Große Bandbreite – Einblicke in Praxisprojekte im Studiengang Wirtschaftspsychologie der FH Westküste

17. Juli 2020

Angehende Absolventen des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftspsychologie beschäftigten in ihrem Abschlusssemester erfolgreich mit einer Vielzahl von Praxisprojekten aus ganz unterschiedlichen Themenfeldern:

  • „Milch von morgen: Entwicklung eines neuen gesellschaftskonformen Agrarkonzeptes“
    Dabei ging es vorrangig um die Frage, welche „Landwirtschaft der Zukunft“ sich Bürgerinnen und Bürger wünschen. Die Studie mit Handlungsempfehlungen wurde für die Allianz Gesellschaft Landwirtschaft (GLW) angefertigt. Im Ergebnis zeigte sich, dass bei Verbrauchern der Wunsch nach fairen, umwelt- bzw. tiergerechten und transparenten Produktionsbedingungen entscheidende Bedeutung erlangt. Landwirte können sich hier positionieren, indem sie auf entsprechende Produktionsweisen setzen und dies auch gegenüber den Konsumenten kommunizieren, so die studentische Empfehlung.
  • Entwicklung eines Medienkonzeptes für die Vereine „Eine Welt im Blick e. V.“ und „Weltladen Heide e. V“.
    In diesem Projekt ging es um die Erstellung eines Marketing-Konzeptes zur verbesserten Außendarstellung und –kommunikation. Im Ergebnis zeigte sich, dass eine effektive Öffentlichkeitsarbeit, die vor allem auf jüngere Zielgruppen ausgerichtet ist, an die Nutzung moderner Social Media-Kanäle gekoppelt sein sollte. Weitere Maßnahmen wie beispielsweise lokale Präsenzveranstaltungen haben eine unterstützende Wirkung. Die Studierenden entwickelten hierzu Vorschläge bis hin zu Empfehlung von konkreten Kooperationspartnern vor Ort.  
  • Sampeln statt selbst spielen – wie verändert die Digitalisierung den Markt des Musizierens?
    Bei diesem speziellen Projekt wurden sowohl methodisch als auch inhaltlich neue Wege beschritten. Ziel war es herauszufinden, welche Motive und Bedürfnisse die digitalen Möglichkeiten des Musikmachens ansprechen und wie sich der Musikmarkt diesbezüglich entwickelt. In Verbindung mit dem Kooperationspartner „Sound & Recording“, einer in Köln ansässigen Fachzeitschrift, wurden von den Studierenden Interviews mit DJs, bekannten Musikern und professionellen Musikproduzenten geführt. Diese O-Töne wurden in ihren Aussagen verdichtet und vor der Chefredaktion der Zeitschrift präsentiert.
  • Mein-extra-einkommen.de – Möglichkeiten zur Nutzung alternativer Einkommensquellen.
    Im Rahmen dieses praxisbezogenen Fallstudienseminars haben sich neun Studierende auf die Suche nach Extra-Einkommen gemacht. Dies ist nicht nur für mitunter klamme Studierende, sondern gerade in wirtschaftlich turbulenten Corona-Zeiten für viele Menschen ein Thema. Im Rahmen des Seminars haben die Studierenden ein Konzept für eine Webseite entwickelt, mit welcher der Nutzerzugang zu alternativen Einkommensinformationen erleichtert werden soll.

Forschungsaktiv waren auch die Master-Studierenden der Wirtschaftspsychologie:

  • Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Entwicklung eines Employer-Branding-Konzeptes zur Personalgewinnung für das in Itzehoe ansässige Technologieunternehmen CUSTOMCELLS. Neben Wettbewerbsanalysen und einer Marktpositionierung wurden im Ergebnis auch konkrete Handlungsempfehlungen vorgestellt.
  • Eine weitere Gruppe ging der Fragestellung nach, ob mit Bildern ein haptisches Gefühl von Wärme ausgelöst werden kann. Die Studierenden haben in einer Studie für den Online-Händler bonprix (Otto group) untersucht, inwiefern durch die Bildinszenierung in einem Online-Shop Produktqualitäten wie beispielsweise die wärmende Wirkung einer Bettwäsche visuell vermittelt werden kann. Es zeigte sich, dass die Art der Vermittlung grundsätzlich funktioniert und in der Inszenierung von Produkten auch beachtet werden sollte. Zusätzlich wurden Empfehlungen erarbeitet, wie durch den Einsatz wärmender bzw. kühlender Elemente diese Wirkung noch verstärkt werden kann.

Professor Dr. Thomas Jendrosch und Dr. Olaf Rüsing, die diese Projekte initiiert hatten, sehen in den positiven Ergebnissen eine Bestätigung des Bestrebens, theoretisches Wissen stets auch für die wirtschaftliche und praktische Anwendung nutzbar zu machen und es den Studierenden so zu ermöglichen, unmittelbar an Projekten zu lernen, mit denen sie in ihrem beruflichen Werdegang als Wirtschaftspsychologen betraut sein können.

Bewerbungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fachhochschule Westküste sind noch bis zum 20. August möglich. Alle Informationen unter www.meer-fuers-hirn.de


Fachhochschule Westküste - 360 Grad online erleben

09. Juli 2020

Studierende der Fachhochschule Westküste haben einen virtuellen Campusrundgang erstellt. Das 360 Grad-Video ist jetzt auf dem YouTube-Kanal der Hochschule veröffentlicht.

Während normale Videos immer nur Ausschnitte zeigen können, wird der Zuschauer bei einem 360 Grad-Film sein eigener Regisseur. So kann der Betrachter Blickwinkel und Perspektive eigenständig wählen und den Film so zu einem interaktiven Erlebnis machen. Jede Betrachtung des Videos verläuft anders und erlaubt, in eine dreidimensionale Bilderwelt einzutauchen.

Studierende der Fachhochschule Westküste aus dem Studiengang International Tourism Management haben sich gemeinsam mit ihrem Dozenten Werner Kiehn mit den Einsatzmöglichkeiten dieser Technik beschäftigt. Ziel war es, einen solchen Film für die Vermarktung lokaler Angebote zu nutzen. Was lag da näher, als die eigene Hochschule zu porträtieren, um so allen Interessierten den Campus und die Umgebung erlebbar zu machen?

Neben dem eigentlichen Film waren die Studierenden auch für den Projektplan verantwortlich, mussten ein Drehbuch erstellen, sich mit der Technik befassen und Absprachen mit externen Partnern treffen. Werner Kiehn macht deutlich:

„360 Grad-Filme sind hoch attraktiv aber in der Erstellung auch sehr komplex. Wir haben Wert darauf gelegt, dass die Studierenden das Projekt so bearbeiten, wie es später in ihrem Berufsleben im Tourismusmanagement auf sie zukommen kann. Und ich finde, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“

Das Video steht auf dem YouTube-Kanal der FH Westküste zur Verfügung: www.bit.ly/fh-westkueste-360


Doofe Fragen gibt es nicht

08. Juni 2020

Die Gesellschaft für universitäre und betriebliche Nachwuchssicherung GUBN (www.gubn.de) hat mehr als 700 Schülerinnen und Schüler zu ihren Zukunftsentscheidungen befragt. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

Demnach haben 30% der Befragten Hemmungen, sich mit ihren Fragen bei einer Hochschule oder einem Unternehmen, das sie interessiert, zu melden, weil diese „komisch wirken“ könnten. Carsten Friede, Sprecher der Fachhochschule Westküste, macht dazu deutlich „Doofe Fragen gibt es für uns nicht, also bitte keine Angst. Wir freuen uns auf alle Fragen, die zum Studium an unserer Hochschule gestellt werden. Niemand braucht Sorgen haben, dazu mit uns in Verbindung zu treten. Ganz im Gegenteil – löchern Sie uns gern!“

Wenig überraschend ist für Friede das Ergebnis, dass derzeit knapp ein Fünftel der Befragten ihre Pläne für Ausbildung oder Studium aufgrund der Corona-Pandemie überdenkt oder bereits geändert hat. „Diese Unsicherheit spüren wir. Gleichwohl ist gerade jetzt ein Studium das ideale berufliche Sprungbrett und unsere Türen stehen für Bewerberinnen und Bewerber offen.“ so Friede und ergänzt: „An der FH Westküste legen wir besonderen Wert darauf, akademisches Wissen mit Praxisnähe zu verbinden. So bereiten wir unsere Studierenden bestmöglich auf den Start ins Berufsleben vor.“

Die Studie der GUBN macht auch deutlich, dass es noch immer die Eltern sind, die die Zukunftsentscheidung ihrer Kinder am stärksten mit beeinflussen. So gaben 60% der Befragten an, nicht nur oft mit ihren Eltern über Ausbildung und Studium zu sprechen, sondern auch, mit großem Vertrauen auf deren Rat zu bauen. „Für Eltern, Großeltern und alle anderen, die Studieninteressierte beraten, stehen unsere Info-Angebote genauso offen“ sagt Friede. „Wir würden uns freuen, sie alle bei unseren virtuellen Sprechstunden oder unserem virtuellen Infotag durchstarten@studium begrüßen zu dürfen“.

Bewerbungen für das Wintersemester nimmt die Fachhochschule Westküste noch bis zum 20. August entgegen. Alle Informationen unter www.meer-fuers-hirn.de 

Infos zu durchstarten@studium unter www.fh-westkueste.de/durchstarten bzw. zu den Sprechstunden unter www.fh-westkueste.de/sprechstunde


durchstarten@studium – 2. virtueller Infotag der Fachhochschule Westküste

06. Juli 2020

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am Mittwoch, den 15. Juli, ab 15 Uhr, ihren zweiten virtuellen Infotag. Neben Informationen rund um die Themen Bewerbung, Zulassung und Studium stellen sich dort die einzelnen Studiengänge der Hochschule live vor.

