen zu heißen.

„Ähnlich wie in den Schulen haben wir unsere neuen Studierenden nach Studiengängen und in Kohorten aufgegliedert. An drei Starttagen haben wir dann zeitversetzt insgesamt 21 Gruppen bei uns begrüßt.“ erläutert Carsten Friede. „Gemeinsam mit Vertretern der Studierenden und des Studentenwerks Schleswig-Holstein konnten wir unseren Erstis so die wichtigsten Stationen auf dem Campus zeigen und ihnen auch die Gelegenheit bieten, nicht nur ihren Lehrenden, sondern sich auch untereinander bereits ein Stück weit kennenzulernen.“

Für die Studierenden an der FH Westküste beginnt das Wintersemester in den kommenden Tagen als sogenanntes Hybridsemester, womit eine Mischung aus digitaler Lehre und Unterricht vor Ort gemeint ist. „Insbesondere für unsere Erstis werden wir viele Vorlesungen und Seminare in Präsenz anbieten.“ erklärt Friede. „So wollen wir sicherstellen, dass sie bei uns wirklich ankommen und sich heimisch fühlen.“

Für die älteren Semester werden die Anteile digitaler Lehre dagegen deutlich höher sein. „Dies hat im zurückliegenden Sommersemester sehr gut geklappt, auch wenn es allen Beteiligten viel abverlangt“ so Carsten Friede. „Wir konnten dadurch allen Studierenden ein vollwertiges Semester anbieten und genau das ist auch der Anspruch für das nun bevorstehende Wintersemester.“ macht der Sprecher deutlich. „Wir sind sehr optimistisch und freuen uns auf den Semesterstart“.


durchstarten@studium MASTER - virtueller Infotag an der FH Westküste

07. Oktober 2020

Am Mittwoch, den 28. Oktober, veranstaltet die Fachhochschule Westküste ihren nächsten virtuellen Infotag. Bei durchstarten@studium MASTER stehen diesmal die Masterstudiengänge der Fachbereiche Wirtschaft und Technik im Fokus.

Die Veranstaltung richtet sich an Bachelorstudierende aber gleichermaßen auch an berufstätige Studieninteressierte sowie all jene, die mögliche Masterstudierende beraten.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der Hochschule allgemeine Informationen rund um die Themen Bewerbung, Zulassung sowie Leben und Studieren in Heide geben.

Ab 18 Uhr stellen sich in parallelen Präsentationen die einzelnen Masterstudiengänge der FH Westküste vor. Dabei geht es nicht nur um die wesentlichen Inhalte und Ziele der jeweiligen Studiengänge, sondern auch darum, Eindrücke vom Studienalltag zu bekommen und Lehrende kennenzulernen. Dazu besteht Raum, die Vertreter der Studiengänge mit allen Fragen zu löchern. Mit dabei sind die Master:

  • Automatisierungstechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen - Digitale Wirtschaft
  • Green Energy
  • International Tourism Management
  • Mikroelektronische Systeme
  • Wirtschaftspsychologie

durchstarten@studium MASTER findet als Webkonferenz statt. Alle Informationen zur Veranstaltung stellt die FH Westküste unter www.fh-westkueste.de/durchstarten bereit. Die Veranstaltung ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Deutsches Institut für Tourismusforschung an der FH Westküste eröffnet

11. September 2020

Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien, hat heute das Deutsche Institut für Tourismusforschung (DITF) an der Fachhochschule Westküste in Heide (Holst.) eingeweiht.

Die Ministerin betonte in ihrem Grußwort die Rolle des Tourismus, der nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber für sehr viele Menschen sei, sondern vielfach auch Entwicklungsmotor und Impulsgeber in den Regionen.
„Damit ist der Tourismus ein gesellschaftlich aktuelles und relevantes Forschungsthema und so ist es nur folgerichtig, dass die Landesregierung das neue Deutsche Institut für Tourismusforschung in den Jahren 2021 bis 2023 in der Aufbauphase finanziell unterstützt und ab dem Jahr 2024 mit jährlich 495.000 Euro aus Mitteln des Strategiebudgets fördert“, so Prien. Mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Krise für die gesamte Branche, sagte die Ministerin weiter: „Die Folgen sind jetzt noch gar nicht absehbar, aber eines ist sicher: Mehr denn je braucht es kreative Konzepte, innovative Ideen und zukunftsfähige Ansätze. Wo könnte hierfür besser die wissenschaftliche Basis gelegt werden als an diesem Institut?“, sagte Prien. „Das ist eine riesige und nicht ganz leichte Aufgabe, aber auch eine große Chance für die FH Westküste und dafür wünsche ich allen Forschenden und Studierenden an diesem Institut viel Glück und Zuversicht.“

Das DITF geht aus dem Institut für Management und Tourismus (IMT) hervor. Dieses hat sich seit der Gründung im Jahr 2006 zum größten In-Institut im Tourismus an einer deutschen Hochschule entwickelt. Dabei beschränken sich die Forschungsaktivitäten künftig nicht mehr nur vorwiegend auf Region und Land, sondern reichen zudem bundesweit und darüber hinaus. Das Institut ist national wie international breit vernetzt und wissenschaftlich anerkannt. Dieser Bedeutung trägt die Umwidmung zum Deutschen Institut für Tourismusforschung nun Rechnung.

Prof. Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste: „Wir freuen uns sehr, das DITF an der FH Westküste in Heide eröffnen zu können. Als Fachhochschule liegt uns die praxisnahe Forschung besonders am Herzen. Wenn diese eben nicht im Elfenbeinturm geschieht, sondern ganz unmittelbar am Menschen und im Austausch mit den aktuellen Fragen der Wirtschaft, gewinnt Forschung einen besonderen Wert. Davon profitieren Öffentlichkeit, Wissenschaft, touristische Entscheidungsträger und unsere Studierenden gleichermaßen. Wir sind stolz, ein Institut mit so großer Strahlkraft in unserem Hause zu haben“.

Professor Dr. Bernd Eisenstein stellt als Direktor des DITF die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit des vom ihm gegründeten und geleiteten IMT sicher. Die angewandte Tourismusforschung des DITF konzentriert sich auf drei Kernbereiche:

  1. Reiseverhalten des Menschens
  2. Effekte des Reisens auf Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie
  3. Optionen zur strategischen Entwicklung in Destinationen und Institutionen

Zur Zielstellung des DITF erläutert Eisenstein: „Im Mittelpunkt unserer Forschungsarbeiten steht der touristische Mensch, sozusagen der homo touristicus. Unser Ziel ist es, das Verhalten der Touristen besser zu verstehen, darüber touristische Phänomene zu erklären und auf dieser wissenschaftlichen Basis Handlungsoptionen aufzuzeigen. Zudem wollen wir die Folgen des Tourismus genauer analysieren und so Lösungsansätze für gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Problembereiche vorlegen.“

Weitere Informationen zum Deutschen Institut für Tourismusforschung und zu den Projekten und Forschungsarbeiten unter www.ditf-fhw.de

Ansprechpartnerin:

Sylvia Müller
Master of Arts, Dipl.-Kffr. (FH)
Referentin Marketing und Marktforschung

Tel.:  0481 - 8555 547
Fax.: 0481 - 8555 121
Email: s.mueller(at)ditf-fhw.de


Zeit, die Zukunft in die eigene Hand zu nehmen – jetzt noch für ein Technikstudium an der FH Westküste entscheiden

02. September 2020

Am 15. September (Posteingang) endet die Bewerbungsfrist für die technischen Bachelorstudiengänge an der FH Westküste. In „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“ sowie „Management und Technik“ gibt es noch freie Studienplätze.

„Die Liste der Argumente für ein technisches Studium ist lang.“ sagt Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste. „Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure werden gesucht - ihnen stehen alle beruflichen Wege offen. Entsprechend attraktiv sind die Karriereaussichten und nicht zuletzt auch die überdurchschnittlich hohen Einstiegsgehälter.“ so Friede weiter.

Dass ein technisches Studium anspruchsvoll ist, will Friede gar nicht verhehlen. „Ein grundsätzliches Interesse an mathematischen und naturwissenschaftlichen Themen sollte schon vorhanden sein. Darüber hinaus jedoch nehmen unsere Dozentinnen und Dozenten die neuen Studierenden quasi an die Hand und lassen sie während des Studiums nicht allein.“ macht er deutlich.

Praxisorientierung steht in allen Studiengängen der FH Westküste in einem besonderen Fokus. „Wissen muss greifbar sein. Wir wollen die Theorie aus dem Hörsaal nicht dort belassen, sondern im Labor oder in realen Projekten lebendig machen“ sagt Carsten Friede. „Nur durch dieses Wechselspiel von Theorie und Praxis gelingt es uns, unsere Studierenden bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben im Berufsleben vorzubereiten.“

Mit Blick auf das Ende der Bewerbungsphase hat Friede eine klare Botschaft an alle, die noch schwanken, ob sie sich für ein Studium entscheiden: „Abwarten und Aussitzen ist in keinem Fall eine Lösung. Es gilt, für die eigene Zukunft eine Entscheidung zu treffen. Mit einem Studium verschaffen Sie sich beste Startbedingungen.“

Alle Informationen rund um die Studiengänge und die Bewerbung hat die FH Westküste auf ihrer Website zusammengestellt: www.fh-westkueste.de.  Für alle Fragen steht die Studienberatung unter Tel. 0481 – 8555 133 oder beratung(at)fh-westkueste.de zur Verfügung. Die technischen Studiengänge bieten zudem eine virtuelle Infostunde an. Immer donnerstags, 10 – 11 Uhr, steht die Hochschule Rede und Antwort.

Wie geht eigentlich...Energetische Gebäudesanierung? Online-Seminare an der Fachhochschule Westküste

31. August 2020

Welche Alternativen gibt es zu Ölheizungen? Wie lässt sich Korrosion in Heizungssystemen verhindern? Welche Möglichkeiten gibt es, Wasserstoff zu speichern und einzusetzen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine neue Reihe von Online-Seminaren, welche die Fachhochschule Westküste ab dem 3. September zum Thema „Energetische Gebäudesanierung“ anbietet.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Privatpersonen und Unternehmen, Fachleute aus der Energiebranche sowie Vertreter öffentlicher Einrichtungen. In einstündigen Blocks werden die Themen jeden ersten Donnerstag im Monat von Experten unter die Lupe genommen. Dafür konnten Dozenten der Fachhochschule Westküste gewonnen werden, die beispielsweise im Bachelor-Studiengang „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ lehren. Dort vermitteln sie den Studierenden das Wissen, Gebäude nachhaltig, effizient und intelligent zu machen.

Die Teilnahme an den Online-Seminaren ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter 0481 8555 349 oder lag(at)fh-westkueste.de. Die Zugangslinks erhalten Sie nach Anmeldung. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 14 Uhr. Das Seminar wird als Videokonferenz durchgeführt. Für die Teilnehmenden besteht auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Programm

  • Do, 03.09.2020 um 14.00 Uhr Crashkurs Bauphysik -Theorie und Praxis. Was die Wand mit der Lüftung zu tun hat. (Prof. Dr.-Ing. Oliver Opel)
  • Do, 01.10.2020 um 14.00 Uhr Alternativen zu Ölheizungen. (Prof. Dr.-Ing. Gunther Gehlert)
  • Do, 05.11.2020 um 14.00 Uhr Power-to-Heat: Wärmepumpe oder Direktwandlung. (Prof. Dr.-Ing. Gunther Gehlert)
  • Do, 03.12.2020 um 14.00 Uhr Korrosion in Heizungssystemen -das richtige Füllwasser. Ein Ausblick auf die neue VDI 2035. (Prof. Dr.-Ing. Oliver Opel)
  • Do, 07.01.2021 um 14.00 Uhr Gebäudeautomation. (Dipl-Ing. Henning Hildebrandt)
  • Do, 05.02.2021 um 14.00 Uhr Wasserstoff –Speicherung und Transport. (Anja Träger, M.Sc.)

Organisator der Online-Seminare ist das Projekt „NESTrail: Smart Region 2.0“ mit dem Lehr- und Ausstellungsgebäude der Fachhochschule Westküste.