„Die Idee, Studieninteressierte zu Hause anzusprechen und über ein Studium an unserer Hochschule zu informieren, war ein voller Erfolg“, sagt Carsten Friede, Sprecher der Fachhochschule Westküste. „Deswegen war es für uns ganz klar, dieses Angebot zu wiederholen, um mit weiteren Interessenten ins Gespräch zu kommen und alle Fragen zu beantworten.“

durchstarten@studium richtet sich dabei nicht nur an angehende Studierende. Eingeladen sind alle, die sich für die Studienmöglichkeiten an der Hochschule in Heide interessieren.

„Die Veranstaltung dient auch dazu, Unsicherheiten, die vielleicht aufgrund der derzeitigen Lage bestehen, zu nehmen.“ führt Carsten Friede aus. „Bei uns geht es weiter - Digital und in Kleinstgruppen auch in Präsenz. Wir sind da und unsere Türen stehen für die Bewerberinnen und Bewerber offen.“ macht er deutlich.

durchstarten@studium beginnt am 15. Juli um 15 Uhr. Dann wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben. Wie bewerbe ich mich? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Diese und weitere Fragen stehen auf ihrer Agenda.

Ab 16.10 Uhr stellen sich dann die Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule vor. Der Großteil der Vorträge wird dabei mehrmals am Nachmittag angeboten, damit die Chance besteht, alle erwünschten Infos mitzunehmen. „Neben allem Wissenswerten zum Studiengang selbst wollen wir aufzeigen, welche beruflichen Möglichkeiten und Chancen mit dem Abschluss an der FH Westküste bestehen.“ so Friede und ergänzt: „Und unsere Vortragenden werden zeigen, warum das Studium in Heide auch darüber hinaus spannend und lohnenswert sein kann“.

Alle Informationen rund um durchstarten@studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


Jetzt neu – virtuelle Sprechstunden an der FH Westküste!

30. Juni 2020

Sich bequem von zu Hause über die Studiengänge der Fachhochschule Westküste informieren? Persönlich und direkt mit Mitarbeitenden der Hochschule ins Gespräch kommen und alle Fragen zur Bewerbung, zu Studieninhalten und -ablauf oder den beruflichen Perspektiven sofort klären? Das geht – in virtuellen Sprechstunden per Videokonferenz.

Diese bietet die FH Westküste ab sofort wöchentlich für alle Studiengänge aus ihren Fachbereichen Wirtschaft und Technik an. Die Mitarbeitenden aus den jeweiligen Studiengangsbüros stehen dann für alle Fragen Rede und Antwort. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wann genau welche Sprechstunde stattfindet, hat die Hochschule auf ihrer Website aufgeführt: https://www.fh-westkueste.de/sprechstunde/ 


durchstarten@studium - Virtueller Infotag an der FH Westküste

19. Juni 2020

Die Fachhochschule Westküste veranstaltet am 25. Juni, ab 14 Uhr, einen virtuellen Infotag. Neben Informationen rund um die Themen Bewerbung, Zulassung und Studium stellen sich dort auch die einzelnen Studiengänge der Hochschule live vor.

„Besonderes großen Wert legen wir darauf, Fragen direkt und persönlich zu beantworten. Wir freuen uns bereits, mit vielen Studieninteressierten ins Gespräch zu kommen“ erläutert Carsten Friede, Sprecher der FH Westküste. Darüber hinaus richtet sich durchstarten@studium auch an Eltern, Großeltern und all jene, die angehende Studierende beraten.

Ab 14 Uhr wird zunächst Janin Damms aus der Studienberatung der FH Westküste eine allgemeine Einführung geben. Wie bewerbe ich mich? Wie funktioniert die Zulassung? Welche Fristen sind zu beachten und welche Unterlagen benötige ich? Diese und weitere Fragen stehen auf ihrer Agenda.

Ab 15.10 Uhr stellen sich dann die Studiengänge der Hochschule parallel vor. „Klassische Präsentationen werden es wohl nicht.“ sagt Carsten Friede mit einem Augenzwinkern. „Denn neben allem Wissenswerten zum Studiengang und den beruflichen Perspektiven wollen wir natürlich auch zeigen, was ein Studium an der FH Westküste aus- und besonders macht.“

Für all jene, die sich für mehrere Studiengänge interessieren, besteht ab 16.20 Uhr die Möglichkeit, sich einen weiteren Studiengang anzuschauen. Dann gehen die Live-Veranstaltungen in eine zweite Runde.

Alle Informationen rund um durchstarten@studium hat die Fachhochschule Westküste auf der Website www.fh-westkueste.de/durchstarten zusammengestellt. Dort sind auch die einzelnen Programmpunkte sowie die jeweiligen Zugänge zu den Videokonferenzen zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.


FH Westküste bleibt familiengerechte Hochschule

19. Juni 2020

Die Fachhochschule Westküste in Heide hat das „audit familiengerechte hochschule“ erneut erfolgreich abschlossen und darf weiter das Siegel der berufundfamilie Service GmbH tragen.

Für das Audit wird zunächst gemeinsam mit einem externen Auditor der aktuelle Status quo ermittelt. Anhand dessen wird definiert, welche Bedarfe und Entwicklungsmöglichkeiten für die Hochschule bestehen. Auf dieser Grundlage werden konkrete Ziele in verschiedenen Handlungsfeldern wie Führung, Arbeitszeit, Service oder Personalentwicklung abgestimmt. Diese werden dann für die Hochschule verbindlich unterzeichnet.

Die Vizepräsidentin der FH Westküste, Professor Dr. Anja Wollesen, freute sich sehr über die Auszeichnung:

„In der heutigen Zeit, die vom demografischen Wandel, Fachkräftemangel, der Digitalisierung und zunehmend auch von neuen Anforderungen der jungen Generation an Arbeits- und Lebensmodelle geprägt ist, halte ich eine familienorientierte Personalpolitik für einen klaren Erfolgsfaktor jeder Institution und jedes Unternehmens. Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Familienpflege ist für die Flexibilität der Arbeitnehmerinnen und der Arbeitgeber heute zwingend erforderlich. Ich bin stolz darauf, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen durch die erneute Verleihung des Zertifikats bestätigt wurden und wir uns jetzt auf den Weg zur „Gesunden Hochschule“ machen können.“

Seit der ersten erfolgreichen Zertifizierung im Jahr 2016 hat sich an der FH Westküste viel bewegt. Sitzungszeiten wurden den Bedarfen der Kinderbetreuung angepasst, Studienangebote in Teilzeit ermöglicht, umfassende Informationsangebote eingerichtet und das Thema Gesundheit durch einen eigenen Arbeitskreis gestärkt.

Patrick Frede, der die Fachhochschule Westküste als Auditor begleitet hat, zieht ein überaus positives Fazit:

„Der Auditierungsprozess bei der FH-Westküste gehört für mich zu den Highlights im vergangenen Jahr. Das Tempo, mit dem die Hochschule den Prozess gemanagt hat, ist bewundernswert und die systematische Verbindung mit den Gesundheitsthemen ein absolut richtiger Ansatz. Mich beeindruckt dabei vor allem die Verbindung wissenschaftlicher Expertise über Befragungen mit der strategischen Ausrichtung und konkreten Maßnahmen.“


Last und Chance – Ergebnisse der Unternehmensbefragung

18. Juni 2020

Eine Gruppe von Studierenden der FH Westküste beschäftigte sich unter der Leitung von Professor Dr. Dirk Braunhart mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmen in Schleswig-Holstein. Die Ergebnisse ihrer Unternehmensbefragung liegen nun vor.

96% der befragten Unternehmen gelang es, trotz der Corona-Krise alle Mitarbeitenden zu halten. Dies ist ein Kernergebnis der Unternehmensbefragung von Studierenden der Fachhochschule Westküste.
Insgesamt 96 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen wurden dabei online befragt. Von diesen sahen sich 60% selbst stark von der Pandemie betroffen; für Tourismus und Gastronomie erwies sich die Krise teilweise als existenzbedrohend.
In der Befragung konnten die Studierenden einige der durch sie aufgestellten Hypothesen bestätigen, andere wurden jedoch auch wiederlegt. So war es beispielsweise für die Studierenden überraschend, dass es insbesondere kleinen Unternehmen von bis zu 30 Mitarbeitenden sehr schnell gelang, sich auf die neue Situation einzustellen und dabei mehr als die Hälfte dieser Unternehmen Arbeit im Homeoffice möglich machte.

Rund ein Drittel der Unternehmen gab an, für die Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragt zu haben. Staatliche Hilfen nahmen ein Großteil der Unternehmen in Anspruch, wobei hier die KfW-Kredite noch deutlich vor der Corona- Soforthilfe lagen. Nur 10 % der befragten Unternehmen empfanden die angebotenen Hilfsmittel als nicht ausreichend.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen sehen die Krise als Chance, die Digitalisierung im eigenen Unternehmen voran zu bringen. Hier zeigten sich vor allem die Unternehmen skeptisch, in denen digitale Arbeitsmittel ohnehin eher eine nachgeordnete Rolle spielen.

Insgesamt, so das Fazit der Studierenden, haben die Unternehmen des Landes die Krise als große Belastung wahrgenommen, jedoch ihren Optimismus nicht verloren. Insbesondere der Einzelhandel erwartet, sich rasch von den Auswirkungen der Krise zu erholen.
Weitere Ergebnisse präsentieren die Studierenden ab dem 17. Juni auf ihrer Website in einem Video sowie in einem ergänzenden Handout, welches dort heruntergeladen werden kann: www.zukunftstag-fhw.de.

Ursprünglich hatte die Gruppe von 22 Studierenden der Fachhochschule Westküste für den Sommer 2020 einen „Zukunftstag Region Westküste“ geplant. Dort sollten sich Unternehmen in Form eines Barcamps über Chancen und Risiken der Region austauschen. Aufgrund der Corona-Krise musste die Veranstaltung abgesagt werden. So entschieden sich die angehenden Betriebswirtschaftler gemeinsam mit ihrem Dozenten, die Situation zu nutzen und mittels der Befragung Risiken und Chancen für die Unternehmen des Landes zu identifizieren.


Bewerbungsphase an der FH Westküste – keine Einschränkungen durch Corona

06. Juni 2020

Trotz der Coronakrise läuft aktuell die Bewerbungsphase an der Fachhochschule Westküste. Die Präsidentin der Hochschule, Professor Dr. Katja Kuhn, macht allen Interessierten Mut, sich jetzt für ein Studium in Heide zu entscheiden.

„Natürlich haben die Auswirkungen der Coronakrise auch die FH Westküste getroffen“, erläutert Kuhn. „Und ich verstehe die Unsicherheit, die aktuell wohl viele Studieninteressierte mit Blick auf eine Bewerbung begleitet. Lassen Sie sich davon jedoch nicht abhalten – unsere Türen stehen für das Wintersemester offen.“ so Kuhn weiter.

Binnen kurzer Zeit und während des laufenden Semesters hat die Fachhochschule Westküste es in den vergangenen Wochen geschafft, ihr Lehrangebot in nahezu vollem Umfang auf digitale Formate umzustellen. So konnte es den Studierenden ermöglicht werden, das Studium trotz der Einschränkungen durch Corona fortzusetzen.

„Wir haben sehr schnell und flexibel reagiert“, sagt Kuhn mit Stolz. „Es haben viele Räder in der Hochschule ineinandergegriffen. Zudem haben wir unsere Studierenden von Beginn an in alle Entscheidungen eingebunden. So sind wir jetzt für die nächsten Monate gut aufgestellt. Bis jetzt konnten wir die Veranstaltungen, egal ob Vorlesungen oder Seminare, alle online durchführen, unsere Studierenden haben keine Zeit verloren.“

Ob das Wintersemester an den schleswig-holsteinischen Hochschulen in Präsenz vor Ort startet, weiß Kuhn noch nicht. Hierzu befinden Land und Hochschulen in regelmäßiger und enger Abstimmung. Die Bewerbungsphase für die Bachelor- und Masterangebote der FH Westküste läuft jedoch bereits. Und Professor Dr. Katja Kuhn rät, sich auch und gerade jetzt zu bewerben:

„Ein praxisnahes Studium ist und bleibt das beste berufliche Sprungbrett. Und genau das bieten wir an der FH Westküste. Trotz Corona. Wer also mit dem Gedanken spielt, sollte sich gern auf unserer Website oder bei unserer Studienberatung näher informieren.“


Freizeit in Heide? Studierende starten Umfrage zur Verbesserung des Angebotslage

27. Mai 2020

Ob jung, ob alt, ob langjähriger Einwohner oder gerade erst zugezogen – Sie wohnen in Heide oder Umgebung und wollen aktiv an der Verbesserung des Freizeitwertes der Stadt mitwirken? Dann sind jetzt Ihre Meinung und Mithilfe gefragt!

Die Masterstudierenden des Studiengangs International Tourism Management der Fachhochschule Westküste untersuchen derzeit in Kooperation mit der Heider Stadtmarketing GmbH den Freizeitwert der Stadt Heide. Im Zuge dessen wurde eine Online-Umfrage erstellt, in der zunächst eine allgemeine Bewertung des Freizeitwertes des Stadt abgefragt wird. Im Anschluss erfolgen in einzelnen Teilbereichen eine detailliertere Befragung hinsichtlich des Freizeitangebotes sowie der Kommunikation der Stadt Heide.
Nutzen Sie die Möglichkeit, in der Umfrage Ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge zu äußern und somit zu einer Weiterentwicklung des lokalen Angebotes beizutragen.

Die Teilnahme an der Umfrage ist bis einschließlich Sonntag, den 07. Juni 2020, möglich.

Zur Umfrage: https://bit.ly/Befragung-FH.


Masterstudiengang Automatisierungstechnik an der Fachhochschule Westküste

06. Mai 2020

Egal ob in der chemischen Industrie, dem Energiesektor, der Fertigungstechnik oder in Bereichen wie Automotive und Luftfahrt - Automatisierungstechnik ist überall. Entsprechend groß ist der Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren und entsprechend attraktiv sind die beruflichen Perspektiven. Die Fachhochschule Westküste hat ihren Masterstudiengang Automatisierungstechnik überarbeitet und führt den Studiengang zukünftig nur noch in Heide durch. Wir haben den Leiter des Studiengangs, Professor Dr. Klaas Völtzer, zum Interview gebeten:

Herr Professor Völtzer, die FH Westküste hat ihren Masterstudiengang Automatisierungstechnik inhaltlich neu aufgestellt – warum und was ist neu?

Die Neuaufstellung hatte mehrere Gründe. Inhaltlich hat sich in den letzten Jahren in der Automatisierungstechnik viel getan. Wir haben unsere sehr gute Verbindung zur beruflichen Praxis genutzt und eine Unternehmensumfrage durchgeführt, um zu ermitteln, welche Schwerpunkte die regionalen Unternehmen im Bereich Automatisierung sehen. Schließlich wollen wir unseren Studierenden auch einen reibungsfreien Übergang in den Beruf ermöglichen. Das Ergebnis der Umfrage passt zu unserer Einschätzung: Die Unternehmen sehen den Schwerpunkt im Bereich Modellierung, Regelung und Optimierung von technischen Anlagen sowie einen neuen im Bereich der Digitalisierung mit den Anwendungsschwerpunkten Data Science, Cybersecurity und Maschinelles Lernen. Hierbei ist die Anlagenautomatisierung für die regionalen Firmen von besonderer Bedeutung.  Dies haben wir im neuen Studiengang umgesetzt und die gesamte Lehre nach Heide geholt. Letzteres war ausdrücklicher Wunsch unserer Studierenden.

Mit welchen Schwerpunkten befasst sich der Studiengang über diese neuen Aspekte hinaus?

Wir bieten den Studierenden einen umfangreichen Wahlbereich an. So können sie je nach Interesse aus Fächern der Energietechnik, Gebäudeautomation, Sensorik oder weiteren Fächern im Bereich Digitalisierung und Informatik wählen.

Was macht den Studiengang besonders – warum sollte man Automatisierungstechnik an der FH Westküste studieren?

Der Studiengang orientiert sich sehr stark an dem Bedarf der regionalen Unternehmen und zeichnet sich durch seine Anwendungsorientierung aus. So lernen die Studierenden die Inhalte auch gleich in den vielen Praktika anzuwenden und können somit unmittelbar bei ihren zukünftigen Arbeitgebern durchstarten. Ganz wichtige Aspekte sind natürlich auch die familiäre Atmosphäre der Hochschule und die kleinen Gruppengrößen. Wir kümmern uns als Lehrende um jeden einzelnen Studierenden. Forschungsvorhaben, wie beispielsweise unser Jäteroboter, aber auch Themen aus dem Institut für die Transformation des Energiesystems fließen als hochaktuelle und spannende Aspekte in die Lehre ein.

Wie sind die beruflichen Perspektiven nach dem Abschluss? In welchen Bereichen kommen Automatisierungsingenieure zum Einsatz?

Unsere Absolventinnen und Absolventen haben fast alle bereits eine zugesicherte Anstellung, wenn sie ihre Abschlussarbeit beenden. Viele arbeiten später im Bereich der Anlagenautomatisierung, wobei die Branchen hier sehr vielfältig sind.  So finden sich Arbeitgeber oder Auftraggeber z.B. in der chemischen Industrie, im Energiesektor, in der Gebäudeautomation, Fertigungstechnik, im Bereich Automotiv, Luftfahrt und viele andere mehr. Wir haben auch mehrere Absolventen, die anschließend in der Forschung landen. Darüber hinaus entstehen fortlaufend neue Berufsfelder – gerade in Bezug auf die Digitalisierung – mit sich verändernden Anforderungen. Eine abwechslungsreiche Berufstätigkeit ist also garantiert.

Die Einschreibung für das dreisemestrige Studium (Regelstudienzeit) erfolgt sowohl im Sommer- wie auch im Wintersemester Die Bewerbung ist vom 30. November bis 15. Januar für das Sommersemester sowie vom 30. April bis 15. Juni für das Wintersemester möglich.

Alle Informationen und zur Beratung rund um den Studiengang: https://www.fh-westkueste.de/at/


Los geht’s – Studienplatz an der FH Westküste sichern

30. April 2020

Ab sofort und bis zum 20. August sind Bewerbungen für einen Studienplatz an der Fachhochschule Westküste in Heide möglich. Interessierte können sich unter https://www.fh-westkueste.de/studieninteressierte/ über die Möglichkeiten, die Zulassungsvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren informieren.

Neun Bachelor- und sieben Masterstudiengänge hat die Hochschule an Schleswig-Holsteins Westküste im Angebot. Das Spektrum reicht von „Wirtschaftsrecht“ und „Immobilienwirtschaft“ über „Management und Technik“ bis zu „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ und „Elektrotechnik/Informationstechnik“. Ausgenommen ist der Studiengang „Betriebswirtschaft“, für den die Bewerbungen zentral über das Portal von Hochschulstart.de laufen, welches aufgrund der Corona-Krise voraussichtlich erst am 1. Juli öffnet.

Praxisnähe und eine Ausrichtung auf die Qualifikationen, die es später im Berufsleben braucht, stehen bei den Studiengängen der FH Westküste im Mittelpunkt. Das stellen die Dozentinnen und Dozenten, die alle über umfassende Berufserfahrung verfügen, sicher. Ein Praxissemester, welches zu allen Bachelorstudiengängen gehört, und viele Kooperationen und Projekte mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft tragen ebenso dazu bei.