Bewerbungsfrist verlängert – jetzt Technik studieren

26. August 2020

Für drei technische Bachelorstudiengänge nimmt die Fachhochschule Westküste noch Bewerbungen entgegen. Es locken ein praxisnahes Studium und hervorragende berufliche Perspektiven.

Noch bis zum 15. September 2020 (Posteingang) können sich Studieninteressierte für die Bachelorstudiengänge im Fachbereich Technik der FH Westküste in Heide bewerben. Die Studiengänge „Elektrotechnik und Informationstechnik“, „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ sowie „Management und Technik“ haben noch einige wenige Plätze frei. Voraussetzung ist die Fachhochschulreife bzw. Abitur. Einen Numerus Clausus gibt es nicht.

Unter Beachtung aller hygienischen Vorgaben zum Schutz der Studierenden plant die FH Westküste für den Studienstart, wesentliche Anteile des ersten Semesters in Präsenz zu realisieren. So will die Hochschule den neuen Studentinnen und Studenten ermöglichen, gemeinsam in das Studium zu starten, einander und ihre Lehrkräfte persönlich kennenzulernen und sich von Beginn an auf dem Campus heimisch zu fühlen. 

Die Absolventinnen und Absolventen der FH Westküste sind als sehr gut ausgebildete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt. Es bieten sich attraktive berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Tätigkeiten bei national und international agierenden Unternehmen sowie überdurchschnittlich hohe Einstiegsgehälter.

Alle Informationen zu den Studiengängen und zur Bewerbung gibt es unter: https://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/bewerbung/

Worum geht’s?

Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik (UGS)
Smart Living, also Häuser – immer auch unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten – intelligenter und energiesparender zu planen, steht im Fokus des Studiengangs UGS. Das Studium versetzt die Absolventinnen und Absolventen in die Lage, die technische Gebäudeausrüstung übergreifend zu planen, zu vernetzen, zu automatisieren und durch Datenverarbeitung optimal aufeinander abzustimmen.
Die FH Westküste engagiert sich in vielen zukunftsweisenden Forschungsprojekten der Energieregion Westküste. Studierende partizipieren direkt und haben die Möglichkeit mitzuwirken.

Elektrotechnik und Informationstechnik (EI)
Technik ist überall: Egal ob es der Strom aus der Steckdose, die angesagte App auf dem Handy, die Fahrt mit der Bahn oder der lebensrettende Brutkasten für Neugeborene ist.
Der Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik ist das Richtige für alle, die wissen wollen, wie das alles funktioniert und Freude daran haben, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Neugierde, Experimentierfreudigkeit und ein Grundinteresse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Themen sollten mitgebracht werden.
Das Studium bietet Optionen, sich individuell zu spezialisieren. Vertiefungen sind in den Bereichen „Mikrotechnologien und elektronische Systeme“ oder „Automation und Informatik“ möglich.

Management und Technik (MuT)
MuT bildet eine Brücke zwischen Betriebswirtschaft und Elektrotechnik und verbindet so die Kernbereiche vieler großer und internationaler Unternehmen. Wirtschaftsingenieure sind gefragt, denn sie sind vielseitig und interdisziplinär – genau so, wie die Aufgaben in Berufsleben es immer mehr erfordern.
Ein hoher Praxisbezug, viele Projekte mit Unternehmen, Exkursionen und ein Auslandssemester als fester Bestandteil des Studiums machen MuT zum Sprungbrett für Karrieren. Das Studium bietet dabei mögliche Schwerpunkte in Bereichen wie Industrie 4.0, Digitalisierung, Personalmanagement, Logistik und erneuerbare Energien.


Endspurt! Bewerbungsphase an der Fachhochschule Westküste

11. August 2020

Noch bis Donnerstag, den 20. August (Posteingang), sind Bewerbungen für die Studienplätze an der FH Westküste in Heide möglich. Alle Informationen rund um die Bachelor- und Masterstudiengänge in den Fachbereichen Wirtschaft und Technik hat die Hochschule auf der Bewerberseite www.meer-fuers-hirn.de zusammengestellt.

Darüber hinaus steht die Studienberatung der Hochschule allen Kurzentschlossenen natürlich auch im persönlichen Gespräch gern zur Verfügung und hilft dabei, für die individuellen Interessen und Ziele den richtigen Studiengang zu finden. Termine können unter beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 8555 133 abgestimmt werden.

Hochschulsprecher Carsten Friede spricht allen Studieninteressierten Mut zu:

„Nutzen Sie die Chance, mit einem Studium beste Voraussetzungen für Ihre Karriere zu schaffen. An der FH Westküste verbinden wir dazu akademisches Wissen mit ganz vielen praktischen Anteilen und Projekten – so können unsere Absolventinnen und Absolventen im Beruf von Beginn an richtig durchstarten und sind entsprechend gefragt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.“


Praxisnähe großgeschrieben – Fachhochschule Westküste trotzt Corona

06. August 2020

Die Nähe zur beruflichen Praxis macht das Studium an der FH Westküste besonders aus. Mit Kreativität und dem Engagement der Lehrenden gelang es, diese auch in Zeiten von Corona zu bewahren. So setzt die Hochschule Akzente durch die Zusammenarbeit mit Marktführern der digitalen Wirtschaft.

„Natürlich standen wir vor einer besonderen Herausforderung, da viele Praxisprojekte sehr kurzfristig wegfielen.“ erzählt Professor Dr. Thomas Wiemers. Er leitet den Master-Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ an der FH Westküste. „Aber es war auch eine Chance, den Sinn für die digitalen Möglichkeiten bei unseren Studierenden besonders zu schärfen. Und die haben wir genutzt.“ sagt er rückblickend mit Stolz.

Für Wiemers stand es außer Frage, den Praxisbezug weiter stark in den Fokus zu rücken, um seine Studierenden so auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Wiemers profitierte bei der Suche nach digitalen Alternativen von seiner eigenen langjährigen Praxiserfahrung, die er wie alle Lehrenden der FH Westküste mitbringt, und seinen guten Vernetzungen in die IT-Welt.

„Ich bin überzeugt, dass wir den Studierenden nur durch die Verbindung von akademischem Wissen und beruflicher Praxis das richtige Handwerkszeug für ihre Karrieren vermitteln“ macht Thomas Wiemers klar. „Umso mehr freut es mich, dass wir im Master „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ auch auf Kooperationen mit führenden Firmen, Marktführern und Vordenkern in der digitalen Wirtschaft setzen können.“

So bot Professor Wiemers seinen Studierenden an, bereits im Studium praktische Erfahrungen im Umgang mit den Tools von Rapidminer und Salesforce zu erwerben. Beide Firmen gelten als globale Technologie- und Marktführer - Salesforce im Bereich des Customer Relationship Managements (CRM) und Rapidminer im Bereich Data Science und Maschinelles Lernen. Im Rahmen der Kooperation mit Trailhead Academy - der Trainingsabteilung von Salesforce - übernimmt das Unternehmen auch die Kosten für die Zertifizierung der Studierenden zu Spezialisten der digitalen Wirtschaft.

„Dies trägt dazu bei, das Studium zukunftssicher zu machen und unseren Studierenden beste Startbedingungen für den Berufseinstieg zu ermöglichen.“ ist Wiemers überzeugt.

Bei den Studierenden kamen die Angebote der Hochschule bestens an. Dirk Mönicke, studentischer Semestersprecher, sagt:

„Durch die Vielfalt an unterschiedlichen Modulen haben wir Studierende ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt. So konnten wir ein Digital-Mindset entwickeln und sind nun für die klassische sowie die neue digitale Form des Berufslebens bestens gewappnet.“

Kathrin Knudsen, Studentin im 2. Semester des Masterstudiengangs, ergänzt:

„Im Großen und Ganzen geht es darum, im Rahmen der Digitalisierung fit für die Arbeitswelt der Zukunft zu werden. Da ist es natürlich großartig, bereits im Studium mit strategischen Partnern aus der digitalen Wirtschaft zusammenzuarbeiten. Uns wird dabei in den kleinen Arbeitsgruppen viel Raum für innovatives Denken gelassen – das macht Spaß und motiviert uns sehr.“

Bewerbungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste sind noch bis zum 20. August möglich. Alle Informationen unter www.meer-fuers-hirn.de


Große Bandbreite – Einblicke in Praxisprojekte im Studiengang Wirtschaftspsychologie der FH Westküste

17. Juli 2020

Angehende Absolventen des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftspsychologie beschäftigten in ihrem Abschlusssemester erfolgreich mit einer Vielzahl von Praxisprojekten aus ganz unterschiedlichen Themenfeldern:

  • „Milch von morgen: Entwicklung eines neuen gesellschaftskonformen Agrarkonzeptes“
    Dabei ging es vorrangig um die Frage, welche „Landwirtschaft der Zukunft“ sich Bürgerinnen und Bürger wünschen. Die Studie mit Handlungsempfehlungen wurde für die Allianz Gesellschaft Landwirtschaft (GLW) angefertigt. Im Ergebnis zeigte sich, dass bei Verbrauchern der Wunsch nach fairen, umwelt- bzw. tiergerechten und transparenten Produktionsbedingungen entscheidende Bedeutung erlangt. Landwirte können sich hier positionieren, indem sie auf entsprechende Produktionsweisen setzen und dies auch gegenüber den Konsumenten kommunizieren, so die studentische Empfehlung.
  • Entwicklung eines Medienkonzeptes für die Vereine „Eine Welt im Blick e. V.“ und „Weltladen Heide e. V“.
    In diesem Projekt ging es um die Erstellung eines Marketing-Konzeptes zur verbesserten Außendarstellung und –kommunikation. Im Ergebnis zeigte sich, dass eine effektive Öffentlichkeitsarbeit, die vor allem auf jüngere Zielgruppen ausgerichtet ist, an die Nutzung moderner Social Media-Kanäle gekoppelt sein sollte. Weitere Maßnahmen wie beispielsweise lokale Präsenzveranstaltungen haben eine unterstützende Wirkung. Die Studierenden entwickelten hierzu Vorschläge bis hin zu Empfehlung von konkreten Kooperationspartnern vor Ort.  
  • Sampeln statt selbst spielen – wie verändert die Digitalisierung den Markt des Musizierens?
    Bei diesem speziellen Projekt wurden sowohl methodisch als auch inhaltlich neue Wege beschritten. Ziel war es herauszufinden, welche Motive und Bedürfnisse die digitalen Möglichkeiten des Musikmachens ansprechen und wie sich der Musikmarkt diesbezüglich entwickelt. In Verbindung mit dem Kooperationspartner „Sound & Recording“, einer in Köln ansässigen Fachzeitschrift, wurden von den Studierenden Interviews mit DJs, bekannten Musikern und professionellen Musikproduzenten geführt. Diese O-Töne wurden in ihren Aussagen verdichtet und vor der Chefredaktion der Zeitschrift präsentiert.
  • Mein-extra-einkommen.de – Möglichkeiten zur Nutzung alternativer Einkommensquellen.
    Im Rahmen dieses praxisbezogenen Fallstudienseminars haben sich neun Studierende auf die Suche nach Extra-Einkommen gemacht. Dies ist nicht nur für mitunter klamme Studierende, sondern gerade in wirtschaftlich turbulenten Corona-Zeiten für viele Menschen ein Thema. Im Rahmen des Seminars haben die Studierenden ein Konzept für eine Webseite entwickelt, mit welcher der Nutzerzugang zu alternativen Einkommensinformationen erleichtert werden soll.

Forschungsaktiv waren auch die Master-Studierenden der Wirtschaftspsychologie:

  • Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Entwicklung eines Employer-Branding-Konzeptes zur Personalgewinnung für das in Itzehoe ansässige Technologieunternehmen CUSTOMCELLS. Neben Wettbewerbsanalysen und einer Marktpositionierung wurden im Ergebnis auch konkrete Handlungsempfehlungen vorgestellt.
  • Eine weitere Gruppe ging der Fragestellung nach, ob mit Bildern ein haptisches Gefühl von Wärme ausgelöst werden kann. Die Studierenden haben in einer Studie für den Online-Händler bonprix (Otto group) untersucht, inwiefern durch die Bildinszenierung in einem Online-Shop Produktqualitäten wie beispielsweise die wärmende Wirkung einer Bettwäsche visuell vermittelt werden kann. Es zeigte sich, dass die Art der Vermittlung grundsätzlich funktioniert und in der Inszenierung von Produkten auch beachtet werden sollte. Zusätzlich wurden Empfehlungen erarbeitet, wie durch den Einsatz wärmender bzw. kühlender Elemente diese Wirkung noch verstärkt werden kann.

Professor Dr. Thomas Jendrosch und Dr. Olaf Rüsing, die diese Projekte initiiert hatten, sehen in den positiven Ergebnissen eine Bestätigung des Bestrebens, theoretisches Wissen stets auch für die wirtschaftliche und praktische Anwendung nutzbar zu machen und es den Studierenden so zu ermöglichen, unmittelbar an Projekten zu lernen, mit denen sie in ihrem beruflichen Werdegang als Wirtschaftspsychologen betraut sein können.

Bewerbungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste sind noch bis zum 20. August möglich. Alle Informationen unter www.meer-fuers-hirn.de


Fachhochschule Westküste - 360 Grad online erleben

09. Juli 2020

Studierende der Fachhochschule Westküste haben einen virtuellen Campusrundgang erstellt. Das 360 Grad-Video ist jetzt auf dem YouTube-Kanal der Hochschule veröffentlicht.

Während normale Videos immer nur Ausschnitte zeigen können, wird der Zuschauer bei einem 360 Grad-Film sein eigener Regisseur. So kann der Betrachter Blickwinkel und Perspektive eigenständig wählen und den Film so zu einem interaktiven Erlebnis machen. Jede Betrachtung des Videos verläuft anders und erlaubt, in eine dreidimensionale Bilderwelt einzutauchen.

Studierende der Fachhochschule Westküste aus dem Studiengang International Tourism Management haben sich gemeinsam mit ihrem Dozenten Werner Kiehn mit den Einsatzmöglichkeiten dieser Technik beschäftigt. Ziel war es, einen solchen Film für die Vermarktung lokaler Angebote zu nutzen. Was lag da näher, als die eigene Hochschule zu porträtieren, um so allen Interessierten den Campus und die Umgebung erlebbar zu machen?

Neben dem eigentlichen Film waren die Studierenden auch für den Projektplan verantwortlich, mussten ein Drehbuch erstellen, sich mit der Technik befassen und Absprachen mit externen Partnern treffen. Werner Kiehn macht deutlich:

„360 Grad-Filme sind hoch attraktiv aber in der Erstellung auch sehr komplex. Wir haben Wert darauf gelegt, dass die Studierenden das Projekt so bearbeiten, wie es später in ihrem Berufsleben im Tourismusmanagement auf sie zukommen kann. Und ich finde, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“

Das Video steht auf dem YouTube-Kanal der FH Westküste zur Verfügung: www.bit.ly/fh-westkueste-360


Doofe Fragen gibt es nicht

08. Juni 2020

Die Gesellschaft für universitäre und betriebliche Nachwuchssicherung GUBN (www.gubn.de) hat mehr als 700 Schülerinnen und Schüler zu ihren Zukunftsentscheidungen befragt. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

Demnach haben 30% der Befragten Hemmungen, sich mit ihren Fragen bei einer Hochschule oder einem Unternehmen, das sie interessiert, zu melden, weil diese „komisch wirken“ könnten. Carsten Friede, Sprecher der Fachhochschule Westküste, macht dazu deutlich „Doofe Fragen gibt es für uns nicht, also bitte keine Angst. Wir freuen uns auf alle Fragen, die zum Studium an unserer Hochschule gestellt werden. Niemand braucht Sorgen haben, dazu mit uns in Verbindung zu treten. Ganz im Gegenteil – löchern Sie uns gern!“

Wenig überraschend ist für Friede das Ergebnis, dass derzeit knapp ein Fünftel der Befragten ihre Pläne für Ausbildung oder Studium aufgrund der Corona-Pandemie überdenkt oder bereits geändert hat. „Diese Unsicherheit spüren wir. Gleichwohl ist gerade jetzt ein Studium das ideale berufliche Sprungbrett und unsere Türen stehen für Bewerberinnen und Bewerber offen.“ so Friede und ergänzt: „An der FH Westküste legen wir besonderen Wert darauf, akademisches Wissen mit Praxisnähe zu verbinden. So bereiten wir unsere Studierenden bestmöglich auf den Start ins Berufsleben vor.“

Die Studie der GUBN macht auch deutlich, dass es noch immer die Eltern sind, die die Zukunftsentscheidung ihrer Kinder am stärksten mit beeinflussen. So gaben 60% der Befragten an, nicht nur oft mit ihren Eltern über Ausbildung und Studium zu sprechen, sondern auch, mit großem Vertrauen auf deren Rat zu bauen. „Für Eltern, Großeltern und alle anderen, die Studieninteressierte beraten, stehen unsere Info-Angebote genauso offen“ sagt Friede. „Wir würden uns freuen, sie alle bei unseren virtuellen Sprechstunden oder unserem virtuellen Infotag durchstarten@studium begrüßen zu dürfen“.

Bewerbungen für das Wintersemester nimmt die Fachhochschule Westküste noch bis zum 20. August entgegen. Alle Informationen unter www.meer-fuers-hirn.de 

Infos zu durchstarten@studium unter www.fh-westkueste.de/durchstarten bzw. zu den Sprechstunden unter www.fh-westkueste.de/sprechstunde


durchstarten@studium – 2. virtueller Infotag der Fachhochschule Westküste

06. Juli 2020

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Mittwoch, den 15. Juli, ab 15 Uhr, ihren zweiten virtuellen Infotag. Neben Informationen rund um die Themen Bewerbung, Zulassung und Studium stellen sich dort die einzelnen Studiengänge der Hochschule live vor.

„Die Idee, Studieninteressierte zu Hause anzusprechen und über ein Studium an unserer Hochschule zu informieren, war ein voller Erfolg“, sagt Carsten Friede, Sprecher der Fachhochschule Westküste. „Deswegen war es für uns ganz klar, dieses Angebot zu wiederholen, um mit weiteren Interessenten ins Gespräch zu kommen und alle Fragen zu beantworten.“

durchstarten@studium richtet sich dabei nicht nur an angehende Studierende. Eingeladen sind alle, die sich für die Studienmöglichkeiten an der Hochschule in Heide interessieren.

„Die Veranstaltung dient auch dazu, Unsicherheiten, die vielleicht aufgrund der derzeitigen Lage bestehen, zu nehmen.“ führt Carsten Friede aus. „Bei uns geht es weiter - Digital und in Kleinstgruppen auch in Präsenz. Wir sind da und unsere Türen stehen für die Bewerberinnen und Bewerber offen.“ macht er deutlich.

durchstarten@studium beginnt am 15. Juli um 15 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben. Wie bewerbe ich mich? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Diese und weitere Fragen stehen auf ihrer Agenda.

Ab 16.10 Uhr stellen sich dann die Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule vor. Der Großteil der Vorträge wird dabei mehrmals am Nachmittag angeboten, damit die Chance besteht, alle erwünschten Infos mitzunehmen. „Neben allem Wissenswerten zum Studiengang selbst wollen wir aufzeigen, welche beruflichen Möglichkeiten und Chancen mit dem Abschluss an der FH Westküste bestehen.“ so Friede und ergänzt: „Und unsere Vortragenden werden zeigen, warum das Studium in Heide auch darüber hinaus spannend und lohnenswert sein kann“.

Alle Informationen rund um durchstarten@studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Jetzt neu – virtuelle Sprechstunden an der FH Westküste!

30. Juni 2020

Sich bequem von zu Hause über die Studiengänge der Fachhochschule Westküste informieren? Persönlich und direkt mit Mitarbeitenden der Hochschule ins Gespräch kommen und alle Fragen zur Bewerbung, zu Studieninhalten und -ablauf oder den beruflichen Perspektiven sofort klären? Das geht – in virtuellen Sprechstunden per Videokonferenz.

Diese bietet die FH Westküste ab sofort wöchentlich für alle Studiengänge aus ihren Fachbereichen Wirtschaft und Technik an. Die Mitarbeitenden aus den jeweiligen Studiengangsbüros stehen dann für alle Fragen Rede und Antwort. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wann genau welche Sprechstunde stattfindet, hat die Hochschule auf ihrer Website aufgeführt: https://www.fh-westkueste.de/sprechstunde/ 


durchstarten@studium - Virtueller Infotag an der FH Westküste

19. Juni 2020

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am 25. Juni, ab 14 Uhr, einen virtuellen Infotag. Neben Informationen rund um die Themen Bewerbung, Zulassung und Studium stellen sich dort auch die einzelnen Studiengänge der Hochschule live vor.

„Besonderes großen Wert legen wir darauf, Fragen direkt und persönlich zu beantworten. Wir freuen uns bereits, mit vielen Studieninteressierten ins Gespräch zu kommen“ erläutert Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste. Darüber hinaus richtet sich durchstarten@studium auch an Eltern, Großeltern und all jene, die angehende Studierende beraten.

Ab 14 Uhr wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben. Wie bewerbe ich mich? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Diese und weitere Fragen stehen auf ihrer Agenda.

Ab 15.10 Uhr stellen sich dann die Studiengänge der Hochschule parallel vor. „Klassische Präsentationen werden es wohl nicht.“ sagt Carsten Friede mit einem Augenzwinkern. „Denn neben allem Wissenswerten zum Studiengang und den beruflichen Perspektiven wollen wir natürlich auch zeigen, was ein Studium an der FH Westküste aus- und besonders macht.“

Für all jene, die sich für mehrere Studiengänge interessieren, besteht ab 16.20 Uhr die Möglichkeit, sich einen weiteren Studiengang anzuschauen. Dann gehen die Live-Veranstaltungen in eine zweite Runde.

Alle Informationen rund um durchstarten@studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


FH Westküste bleibt familiengerechte Hochschule

19. Juni 2020

Die Fachhochschule Westküste in Heide hat das „audit familiengerechte hochschule“ erneut erfolgreich abschlossen und darf weiter das Siegel der berufundfamilie Service GmbH tragen.

Für das Audit wird zunächst gemeinsam mit einem externen Auditor der aktuelle Status quo ermittelt. Anhand dessen wird definiert, welche Bedarfe und Entwicklungsmöglichkeiten für die Hochschule bestehen. Auf dieser Grundlage werden konkrete Ziele in verschiedenen Handlungsfeldern wie Führung, Arbeitszeit, Service oder Personalentwicklung abgestimmt. Diese werden dann für die Hochschule verbindlich unterzeichnet.

Die Vizepräsidentin der FH Westküste, Professor Dr. Anja Wollesen, freute sich sehr über die Auszeichnung:

„In der heutigen Zeit, die vom demografischen Wandel, Fachkräftemangel, der Digitalisierung und zunehmend auch von neuen Anforderungen der jungen Generation an Arbeits- und Lebensmodelle geprägt ist, halte ich eine familienorientierte Personalpolitik für einen klaren Erfolgsfaktor jeder Institution und jedes Unternehmens. Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Familienpflege ist für die Flexibilität der Arbeitnehmerinnen und der Arbeitgeber heute zwingend erforderlich. Ich bin stolz darauf, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen durch die erneute Verleihung des Zertifikats bestätigt wurden und wir uns jetzt auf den Weg zur „Gesunden Hochschule“ machen können.“

Seit der ersten erfolgreichen Zertifizierung im Jahr 2016 hat sich an der FH Westküste viel bewegt. Sitzungszeiten wurden den Bedarfen der Kinderbetreuung angepasst, Studienangebote in Teilzeit ermöglicht, umfassende Informationsangebote eingerichtet und das Thema Gesundheit durch einen eigenen Arbeitskreis gestärkt.