Auch im Masterbereich haben die Fachbereiche Wirtschaft und Technik der FH Westküste viel zu bieten. So sind Studiengänge wie „Green Energy“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ mit ihren Schwerpunkten in den Bereichen Energiewende bzw. Digitalisierung unmittelbar am Puls der Zeit. „Wirtschaftspsychologie“ oder „International Tourism Management“ werden in Heide nicht nur als Bachelor-, sondern eben auch als Masterstudiengang angeboten.

All jenen, die neugierig, aber noch unsicher sind oder noch Fragen haben, steht die Studienberatung der FH Westküste gern mit Rat und Tat zur Seite. Per Mail an beratung(at)fh-westkueste.de oder telefonisch unter 0481 - 8555 - 133.


Aus der Not eine Tugend machen – Studierende der FH Westküste beschäftigen sich mit der Corona-Krise

17. April 2020

Gedacht war alles ganz anders: Die Gruppe von 22 Studierenden der Fachhochschule Westküste plante für den Sommer 2020 einen „Zukunftstag Region Westküste“. Dort sollten sich Unternehmen in Form eines Barcamps über Chancen und Risiken der Region austauschen. Dann kam die Corona-Krise und die Veranstaltung musste abgesagt werden. Plötzlich war Improvisationstalent gefragt.

„Natürlich haben wir uns zunächst alle geärgert, weil wir bereits viel Zeit und Arbeit in den Zukunftstag gesteckt hatten“ gibt Professor Dr. Dirk Braunhart, der die Studierenden in diesem Projekt betreut, zu. „Wir waren uns aber auch einig, nun sprichwörtlich in der Lage zu leben und eben umzuplanen – schließlich ist das etwas, das im späteren Berufsleben der Studierenden oft gefordert sein wird.“

So entschieden sich die angehenden Betriebswirtschaftler gemeinsam mit ihrem Dozenten, die schwierige Situation zu nutzen und einen Mehrwert für Unternehmen zu schaffen. Rasch war die Idee geboren, Probleme und insbesondere auch die Chancen der Corona-Krise mittels einer Unternehmensbefragung zu analysieren. In der Umfrage werden die politischen, gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen und Maßnahmen beleuchtet.
Bis zum 4. Mai werden nun – online und anonym – Unternehmen befragt. Die Studierenden hoffen dabei natürlich auf eine rege Beteiligung. Bis Ende Mai sollen dann die Ergebnisse ausgewertet und im Anschluss präsentiert werden. Parallel wollen die Studierenden auch ein Video drehen, in welchem sie ihr Projekt und die Ergebnisse vorstellen.

Für alle Informationen haben die Studierenden eine Website eingerichtet und zumindest im Namen erinnern sie dabei noch an die ursprüngliche Idee: Unter www.zukunftstag-fhw.de berichtet die Projektgruppe regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge.

„So kritisch die gegenwärtige Situation auch ist - die Kreativität und das Engagement aller Beteiligten zeigen, wie sich Gegenwart und Zukunft gemeinsam gestalten lassen - und das nicht nur an der FH Westküste.“ kommentiert Professor Braunhart die Situation zuversichtlich.


#NichtwegNurwoanders – die Fachhochschule Westküste als „Fernhochschule“

09. April 2020

Die Vorlesungen des Sommersemesters laufen seit 30. März, doch die Fachhochschule Westküste ist derzeit menschenleer. Bibliothek und Mensa sind geschlossen, Prüfungen verschoben, Präsenzveranstaltungen noch mindestens bis 19. April untersagt. Und doch läuft der Betrieb nicht nur weiter, es wird sogar gelehrt:

„Wir sind nicht weg, nur woanders“ sagt Professor Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Heider Hochschule. „Auch, wenn nahezu alle Kolleginnen und Kollegen von zu Hause arbeiten, können unsere Studierenden weiter lernen. Das funktioniert dank vielfältiger digitaler Angebote, die wir kurzfristig bereitgestellt haben.“

Kuhn ist sich dabei sehr bewusst, wie viel die derzeitige Lage allen Angehörigen der FH Westküste abverlangt. Entsprechend stolz ist sie, dass der rasche Übergang vom normalen Hochschulalltag hin zur aktuellen Lösung gelang:

„Die Hochschulangehörigen legen gerade ein höchstes Maß an Flexibilität an den Tag und stellen ihr Improvisationstalent unter diesen schwierigen Bedingungen unter Beweis. Vorlesungen und Labore über Live-Streams, Seminare und Arbeitsgruppen als Online-Konferenzen, Tutorials als Videoclips – wir haben die Hochschule binnen kurzer Zeit in eine Fernhochschule verwandelt.“

Wann die Einrichtung wieder in einen normalen Betrieb zurückkehrt, ist momentan offen. „Wir sind bereit, noch eine weitere Zeit Online-Lehre anzubieten, diskutieren jedoch parallel auch intensiv über die nächsten Wochen und Monate. Das Land und die schleswig-holsteinischen Hochschulen stehen dazu in regelmäßigem und sehr konstruktivem Austausch. Wir hoffen gemeinsam, dadurch sehr bald mehr Planungssicherheit zu bekommen “ zeigt sich Katja Kuhn zuversichtlich.


Neue Präsidentin der FH Westküste im Amt

02. April 2020

Der Zeitpunkt zur Übernahme der Amtsgeschäfte ist für Professor Dr. Katja Kuhn alles andere als einfach:

„Die Corona-Krise ist eine große Herausforderung, denn wie soll eine so lebendige Hochschule wie die FH Westküste ohne anwesende Studierende und Mitarbeitende funktionieren? Umso mehr bin ich nun beeindruckt, wie rasch es die Hochschule geschafft hat, einen Großteil des Lehrangebots digital bereitzustellen und zudem den Betrieb dank des Einsatzes von Verwaltung und Management aufrecht zu erhalten. Hier gebührt allen Kolleginnen und Kollegen ein großes Lob.“

Seit 1. April ist Professor Dr. Katja Kuhn Präsidentin der Fachhochschule Westküste. Sie war im Juli letzten Jahres vom Senat der Heider Hochschule im ersten Wahlgang gewählt worden und folgt Professor Dr. Hanno Kirsch. Die Amtszeit dauert sechs Jahre.

Trotz der schwierigen Startbedingungen blickt Kuhn voller Zuversicht und Tatendrang voraus:

„In den nächsten Wochen hat es für mich oberste Priorität, die neuen Kolleginnen und Kollegen und ihre Arbeitsbereiche persönlich kennenzulernen. Dies ist der erste und wichtigste Schritt, um wirklich anzukommen und ein Teil der FH Westküste zu werden. Darauf bin ich sehr gespannt und voller Vorfreude.“

Als Präsidentin ist Kuhn für alle laufenden Geschäfte der FH Westküste verantwortlich und vertritt die Einrichtung federführend nach außen. Wesentliche Aufgaben liegen beispielweise in der Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschule sowie in der Verhandlung von Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit dem Land.

Kuhn studierte in Wales und Mannheim, wo sie auch promovierte. Nach einer Zeit als Assistenz-Professorin an der Schiller International University in Dunedin, Florida, übernahm sie 2007 eine Professur für Internationales Management an der SRH Hochschule Heidelberg. Bis zu ihrem Amtsantritt war Kuhn seit 2016 Prorektorin und Dekanin der Fakultät Technik an der dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart.

Privat ist sie gerade erst mit ihrem Mann nach Heide gezogen und freut sich, bald mit ihrem Hund, einem Kleinen Münsterländer namens Motte, die Umgebung zu erkunden.


FH Westküste sagt Veranstaltungen ab

11. März 2020

Angesichts der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus hat die Fachhochschule Westküste entschieden, im März und April geplante Veranstaltungen mit externen Gästen auf dem Campus abzusagen. Die Hochschule folgt damit auch den Empfehlungen des Landes, sich auf erforderliche Veranstaltungen zu beschränken und keine zusätzlichen größeren Personengruppen auf den Campus zu bringen.

Betroffen sind der Workshop „Energetische Gebäudesanierung“ (18. März), „mint:pink“ (24. März), das „Schnupperstudium“ (6. - 8. und 14. - 16. April) sowie die Karrieremesse (28. April).

Die Veranstaltungen sollen soweit möglich zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Nach aktuellem Stand soll der Vorlesungsbetrieb dagegen nach Ende der Semesterferien am 30. März regulär aufgenommen werden.

Studieren probieren – Schnupperstudium an der FH Westküste

05. März 2020

Auch in diesem Jahr öffnet die Fachhochschule Westküste wieder ihre Vorlesungen für alle Studieninteressierten. Schüler und Schülerinnen der allgemeinen und beruflichen gymnasialen Oberstufe sowie der Fach- und Berufsoberschulen haben in den Osterferien die Möglichkeit auszuprobieren, wie es sich anfühlt, Studierender zu sein. Beim Schnupperstudium lernen sie den Campus in Heide kennen und können gleichzeitig den richtigen Studiengang für sich finden.

In den vergangenen sieben Jahren erfreute sich das Schnupperstudium über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus großer Beliebtheit. Mit über 200 Teilnehmenden pro Jahr in Vorlesungen, Übungen und Laboren wurden die Raumkapazitäten der Heider Fachhochschule ausgelastet. Die „Schnuppis“ gaben der Fachhochschule Westküste dabei gute Noten und waren insbesondere davon begeistert, dass sie „live“ im Studienalltag dabei sein konnten. Das Studium auf Probe können sie daher nur weiterempfehlen.

Das Schnupperstudium wird in diesem Jahr in beiden Wochen der Osterferien angeboten. Studieninteressierte können vom 6. – 8. April und vom 14. - 16. April erste Eindrücke eines Studienalltags gewinnen. Das Angebot der FH Westküste ist dabei umfangreich:

Im Fachbereich Wirtschaft bieten die Studiengänge Betriebswirtschaft, Immobilienwirtschaft, International Tourism Management, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspsychologie einen breiten Überblick über die Studienmöglichkeiten in den Wirtschaftswissenschaften. Im Fachbereich Technik öffnen neben dem „Klassiker“ Elektrotechnik und Informationstechnik auch der fächerübergreifende Studiengang Management und Technik sowie der Studiengang Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik die Pforten.
Zusätzlich erfahren die Studieninteressierten in vereinzelten Informationsveranstaltungen alles Wichtige zu den Themen Bewerbung und Zulassung, Finanzierung oder Studieren im Ausland. Jetzige Studierende berichten über ihre Erfahrungen, das Studentenleben in Heide, über ihr persönliches Studium oder über ihr Praxis- und Auslandssemester. Natürlich stehen Professoren, Studierende und Mitarbeiter jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Sie wollen am Schnupperstudium teilnehmen? Alle Informationen zur Anmeldung und den Veranstaltungsplan erhalten sie unter www.fh-westkueste.de/schnupperstudium.

Für Rückfragen steht Janin Damms aus der Studienberatung/Zulassung zur Verfügung. Tel.: 0481/8555-133. E-Mail: beratung(at)fh-westkueste.de 


Was hält Mitarbeitende im Unternehmen? 3. Forum Personal an der Fachhochschule Westküste

04. März 2020

Auf Einladung des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste (UVUW) trafen sich knapp 50 Personalverantwortliche am 11. Februar an der Fachhochschule Westküste zum 3. „Forum Personal“. Im Fokus der Expertinnen und Experten aus Unternehmen der Region stand dieses Mal das Thema „Mitarbeiterbindung“.

Den Auftakt machte Branding- und Recruiting-Experte Christian Runkel. Er verdeutlichte die Bedeutung der Bindung von Mitarbeitenden für die Unternehmen und machte klar, dass es keine pauschalen Lösungen geben könne, die zu jedem Arbeitgeber bzw. zu jeder Zielgruppe passt:

„Sechs Millionen Menschen gehen jeden Tag mit dem Gefühl zur Arbeit: ‚Ich bin ja sowieso bald weg‘. Dahinter steckt eine hohe Unzufriedenheit – eine innere Kündigung. Das ist eigentlich für jedes Unternehmen Argument genug, etwas in Richtung Mitarbeiterbindung beziehungsweise Mitarbeiterbegeisterung zu tun.“

Wissenschaftlich begleitet wird das Forum durch das Westküsteninstitut für Personalmanagement (WinHR) der FH Westküste. Der Leiter des Instituts, Professor Dr. Tim Warszta, betont den Vorteil einer guten Mitarbeiterbindung:

„Der Fachkräftemangel wird sich aufgrund des sinkenden Angebots an Arbeitskräften verstärken. Vor diesem Hintergrund ist es elementar, dass Unternehmen ihre Energie nicht nur in das Recruitment stecken, sondern insbesondere in die Bindung ihrer Mitarbeitenden. Wenn jede Person im Unternehmen gebunden ist und glücklich arbeitet, brauche ich nicht neu suchen.“

Daran anknüpfend stellte Lisa Drescher, Mitarbeiterin des WinHR, die Ergebnisse einer regionalen Studie zum sogenannten Commitment von Auszubildenden, also der Frage, wie sehr sich diese an ihr Unternehmen gebunden fühlen, vor. Diese gibt einen spannenden Einblick, was den Auszubildenden in der Region wichtig ist.

„Jeder vierte Auszubildende löst seinen Ausbildungsvertrag auf. Wer seine Auszubildenden nicht nur während, sondern auch nach ihrer Ausbildung im Unternehmen halten will, sollte sich von Beginn an um die soziale Unterstützung kümmern. Mentoringprogramme oder die Förderung des Austausches mit Kollegen sind hier geeignete Ansatzpunkte“.

Im Anschluss erarbeiteten die Teilnehmenden in Workshops Best-Practice Lösungen zu verschiedenen Fragestellungen: Worauf sollte man beim Onboarding von neuen Mitarbeitenden achten? Was sind Anreize und Benefits, die insbesondere junge Fachkräfte ans Unternehmen binden? Wie lässt sich vertragliche Bindung gestalten? Was können Führungskräfte tun, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten? Wie kann eine gute Teamkultur gefördert werden? Die Ergebnisse werden nunmehr in einem Leitfaden vom WinHR zusammengefasst und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Ken Blöcker, Geschäftsführer des UVUW: „Das Besondere an diesem Format ist sicherlich die Mischung aus Wissenschaft, Praxis und branchenübergreifendem Netzwerk. Wir und die Teilnehmer haben den Anspruch gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten, die letztendlich Hilfestellungen in der täglichen Arbeit bieten sollen. Die Personalverantwortlichen können sich hier austauschen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten.“

Ein Video des Forums finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=yfRsPvXOWoM


Berufsorientierungstage an der Fachhochschule Westküste

18. Februar 2020

650 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 40 Vorträgen – das ist die Bilanz der diesjährigen Berufsorientierungstage, die an der Fachhochschule Westküste stattfanden. Gemeinsam mit der Heider Agentur für Arbeit und Unternehmen der Region sollten den 9. und 10. Klassen so Wege und Möglichkeiten nach dem Abitur aufgezeigt werden.

Die Fachhochschule Westküste widmete sich in ihren Vorträgen der Option, sich für ein Studium zu entscheiden: Welche Hochschulen gibt es? Wie finde ich das richtige Studienfach? Welcher Studienort passt zu mir? Diese und weitere Fragen beantworteten Janin Damms und Timo Niehörster. Beide machten auch mit Blick auf den eigenen Werdegang deutlich, dass Umwege mitunter dazugehören, um für sich das geeignete Studium zu finden.

Claudia Schlüter und ihre Kolleginnen der Heider Agentur für Arbeit stellten die Wege nach dem Abitur vor. Schwerpunktmäßig ging es in ihren Vorträgen um das Thema „Ausbildung“, wobei sie in jedem Vortrag von einem Auszubildenden der beteiligten Unternehmen unterstützt wurden. Schülerinnen und Schüler erhielten „Information auf Augenhöhe“ und wertvolle Tipps und Hinweise für den Start in das Ausbildungs- und Berufsleben: Wie und wo finde ich den richtigen Ausbildungsplatz? Wann bewerbe ich mich und wie bereite ich mich auf das Auswahlverfahren vor? Wie kann man sich den Ausbildungsalltag vorstellen und was kommt nach der Ausbildung? Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, dass die Möglichkeiten nach dem Abitur vielfältig sind. Ebenso deutlich wurde aber auch, dass jeder seines eigenes Glückes Schmied ist.

Im dritten Teil der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler dann die Chance, unmittelbar mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Diese zeigten nicht nur auf, welche Ausbildungsmöglichkeiten bei ihnen bestehen, sondern widmeten sich insbesondere der Frage, welche Erwartungen sie an ihre zukünftigen Auszubildenden stellen und wie beispielsweise Auswahl- und Bewerbungsverfahren bei ihnen laufen. Mit dabei waren in diesem Jahr Covestro, die Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank, die Göpfert AG, die Handwerkskammer Flensburg, die Itzehoer Versicherungen, die Steuerberatung Kittendorf sowie die Westküstenkliniken, sodass für die Schülerinnen und Schüler eine umfassende Auswahl geboten war.
Cindy Jäger von den Itzehoer Versicherungen ist überzeugt, auch im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein:

„Die BO-Tage sind eine super Veranstaltung, um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Das große Interesse der Schülerinnen und Schüler hat uns dabei wirklich beeindruckt. Wir freuen uns sehr, hier Verantwortung übernehmen zu können und aufzeigen, worauf es nach der Schulzeit beim Einstieg in den Beruf ankommt.“ 


Industriepreis Technik vergeben

12. Februar 2020

Jan-Carsten Hartwig erhält in diesem Jahr den mit 1.500 Euro dotierten Preis für die herausragende Abschlussarbeit des Fachbereichs Technik der Fachhochschule Westküste. Die Prämie wurde von Unternehmen der Region gestiftet, welche eng mit der FH Westküste zusammenarbeiten.

In seiner Abschlussarbeit im Studiengang „Elektrotechnik/ Informationstechnik“ entwickelte Hartwig ein mobiles Messsystem zur Bestimmung des Trockenmassegehalts in Milch. Das Verfahren ist insbesondere in der Kälberzucht von Bedeutung, da für deren Fütterung kontrollierte Trockenmasseanteile sicherzustellen sind. In Zusammenarbeit mit der Holm & Laue GmbH in Westerrönfeld gelang es dem Studierenden, über umfangreiche und komplexe Messreihen zunächst das geeignete, hochgenaue Verfahren zu identifizieren und auszuarbeiten. Nachfolgend entwarf er für die Messanordnung eine Sensorbox, die unter Einsatz eines 3D- Druckers erstellt wurde und in bestehende Produkte von Holm & Laue integriert werden kann. Damit konnte Hartwig – so die einstimmige Meinung der Jury – nicht nur durch die Qualität seiner Arbeit, sondern auch durch die besondere Praxisnähe überzeugen.

Die Auszeichnung wurde Jan-Carsten Hartwig am 11. Februar zum Abschluss des Automatisierungsforums an der Fachhochschule Westküste übergeben. Als Laudator konnte Günter Jacobsen von der Covestro Deutschland AG gewonnen werden. Der Kreis von etwa 100 Expertinnen und Experten, die sich in diesem Jahr zum Thema „Data Science in der Automatisierungstechnik“ trafen, bildete den würdigen Rahmen für die Ehrung.

Jan-Carsten Hartwig hat sich entschlossen, in Dithmarschen zu bleiben und sein Studium an der Fachhochschule Westküste fortzusetzen – er studiert inzwischen im Masterstudiengang „Mikroelektronische Systeme“.