Patrick Frede, der die Fachhochschule Westküste als Auditor begleitet hat, zieht ein überaus positives Fazit:

„Der Auditierungsprozess bei der FH-Westküste gehört für mich zu den Highlights im vergangenen Jahr. Das Tempo, mit dem die Hochschule den Prozess gemanagt hat, ist bewundernswert und die systematische Verbindung mit den Gesundheitsthemen ein absolut richtiger Ansatz. Mich beeindruckt dabei vor allem die Verbindung wissenschaftlicher Expertise über Befragungen mit der strategischen Ausrichtung und konkreten Maßnahmen.“


Last und Chance – Ergebnisse der Unternehmensbefragung

18. Juni 2020

Eine Gruppe von Studierenden der FH Westküste beschäftigte sich unter der Leitung von Professor Dr. Dirk Braunhart mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmen in Schleswig-Holstein. Die Ergebnisse ihrer Unternehmensbefragung liegen nun vor.

96% der befragten Unternehmen gelang es, trotz der Corona-Krise alle Mitarbeitenden zu halten. Dies ist ein Kernergebnis der Unternehmensbefragung von Studierenden der Fachhochschule Westküste.
Insgesamt 96 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen wurden dabei online befragt. Von diesen sahen sich 60% selbst stark von der Pandemie betroffen; für Tourismus und Gastronomie erwies sich die Krise teilweise als existenzbedrohend.
In der Befragung konnten die Studierenden einige der durch sie aufgestellten Hypothesen bestätigen, andere wurden jedoch auch wiederlegt. So war es beispielsweise für die Studierenden überraschend, dass es insbesondere kleinen Unternehmen von bis zu 30 Mitarbeitenden sehr schnell gelang, sich auf die neue Situation einzustellen und dabei mehr als die Hälfte dieser Unternehmen Arbeit im Homeoffice möglich machte.

Rund ein Drittel der Unternehmen gab an, für die Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragt zu haben. Staatliche Hilfen nahmen ein Großteil der Unternehmen in Anspruch, wobei hier die KfW-Kredite noch deutlich vor der Corona- Soforthilfe lagen. Nur 10 % der befragten Unternehmen empfanden die angebotenen Hilfsmittel als nicht ausreichend.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen sehen die Krise als Chance, die Digitalisierung im eigenen Unternehmen voran zu bringen. Hier zeigten sich vor allem die Unternehmen skeptisch, in denen digitale Arbeitsmittel ohnehin eher eine nachgeordnete Rolle spielen.

Insgesamt, so das Fazit der Studierenden, haben die Unternehmen des Landes die Krise als große Belastung wahrgenommen, jedoch ihren Optimismus nicht verloren. Insbesondere der Einzelhandel erwartet, sich rasch von den Auswirkungen der Krise zu erholen.
Weitere Ergebnisse präsentieren die Studierenden ab dem 17. Juni auf ihrer Website in einem Video sowie in einem ergänzenden Handout, welches dort heruntergeladen werden kann: www.zukunftstag-fhw.de.

Ursprünglich hatte die Gruppe von 22 Studierenden der Fachhochschule Westküste für den Sommer 2020 einen „Zukunftstag Region Westküste“ geplant. Dort sollten sich Unternehmen in Form eines Barcamps über Chancen und Risiken der Region austauschen. Aufgrund der Corona-Krise musste die Veranstaltung abgesagt werden. So entschieden sich die angehenden Betriebswirtschaftler gemeinsam mit ihrem Dozenten, die Situation zu nutzen und mittels der Befragung Risiken und Chancen für die Unternehmen des Landes zu identifizieren.


Bewerbungsphase an der FH Westküste – keine Einschränkungen durch Corona

06. Juni 2020

Trotz der Coronakrise läuft aktuell die Bewerbungsphase an der Fachhochschule Westküste. Die Präsidentin der Hochschule, Professor Dr. Katja Kuhn, macht allen Interessierten Mut, sich jetzt für ein Studium in Heide zu entscheiden.

„Natürlich haben die Auswirkungen der Coronakrise auch die FH Westküste getroffen“, erläutert Kuhn. „Und ich verstehe die Unsicherheit, die aktuell wohl viele Studieninteressierte mit Blick auf eine Bewerbung begleitet. Lassen Sie sich davon jedoch nicht abhalten – unsere Türen stehen für das Wintersemester offen.“ so Kuhn weiter.

Binnen kurzer Zeit und während des laufenden Semesters hat die Fachhochschule Westküste es in den vergangenen Wochen geschafft, ihr Lehrangebot in nahezu vollem Umfang auf digitale Formate umzustellen. So konnte es den Studierenden ermöglicht werden, das Studium trotz der Einschränkungen durch Corona fortzusetzen.

„Wir haben sehr schnell und flexibel reagiert“, sagt Kuhn mit Stolz. „Es haben viele Räder in der Hochschule ineinandergegriffen. Zudem haben wir unsere Studierenden von Beginn an in alle Entscheidungen eingebunden. So sind wir jetzt für die nächsten Monate gut aufgestellt. Bis jetzt konnten wir die Veranstaltungen, egal ob Vorlesungen oder Seminare, alle online durchführen, unsere Studierenden haben keine Zeit verloren.“

Ob das Wintersemester an den schleswig-holsteinischen Hochschulen in Präsenz vor Ort startet, weiß Kuhn noch nicht. Hierzu befinden Land und Hochschulen in regelmäßiger und enger Abstimmung. Die Bewerbungsphase für die Bachelor- und Masterangebote der FH Westküste läuft jedoch bereits. Und Professor Dr. Katja Kuhn rät, sich auch und gerade jetzt zu bewerben:

„Ein praxisnahes Studium ist und bleibt das beste berufliche Sprungbrett. Und genau das bieten wir an der FH Westküste. Trotz Corona. Wer also mit dem Gedanken spielt, sollte sich gern auf unserer Website oder bei unserer Studienberatung näher informieren.“


Freizeit in Heide? Studierende starten Umfrage zur Verbesserung des Angebotslage

27. Mai 2020

Ob jung, ob alt, ob langjähriger Einwohner oder gerade erst zugezogen – Sie wohnen in Heide oder Umgebung und wollen aktiv an der Verbesserung des Freizeitwertes der Stadt mitwirken? Dann sind jetzt Ihre Meinung und Mithilfe gefragt!

Die Masterstudierenden des Studiengangs International Tourism Management der Fachhochschule Westküste untersuchen derzeit in Kooperation mit der Heider Stadtmarketing GmbH den Freizeitwert der Stadt Heide. Im Zuge dessen wurde eine Online-Umfrage erstellt, in der zunächst eine allgemeine Bewertung des Freizeitwertes des Stadt abgefragt wird. Im Anschluss erfolgen in einzelnen Teilbereichen eine detailliertere Befragung hinsichtlich des Freizeitangebotes sowie der Kommunikation der Stadt Heide.
Nutzen Sie die Möglichkeit, in der Umfrage Ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge zu äußern und somit zu einer Weiterentwicklung des lokalen Angebotes beizutragen.

Die Teilnahme an der Umfrage ist bis einschließlich Sonntag, den 07. Juni 2020, möglich.

Zur Umfrage: https://bit.ly/Befragung-FH.


Masterstudiengang Automatisierungstechnik an der Fachhochschule Westküste

06. Mai 2020

Egal ob in der chemischen Industrie, dem Energiesektor, der Fertigungstechnik oder in Bereichen wie Automotive und Luftfahrt - Automatisierungstechnik ist überall. Entsprechend groß ist der Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren und entsprechend attraktiv sind die beruflichen Perspektiven. Die Fachhochschule Westküste hat ihren Masterstudiengang Automatisierungstechnik überarbeitet und führt den Studiengang zukünftig nur noch in Heide durch. Wir haben den Leiter des Studiengangs, Professor Dr. Klaas Völtzer, zum Interview gebeten:

Herr Professor Völtzer, die FH Westküste hat ihren Masterstudiengang Automatisierungstechnik inhaltlich neu aufgestellt – warum und was ist neu?

Die Neuaufstellung hatte mehrere Gründe. Inhaltlich hat sich in den letzten Jahren in der Automatisierungstechnik viel getan. Wir haben unsere sehr gute Verbindung zur beruflichen Praxis genutzt und eine Unternehmensumfrage durchgeführt, um zu ermitteln, welche Schwerpunkte die regionalen Unternehmen im Bereich Automatisierung sehen. Schließlich wollen wir unseren Studierenden auch einen reibungsfreien Übergang in den Beruf ermöglichen. Das Ergebnis der Umfrage passt zu unserer Einschätzung: Die Unternehmen sehen den Schwerpunkt im Bereich Modellierung, Regelung und Optimierung von technischen Anlagen sowie einen neuen im Bereich der Digitalisierung mit den Anwendungsschwerpunkten Data Science, Cybersecurity und Maschinelles Lernen. Hierbei ist die Anlagenautomatisierung für die regionalen Firmen von besonderer Bedeutung.  Dies haben wir im neuen Studiengang umgesetzt und die gesamte Lehre nach Heide geholt. Letzteres war ausdrücklicher Wunsch unserer Studierenden.

Mit welchen Schwerpunkten befasst sich der Studiengang über diese neuen Aspekte hinaus?

Wir bieten den Studierenden einen umfangreichen Wahlbereich an. So können sie je nach Interesse aus Fächern der Energietechnik, Gebäudeautomation, Sensorik oder weiteren Fächern im Bereich Digitalisierung und Informatik wählen.

Was macht den Studiengang besonders – warum sollte man Automatisierungstechnik an der FH Westküste studieren?

Der Studiengang orientiert sich sehr stark an dem Bedarf der regionalen Unternehmen und zeichnet sich durch seine Anwendungsorientierung aus. So lernen die Studierenden die Inhalte auch gleich in den vielen Praktika anzuwenden und können somit unmittelbar bei ihren zukünftigen Arbeitgebern durchstarten. Ganz wichtige Aspekte sind natürlich auch die familiäre Atmosphäre der Hochschule und die kleinen Gruppengrößen. Wir kümmern uns als Lehrende um jeden einzelnen Studierenden. Forschungsvorhaben, wie beispielsweise unser Jäteroboter, aber auch Themen aus dem Institut für die Transformation des Energiesystems fließen als hochaktuelle und spannende Aspekte in die Lehre ein.

Wie sind die beruflichen Perspektiven nach dem Abschluss? In welchen Bereichen kommen Automatisierungsingenieure zum Einsatz?

Unsere Absolventinnen und Absolventen haben fast alle bereits eine zugesicherte Anstellung, wenn sie ihre Abschlussarbeit beenden. Viele arbeiten später im Bereich der Anlagenautomatisierung, wobei die Branchen hier sehr vielfältig sind.  So finden sich Arbeitgeber oder Auftraggeber z.B. in der chemischen Industrie, im Energiesektor, in der Gebäudeautomation, Fertigungstechnik, im Bereich Automotiv, Luftfahrt und viele andere mehr. Wir haben auch mehrere Absolventen, die anschließend in der Forschung landen. Darüber hinaus entstehen fortlaufend neue Berufsfelder – gerade in Bezug auf die Digitalisierung – mit sich verändernden Anforderungen. Eine abwechslungsreiche Berufstätigkeit ist also garantiert.

Die Einschreibung für das dreisemestrige Studium (Regelstudienzeit) erfolgt sowohl im Sommer- wie auch im Wintersemester Die Bewerbung ist vom 30. November bis 15. Januar für das Sommersemester sowie vom 30. April bis 15. Juni für das Wintersemester möglich.

Alle Informationen und zur Beratung rund um den Studiengang: https://www.fh-westkueste.de/at/


Los geht’s – Studienplatz an der FH Westküste sichern

30. April 2020

Ab sofort und bis zum 20. August sind Bewerbungen für einen Studienplatz an der Fachhochschule Westküste in Heide möglich. Interessierte können sich unter https://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/ über die Möglichkeiten, die Zulassungsvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren informieren.

Neun Bachelor- und sieben Masterstudiengänge hat die Hochschule an Schleswig-Holsteins Westküste im Angebot. Das Spektrum reicht von „Wirtschaftsrecht“ und „Immobilienwirtschaft“ über „Management und Technik“ bis zu „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ und „Elektrotechnik/Informationstechnik“. Ausgenommen ist der Studiengang „Betriebswirtschaft“, für den die Bewerbungen zentral über das Portal von Hochschulstart.de laufen, welches aufgrund der Corona-Krise voraussichtlich erst am 1. Juli öffnet.

Praxisnähe und eine Ausrichtung auf die Qualifikationen, die es später im Berufsleben braucht, stehen bei den Studiengängen der FH Westküste im Mittelpunkt. Das stellen die Dozentinnen und Dozenten, die alle über umfassende Berufserfahrung verfügen, sicher. Ein Praxissemester, welches zu allen Bachelorstudiengängen gehört, und viele Kooperationen und Projekte mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft tragen ebenso dazu bei.

Auch im Masterbereich haben die Fachbereiche Wirtschaft und Technik der FH Westküste viel zu bieten. So sind Studiengänge wie „Green Energy“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ mit ihren Schwerpunkten in den Bereichen Energiewende bzw. Digitalisierung unmittelbar am Puls der Zeit. „Wirtschaftspsychologie“ oder „International Tourism Management“ werden in Heide nicht nur als Bachelor-, sondern eben auch als Masterstudiengang angeboten.

All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 - 133.


Aus der Not eine Tugend machen – Studierende der FH Westküste beschäftigen sich mit der Corona-Krise

17. April 2020

Gedacht war alles ganz anders: Die Gruppe von 22 Studierenden der Fachhochschule Westküste plante für den Sommer 2020 einen „Zukunftstag Region Westküste“. Dort sollten sich Unternehmen in Form eines Barcamps über Chancen und Risiken der Region austauschen. Dann kam die Corona-Krise und die Veranstaltung musste abgesagt werden. Plötzlich war Improvisationstalent gefragt.

„Natürlich haben wir uns zunächst alle geärgert, weil wir bereits viel Zeit und Arbeit in den Zukunftstag gesteckt hatten“ gibt Professor Dr. Dirk Braunhart, der die Studierenden in diesem Projekt betreut, zu. „Wir waren uns aber auch einig, nun sprichwörtlich in der Lage zu leben und eben umzuplanen – schließlich ist das etwas, das im späteren Berufsleben der Studierenden oft gefordert sein wird.“

So entschieden sich die angehenden Betriebswirtschaftler gemeinsam mit ihrem Dozenten, die schwierige Situation zu nutzen und einen Mehrwert für Unternehmen zu schaffen. Rasch war die Idee geboren, Probleme und insbesondere auch die Chancen der Corona-Krise mittels einer Unternehmensbefragung zu analysieren. In der Umfrage werden die politischen, gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen und Maßnahmen beleuchtet.
Bis zum 4. Mai werden nun – online und anonym – Unternehmen befragt. Die Studierenden hoffen dabei natürlich auf eine rege Beteiligung. Bis Ende Mai sollen dann die Ergebnisse ausgewertet und im Anschluss präsentiert werden. Parallel wollen die Studierenden auch ein Video drehen, in welchem sie ihr Projekt und die Ergebnisse vorstellen.

Für alle Informationen haben die Studierenden eine Website eingerichtet und zumindest im Namen erinnern sie dabei noch an die ursprüngliche Idee: Unter www.zukunftstag-fhw.de berichtet die Projektgruppe regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge.

„So kritisch die gegenwärtige Situation auch ist - die Kreativität und das Engagement aller Beteiligten zeigen, wie sich Gegenwart und Zukunft gemeinsam gestalten lassen - und das nicht nur an der FH Westküste.“ kommentiert Professor Braunhart die Situation zuversichtlich.


#NichtwegNurwoanders – die Fachhochschule Westküste als „Fernhochschule“

09. April 2020

Die Vorlesungen des Sommersemesters laufen seit 30. März, doch die Fachhochschule Westküste ist derzeit menschenleer. Bibliothek und Mensa sind geschlossen, Prüfungen verschoben, Präsenzveranstaltungen noch mindestens bis 19. April untersagt. Und doch läuft der Betrieb nicht nur weiter, es wird sogar gelehrt:

„Wir sind nicht weg, nur woanders“ sagt Professor Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Heider Hochschule. „Auch, wenn nahezu alle Kolleginnen und Kollegen von zu Hause arbeiten, können unsere Studierenden weiter lernen. Das funktioniert dank vielfältiger digitaler Angebote, die wir kurzfristig bereitgestellt haben.“

Kuhn ist sich dabei sehr bewusst, wie viel die derzeitige Lage allen Angehörigen der FH Westküste abverlangt. Entsprechend stolz ist sie, dass der rasche Übergang vom normalen Hochschulalltag hin zur aktuellen Lösung gelang:

„Die Hochschulangehörigen legen gerade ein höchstes Maß an Flexibilität an den Tag und stellen ihr Improvisationstalent unter diesen schwierigen Bedingungen unter Beweis. Vorlesungen und Labore über Live-Streams, Seminare und Arbeitsgruppen als Online-Konferenzen, Tutorials als Videoclips – wir haben die Hochschule binnen kurzer Zeit in eine Fernhochschule verwandelt.“

Wann die Einrichtung wieder in einen normalen Betrieb zurückkehrt, ist momentan offen. „Wir sind bereit, noch eine weitere Zeit Online-Lehre anzubieten, diskutieren jedoch parallel auch intensiv über die nächsten Wochen und Monate. Das Land und die schleswig-holsteinischen Hochschulen stehen dazu in regelmäßigem und sehr konstruktivem Austausch. Wir hoffen gemeinsam, dadurch sehr bald mehr Planungssicherheit zu bekommen “ zeigt sich Katja Kuhn zuversichtlich.


Neue Präsidentin der FH Westküste im Amt

02. April 2020

Der Zeitpunkt zur Übernahme der Amtsgeschäfte ist für Professor Dr. Katja Kuhn alles andere als einfach:

„Die Corona-Krise ist eine große Herausforderung, denn wie soll eine so lebendige Hochschule wie die FH Westküste ohne anwesende Studierende und Mitarbeitende funktionieren? Umso mehr bin ich nun beeindruckt, wie rasch es die Hochschule geschafft hat, einen Großteil des Lehrangebots digital bereitzustellen und zudem den Betrieb dank des Einsatzes von Verwaltung und Management aufrecht zu erhalten. Hier gebührt allen Kolleginnen und Kollegen ein großes Lob.“

Seit 1. April ist Professor Dr. Katja Kuhn Präsidentin der Fachhochschule Westküste. Sie war im Juli letzten Jahres vom Senat der Heider Hochschule im ersten Wahlgang gewählt worden und folgt Professor Dr. Hanno Kirsch. Die Amtszeit dauert sechs Jahre.

Trotz der schwierigen Startbedingungen blickt Kuhn voller Zuversicht und Tatendrang voraus:

„In den nächsten Wochen hat es für mich oberste Priorität, die neuen Kolleginnen und Kollegen und ihre Arbeitsbereiche persönlich kennenzulernen. Dies ist der erste und wichtigste Schritt, um wirklich anzukommen und ein Teil der FH Westküste zu werden. Darauf bin ich sehr gespannt und voller Vorfreude.“

Als Präsidentin ist Kuhn für alle laufenden Geschäfte der FH Westküste verantwortlich und vertritt die Einrichtung federführend nach außen. Wesentliche Aufgaben liegen beispielweise in der Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschule sowie in der Verhandlung von Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit dem Land.

Kuhn studierte in Wales und Mannheim, wo sie auch promovierte. Nach einer Zeit als Assistenz-Professorin an der Schiller International University in Dunedin, Florida, übernahm sie 2007 eine Professur für Internationales Management an der SRH Hochschule Heidelberg. Bis zu ihrem Amtsantritt war Kuhn seit 2016 Prorektorin und Dekanin der Fakultät Technik an der dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart.

Privat ist sie gerade erst mit ihrem Mann nach Heide gezogen und freut sich, bald mit ihrem Hund, einem Kleinen Münsterländer namens Motte, die Umgebung zu erkunden.


FH Westküste sagt Veranstaltungen ab

11. März 2020

Angesichts der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus hat die Fachhochschule Westküste entschieden, im März und April geplante Veranstaltungen mit externen Gästen auf dem Campus abzusagen. Die Hochschule folgt damit auch den Empfehlungen des Landes, sich auf erforderliche Veranstaltungen zu beschränken und keine zusätzlichen größeren Personengruppen auf den Campus zu bringen.

Betroffen sind der Workshop „Energetische Gebäudesanierung“ (18. März), „mint:pink“ (24. März), das „Schnupperstudium“ (6. - 8. und 14. - 16. April) sowie die Karrieremesse (28. April).

Die Veranstaltungen sollen soweit möglich zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Nach aktuellem Stand soll der Vorlesungsbetrieb dagegen nach Ende der Semesterferien am 30. März regulär aufgenommen werden.

Studieren probieren – Schnupperstudium an der FH Westküste

05. März 2020

Auch in diesem Jahr öffnet die Fachhochschule Westküste wieder ihre Vorlesungen für alle Studieninteressierten. Schüler und Schülerinnen der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen haben in den Osterferien die Möglichkeit auszuprobieren, wie es sich anfühlt, Studierender zu sein. Beim Schnupperstudium lernen sie den Campus in Heide kennen und können gleichzeitig den richtigen Studiengang für sich finden.

In den vergangenen sieben Jahren erfreute sich das Schnupperstudium über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus großer Beliebtheit. Mit über 200 Teilnehmenden pro Jahr in Vorlesungen, Übungen und Laboren wurden die Raumkapazitäten der Heider Fachhochschule ausgelastet. Die „Schnuppis“ gaben der Fachhochschule Westküste dabei gute Noten und waren insbesondere davon begeistert, dass sie „live“ im Studienalltag dabei sein konnten. Das Studium auf Probe können sie daher nur weiterempfehlen.

Das Schnupperstudium wird in diesem Jahr in beiden Wochen der Osterferien angeboten. Studieninteressierte können vom 6. – 8. April und vom 14. - 16. April erste Eindrücke eines Studienalltags gewinnen. Das Angebot der FH Westküste ist dabei umfangreich:

Im Fachbereich Wirtschaft bieten die Studiengänge Betriebswirtschaft, Immobilienwirtschaft, International Tourism Management, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspsychologie einen breiten Überblick über die Studienmöglichkeiten in den Wirtschaftswissenschaften. Im Fachbereich Technik öffnen neben dem „Klassiker“ Elektrotechnik und Informationstechnik auch der fächerübergreifende Studiengang Management und Technik sowie der Studiengang Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik die Pforten.
Zusätzlich erfahren die Studieninteressierten in vereinzelten Informationsveranstaltungen alles Wichtige zu den Themen Bewerbung und Zulassung, Finanzierung oder Studieren im Ausland. Jetzige Studierende berichten über ihre Erfahrungen, das Studentenleben in Heide, über ihr persönliches Studium oder über ihr Praxis- und Auslandssemester. Natürlich stehen Professoren, Studierende und Mitarbeiter jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Sie wollen am Schnupperstudium teilnehmen? Alle Informationen zur Anmeldung und den Veranstaltungsplan erhalten sie unter www.fh-westkueste.de/schnupperstudium.

Für Rückfragen steht Janin Damms aus der Studienberatung/Zulassung zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-133. E-Mail: beratung(at)fh-westkueste.de 


Was hält Mitarbeitende im Unternehmen? 3. Forum Personal an der Fachhochschule Westküste

04. März 2020

Auf Einladung des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste (UVUW) trafen sich knapp 50 Personalverantwortliche am 11. Februar an der Fachhochschule Westküste zum 3. „Forum Personal“. Im Fokus der Expertinnen und Experten aus Unternehmen der Region stand dieses Mal das Thema „Mitarbeiterbindung“.