Green Energy Workshop zum „Klimapaket“ der Bundesregierung – Was ändert sich für die Wärmeversorgung?

07. Februar 2020

Über 100 Teilnehmer haben beim 10. Green Energy Workshop der Fachhochschule Westküste über die Auswirkungen der „Klimapakets“ der Bundesregierung auf die Wärmeversorgung in Norddeutschland diskutiert. Die Veranstalter, die Professoren Christian Buchmüller und Reiner Schütt, hatten drei Referenten eingeladen, um das Thema zu beleuchten:

Dr. Sven Barnekow vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (Landesgruppe Nord), stellte die Ergebnisse einer Studie seines Verbandes zur Wärmeversorgung in Deutschland vor. Danach deutet sich für Neubauten ein „Drittelmix“ aus Wärmepumpen, Fernwärmelösungen und Erdgasheizungen an. Für Bestandsgebäude ging er insbesondere auf die Potenziale durch grüne Gase ein.

Rechtsanwalt und Unternehmensberater Gerrit Müller-Rüster erläuterte, mit welchen Gesetzesänderungen die Bundesregierung das Klimapaket derzeit umsetzt. Er stellte insbesondere die neue CO2-Bepreisung sowie das Ölheizungsverbot und dessen Ausnahmeregelungen dar.

Unternehmensberater Thomas Lutz-Kulawik von der IPP ESN aus Kiel rechnete anschließend anhand konkreter Beispiele vor, wie sich insbesondere die CO2-Bepreisung auf die Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit konkreter Wärmeprojekte auswirkt. Im Anschluss an die Vorträge entspann sich jeweils eine angeregte und intensive Diskussion unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, zeigte sich im Anschluss an die Veranstaltung sehr zufrieden:

„Unsere Green Energy Workshops haben sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem etablierten und renommierten Format an der Westküste entwickelt. Die Hochschule wird die Workshops in den nächsten Jahren fortführen und auf diese Weise einen stetigen Beitrag zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse im Themenfeld der Energiewende in die Praxis leisten.“


Erster Projekttag Gesundheitsmanagement an der FH Westküste

07. Februar 2020

Erstmalig fand an der Fachhochschule Westküste ein Projekttag „Gesundheitsmanagement“ unter Leitung von Professor Dr. Susanne Liebermann statt. Studierende aus dem Bachelor- und dem Masterstudiengang „Wirtschaftspsychologie“ diskutierten gemeinsam mit Praxispartnern und Experten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.

Dazu stellten die Studierenden des Bachelorstudiengangs den Unternehmensvertretern zunächst die Ergebnisse ihrer Interviews zur Beschäftigungssituation in der Hotel- und Gaststättenbranche in Büsum vor. Die befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschrieben ihre Arbeitsplätze vor allem aufgrund des sozialen Miteinanders als motivierend. Außerdem schätzen sie vor allem inhaltliche Aspekte der Tätigkeit, wie den Umgang mit Kunden, die kreative Gestaltung von Gerichten und die Vielseitigkeit der Aufgaben sowie die Möglichkeit, die Arbeitszeiten an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Auf der anderen Seite wurden gerade die Arbeitszeiten als Hauptbelastung identifiziert. Die Befragten berichteten außerdem über Zusatzbelastungen durch ein steigendes Arbeitsaufkommen, das sie vor allem auf den Fachkräftemangel in der Branche zurückführen. Im Anschluss an die Präsentation der Befragungsergebnisse diskutierten die Studierenden mit den Branchenvertretern erste Ideen zur Verbesserung der Arbeitssituation. Katharina Lutze, Personalleiterin des Küstenperle Strandhotel & Spa und Ausbildungswartin des DEHOGA SH, zeigte in ihrem anknüpfenden Gastvortrag Ansätze auf, Herausforderungen des Personalmanagements in der Hotelbranche zu begegnen.
Professor Dr. Liebermann wies in ihrem Zwischenfazit darauf hin, dass das Projekt noch eine Fortsetzung finden werde:

„Im nächsten Schritt der Kooperation mit der Marketing Service Büsum GmbH sind Befragungen von Führungskräften geplant, um die Beschäftigungssituation auch aus dieser Perspektive unter die Lupe zu nehmen. Aus den Gesamtergebnissen der Studie werden wir dann Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation im Hotel- und Gastgewerbe ableiten und den Unternehmen zur Verfügung stellen.“

Im zweiten Teil des Projekttages stellten Studierende des Masterstudiengangs ihre Projektideen für das betriebliche Gesundheitsmanagement der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG in Büdelsdorf vor. Maßgeschneidert auf die Rahmenbedingungen des Unternehmens wurden Wege aufgezeigt, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt am Arbeitsplatz beraten und unterstützt werden können, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Die Vorschläge reichten von Plakataktionen und Workshops bis zu Bewegungsaktionen als Bestandteil des Arbeitsalltags. Die Verantwortlichen und Betriebsräte des Unternehmens zeigten sich begeistert. Insbesondere wurde hervorgehoben, dass die Studierenden aufbauend auf einer fundierten Analyse der Situation sehr umsichtig geplant hatten und bereits kreativ Slogans, wie „Starke Mitarbeiter brauchen starke Stullen“ und sehr praktikable Maßnahmen erarbeitet hatten.

Zwischen den Projektvorstellungen konnten die Studierenden in Gastvorträgen Einblicke in die Praxis des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bekommen. Christian Fuhrken und Dr. Mark Hübers vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) sowie Wiebke Harmsen, Verantwortliche beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, zeigten auf, wie es gelingen kann im betrieblichen Ablauf ganzheitliches Gesundheitsmanagement-Konzepte einzuführen.

Christian Fuhrken zeigte sich von dem Projekttag begeistert:

„Aus unserer Sicht ein überaus gelungenes Format, wie die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis in der Realität umgesetzt werden kann – so profitieren beiderseits junge angehende Fachkräfte und Betriebe, wenn es darum geht, niedrigschwellige Gesundheitsförderungsangebote im Setting Arbeitsplatz zu implementieren."

Und auch für Professor Dr. Susanne Liebermann war der erste Projekttag Gesundheitsmanagement ein voller Erfolg:

„Unsere Studierenden haben die Chance genutzt, ihr Wissen unter Realbedingungen einzusetzen und mit Experten zu diskutieren. Das macht die Projekte griffig und spannend. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist dabei ein Thema mit ständig wachsender Bedeutung, das wesentlich zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit beiträgt. Und auch bei unseren Studierenden stößt es – nicht zuletzt mit Blick auf den Berufseinstieg - auf großes Interesse.“

Der Projekttag wurde durch den Verein zur Förderung von Studium und Transfer e.V. der Fachhochschule Westküste unterstützt. Er soll in den kommenden Jahren weitergeführt werden und den Austausch zwischen BGM-Verantwortlichen und Studierenden fördern. 


FIRST®Lego®League an der FH Westküste – Teilnehmer gesucht

29. Januar 2020

Die Fachhochschule Westküste engagiert sich mit verschiedenen Veranstaltungen und Wettbewerben dafür, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Nun kommt ein weiteres spannendes Projekt hinzu: Die FIRST®LEGO®League (FLL). Dafür werden noch Lehrkräfte und weitere Interessierte gesucht, die mit ihren Klassen oder Jugendgruppen teilnehmen wollen.

FIRST®LEGO®League ist ein Förderprogramm, welches Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt. Dadurch soll ihnen der Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtert werden. Der Forschungs- und Roboterwettbewerb kombiniert dabei den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der Atmosphäre eines Sportevents. Im Team arbeiten die Kinder und Jugendlichen wie echte Ingenieure an einem gemeinsamen Thema. Sie planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, um knifflige Missionen zu meistern. Mindestens acht Wochen lang beschäftigen sich alle Teams mit der Lösung der Aufgaben des Roboterwettbewerbs und der Erstellung des Forschungsauftrags. Dabei gibt es jedes Jahr ein neues Thema. Die Ergebnisse werden in einem Regionalwettbewerb vorgestellt. Neben der Konstruktion des Roboters sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, sich selbständig zu informieren, zu recherchieren und eine Präsentation ihrer Ergebnisse zu erstellen.

Zur Vorbereitung des eigentlichen Wettbewerbs findet am 22. Februar, von 09:30 – 16:30 Uhr, an der FH Westküste der „FLL Jumpstart-Coach-Workshop für Neueinsteiger“ statt. Hier wird allen Interessierten die Möglichkeit gegeben, sich mit der Thematik vertraut zu machen. Ausgerichtet wird der Workshop vom NanoGiants Academy e.V. in Abstimmung mit HANDS on TECHNOLOGY e.V.

Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Teilnahmekosten betragen 25,- Euro pro Person und werden für die Unkosten des Coaches sowie Getränke und einen kleinen Mittagsimbiss verwendet.

Anmeldungen unter: https://nano-giants.net/events/fll-jumpstart-heide-2020/
Bei Rückfragen steht Franziska Schneidewind, Email: schneidewind(at)fh-westkueste.de, gern zur Verfügung.


Happy Birthday, Online-Master!

24. Januar 2020

Seit genau einem Jahr gibt es an der Fachhochschule Westküste nun das Angebot, berufsbegleitend online zu studieren: Der Masterstudiengang „Wirtschaft, Medien und Psychologie“ feiert seinen ersten Geburtstag.
Studiengangsleiter Professor Dr. Tim Warszta ist entsprechend stolz:

„Das erste Jahr war für uns sehr erfolgreich und wir wissen nun, worauf es den Studierenden wirklich ankommt.  Ein großes Thema ist Flexibilität, denn die Verbindung von Studium und Beruf ist schon eine besondere Herausforderung. Dass genau hier die Stärke des Onlinemasters liegt, wurde uns im vergangenen Jahr immer wieder bestätigt. Wann und wo die Studierenden lernen, teilen sie sich frei ein.“
Entsprechend attraktiv ist der Studiengang, um sich neben der beruflichen Tätigkeit beispielsweise auf die Übernahme von Managementaufgaben vorzubereiten und so die eigenen Karrieremöglichkeiten entsprechend zu verbessern. Aber auch für Menschen, die beispielsweise durch familiäre Verpflichtungen kein Präsenzstudium absolvieren können, ist das Onlinestudium der Fachhochschule Westküste eine interessante Alternative. Studiert wird in Voll- oder Teilzeit, sodass jedem Studierenden eine größtmögliche Flexibilität geboten wird.