Den Auftakt machte Branding- und Recruiting-Experte Christian Runkel. Er verdeutlichte die Bedeutung der Bindung von Mitarbeitenden für die Unternehmen und machte klar, dass es keine pauschalen Lösungen geben könne, die zu jedem Arbeitgeber bzw. zu jeder Zielgruppe passt:

„Sechs Millionen Menschen gehen jeden Tag mit dem Gefühl zur Arbeit: ‚Ich bin ja sowieso bald weg‘. Dahinter steckt eine hohe Unzufriedenheit – eine innere Kündigung. Das ist eigentlich für jedes Unternehmen Argument genug, etwas in Richtung Mitarbeiterbindung beziehungsweise Mitarbeiterbegeisterung zu tun.“

Wissenschaftlich begleitet wird das Forum durch das Westküsteninstitut für Personalmanagement (WinHR) der FH Westküste. Der Leiter des Instituts, Professor Dr. Tim Warszta, betont den Vorteil einer guten Mitarbeiterbindung:

„Der Fachkräftemangel wird sich aufgrund des sinkenden Angebots an Arbeitskräften verstärken. Vor diesem Hintergrund ist es elementar, dass Unternehmen ihre Energie nicht nur in das Recruitment stecken, sondern insbesondere in die Bindung ihrer Mitarbeitenden. Wenn jede Person im Unternehmen gebunden ist und glücklich arbeitet, brauche ich nicht neu suchen.“

Daran anknüpfend stellte Lisa Drescher, Mitarbeiterin des WinHR, die Ergebnisse einer regionalen Studie zum sogenannten Commitment von Auszubildenden, also der Frage, wie sehr sich diese an ihr Unternehmen gebunden fühlen, vor. Diese gibt einen spannenden Einblick, was den Auszubildenden in der Region wichtig ist.

„Jeder vierte Auszubildende löst seinen Ausbildungsvertrag auf. Wer seine Auszubildenden nicht nur während, sondern auch nach ihrer Ausbildung im Unternehmen halten will, sollte sich von Beginn an um die soziale Unterstützung kümmern. Mentoringprogramme oder die Förderung des Austausches mit Kollegen sind hier geeignete Ansatzpunkte“.

Im Anschluss erarbeiteten die Teilnehmenden in Workshops Best-Practice Lösungen zu verschiedenen Fragestellungen: Worauf sollte man beim Onboarding von neuen Mitarbeitenden achten? Was sind Anreize und Benefits, die insbesondere junge Fachkräfte ans Unternehmen binden? Wie lässt sich vertragliche Bindung gestalten? Was können Führungskräfte tun, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten? Wie kann eine gute Teamkultur gefördert werden? Die Ergebnisse werden nunmehr in einem Leitfaden vom WinHR zusammengefasst und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Ken Blöcker, Geschäftsführer des UVUW: „Das Besondere an diesem Format ist sicherlich die Mischung aus Wissenschaft, Praxis und branchenübergreifendem Netzwerk. Wir und die Teilnehmer haben den Anspruch gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten, die letztendlich Hilfestellungen in der täglichen Arbeit bieten sollen. Die Personalverantwortlichen können sich hier austauschen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten.“

Ein Video des Forums finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=yfRsPvXOWoM


Berufsorientierungstage an der Fachhochschule Westküste

18. Februar 2020

650 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 40 Vorträgen – das ist die Bilanz der diesjährigen Berufsorientierungstage, die an der Fachhochschule Westküste stattfanden. Gemeinsam mit der Heider Agentur für Arbeit und Unternehmen der Region sollten den 9. und 10. Klassen so Wege und Möglichkeiten nach dem Abitur aufgezeigt werden.

Die Fachhochschule Westküste widmete sich in ihren Vorträgen der Option, sich für ein Studium zu entscheiden: Welche Hochschulen gibt es? Wie finde ich das richtige Studienfach? Welcher Studienort passt zu mir? Diese und weitere Fragen beantworteten Janin Damms und Timo Niehörster. Beide machten auch mit Blick auf den eigenen Werdegang deutlich, dass Umwege mitunter dazugehören, um für sich das geeignete Studium zu finden.

Claudia Schlüter und ihre Kolleginnen der Heider Agentur für Arbeit stellten die Wege nach dem Abitur vor. Schwerpunktmäßig ging es in ihren Vorträgen um das Thema „Ausbildung“, wobei sie in jedem Vortrag von einem Auszubildenden der beteiligten Unternehmen unterstützt wurden. Schülerinnen und Schüler erhielten „Information auf Augenhöhe“ und wertvolle Tipps und Hinweise für den Start in das Ausbildungs- und Berufsleben: Wie und wo finde ich den richtigen Ausbildungsplatz? Wann bewerbe ich mich und wie bereite ich mich auf das Auswahlverfahren vor? Wie kann man sich den Ausbildungsalltag vorstellen und was kommt nach der Ausbildung? Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, dass die Möglichkeiten nach dem Abitur vielfältig sind. Ebenso deutlich wurde aber auch, dass jeder seines eigenes Glückes Schmied ist.

Im dritten Teil der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler dann die Chance, unmittelbar mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Diese zeigten nicht nur auf, welche Ausbildungsmöglichkeiten bei ihnen bestehen, sondern widmeten sich insbesondere der Frage, welche Erwartungen sie an ihre zukünftigen Auszubildenden stellen und wie beispielsweise Auswahl- und Bewerbungsverfahren bei ihnen laufen. Mit dabei waren in diesem Jahr Covestro, die Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank, die Göpfert AG, die Handwerkskammer Flensburg, die Itzehoer Versicherungen, die Steuerberatung Kittendorf sowie die Westküstenkliniken, sodass für die Schülerinnen und Schüler eine umfassende Auswahl geboten war.
Cindy Jäger von den Itzehoer Versicherungen ist überzeugt, auch im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein:

„Die BO-Tage sind eine super Veranstaltung, um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Das große Interesse der Schülerinnen und Schüler hat uns dabei wirklich beeindruckt. Wir freuen uns sehr, hier Verantwortung übernehmen zu können und aufzeigen, worauf es nach der Schulzeit beim Einstieg in den Beruf ankommt.“ 


Industriepreis Technik vergeben

12. Februar 2020

Jan-Carsten Hartwig erhält in diesem Jahr den mit 1.500 Euro dotierten Preis für die herausragende Abschlussarbeit des Fachbereichs Technik der Fachhochschule Westküste. Die Prämie wurde von Unternehmen der Region gestiftet, welche eng mit der FH Westküste zusammenarbeiten.

In seiner Abschlussarbeit im Studiengang „Elektrotechnik/ Informationstechnik“ entwickelte Hartwig ein mobiles Messsystem zur Bestimmung des Trockenmassegehalts in Milch. Das Verfahren ist insbesondere in der Kälberzucht von Bedeutung, da für deren Fütterung kontrollierte Trockenmasseanteile sicherzustellen sind. In Zusammenarbeit mit der Holm & Laue GmbH in Westerrönfeld gelang es dem Studierenden, über umfangreiche und komplexe Messreihen zunächst das geeignete, hochgenaue Verfahren zu identifizieren und auszuarbeiten. Nachfolgend entwarf er für die Messanordnung eine Sensorbox, die unter Einsatz eines 3D- Druckers erstellt wurde und in bestehende Produkte von Holm & Laue integriert werden kann. Damit konnte Hartwig – so die einstimmige Meinung der Jury – nicht nur durch die Qualität seiner Arbeit, sondern auch durch die besondere Praxisnähe überzeugen.

Die Auszeichnung wurde Jan-Carsten Hartwig am 11. Februar zum Abschluss des Automatisierungsforums an der Fachhochschule Westküste übergeben. Als Laudator konnte Günter Jacobsen von der Covestro Deutschland AG gewonnen werden. Der Kreis von etwa 100 Expertinnen und Experten, die sich in diesem Jahr zum Thema „Data Science in der Automatisierungstechnik“ trafen, bildete den würdigen Rahmen für die Ehrung.

Jan-Carsten Hartwig hat sich entschlossen, in Dithmarschen zu bleiben und sein Studium an der Fachhochschule Westküste fortzusetzen – er studiert inzwischen im Masterstudiengang „Mikroelektronische Systeme“.


Green Energy Workshop zum „Klimapaket“ der Bundesregierung – Was ändert sich für die Wärmeversorgung?

07. Februar 2020

Über 100 Teilnehmer haben beim 10. Green Energy Workshop der Fachhochschule Westküste über die Auswirkungen der „Klimapakets“ der Bundesregierung auf die Wärmeversorgung in Norddeutschland diskutiert. Die Veranstalter, die Professoren Christian Buchmüller und Reiner Schütt, hatten drei Referenten eingeladen, um das Thema zu beleuchten:

Dr. Sven Barnekow vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (Landesgruppe Nord), stellte die Ergebnisse einer Studie seines Verbandes zur Wärmeversorgung in Deutschland vor. Danach deutet sich für Neubauten ein „Drittelmix“ aus Wärmepumpen, Fernwärmelösungen und Erdgasheizungen an. Für Bestandsgebäude ging er insbesondere auf die Potenziale durch grüne Gase ein.

Rechtsanwalt und Unternehmensberater Gerrit Müller-Rüster erläuterte, mit welchen Gesetzesänderungen die Bundesregierung das Klimapaket derzeit umsetzt. Er stellte insbesondere die neue CO2-Bepreisung sowie das Ölheizungsverbot und dessen Ausnahmeregelungen dar.

Unternehmensberater Thomas Lutz-Kulawik von der IPP ESN aus Kiel rechnete anschließend anhand konkreter Beispiele vor, wie sich insbesondere die CO2-Bepreisung auf die Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit konkreter Wärmeprojekte auswirkt. Im Anschluss an die Vorträge entspann sich jeweils eine angeregte und intensive Diskussion unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, zeigte sich im Anschluss an die Veranstaltung sehr zufrieden:

„Unsere Green Energy Workshops haben sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem etablierten und renommierten Format an der Westküste entwickelt. Die Hochschule wird die Workshops in den nächsten Jahren fortführen und auf diese Weise einen stetigen Beitrag zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse im Themenfeld der Energiewende in die Praxis leisten.“


Erster Projekttag Gesundheitsmanagement an der FH Westküste

07. Februar 2020

Erstmalig fand an der Fachhochschule Westküste ein Projekttag „Gesundheitsmanagement“ unter Leitung von Professor Dr. Susanne Liebermann statt. Studierende aus dem Bachelor- und dem Masterstudiengang „Wirtschaftspsychologie“ diskutierten gemeinsam mit Praxispartnern und Experten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.

Dazu stellten die Studierenden des Bachelorstudiengangs den Unternehmensvertretern zunächst die Ergebnisse ihrer Interviews zur Beschäftigungssituation in der Hotel- und Gaststättenbranche in Büsum vor. Die befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschrieben ihre Arbeitsplätze vor allem aufgrund des sozialen Miteinanders als motivierend. Außerdem schätzen sie vor allem inhaltliche Aspekte der Tätigkeit, wie den Umgang mit Kunden, die kreative Gestaltung von Gerichten und die Vielseitigkeit der Aufgaben sowie die Möglichkeit, die Arbeitszeiten an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Auf der anderen Seite wurden gerade die Arbeitszeiten als Hauptbelastung identifiziert. Die Befragten berichteten außerdem über Zusatzbelastungen durch ein steigendes Arbeitsaufkommen, das sie vor allem auf den Fachkräftemangel in der Branche zurückführen. Im Anschluss an die Präsentation der Befragungsergebnisse diskutierten die Studierenden mit den Branchenvertretern erste Ideen zur Verbesserung der Arbeitssituation. Katharina Lutze, Personalleiterin des Küstenperle Strandhotel & Spa und Ausbildungswartin des DEHOGA SH, zeigte in ihrem anknüpfenden Gastvortrag Ansätze auf, Herausforderungen des Personalmanagements in der Hotelbranche zu begegnen.
Professor Dr. Liebermann wies in ihrem Zwischenfazit darauf hin, dass das Projekt noch eine Fortsetzung finden werde:

„Im nächsten Schritt der Kooperation mit der Marketing Service Büsum GmbH sind Befragungen von Führungskräften geplant, um die Beschäftigungssituation auch aus dieser Perspektive unter die Lupe zu nehmen. Aus den Gesamtergebnissen der Studie werden wir dann Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation im Hotel- und Gastgewerbe ableiten und den Unternehmen zur Verfügung stellen.“

Im zweiten Teil des Projekttages stellten Studierende des Masterstudiengangs ihre Projektideen für das betriebliche Gesundheitsmanagement der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG in Büdelsdorf vor. Maßgeschneidert auf die Rahmenbedingungen des Unternehmens wurden Wege aufgezeigt, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt am Arbeitsplatz beraten und unterstützt werden können, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Die Vorschläge reichten von Plakataktionen und Workshops bis zu Bewegungsaktionen als Bestandteil des Arbeitsalltags. Die Verantwortlichen und Betriebsräte des Unternehmens zeigten sich begeistert. Insbesondere wurde hervorgehoben, dass die Studierenden aufbauend auf einer fundierten Analyse der Situation sehr umsichtig geplant hatten und bereits kreativ Slogans, wie „Starke Mitarbeiter brauchen starke Stullen“ und sehr praktikable Maßnahmen erarbeitet hatten.

Zwischen den Projektvorstellungen konnten die Studierenden in Gastvorträgen Einblicke in die Praxis des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bekommen. Christian Fuhrken und Dr. Mark Hübers vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) sowie Wiebke Harmsen, Verantwortliche beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, zeigten auf, wie es gelingen kann im betrieblichen Ablauf ganzheitliches Gesundheitsmanagement-Konzepte einzuführen.

Christian Fuhrken zeigte sich von dem Projekttag begeistert:

„Aus unserer Sicht ein überaus gelungenes Format, wie die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis in der Realität umgesetzt werden kann – so profitieren beiderseits junge angehende Fachkräfte und Betriebe, wenn es darum geht, niedrigschwellige Gesundheitsförderungsangebote im Setting Arbeitsplatz zu implementieren."

Und auch für Professor Dr. Susanne Liebermann war der erste Projekttag Gesundheitsmanagement ein voller Erfolg:

„Unsere Studierenden haben die Chance genutzt, ihr Wissen unter Realbedingungen einzusetzen und mit Experten zu diskutieren. Das macht die Projekte griffig und spannend. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist dabei ein Thema mit ständig wachsender Bedeutung, das wesentlich zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit beiträgt. Und auch bei unseren Studierenden stößt es – nicht zuletzt mit Blick auf den Berufseinstieg - auf großes Interesse.“

Der Projekttag wurde durch den Verein zur Förderung von Studium und Transfer e.V. der Fachhochschule Westküste unterstützt. Er soll in den kommenden Jahren weitergeführt werden und den Austausch zwischen BGM-Verantwortlichen und Studierenden fördern. 


FIRST®Lego®League an der FH Westküste – Teilnehmer gesucht

29. Januar 2020

Die Fachhochschule Westküste engagiert sich mit verschiedenen Veranstaltungen und Wettbewerben dafür, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Nun kommt ein weiteres spannendes Projekt hinzu: Die FIRST®LEGO®League (FLL). Dafür werden noch Lehrkräfte und weitere Interessierte gesucht, die mit ihren Klassen oder Jugendgruppen teilnehmen wollen.

FIRST®LEGO®League ist ein Förderprogramm, welches Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt. Dadurch soll ihnen der Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtert werden. Der Forschungs- und Roboterwettbewerb kombiniert dabei den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der Atmosphäre eines Sportevents. Im Team arbeiten die Kinder und Jugendlichen wie echte Ingenieure an einem gemeinsamen Thema. Sie planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, um knifflige Missionen zu meistern. Mindestens acht Wochen lang beschäftigen sich alle Teams mit der Lösung der Aufgaben des Roboterwettbewerbs und der Erstellung des Forschungsauftrags. Dabei gibt es jedes Jahr ein neues Thema. Die Ergebnisse werden in einem Regionalwettbewerb vorgestellt. Neben der Konstruktion des Roboters sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, sich selbständig zu informieren, zu recherchieren und eine Präsentation ihrer Ergebnisse zu erstellen.

Zur Vorbereitung des eigentlichen Wettbewerbs findet am 22. Februar, von 09:30 – 16:30 Uhr, an der FH Westküste der „FLL Jumpstart-Coach-Workshop für Neueinsteiger“ statt. Hier wird allen Interessierten die Möglichkeit gegeben, sich mit der Thematik vertraut zu machen. Ausgerichtet wird der Workshop vom NanoGiants Academy e.V. in Abstimmung mit HANDS on TECHNOLOGY e.V.

Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Teilnahmekosten betragen 25,- Euro pro Person und werden für die Unkosten des Coaches sowie Getränke und einen kleinen Mittagsimbiss verwendet.

Anmeldungen unter: https://nano-giants.net/events/fll-jumpstart-heide-2020/
Bei Rückfragen steht Franziska Schneidewind, Email: schneidewind(at)fh-westkueste.de, gern zur Verfügung.


Happy Birthday, Online-Master!

24. Januar 2020

Seit genau einem Jahr gibt es an der Fachhochschule Westküste nun das Angebot, berufsbegleitend online zu studieren: Der Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ feiert seinen ersten Geburtstag.
Studiengangsleiter Professor Dr. Tim Warszta ist entsprechend stolz:

„Das erste Jahr war für uns sehr erfolgreich und wir wissen nun, worauf es den Studierenden wirklich ankommt.  Ein großes Thema ist Flexibilität, denn die Verbindung von Studium und Beruf ist schon eine besondere Herausforderung. Dass genau hier die Stärke des Onlinemasters liegt, wurde uns im vergangenen Jahr immer wieder bestätigt. Wann und wo die Studierenden lernen, teilen sie sich frei ein.“
Entsprechend attraktiv ist der Studiengang, um sich neben der beruflichen Tätigkeit beispielsweise auf die Übernahme von Managementaufgaben vorzubereiten und so die eigenen Karrieremöglichkeiten entsprechend zu verbessern. Aber auch für Menschen, die beispielsweise durch familiäre Verpflichtungen kein Präsenzstudium absolvieren können, ist das Onlinestudium der Fachhochschule Westküste eine interessante Alternative. Studiert wird in Voll- oder Teilzeit, sodass jedem Studierenden eine größtmögliche Flexibilität geboten wird.

Tim Warszta betont:

„Unser Online-Master richtet sich an Interessierte aus allen Branchen. Unsere Studierenden kommen zum Beispiel aus dem Tourismus, dem Gebäudemanagement, dem Bildungswesen, der Landesverwaltung und der Softwareentwicklung. Sie schätzen insbesondere den engen Austausch untereinander und den hohen Praxisbezug, der sich sowohl durch die Inhalte wie auch die Studierenden fast automatisch ergibt.“
Zum ersten Geburtstag gratulieren derzeit siebzehn Studierende und neun Dozierende – im März kommen dann die neuen Studierenden hinzu, denn dann beginnt das nächste Semester. Hierfür bewerben kann man sich noch bis zum 14. Februar 2020. Alle Infos zum Studium finden Sie unter https://www.fh-westkueste.de/wmp/ 


„Tourismus-Talente Westküste“ gefunden

23. Januar 2020

Die Gewinner des Wettbewerbs „Tourismus-Talente Westküste stehen fest: Katharina Hennings und Alexander Ottowitz konnten die Jury mit ihrer Idee am meisten überzeugen und gewannen neben der 1.000€-Siegprämie auch eine Übernachtung im Hotel StrandGut in St. Peter-Ording.

Unter dem Motto „Neue Ideen für die Elektromobilität an der Westküste“ waren die Tourismus-Studierenden aller Jahrgänge der Fachhochschule Westküste aufgerufen, sich mit ihren Beiträgen zu beteiligen. Mit fast 30 Vorschlägen übertraf die Resonanz auf den Wettbewerb, den die Hochschule mit Unterstützung von GP Joule, Nordsee Tourismus Service (NTS) und Hotel StrandGut erstmalig ausrief, die Erwartungen sogar noch deutlich. Nach einer Vorauswahl innerhalb der Fachhochschule  wurden die aussichtsreichsten Teilnehmenden zu einem zweitägigen Workshop nach St. Peter-Ording eingeladen, um ihre Ideen weiter zu entwickeln und mit Expertinnen und Experten von GP Joule und NTS auf ihre Umsetzbarkeit hin zu prüfen. Nach einer abschließenden Präsentation und einer ausführlichen Beratung der Jury, in der dann auch GPJoule und NTS vertreten waren, ging es zu Ergebnisverkündung:
Katharina Hennings und Alexander Ottowitz siegten mit ihrer Idee, über ein System von Bonuspunkten Anreize für Touristen zu schaffen, für Ausflüge zu bestimmten Sehenswürdigkeiten in der Region auf E-Mobilität zurückzugreifen und diese Verkehrsmittel dadurch auf spielerischem Wege auszuprobieren und zu erleben. Für die so gewonnenen Punkte können dann beispielweise Urlaubssouvenirs oder Gutscheine für touristische Angebote erworben werden.

Der zweite Platz ging Lukas Floßdorf mit seinem Vorschlag für einen autarken und komplett auf Elektroenergie ausgelegten Ferien- und Freizeitpark, Platz drei vergab die Jury an Nele Huber für ihre Idee, einen Podcast von Touristen für Touristen zu entwickeln. Der Clou dabei – der Podcast wird während einer buchbaren Radtour mit E-Bikes aufgenommen.

Zudem wurde ein zusätzlicher Preis an die innovativste Idee des Wettbewerbs vergeben. Dieser ging an Jacqueline Niemeyer mit ihrer Idee, E-Ski – eine Verbindung von Ski und Rollschuh - an der Westküste zu etablieren.

Patricia Thaden und Frank Simoneit zogen aus Sicht der Fachhochschule Westküste ein überaus positives Resümee:

„Wir hoffen natürlich, dass die vorgestellten Ideen nun praktische Umsetzung finden. Noch wichtiger für uns war es jedoch zu erleben, wie kreativ und begeistert unsere Tourismus-Studierenden die Aufgabe angegangen sind. Es sind echte Tourismus-Talente. Die tolle Unterstützung unserer Praxispartner hat ebenfalls wesentlich zum Erfolg beigetragen. Wir freuen uns, wenn es im kommenden Jahr eine Neuauflage des Wettbewerbs gibt.“


Deutschlandstipendien übergeben

22. Januar 2020

Sechzehn Studierende der Fachhochschule Westküste freuen sich im Jahr 2020 über eine Förderung durch ein Deutschlandstipendium. Diese Zahl ist ein neuer Rekordwert für die Hochschule. Die Stipendienurkunden wurden nun im Beisein der Förderer feierlich übergeben.

Für das Deutschlandstipendium erklären sich Firmen, Institutionen oder Privatpersonen bereit, besonders leistungsstarke und engagierte Studierende mit monatlich 150 Euro zu fördern. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und erlaubt es so, sich weiter voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Kreispräsidentin Ute Borwieck-Detlefs machte in ihrer Festrede auf die hohe Bedeutung der FH Westküste und ihrer Absolventinnen und Absolventen für die Region aufmerksam und ermunterte die Studierenden, sich weiter ehrenamtlich zu engagieren. Im Rahmen der Übergabezeremonie machte Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste, deutlich, dass die Stipendien insbesondere auch Ausdruck der Verbundenheit zwischen der Hochschule und den regionalen Unternehmen sowie engagierten Stiftungen seien. Stipendiaten, Vertreter der FH Westküste und Förderer nutzten die Übergabefeier, miteinander ins Gespräch zu kommen und Ideen auszutauschen, um regelmäßig weiter in Verbindung zu bleiben.

Die Fachhochschule Westküste bedankt sich, auch im Namen der geförderten Studierenden, für die Übernahme von fünf Stipendien bei der Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung sowie für je zwei Stipendien bei der Alfaref GmbH, dem Förderforum der Fachhochschule Westküste sowie der Heinz Wüstenberg - Stiftung. Jeweils ein Stipendium übernahmen die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel/ Brunsbüttel Ports GmbH, Vishay BCComponents Beyschlag GmbH, der Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW, die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg sowie Endress+Hauser.