Tim Warszta betont:

„Unser Online-Master richtet sich an Interessierte aus allen Branchen. Unsere Studierenden kommen zum Beispiel aus dem Tourismus, dem Gebäudemanagement, dem Bildungswesen, der Landesverwaltung und der Softwareentwicklung. Sie schätzen insbesondere den engen Austausch untereinander und den hohen Praxisbezug, der sich sowohl durch die Inhalte wie auch die Studierenden fast automatisch ergibt.“
Zum ersten Geburtstag gratulieren derzeit siebzehn Studierende und neun Dozierende – im März kommen dann die neuen Studierenden hinzu, denn dann beginnt das nächste Semester. Hierfür bewerben kann man sich noch bis zum 14. Februar 2020. Alle Infos zum Studium finden Sie unter https://www.fh-westkueste.de/wmp/ 


„Tourismus-Talente Westküste“ gefunden

23. Januar 2020

Die Gewinner des Wettbewerbs „Tourismus-Talente Westküste stehen fest: Katharina Hennings und Alexander Ottowitz konnten die Jury mit ihrer Idee am meisten überzeugen und gewannen neben der 1.000€-Siegprämie auch eine Übernachtung im Hotel StrandGut in St. Peter-Ording.

Unter dem Motto „Neue Ideen für die Elektromobilität an der Westküste“ waren die Tourismus-Studierenden aller Jahrgänge der Fachhochschule Westküste aufgerufen, sich mit ihren Beiträgen zu beteiligen. Mit fast 30 Vorschlägen übertraf die Resonanz auf den Wettbewerb, den die Hochschule mit Unterstützung von GP Joule, Nordsee Tourismus Service (NTS) und Hotel StrandGut erstmalig ausrief, die Erwartungen sogar noch deutlich. Nach einer Vorauswahl innerhalb der Fachhochschule  wurden die aussichtsreichsten Teilnehmenden zu einem zweitägigen Workshop nach St. Peter-Ording eingeladen, um ihre Ideen weiter zu entwickeln und mit Expertinnen und Experten von GP Joule und NTS auf ihre Umsetzbarkeit hin zu prüfen. Nach einer abschließenden Präsentation und einer ausführlichen Beratung der Jury, in der dann auch GPJoule und NTS vertreten waren, ging es zu Ergebnisverkündung:
Katharina Hennings und Alexander Ottowitz siegten mit ihrer Idee, über ein System von Bonuspunkten Anreize für Touristen zu schaffen, für Ausflüge zu bestimmten Sehenswürdigkeiten in der Region auf E-Mobilität zurückzugreifen und diese Verkehrsmittel dadurch auf spielerischem Wege auszuprobieren und zu erleben. Für die so gewonnenen Punkte können dann beispielweise Urlaubssouvenirs oder Gutscheine für touristische Angebote erworben werden.

Der zweite Platz ging Lukas Floßdorf mit seinem Vorschlag für einen autarken und komplett auf Elektroenergie ausgelegten Ferien- und Freizeitpark, Platz drei vergab die Jury an Nele Huber für ihre Idee, einen Podcast von Touristen für Touristen zu entwickeln. Der Clou dabei – der Podcast wird während einer buchbaren Radtour mit E-Bikes aufgenommen.

Zudem wurde ein zusätzlicher Preis an die innovativste Idee des Wettbewerbs vergeben. Dieser ging an Jacqueline Niemeyer mit ihrer Idee, E-Ski – eine Verbindung von Ski und Rollschuh - an der Westküste zu etablieren.

Patricia Thaden und Frank Simoneit zogen aus Sicht der Fachhochschule Westküste ein überaus positives Resümee:

„Wir hoffen natürlich, dass die vorgestellten Ideen nun praktische Umsetzung finden. Noch wichtiger für uns war es jedoch zu erleben, wie kreativ und begeistert unsere Tourismus-Studierenden die Aufgabe angegangen sind. Es sind echte Tourismus-Talente. Die tolle Unterstützung unserer Praxispartner hat ebenfalls wesentlich zum Erfolg beigetragen. Wir freuen uns, wenn es im kommenden Jahr eine Neuauflage des Wettbewerbs gibt.“


Deutschlandstipendien übergeben

22. Januar 2020

Sechzehn Studierende der Fachhochschule Westküste freuen sich im Jahr 2020 über eine Förderung durch ein Deutschlandstipendium. Diese Zahl ist ein neuer Rekordwert für die Hochschule. Die Stipendienurkunden wurden nun im Beisein der Förderer feierlich übergeben.

Für das Deutschlandstipendium erklären sich Firmen, Institutionen oder Privatpersonen bereit, besonders leistungsstarke und engagierte Studierende mit monatlich 150 Euro zu fördern. Diese Summe wird dann durch den Bund verdoppelt. Das Geld hilft den jungen Frauen und Männern beispielsweise dabei, die Miete für das Wohnheim zu zahlen oder Fachliteratur anzuschaffen und erlaubt es so, sich weiter voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Kreispräsidentin Ute Borwieck-Detlefs machte in ihrer Festrede auf die hohe Bedeutung der FH Westküste und ihrer Absolventinnen und Absolventen für die Region aufmerksam und ermunterte die Studierenden, sich weiter ehrenamtlich zu engagieren. Im Rahmen der Übergabezeremonie machte Professor Dr. Reiner Schütt, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste, deutlich, dass die Stipendien insbesondere auch Ausdruck der Verbundenheit zwischen der Hochschule und den regionalen Unternehmen sowie engagierten Stiftungen seien. Stipendiaten, Vertreter der FH Westküste und Förderer nutzten die Übergabefeier, miteinander ins Gespräch zu kommen und Ideen auszutauschen, um regelmäßig weiter in Verbindung zu bleiben.

Die Fachhochschule Westküste bedankt sich, auch im Namen der geförderten Studierenden, für die Übernahme von fünf Stipendien bei der Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung sowie für je zwei Stipendien bei der Alfaref GmbH, dem Förderforum der Fachhochschule Westküste sowie der Heinz Wüstenberg - Stiftung. Jeweils ein Stipendium übernahmen die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel/ Brunsbüttel Ports GmbH, Vishay BCComponents Beyschlag GmbH, der Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW, die Fiehn-Stiftung der Stadt Rendsburg sowie Endress+Hauser.


Erfolgreiche MINT-Messe an der Fachhochschule Westküste

21. Januar 2020

Fast 150 junge Frauen aus dem Kreis Dithmarschen haben die 10. MINT-Messe für Mädchen an der Fachhochschule Westküste besucht. Die Messe ist eine gemeinsame Veranstaltung der Beratungsstelle Frau & Beruf, der Agentur für Arbeit Heide, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heide, der Kreisfachberaterin für Berufsorientierung sowie der Heider Hochschule. Sie findet jährlich statt und soll Mädchen Lust und Mut machen, Berufe aus dem MINT- Bereich (also Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Informatik) zu ergreifen.

Dazu stellten Unternehmen, Institutionen und Verbände ihre MINT-Ausbildungsberufe als auch Praktikumsangebote im Foyer der Fachhochschule Westküste vor und standen mit Frauen, die selbst in MINT-Berufen arbeiten, Rede und Antwort. Vertreten waren in diesem Jahr unter anderem der NDR, Unternehmen des Chemcoast Parks Brunsbüttel, die Handwerkskammer Flensburg, Vishay sowie der Verband Deutscher Ingenieure. Studentinnen präsentierten die technischen Studiengänge der FH Westküste „aus erster Hand“. Auf besonders großes Interesse stieß neben dem Thema 3D-Druck insbesondere der Vortrag von Andrea Kastelic, die als Airbus-Pilotin bei der Lufthansa im Einsatz ist. Neben diesem und weiteren Erfahrungsberichten bot der Tag den Teilnehmerinnen an vielen Stationen Möglichkeiten, kleine Experimente durchzuführen oder das handwerkliche Geschick beispielsweise beim Löten auszutesten.

Franziska Schneidewind, die seitens der Fachhochschule Westküste für die Organisation verantwortlich war, zeigte sich hoch zufrieden:

„Es macht einfach Spaß zu sehen, mit wie viel Interesse die Teilnehmerinnen bei der Sache waren. Wir hoffen, dass die Messe dabei einen Anstoß gibt, bei technischen Themen am Ball zu bleiben und es sich selbst zuzutrauen, eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich zu ergreifen. Wir haben keinerlei Zweifel, dass junge Frauen diesen Weg nicht erfolgreich gehen können – im Gegenteil – die Karriereaussichten sind hervorragend.“


10. Green Energy Workshop an der FH Westküste –

20. Januar 2020

Die Auswirkungen des „Klimapakets“ auf die Wärmewende

Die Bundesregierung hat am 20. September 2019 das „Klimaschutzprogramm 2030“ beschlossen. Mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen soll sichergestellt werden, dass Deutschland seine auf europäischer und internationaler Ebene vereinbarten Klimaschutzziele erreicht. Aber was bedeutet das Klimapaket für Energiewende-Projekte insbesondere im Wärmesektor in Norddeutschland?

Ziel des Green Energy Workshops ist es, die Auswirkungen des Klimapakets der Bundesregierung auf konkrete Wärmeversorgungsprojekte zu untersuchen: Wie wird in Norddeutschland bislang geheizt und welche klimafreundlichen Alternativen bestehen? Welche regulatorischen Leitplanken werden durch die Einführung einer CO2-Bepreisung, die Absenkung der EEG-Umlage, Ölheizungsverbote etc. gesetzt? Welche Auswirkungen haben die geplanten Neuregelungen auf die Auswahl technischer Lösungsansätze? Wie verbessert sich die Wirtschaftlichkeit von Projekten zur Erzeugung von erneuerbarer Wärme im Vergleich zu einer fossilen Einzel- oder Fernwärmeversorgung? Ausgewiesene Experten und Praktiker beleuchten die aktuellen Entwicklungen und ihre Bedeutung für Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg aus technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher und Sicht.

Der 10. Green Energy Workshop findet am 5. Februar 2020, 17:00 Uhr, im Auditorium 2 der Fachhochschule Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide statt.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Januar 2020 ausschließlich per E-Mail ge-workshop(at)fh-westkueste.de oder per Fax 0481 85 55 616 möglich. Das Anmeldeformular ist unter https://www.fh-westkueste.de/ge/green-energy-workshop/ bereitgestellt.

Programm
17:00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Christian Buchmüller / Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt, Fachhochschule Westküste

17:10 – 17:40 Uhr
Wie heizt der Norden – heute und morgen?
Dr. Sven Barnekow, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – Landesgruppe Nord, Hamburg

17:40 - 18:20 Uhr
CO2-Bepreisung, Ölheizungsverbot etc. – die rechtlichen Neuerungen im Wärmebereich
Gerrit Müller-Rüster, Rechtsanwalt, Paluka Sobola Loibl & Partner / Treurat und Partner Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, Kiel

18:20 - 19:00 Uhr
Die Auswirkungen des Klimapakets auf Planung und Wirtschaftlichkeit von (Fern-)Wärmeprojekten
Thomas Lutz-Kulawik, Abteilungsleiter Energiewirtschaftliche Beratung, IPP ESN Power Engineering GmbH, Kiel

19:00
Abschlussdiskussion und anschließendes Get together

Fachbuch zu Geschäftsreisen veröffentlicht

20. Januar 2020

Geschäftsreisen gehören in vielen Wirtschaftsräumen und -bereichen zum beständigen Arbeitsalltag vieler Menschen. Der sich daraus ergebenden ökonomischen Bedeutung von Geschäftsreisen sowie der Wichtigkeit der Reisenden für Fluggesellschaften, Hotellerie, Taxiunternehmen und anderen touristischen Leistungsträgern stand bislang nur eine unzureichende wissenschaftliche Betrachtung gegenüber. Diese Lücke schließt das Buch „Geschäftsreisen – Merkmale, Anlässe, Effekte“ der Fachhochschule Westküste.

Die Autoren Professor Dr. Bernd Eisenstein, Julian Reif, Professor Dr. Dirk Schmücker, Manon Krüger und Rebekka Weis haben das Themenfeld gemeinsam unter die Lupe genommen. Professor Dr. Bernd Eisenstein, Leiter des Instituts für Management und Tourismus an der Fachhochschule Westküste, verdeutlicht:

„Unser Ziel war es, der Komplexität und Aktualität des Themas Geschäftsreisen gerecht zu werden. Wir haben dazu nicht nur die Besonderheiten dieses Marktsegments herausgearbeitet, sondern auch Vor- und Nachteile von Geschäftsreisen und Geschäftsreisearten beleuchtet. Darüber hinaus betrachten wir gleichermaßen Ziele und Folgen geschäftlicher Reisen und untersuchen die unterschiedlichen Typen von Geschäftsreisenden.“

Im Aufbau des Buches werden demnach zunächst Charakteristika und Besonderheiten von Geschäftsreisen betrachtet. Nachfolgend widmet sich das Werk dem Nutzen und den Funktionen solcher Reisen und zeigt auf, welche Determinanten das Geschäftsreisevolumen beeinflussen. Im Folgekapitel werden Volumen, Reiseziele und ökonomische Bedeutung aufgeschlüsselt und sodann die Hauptanlässe für Geschäftsreisen detailliert erörtert. Nach einer Typologie der Reisenden folgt eine Einordnung des Segments unter Aspekten der ökologischen Nachhaltigkeit sowie eine Auseinandersetzung mit der Frage der Auswirkungen auf den Geschäftsreisenden. Den Abschluss bildet eine Analyse des sogenannten Bleisure-Phänomens, also der Kombination von Geschäfts- und Privatreisen.

Das Buch „Geschäftsreisen – Merkmale, Anlässe, Effekte“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Stadt- und Tourismusmarketing, an Marketingverantwortliche in der Hotellerie sowie im Messe- und Kongresswesen. Auch für Studierende des Tourismus und Mitarbeitende im Geschäftsreisemanagement von Unternehmen bietet das Buch umfangreiche Erkenntnisse. Das Buch ist im UVK Verlag, München, erschienen. Das Buch enthält 332 Inhaltsseiten, 94 Abbildungen und 38 Tabellen.

Fachliche Ansprechpartnerin:
Sylvia Müller
Master of Arts, Dipl.-Kffr. (FH)
Referentin Marketing und Marktforschung
Tel.:  0481 - 8555 547
Fax.: 0481 - 8555 101
Email: s.mueller(at)fh-westkueste.de


Erfinderisches Problemlösen – Studierende der FH Westküste erwerben Zertifikat

16. Januar 2020

Wer sich bei der Entwicklung von Produktideen ausschließlich auf Einfallsreichtum und Kreativität verlässt, überlässt viel dem Zufall und verliert vor allem Zeit – Studierende der Fachhochschule Westküste haben deshalb nicht nur eine Methode zum erfinderischen Problemlösen erlernt, sondern sogar erfolgreich eine Zertifikatsprüfung absolviert.

Die Herausforderung bei der Entwicklung neuer Produkte ist es, mit diesen Innovationen auch erfolgreich am Markt zu bestehen. Entwicklungsingenieure erfüllen hierbei zwei Aufgaben: Sie generieren einerseits die Ideen und setzen diese andererseits in entsprechende Produkte um.
Während für die Umsetzung langjährig erprobte Vorgehensweisen existieren, setzt man bei der Ideen-Generierung üblicherweise auf Fantasie und „Geistesblitze“. Studierende aus dem Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digitale Wirtschaft“ der Fachhochschule Westküste gingen nun einen Schritt darüber hinaus und haben die sog. TRIZ-Methode erlernt.

Mit der TRIZ-Methode wird das erfinderische Problemlösen systematisiert. Ausgehend von einer Zielbeschreibung wird ein technisches Problem mit bestimmten Methoden definiert, analysiert und in Bestandteile zerlegt. Für diese Bestandteile werden dann zunächst abstrakte Lösungen gefunden und nachfolgend zu spezifischen Lösungen für die bestehende Aufgabe weiterentwickelt. So kommt die Idee nach wie vor vom Entwickler, jedoch bekommt er unterstützend eine Richtung aufgezeigt, in die er denken sollte und so sein Problem strukturiert und zielgerichtet lösen kann. Mit diesem Werkzeug, das inzwischen in vielen Firmen international zum Einsatz kommt, wird das gesamte Verfahren wesentlich beschleunigt und effizienter gemacht.

Die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachhochschule Westküste haben das Thema im Rahmen der Veranstaltung „Systematische Innovation für Ingenieure“ behandelt. In einer Blockveranstaltung mit den Dozenten Dr.-Ing. Robert Adunka und Thomas Seydlitz konnten die Studierenden nicht nur ihre Modulprüfung ablegen, sondern erhielten gleichzeitig die Möglichkeit, das MATRIZ Level 1 – ein international anerkanntes TRIZ-Zertifikat – zu erwerben. 18 Studierende nahmen die Gelegenheit wahr, sich nach fünf fordernden und praxisnahen Seminartagen diesem Test zu stellen. Entsprechend groß war die Freude, als alle Prüflinge erfolgreich abschlossen und ihre Zertifikate überreicht bekamen. Die Studierenden sind damit qualifiziert, die TRIZ-Methode und entsprechende Werkzeuge in ihren zukünftigen Betrieben eigenständig anzuwenden.

Dozent Thomas Seydlitz zeigte sich in seinem Fazit sehr zufrieden:
„Unsere Studierenden werden als Ingenieurinnen und Ingenieure immer wieder vor komplexen Herausforderungen stehen. Mit dem Seminar geben wir ihnen einen Lösungsweg an die Hand, auf den sie in ihrem zukünftigen Berufsleben zurückgreifen können werden. Dass zudem alle Studierenden das Zertifikat erworben haben, macht uns als Dozenten natürlich besonders stolz.“


Abitur und dann…? Wie kann ich mein Kind bei der Entscheidung unterstützen?

15. Januar 2020

Eltern sind bei Entscheidungen für die berufliche Zukunft häufig die wichtigsten Ratgeber. Angesichts von etwa 330 anerkannten Ausbildungsberufen und rund 10.000 Studienangeboten ist es jedoch leicht, die Übersicht zu verlieren und nahezu unmöglich, selbst Antworten auf alle Fragen zu haben.
Am Dienstag, den 28. Januar, findet um 19 Uhr im Gymnasium Heide-Ost (GHO) ein Informationsabend für Eltern statt. Ausrichter sind die Fachhochschule Westküste und die Berufsberatung der Heider Agentur für Arbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Eltern, deren Kinder in Dithmarschen die gymnasiale Oberstufe besuchen und 2021 ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife erlangen. Janin Damms (Studienberatung der FH Westküste), Claudia Schlüter und Alexa Urban (Berufsberaterinnen für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit) informieren über Wege nach dem Abitur sowie die beruflichen Möglichkeiten durch Ausbildung und Studium. Darüber hinaus zeigen die Referenten auf, welche zeitlichen Abläufe zu beachten sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den richtigen Studiengang oder die richtige Ausbildung zu finden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.