Erfolgreiche MINT-Messe an der Fachhochschule Westküste

21. Januar 2020

Fast 150 junge Frauen aus dem Kreis Dithmarschen haben die 10. MINT-Messe für Mädchen an der Fachhochschule Westküste besucht. Die Messe ist eine gemeinsame Veranstaltung der Beratungsstelle Frau & Beruf, der Agentur für Arbeit Heide, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heide, der Kreisfachberaterin für Berufsorientierung sowie der Heider Hochschule. Sie findet jährlich statt und soll Mädchen Lust und Mut machen, Berufe aus dem MINT- Bereich (also Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Informatik) zu ergreifen.

Dazu stellten Unternehmen, Institutionen und Verbände ihre MINT-Ausbildungsberufe als auch Praktikumsangebote im Foyer der Fachhochschule Westküste vor und standen mit Frauen, die selbst in MINT-Berufen arbeiten, Rede und Antwort. Vertreten waren in diesem Jahr unter anderem der NDR, Unternehmen des Chemcoast Parks Brunsbüttel, die Handwerkskammer Flensburg, Vishay sowie der Verband Deutscher Ingenieure. Studentinnen präsentierten die technischen Studiengänge der FH Westküste „aus erster Hand“. Auf besonders großes Interesse stieß neben dem Thema 3D-Druck insbesondere der Vortrag von Andrea Kastelic, die als Airbus-Pilotin bei der Lufthansa im Einsatz ist. Neben diesem und weiteren Erfahrungsberichten bot der Tag den Teilnehmerinnen an vielen Stationen Möglichkeiten, kleine Experimente durchzuführen oder das handwerkliche Geschick beispielsweise beim Löten auszutesten.

Franziska Schneidewind, die seitens der Fachhochschule Westküste für die Organisation verantwortlich war, zeigte sich hoch zufrieden:

„Es macht einfach Spaß zu sehen, mit wie viel Interesse die Teilnehmerinnen bei der Sache waren. Wir hoffen, dass die Messe dabei einen Anstoß gibt, bei technischen Themen am Ball zu bleiben und es sich selbst zuzutrauen, eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich zu ergreifen. Wir haben keinerlei Zweifel, dass junge Frauen diesen Weg nicht erfolgreich gehen können – im Gegenteil – die Karriereaussichten sind hervorragend.“


10. Green Energy Workshop an der FH Westküste –

20. Januar 2020

Die Auswirkungen des „Klimapakets“ auf die Wärmewende

Die Bundesregierung hat am 20. September 2019 das „Klimaschutzprogramm 2030“ beschlossen. Mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen soll sichergestellt werden, dass Deutschland seine auf europäischer und internationaler Ebene vereinbarten Klimaschutzziele erreicht. Aber was bedeutet das Klimapaket für Energiewende-Projekte insbesondere im Wärmesektor in Norddeutschland?

Ziel des Green Energy Workshops ist es, die Auswirkungen des Klimapakets der Bundesregierung auf konkrete Wärmeversorgungsprojekte zu untersuchen: Wie wird in Norddeutschland bislang geheizt und welche klimafreundlichen Alternativen bestehen? Welche regulatorischen Leitplanken werden durch die Einführung einer CO2-Bepreisung, die Absenkung der EEG-Umlage, Ölheizungsverbote etc. gesetzt? Welche Auswirkungen haben die geplanten Neuregelungen auf die Auswahl technischer Lösungsansätze? Wie verbessert sich die Wirtschaftlichkeit von Projekten zur Erzeugung von erneuerbarer Wärme im Vergleich zu einer fossilen Einzel- oder Fernwärmeversorgung? Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die aktuellen Entwicklungen und ihre Bedeutung für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg aus technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher und Sicht.

Der 10. Green Energy Workshop findet am 5. Februar 2020, 17:00 Uhr, im Auditorium 2 der Fachhochschule Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide statt.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Januar 2020 ausschließlich per E-Mail ge-workshop(at)fh-westkueste.de oder per Fax 0481 85 55 616 möglich. Das Anmeldeformular ist unter https://www.fh-westkueste.de/ge/green-energy-workshop/ bereitgestellt.

Programm
17:00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, Fachhochschule Westküste

17:10 – 17:40 Uhr
Wie heizt der Norden – heute und morgen?
Dr. Sven Barnekow, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – Landesgruppe Nord, Hamburg

17:40 - 18:20 Uhr
CO2-Bepreisung, Ölheizungsverbot etc. – die rechtlichen Neuerungen im Wärmebereich
Gerrit Müller-Rüster, Rechtsanwalt, Paluka Sobola Loibl & Partner / Treurat und Partner Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, Kiel

18:20 - 19:00 Uhr
Die Auswirkungen des Klimapakets auf Planung und Wirtschaftlichkeit von (Fern-)Wärmeprojekten
Thomas Lutz-Kulawik, Abteilungsleiter Energiewirtschaftliche Beratung, IPP ESN Power Engineering GmbH, Kiel

19:00
Abschlussdiskussion und anschließendes Get together

Fachbuch zu Geschäftsreisen veröffentlicht

20. Januar 2020

Geschäftsreisen gehören in vielen Wirtschaftsräumen und -bereichen zum beständigen Arbeitsalltag vieler Menschen. Der sich daraus ergebenden ökonomischen Bedeutung von Geschäftsreisen sowie der Wichtigkeit der Reisenden für Fluggesellschaften, Hotellerie, Taxiunternehmen und anderen touristischen Leistungsträgern stand bislang nur eine unzureichende wissenschaftliche Betrachtung gegenüber. Diese Lücke schließt das Buch „Geschäftsreisen – Merkmale, Anlässe, Effekte“ der Fachhochschule Westküste.

Die Autoren Professor Dr. Bernd Eisenstein, Julian Reif, Professor Dr. Dirk Schmücker, Manon Krüger und Rebekka Weis haben das Themenfeld gemeinsam unter die Lupe genommen. Professor Dr. Bernd Eisenstein, Leiter des Instituts für Management und Tourismus an der Fachhochschule Westküste, verdeutlicht:

„Unser Ziel war es, der Komplexität und Aktualität des Themas Geschäftsreisen gerecht zu werden. Wir haben dazu nicht nur die Besonderheiten dieses Marktsegments herausgearbeitet, sondern auch Vor- und Nachteile von Geschäftsreisen und Geschäftsreisearten beleuchtet. Darüber hinaus betrachten wir gleichermaßen Ziele und Folgen geschäftlicher Reisen und untersuchen die unterschiedlichen Typen von Geschäftsreisenden.“

Im Aufbau des Buches werden demnach zunächst Charakteristika und Besonderheiten von Geschäftsreisen betrachtet. Nachfolgend widmet sich das Werk dem Nutzen und den Funktionen solcher Reisen und zeigt auf, welche Determinanten das Geschäftsreisevolumen beeinflussen. Im Folgekapitel werden Volumen, Reiseziele und ökonomische Bedeutung aufgeschlüsselt und sodann die Hauptanlässe für Geschäftsreisen detailliert erörtert. Nach einer Typologie der Reisenden folgt eine Einordnung des Segments unter Aspekten der ökologischen Nachhaltigkeit sowie eine Auseinandersetzung mit der Frage der Auswirkungen auf den Geschäftsreisenden. Den Abschluss bildet eine Analyse des sogenannten Bleisure-Phänomens, also der Kombination von Geschäfts- und Privatreisen.

Das Buch „Geschäftsreisen – Merkmale, Anlässe, Effekte“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Stadt- und Tourismusmarketing, an Marketingverantwortliche in der Hotellerie sowie im Messe- und Kongresswesen. Auch für Studierende des Tourismus und Mitarbeitende im Geschäftsreisemanagement von Unternehmen bietet das Buch umfangreiche Erkenntnisse. Das Buch ist im UVK Verlag, München, erschienen. Das Buch enthält 332 Inhaltsseiten, 94 Abbildungen und 38 Tabellen.

Fachliche Ansprechpartnerin:
Sylvia Müller
Master of Arts, Dipl.-Kffr. (FH)
Referentin Marketing und Marktforschung
Tel.:  0481 - 8555 547
Fax.: 0481 - 8555 101
Email: s.mueller(at)fh-westkueste.de


Erfinderisches Problemlösen – Studierende der FH Westküste erwerben Zertifikat

16. Januar 2020

Wer sich bei der Entwicklung von Produktideen ausschließlich auf Einfallsreichtum und Kreativität verlässt, überlässt viel dem Zufall und verliert vor allem Zeit – Studierende der Fachhochschule Westküste haben deshalb nicht nur eine Methode zum erfinderischen Problemlösen erlernt, sondern sogar erfolgreich eine Zertifikatsprüfung absolviert.

Die Herausforderung bei der Entwicklung neuer Produkte ist es, mit diesen Innovationen auch erfolgreich am Markt zu bestehen. Entwicklungsingenieure erfüllen hierbei zwei Aufgaben: Sie generieren einerseits die Ideen und setzen diese andererseits in entsprechende Produkte um.
Während für die Umsetzung langjährig erprobte Vorgehensweisen existieren, setzt man bei der Ideen-Generierung üblicherweise auf Fantasie und „Geistesblitze“. Studierende aus dem Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ der Fachhochschule Westküste gingen nun einen Schritt darüber hinaus und haben die sog. TRIZ-Methode erlernt.

Mit der TRIZ-Methode wird das erfinderische Problemlösen systematisiert. Ausgehend von einer Zielbeschreibung wird ein technisches Problem mit bestimmten Methoden definiert, analysiert und in Bestandteile zerlegt. Für diese Bestandteile werden dann zunächst abstrakte Lösungen gefunden und nachfolgend zu spezifischen Lösungen für die bestehende Aufgabe weiterentwickelt. So kommt die Idee nach wie vor vom Entwickler, jedoch bekommt er unterstützend eine Richtung aufgezeigt, in die er denken sollte und so sein Problem strukturiert und zielgerichtet lösen kann. Mit diesem Werkzeug, das inzwischen in vielen Firmen international zum Einsatz kommt, wird das gesamte Verfahren wesentlich beschleunigt und effizienter gemacht.

Die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachhochschule Westküste haben das Thema im Rahmen der Veranstaltung „Systematische Innovation für Ingenieure“ behandelt. In einer Blockveranstaltung mit den Dozenten Dr.-Ing. Robert Adunka und Thomas Seydlitz konnten die Studierenden nicht nur ihre Modulprüfung ablegen, sondern erhielten gleichzeitig die Möglichkeit, das MATRIZ Level 1 – ein international anerkanntes TRIZ-Zertifikat – zu erwerben. 18 Studierende nahmen die Gelegenheit wahr, sich nach fünf fordernden und praxisnahen Seminartagen diesem Test zu stellen. Entsprechend groß war die Freude, als alle Prüflinge erfolgreich abschlossen und ihre Zertifikate überreicht bekamen. Die Studierenden sind damit qualifiziert, die TRIZ-Methode und entsprechende Werkzeuge in ihren zukünftigen Betrieben eigenständig anzuwenden.

Dozent Thomas Seydlitz zeigte sich in seinem Fazit sehr zufrieden:
„Unsere Studierenden werden als Ingenieurinnen und Ingenieure immer wieder vor komplexen Herausforderungen stehen. Mit dem Seminar geben wir ihnen einen Lösungsweg an die Hand, auf den sie in ihrem zukünftigen Berufsleben zurückgreifen können werden. Dass zudem alle Studierenden das Zertifikat erworben haben, macht uns als Dozenten natürlich besonders stolz.“


Abitur und dann…? Wie kann ich mein Kind bei der Entscheidung unterstützen?

15. Januar 2020

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und rund 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.
Am Dienstag, den 28. Januar, findet um 19 Uhr im Gymnasium Heide-Ost (GHO) ein Informationsabend für Eltern statt. Ausrichter sind die Fachhochschule Westküste und die Berufsberatung der Heider Agentur für Arbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Eltern, deren Kinder in Dithmarschen die gymnasiale Oberstufe besuchen und 2021 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Janin Damms (Studienberatung der FH Westküste), Claudia Schlüter und Alexa Urban (Berufsberaterinnen für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit) informieren über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referenten auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.